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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000596</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0005966</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Lebendige Bibliotheken &#8211; Personalgewinnung und -entwicklung in Krankenhausbibliotheken</Title>
      <TitleTranslated language="en">Living libraries &#8211; staff recruitment and development in hospital libraries</TitleTranslated>
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          <Firstname>Ramona</Firstname>
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        <Address>Helios Zentralbibliothek, Helios Kliniken GmbH, Friedrichstr. 136, 10117 Berlin, Deutschland<Affiliation>Helios Kliniken GmbH, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Ramona.Hock&#64;helios-gesundheit.de</Email>
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          <Affiliation>Helios Kliniken GmbH, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>Diana.Thiele&#64;helios-gesundheit.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">recruitment</Keyword>
      <Keyword language="en">staff development</Keyword>
      <Keyword language="en">hospital libraries</Keyword>
      <Keyword language="en">requirements</Keyword>
      <Keyword language="en">qualification</Keyword>
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      <Keyword language="de">Personalgewinnung</Keyword>
      <Keyword language="de">Personalentwicklung</Keyword>
      <Keyword language="de">Krankenhausbibliotheken</Keyword>
      <Keyword language="de">Anforderungen</Keyword>
      <Keyword language="de">Qualifikation</Keyword>
      <Keyword language="de">Best Practice</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Personalgewinnung und -entwicklung</SectionHeading>
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    <DatePublished>20240913</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>24</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Personalgewinnung und -entwicklung in (Medizin-)Bibliotheken</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>13</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Bibliothekstypen gibt es viele und alle ringen mehr oder weniger mit dem aktuellem Thema Personalgewinnung und -entwicklung. Unter Einbeziehung von Kolleginnen aus vier sehr unterschiedlichen Krankenhausbibliotheken wird in diesem Artikel der Frage nachgegangen, wie neues Personal rekrutiert wird. Welche Anforderungen haben die Fachbibliotheken an das k&#252;nftige Personal&#63; Welche F&#228;higkeiten und Qualifikationen m&#252;ssen Bewerber:innen mitbringen und welche k&#246;nnen im Job erworben werden&#63; Wie werden geeignete Bewerber:innen auf die ausgeschriebenen Stellen aufmerksam und wie kann, wenn die Stelle erfolgreich besetzt wurde, der:die Mitarbeiter:in langfristig gehalten werden&#63; Diese und andere Fragen werden im Artikel n&#228;her beleuchtet, Best Practices vorgestellt und m&#246;gliche Strategien zur Personalgewinnung und -entwicklung erl&#228;utert.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>There are many types of libraries and all of them struggle to a greater or lesser extent with the issue of staff recruitment and development. With the involvement of colleagues from four hospital libraries, this article examines the question of how new staff is recruited. What requirements have medical librarians to meet&#63; What skills and qualifications do applicants need to have and which can be acquired on the job&#63; How are suitable applicants made aware of the announced positions and how can the employee be retained in the long term once the position has been successfully filled&#63; The article takes a closer look at these and other questions, presents best practices and shows possible strategies for recruiting and developing staff.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Einleitung">
      <MainHeadline>1 Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Seit Jahren ist das Thema Fachkr&#228;ftemangel in den meisten beruflichen Sparten in aller Munde, so auch bei den Bibliotheken, wie erst der j&#252;ngste Call for Papers des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) f&#252;r das geplante &#8222;Praxishandbuch Personalgewinnung&#8220; vom 7.5.2024 zeigt <TextLink reference="1"></TextLink>. Wir, die Autorinnen, sind in der Zentralbibliothek der Helios Kliniken GmbH besch&#228;ftigt. In den letzten Jahren wurden zwei Stellenausschreibungen ver&#246;ffentlicht. In beiden F&#228;llen haben sich nur wenige Bewerber:innen gemeldet. Der Fachkr&#228;ftemangel im Bereich medizinische Bibliotheken scheint auch die Krankenhausbibliotheken erreicht zu haben oder lag es an der formulierten Ausschreibung, dem Arbeitsplatz oder gab es andere Gr&#252;nde&#63;  </Pgraph><Pgraph>Dieser Frage wollten wir in Zusammenarbeit mit anderen Krankenhausbibliotheken nachgehen, Best Practices einholen, Erfahrungen austauschen und da voneinander lernen, wo es m&#246;glich ist. F&#252;r die folgende Untersuchung haben wir Kolleginnen aus vier Krankenhausbibliotheken gewinnen k&#246;nnen. Wir erstellten im Vorfeld einen Fragebogen, um anhand diesem herauszufinden, wie die Personalgewinnung und -entwicklung in den unterschiedlichen H&#228;usern gehandhabt wird. Welche Erfahrungen gibt es, wie sehen derzeitige Stellenausschreibungen aus und welche Ma&#223;nahmen werden ergriffen, um Mitarbeiter:innen langfristig zu halten&#63; </Pgraph><Pgraph>Krankenhausbibliotheken sind in ihrer Struktur, ihrem Bestand und der personellen Aufstellung sehr unterschiedlich. Dass ein Vergleich schwer werden wird, haben wir bereits im Vorfeld geahnt. Wie vielf&#228;ltig Krankenhausbibliotheken sind, wurde uns bei der Befragung mehr und mehr deutlich. Doch auch wenn die Anzahl der befragten Kolleg:innen &#252;berschaubar sein mag, so zeigt sich, welche Herausforderungen Krankenhausbibliotheken bei der Personalgewinnung und -entwicklung haben und mit welchen individuellen Methoden diesen begegnet wird.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Von Journeys, Experiences, On- und Offboardings">
      <MainHeadline>2 Von Journeys, Experiences, On- und Offboardings</MainHeadline><Pgraph>Wer kennt es nicht&#63; Eine Mitarbeiterin reicht die K&#252;ndigung ein; ein Mitarbeiter geht in Rente. Eine Kollegin verk&#252;ndet, dass sie schwanger ist und ein anderer m&#246;chte sich ein Jahr Auszeit nehmen. Egal, wie die Gr&#252;nde lauten, auf einmal ist eine Stelle befristet oder unbefristet frei. Eine der ersten Fragen, die sich eine F&#252;hrungskraft stellt, ist: Wer soll die Aufgaben der scheidenden Person &#252;bernehmen&#63; M&#252;ssen Aufgaben im Team neu verteilt werden&#63; Darf die Stelle &#252;berhaupt ausgeschrieben werden&#63; Unabh&#228;ngig von der Branche, in der neue Mitarbeitende gesucht werden, muss auf das eigene Unternehmen aufmerksam gemacht, Kandidat:innen angesprochen und umworben werden. Wie die Suche nach neuen Mitarbeiter:innen aussehen kann und wie diese ins Unternehmen integriert und langfristig gebunden werden k&#246;nnen, wird im Folgenden erl&#228;utert.</Pgraph><SubHeadline>2.1 Reise durch den Stellenmarkt</SubHeadline><Pgraph>Ist die Abteilungsleitung oder Gesch&#228;ftsf&#252;hrung einmal &#252;berzeugt, eine frei gewordene Stelle neu zu besetzen, beginnt die Candidate Journey. Der Begriff Candidate Journey kommt aus dem Personalmanagement und beschreibt den Weg potenzieller Bewerber:innen vom Erstkontakt bis zur Vertragsunterschrift <TextLink reference="2"></TextLink>. W&#228;hrend dieser Reise haben die Kandidat:innen verschiedene Ber&#252;hrungspunkte mit dem Unternehmen. Nach Wisotzky sind Ansprache und Information, Unternehmenswebseite, Karriereseite und Stellenprofil, Kennenlernen und Informationsaustausch, Bewertung und Auswahl und Angebot beziehungsweise Absage wesentliche Bestandteile der Candidate Journey.</Pgraph><Pgraph>In diesem Artikel wird der Fokus auf die Punkte Ansprache und Information sowie Kennenlernen und Informationsaustausch gelegt. Beim ersten Kontakt geht es darum, woher die Kandidat:innen Informationen zur Position und zum Unternehmen finden. Die Stellenausschreibung ist h&#228;ufig der erste Ber&#252;hrungspunkt.</Pgraph><Pgraph>Um eine Ausschreibung zu formulieren, braucht es zun&#228;chst einen guten Titel: Bibliotheksmitarbeiter (m&#47;w&#47;d)&#63; Bibliotheksmitarbeiter&#42;in (m&#47;w&#47;d)&#63; Leitung (m&#47;w&#47;d) der Bibliothek&#63; Neben der tats&#228;chlichen Bezeichnung der ausgeschrieben Stelle,  wird vermutlich ein diversit&#228;tssensibles Recruiting immer wichtiger. Erst j&#252;ngst veranstaltete der dbv in der Reihe &#8222;Diversit&#228;t in Bibliotheken&#8220; zum Thema diversit&#228;tsgerechtes Recruiting ein Online-Seminar, um in der Bibliotheksbranche Kolleg:innen zu sensibilisieren und f&#252;r neue Personalgewinnung zu &#246;ffnen. Dabei spielen ver&#228;nderte Stellenbeschreibungen eine Rolle. Zudem zeigen die Autor:innen des Online-Seminars auf, welchen Mehrwert, aber auch welche Herausforderungen diversit&#228;tskritisches Recruiting mit sich bringt <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r eine Stellenbeschreibung m&#252;ssen folgende Fragen beantwortet werden: Was f&#252;r eine Person wird gesucht&#63; Welche Hard- und Softskills brauchen zuk&#252;nftige Mitarbeiter:innen&#63; Welches Vorwissen wird mitgebracht, was kann intern beigebracht, was muss durch Externe geschult werden&#63; Sind diese Fragen gekl&#228;rt, k&#246;nnen die Antworten in die Stellenausschreibung einflie&#223;en. Die Formulierung ist ebenfalls von enormer Wichtigkeit. Wird die Ausschreibung eher geschlossen formuliert, so dass Menschen mit bestimmten Abschl&#252;ssen oder Erfahrungen sich gar nicht erst bewerben&#63; Oder sollte die Ausschreibung lieber offen formuliert werden, weil der Fokus eher auf den Softskills liegt und das Fachliche geschult werden kann&#63;</Pgraph><Pgraph>Eine fachliche Ausbildung oder ein Studium sind immer von Vorteil; teilweise sogar gefordert. Wesentlich wichtiger allerdings scheinen andere Qualit&#228;ten: Der Umgang mit Menschen, Serviceorientierung, IT-Affinit&#228;t und die Bereitschaft, sich in neue und gegebenenfalls komplexe Aufgaben(gebiete) einzuarbeiten wurden als relevantes Mindset genannt. Nat&#252;rlich kann nicht geleugnet werden, dass sich alle Bibliotheken durchaus Fachpersonal w&#252;nschen. Schon aus dem Grund, frischen fachlichen Input zu bekommen, wenn die eigenen Berufsjahre schon zweistellig beziffert sind. Aber hier ist noch einmal zu betonen, dass bei einer ausgeschriebenen Fachkraftstelle erfahrungsgem&#228;&#223; weniger Bewerbungen eingehen. Wenn beispielsweise eine &#8222;Assistenz der Bibliotheksleitung&#8220; gesucht wird, ist die Anzahl der Bewerbenden h&#246;her, als wenn ein:e FaMI-Stelle (Fachangestellte:r f&#252;r Medien- und Informationsdienste) ausgeschrieben ist. In der Regel k&#246;nnen spezifische bibliothekarische T&#228;tigkeiten im Job gut erlernt werden &#8211; sofern grundlegende fachliche und nicht-fachliche Kenntnisse vorhanden sind.</Pgraph><Pgraph>Jedoch sind nicht nur Aufgabenbeschreibungen f&#252;r die Stellenausschreibung wichtig. Auch Zusatzleistungen oder sogenannte Benefits werden sowohl f&#252;r die Gewinnung als auch f&#252;r die Bindung von Mitarbeitenden immer bedeutender. Sie helfen, die Attraktivit&#228;t der Arbeitgeber zu verbessern. Aber was wollen die Mitarbeitenden&#63; Was macht eine gute Zusatzleitung aus&#63; Diese Frage ist nicht universell zu beantworten. Franz Br&#252;ckner schreibt dazu: &#8222;Individualit&#228;t, Kreativit&#228;t und Passgenauigkeit zeichnen erfolgreiche Benefits aus. Im Kern muss die angebotene Leistung f&#252;r den Arbeitnehmer einen echten Vorteil bringen. Nur gut gemeint, ist hier nicht ausreichend.&#8220;<TextLink reference="4"></TextLink></Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend ist zum Thema Stellenausschreibung zu sagen, dass offen formulierte Stellenausschreibungen helfen k&#246;nnen, die Anzahl der Bewerbungen zu erh&#246;hen. Ob mehr Bewerbungen in Krankenhausbibliotheken eingehen, wenn zuk&#252;nftig Erkenntnisse aus dem diversit&#228;tssensiblen Recruiting angewendet werden, k&#246;nnte in einer nachfolgenden Untersuchung betrachtet werden. Zu beachten ist, dass mehr Bewerbungen auch zu einem teils deutlich l&#228;ngerem Bewerbungsverfahren f&#252;hren k&#246;nnen. Das F&#252;r und Wider muss jede Bibliothek f&#252;r sich abw&#228;gen.</Pgraph><Pgraph>Nach einer erfolgreichen Stellenausschreibung, den Bewerbungsgespr&#228;chen, Verhandlungen und der Vertragsunterschrift ist zwar die Candidate Journey, aber noch nicht die Reise beendet. Vielmehr muss den Arbeitgeber:innen nun ein flie&#223;ender &#220;bergang in die Employee Journey gelingen. </Pgraph><SubHeadline>2.2 Eine gelungene Beziehung</SubHeadline><Pgraph>Mit der Zusage und der Vertragsunterzeichnung beginnt die Employee Journey. Im so genannten Pre-Boarding kann sofort eine Bindung zwischen den neuen Mitarbeitenden und dem Unternehmen aufgebaut werden. Die fr&#252;he Kontaktaufnahme verringert die Wahrscheinlichkeit des Abspringens von neuen Mitarbeiter:innen zwischen Arbeitsvertragsunterschrift und dem ersten Arbeitstag <TextLink reference="5"></TextLink>. Erste Informationen zu den k&#252;nftigen Aufgaben und Unternehmensstrukturen, aber auch die Vorstellung des Teams sind unter anderem wichtiger Teil dieser Phase <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Auch die Bindung der Mitarbeitenden &#8211; egal ob alt oder neu &#8211; geh&#246;rt mit zur Reise. &#8222;Gute Mitarbeiter finden und einstellen, das ist nur der erste Schritt. Der zweite Schritt ist: Gute Mitarbeiter halten, ungewollte Fluktuation vermeiden. &#91;&#8230;&#93; Es gibt viele Strategien, die Unternehmen anwenden k&#246;nnen, um Mitarbeiter zu halten und ungewollte K&#252;ndigungen zu vermeiden.&#8220; <TextLink reference="7"></TextLink> Schat z&#228;hlt in seinem Buch &#8222;Vom Bullshit zum Business&#8220; mehrere M&#246;glichkeiten der Bindung von Mitarbeitenden auf. In diesem Artikel wird auf die zwei Punkte &#8222;Weiterbildung und Schulungen&#8220; und &#8222;Kommunikation&#8220; eingegangen. In allen Bibliotheksformen ver&#228;ndern sich die bibliothekarischen Aufgaben. Mitarbeitende in Bibliotheken sehen sich stets neuen Herausforderungen und Ver&#228;nderungen gegen&#252;ber <TextLink reference="8"></TextLink>. Durch die st&#228;ndige Ver&#228;nderung in ihrer Arbeitswelt m&#252;ssen sie sich fortlaufend auf dem neuesten Stand halten und bereit sein, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Fort- und Weiterbildungen sind daher f&#252;r Mitarbeitende in Bibliotheken unerl&#228;sslich, ob durch Selbststudium, Erfahrungsaustausch, interne und externe Schulungen oder berufsbegleitende Fortbildungen. Lifelong Learning erm&#246;glicht es zudem, kreativ und innovativ zu bleiben und neue Wege zu gehen. Die Kommunikation mit der direkten F&#252;hrungskraft ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Bindung von Mitarbeiter:innen: Feedback geben, Erwartungen kommunizieren, Wertsch&#228;tzung zeigen und die Mitarbeitenden zu Wort kommen lassen. In einem Personalentwicklungsgespr&#228;ch k&#246;nnen sich F&#252;hrungskraft und Mitarbeitende regelm&#228;&#223;ig austauschen. In einem solchen Gespr&#228;ch k&#246;nnen Aufgaben neu strukturiert, Entwicklungsm&#246;glichen er&#246;rtert und z.B. Fort- und Weiterbildungen koordiniert werden. </Pgraph><SubHeadline>2.3 Eine wertsch&#228;tzende Verabschiedung</SubHeadline><Pgraph>So wie jeder Berufseinstieg von einem Onboarding begleitet wird, sollte jeder Berufsausstieg von einem Trennungsmanagement oder Offboarding begleitet werden &#8211; unabh&#228;ngig davon, ob es eine geplante (zum Beispiel durch Renteneintritt) oder eine ungeplante Trennung (zum Beispiel durch K&#252;ndigung) ist. Laut Vo&#223; und W&#252;rtemberger haben nur 25 Prozent der Unternehmen einen Offboarding-Prozess <TextLink reference="9"></TextLink>. Neben administrativen Schritten, die meist von der jeweiligen Personalabteilung &#252;bernommen werden, geh&#246;rt zum Offboarding unter anderem die Kommunikation. Es ist wichtig, das Team oder die ganze Abteilung rechtzeitig zu informieren. Bestehende Aufgaben m&#252;ssen weiterhin erledigt werden. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um &#252;ber Neustrukturierung von Arbeitsprozessen oder Umverteilung von Themen zu sprechen. Au&#223;erdem ist die Kommunikation mit den zuk&#252;nftigen Ex-Mitarbeitenden enorm wichtig. Kein Mitarbeitender ist vermutlich so ehrlich wie zum Zeitpunkt der K&#252;ndigung. Diese Ehrlichkeit sollte genutzt, m&#246;gliche Kritik angenommen und bearbeitet werden. Vielleicht gibt es in einem Exit-Gespr&#228;ch Impulse, die anderen Mitarbeitenden helfen k&#246;nnen. Ein wertsch&#228;tzendes Gespr&#228;ch beiderseits erm&#246;glicht eine positive Trennung und h&#228;lt die T&#252;ren dort offen, wo es gew&#252;nscht ist <TextLink reference="10"></TextLink>. &#8222;Das Offboarding ist der letzte Kontakt, den ein scheidender Mitarbeiter zu seinem Arbeitgeber hat und je positiver dieser ausf&#228;llt, desto besser bleibt das Unternehmen in Erinnerung.&#8220;  <TextLink reference="11"></TextLink></Pgraph><Pgraph>Eins haben alle Elemente der Mitarbeitendenbindung gemeinsam: die Kommunikation. Fr&#252;hzeitiger Beginn der Kommunikation mit den potenziellen neuen Kolleg:innen, im Onboarding-Prozess, w&#228;hrend der Arbeit im Gespr&#228;ch bleiben und ein positiver Abschluss der Arbeitsbeziehung sind das Wichtigste im Miteinander zwischen Arbeitgeber- und nehmer:in.</Pgraph><Pgraph>Hierbei f&#228;llt auf, dass auf Pre- und Offboarding teilweise noch nicht genug Fokus gelegt wird. Viele Unternehmen befinden sich derzeit im Umbruch und erkennen das gro&#223;e Potenzial in der Bindung von Mitarbeitenden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Fragen an die Kliniken">
      <MainHeadline>3 Fragen an die Kliniken</MainHeadline><SubHeadline>3.1 Methodisches Vorgehen</SubHeadline><Pgraph>Dieser Untersuchung liegt ein Fragebogen zu Grunde, der von den Autorinnen dieses Artikels entwickelt wurde. Der Fragebogen ist in vier Themenbl&#246;cke aufgeteilt: Fragen rund um den Bestand, die personelle Aufstellung, die Herausforderungen bez&#252;glich Stellenerhalt und -aufbau sowie der dauerhafte Erhalt bestehender Teams; des weiteren Fragen zur Personalgewinnung sowie der Bindung von Mitarbeiter:innen und Fragen zur fachlichen Weiterentwicklung von Kolleg:innen in den Krankenhausbibliotheken.</Pgraph><Pgraph>Innerhalb der Themenbl&#246;cke wurden zwischen f&#252;nf und elf Fragen gestellt. Insgesamt standen den Kolleg:innen der Krankenhausbibliotheken zur Beantwortung 33 Fragen zur Verf&#252;gung. Anzumerken ist, dass die R&#252;ckmeldung zu den einzelnen Fragen stets auf Freiwilligkeit beruhte. Aus diesem Grund wurden nicht alle Fragen gleicherma&#223;en beantwortet.</Pgraph><Pgraph>Anfragen mit der Bitte um ein Interview oder schriftliche Beantwortung der Fragen gingen an etwa zehn Krankenhausbibliotheken in Deutschland, welche den Autorinnen bekannt waren oder die aufgrund von Empfehlungen aus dem Arbeitskreis Krankenhausbibliotheken genannt wurden. F&#252;r die Befragung konnten vier Kolleginnen aus vier Krankenhausbibliotheken gewonnen werden.</Pgraph><Pgraph>Die befragten Kolleginnen w&#228;hlten unterschiedliche Formate, um sich den Fragen zu n&#228;hern: Die Fragen wurden schriftlich sowie m&#252;ndlich in Form eines Interviews beantwortet. Durch die Gespr&#228;che kam teilweise ein sehr intensiver Austausch zustande, der auch &#252;ber diesen Artikel hinaus wertvolle Anregungen gibt.</Pgraph><SubHeadline>3.2 Vier Kliniken, vier Bibliotheken, vier Gesichter</SubHeadline><Pgraph>Zun&#228;chst werden die befragten Bibliotheken in den Kliniken vorgestellt. Im nachfolgenden Text wird auf die Benennung der Krankenhausbibliotheken verzichtet, wenn es um die unterschiedlichen Perspektiven auf die Fragestellungen rund um die Personalgewinnung und -entwicklung geht.</Pgraph><Pgraph>Das <Mark2>Herz- und Diabeteszentrum NRW</Mark2> (nachfolgend HDZ) ist ein internationales Zentrum zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen. Bei der Fachbibliothek des HDZ <TextLink reference="12"></TextLink> handelt es sich um eine auf die Bed&#252;rfnisse der rund 2.500 Besch&#228;ftigten zugeschnittene Spezialbibliothek. Seit 1989 ist das HDZ Universit&#228;tsklinik der Ruhr-Universit&#228;t Bochum (RUB). Bei der Fachbibliothek handelt es sich um eine autarke Einrichtung, unabh&#228;ngig von der Universit&#228;tsbibliothek der RUB. Die Professorenschaft des HDZ ist zus&#228;tzlich seit 2023 Mitglied der Medizinischen Fakult&#228;t OWL der Universit&#228;t Bielefeld. Die Fachbibliothek des HDZ schlie&#223;t eigene Lizenzen mit Verlagen ab. Zudem ist sie an der Finanzierung der Konsortialvertr&#228;ge der RUB mitbeteiligt. So gew&#228;hrt die Fachbibliothek den Mitarbeiter:innen Zugriff auf die gro&#223;en Verlagspakete der RUB. Datenbanken wie eRef, CINAHL, Uptodate und weitere Zeitschriften werden direkt durch das HDZ lizenziert und stehen somit den Mitarbeiter:innen unabh&#228;ngig von den Lizenzen der RUB zur Verf&#252;gung.</Pgraph><Pgraph>Neben klassischen E-Book-Paketen und E-Journals werden Wissensportale und Einzelzug&#228;nge zu Datenbanken lizenziert. Der Printbestand des HDZ (derzeit etwa 30 Prozent des gesamten Bestandes) kann von den Mitarbeiter:innen ausgeliehen werden. Die elektronischen Medien stehen im Intranet zur Verf&#252;gung. Zielgruppe sind alle Mitarbeiter:innen des HDZ, darunter der &#228;rztliche Dienst, das Pflege- und Verwaltungspersonal. Durch die zunehmende Akademisierung der Pflege r&#252;ckt diese Nutzer:innengruppe mehr und mehr in den Fokus. &#220;ber einen OPAC sind die Best&#228;nde des HDZ f&#252;r die Mitarbeiter:innen durchsuchbar. Eine eigene Seite in der Elektronischen Zeitschriftendatenbank (EZB) sorgt ebenfalls daf&#252;r, die Best&#228;nde des HDZ sichtbar und durchsuchbar zu machen.</Pgraph><Pgraph>Als Uniklinik ist das HDZ NRW auf eine z&#252;gige Literaturversorgung angewiesen, um dem hohen Forschungsaufkommen gerecht zu werden. Neben Literaturrecherchen werden Datenbankschulungen und Korrekturen wissenschaftlicher Arbeiten angeboten. Zudem wird das Lernmanagementsystem Moodle betreut, die HDZ-Bibliografie gepflegt und ein Alertservice via Mail individuell realisiert. Die Serviceleistungen der Medizinischen Bibliothek werden auf einer eigenen Seite im Intranet pr&#228;sentiert.</Pgraph><Pgraph>Das <Mark2>Klinikum Fulda</Mark2> ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit &#252;ber 1.000 Betten f&#252;r die station&#228;re Patient:innenversorgung und bietet ein umfangreiches Spektrum an spezialisierten Sprechstunden sowie Ambulanzen an. Das angeschlossene Bildungszentrum organisiert den Aus-, Fort- und Weiterbildungsbereich des Hauses. Im Rahmen des Campus Fulda ist das Klinikum Fulda Kooperationspartner der Philipps-Universit&#228;t Marburg und in die Lehre des klinischen Studienabschnitts Medizin eingebunden. Die Fach- und Patientenbibliothek <TextLink reference="13"></TextLink> ist somit f&#252;r alle rund 3.400 Mitarbeiter:innen inkl. der Auszubildenden und Studierenden zust&#228;ndig. Die Fachbibliothek wurde bereits 1978 ins Leben gerufen. Sie bietet einen umfangreichen Medienbestand und ihre Dienstleistungen allen Mitarbeiter:innen des Hauses an, w&#228;hrend externe Nutzer:innen sie als Pr&#228;senzbibliothek aufsuchen k&#246;nnen. Im Jahr 1984 wurde die Patient:innenbibliothek gegr&#252;ndet. Beide Bibliotheken werden professionell von einem Team betreut. &#220;ber die Fachbibliothek werden den Mitarbeiter:innen Wissensportale, E-Books, E-Journals, g&#228;ngige Datenbanken plus personengebundene Einzelzug&#228;nge zu Datenbanken zur Verf&#252;gung gestellt. Das Angebot der Patient:innenbibliothek besteht &#252;berwiegend aus Printbest&#228;nden. Die Fachbibliothek setzt auf einen Mix aus analogen und digitalen Medien, der sowohl den Vor-Ort-Bedarf als auch den externen Zugriff auf Informationsressourcen sicherstellt. Mit Auftragsrecherchen zum Einstieg in die Literatursuche, Fernleihen und Informationen zur Nutzung externer Angebote (ZB MED Fernzugriff, Nationallizenzen f&#252;r Privatpersonen) sowie Schulungen zur Informationskompetenz werden alle Mitarbeiter:innen unterst&#252;tzt. Ein Schwerpunkt der Fachbibliothek liegt dabei auf dem Support der Berufsanf&#228;nger:innen (Studierende, Auszubildende, &#196;rzt:innen im Praktischen Jahr) und Mitarbeiter:innen in der Fort- und Weiterbildung.</Pgraph><Pgraph>Die <Mark2>zentrale Fach- und Patientenbibliothek</Mark2> mit Sitz in Angerm&#252;nde versorgt die rund 3.600 Mitarbeiter:innen der <Mark2>Gesellschaft f&#252;r Leben und Gesundheit</Mark2> (GLG mbH) im Nordosten Brandenburgs, bestehend aus f&#252;nf Krankenh&#228;usern, einer Fachklinik f&#252;r Rehabilitation und medizinischen Versorgungszentren <TextLink reference="14"></TextLink>. Verschiedene Handbibliotheken in den einzelnen H&#228;usern und Abteilungen dienen der Literaturversorgung. Die Mitarbeiter:innen haben online Zugriff auf Springer-Zeitschriften und ausgew&#228;hlte E-Books, au&#223;erdem steht ihnen die Wissensplattform Amboss zur Verf&#252;gung. Zudem bietet die Bibliothek Recherchedienste und die Beschaffung von Zeitschriftenartikeln an. Externe Interessierte k&#246;nnen den Printbestand der Bibliothek nutzen. Die Aktualisierung des Bestandes erfolgt haupts&#228;chlich digital, allerdings werden auch weiterhin Printexemplare angeschafft, da die Struktur der H&#228;user zum Teil sehr unterschiedlich ist. Die diversen Nutzer:innengruppen, die sich aufgrund der unterschiedlichen Spezialisierung in den einzelnen H&#228;usern ergeben, werden in den derzeitigen Lizenzmodellen der Verlage nur unzureichend ber&#252;cksichtigt. Aus diesem Grund spielen Printausgaben in der Fachbibliothek weiterhin eine Rolle. </Pgraph><Pgraph>Zur Helios Kliniken Gruppe geh&#246;ren in Deutschland mehr als 80 Kliniken, einschlie&#223;lich Krankenh&#228;user der Maximalversorgung. Zus&#228;tzlich verf&#252;gt die Gruppe &#252;ber Medizinische Versorgungszentren (MVZ), Pr&#228;ventions- und arbeitsmedizinische Zentren. Aktuell besch&#228;ftigt das Unternehmen etwa 78.000 Mitarbeiter:innen, die von der <Mark2>Helios Zentralbibliothek</Mark2> (HZB) <TextLink reference="15"></TextLink> mit Literatur und Fachinformationen versorgt werden. Die HZB verf&#252;gt zu 98 Prozent &#252;ber digitale Medien. Dies ist erforderlich, da die Mitarbeiter:innen der Helios Kliniken Gruppe &#252;ber weite Entfernungen mit Literatur versorgt werden m&#252;ssen. Hauptzielgruppe sind medizinische Fachkr&#228;fte, allerdings legt die HZB Wert darauf, f&#252;r alle Berufsgruppen im Unternehmen Literatur bereitzustellen. Der Schwerpunkt verlagert sich zunehmend auf Berufsanf&#228;nger:innen wie Auszubildende, &#196;rzt:innen im Praktischen Jahr sowie Weiterbildungs- und Facharztkandidat:innen. Mittels eines Discovery-Systems und des Bibliotheksportals erhalten die Mitarbeiter:innen Zugang zu E-Journals, E-Books, etablierten Datenbanken, Wissensplattformen und digitalen Weiterbildungsangeboten. Die Bibliothek stellt Online-Kurse, Beratungsdienste, Literaturbeschaffung und eine Bibliografie bereit. Aktuell wird eine Auftragsrecherche vorbereitet.</Pgraph><Pgraph>Alle vier zu vergleichenden Krankenhausbibliotheken versorgen alle Mitarbeiter:innen mit Literatur und Fachinformationen sowie individuellen Bibliotheksservices. Der Schwerpunkt der Gruppe der Nutzer:innen wird auf den medizinischen Bereich gelegt. W&#228;hrend sich die Fachbibliothek des HDZ zentral gelegen mit sch&#246;nen R&#228;umlichkeiten einen Platz im Haus gesichert hat und sehr pr&#228;sent bei den Mitarbeiter:innen ist, reist die Kollegin aus Angerm&#252;nde von Schreibtisch zu Schreibtisch und ist damit die personifizierte mobile Bibliothek. Damit schafft sie eine hohe Pr&#228;senz bei den Mitarbeiter:innen. Die Fachbibliothek des Klinikums Fulda konnte sich im Rahmen des Campusprojekts profilieren und betreut nun auch eine wachsende Anzahl an Medizinstudierenden des klinischen Studienabschnitts. Die Kolleg:innen aus der HZB k&#246;nnen diese Reiseleistung nicht erbringen. Die Entfernungen zwischen den Standorten und dem Sitz der Fachbibliothek in Berlin ist zu gro&#223;. Daher setzen die Kolleg:innen auf Sichtbarkeit im Intranet, pers&#246;nliche Ansprachen und die Kommunikationswege via E-Mail, Chat und Telefon. </Pgraph><Pgraph>Die Best&#228;nde der Krankenhausbibliotheken unterscheiden sich weniger stark als zun&#228;chst angenommen. Verst&#228;ndlich ist, dass sich die Medien der HZB &#8211; sollen sie doch auch &#252;ber gro&#223;e Distanzen schnell eingesehen werden k&#246;nnen &#8211; haupts&#228;chlich im digitalen Raum befinden. Printbest&#228;nde haben in den anderen Krankenhausbibliotheken nach wie vor eine Daseinsberechtigung. Sie sichern den Informationsauftrag und laden zu Besuchen von Mitarbeiter:innen und Interessierten ein. Auch dort wo aufgrund spezieller Fachgebiete eine unternehmensweite Lizenz unn&#246;tig ist, haben Printbest&#228;nde weiter eine hohe Bedeutung.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Die Theorie in der Praxis">
      <MainHeadline>4 Die Theorie in der Praxis</MainHeadline><SubHeadline>4.1 Vier Teams, viele Aufgaben </SubHeadline><Pgraph>Das Personal in den einzelnen Krankenhausbibliotheken ist sehr unterschiedlich aufgestellt. Sicher ergibt sich dies auch aufgrund der Gr&#246;&#223;e der jeweiligen Klinik oder Klinikgruppe&#47;-verbund. Eine Bibliothek wird als OPL (One Person Library) mit einem Stundenanteil von 75 Prozent gef&#252;hrt, ein Team setzt sich aus einer Bibliotheksleitung (100 Prozent) und einer Assistenzstelle (50 Prozent) zusammen. Eine Bibliotheksleitung (100 Prozent) und zwei Kolleg:innen mit je 65 Prozent Stundenanteil bilden ein weiteres Team. In einer der Krankenhausbibliotheken gibt es neben der Bibliotheksleitung f&#252;nf weitere Vollzeitstellen sowie die Stelle einer studentischen Hilfskraft. Die Bibliotheksleitung und eine der Kolleg:innen arbeiten derzeit trotz Vollzeitstelle auf eigenen Wunsch in Teilzeit (75 Prozent). </Pgraph><Pgraph>Die Betreuung der bibliothekarischen Hauptaufgaben f&#228;llt in Krankenhausbibliotheken mit kleinen Teams meist in die Zust&#228;ndigkeit der Bibliotheksleitung. Zu diesen Aufgaben geh&#246;ren unter anderem Lizenzierung, IT, Budgetplanung, Recherche, Schulungen und Marketing. Das &#220;bernehmen von Aufgaben wird bei Bedarf so koordiniert, dass diese auch im Fall von Abwesenheit durch Urlaub und Krankheit weiter angeboten werden k&#246;nnen. Die Kolleg:innen der Fachbibliotheken zeichnet eine hohe Flexibilit&#228;t und Serviceorientierung aus, was sie &#228;u&#223;erst beliebt bei den Mitarbeiter:innen der jeweiligen Krankenh&#228;user macht. Je gr&#246;&#223;er das Team, desto differenzierter k&#246;nnen inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden. Au&#223;erdem k&#246;nnen je zwei Kolleg:innen Tandems eingehen, um zu jedem Zeitpunkt alle Services anbieten zu k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Die Krankenhausbibliotheken sind innerhalb der Unternehmensstruktur unterschiedlich angesiedelt. Aspekte wie hohe Beliebtheit bei den Mitarbeiter:innen, hohes Forschungsaufkommen sowie die Integration in das Medizinstudium, die &#228;rztliche Aus-, Fort- und Weiterbildung und die Ausbildung von Pflegepersonal unterstreichen die Relevanz der Dienstleistungen gegen&#252;ber der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung. Eine der Krankenhausbibliotheken ist direkt der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung unterstellt, dient als Aush&#228;ngeschild der Klinik und genie&#223;t maximale Unterst&#252;tzung seitens der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung. In einer anderen Krankenhausbibliothek verursachten geplante Austritte, die nicht durch Nachbesetzungen ausgeglichen wurden, eine Verkleinerung des Teams. Erst die Unterstellung unter eine andere Abteilung vor einiger Zeit erh&#246;hte im Unternehmen das Bewusstsein f&#252;r diese Bibliothek. Ihre Relevanz wurde neu erkannt. Einige der befragten Bibliotheken konnten Stellenzuw&#228;chse verzeichnen oder in geringem Umfang Stellenanteile ausbauen. Dies erfolgt zumeist durch die Umsetzung von Projekten oder neu &#252;bernommenen Aufgaben aus anderen Abteilungen, die thematisch in das Portfolio der Bibliotheken passen.</Pgraph><SubHeadline>4.2 Auf den Inhalt kommt es an</SubHeadline><Pgraph>Bei den befragten Bibliotheken werden vakante Stellen in der Regel neu besetzt. Eine der Krankenhausbibliotheken konnte in j&#252;ngster Vergangenheit eine Assistenzstelle neu besetzen, nachdem diese einige Zeit vakant blieb. Die Stelle wurde von der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung nicht in Frage gestellt. Bei Bedarf kann die derzeitige Teilzeitstelle weiter ausgebaut werden. Auff&#228;llig ist, dass alle Krankenhausbibliotheken auf ein seit Jahren stabiles Team bauen k&#246;nnen. Sicher gibt es an der einen oder anderen Stelle geplante Austritte oder auch einmal einen Weggang, aber die Kolleg:innen aller Bibliotheken haben langj&#228;hrige Mitarbeiter:innen. Standen geplante Austritte an, konnten diese meist nachbesetzt werden und teilweise wurden die scheidenden Mitarbeiter:innen nach dem Renteneintritt weiter in der Position Minijob gehalten. Dort wo geplante Austritte nicht nachbesetzt werden, k&#246;nnen trotz Arbeitsverdichtung nicht immer alle bestehende Bibliotheksservices aufrechterhalten werden. In einer der befragten Krankenhausbibliotheken ist es gelungen, neue Stellen aufzubauen. Dies gelang durch die Realisierung gro&#223;er Projekte, die mit dem bisherigen Personal nicht umsetzbar gewesen w&#228;ren. Zudem konnte eine Elternzeitvertretung durch die Verschiebung von Aufgaben aus anderen Abteilungen in das Portfolio der Bibliothek verstetigt werden. In diesem Fall wurden Aufgaben proaktiv ausgeweitet und neue Angebote geschaffen, um die Sichtbarkeit und Unverzichtbarkeit der Bibliothek zu erh&#246;hen und die Elternzeitvertretungsstelle zu entfristen. </Pgraph><Pgraph>Die Stellenausschreibungen an sich variieren bei allen vier Bibliotheken deutlich. Einige halten die Formulierungen eher allgemein. Auf die Darlegung der n&#246;tigen Qualifikationen und Aufgaben wird oft mehr Wert gelegt als darauf, Menschen mit einem bestimmten Jobtitel zu suchen. Quereinsteiger:innen sollen bewusst angesprochen werden. Das f&#252;hrt zu einer h&#246;heren Bewerber:innenzahl. Andere Bibliotheken schreiben recht enge Ausschreibungen, was sich jedoch in meist geringen Bewerbungszahlen widerspiegelt.</Pgraph><Pgraph>Auch die Erwartungen an die Bewerber:innen sind unterschiedlich. An zwei Standorten ist eine bibliothekarische Ausbildung oder ein entsprechendes Studium von Vorteil, aber nicht notwendig. Die anderen beiden hingegen erwarten dieses fachliche Wissen. Eine der Bibliotheken, die Fachwissen voraussetzen, m&#246;chte sich in Bezug auf die eigenen Stellenausschreibungen weiterentwickeln. Die Kollegin berichtet von Bestrebungen, k&#252;nftig einen gr&#246;&#223;eren Fokus auf die Aufgabengebiete und Anforderungen und weniger auf die bibliothekarische Ausbildung zu legen. So k&#246;nnen auch hier allgemeinere Ausschreibungen formuliert werden, die dann zu mehr Bewerber:innen f&#252;hren k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Erfahrungen mit eher allgemein gehaltenen Ausschreibungen in den letzten Jahren zeigen den Eingang recht vieler Bewerbungen. Durch die offenen Formulierungen bewerben sich ganz unterschiedliche Menschen: B&#252;rokr&#228;fte, Buchh&#228;ndler:innen, medizinische Assistenzen, aber auch studierte Gesundheitswissenschaftler:innen sind dabei. Da grundlegende fachliche und nicht-fachliche Kenntnisse erforderlich sind, kommen allerdings einige dieser Bewerber:innen nicht in Frage und k&#246;nnen nicht ber&#252;cksichtigt werden. Es gibt zudem auch Bewerbungen von Menschen, die f&#252;r die gesuchte T&#228;tigkeit &#252;berqualifiziert sind. Auch diese werden im weiteren Bewerbungsprozess meist nicht ber&#252;cksichtigt. </Pgraph><Pgraph>In allen Ausschreibungen werden auch Mitarbeitenden-Benefits kommuniziert. Zum Teil decken sich diese Angebote bei allen vier Kliniken. Dazu geh&#246;rten die Corporate Benefits, Fahrradleasing und Sportangebote. Jede Klinik hat noch ein oder zwei zus&#228;tzliche Benefits, die nicht &#252;berall zu finden sind. Hierzu geh&#246;ren das direkte Angebot von Bildungsurlaub, Kitapl&#228;tze, Teamevents, Kinderferienlager, Ferienhausvermietung, betriebliche Altersversorge, Zuschuss zum &#246;ffentlichen Nahverkehr und medizinische Zusatzversicherungen. Auch Homeoffice stellt einen nicht zu untersch&#228;tzenden Benefit dar, ist an Kliniken mit einer physischen Bibliothek aber gar nicht oder nur eingeschr&#228;nkt m&#246;glich. &#214;ffnungszeiten m&#252;ssen vom Personal immer abgedeckt sein. Flexibilit&#228;t wird hier eher von den Mitarbeitenden erwartet. Dennoch bem&#252;hen sich die Bibliotheken mit Pr&#228;senzpflicht, den Mitarbeitenden einen gewissen Grad an Flexibilit&#228;t zu erm&#246;glichen. In den Bibliotheken, in denen gr&#246;&#223;tenteils digital gearbeitet wird, kann in den Ausschreibungen mit flexiblen Arbeitszeiten und mit bis zu 80 Prozent Homeoffice-Anteil gepunktet werden. Die Homeoffice-Zeiten sind durch Regeln zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer:innen klar definiert, um bestm&#246;gliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Eine Bibliothek bietet das zeitweise Arbeiten aus dem europ&#228;ischen Ausland als Teil des Homeoffice-Konzepts an. Die Erstellung einer Stellenanzeige wird in zwei Bibliotheken durch die Personal- und Recruiting-Abteilung unterst&#252;tzt. Das Formulieren der Ausschreibungen &#252;bernehmen die Bibliotheken selbstst&#228;ndig. F&#252;r die Ver&#246;ffentlichung gibt es unterschiedliche Wege. Alle vier Klinken bewerben offene Stellen auf der eigenen Webseite. Nachdem die Gesuche auf der eigenen Webseite eingestellt sind, werden diese auch auf Jobportalen und teilweise bei der Agentur f&#252;r Arbeit gepostet. Bibliojobs (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;bibliojobs.eu&#47;">https:&#47;&#47;bibliojobs.eu&#47;</Hyperlink>) wurde zweimal als bevorzugtes Jobportal genannt. Eine Klinik postet die offenen Stellen auch auf kostenpflichtigen Portalen &#8211; sofern wenige oder keine Bewerbungen eingehen. In einer Klinik gibt es interne Vorgaben, dass Stellenausschreibungen zun&#228;chst zehn Tage intern &#8211; sowohl digital als auch analog &#8211; ver&#246;ffentlicht werden m&#252;ssen, bevor die Ausschreibung auch extern ver&#246;ffentlicht werden darf.</Pgraph><SubHeadline>4.3 Pre- und Onboarding</SubHeadline><Pgraph>In den befragten Kliniken gibt es ein Onboarding-Konzept, allerdings bieten nur zwei Kliniken auch ein Pre-Boarding an. In einer Bibliothek bekommen die neuen Mitarbeitenden eine Brosch&#252;re ausgeh&#228;ndigt. Hier finden sie Informationen &#252;ber den zuk&#252;nftigen Arbeitsplatz. Au&#223;erdem stehen die Mitarbeiter:innen der Personal- beziehungsweise Recruiting-Abteilung und Bibliothek jederzeit f&#252;r Fragen zur Verf&#252;gung. In einer anderen Bibliothek bekommen die neuen Mitarbeitenden vor Dienstbeginn zwei Onlinekurse angeboten. Im ersten Kurs, der direkt nach Vertragsunterschrift von der Personalabteilung per E-Mail versendet wird, gibt es allgemeine Informationen zur Unternehmensstruktur, Compliance, aber auch zu den angebotenen Benefits. Etwas sp&#228;ter wird von der zuk&#252;nftigen F&#252;hrungskraft ein abteilungseigener Online-Kurs zur Verf&#252;gung gestellt. Hier stellen sich das Team und die Abteilung vor. Um den ersten Tag im Vorfeld so angenehm wie m&#246;glich zu gestalten, gibt es konkrete organisatorische Informationen wie beispielsweise zum Dress-Code oder der allgemeinen Ansprache im Unternehmen. Beide Kurse k&#246;nnen von den neuen Mitarbeitenden zeit- und ortsunabh&#228;ngig angesehen werden.</Pgraph><Pgraph>Ab dem ersten Arbeitstag sehen die Einarbeitungsprozesse in den vier befragten Bibliotheken &#228;hnlich aus. Einf&#252;hrungsveranstaltungen und F&#252;hrungen geh&#246;ren zum Standard. F&#252;r die eigentliche Einarbeitung in die zuk&#252;nftigen Aufgaben nutzen alle die Wissensvermittlung direkt am Arbeitsplatz, das so genannte &#8222;Training on-the-job&#8220;. Oft werden die neuen Mitarbeitenden von der Bibliotheksleitung selbst eingearbeitet. In gr&#246;&#223;eren Bibliotheken sind Konzepte wie ein Mentoren- oder Buddy-Programm vorhanden oder werden derzeit eingef&#252;hrt. Solche Tandems k&#246;nnen dabei helfen, die F&#252;hrungskraft zu entlasten, die Kolleg:innen in die Einarbeitung mit einzubeziehen und die teaminterne Kommunikation zu erleichtern. In drei der befragten Bibliotheken sind regelm&#228;&#223;ige Zwischengespr&#228;che w&#228;hrend der Probezeit eingeplant.</Pgraph><Pgraph>Festzuhalten ist, dass Krankenhausbibliotheken oder grunds&#228;tzlich Medizinbibliotheken sehr spezielle Einrichtungen mit einer eigenen Klientel und nicht wirklich mit g&#228;ngigen &#246;ffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken vergleichbar sind. Eine spezielle Einarbeitung ist deswegen immer notwendig und kann je nach Vorwissen bis zu einem halben Jahr dauern. Diese Zeit sollte unbedingt investiert werden.</Pgraph><SubHeadline>4.4 Bindung von Mitarbeiter:innen</SubHeadline><Pgraph>In allen vier Krankenhausbibliotheken finden Fort- und Weiterbildungen statt. Die Ausf&#252;hrung und der Umfang sind jedoch unterschiedlich. In allen Kliniken k&#246;nnen interne sowie externe Fortbildung nach R&#252;cksprache und Abw&#228;gung besucht werden. Es sind meist maximal f&#252;nf Tage Fortbildung im Jahr vorgesehen. Bevorzugt werden interne Schulungen, aber auch externe Schulungen d&#252;rfen bei Bedarf besucht werden. In einer Bibliothek werden Hospitationen angestrebt, um den Nutzer:innenkreis besser kennenzulernen und die Bibliotheksservices auf die Bed&#252;rfnisse abstimmen zu k&#246;nnen. Zu Fortbildungen geh&#246;ren auch Tagungen wie die der AGMB. </Pgraph><Pgraph>Allen Kolleg:innen in den Fachbibliotheken ist der Wissenstransfer ins Team wichtig. Im Nachgang einer Schulung, eines Workshops oder einer Tagung wird das Wissen mit dem Rest des Teams geteilt, damit alle davon profitieren k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Gespr&#228;che zwischen der jeweiligen F&#252;hrungskraft und den Bibliotheksangestellten gibt es in allen vier Kliniken. Diese sind je nach Struktur und allgemeinen Unternehmensregeln unterschiedlich verankert. Einige finden mehrfach im Jahr statt und dienen dem direkten und regelm&#228;&#223;igen Austausch, andere hei&#223;en Jahresgespr&#228;ch oder Personal- und Entwicklungsgespr&#228;ch. Deutlich wurde in allen vier Bibliotheken, dass ein regelm&#228;&#223;iger Austausch gelebt und bef&#252;rwortet wird.</Pgraph><SubHeadline>4.5 Offboarding</SubHeadline><Pgraph>Zwei Kliniken haben die Notwendigkeit eines wertsch&#228;tzenden Trennungsmanagements f&#252;r sich entdeckt. Eine hat eine Verfahrensanweisung f&#252;r das Offboarding erstellt. Ein Fragebogen zu den K&#252;ndigungsmotiven und ein freiwilliges, pers&#246;nliches Austrittsgespr&#228;ch werden der:m k&#252;nftigen Ex-Mitarbeiter:in angeboten. Beides wird wertfrei dokumentiert, um gegebenenfalls Schl&#252;sse f&#252;r das Unternehmen daraus zu ziehen. Dieser Fragebogen und das Gespr&#228;ch k&#246;nnten Teil eines gesamten, gr&#246;&#223;eren Offboarding-Prozesses sein. Die andere Klinik erarbeitet derzeit ein Gesamtkonzept. Erste Bausteine, wie ebenfalls ein Offboarding-Gespr&#228;ch, sind dort bereits umgesetzt, weitere sollen zeitnah folgen. Unter anderem wird ein Karrierenetzwerk geplant. Ehemalige Mitarbeitende haben die M&#246;glichkeit, sich in einem Karrierenetzwerk zu registrieren, um auch k&#252;nftig Informationen vom Unternehmen zu bekommen und mit dem ehemaligen Arbeitgeber in Kontakt zu bleiben. Zwei der Kliniken haben kein Offboarding-Konzept. Einerseits wird hier gr&#246;&#223;erer Wert auf die Kontaktpflege und den Wissenstransfer als Teil des Trennungsmanagements gelegt, andererseits wird ehemaligen Mitarbeitenden, die in Rente gehen, oft angeboten, sich als Minijobber:in weiter einzubringen.</Pgraph><Pgraph>(Krankenhaus)Bibliotheken sollten pr&#252;fen, wie sich die Erfahrungen f&#252;r alle beteiligten Menschen in den Candidate- und Employee-Experiences verbessern lassen &#8211; egal, ob es sich um Bewerber:innen oder Mitarbeiter:innen handelt. Kommunikation ist hierzu oft der Schl&#252;ssel.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="5 Fazit">
      <MainHeadline>5 Fazit</MainHeadline><Pgraph>Durch die Umfrage, an der vier sehr unterschiedlich aufgestellte Krankenhausbibliotheken teilgenommen haben, zeigt sich, dass die Dienstleistungen der Bibliothek &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; an das Personal gebunden sind. Bibliotheksservices k&#246;nnen nur da in vollem Umfang angeboten werden, wo vakante Stellen nachbesetzt werden. Austritte sind immer eine Chance, aber auch eine Bedrohung f&#252;r die Krankenhausbibliotheken. &#220;berall dort, wo die Relevanz der Fachbibliotheken anerkannt ist und die Bibliotheksservices von den Mitarbeiter:innen als Mehrwert erachtet werden, werden vakante Stellen neu besetzt. Auch hat sich gezeigt, dass die Kolleg:innen in den Krankenhausbibliotheken Spielr&#228;ume bei der Ausweitung der Stellenumf&#228;nge haben. Werden Dienstleistungen ausgeweitet, neue Aufgaben &#252;bernommen oder gro&#223;e Projekte realisiert, kann mitunter auch f&#252;r einen Stellenzuwachs bei der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung argumentiert werden. Dass nicht alle Projekte und Ideen umgesetzt werden k&#246;nnen, steht auf einem anderen Blatt. Die Schubladen der Kolleg:innen sind gut gef&#252;llt. An Ideen mangelt es nicht, jedoch muss jede:r der befragten Kolleg:innen abw&#228;gen, welche Dienstleistungen leistbar und welche auf die Bed&#252;rfnisse der Mitarbeiter:innen der Krankenh&#228;user abgestimmt sind. </Pgraph><Pgraph>Es hat sich zudem gezeigt, dass die Kolleg:innen der Krankenhausbibliotheken in ihren Fachgebieten breit aufgestellt sein m&#252;ssen. Flexibel und mit einer hohen Serviceorientierung gegen&#252;ber den Mitarbeiter:innen der jeweiligen H&#228;user werden sie und die Bibliotheksservices und Best&#228;nde von den Kolleg:innen vor Ort und anderen Interessierten gesch&#228;tzt. Es geht mitunter so weit, dass die zentral gelegenen R&#228;umlichkeiten einer Bibliothek bei Vorstellungsgespr&#228;chen im &#228;rztlichen Dienst vorgestellt werden und damit geworben wird. Die Aufgaben der Kolleg:innen in den befragten Krankenhausbibliotheken sind vielseitig, Projekte werden &#252;bernommen und neue Fachgebiete erschlossen, die in das Portfolio der Fachbibliotheken mit aufgenommen werden. Dieser Umstand verlangt von den Mitarbeiter:innen eine hohe Flexibilit&#228;t und Lernbereitschaft. Das Berufsbild der Bibliothekare und Bibliothekarinnen ver&#228;ndert sich stetig. Gerade in so spezialisierten Fachbibliotheken, wie es die Krankenhausbibliotheken sind, m&#252;ssen sich die Kolleg:innen immer mitwandeln. Das betrifft bestehende Teams, aber auch neue Mitglieder, die im Falle von Nachbesetzungen oder Stellenschaffungen diesen Aufgaben gewachsen sein m&#252;ssen. </Pgraph><Pgraph>Um die besten Menschen f&#252;r diese Aufgaben zu finden, lohnt es sich, voneinander zu lernen. Die Autorinnen dieses Textes nehmen viele Impulse aus den Antworten der Kolleg:innen mit. K&#252;nftig werden die Erkenntnisse der Personalgewinnung und -entwicklung in die n&#228;chsten Stellenausschreibungen mit einflie&#223;en. Vielleicht k&#246;nnen durch diesen Artikel auch andere Kolleg:innen aus den Medizinbibliotheken angeregt werden, sich mit dem Thema zu besch&#228;ftigen. </Pgraph><Pgraph>Aus unserer Sicht hilft ein Austausch, wie wir ihn erfahren durften, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues zu versuchen. Unser Aufruf an alle Kolleg:innen ist daher, jede M&#246;glichkeit des Austauschs zu nutzen. Das n&#228;chste Treffen der Arbeitsgemeinschaft der Medizinbibliotheken kommt bestimmt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Danksagung</SubHeadline><Pgraph>Unser Dank gilt den Kolleginnen aus den oben genannten Krankenhausbibliotheken, die uns mit Antworten auf unsere Fragen, Diskussionsanregungen, Kritik und Zustimmung unterst&#252;tzt und diesen Artikel m&#246;glich gemacht haben: Jutta Tewesmeier, Dagmar Nentwig, Sabine Jastrow und Liouba Popoff.</Pgraph><SubHeadline>Beitr&#228;ge der Autorinnen</SubHeadline><Pgraph>Beide Autorinnen waren in gleichen Anteilen an der Publikation beteiligt.</Pgraph><SubHeadline>ORCID der Autorin</SubHeadline><Pgraph>Diana Thiele: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;orcid.org&#47;0009-0009-2253-1498">0009-0009-2253-1498</Hyperlink></Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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