Online Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie

Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck (Hrsg.)

2.2.1. Wahrnehmung

 Jochen Kaiser 1


1 Institute of Medical Psychology, Goethe University, Frankfurt am Main, Germany

Objekte in der Umgebung („distale Reize“) reflektieren Licht, erzeugen Schallwellen oder sondern chemische Substanzen ab, die von unseren Sinnesrezeptoren in neuronale Aktivität umgewandelt, zum Gehirn weitergeleitet und dort weiterverarbeitet werden. Die zentrale Aufgabe der Wahrnehmung besteht darin, aus den auf die Rezeptoren treffenden Energiemustern („proximale Reize“) bedeutsame Einheiten herzustellen, die eine erfolgreiche Interaktion mit der Umwelt ermöglichen [1]. Die Wahrnehmung der Außenwelt über die klassischen fünf Sinne Riechen, Sehen, Hören, Schmecken und Fühlen nennt man Exterozeption. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers (Interozeption) wird in Propriozeption (Wahrnehmung der Lage des eigenen Körpers oder einzelner Körperteile im Raum und deren Bewegung) und Viszerozeption (Wahrnehmung der eigenen Organtätigkeit) unterteilt. Zusätzlich gibt es den Gleichgewichtssinn sowie Systeme für die Wahrnehmung von Temperatur und Schmerz (siehe Kapitel 2.1. und Kapitel 2.8.3.). Die medizinisch höchst relevante Schmerzwahrnehmung wird in einem anderen Kapitel ausführlich behandelt.

Unsere Sinnesorgane reagieren nur auf Ausschnitte der physikalischen Umwelt. Beispielsweise können wir, im Gegensatz zu manchen Tieren, keine elektromagnetischen Signale mit Wellenlängen außerhalb ca. 400–800 nm („sichtbares Licht“) oder Schallfrequenzen über 20 kHz wahrnehmen und haben nach derzeitiger Kenntnis keinen Magnetsinn. Zudem spezialisierten sich unsere Sinnessysteme auch im Laufe der individuellen Entwicklung auf relevante Informationen wie z.B. die Laute derjenigen Sprache(n), mit denen wir in der Kindheit konfrontiert waren. Die Wahrnehmungssysteme liefern also keine vollständigen, objektiven Abbilder der Außenwelt. Vielmehr konstruiert unser Gehirn Repräsentationen durch eine Verrechnung der Sinnesdaten mit bereits durch frühere Erfahrungen und Lernprozesse gewonnenen Informationen in Form von Synthesen. Da diese Prozesse weitgehend unbewusst ablaufen, werden die resultierenden Wahrnehmungseindrücke von uns unter normalen Umständen als vollständige und wirklichkeitsgetreue Abbilder der Außenwelt erlebt.

Die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der äußeren, physikalischen Welt und unserer subjektiven Wahrnehmung stand am Anfang der Entwicklung der Psychologie als empirische Wissenschaft im 19. Jahrhundert. Wahrnehmung stellt auch heute noch ein zentrales Forschungsthema dar, das mit Verhaltensmessungen und mit Methoden zur Aufzeichnung von Hirnaktivität untersucht wird (siehe Kapitel 2.2.2.).

2.2.1.1. Empfindung und Wahrnehmung

Empfindung entspricht dem primären Sinneseindruck in einfachen Einheiten: Form, Farbe, Geruch, Klang etc. und deren jeweilige Intensität sowie räumliche Position und Auftretenszeitpunkt. Die „frühe“ Verarbeitung von Sinnesreizen, die zu Empfindungen führt, wird als weitgehend automatisch und reizgetrieben („bottom-up“) angesehen. Allerdings liefert die frühe Reizverarbeitung nicht immer ein getreues Abbild der Außenwelt. Wenn man beispielsweise nach längerer Betrachtung eines bewegten Reizes (z.B. fließendes Wasser) den Blick auf eine unbewegte Szene richtet, führen Adaptationsprozesse von richtungsspezifischen Neuronen im Gehirn dazu, dass man eine Bewegung in der Gegenrichtung wahrnimmt („Wasserfalltäuschung“).

Empfindungen entstehen nur, wenn sowohl Sinnesorgane als auch sensorische Hirnrindenbereiche funktionsfähig sind. So können z.B. Läsionen der Sehrinde trotz intakter Augen und Sehnerven zu Blindheit („Rindenblindheit“) führen. Umgekehrt kann eine elektrische oder magnetische Stimulation des primären visuellen Kortex bei Personen, die durch Augenschäden erblindet sind, visuelle Eindrücke (Phosphene) auslösen. Dieses Extrembeispiel zeigt, dass Sinneseindrücke im Gegensatz zu unserer Alltagsintuition kein 1:1-Abbild der physikalischen Außenwelt darstellen. Da sie grundsätzlich nicht alle Informationen über die Struktur distaler Reize enthalten, können sie nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit korrekte Indikatoren für Aspekte der Außenwelt sein.

Reizgesteuerte Prozesse reichen also für die Wahrnehmung nicht aus, sondern es sind zusätzlich kognitive („top-down“) Prozesse nötig. Objekterkennung erfordert beispielsweise die Integration einzelner Sinneseindrücke, deren Abgleich mit Gedächtnisinhalten und eine erfahrungsabhängige Interpretation. Im Ergebnis wird aus den Empfindungen „schwarz mit weißem Rand“, „heiß“ und „aromatisch duftend“ die Wahrnehmung einer Tasse Kaffee, mit der man angenehme Erinnerungen an den guten Geschmack und die Erwartung einer belebenden Wirkung verbindet.

Diese „späte“ Verarbeitung der Sinnesdaten erfolgt in hierarchiehöheren Systemen des Gehirns, in denen Gedächtnisinhalte und Lernerfahrungen verrechnet und Erwartungen gebildet werden. Diese „top-down“-gesteuerte Verarbeitung ermöglicht eine Abgrenzung verschiedener Objekte voneinander und vom jeweiligen Hintergrund sowie deren Identifikation und Einordnung auf der Basis unseres Vorwissens. So ermöglicht unsere Kenntnis einer Sprache, bestimmte Lautfolgen als sinnvolle Wörter zu erkennen. Wahrnehmung erfordert eine aktive Konstruktion auf der Basis von Wahrscheinlichkeiten, Erfahrungen, Annahmen, aber auch biologisch angelegten Kategorien (z.B. belebt/unbelebt, jung/alt, etc.). Eine wichtige Rolle spielt hierbei die selektive Aufmerksamkeit (siehe Kapitel 2.2.2.): Da wir nicht beliebig viele Informationen verarbeiten können, kommt es zu einer Auswahl. Sie kann durch kontrollierte Prozesse gemäß den Anforderungen einer aktuellen Situation erfolgen (top-down/endogene Aufmerksamkeit); andererseits können unerwartete oder potentiell relevante (z.B. emotionale oder persönlich bedeutsame) Reize Aufmerksamkeit anziehen (bottom-up/exogene Aufmerksamkeit).

Entscheidend für den Erfolg der Wahrnehmung ist, ob das Gehirn diejenigen Informationen zutreffend verarbeitet, die für eine angemessene Interaktion mit der Welt notwendig sind. Dass dies nicht immer gelingt, zeigen Sinnestäuschungen. Sie verdeutlichen, dass unsere Wahrnehmung die Wirklichkeit unzureichend wiedergibt. Täuschungen geben somit Einblicke in das normale Funktionieren des Systems und werden später ausführlicher unter Wahrnehmungstäuschungen in diesem Kapitel beschrieben. Man geht heute davon aus, dass frühe und späte Reizverarbeitung nicht völlig getrennt ablaufen, sondern dass kognitive Prozesse auf allen Stufen der Verarbeitung eine Rolle spielen.

2.2.1.2. Psychophysik

Die Psychophysik untersucht die quantitativen Beziehungen zwischen physikalischer Reizinformation und subjektiver Empfindung. Sie wurde von Ernst Weber und Gustav Fechner in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Leipzig begründet und bildete die Grundlage der empirischen Wahrnehmungsforschung sowie der Experimentalpsychologie. Deren Ursprung lag ebenfalls in Leipzig, wo Wilhelm Wundt 1879 das erste Institut für experimentelle Psychologie gründete. Eine wesentliche Grundlage der Psychophysik war die Bestimmung von Wahrnehmungs- und Unterschiedsschwellen. Die Wahrnehmungsschwelle wird erfasst, indem man die Intensität eines Reizes so einstellt, dass er gerade wahrgenommen werden kann. Die Unterschiedsschwelle, d.h. der eben merkliche Unterschied („just noticeable difference“, JND) wird bestimmt, indem man eine Reizgröße so lange verändert, bis ein Unterschied zu einem Vergleichsreiz erkannt wird. Diese Schwellen können als Nullpunkt (Wahrnehmungsschwelle) bzw. als Maßeinheit von Verhältnisskalen für subjektive Empfindungen dienen. Zentraler Befund war ein systematischer Zusammenhang zwischen der Reizstärke S und der Empfindungsstärke E: Um einen Unterschied zu bemerken, muss der relative Intensitätszuwachs in etwa gleich sein, d.h. bei einem schwachen Ausgangsreiz genügt ein absolut gesehen geringerer Zuwachs als bei einem stärkeren Ausgangsreiz. Unsere Sinne passen ihre Empfindlichkeit also automatisch an die Reizstärke an. Dies wird im Fechnerschen Gesetz ausgedrückt: E = k ⋅ logS, wobei k der Weberschen Konstante für die jeweilige Reizart entspricht (k = ΔS/S). Wenn also laute Musik noch lauter erklingen soll, muss die Lautstärke besonders stark erhöht werden.

Wahrnehmungsschwellen finden Anwendung bei Seh- oder Hörtests. Bei letzteren werden Töne typischerweise zunächst unhörbar und dann mit sukzessive ansteigender Intensität dargeboten. Die Patienten sollen antworten, sobald sie etwas hören. Aus mehrfachen Wiederholungen dieses Vorgehens lässt sich die Hörschwelle bestimmen. Auch in der neurologischen Diagnostik werden psychophysikalische Verfahren eingesetzt. Beispielsweise kann Diabetes Schädigungen von peripheren Nervenfasern bewirken, die zu einem reduzierten Vibrationsempfinden an den Füßen führen. Zur Diagnostik stimuliert man den großen Zeh mit einer speziellen Stimmgabel. Die Patienten sollen dabei angeben, bis zu welcher Schwingungsstärke sie die Vibration noch spüren.

2.2.1.3. Objekterkennung

Im Alltag bewegen wir uns in komplexen Szenen, die eine Organisation der Sinneseindrücke in einzelne Objekte und deren Trennung vom Hintergrund erfordern. Kohärente Objektrepräsentationen entstehen durch das Zusammenbinden einzelner Wahrnehmungselemente. Bei der Gruppierung spielen Vorerfahrungen sowie allgemeine, vermutlich angeborene Organisationsprinzipien eine wichtige Rolle. Zu diesen Prinzipien gehören die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschriebenen Gestaltgesetze. Ein wichtiger Grundsatz der „Gestalttheorie“ ist, dass das Ganze das Wesen der einzelnen Teile bestimmt, d.h. einzelne Merkmale ändern ihre wahrgenommenen Eigenschaften, sobald sie Teile eines Ganzen werden. Zu den wichtigsten Gestaltgesetzen zählen:

  • Gesetz der Ähnlichkeit: Elemente mit gleicher Form, Farbe oder Helligkeit werden gruppiert (Abbildung 1).
  • Gesetz der Nähe: Räumlich nahe Elemente werden gruppiert (Abbildung 2).
  • Gesetz des gemeinsamen Schicksals: Elemente mit gleicher Bewegungsrichtung werden gruppiert.
  • Gesetz der Geschlossenheit/der Konturergänzung: Geschlossene Formen/Linien werden eher gruppiert als offene und lückenhafte Konturen werden ergänzt, um eine vollständige Figur zu erzeugen.
  • Gesetz der Prägnanz/der „guten Gestalt“: Figuren werden so wahrgenommen, dass sie möglichst einfachen Strukturen entsprechen (Abbildung 3).
Abbildung 1: Gesetz der Ähnlichkeit: Ähnliche Formen werden als zusammengehörig wahrgenommen
Abbildung 1: Gesetz der Ähnlichkeit: Ähnliche Formen werden als zusammengehörig wahrgenommen.
Abbildung 2: Gesetz der Nähe: Objekte mit geringerem Abstand zueinander werden gruppiert
Abbildung 2: Gesetz der Nähe: Objekte mit geringerem Abstand zueinander werden gruppiert.
Abbildung 3: Gesetz der Prägnanz: Dieses komplexe Objekt wird typischerweise als eine Kombination aus einem Quadrat und einem Dreieck wahrgenommen
Abbildung 3: Gesetz der Prägnanz: Dieses komplexe Objekt wird typischerweise als eine Kombination aus einem Quadrat und einem Dreieck wahrgenommen.

Oft wirken verschiedene Gestaltgesetze zusammen. So resultiert die Wahrnehmung von Scheinkonturen bei Kanizsa-Figuren (Abbildung 4) aus der Präferenz für geschlossene und einfache Figuren. Zusätzlich spielt dabei unsere Erfahrung mit der partiellen Überlagerung von Objekten eine Rolle.

Wenn es mehrere gleichwahrscheinliche Interpretationen für ein Wahrnehmungsobjekt gibt, spricht man von multistabilen Figuren, deren Wahrnehmungsorganisation von Zeit zu Zeit wechselt. Beispiele sind die Rubin-Vase, bei der die Figur-Grund-Organisation abwechseln kann (Abbildung 5), oder der Necker-Würfel, der in unterschiedlicher Weise dreidimensional interpretiert werden kann (Abbildung 6).

Abbildung 4: Die Anordnung der eingekerbten Kreise führt zur Illusion eines „Kanizsa-Dreiecks“ in der Farbe des Hintergrunds.
Abbildung 4: Die Anordnung der eingekerbten Kreise führt zur Illusion eines „Kanizsa-Dreiecks“ in der Farbe des Hintergrunds.
Abbildung 5: Die „Rubin-Vase“ kann entweder als weiße Vase vor schwarzem Hintergrund oder als zwei schwarze Gesichter im Profil vor weißem Hintergrund interpretiert werden.
Abbildung 5: Die „Rubin-Vase“ kann entweder als weiße Vase vor schwarzem Hintergrund oder als zwei schwarze Gesichter im Profil vor weißem Hintergrund interpretiert werden.
Abbildung 6: Der „Necker-Würfel“ gibt keine Hinweise auf seine Orientierung: Sowohl das rechte obere als auch das linke untere Quadrat können als Vorderseite interpretiert werden.
Abbildung 6: Der „Necker-Würfel“ gibt keine Hinweise auf seine Orientierung: Sowohl das rechte obere als auch das linke untere Quadrat können als Vorderseite interpretiert werden.

Auf der neurobiologischen Ebene beruht die Objekterkennung auf einer Reihe von Verarbeitungsschritten in verschiedenen Hirnregionen (siehe Kapitel 2.1.). Während im primären visuellen Kortex einfache Merkmale wie die Orientierung von Linien kodiert werden, kommt es anschließend zu einer parallelen Verarbeitung entlang der ventralen und dorsalen visuellen Pfade, die zum inferioren Temporalkortex bzw. zum posterioren Parietalkortex ziehen. Im ventralen („Was“-)Pfad werden Merkmale kodiert, die zur Identifikation eines Objekts benötigt werden (z.B. komplexere Formen oder Farbe), wohingegen im dorsalen („Wo“-)Pfad vorwiegend räumliche Lokalisation und Bewegung von Objekten sowie deren Handlungsrelevanz repräsentiert werden. Vermutlich werden Informationen über Form, Farbe oder Bewegung zu einer kohärenten Objektwahrnehmung zusammengebunden, indem Neurone, die jeweils einzelne Merkmale repräsentieren, ihre Aktivität synchronisieren. Im EEG oder MEG (siehe Band 2 „Methoden der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“) kann dabei eine erhöhte Aktivität im Gamma-Frequenzbereich (ca. 30–120 Hz) beobachtet werden. Umgekehrt kann eine Trennung verschiedener Objekte oder zwischen Figur und Hintergrund durch eine Desynchronisation der jeweiligen Nervenzellverbände erfolgen [1].

2.2.1.4. Konstanzleistungen und Wahrnehmungstäuschungen

Wenn interne Objektrepräsentationen einmal als Ergebnis von Wahrnehmungsprozessen gebildet wurden, bleiben sie von Variationen der physikalischen Sinnesreize weitgehend unbeeinflusst. Ein Objekt wird trotz unterschiedlicher Blickwinkel oder Entfernungen und damit zusammenhängenden veränderten retinalen Abbildern (proximalen Reizen) als identisch wahrgenommen. Ebenso wird die Farbe eines Objekts als konstant empfunden, wenn die spektrale Zusammensetzung des von ihm reflektierten Lichts sich bei unterschiedlichen Beleuchtungsbedingungen ändert. In diesen Fällen führen die Einberechnung von räumlichen Tiefenhinweisen bzw. der relativen Zusammensetzung des Umgebungslichts, aber auch unser Wissen über Größe und Farbe von Objekten zu konstanten Wahrnehmungen.

Umgekehrt wird ein physikalisch gleich großer Reiz bei Vorhandensein von optischen Tiefenhinweisen in einem zweidimensionalen Bild (z.B. auf einen Fluchtpunkt zulaufende Linien; z.B. Ponzo-Täuschung, Abbildung 7) als umso größer wahrgenommen, je weiter er entfernt scheint. Illusorische Größenunterschiede können auch durch die Verschärfung von Kontrasten zu Objekten in der Umgebung erzeugt werden. In der Ebbinghaus-Illusion erscheint z.B. ein zentraler Kreis kleiner, wenn er sich im Mittelpunkt eines Rings größerer Kreise befindet, als wenn er von kleineren Kreisen umgeben ist (Abbildung 8). Manche dieser Phänomene lassen sich in ähnlicher Form auch in der sozialen Wahrnehmung finden (siehe Band 2 „Methoden der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“). Beim Kontrastfehler wird z.B. die Leistung eines mittelmäßigen Studierenden als schlechter bewertet, wenn sie/er in einer Gruppe sehr guter Kandidaten geprüft wird, als wenn seine Mitprüflinge schlechtere Leistungen zeigen.

Abbildung 7: Ponzo-Täuschung: Die aufeinander zulaufenden seitlichen Linien lassen den unteren Balken kürzer erscheinen als den oberen
Abbildung 7: Ponzo-Täuschung: Die aufeinander zulaufenden seitlichen Linien lassen den unteren Balken kürzer erscheinen als den oberen.
Abbildung 8: Ebbinghaus-Illusion: Die identischen zentralen Kreise werden abhängig von den sie umgebenden Objekten als unterschiedlich groß wahrgenommen.
Abbildung 8: Ebbinghaus-Illusion: Die identischen zentralen Kreise werden abhängig von den sie umgebenden Objekten als unterschiedlich groß wahrgenommen.

2.2.1.5. Multisensorische Integration

Wahrnehmung ist meist multisensorisch, da wir Objekte oft nicht nur sehen, sondern auch hören oder tasten. Obwohl die einzelnen Sinnesinformationen in unterschiedlichen Hirnarealen verarbeitet werden, generiert unser Gehirn den Eindruck kohärenter Objekte. Voraussetzung dafür ist, dass Reize in den verschiedenen Sinnesmodalitäten zeitgleich und am gleichen Ort auftreten. Im Gegenzug werden weit entfernte audiovisuelle Ereignisse aufgrund der unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Licht und Schall nicht als zusammengehörig empfunden, wie z.B. Blitz und Donner. Dabei besteht eine gewisse Flexibilität bezüglich der raumzeitlichen Übereinstimmung. Es gibt z.B. ein zeitliches Integrationsfenster, innerhalb dessen zwei Reize als zusammengehörig empfunden werden. Dieses Zeitfenster ist bei Kindern weiter als bei Erwachsenen und für komplexe Reize (Sprache) weiter als für einfache (Auftreffen eines Hammers auf einem Tisch). Die Integration raumzeitlich kongruenter Reize führt zu einer Reihe multisensorischer Illusionen. Beim Bauchredner-Effekt werden die vom Bauchredner erzeugten Laute der Puppe, deren Mund sich bewegt, zugeordnet. Beim McGurk-Effekt kann die Paarung inkongruenter Mundbewegungen mit akustischen Silben zur Wahrnehmung einer dritten Silbe führen (z.B. Mundbewegung: /ba/, akustischer Reiz: /ga/, Wahrnehmung: /da/).

Unter schwierigen Wahrnehmungsbedingungen profitieren wir besonders von Information in einer weiteren Sinnesmodalität. So nehmen wir Sprache in einer Umgebung mit vielen Störgeräuschen besser wahr, wenn wir die Mundbewegungen des Sprechers sehen können. Im Gehirn wird dieses als „inverse Effektivität“ bezeichnete Phänomen von erhöhten Aktivationen multisensorischer Hirnareale wie des posterioren superioren temporalen Sulcus (pSTS) auf multisensorische im Vergleich zu unisensorischen Reizen begleitet [2]. Bei neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Autismus oder Schizophrenie, aber auch bei Vorstufen der Demenz, sind die zeitlichen Integrationsfenster breiter, d.h. Informationen aus verschiedenen Sinneskanälen werden als gleichzeitig und daher zusammengehörig wahrgenommen, obwohl das nicht der Fall ist. Als Grundlage wird eine beeinträchtigte Konnektivität zwischen den relevanten Hirnregionen vermutet. Eine solche fehlerhafte Integration kann erklären, warum Patienten bei der Sprachwahrnehmung weniger von zusätzlicher visueller Information profitieren als gesunde Personen.

Ein Sonderfall einer übermäßigen Koppelung zwischen den Sinnessystemen ist die Synästhesie, bei der Reize einer Sinnesmodalität automatisch Assoziationen oder sogar echte Empfindungen in einer zusätzlichen Sinnesmodalität auslösen. Häufig werden z.B. Grapheme wie Buchstaben oder Zahlen mit Farben verknüpft (z.B. erscheint ein „A“ rot oder eine „7“ grün). Es handelt sich dabei nicht um eine Störung, sondern eine Variante der normalen Wahrnehmung. In gewissem Maße bilden alle Menschen Beziehungen zwischen den Sinnessystemen, z.B. wenn wir eine Stimme als „rauchig“ oder „dunkel“ empfinden. Auch wird das gesprochene Wort „kiki“ eher einer Figur mit spitzen Ecken zugeordnet und das Wort „buba“ einer Figur mit Rundungen.

2.2.1.6. Subliminale Wahrnehmung

Auch nicht bewusst wahrgenommene, unterschwellige (subliminale) Reize können einen Effekt auf die nachfolgende bewusste Wahrnehmung und das Verhalten haben. Studien zur unterschwelligen Wahrnehmung verwenden Reize, die sehr kurz (ca. 15–50 ms) dargeboten und „maskiert“ werden. Als Maske verwendet man typischerweise einen komplexeren und nicht bedeutungshaltigen Reiz, der für eine längere Dauer (ca. 250–500 ms) vor und/oder nach dem subliminalen Reiz dargeboten wird. Bei einfachen Reaktionsaufgaben, die einen Tastendruck auf der Seite eines Zielreizes erfordern, zeigen ereigniskorrelierte Potentiale (EKP) im EEG, dass unterschwellige Reize eine Vorbereitungsaktivität im motorischen Kortex (Bereitschaftspotential) kontralateral zu der mit diesem Reiz kongruenten Reaktionsseite auslösen (z.B. EKP im linken Motorkortex, wenn eine noch ausstehende Reaktion mit dem rechten Zeigefinger gefordert wird). In besonderer Weise reagieren wir auf unterschwellig dargebotene potentielle Gefahrreize (z.B. Bilder von Spinnen, emotionale Gesichter mit ängstlichem oder ärgerlichem Ausdruck, emotionale Wörter). Solche Reize können physiologische Reaktionen wie stärkere Hautleitwerdreaktionen (siehe Band 2 „Methoden der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“) und eine erhöhte Aktivation der Amygdala auslösen. Zudem bewirken sie Veränderungen auf der Verhaltensebene, die Verschiebungen der exogenen Aufmerksamkeit widerspiegeln [3]. Wenn Probanden in einfachen Reaktionszeitaufgaben schnellstmöglich auf der Seite eines überschwellig dargebotenen Zielreizes reagieren sollen, erfolgt die Antwort schneller, wenn auf der gleichen Seite kurz zuvor ein emotionaler Reiz unterschwellig gezeigt wurde.

Diese Befunde sprechen dafür, dass wir eine angeborene Bereitschaft (preparedness) zu Reaktionen auf überlebensrelevante Informationen haben. Preparedness äußert sich auch darin, dass wir bestimmte Assoziationen schneller lernen als andere. Beispielsweise reicht oft eine Paarung, um einen bestimmten Geruch oder Geschmack mit Übelkeit zu verknüpfen, wohingegen die Assoziation eines Bildes mit Übelkeit mehrere Wiederholungen erfordert. Ebenso wird die Tatsache, dass in Mitteleuropa Spinnen- oder Schlangenphobien relativ häufig auftreten, mit einer angeborenen Furchttendenz gegenüber diesen Tieren erklärt.

Auch emotional neutrale unterschwellige Reize werden in einem gewissen Umfang weiterverarbeitet. Auf die subliminale Darbietung eines Wortes (z.B. „Salz“) wird ein nachfolgendes, überschwellig dargebotenes Wort schneller und genauer erkannt, wenn es mit dem unterschwelligen Reiz assoziiert ist (z.B. „Pfeffer“), als wenn dies nicht der Fall ist (z.B. „Palme“) [4]. Diesen Prozess nennt man semantische Bahnung („Priming“). Priming geht vermutlich darauf zurück, dass das semantische Langzeitgedächtnis (siehe Kapitel 2.2.4.) wie ein Netzwerk organisiert ist, in dem verwandte Inhalte näher beieinander liegen. Die Aktivation eines Netzwerkknotens, auch durch unterschwellige Reizung, würde sich auf benachbarte Knoten ausbreiten und die Schwelle für die Erkennung des entsprechenden Wortes herabsetzen.

Kontrovers wurde die Frage diskutiert, ob unterschwellige Botschaften Kaufentscheidungen beeinflussen können. Eine populäre Studie aus den 1950er Jahren behauptete, dass das extrem kurze Einblenden der Aufforderung „trinkt Coca-Cola“ in einem Kinofilm den Konsum dieses Getränks steigerte. Allerdings konnte dieses Ergebnis in späteren Studien nicht wiederholt werden. Neuere Forschung zeigt, dass unterschwellige Reize lediglich ein bereits vorhandenes Bedürfnis verstärken können. Beispielsweise trinken durstige Personen mehr, wenn ihnen zuvor durstbezogene subliminale Botschaften dargeboten wurden.

2.2.1.7. Wahrnehmungsstörungen

Trotz intakter Sinnesorgane und Reizweiterleitung zum Gehirn können Hirnschäden Störungen der Wahrnehmung bewirken. So können z.B. Schädigungen der primären Sehrinde je nach Ausdehnung der Läsion zu partieller oder kompletter Blindheit führen. Betroffene zeigen trotzdem gewisse Reaktionen auf visuelle Reize. So können sie die Farbe oder den Ort von Objekten überzufällig häufig richtig raten und sogar Gegenstände im Raum ergreifen. Auch zeigen sie physiologische und Verhaltensreaktionen auf emotionale Reize. Dieses „Blindsehen“ beruht vermutlich auf intakten Nervenfasern, die die Augen mit subkortikalen (z.B. thalamischen) Kerngebieten und höheren, extrastriären visuellen Arealen verbinden.

Schädigungen in Regionen entlang der kortikalen visuellen Verarbeitungspfade führen zu spezifischeren Wahrnehmungsdefiziten. Patienten mit (beidseitigen) Läsionen im ventralen visuellen Pfad zeigen Störungen der visuellen Objekterkennung (Agnosie). Dabei kommt es bei weiter posterior gelagerten Schädigungen zur apperzeptiven Agnosie, bei der Betroffene nicht in der Lage sind, einfache Formen zu erkennen. Läsionen in weiter anterioren Bereichen des ventralen Pfads führen dagegen zur assoziativen Agnosie, bei der Objekte zwar z.B. abgezeichnet, aber nicht benannt werden können. Ein Sonderfall ist die selektive Unfähigkeit, Gesichter zu erkennen (Prosopagnosie), die nach Schädigungen im fusiformen Gesichtsareal im ventralen Temporalkortex auftritt. Beidseitige Läsionen des dorsalen visuellen Pfades können dagegen eine Unfähigkeit der Bewegungswahrnehmung (Akinetopsie) hervorrufen. Hierbei erscheinen Bewegungen als Abfolge statischer Bilder und die Koordination der eigenen Bewegungen ist beeinträchtigt.

Wahrnehmungsanomalien treten auch bei verschiedenen psychiatrischen Störungen auf. Typisch für die Schizophrenie sind akustische Halluzinationen, bei denen die Betroffenen Stimmen hören, die ihre Handlungen kommentieren oder Befehle geben. Bei schwerer Drogensucht können als Entzugserscheinungen visuelle Halluzinationen (z.B. kleine bewegte Tiere) auftreten, die als sehr beängstigend erlebt werden. Grundlage solch pathogener Wahrnehmungen ist möglicherweise ein mangelnder Abgleich intern generierter Signale mit externen Sinneseindrücken. Hierzu passen Befunde einer erhöhten Aktivation sensorischer auditorischer Hirnregionen bei akustischen Halluzinationen bei einer gleichzeitig verringerten Aktivität höherer Kontrollregionen, z.B. im präfrontalen Kortex [5]. Eine interessante Variante sind Halluzinationen, die bei gesunden Personen nach längerem Reizentzug (sensorische Deprivation) auftreten. Hier führt die spontane Aktivation sensorischer Hirnbereiche zu intensiven Wahrnehmungserlebnissen. Im Unterschied zu Halluzinationen bei Psychosen sind die Betroffenen sich aber über den nicht realen Charakter dieser Erlebnisse bewusst.

Sensorische Defizite werden zu den Kernsymptomen des Autismus gezählt. Hierzu gehören sowohl Hyper- als auch Hyporeaktivität gegenüber sensorischen Reizen sowie ausgeprägte sensorische Interessen. Dazu können starke Reaktionen auf bestimmte Geräusche oder eine Faszination für Lichter und Bewegungen gehören, bei Gleichgültigkeit z.B. gegenüber Schmerzreizen. Personen mit Autismus schneiden oft bei Wahrnehmungsaufgaben, die eine Verarbeitung lokaler Elemente (Details) erfordern, besser ab als Kontrollpersonen. Sie haben aber Defizite bei Aufgaben, die sich auf globale Merkmale beziehen, also eine Integration einzelner Elemente erfordern [6]. Ursache sind vermutlich veränderte kortikale Integrationsprozesse.


References

[1] Engel AK. Neuronale Grundlagen der Merkmalsintegration. In: Karnath HO, Thier P, editors. Kognitive Neurowissenschaften. 3rd ed. Berlin: Springer; 2012. p. 67-77. DOI: 10.1007/978-3-642-25527-4_6
[2] Stevenson RA, James TW. Audiovisual integration in human superior temporal sulcus: Inverse effectiveness and the neural processing of speech and object recognition. Neuroimage. 2009 Feb;44(3):1210-23. DOI: 10.1016/j.neuroimage.2008.09.034
[3] Öhman A. Automaticity and the amygdala: Nonconscious responses to emotional faces. Curr Dir Psychol Sci. 2002 Apr;11:62-6. DOI: 10.1111/1467-8721.00169
[4] Kouider S, Dehaene S. Levels of processing during non-conscious perception: a critical review of visual masking. Philos Trans R Soc Lond, B, Biol Sci. 2007 May;362(1481):857-75. DOI: 10.1098/rstb.2007.2093
[5] Allen P, Larøi F, McGuire PK, Aleman A. The hallucinating brain: a review of structural and functional neuroimaging studies of hallucinations. Neurosci Biobehav Rev. 2008;32(1):175-91. DOI: 10.1016/j.neubiorev.2007.07.012
[6] Happé F. Autism: cognitive deficit or cognitive style? Trends Cogn Sci. 1999 Jun;3(6):216-22. DOI: 10.1016/S1364-6613(99)01318-2

  • Band I: Inhalte der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie
    • 1. Einleitung
      Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck
    • 2. Grundlagen der Psychologie und Soziologie und ihre Bedeutung für die Medizin
      Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck
      • 2.1. Psychobiologische Grundlagen
        • 2.1.1. Aufbau des Gehirns
        • 2.1.2. Lokalisation psychischer Funktionen
        • 2.1.3. Neurotransmitter und Verhalten
        • 2.1.4. Hormone und Verhalten
        • 2.1.5. Immunsystem und Verhalten
        • 2.1.6. Autonomes Nervensystem und Verhalten
      • 2.2. Allgemeinpsychologische Grundlagen
        Renate Deinzer
      • 2.3. Differentialpsychologische Grundlagen
        • 2.3.1. Intelligenz
        • 2.3.2. Persönlichkeit und Verhaltensstile
        • 2.3.3. Umweltbedingungen als differentielle Faktoren (vgl. auch 1.6.3)
      • 2.4. Entwicklung und Sozialisation im Lebenslauf
        • 2.4.1. Schwangerschaft und frühe Kindheit
        • 2.4.2. Adoleszenz
        • 2.4.3. Frühes und mittleres Erwachsenenalter
        • 2.4.4. Höheres Lebensalter
      • 2.5. Sozialpsychologische Grundlagen
      • 2.6. Soziologische Grundlagen
        • 2.6.1. Theoretische Ansätze der Soziologie
        • 2.6.2. Soziale Struktur und sozialer Wandel
        • 2.6.3. Bezugssysteme von Gesundheit und Krankheit
        • 2.6.4. Makrostrukturelle Faktoren
        • 2.6.5. Soziale Ungleichheit
        • 2.6.6. Arbeit
        • 2.6.7. Soziale Beziehungen
        • 2.6.8. Familie
        • 2.6.9. Migration
        • 2.6.10. Gender
      • 2.7. Soziodemografische Grundlagen
        • 2.7.1. Demografische Grundbegriffe
        • 2.7.2. Demografische Alterung
        • 2.7.3. Alter, Gesundheit und Krankheit
      • 2.8. Biopsychosoziale Zusammenhänge bei normaler und gestörter körperlicher Funktion
        • 2.8.1. Herz-Kreislaufsystem
        • 2.8.2. Verdauung
        • 2.8.3. Schmerz
        • 2.8.4. Geschlechtsorgane/Sexualität
        • 2.8.5. Haut
        • 2.8.6. Immunregulation
        • 2.8.7. Endokrine Regulation
        • 2.8.8. Mund und Zähne
        • 2.8.9. Weitere (Motorik/Leber/Niere/Atmung)
    • 3. Ärzte und Patienten im Gesundheitssystem
      Olaf von dem Knesebeck, Renate Deinzer
      • 3.1. Das deutsche Gesundheitssystem
        • 3.1.1. Merkmale des deutschen Gesundheitssystems
        • 3.1.2. Soziale Ungleichheiten in der gesundheitlichen Versorgung
      • 3.2. Der Patient im Gesundheitssystem
        • 3.2.1. Krankheitsverarbeitung
          • 3.2.1.1. Modelle der Krankheitsverarbeitung (Phasenmodelle; Lazarus)
          • 3.2.1.2. Einflussfaktoren auf die Krankheitsverarbeitung (u.a. LoC; subj. Krankheitstheorien; soz. Unterstützung)
          • 3.2.1.3. Interventionen zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung
        • 3.2.2. Krankenrolle
          • 3.2.2.1. Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen
          • 3.2.2.2. Selbsthilfe
      • 3.3. Ärztliches Handeln und das Gesundheitssystem
        • 3.3.1. Ärztliche Berufstätigkeit
        • 3.3.2. Arztrolle
        • 3.3.3. Arbeitsbedingungen von Ärzten
        • 3.3.4. Der Arzt als Mitglied eines Teams
      • 3.4. Qualitätssicherung
        • 3.4.1. Definition von Qualität
        • 3.4.2. Ebenen der Qualitätssicherung
        • 3.4.3. Qualitätssicherung wissenschaftlichen Arbeitens
        • 3.4.4. Qualitätssicherung medizinischen Handelns
        • 3.4.5. Patientenzufriedenheit und Lebensqualität als Qualitätsaspekte
    • 4. Arzt-Patienten-Beziehung und Kommunikation
      • 4.1. Grundlagen der Kommunikation
        • 4.1.1. Kommunikationskanäle und -medien
        • 4.1.2. Kommunikationsmodelle (u.a. Schulz v. Thun)
        • 4.1.3. Kommunikationsformen (u.a. Interviewformen, direkte/indirekte/Metak.)
        • 4.1.4. Kommunikationssettings (u.a. Anlässe; Angehörige; Sprachbarrieren)
        • 4.1.5. Kommunikationsstörungen (u.a. Enkodierung/Decodierung; Gedächtnisphänomene)
      • 4.2. Strukturelle Aspekte der Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.1. Erwartungen an die Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.2. Aufbau der Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.3. Formen der Arzt-Patient-Beziehung
        • 4.2.4. Aktuelle Entwicklungen in der Arzt-Patienten-Beziehung
      • 4.3. Funktion und Bedeutung der Kommunikation in der A-P-Beziehung
        • 4.3.1. Beziehungsaufbau
        • 4.3.2. Informationsgewinnung (u.a. Anamneseformen)
        • 4.3.3. Informationsvermittlung (u.a. health literacy, Risikokommunikation, BBN)
        • 4.3.4. Verhaltensmodifikation (u.a. MI, Umgang mit Widerständen)
        • 4.3.5. Entscheidungsfindung (u.a. PEF; ergebnisoffene Beratung z.B. palliativ, Humangenetik)
        • 4.3.6. Umgang mit emotional herausfordernden Situationen (u.a. BBN)
        • 4.3.7. Fehlerkommunikation
      • 4.4. Kommunikation im medizinischen Team
      • 4.5. Mediale Kommunikation / Telemedizin / ehealth
    • 5. Medizinpsychologische und Medizinsoziologische Anwendungsfelder
      • 5.1. Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation
        • 5.1.1. Gesundheitsverhalten
        • 5.1.2. Prävention
        • 5.1.3. Rehabilitation
      • 5.2. Pflege
      • 5.3. Psychotherapeutische Interventionen
        • 5.3.1. Rahmenbedingungen psychotherapeutischer Interventionen
          • 5.3.1.1. Therapie vs. Beratung
          • 5.3.1.2. Approbation
          • 5.3.1.3. Arbeitsfelder (Niederlassung, Fachklinik, Konsiliar- und Liäsondienste)
        • 5.3.2. Psychotherapieformen
          • 5.3.2.1. VT/Kognitive VT
          • 5.3.2.2. Psychodynamische und tiefenpsy. Fundierte…
          • 5.3.2.3. Gesprächspsychotherapie
        • 5.3.3. Typische Tätigkeitsfelder psychologischer Konsiliar- und Liäsondienste
          • 5.3.3.1. Psychoonkologie
          • 5.3.3.2. Transplantationsmedizin
          • 5.3.3.3. Rehabilitationsmedizin
          • 5.3.3.4. Notfallmedizin
          • 5.3.3.5. Reproduktionsmedizin
          • 5.3.3.6. Neurologische Störungen
          • 5.3.3.7. Humangenetische Beratung
          • 5.3.3.8. Palliativmedizin
          • 5.3.3.9. Schmerzmedizin
  • Band 2: Methoden der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie
    • 1. Datenerhebung und Diagnostik
      • 1.1. Aufgaben der Datenerhebung und Diagnostik
      • 1.2. Datenformen
      • 1.3. Formen der Datenerhebung
      • 1.4. Allgemeine Qualitätskriterien von Messinstrumenten
      • 1.5. Normen als Grundlage diagnostischer Entscheidungen
      • 1.6. Diagnostische Praxis und Praxis der Datenerhebung 
    • 2. Wissenschaftliches Arbeiten
      • 2.1. Medizin, Psychologie und Soziologie als empirische Wissenschaften
      • 2.2. Qualitätskriterien empirisch-wissenschaftlicher Studien
      • 2.3. Publikation wiss. Erkenntnisse
      • 2.4. Maßnahmen zur Qualitätssicherung wissenschaftlichen Arbeitens

Das Online Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie geht auf eine gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie zurück. Mit diesem Online und kostenlos verfügbaren Lehrwerk sollen die Studierenden die Gelegenheit erhalten, sich jederzeit aktuell und umfassend zu den verschiedenen Lehr- und Prüfungsinhalten der beiden Fächer zu informieren. Hierfür wurden die Expertinnen und Experten der beiden Fachgesellschaften für die jeweiligen Themengebiete gebeten, entsprechende Lehrbuchkapitel zu verfassen.

Das Buch besteht aus zwei Bänden, einem Band „Inhalte der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie“ und einem Band „Methoden der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie“. Die ersten Kapitel des Bands „Inhalte der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie“ sind bereits online. Der Band wird voraussichtlich im Herbst 2019 vollständig veröffentlicht sein. Die Veröffentlichung der Kapitel „Methoden der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie“ erfolgt dann bis Herbst 2020.

Die EditorInnen des „Online Lehrbuchs der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“ laden AutorInnen zur Mitarbeit am Buch ein. Wenn Sie eine Einladung der EditorInnen des Online Lehrbuchs erhalten haben, können Sie sich mit den Nutzerdaten, die Ihnen mit der E-Mail zugesandt wurden, bei PUBLISSO (https://books.publisso.de/publisso_gold/login) einloggen.

Bitte lesen Sie den Autorenvertrag (https://www.publisso.de/open-access-publizieren/buecher/policy-buecher/), dem Sie bei der Einreichung zustimmen müssen.

Kapiteleingabe

Die Publikation erscheint einsprachig auf Deutsch. Bitte reichen Sie Ihre Manuskripte erst ein bzw. übergeben Sie diese erst in den Reviewprozess, nachdem Sie sie zuvor sorgfältig Korrektur gelesen haben.

Bitte geben Sie die Texte in den PUBLISSO-Texteditor ein. Der Vorteil der direkten Eingabe in PUBLISSO besteht darin, dass Sie sofort das Aussehen des Textes im Online-Format sehen können (Preview).

Als eingeloggter Nutzer gelangen Sie über USERMENU > Submit zur Eingabemaske.

Ihr Kapitel wird während der Eingabe automatisch gespeichert, vorausgesetzt Sie haben bereits einen Titel vergeben. Sie können die Eingabe zwischendurch unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt weiterarbeiten.

Bitte achten Sie auf die Zeichenbegrenzung für Ihr Kapitel. Diese haben Ihnen die Herausgeber mitgeteilt. Die verwendete Zeichenanzahl wird Ihnen im PUBLISSO-Texteditor angezeigt.

Nach einer Unterbrechung gelangen Sie über USERMENU > Dashboard und den Menüpunkt My running submissions  wieder zu Ihren Einreichungen, die sich noch in Bearbeitung befinden. Um eine solche zu öffnen und weiter zu bearbeiten, klicken Sie bei der jeweiligen Einreichung auf den Button Continue editing.

In Ausnahmefällen ist alternativ auch eine Manuskripteinreichung per E-Mail möglich. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an das Editorial Office (livingbooks@zbmed.de; 0221 / 478 7093 oder 0221 / 478 7085), damit wir Ihnen entsprechende Vorgaben zusenden können.

Formatierung

Achten Sie bitte darauf, für Überschriften, Aufzählungen etc. die im Texteditor vordefinierten Formatvorlagen zu verwenden.

Bitte nutzen Sie innerhalb eines Kapitels nicht mehr als vier Überschriftenebenen (diese werden NICHT! in der Gliederung angezeigt). Bitte verzichten Sie auf Nummerierungen in den Überschriften.

Bitte heben Sie Merksätze durch einen hellblauen Hintergrund hervor. Um die Einheitlichkeit des Buches zu gewährleisten, halten Sie sich bitte an die vorgegebene Farbregelung.

Abkürzungen

Bitte benutzen Sie Abkürzungen nur soweit erforderlich und lösen Sie sie bei der ersten Erwähnung auf. Vermeiden Sie ungebräuchliche Abkürzungen.

Abbildungen, Videos und Tabellen

Bilder und Grafiken können Sie in PUBLISSO direkt im Texteditor in den Text einfügen.

Bild- und Tabellenunterschriften können Sie einstellen, indem Sie jeweils per Rechtsklick auf das entsprechende Medium das Menü öffnen und in den Eigenschaften die Unterschrift aktivieren. Anschließend steht Ihnen ein entsprechendes Feld zur Eingabe des Bild- oder Tabellentitels zur Verfügung. Tragen Sie diese bitte nach folgenden Schemata ein:
Abbildung 1/Tabelle 1: Bildtitel

Ergänzen Sie hier auch Legenden.

Bitte nummerieren Sie Abbildungen und Tabellen innerhalb jedes Kapitels jeweils fortlaufend. Die verwendeten Abbildungen sowie Tabellen sollten im Text diskutiert werden.

Die Einbindung von Videos in den Text ist per Embed-Link möglich. Klicken Sie dazu auf den Video-Button.

Bei Fragen oder Problemen kontaktieren Sie bitte das Editorial Office:
E-Mail: livingbooks@zbmed.de
Telefon: 0221 / 478 7093 oder 0221 / 478 7085

Copyright fremder Quellen

Bitte achten Sie bei der Verwendung externer Materialien (Texte, Bilder, Videos, Tabellen, etc.) darauf, dass diese auch für die Veröffentlichung im Buch freigegeben sind und geben Sie eventuelle Lizenzen an. Sie zeichnen sich als AutorIn dafür verantwortlich, dass die Veröffentlichung Ihres Kapitels keine Rechte Dritter verletzt.

Literaturverweise

Literaturverweise werden fortlaufend nummeriert. Am Ende des Textes folgt eine nummerierte Liste mit allen Literaturangaben. Inhaltliche Erläuterungen in Fußnoten sind nicht vorgesehen.

Im laufenden Text werden die Literaturverweise an den entsprechenden Stellen jeweils einzeln in eckigen Klammern angegeben: [1]
Möchten Sie mehrere Referenzen angeben, nutzen Sie bitte folgende Form: [1], [2], [3], [4] oder [1], [5], [8]

Unter dem Textfeld gibt es ein eigenes Feld, in welches Sie Ihre Literaturliste per copy-and-paste einfügen können. Anschließend klicken Sie bitte die Enter-Taste. Nun wird automatisch jeder Literaturangabe eine Nummer in eckigen Klammern vorangestellt. Diese Nummer ermöglicht es, die Literaturverweise im Text mit den Angaben in der Liste zu verknüpfen (nach Publikation sind die Literaturverweise im Text mit den Literaturangaben in der Liste verlinkt). Entfernen Sie nun, falls vorhanden, Ihre „alte“ Nummerierung, da sonst doppelte Nummern stehen. Achten Sie darauf, die Nummer in der eckigen Klammern nicht zu löschen.

Die Literatur geben Sie bitte nach dem „Vancouver Style of References“ an (https://www.nlm.nih.gov/bsd/uniform_requirements.html) an und fügen Sie nach Möglichkeit den Digital object identifier (DOI) bei.

Hier einige Beispiele:

Buch: Mathes SJ, Nahai F. Reconstructive Surgery: Principles, Anatomy and Technique. London/New York: Churchill Livingstone; 1997.

Buchkapitel: Kramer A, Pitten FA, Reichwagen S. Aerosolanwendung mikrobizider Wirkstoffe. In: Kramer A, Assadian O, eds. Wallhäußers Praxis der Sterilisation, Desinfektion, Antiseptik und Konservierung: Qualitätssicherung der Hygiene in Industrie, Pharmazie und Medizin. Stuttgart: Thieme; 2008. p. 905.

Zeitschriftenartikel: Reichenberger MA, Stoff A, Richter DF. Dealing with the mass: a new approach to facilitate panniculectomy in patients with very large abdominal aprons. Obes Surg. 2008;18(12):1605-10. DOI: 10.1007/s11695-008-9630-8

AutorInnen

Bitte ergänzen Sie die Informationen in Ihrem Nutzerprofil (USERMENU > My profile). Achten Sie darauf, dass Ihr Nutzerprofil korrekt und aktuell ist, da Angaben daraus in die Publikation übernommen werden.

Nennen Sie bitte bei der Kapiteleingabe alle an der Entstehung des Textes beteiligten AutorInnen. Falls diese bei PUBLISSO registriert sind, können Sie diese aus der Datenbank suchen. Unregistrierte AutorInnen können Sie in den Feldern für „Additional authors“ angeben.

Kennzeichnen Sie eine/n der AutorInnen als „Corresponding Author“ und tragen Sie eine Nummer für die Anzeigereihenfolge ein.

Nur AutorInnen mit einem Benutzeraccount erscheinen im Author’s Board des Buches. Daher sind alle AutorInnen und Co-AutorInnen herzlich eingeladen, sich bei PUBLISSO zu registrieren (https://books.publisso.de/publisso_gold/register).

Didaktische Hinweise

Ein Lehrbuch entsteht: Bitte beschreiben Sie Ihr Thema auf dem aktuellen Niveau, mit den wesentlichen Aspekten und für Studierende verständlich. Falls Sie erkennen, dass Ihre Darstellungen im Widerspruch zu anderer Lehrbuchliteratur stehen, erläutern Sie bitte die Widersprüche. Beachten Sie, dass Lehrbuchliteratur auch Prüfungsliteratur ist: Formulieren Sie Inhalte so weit wie möglich so, dass sie auch prüfbar sind.

State of the art: Ihr Manuskript soll den Stand der Forschung zum jeweiligen Thema in verständlicher Form wiedergeben. Zitieren Sie möglichst aktuelle Übersichtsarbeiten, ggf. auch andere Lehrbuchliteratur, sofern diese wie eine Übersichtsarbeit gehandhabt werden kann.

Arbeiten Sie zusammen: Sprechen Sie sich mit den AutorInnen verwandter Kapitel ab, um die Inhalte aufeinander abzustimmen.

Ansprechpartner bei weiteren Fragen

Sollten Sie noch Fragen haben, steht Ihnen das Editorial Office sehr gerne zur Verfügung:
E-Mail: livingbooks@zbmed.de
Telefon: 0221 / 478 7093 oder 0221 / 478 7085

Das „Online Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“ wird herausgegeben von:

 

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie

c/o Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter, Dipl.-Psych.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie und Institut für Psychotherapie (IfP)

Martinistraße 52 (W26)
20246 Hamburg
Deutschland

Editor in Chief
Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 5 TMG und § 55 Abs. 2 RStV:

Univ.-Prof. Dr. Renate Deinzer

Institut für Medizinische Psychologie
Fachbereich Medizin
Justus-Liebig-Universität Gießen

Klinikstr. 29
35392 Gießen
Deutschland

E-Mail: Renate.Deinzer@mp.med.uni-giessen.de
Web: www.uni-giessen.de/mp

 

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie e.V.

c/o Dr. Simone Weyers

Institut für Medizinische Soziologie
Universitätsklinikum - Centre for Health and Society (CHS)
Heinrich-Heine-Universität
Deutschland

Postfach 10 10 07
40001 Düsseldorf
Deutschland

Telefon: ++49 (0)211/8114825
E-Mail: info@dgms.de
Web: www.dgms.de

Eingetragen beim Amtsgericht Hamburg VR 7892

Editor in Chief
Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 5 TMG und § 55 Abs. 2 RStV:

Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck

Direktor
Institut für Medizinische Soziologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Deutschland

Telefon: ++49 (0)40 7410 57849
Telefon Sekretariat: ++49 (0)40 7410 53396
Fax:  ++49 (0)40 7410 54934
E-Mail: o.knesebeck@uke.uni-hamburg.de
Web: http://www.uke.de/kliniken-institute/institute/medizinische-soziologie

 

Open Access Policy

Die in diesem Buch publizierten Kapitel sind Open Access und stehen generell unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 (Namensnennung; Weitere Informationen: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Die individuelle Lizenz jedes einzelnen Kapitels wird außerdem in den Publikationsdaten angegeben.

 

Haftungsausschluss

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle zum Zeitpunkt der Linksetzung übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Dr. med. Götz Fabry

Albert-Ludwigs-Universität Medizinische Psychologie und Soziologie

more

Prof. Dr. Siegfried Geyer

Medizinische Hochschule Hannover Medizinische Soziologie

more

PD Dr. Mirjam Körner

University of Freiburg Medical Psychology and Medical Sociology

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Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter Dipl. Psych.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie

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Prof. Adelheid Kuhlmey

Charité - Universitätsmedizin Berlin Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

more

Prof. Dr. Matthias Richter

Martin Luther University Halle-Wittenberg Institute of Medical Sociology (IMS)

more

Prof. Dr. Nico Dragano

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Medizinische Fakultät Institut für Medizinische Soziologie

more

Holger Pfaff

Universität zu Köln Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)

more

Dr. Jutta Margraf-Stiksrud

Philipps-Universität Marburg Fachbereich Psychologie

more

Prof. Dr. Thomas von Lengerke

Medizinische Hochschule Hannover Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie

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Prof. Bernhard Strauß

Universitätskrankenaus Jena Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

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Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

more

Prof. Dr. Renate Deinzer

Justus-Liebig-Universität Gießen

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Prof. Dr. rer. medic. Lena Ansmann

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Department für Versorgungsforschung, Abteilung Organisationsbezogene Versorgungsforschung

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Sonja Becker

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

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Dr. Andrea Budnick

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

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Prof. Dr. Renate Deinzer

Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachbereich Medizin - Institut für Medizinische Psychologie

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PD Dr. Susanne Diekelmann

Universität Tübingen
Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie

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Prof. Dr. Beate Ditzen

Heidelberg University
Institute of Medical Psychology

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Prof. Dr. Nico Dragano

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Medizinische Fakultät
Institut für Medizinische Soziologie

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Dr. med. Götz Fabry

Albert-Ludwigs-Universität
Medizinische Psychologie und Soziologie

more

Prof. Dr. Siegfried Geyer

Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Soziologie

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Dr. Sophie E. Groß

LVR-Institut für Versorgungsforschung

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Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

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Julia Haller

Institut für Psychologie der Universität Freiburg

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Professor Hans-Joachim Hannich

University Medicine Greifswald
Institute for Medical Psychology

more

Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter Dipl. Psych.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie

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Prof. Dr. Jochen Kaiser

Goethe University
Institute of Medical Psychology

more

Dr. Jens Klein

University Medical Center Hamburg-Eppendorf
Medical Sociology

more

Dr. Christopher Kofahl Dipl.-Psych.

University Medical Center Hamburg-Eppendorf
Department of Medical Sociology

more

Prof. Adelheid Kuhlmey

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

more

PD Dr. Mirjam Körner

University of Freiburg
Medical Psychology and Medical Sociology

more

Dr. Jutta Margraf-Stiksrud

Philipps-Universität Marburg
Fachbereich Psychologie

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Dr. Britta Müller

University of Rostock
Institute of Medical Psychology and Medical Sociology

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Holger Pfaff

Universität zu Köln
Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)

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Dr. Timo-Kolja Pförtner

University of Cologne
Institute of Medical Sociology, Health Services Research and Rehabilitation Science

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Prof. Martin Pinquart

Philipps Universität
Psychologie

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Dr. Katharina Piontek

University Medicine Greifswald
Institute for Medical Psychology

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Prof. Dr. Matthias Richter

Martin Luther University Halle-Wittenberg
Institute of Medical Sociology (IMS)

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Professor Johannes Siegrist

Heinrich Heine Universtity Düsseldorf
Center for Health and Society

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Dr. Stefanie Sperlich

Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Soziologie

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Prof. Dr. Ursula Stockhorst

Universität Osnabrück
Institut für Psychologie, Allgemeine Psychologie II und Biologische Psychologie

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Prof. Bernhard Strauß Ph.D.

Universitätskrankenaus Jena
Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

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Josef Unterrainer

Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

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Stefan Watzke

Universitätsklinikum Halle/S.
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

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Dr. Klaus Wölfling

Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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Prof. Dr. Thomas von Lengerke

Medizinische Hochschule Hannover
Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie

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Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Medizinische Soziologie

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