Online Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie

Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck (Hrsg.)

1. Einleitung

 Renate Deinzer 1
Olaf von dem Knesebeck 2


1 Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie, Gießen, Germany
2 Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie, Hamburg, Germany

1.1. Das biopsychosoziale Modell

Was eigentlich ist der Mensch und was formt ihn? Welche Rolle spielt seine Psyche, welche sein Körper? Welche Bedeutung hat die Gesellschaft auf ihn und wie beeinflusst er diese? Und können wir das eine, den Körper, ohne das andere, die Psyche oder das Dritte, die Gesellschaft, denken und verstehen? Solche und ähnliche Fragen waren und sind Gegenstand philosophischer Debatten, prägen aber auch das Denken, Forschen und Handeln in der Medizin. Abschließend werden sie nicht zu beantworten sein, aber Einigkeit besteht heute dahingehend, dass Körper, Geist und Gesellschaft miteinander interagieren. Man geht sogar noch weiter: Statt Körper und Geist (in früheren philosophischen Diskursen sprach man auch von Leib und Seele) als separate Einheiten zu sehen, die lediglich miteinander interagieren (Dualistische Position), bezieht man heute eher monistische Positionen. Demnach sind Körper und Geist eines. Noch allerdings (und vielleicht auch auf Dauer) reicht unser Wissen nicht, um den Geist eindeutig mit dem, was wir über Körperliches wissen, zu beschreiben oder zu verstehen.

Ausgehend von diesen Überlegungen sind körperliche Funktionen nicht zu verstehen, ohne auch die Psyche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen ins Visier zu nehmen (Beispiel: Die prekären Arbeitsbedingungen (Gesellschaft) und die Art und Weise, wie Ihr Patient darauf reagiert (Psyche), haben Einfluss auf seine Herz-Kreislauf-Funktionen). Auch ein Verständnis der Psyche gelingt umso besser, wenn das innere Milieu, also körperliche Funktionen, und das äußere Milieu, also die soziale Umgebung, mitbetrachtet werden (Beispiel: Soziale Ausgrenzung (Gesellschaft) beeinflusst u.a. die Freisetzung bestimmter Hormone (Körper), welche wiederum unsere Bereitschaft, uns aggressiv zu verhalten (Psyche), steuern). Und genauso lassen sich die Gesellschaft und das menschliche Miteinander umso besser verstehen, je besser man auch versteht, wie körperliche und psychische Faktoren darauf Einfluss nehmen können (Beispiel: Testosteron (Körper) steigert die Bereitschaft, sich dominant zu verhalten (Psyche), und hat damit eine wichtige Bedeutung für die Ausbildung und Ausgestaltung von Hierarchiestrukturen in sozialen Gruppen). Gefragt ist also jeweils ein ganzheitlicher Blick, selbst wenn man eigentlich den Fokus eher auf den Körper oder die Psyche oder die Gesellschaft richten will.

In der Medizin nennt man diesen ganzheitlichen Blick auch das biopsychosoziale (Krankheits-)Modell. Kenntnisse der Psychologie und der Soziologie sind damit eine Grundvoraussetzung, um erfolgreich medizinisch tätig zu sein. Entsprechend gehören beide Fächer zum festen Fächerkanon der Medizin und nehmen erhebliche Anteile in der Lehre und bei den Prüfungen ein.

Was aber genau ist die Psychologie und die Soziologie, was kennzeichnet diese beiden Wissenschaften und was ist das Spezifische der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie?

1.2. Aufgaben der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie

Die Psychologie ist die Lehre vom Erleben und Verhalten des Menschen. Ihre Geburtsstunde als eigenständige Wissenschaft wird auf das Jahr 1879 datiert, als Wilhelm Wundt das erste psychologische Labor an einer Universität, der Universität Leipzig, gründete. Die Psychologie steht in der Tradition der Naturwissenschaften und bedient sich primär naturwissenschaftlicher Methodik, insbesondere des Experiments. Wie die Medizin ist sie eine empirische Wissenschaft, die ihre Erkenntnisse in erster Linie durch systematische Beobachtungen gewinnt. Die ersten Protagonisten der Psychologie, wie u.a. Wilhelm Wundt, haben sich mit Fragen der Sinnesphysiologie und der Wahrnehmung auseinandergesetzt.

Die Medizinische Psychologie gehört wie die Fächer Medizinische Soziologie, Anatomie, Physiologie, Biochemie, Chemie und Biologie zu den Grundlagenfächern im Medizinstudium. Sie befasst sich mit dem Erleben und Verhalten des Menschen im Kontext der Medizin. Dabei geht es sowohl darum, wie das Erleben und Verhalten medizinische Sachverhalte betreffen kann, als auch darum, wie medizinische Faktoren auf Verhalten und Erleben wirken können und schließlich darum, wie beide Prozesse ineinandergreifen. Im Fokus der Medizinischen Psychologie stehen entsprechend Patienten und ihre Angehörigen sowie das medizinische Personal. Wichtige Themen medizinpsychologischer Forschung, Lehre und Praxis sind u.a. die Arzt-Patienten-Beziehung und -Kommunikation, die Krankheitsverarbeitung, das Gesundheits- und Krankheitsverhalten und das Verständnis psychobiologischer Zusammenhänge. 

Die Medizinische Psychologie unterscheidet sich von der klinischen Psychologie, der Psychosomatik und der Psychiatrie insbesondere dahingehend, dass ihr Hauptaugenmerk zunächst nicht psychischen Erkrankungen gilt. Vielmehr geht es darum, welche Wechselwirkungen zwischen dem Verhalten und Erleben ganz allgemein (also insbesondere auch bei psychisch Gesunden) und medizinischen Faktoren bestehen könnenAus diesem Grund ist die Medizinische Psychologie im Studium der Medizin auch ein vorklinisches Fach, in dem zunächst allgemeine Gesetzmäßigkeiten des Zusammenspiels zwischen der Psyche und allen mit der Medizin verbundenen Faktoren behandelt werden. Insbesondere insoweit psychische Erkrankungen aber gemeinsam mit körperlichen Erkrankungen auftreten (sog. Komorbiditäten) und diese mit beeinflussen (z.B. Depression und Herz-Kreislauf-Erkrankungen) oder aber körperliche Erkrankungen die psychische Gesundheit beeinträchtigen (z.B. Belastungsstörungen bei Krebserkrankungen), nimmt die Medizinische Psychologie auch diese in den Blick. Gerade in diesem Bereich werden Vertreterinnen und Vertreter des Faches oft auch klinisch tätig (z.B. in der Psychoonkologie). Wichtige Aufgaben der Medizinischen Psychologie sind damit die Erforschung medizinpsychologischer Zusammenhänge, die Vermittlung solcher Zusammenhänge in Lehre, Fort- und Weiterbildung und im klinischen Bereich die psychologische Begleitung und Behandlung körperlich erkrankter Personen und ihrer Angehörigen.

Die Medizinische Soziologie wendet Begriffe, Theorien und Methoden der allgemeinen Soziologie auf die Analyse von Gesundheit, Krankheit und gesundheitlicher Versorgung an. Sie zählt – wie auch die Medizinische Psychologie – zu den verhaltens- und sozialwissenschaftlichen Grundlagenfächern der Medizin. Aufgabe der Medizinischen Soziologie ist es, durch Gewinnung und Verbreitung von Erkenntnissen zu zwei Problembereichen Beiträge zu leisten:

  1. Analyse gesellschaftlicher (sozialer) Einflüsse auf Gesundheit und Krankheit (Sozialepidemiologie; Soziologie in der Medizin);
  2. soziologische Analyse der Struktur und Funktion des gesundheitlichen Versorgungssystems (sozialwissenschaftliche bzw. medizinsoziologische Versorgungsforschung; Soziologie der Medizin).

Zu den untersuchten sozialen Einflussfaktoren zählen z.B. Geschlecht, Alter, Migration, Bildung, Einkommen, Beruf/Arbeit und soziale Beziehungen. Im erstgenannten Problembereich geht es um die Einflüsse solcher sozialer Faktoren auf die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen (Pathogenese) sowie auf die Förderung und Aufrechterhaltung von Gesundheit (Salutogenese). Der zweite Problembereich nimmt die gesamte Gesundheitsversorgung in den Blick, d.h. Gesundheitsförderung, Prävention, Therapie, Rehabilitation und Pflege. Hier spielt das komplexe Zusammenwirken von Behandlungsbedarf, Inanspruchnahme, Leistungserbringung und Wirksamkeit eine wesentliche Rolle. Wichtige Themen sind dabei die Entwicklungen und Belastungen bei Gesundheitsberufen (z.B. Ärzte, Krankenpflege), der Wandel der Arzt-Patienten-Beziehung, die Evaluation von neuen Versorgungskonzepten, der Einfluss von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (z.B. demografische Entwicklung) auf die Versorgung sowie Ungleichheiten im Zugang, in der Inanspruchnahme und in der Qualität der gesundheitlichen Versorgung (z.B. zwischen Geschlechtsgruppen, ethnischen Gruppen oder Einkommensgruppen).

Beide Problembereiche sind in den Gesundheitssystemen moderner Gesellschaften von hoher Bedeutung. Ziel ist es, durch medizinsoziologische Analysen innovative und relevante Ergebnisse hervorzubringen und diese den in den verschiedenen Bereichen der gesundheitlichen Versorgung Handelnden zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren kommt dem Fach die Aufgabe zu, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Lehre zu integrieren und durch Beratungsleistungen in Praxis und Politik zu deren Umsetzung beizutragen.

Die beiden Fächer Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie werden in der Ärztlichen Approbationsordnung als ein Unterrichts- und Prüfungsfach behandelt. Auch werden einige Themenbereiche gleichermaßen von beiden Disziplinen behandelt (z.B. Prävention und Gesundheitsförderung, Arzt-Patienten-Beziehung). Dennoch handelt es sich um getrennte Disziplinen, die sich sowohl hinsichtlich ihres Fokus unterscheiden (die Psychologie eher auf das Individuum zentriert, die Soziologie eher auf die Gesellschaft gerichtet) als auch hinsichtlich ihrer bevorzugten Methoden: Während in der Psychologie das Experiment eine große Rolle spielt, stehen in der Soziologie häufig Beobachtungsstudien mit Hilfe von Befragungsmethoden im Vordergrund.  

1.3. Der Aufbau dieses Buches

Dieses Lehrbuch vermittelt für Studium und Praxis relevantes medizinpsychologisches und medizinsoziologisches Wissen und orientiert sich dabei u.a. am Nationalen kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin und an den im Gegenstandskatalog 08 des Instituts für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) festgehaltenen Prüfungsgegenständen. Es untergliedert sich in zwei Bände, von denen der vorliegende die Inhalte der beiden Fächer behandelt und der andere ihre Methoden. Die einzelnen Kapitel wurden von namhaften Vertreterinnen und Vertretern der Fächer verfasst. Sie sind weitgehend so geschrieben, dass sie für sich alleine les- und verstehbar sind.

Der Band „Inhalte der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“ behandelt zunächst die Grundlagen der beiden Fächer (Kapitel 2) und bezieht diese in einem abschließenden Abschnitt beispielhaft auf einige gut erforschte biopsychosoziale Zusammenhänge bei normaler und gestörter körperlicher Funktion. Nach dieser Einführung in die Grundlagen erfolgt ein vertiefter Blick auf Ärzte und Patienten im Gesundheitssystem (Kapitel 3), bevor dann die Arzt-Patient-Beziehung und -Kommunikation in den Fokus genommen wird (Kapitel 4). Kapitel 5 schließlich behandelt medizinpsychologische und medizinsoziologische Anwendungsfelder. 

Die Inhalte der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie sind nicht zu verstehen und einzuordnen, ohne die Methoden des Erkenntnisgewinns verstanden zu haben, auf denen das zugrundeliegende Wissen beruht. Diesen widmet sich ein weiterer Band dieses Lehrbuchs, der im Detail Methoden der beiden Fächer behandelt und deren Stärken und Schwächen diskutiert.


  • Band I: Inhalte der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie
    • 1. Einleitung
      Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck
      • 1.1. Das biopsychosoziale Grundverständnis der Medizin
      • 1.2. Aufgaben der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie
      • 1.3. Der Aufbau dieses Buches
    • 2. Grundlagen der Psychologie und Soziologie und ihre Bedeutung für die Medizin
      Renate Deinzer, Olaf von dem Knesebeck
      • 2.1. Psychobiologische Grundlagen
        • 2.1.1. Aufbau des Gehirns
        • 2.1.2. Lokalisation psychischer Funktionen
        • 2.1.3. Neurotransmitter und Verhalten
        • 2.1.4. Hormone und Verhalten
        • 2.1.5. Immunsystem und Verhalten
        • 2.1.6. Autonomes Nervensystem und Verhalten
      • 2.2. Allgemeinpsychologische Grundlagen
        Renate Deinzer
        • 2.2.1. Wahrnehmung
          Jochen Kaiser
        • 2.2.2. Bewusstsein und Aufmerksamkeit
        • 2.2.3. Lernen und Verhalten
        • 2.2.4. Gedächtnis
          Susanne Diekelmann
        • 2.2.5. Kognition und Sprache
        • 2.2.6. Motivation
        • 2.2.7. Emotion und psychische Belastung
      • 2.3. Differentialpsychologische Grundlagen
        • 2.3.1. Intelligenz
        • 2.3.2. Persönlichkeit und Verhaltensstile
        • 2.3.3. Umweltbedingungen als differentielle Faktoren (vgl. auch 1.6.3)
      • 2.4. Entwicklung und Sozialisation im Lebenslauf
        • 2.4.1. Schwangerschaft und frühe Kindheit
        • 2.4.2. Adoleszenz
        • 2.4.3. Frühes und mittleres Erwachsenenalter
        • 2.4.4. Höheres Lebensalter
      • 2.5. Sozialpsychologische Grundlagen
        • 2.5.1. Einführung in die sozialpsychologischen Grundlagen
          Thomas von Lengerke, Siegfried Geyer, Stefanie Sperlich
        • 2.5.2. Die Perspektive der Umwelt: Soziale Normen und Rollen
        • 2.5.3. Die Perspektive der Person: Gesundheitsrelevante psychische Variablen
        • 2.5.4. Die Perspektive der Sozialisation: Zur Entwicklung psychosozialer Faktoren
          • 2.5.4.1. Das Erlernen von sozialen Normen und Rollen
          • 2.5.4.2. Entwicklung und Gestaltung sozialer Beziehungen
      • 2.6. Soziologische Grundlagen
        • 2.6.1. Theoretische Ansätze der Soziologie
        • 2.6.2. Soziale Struktur und sozialer Wandel
        • 2.6.3. Bezugssysteme von Gesundheit und Krankheit
        • 2.6.4. Makrostrukturelle Faktoren
        • 2.6.5. Soziale Ungleichheit
        • 2.6.6. Arbeit
        • 2.6.7. Soziale Beziehungen
        • 2.6.8. Familie
        • 2.6.9. Migration
        • 2.6.10. Gender
      • 2.7. Soziodemografische Grundlagen
        • 2.7.1. Demografische Grundbegriffe
        • 2.7.2. Demografische Alterung
        • 2.7.3. Alter, Gesundheit und Krankheit
      • 2.8. Biopsychosoziale Zusammenhänge bei normaler und gestörter körperlicher Funktion
        • 2.8.1. Herz-Kreislaufsystem
        • 2.8.2. Verdauung
        • 2.8.3. Schmerz
        • 2.8.4. Geschlechtsorgane/Sexualität
        • 2.8.5. Haut
        • 2.8.6. Immunregulation
        • 2.8.7. Endokrine Regulation
        • 2.8.8. Mund und Zähne
        • 2.8.9. Weitere (Motorik/Leber/Niere/Atmung)
    • 3. Ärzte und Patienten im Gesundheitssystem
      • 3.1. Das deutsche Gesundheitssystem
        • 3.1.1. Merkmale des deutschen Gesundheitssystems
        • 3.1.2. Soziale Ungleichheiten in der gesundheitlichen Versorgung
      • 3.2. Der Patient im Gesundheitssystem
        • 3.2.1. Krankheitsverarbeitung
          • 3.2.1.1. Modelle der Krankheitsverarbeitung (Phasenmodelle; Lazarus)
          • 3.2.1.2. Einflussfaktoren auf die Krankheitsverarbeitung (u.a. LoC; subj. Krankheitstheorien; soz. Unterstützung)
          • 3.2.1.3. Interventionen zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung
        • 3.2.2. Krankenrolle
          • 3.2.2.1. Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen
          • 3.2.2.2. Selbsthilfe
      • 3.3. Ärztliches Handeln und das Gesundheitssystem
        • 3.3.1. Ärztliche Berufstätigkeit
        • 3.3.2. Arztrolle
        • 3.3.3. Arbeitsbedingungen von Ärzten
        • 3.3.4. Der Arzt als Mitglied eines Teams
      • 3.4. Qualitätssicherung
        • 3.4.1. Definition von Qualität
        • 3.4.2. Ebenen der Qualitätssicherung
        • 3.4.3. Qualitätssicherung wissenschaftlichen Arbeitens
        • 3.4.4. Qualitätssicherung medizinischen Handelns
        • 3.4.5. Patientenzufriedenheit und Lebensqualität als Qualitätsaspekte
    • 4. Arzt-Patienten-Beziehung und Kommunikation
      • 4.1. Grundlagen der Kommunikation
        • 4.1.1. Kommunikationskanäle und -medien
        • 4.1.2. Kommunikationsmodelle (u.a. Schulz v. Thun)
        • 4.1.3. Kommunikationsformen (u.a. Interviewformen, direkte/indirekte/Metak.)
        • 4.1.4. Kommunikationssettings (u.a. Anlässe; Angehörige; Sprachbarrieren)
        • 4.1.5. Kommunikationsstörungen (u.a. Enkodierung/Decodierung; Gedächtnisphänomene)
      • 4.2. Strukturelle Aspekte der Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.1. Erwartungen an die Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.2. Aufbau der Arzt-Patienten-Beziehung
        • 4.2.3. Formen der Arzt-Patient-Beziehung
        • 4.2.4. Aktuelle Entwicklungen in der Arzt-Patienten-Beziehung
      • 4.3. Funktion und Bedeutung der Kommunikation in der A-P-Beziehung
        • 4.3.1. Beziehungsaufbau
        • 4.3.2. Informationsgewinnung (u.a. Anamneseformen)
        • 4.3.3. Informationsvermittlung (u.a. health literacy, Risikokommunikation, BBN)
        • 4.3.4. Verhaltensmodifikation (u.a. MI, Umgang mit Widerständen)
        • 4.3.5. Entscheidungsfindung (u.a. PEF; ergebnisoffene Beratung z.B. palliativ, Humangenetik)
        • 4.3.6. Umgang mit emotional herausfordernden Situationen (u.a. BBN)
        • 4.3.7. Fehlerkommunikation
      • 4.4. Kommunikation im medizinischen Team
      • 4.5. Mediale Kommunikation / Telemedizin / ehealth
    • 5. Medizinpsychologische und Medizinsoziologische Anwendungsfelder
      • 5.1. Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation
        • 5.1.1. Gesundheitsverhalten
        • 5.1.2. Prävention
        • 5.1.3. Rehabilitation
      • 5.2. Pflege
      • 5.3. Psychotherapeutische Interventionen
        • 5.3.1. Rahmenbedingungen psychotherapeutischer Interventionen
          • 5.3.1.1. Therapie vs. Beratung
          • 5.3.1.2. Approbation
          • 5.3.1.3. Arbeitsfelder (Niederlassung, Fachklinik, Konsiliar- und Liäsondienste)
        • 5.3.2. Psychotherapieformen
          • 5.3.2.1. VT/Kognitive VT
          • 5.3.2.2. Psychodynamische und tiefenpsy. Fundierte…
          • 5.3.2.3. Gesprächspsychotherapie
        • 5.3.3. Typische Tätigkeitsfelder psychologischer Konsiliar- und Liäsondienste
          • 5.3.3.1. Psychoonkologie
          • 5.3.3.2. Transplantationsmedizin
          • 5.3.3.3. Rehabilitationsmedizin
          • 5.3.3.4. Notfallmedizin
          • 5.3.3.5. Reproduktionsmedizin
          • 5.3.3.6. Neurologische Störungen
          • 5.3.3.7. Humangenetische Beratung
          • 5.3.3.8. Palliativmedizin
          • 5.3.3.9. Schmerzmedizin
  • Band 2: Methoden der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie
    • 1. Datenerhebung und Diagnostik
      • 1.1. Aufgaben der Datenerhebung und Diagnostik
      • 1.2. Datenformen
      • 1.3. Formen der Datenerhebung
      • 1.4. Allgemeine Qualitätskriterien von Messinstrumenten
      • 1.5. Normen als Grundlage diagnostischer Entscheidungen
      • 1.6. Diagnostische Praxis und Praxis der Datenerhebung 
    • 2. Wissenschaftliches Arbeiten
      • 2.1. Medizin, Psychologie und Soziologie als empirische Wissenschaften
      • 2.2. Qualitätskriterien empirisch-wissenschaftlicher Studien
      • 2.3. Publikation wiss. Erkenntnisse
      • 2.4. Maßnahmen zur Qualitätssicherung wissenschaftlichen Arbeitens

Das Online Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie geht auf eine gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie zurück. Mit diesem Online und kostenlos verfügbaren Lehrwerk sollen die Studierenden die Gelegenheit erhalten, sich jederzeit aktuell und umfassend zu den verschiedenen Lehr- und Prüfungsinhalten der beiden Fächer zu informieren. Hierfür wurden die Expertinnen und Experten der beiden Fachgesellschaften für die jeweiligen Themengebiete gebeten, entsprechende Lehrbuchkapitel zu verfassen. Das Buch besteht aus zwei Bänden, einem Band „Inhalte der Medizinischen Psychologie“ und einem Band „Methoden der Medizinischen Psychologie“. Die ersten Kapitel werden voraussichtlich im Herbst des Jahres 2018 zur Verfügung stehen.

Die EditorInnen des „Online Lehrbuchs der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“ laden AutorInnen zur Mitarbeit am Buch ein. Wenn Sie eine Einladung der EditorInnen des Online Lehrbuchs erhalten haben, können Sie sich mit den Nutzerdaten, die Ihnen mit der E-Mail zugesandt wurden, bei PUBLISSO (https://books.publisso.de/publisso_gold/login) einloggen.

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Abbildung 1/Tabelle 1: Bildtitel

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Literaturverweise

Literaturverweise werden fortlaufend nummeriert. Am Ende des Textes folgt eine nummerierte Liste mit allen Literaturangaben. Inhaltliche Erläuterungen in Fußnoten sind nicht vorgesehen.

Im laufenden Text werden die Literaturverweise an den entsprechenden Stellen jeweils einzeln in eckigen Klammern angegeben: [1]
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Unter dem Textfeld gibt es ein eigenes Feld, in welches Sie Ihre Literaturliste per copy-and-paste einfügen können. Anschließend klicken Sie bitte die Enter-Taste. Nun wird automatisch jeder Literaturangabe eine Nummer in eckigen Klammern vorangestellt. Diese Nummer ermöglicht es, die Literaturverweise im Text mit den Angaben in der Liste zu verknüpfen (nach Publikation sind die Literaturverweise im Text mit den Literaturangaben in der Liste verlinkt). Entfernen Sie nun, falls vorhanden, Ihre „alte“ Nummerierung, da sonst doppelte Nummern stehen. Achten Sie darauf, die Nummer in der eckigen Klammern nicht zu löschen.

Die Literatur geben Sie bitte nach dem „Vancouver Style of References“ an (https://www.nlm.nih.gov/bsd/uniform_requirements.html) an und fügen Sie nach Möglichkeit den Digital object identifier (DOI) bei.

Hier einige Beispiele:

Buch: Mathes SJ, Nahai F. Reconstructive Surgery: Principles, Anatomy and Technique. London/New York: Churchill Livingstone; 1997.

Buchkapitel: Kramer A, Pitten FA, Reichwagen S. Aerosolanwendung mikrobizider Wirkstoffe. In: Kramer A, Assadian O, eds. Wallhäußers Praxis der Sterilisation, Desinfektion, Antiseptik und Konservierung: Qualitätssicherung der Hygiene in Industrie, Pharmazie und Medizin. Stuttgart: Thieme; 2008. p. 905.

Zeitschriftenartikel: Reichenberger MA, Stoff A, Richter DF. Dealing with the mass: a new approach to facilitate panniculectomy in patients with very large abdominal aprons. Obes Surg. 2008;18(12):1605-10. DOI: 10.1007/s11695-008-9630-8

AutorInnen

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Didaktische Hinweise

Ein Lehrbuch entsteht: Bitte beschreiben Sie Ihr Thema auf dem aktuellen Niveau, mit den wesentlichen Aspekten und für Studierende verständlich. Falls Sie erkennen, dass Ihre Darstellungen im Widerspruch zu anderer Lehrbuchliteratur stehen, erläutern Sie bitte die Widersprüche. Beachten Sie, dass Lehrbuchliteratur auch Prüfungsliteratur ist: Formulieren Sie Inhalte so weit wie möglich so, dass sie auch prüfbar sind.

State of the art: Ihr Manuskript soll den Stand der Forschung zum jeweiligen Thema in verständlicher Form wiedergeben. Zitieren Sie möglichst aktuelle Übersichtsarbeiten, ggf. auch andere Lehrbuchliteratur, sofern diese wie eine Übersichtsarbeit gehandhabt werden kann.

Arbeiten Sie zusammen: Sprechen Sie sich mit den AutorInnen verwandter Kapitel ab, um die Inhalte aufeinander abzustimmen.

Ansprechpartner bei weiteren Fragen

Sollten Sie noch Fragen haben, steht Ihnen das Editorial Office sehr gerne zur Verfügung:
E-Mail: livingbooks@zbmed.de
Telefon: 0221 / 478 7093 oder 0221 / 478 7085

Das „Online Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“ wird herausgegeben von:

 

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie

c/o Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter, Dipl.-Psych.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie und Institut für Psychotherapie (IfP)

Martinistraße 52 (W26)
20246 Hamburg
Deutschland

Editor in Chief
Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 5 TMG und § 55 Abs. 2 RStV:

Univ.-Prof. Dr. Renate Deinzer

Institut für Medizinische Psychologie
Fachbereich Medizin
Justus-Liebig-Universität Gießen

Klinikstr. 29
35392 Gießen
Deutschland

E-Mail: Renate.Deinzer@mp.med.uni-giessen.de
Web: www.uni-giessen.de/mp

 

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie e.V.

c/o Dr. Simone Weyers

Institut für Medizinische Soziologie
Universitätsklinikum - Centre for Health and Society (CHS)
Heinrich-Heine-Universität
Deutschland

Postfach 10 10 07
40001 Düsseldorf
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Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck

Direktor
Institut für Medizinische Soziologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Deutschland

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Dr. med. Götz Fabry

Albert-Ludwigs-Universität Medizinische Psychologie und Soziologie

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Prof. Dr. Siegfried Geyer

Medizinische Hochschule Hannover Medizinische Soziologie

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PD Dr. Mirjam Körner

University of Freiburg Medical Psychology and Medical Sociology

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Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter Dipl. Psych.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie

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Prof. Adelheid Kuhlmey

Charité - Universitätsmedizin Berlin Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

more

Prof. Dr. Matthias Richter

Martin Luther University Halle-Wittenberg Institute of Medical Sociology (IMS)

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Dr. Nico Dragano

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Institut für Medizinische Soziologie

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Holger Pfaff

Universität zu Köln Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)

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Dr. Jutta Margraf-Stiksrud

Philipps-Universität Marburg Fachbereich Psychologie

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Prof. Dr. Thomas von Lengerke

Medizinische Hochschule Hannover Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie

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Prof. Bernhard Strauß

Universitätskrankenaus Jena Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

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Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie

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Prof. Dr. Renate Deinzer

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie

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Prof. Dr. rer. medic. Lena Ansmann

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Department für Versorgungsforschung, Abteilung Organisationsbezogene Versorgungsforschung

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Dr. Andrea Budnick

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

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Prof. Dr. Renate Deinzer

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie

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PD Dr. Susanne Diekelmann

Universität Tübingen
Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie

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Prof. Dr. Beate Ditzen

Heidelberg University
Institute of Medical Psychology

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Dr. Nico Dragano

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Medizinische Soziologie

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Dr. med. Götz Fabry

Albert-Ludwigs-Universität
Medizinische Psychologie und Soziologie

more

Prof. Dr. Siegfried Geyer

Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Soziologie

more

Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

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Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter Dipl. Psych.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie

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Prof. Dr. Jochen Kaiser

Goethe University
Institute of Medical Psychology

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Dr. Jens Klein

University Medical Center Hamburg-Eppendorf
Medical Sociology

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Dr. Christopher Kofahl Dipl.-Psych.

University Medical Center Hamburg-Eppendorf
Department of Medical Sociology

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Prof. Adelheid Kuhlmey

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

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PD Dr. Mirjam Körner

University of Freiburg
Medical Psychology and Medical Sociology

more

Dr. Jutta Margraf-Stiksrud

Philipps-Universität Marburg
Fachbereich Psychologie

more

Dr. Britta Müller

University of Rostock
Institute of Medical Psychology and Medical Sociology

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Holger Pfaff

Universität zu Köln
Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)

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Prof. Martin Pinquart

Philipps Universität
Psychologie

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Prof. Dr. Matthias Richter

Martin Luther University Halle-Wittenberg
Institute of Medical Sociology (IMS)

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Professor Johannes Siegrist

Heinrich Heine Universtity Düsseldorf
Center for Health and Society

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Dr. Stefanie Sperlich

Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Soziologie

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Prof. Dr. Ursula Stockhorst

Universität Osnabrück
Institut für Psychologie, Allgemeine Psychologie II und Biologische Psychologie

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Prof. Bernhard Strauß Ph.D.

Universitätskrankenaus Jena
Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

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Josef Unterrainer

Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

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Stefan Watzke

Universitätsklinikum Halle/S.
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

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Dr. Klaus Wölfling

Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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Prof. Dr. Thomas von Lengerke

Medizinische Hochschule Hannover
Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie

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Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie

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