Online Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie

Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck (Hrsg.)

2.5.1. Einführung in die sozialpsychologischen Grundlagen

 Thomas von Lengerke 1
Siegfried Geyer 2
Stefanie Sperlich 2


1 Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, Germany
2 Medizinische Soziologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, Germany

"Wie kann das Individuum sowohl Ursache als auch Folge der Gesellschaft sein? Also: Wie kann sein Wesen unbestreitbar von vorab existierenden kulturellen Gegebenheiten und vorgegebenen sozialen Strukturen abhängen und es gleichzeitig offenkundig eine einzigartige Person sein, die Einflüsse ihrer kulturellen Umwelten sowohl auswählt als auch zurückweist, und dadurch neue kulturelle Formen kreiert, die wiederum folgende Generationen beeinflussen?" (Original: [1], S. 91)

Die Sozialpsychologie untersucht das individuelle Erleben und Verhalten im sozialen Kontext und versucht zu verstehen und erklären, wie die Gedanken, die Gefühle und das Verhalten von Individuen durch die soziale Umwelt, d.h. die tatsächliche, vorgestellte oder mittelbare Anwesenheit Anderer beeinflusst werden.2 Wie das eingangs angeführte Zitat von Gordon W. Allport – einem der Gründerväter der Sozialpsychologie – verdeutlicht, erfolgt die Beeinflussung zwischen Person und Umwelt wechselseitig: Das Individuum unterliegt dem Einfluss der sozialen Umwelt („Folge der Gesellschaft“) ebenso wie das Individuum Einfluss auf seine soziale Umwelt nimmt („Ursache der Gesellschaft“). Medizinisch relevant ist dabei vor allem, wie die soziale Umwelt in der Interaktion mit individuellen Faktoren Einfluss auf Gesundheit, Krankheit und Sterblichkeit (epidemiologisch formuliert Morbidität und Mortalität) nimmt – wie sie also „unter die Haut geht“ [3].

Um diese Frage zu beantworten, ist es hilfreich, sich zunächst über die verschiedenen „Umwelten“ klar zu werden, die hier relevant sind. Abbildung 1 gibt einen entsprechenden Überblick, der die in den folgenden Kapiteln 2.5.2., 2.5.3. und 2.5.4. beschriebenen Konzepte verortet. Im Mittelpunkt stehen Individuen, die Unterschiede in gesundheitsrelevanten psychischen Variablen wie ihrem Optimismus, ihrer Selbstwirksamkeitserwartung (ihrer Überzeugung, Probleme lösen und Handlungen auf der Basis eigener Kompetenzen und trotz Barrieren ausführen zu können) oder ihrem Gefühl aufweisen, ein sinnerfülltes Leben zu führen. Unterschiede in diesen Variablen definieren psychische Ungleichheiten.

Abbildung 1: Individuelle gesundheitsrelevante psychische Faktoren im Kontext der sozialen und gesellschaftlichen Umwelt (eigene Darstellung)
Abbildung 1: Individuelle gesundheitsrelevante psychische Faktoren im Kontext der sozialen und gesellschaftlichen Umwelt (eigene Darstellung)

Diese „psychische Realität“ ist zunächst eingebettet in die (engere) soziale Umwelt, die aus Lebensbereichen wie der Familie oder der Arbeit besteht, mit der das Individuum interagiert. Hier sind soziale Beziehungen und soziale Rollen von zentraler Bedeutung. Schließlich ist die soziale Umwelt eingefasst in gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die beispielsweise durch Politik, Recht, Kultur und das Gesundheitssystem gesetzt werden. Auf dieser Ebene wirken soziale Normen (s. Kapitel 2.5.4.1.) und soziale Ungleichheiten (s. Kapitel 2.6.5.) auf die soziale Umwelt der Individuen und damit auch auf die Individuen selbst ein. Die gestrichelten „Grenzen“ zwischen den drei Ebenen sollen veranschaulichen, dass direkte Beeinflussung nicht nur zwischen Ebenen, die direkt aneinander angrenzen, sondern auch übergreifend möglich sind. So kann eine politische Maßnahme wie z.B. die Schaffung von Bewegungsinfrastrukturen direkt individuelles Verhalten fördern.

Zusammenfassend wird im Folgenden von der allgemeinen Verhaltensgleichung des Sozial­psychologen Kurt Lewin ausgegangen, der mit der Formel B=f(PE) beschrieb, dass Verhalten (behavior) eine Funktion von Person und Umwelt (environment) ist [4]. Dementsprechend wird die Bedeutung sozialpsychologischer Grundlagen für die Erklärung von Gesundheit und Krankheit herausgearbeitet. „Sozialpsychologie“ wird dabei als transdisziplinäre Problemstellung verstanden, bei der es um die Beziehungen zwischen Verhalten, Psychischem (gr. psychikós „zur Seele gehörend“3) und Sozialem (lat. socialis „gesellschaftlich“) geht. Zunächst wird die Perspektive der Umwelt eingenommen und die Bedeutung sozialer Normen und Rollen für das subjektive Erleben und Verhalten herausgestellt (Kapitel 2.5.2.). Danach werden in der Perspektive der Person die wichtigsten gesundheitsrelevanten psychischen Variablen erläutert, die sich aus sozialpsychologischen Modellvorstellungen ergeben (Kapitel 2.5.3.). Den Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Person Rechnung tragend wird abschließend die Perspektive der Sozialisation eingenommen. Sie verdeutlicht zum einen, wie im Laufe der individuellen Entwicklung soziale Normen und Rollen verinnerlicht werden und welche Bedeutung hierbei der sozialen Ungleichheit zukommt (Kapitel 2.5.4.1.). Zum anderen werden die Entwicklung und Gestaltung von sozialen Beziehungen sowie in diesem Zusammenhang gesundheitsrelevante Bindungsstile erläutert und abschließend aus entwicklungspsychologischer Perspektive dargestellt, wie verschiedene soziale Systeme auf gesundheitsrelevantes Verhalten wirken können (Kapitel 2.5.4.2.).


1 “How can the individual be both a cause and a consequence of society? That is to say: How can his nature depend indisputably upon the prior existence of cultural designs and upon his role in a pre-determined social structure, while at the same time he is clearly a unique person, both selecting and rejecting influences from his cultural surroundings, and in turn creating new cultural forms for the guidance of future generations?” ([1], dt. Übersetzung: Thomas von Lengerke).

2 “… an attempt to understand and explain how the thought, feeling, and behavior of individuals are influenced by the actual, imagined, or implied presence of others” ([1], S. 3; eine Definition, die auch noch in aktuellen Standardlehrbüchern zugrunde gelegt wird; vgl. z.B. [2])

3 Hier im Sinne des biopsychosozialen Grundverständnisses der Medizin (s. Kapitel 1.1.) als Gesamtheit menschlichen Erlebens gemeint.


References

[1] Allport GW. The Historical Background of Modern Social Psychology. In: Lindzey G, Aronson E, editors. The Handbook of Social Psychology, Vol 1: Historical Introduction, Systematic Positions. 2nd ed. Reading: Addison-Wesley; 1968. p. 1-80.
[2] Stroebe W, Hewstone M, Jonas K. Einführung in die Sozialpsychologie. In: Jonas K, Stroebe W, Hewstone M, editors. Sozialpsychologie. 6th ed. Berlin, Heidelberg: Springer; 2014. p. 1-28. DOI: 10.1007/978-3-642-41091-8
[3] Taylor SE, Repetti RL, Seeman T. Health psychology: what is an unhealthy environment and how does it get under the skin? Annu Rev Psychol. 1997;48:411-47. DOI: 10.1146/annurev.psych.48.1.411
[4] Lewin K. Principles of Topological Psychology. New York: McGraw-Hill; 1936.

  • Band I: Inhalte der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie
    • 1. Einleitung
      Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck
    • 2. Grundlagen der Psychologie und Soziologie und ihre Bedeutung für die Medizin
      Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck
      • 2.1. Psychobiologische Grundlagen
        • 2.1.1. Aufbau des Gehirns
        • 2.1.2. Lokalisation psychischer Funktionen
        • 2.1.3. Neurotransmitter und Verhalten
        • 2.1.4. Hormone und Verhalten
        • 2.1.5. Immunsystem und Verhalten
        • 2.1.6. Autonomes Nervensystem und Verhalten
      • 2.2. Allgemeinpsychologische Grundlagen
        Renate Deinzer
      • 2.3. Differentialpsychologische Grundlagen
        • 2.3.1. Intelligenz
        • 2.3.2. Persönlichkeit und Verhaltensstile
        • 2.3.3. Umweltbedingungen als differentielle Faktoren (vgl. auch 1.6.3)
      • 2.4. Entwicklung und Sozialisation im Lebenslauf
        • 2.4.1. Schwangerschaft und frühe Kindheit
        • 2.4.2. Adoleszenz
        • 2.4.3. Frühes und mittleres Erwachsenenalter
        • 2.4.4. Höheres Lebensalter
      • 2.5. Sozialpsychologische Grundlagen
      • 2.6. Soziologische Grundlagen
        • 2.6.1. Theoretische Ansätze der Soziologie
        • 2.6.2. Soziale Struktur und sozialer Wandel
        • 2.6.3. Bezugssysteme von Gesundheit und Krankheit
        • 2.6.4. Makrostrukturelle Faktoren
        • 2.6.5. Soziale Ungleichheit
        • 2.6.6. Arbeit
        • 2.6.7. Soziale Beziehungen
        • 2.6.8. Familie
        • 2.6.9. Migration
        • 2.6.10. Gender
      • 2.7. Soziodemografische Grundlagen
        • 2.7.1. Demografische Grundbegriffe
        • 2.7.2. Demografische Alterung
        • 2.7.3. Alter, Gesundheit und Krankheit
      • 2.8. Biopsychosoziale Zusammenhänge bei normaler und gestörter körperlicher Funktion
        • 2.8.1. Herz-Kreislaufsystem
        • 2.8.2. Verdauung
        • 2.8.3. Schmerz
        • 2.8.4. Geschlechtsorgane/Sexualität
        • 2.8.5. Haut
        • 2.8.6. Immunregulation
        • 2.8.7. Endokrine Regulation
        • 2.8.8. Mund und Zähne
        • 2.8.9. Weitere (Motorik/Leber/Niere/Atmung)
    • 3. Ärzte und Patienten im Gesundheitssystem
      Olaf von dem Knesebeck, Renate Deinzer
      • 3.1. Das deutsche Gesundheitssystem
        • 3.1.1. Merkmale des deutschen Gesundheitssystems
        • 3.1.2. Soziale Ungleichheiten in der gesundheitlichen Versorgung
      • 3.2. Der Patient im Gesundheitssystem
        • 3.2.1. Krankheitsverarbeitung
          • 3.2.1.1. Modelle der Krankheitsverarbeitung (Phasenmodelle; Lazarus)
          • 3.2.1.2. Einflussfaktoren auf die Krankheitsverarbeitung (u.a. LoC; subj. Krankheitstheorien; soz. Unterstützung)
          • 3.2.1.3. Interventionen zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung
        • 3.2.2. Krankenrolle
          • 3.2.2.1. Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen
          • 3.2.2.2. Selbsthilfe
      • 3.3. Ärztliches Handeln und das Gesundheitssystem
        • 3.3.1. Ärztliche Berufstätigkeit
        • 3.3.2. Arztrolle
        • 3.3.3. Arbeitsbedingungen von Ärzten
        • 3.3.4. Der Arzt als Mitglied eines Teams
      • 3.4. Qualitätssicherung
        • 3.4.1. Definition von Qualität
        • 3.4.2. Ebenen der Qualitätssicherung
        • 3.4.3. Qualitätssicherung wissenschaftlichen Arbeitens
        • 3.4.4. Qualitätssicherung medizinischen Handelns
        • 3.4.5. Patientenzufriedenheit und Lebensqualität als Qualitätsaspekte
    • 4. Arzt-Patienten-Beziehung und Kommunikation
      • 4.1. Grundlagen der Kommunikation
        • 4.1.1. Kommunikationskanäle und -medien
        • 4.1.2. Kommunikationsmodelle (u.a. Schulz v. Thun)
        • 4.1.3. Kommunikationsformen (u.a. Interviewformen, direkte/indirekte/Metak.)
        • 4.1.4. Kommunikationssettings (u.a. Anlässe; Angehörige; Sprachbarrieren)
        • 4.1.5. Kommunikationsstörungen (u.a. Enkodierung/Decodierung; Gedächtnisphänomene)
      • 4.2. Strukturelle Aspekte der Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.1. Erwartungen an die Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.2. Aufbau der Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.3. Formen der Arzt-Patient-Beziehung
        • 4.2.4. Aktuelle Entwicklungen in der Arzt-Patienten-Beziehung
      • 4.3. Funktion und Bedeutung der Kommunikation in der A-P-Beziehung
        • 4.3.1. Beziehungsaufbau
        • 4.3.2. Informationsgewinnung (u.a. Anamneseformen)
        • 4.3.3. Informationsvermittlung (u.a. health literacy, Risikokommunikation, BBN)
        • 4.3.4. Verhaltensmodifikation (u.a. MI, Umgang mit Widerständen)
        • 4.3.5. Entscheidungsfindung (u.a. PEF; ergebnisoffene Beratung z.B. palliativ, Humangenetik)
        • 4.3.6. Umgang mit emotional herausfordernden Situationen (u.a. BBN)
        • 4.3.7. Fehlerkommunikation
      • 4.4. Kommunikation im medizinischen Team
      • 4.5. Mediale Kommunikation / Telemedizin / ehealth
    • 5. Medizinpsychologische und Medizinsoziologische Anwendungsfelder
      • 5.1. Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation
        • 5.1.1. Gesundheitsverhalten
        • 5.1.2. Prävention
        • 5.1.3. Rehabilitation
      • 5.2. Pflege
      • 5.3. Psychotherapeutische Interventionen
        • 5.3.1. Rahmenbedingungen psychotherapeutischer Interventionen
          • 5.3.1.1. Therapie vs. Beratung
          • 5.3.1.2. Approbation
          • 5.3.1.3. Arbeitsfelder (Niederlassung, Fachklinik, Konsiliar- und Liäsondienste)
        • 5.3.2. Psychotherapieformen
          • 5.3.2.1. VT/Kognitive VT
          • 5.3.2.2. Psychodynamische und tiefenpsy. Fundierte…
          • 5.3.2.3. Gesprächspsychotherapie
        • 5.3.3. Typische Tätigkeitsfelder psychologischer Konsiliar- und Liäsondienste
          • 5.3.3.1. Psychoonkologie
          • 5.3.3.2. Transplantationsmedizin
          • 5.3.3.3. Rehabilitationsmedizin
          • 5.3.3.4. Notfallmedizin
          • 5.3.3.5. Reproduktionsmedizin
          • 5.3.3.6. Neurologische Störungen
          • 5.3.3.7. Humangenetische Beratung
          • 5.3.3.8. Palliativmedizin
          • 5.3.3.9. Schmerzmedizin
  • Band 2: Methoden der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie
    • 1. Datenerhebung und Diagnostik
      • 1.1. Aufgaben der Datenerhebung und Diagnostik
      • 1.2. Datenformen
      • 1.3. Formen der Datenerhebung
      • 1.4. Allgemeine Qualitätskriterien von Messinstrumenten
      • 1.5. Normen als Grundlage diagnostischer Entscheidungen
      • 1.6. Diagnostische Praxis und Praxis der Datenerhebung 
    • 2. Wissenschaftliches Arbeiten
      • 2.1. Medizin, Psychologie und Soziologie als empirische Wissenschaften
      • 2.2. Qualitätskriterien empirisch-wissenschaftlicher Studien
      • 2.3. Publikation wiss. Erkenntnisse
      • 2.4. Maßnahmen zur Qualitätssicherung wissenschaftlichen Arbeitens

Das Online Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie geht auf eine gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie zurück. Mit diesem Online und kostenlos verfügbaren Lehrwerk sollen die Studierenden die Gelegenheit erhalten, sich jederzeit aktuell und umfassend zu den verschiedenen Lehr- und Prüfungsinhalten der beiden Fächer zu informieren. Hierfür wurden die Expertinnen und Experten der beiden Fachgesellschaften für die jeweiligen Themengebiete gebeten, entsprechende Lehrbuchkapitel zu verfassen.

Das Buch besteht aus zwei Bänden, einem Band „Inhalte der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie“ und einem Band „Methoden der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie“. Die ersten Kapitel des Bands „Inhalte der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie“ sind bereits online. Der Band wird voraussichtlich im Herbst 2019 vollständig veröffentlicht sein. Die Veröffentlichung der Kapitel „Methoden der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie“ erfolgt dann bis Herbst 2020.

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Die Literatur geben Sie bitte nach dem „Vancouver Style of References“ an (https://www.nlm.nih.gov/bsd/uniform_requirements.html) an und fügen Sie nach Möglichkeit den Digital object identifier (DOI) bei.

Hier einige Beispiele:

Buch: Mathes SJ, Nahai F. Reconstructive Surgery: Principles, Anatomy and Technique. London/New York: Churchill Livingstone; 1997.

Buchkapitel: Kramer A, Pitten FA, Reichwagen S. Aerosolanwendung mikrobizider Wirkstoffe. In: Kramer A, Assadian O, eds. Wallhäußers Praxis der Sterilisation, Desinfektion, Antiseptik und Konservierung: Qualitätssicherung der Hygiene in Industrie, Pharmazie und Medizin. Stuttgart: Thieme; 2008. p. 905.

Zeitschriftenartikel: Reichenberger MA, Stoff A, Richter DF. Dealing with the mass: a new approach to facilitate panniculectomy in patients with very large abdominal aprons. Obes Surg. 2008;18(12):1605-10. DOI: 10.1007/s11695-008-9630-8

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Ein Lehrbuch entsteht: Bitte beschreiben Sie Ihr Thema auf dem aktuellen Niveau, mit den wesentlichen Aspekten und für Studierende verständlich. Falls Sie erkennen, dass Ihre Darstellungen im Widerspruch zu anderer Lehrbuchliteratur stehen, erläutern Sie bitte die Widersprüche. Beachten Sie, dass Lehrbuchliteratur auch Prüfungsliteratur ist: Formulieren Sie Inhalte so weit wie möglich so, dass sie auch prüfbar sind.

State of the art: Ihr Manuskript soll den Stand der Forschung zum jeweiligen Thema in verständlicher Form wiedergeben. Zitieren Sie möglichst aktuelle Übersichtsarbeiten, ggf. auch andere Lehrbuchliteratur, sofern diese wie eine Übersichtsarbeit gehandhabt werden kann.

Arbeiten Sie zusammen: Sprechen Sie sich mit den AutorInnen verwandter Kapitel ab, um die Inhalte aufeinander abzustimmen.

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Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie

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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie und Institut für Psychotherapie (IfP)

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20246 Hamburg
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Klinikstr. 29
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Web: www.uni-giessen.de/mp

 

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Heinrich-Heine-Universität
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Die in diesem Buch publizierten Kapitel sind Open Access und stehen generell unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 (Namensnennung; Weitere Informationen: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Die individuelle Lizenz jedes einzelnen Kapitels wird außerdem in den Publikationsdaten angegeben.

 

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Dr. med. Götz Fabry

Albert-Ludwigs-Universität Medizinische Psychologie und Soziologie

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Prof. Dr. Siegfried Geyer

Medizinische Hochschule Hannover Medizinische Soziologie

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PD Dr. Mirjam Körner

University of Freiburg Medical Psychology and Medical Sociology

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Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter Dipl. Psych.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie

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Prof. Adelheid Kuhlmey

Charité - Universitätsmedizin Berlin Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

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Prof. Dr. Matthias Richter

Martin Luther University Halle-Wittenberg Institute of Medical Sociology (IMS)

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Prof. Dr. Nico Dragano

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Medizinische Fakultät Institut für Medizinische Soziologie

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Holger Pfaff

Universität zu Köln Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)

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Dr. Jutta Margraf-Stiksrud

Philipps-Universität Marburg Fachbereich Psychologie

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Prof. Dr. Thomas von Lengerke

Medizinische Hochschule Hannover Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie

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Prof. Bernhard Strauß

Universitätskrankenaus Jena Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

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Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Prof. Dr. Renate Deinzer

Justus-Liebig-Universität Gießen

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Prof. Dr. rer. medic. Lena Ansmann

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Department für Versorgungsforschung, Abteilung Organisationsbezogene Versorgungsforschung

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Sonja Becker

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

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Dr. Andrea Budnick

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

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Prof. Dr. Renate Deinzer

Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachbereich Medizin - Institut für Medizinische Psychologie

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PD Dr. Susanne Diekelmann

Universität Tübingen
Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie

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Prof. Dr. Beate Ditzen

Heidelberg University
Institute of Medical Psychology

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Prof. Dr. Nico Dragano

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Medizinische Fakultät
Institut für Medizinische Soziologie

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Dr. med. Götz Fabry

Albert-Ludwigs-Universität
Medizinische Psychologie und Soziologie

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Prof. Dr. Siegfried Geyer

Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Soziologie

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Dr. Sophie E. Groß

LVR-Institut für Versorgungsforschung

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Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

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Julia Haller

Institut für Psychologie der Universität Freiburg

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Professor Hans-Joachim Hannich

University Medicine Greifswald
Institute for Medical Psychology

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Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter Dipl. Psych.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie

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Prof. Dr. Jochen Kaiser

Goethe University
Institute of Medical Psychology

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Dr. Jens Klein

University Medical Center Hamburg-Eppendorf
Medical Sociology

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Dr. Christopher Kofahl Dipl.-Psych.

University Medical Center Hamburg-Eppendorf
Department of Medical Sociology

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Prof. Adelheid Kuhlmey

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

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PD Dr. Mirjam Körner

University of Freiburg
Medical Psychology and Medical Sociology

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Dr. Jutta Margraf-Stiksrud

Philipps-Universität Marburg
Fachbereich Psychologie

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Dr. Britta Müller

University of Rostock
Institute of Medical Psychology and Medical Sociology

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Holger Pfaff

Universität zu Köln
Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)

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Dr. Timo-Kolja Pförtner

University of Cologne
Institute of Medical Sociology, Health Services Research and Rehabilitation Science

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Prof. Martin Pinquart

Philipps Universität
Psychologie

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Dr. Katharina Piontek

University Medicine Greifswald
Institute for Medical Psychology

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Prof. Dr. Matthias Richter

Martin Luther University Halle-Wittenberg
Institute of Medical Sociology (IMS)

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Professor Johannes Siegrist

Heinrich Heine Universtity Düsseldorf
Center for Health and Society

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Dr. Stefanie Sperlich

Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Soziologie

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Prof. Dr. Ursula Stockhorst

Universität Osnabrück
Institut für Psychologie, Allgemeine Psychologie II und Biologische Psychologie

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Prof. Bernhard Strauß Ph.D.

Universitätskrankenaus Jena
Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

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Josef Unterrainer

Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

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Stefan Watzke

Universitätsklinikum Halle/S.
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

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Dr. Klaus Wölfling

Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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Prof. Dr. Thomas von Lengerke

Medizinische Hochschule Hannover
Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie

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Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Medizinische Soziologie

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