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    <IdentifierDoi>10.3205/ors000023</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-ors0000239</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Soziale Konsequenzen einer Tumorerkrankung &#8211; eine unerwartete Problematik f&#252;r Angeh&#246;rige</Title>
      <TitleTranslated language="en">Social consequences of a tumor disease &#8211; an unexpected problem for relatives</TitleTranslated>
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          <Firstname>Ulf</Firstname>
          <Initials>U</Initials>
          <AcademicTitle>PD Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Klinik Sonnenblick, Am&#246;neburgerstr. 1&#8211;6, 35043 Marburg, Deutschland, Tel.: 06421-295501, Fax: 06421-295555<Affiliation>Klinik Sonnenblick, Marburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>ulf.seifart&#64;drv-hessen.de</Email>
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          <LastnameHeading>Bohnenkamp</LastnameHeading>
          <Firstname>Hanna</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Gyn&#228;kologie und Geburtshilfe, Sana Klinikum Offenbach, Deutschland</Affiliation>
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    <DatePublished>20160412</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>2194-2919</ISSN>
        <Volume>5</Volume>
        <JournalTitle>GMS Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Onkol Rehabil Sozialmed</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>01</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Finanzielle und soziale Konsequenzen einer Krebserkrankung bzw. deren Therapie sind ein h&#228;ufiges und relevantes Problem f&#252;r Langzeitkrebs&#252;berlebende. Inwieweit eine solche Entwicklung auch Angeh&#246;rige trifft ist aber vollkommen unklar und bis dato auch nicht untersucht.</Pgraph><Pgraph>In der vorliegenden Untersuchung wurden 27 Angeh&#246;rige, die in einem Zeitraum von 5 Monaten die Beratungsstellen der hessischen Krebsgesellschaften aufsuchten, konsekutiv befragt. </Pgraph><Pgraph>Von den Befragten gaben 33&#37; an, dass sie bedingt durch die Tumorerkrankung ihres Angeh&#246;rigen den zeitlichen Umfang ihrer beruflichen T&#228;tigkeit auf Kosten ihres Einkommens ver&#228;nderten.</Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend das Sozialsystem der Bundesrepublik Deutschland erkrankten Patienten in diesen Situationen &#252;ber das Sozialgesetzbuch IX eine F&#252;lle an Hilfestellungen anbietet, besteht f&#252;r Angeh&#246;rige keine Versorgungsstruktur.</Pgraph><Pgraph>Aus diesem Grunde sollten unserer Meinung nach bei jeder sozialmedizinischen Beratung von Tumorpatienten, wenn m&#246;glich, auch die Angeh&#246;rigen befragt werden oder, wenn dies nicht m&#246;glich ist, deren Situation mit ber&#252;cksichtigt werden.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>On one hand financial distress is a problem in long-term cancer survivors. On the other hand little is known about theses consequences regarding their family member or relatives. </Pgraph><Pgraph>Aim of this study was to look for the incidence of financial distress for family members or relatives due to the cancer diagnosis in the family.</Pgraph><Pgraph>27 relatives, who presented themselves in facilities of the &#8222;Hessische Krebsgesellschaft&#8220;, were analyzed by questionnaire consecutively.</Pgraph><Pgraph>Regarding our data one third of the relatives who were interviewed reduced their working time and therefore their salary </Pgraph><Pgraph>Therefore we think in case of a talk about the financial situation of a cancer patient relatives should be included.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Finanzielle und soziale Konsequenzen sind ein zunehmendes Problem f&#252;r Langzeit&#252;berlebende Krebspatienten <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>V&#246;llig unklar ist, inwieweit Angeh&#246;rige von Krebspatienten ebenfalls von solchen Fragestellungen betroffen sind.</Pgraph><Pgraph>Die vorliegende Untersuchung ist unserem Wissen nach die erste, die finanzielle Konsequenzen bei Angeh&#246;rigen von Tumorpatienten erfasst hat.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Material und Methoden">
      <MainHeadline>Material und Methoden</MainHeadline><Pgraph>&#220;ber einen Zeitraum von 5 Monaten wurden 27 Angeh&#246;rige (5 M&#228;nner, 22 Frauen), die als Ratsuchende die Beratungsstellen der hessischen Krebsgesellschaft aufsuchten, konsekutiv mittels Fragebogen (Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/>) zu ihrer sozialen Situation befragt. Das mediane Alter betrug <TextGroup><PlainText>46 J</PlainText></TextGroup>ahre mit einem Range von 27&#8211;66 Jahren.</Pgraph><Pgraph>Erfasst wurden folgende Items: Geschlecht, Alter, Diagnose, Zeitpunkt der Diagnose, Schulabschluss, Ausbildungsabschluss, Erwerbsstatus, berufliche T&#228;tigkeit, Arbeitsunf&#228;higkeit und deren Dauer, Ver&#228;nderung des Arbeitgebers, Ver&#228;nderung des Stundenumfanges der T&#228;tigkeit, K&#252;ndigung sowie die Beantragung einer Erwerbsminderungsrente, fernerhin Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, Schichtarbeit, Konflikte am Arbeitsplatz, Schwere der Arbeit sowie Zufriedenheit am Arbeitsplatz.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Resultate">
      <MainHeadline>Resultate</MainHeadline><Pgraph>Alle angesprochenen Personen f&#252;llten den Ihnen angebotenen Fragebogen aus. Insgesamt konnten somit 27 Angeh&#246;rige in die Analyse aufgenommen werden.</Pgraph><Pgraph>Den Zeitpunkt der Tumordiagnose im Verh&#228;ltnis zum Befragungszeitpunkt der jeweiligen Angeh&#246;rigen zeigt Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>.</Pgraph><Pgraph>Die Schulbildung der befragten Personen weist <TextGroup><PlainText>Abbildung 2 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/> aus.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/> stellt die berufliche Ausbildung innerhalb des Kollektivs dar.</Pgraph><Pgraph>Der &#252;berwiegende Anteil der befragten Personen war als Angestellter&#47;Angestellte besch&#228;ftigt (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Befragten wiesen Arbeitsunf&#228;higkeitszeiten aufgrund der Tumorerkrankung der Angeh&#246;rigen bzw. eigener psychischer Belastungen von 6,4 Monaten auf (<TextGroup><PlainText>Abbildung 5 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>), wobei der Range 1&#8211;18 Monate betrug.</Pgraph><Pgraph>33&#37; der befragten Personen gaben an, dass sie als Folge der Tumorerkrankung ihres Angeh&#246;rigen den zeitlichen Umfang ihrer beruflichen T&#228;tigkeit zu Lasten ihres Einkommens reduzierten (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diskussion">
      <MainHeadline>Diskussion</MainHeadline><Pgraph>W&#228;hrend soziale und finanzielle Konsequenzen einer Tumorerkrankung f&#252;r onkologische Patienten eine erhebliche Belastung der Lebensqualit&#228;t darstellen <TextLink reference="6"></TextLink> und m&#246;glicherweise neben den Einschr&#228;nkungen der Lebensqualit&#228;t auch Einfluss auf die Prognose der Erkrankung haben k&#246;nnte <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>, ist vollkommen unklar, ob eine &#228;hnliche Bedrohung mit den entsprechenden Konsequenzen nicht auch f&#252;r Angeh&#246;rige existiert.</Pgraph><Pgraph>Die vorliegende Untersuchung ist unserer Kenntnis nach die erste, die diese Thematik untersucht hat, so dass eine kritische Diskussion mit bereits vorliegender Evidenz nicht m&#246;glich ist.</Pgraph><Pgraph>Nach den hier vorliegenden Daten ist aber anzunehmen, dass etwa ein Drittel der Angeh&#246;rigen von finanziellen Konsequenzen einer Tumorerkrankung eines Angeh&#246;rigen bedroht ist. Einschr&#228;nkend sollte festgestellt werden, dass in unserer Untersuchung der Anteil der Frauen &#252;berproportional hoch war (22 vs. 5) und zu vermuten steht, dass Frauen den zeitlichen Umfang ihrer T&#228;tigkeit eher zu Gunsten eines Angeh&#246;rigen reduzieren als M&#228;nner (aufgrund der kleinen Population haben wir diese Analyse nicht durchgef&#252;hrt). Zudem sei kritisch festgestellt, dass der Anteil von Angestellten in dieser Studie (19 von 26) besonders hoch war. In dieser beruflichen Situation sind die M&#246;glichkeiten einer zeitlichen Umstrukturierung einer beruflichen T&#228;tigkeit sicher einfacher als f&#252;r Arbeiter oder Personen in verantwortlichen oder selbstst&#228;ndigen Positionen.</Pgraph><Pgraph>Dennoch bleibt festzuhalten, dass Angeh&#246;rige in dieser Untersuchung in einem f&#252;r die Autoren &#252;berraschend hohen Anteil bereit oder gezwungen waren den zeitlichen Umfang ihrer T&#228;tigkeit zu reduzieren und damit finanzielle Verluste in Kauf nahmen. Die Belastung der Angeh&#246;rigen durch die Tumorerkrankung in der Familie zeigt sich auch an der &#252;berraschend langen Krankschreibung der Angeh&#246;rigen (im Mittel 6,4 Monate). Ein Effekt der in der Literatur bisher nicht beschrieben wurde und sicher auch gesellschaftliche Bedeutung hat.</Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend das Sozialsystem der Bundesrepublik Deutschland erkrankten Patienten in diesen Situationen &#252;ber das Sozialgesetzbuch IX eine F&#252;lle an Hilfestellungen anbietet, besteht f&#252;r Angeh&#246;rige keine Versorgungsstruktur.</Pgraph><Pgraph>Aus diesem Grunde sollte unserer Meinung nach bei jeder sozialmedizinischen Beratung von Tumorpatienten, wenn m&#246;glich, auch die Angeh&#246;rigen befragt werden oder, wenn dies nicht m&#246;glich ist, deren Situation mit ber&#252;cksichtigt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Zeitlicher Abstand zwischen Befragung und Tumordiagnose</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Schulabschluss der befragten Angeh&#246;rigen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Berufsausbildung der befragten Angeh&#246;rigen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Aktuelle berufliche Stellung der befragten Angeh&#246;rigen</Mark1></Pgraph></Caption>
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