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    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000272</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0002723</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Editorial</ArticleType>
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      <Title language="de">Gute Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses sichtbar machen </Title>
      <TitleTranslated language="en">Making the good achievements of young scientists visible</TitleTranslated>
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          <Firstname>Ursula H.</Firstname>
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          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Hochschule Osnabr&#252;ck, University of Applied Sciences, Albrechtstr. 30, 49076 Osnabr&#252;ck<Affiliation>Hochschule Osnabr&#252;ck, University of Applied Sciences, Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen, Osnabr&#252;ck, Deutschland</Affiliation></Address>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SectionHeading language="de">GMDS-F&#246;rderpreis 2024</SectionHeading>
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    <DatePublished>20241211</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>16</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Editorial</MainHeadline><Pgraph>Die GMDS hat eine lange Tradition, durch ihre F&#246;rderprei<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>e den wissenschaftlichen Nachwuchs zu ehren. Mit den beiden Beitr&#228;gen </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark2>Erweiterung des UTAUT2-Technologieakzeptanzmo</Mark2><TextGroup><Mark2>d</Mark2></TextGroup><Mark2>ells zur Vorhersage der Akzeptanz von mHealth am Beispiel von Diabetes</Mark2> von Patrik Schretzlmaier <TextLink reference="1"></TextLink> und</ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Automated metadata transformation in a medical data integration center: Implementation of an algorithm and standardized quality analysis</Mark2> von Caroline B&#246;nisch <TextLink reference="2"></TextLink></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>praktiziert die Zeitschrift mittlerweile zum dritten Mal die Praxis, dass Abschlussarbeiten aus der Medizinischen Informatik, die f&#252;r einen GMDS-F&#246;rderpreis von dem Auswahlgremium nominiert wurden, in der MIBE eingereicht werden k&#246;nnen. Dieses Angebot gilt f&#252;r <TextGroup><PlainText>Bachelor-,</PlainText></TextGroup> Master- und Promotionsarbeiten, die noch nicht als Originalarbeit ver&#246;ffentlicht sind. Sie durchlaufen dann den &#252;blichen Peer-Review Prozess innerhalb der MIBE. Damit findet nicht nur eine Ehrung der nominierten Personen statt, sondern eine &#252;ber das &#252;bliche Ma&#223; hinausgehende Sichtbarmachung im weiten Kreis der Leserschaft einer Open-Access-Zeitschrift. </Pgraph><Pgraph>Man mag nun argumentieren, dass diese Arbeiten &#8211; und dies gilt gerade f&#252;r kumulative Dissertationen &#8211; bereits zum Teil publiziert sind. Dies ist jedoch nur insofern richtig, als dass Teilaspekte eines &#252;bergeordneten Dissertationsthemas ver&#246;ffentlicht sind, jedoch nicht die Gesamtschau, die eine Promotionsarbeit ausmacht. Denn viel zu selten wird der Inhalt der Mantelpapiere jenseits der Formalit&#228;ten einer Dissertation gew&#252;rdigt. Dabei stellen diese Zusammenfassungen eine eigenst&#228;ndige wissenschaftliche Arbeit dar, die &#252;ber die Einzelpublikationen hinaus mit ihrer Synthese eigene Erkenntnisse schaffen. </Pgraph><Pgraph>Patrik Schretzlmaier ist nicht nur ein f&#252;r den Preis Nominierter, sondern auch der Preistr&#228;ger des GMDS-F&#246;rderpreises in der Kategorie &#8222;Dissertation in der Medizinischen Informatik&#8220;. Seine Arbeit befasst sich mit einer Erweiterung der Konstrukte der Unified Theory of Acceptance and Use of Technology UTAUT2 zur besseren Abbildung von Nutzungsabsicht und Nutzung von mHealth-Technologien im Anwendungsbereich Diabetes. Auf Basis eines Mixed-Methods Ansatzes identifizierte und validierte er die Konstrukte &#8222;Vertrauen&#8220; und &#8222;wahrgenommene Krankheitsbedrohung&#8220;. In einem Strukturgleichungsmodell erkl&#228;ren die Merkmale &#8222;Leistungserwartung&#8220;, &#8222;Gewohnheit&#8220;, &#8222;Vertrauen&#8220; und &#8222;wahrgenommene Krankheitsbedrohung&#8220; die Nutzungsabsicht und die Merkmale &#8222;Gewohnheit&#8220; und &#8222;erleichternde Bedingungen&#8220; die tats&#228;chliche Nutzung von mHealth-Anwendungen. Dies sind interessante Einsichten, werden doch mHealth-Technolo<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>ien nicht in dem Ma&#223;e verwendet, wie sie Nutzen stiften k&#246;nnten.</Pgraph><Pgraph>Die Arbeit von Caroline B&#246;nisch thematisiert die Entwicklung eines Metadaten-Frameworks und eines Konvergenzformates f&#252;r Metadaten aus unterschiedlichen Quellsys<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>emen. Wie die Autorin darlegt, sind gute Metadaten die Grundlage f&#252;r gute Forschung und m&#252;ssen nach den FAIR-Prinzipien behandelt werden. Damit werden Auffindbarkeit, Zug&#228;nglichkeit, Interoperabilit&#228;t und Wiederver<TextGroup><PlainText>w</PlainText></TextGroup>endbarkeit sichergestellt und Daten <Mark1>f</Mark1><Mark2>indable</Mark2>, <Mark1>a</Mark1><Mark2>ccessible</Mark2>, <Mark1>i</Mark1><Mark2>nteroperable</Mark2> und <Mark1>r</Mark1><Mark2>e-usable</Mark2>. Die Arbeit stellt am Beispiel der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen (UMG) dar, wie aus unterschiedlichen Datenquellen mit g&#228;ngigen Formaten wie beispielsweise OMOP, FHIR und openEHR Metadaten zusammengef&#252;hrt werden k&#246;nnen. Zur Qualit&#228;tsbewertung von Metadaten wurde eine Metrik auf Basis der Kriterien Vollst&#228;ndigkeit, Konsistenz und Relevanz vorgeschlagen. Die Entwicklungen wurden im Rahmen des UMG-MeDIC (Medical Data Integration Center) erprobt. Die Autorin erl&#228;utert die Skalierbarkeit auch auf weitere Datenintegrationszentren.</Pgraph><Pgraph>Beide Arbeiten decken unterschiedliche Felder innerhalb der Medizinischen Informatik ab, gleichen sich jedoch in ihrem Ansatz, Antworten auf seit langem dr&#228;ngende Fragen zu liefern. Im Falle von Patrik Schretzlmaier liefern sie weitere Bausteine f&#252;r die Erkenntnis, warum mHealth angewendet wird und warum nicht, und im Falle von <TextGroup><PlainText>Caroline</PlainText></TextGroup> B&#246;nisch Bausteine f&#252;r den FAIRen Umgang mit Metadaten im Kontext der medizinischen und Gesundheitsforschung. Beide sind hervorragende Beispiele f&#252;r Akkumulation von Wissen durch Forschung.</Pgraph><Pgraph>Auch in Zukunft werden die nominierten Kandidaten f&#252;r die GMDS-F&#246;rderpreise die Chance erhalten, sich in der wissenschaftlichen Gemeinschaft durch Publikation ihrer Arbeit weiter bekannt zu machen. Aus Sicht der GMDS ist dies ein weiterer Schritt der Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer fr&#252;hen Phase ihrer Karriere.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Schretzlmaier P</RefAuthor>
        <RefTitle>Erweiterung des UTAUT2-Technologieakzeptanzmodells zur Vorhersage der Akzeptanz von mHealth am Beispiel von Diabetes</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Inform Biom Epidemiol</RefJournal>
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        <RefTotal>Schretzlmaier P. Erweiterung des UTAUT2-Technologieakzeptanzmodells zur Vorhersage der Akzeptanz von mHealth am Beispiel von Diabetes. GMS Med Inform Biom Epidemiol. 2024;20:Doc15. DOI: 10.3205&#47;mibe000271</RefTotal>
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        <RefAuthor>B&#246;nisch C</RefAuthor>
        <RefTitle>Automated metadata transformation in a medical data integration center: Implementation of an algorithm and standardized quality analysis</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Inform Biom Epidemiol</RefJournal>
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        <RefTotal>B&#246;nisch C. Automated metadata transformation in a medical data integration center: Implementation of an algorithm and standardized quality analysis. GMS Med Inform Biom Epidemiol. 2024;20:Doc14. DOI: 10.3205&#47;mibe000270</RefTotal>
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