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    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000262</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0002629</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Systematischer R&#252;ckblick und Perspektiven</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Medizin dient der Gesundheit, Informatik der Daseinsgestaltung &#8211; Synergie in Dualit&#228;t: &#220;ber das erste halbe Jahrhundert Medizinische Informatik Heidelberg&#47;Heilbronn</Title>
      <TitleTranslated language="en">Medicine serves health, informatics serves the shaping of existence &#8211; synergy in duality: On the first half century of Medical Informatics Heidelberg&#47;Heilbronn</TitleTranslated>
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          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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          <Affiliation>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik der Technischen Universit&#228;t Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover, Braunschweig, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>reinhold.haux&#64;plri.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <Keyword language="en">medical informatics</Keyword>
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      <Keyword language="en">University of Heidelberg</Keyword>
      <Keyword language="en">University of Applied Sciences Heilbronn</Keyword>
      <Keyword language="en">history</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinische Informatik</Keyword>
      <Keyword language="de">Ausbildung</Keyword>
      <Keyword language="de">Universit&#228;t Heidelberg</Keyword>
      <Keyword language="de">Hochschule Heilbronn</Keyword>
      <Keyword language="de">Geschichte</Keyword>
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    <DatePublished>20240214</DatePublished><DateRepublished>20240216</DateRepublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>06</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20240216</DateLastCorrection>Anhang 2 wurde ersetzt.</Correction>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Der Heidelberg-Heilbronner Studiengang Medizinische Informatik, &#252;ber dessen Gr&#252;ndung und Entwicklung w&#228;hrend seiner ersten 50 Jahre hier berichtet wird, wurde 1972 zun&#228;chst als Diplomstudiengang eingerichtet, dann ab 2007 in einen konsekutiven Bachelor- und Masterstudiengang &#252;berf&#252;hrt. Mit seinen zwischenzeitlich ca. 2.000 Absolventinnen und Absolventen d&#252;rfte er nicht nur der weltweit &#228;lteste dedizierte Me<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>izininformatik-Studiengang sein, sondern auch der mit den meisten Absolventinnen und Absolventen. Durch Lehrende sowie durch Absolventinnen und Absolventen des Heidelberg-Heilbronner Medizinin<TextGroup><PlainText>format</PlainText></TextGroup>ik-Studiengangs wurden national wie auch international wichtige Impulse gesetzt. An der Universit&#228;t Heidelberg und an der Hochschule Heilbronn wurde mit diesem Medizininformatik-Studiengang ein wichtiges St&#252;ck Geschichte geschrieben. Im Hinblick auf seine Zielsetzung geh&#246;rt das Fachgebiet Medizinische Informatik zur Medizin. Bei Methoden und Werkzeugen kann es zu gro&#223;en Teilen der Informatik zugeordnet werden. Die Synergien, die durch diese Dualit&#228;t von Medizin und Informatik entstehen k&#246;nnen, ad&#228;quat in ein dezidiertes Medizininformatik-Cur<TextGroup><PlainText>ricul</PlainText></TextGroup>um abzubilden, war und bleibt eine gleicherma&#223;en wichtige wie auch schwierige Aufgabe. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The Heidelberg-Heilbronn medical informatics program, whose foundation and development during its first 50 years are reported here, was initially established in 1972 as a diploma program, then converted into a consecutive bachelor&#8217;s and master&#8217;s program starting in 2007. With approximately 2,000 graduates, it is probably not only the world&#8217;s oldest dedicated medical informatics program, but also the one with the most graduates. Important impulses have been set nationally and internationally by teachers as well as by graduates of the Heidelberg-Heilbronn medical informatics program. An important piece of history was written at Heidelberg University and Heilbronn University of Applied Sciences with this medical informatics program. In terms of its objectives, the field of medical informatics belongs to medicine. In terms of methods and tools, it can be largely assigned to computer science. To adequately map the synergies that can arise from this duality of medicine and informatics in a dedicated medical informatics curriculum was and remains an important as well as challenging task.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Vorbemerkung">
      <MainHeadline>Vorbemerkung</MainHeadline><Pgraph>Der Beitrag ist die schriftliche Ausarbeitung eines Vortrags, der am 14. Oktober 2022 auf der feierlichen Er&#246;ffnungsveranstaltung des Jubil&#228;umsjahres anl&#228;sslich des 50-j&#228;hrigen Bestehens des Studiengangs Medizinische Informatik der Universit&#228;t Heidelberg und der Hochschule Heilbronn in der Alten Aula der Universit&#228;t Heidelberg gehalten wurde.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Medizin dient der Gesundheit, Informatik der Daseinsgestaltung">
      <MainHeadline>1 Medizin dient der Gesundheit, Informatik der Daseinsgestaltung</MainHeadline><Pgraph>Bevor ich auf die Medizinische Informatik und den Heidelberg-Heilbronner Studiengang eingehen werde, m&#246;chte ich an eine Rede erinnern, die hier in der Alten Aula der Ruprecht-Karls-Universit&#228;t am 11. Januar 1946, vor gut 76 Jahren, gehalten wurde. </Pgraph><Pgraph>Der Heidelberger Arzt und Philosoph Karl Jaspers hielt in diesen R&#228;umlichkeiten einen Vortrag &#8222;Vom lebendigen Geist der Universit&#228;t&#8220; <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Dass ich auf dieses Redemanuskript aufmerksam wurde, verdanke ich meinem Heidelberg-Heilbronner Kollegen Professor Hartmut Dickhaus.</Pgraph><Pgraph>Professor Jaspers beschreibt dort die Aufgaben der Fakult&#228;ten. In dem Vortrag geht er auf die Aufgaben der klassischen Fakult&#228;ten wie der Medizinischen Fakult&#228;t, aber auch auf die Aufgaben einer Technischen Fakult&#228;t ein. Ich zitiere nun aus den von ihm beschriebenen Aufgaben dieser beiden Fakult&#228;ten. Die Sprache ist f&#252;r uns heute etwas ungewohnt. Meine Bitte ist, sich auf die Inhalte zu konzentrieren.</Pgraph><Pgraph>&#8222;Die Medizin dient der Gesundheit, dem Leibeswohl des Einzelnen und der Hygiene der Zust&#228;nde der gesamten Bev&#246;lkerung.&#8220; &#8230; &#8222;Die medizinische Fakult&#228;t lebt in der Spannung der Auffassung des Menschen als Leib, der mit naturwissenschaftlichen Mitteln vollst&#228;ndig zu begreifen ist und dem allein mit diesen geholfen werden kann, und der Communikation mit dem Menschen als Freiheit der Existenz, dem ich als Arzt Schicksalsgef&#228;hrte, nicht mehr nur naturforschender Helfer bin.&#8221;</Pgraph><Pgraph>&#8222;Die Technik dient der Daseinsgestaltung in der Beherrschung der Naturkr&#228;fte mit der Aufgabe, eine von Not entlastende und Sch&#246;nheit erm&#246;glichende Gestaltung der Umwelt des Menschen zu finden.&#8220; &#8230; &#8222;Die technische Fakult&#228;t lebt in der Spannung zwischen technischen M&#246;glichkeiten und menschlichen Lebensordnungen. Sie ist in einer Wertneutralit&#228;t ebensogut zur Zerst&#246;rung wie zum Aufbau zu nutzen. Sie ist an die Naturwissenschaften gebunden, aber in ihrer Verwirklichung zu f&#252;hren von der Freiheit des Menschen, der wei&#223;, was er kann und will, oder es nicht wei&#223;.&#8220;</Pgraph><Pgraph>Das sp&#228;ter entstandene Fach Informatik kann meines Erachtens gut der von Karl Jaspers beschriebenen Technischen Fakult&#228;t zugeordnet werden. Der Beginn meines Vortragstitels lautet &#8222;Medizin dient der Gesundheit, Informatik der Daseinsgestaltung&#8220;. Er bezieht sich auf diesen Vortrag von Karl Jaspers.</Pgraph><Pgraph><Mark2>Erste Bemerkung: Diese Aussagen w&#252;rde man heute zwar etwas anders formulieren. Sie haben aber nichts von ihrer Bedeutung verloren, auch f&#252;r das Fach Medizinische Informatik in der Forschung, in der Lehre und in der Praxis der Gesundheitsversorgung.</Mark2></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Medizinische Informatik Heidelberg&#47;Heilbronn: Die Gr&#252;ndungsphase">
      <MainHeadline>2 Medizinische Informatik Heidelberg&#47;Heilbronn: Die Gr&#252;ndungsphase</MainHeadline><Pgraph>Nun springen wir ein Vierteljahrhundert weiter nach vorne, in die sp&#228;ten 1960er &#47; fr&#252;hen 1970er Jahre. Es war eine Zeit, in der sich weltweit und auch fr&#252;hzeitig in Deutschland ein neues Fachgebiet etablierte, die Informatik. An der Hochschule Heilbronn &#8211; vor 1971 hie&#223; sie Staatliche Ingenieurschule und anschlie&#223;end, bis 2005, Fachhochschule &#8211; gab es zu dieser Zeit &#220;berlegungen zur Einrichtung eines Studiengangs Medizinische Informatik.</Pgraph><Pgraph>&#220;ber das im Untertitel meines Vortrages genannte &#8222;erste halbe Jahrhundert Medizinische Informatik Heidelberg&#47;Heilbronn&#8220;, &#252;ber den Medizininformatik-Studiengang an der Universit&#228;t Heidelberg und der Hochschule Heilbronn, m&#246;chte ich heute vortragen. </Pgraph><Pgraph>Dabei ist es mir ein Anliegen, wenigstens die Namen von einigen Personen zu nennen, die besonders in der Anfangszeit diese Entwicklung entscheidend mitgepr&#228;gt haben sowie aus dieser Entwicklung hervorgegangen sind. Dieses Nennen von Namen geht einher mit der Sorge, wichtige Personen vergessen zu haben und mit dem schlechten Gewissen, dass viel mehr h&#228;tten genannt werden m&#252;ssen. F&#252;r beides bitte ich schon jetzt um Nachsicht.</Pgraph><Pgraph>Zur&#252;ck zu den sp&#228;ten 1960er &#47; fr&#252;hen 1970er Jahren und zur&#252;ck an die Hochschule Heilbronn. Unter dem damaligen Rektor, Professor Walter Hellerich, verwandelte sich die Idee eines Studiengangs f&#252;r Medizinische Informatik in Realit&#228;t. Walter Hellerich war gleicherma&#223;en Vision&#228;r wie auch kluger Taktiker. Ohne ihn, ohne seine zwar ruhige aber sehr zielstrebige Art, ohne sein langj&#228;h<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>iges Engagement, ohne sein fast stures Beseitigen so mancher Hindernisse, w&#228;re der Heidelberg-Heilbronner Studiengang nicht entstanden. </Pgraph><Pgraph>Walter Hellerich untersuchte den Bedarf an Medizininf<TextGroup><PlainText>ormati</PlainText></TextGroup>kerinnen und -informatikern. Ich zitiere jetzt aus einem Bericht von ihm: &#8222;Sp&#228;ter bekam die Ingenieurschule dann auch Hinweise auf die Planungen an der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Dr. Reichertz) und an der Universit&#228;t Ulm (Prof. Dr. &#220;berla). Im Sommer 1970 erhielt die Planungsgruppe in Heilbronn von Herrn Manfred Gall, &#8230;, mehrere Exemplare seines Buches &#8222;Computer ver&#228;ndern die Medizin&#8220; &#91;<TextLink reference="3"></TextLink>, die Literaturangabe wurde vom Autor erg&#228;nzt&#93;. &#8230; Im Jahre 1969 wurde der Hochschulbereich von Baden-W&#252;rttemberg in Gesamthochschulregionen eingeteilt, deren Mittelpunkt jeweils eine Universit&#228;t bildete. Heilbronn wurde auf Vorschlag von Direktor Hellerich nicht, wie zuerst geplant, der Universit&#228;t Stuttgart, sondern der Universit&#228;t Heidelberg zugeordnet, weil dort die Geisteswissenschaften und die Medizin die Heilbronner technischen Studieng&#228;nge besser erg&#228;nzen.&#8220; (<TextLink reference="4"></TextLink>, siehe Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/>). </Pgraph><Pgraph>Bald wurde klar, dass es sinnvoll ist, einen solchen Studiengang gemeinsam mit einer Medizinischen Fakult&#228;t durchzuf&#252;hren. Zudem wurde empfohlen, dass die zuk&#252;nftigen Diplom-Informatiker(innen) der Medizin einen universit&#228;ren Abschluss erhalten sollten. </Pgraph><Pgraph>Und hier kommt eine weitere, f&#252;r die Gr&#252;ndung des Studiengangs wichtige Person ins Spiel: Professor Herbert Immich, der 1971 an der Medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Heidelberg auf eine Professur f&#252;r Medizinische Dokumentation und Statistik berufen wurde. Er d&#252;rfte f&#252;r Walter Hellerich und f&#252;r weitere an der Gr&#252;ndung beteiligte Professoren aus Heilbronn der wohl wichtigste Ansprechpartner aus der Universit&#228;t Heidelberg gewesen sein. Auch ihm haben wir die Gr&#252;ndung des Medizininformatik-Studiengangs wesentlich mit zu verdanken. </Pgraph><Pgraph>Das sichtbare Ergebnis: Nach Zustimmung durch das Baden-W&#252;rttembergische Kultusministerium mit Erlass vom 30.12.1971 begann im Wintersemester 1972&#47;73 der Studienbetrieb. 22 Studierende begannen mit dem Studium. </Pgraph><Pgraph>Nun m&#246;chte ich einige Namen von Professoren aus dieser Gr&#252;ndungszeit nennen: Neben Walter Hellerich und Herbert Immich sind dies aus Heilbronn die Professoren Artur Brust (Praktische Informatik &#8211; er war von Anfang an bei den Planungen beteiligt, sein Beitrag als Informatiker wird besonders wichtig gewesen sein), Walter D&#246;rr (Elektrotechnik &#8211; auch als Nachfolger von Walter Hellerich im Rekorat hatte er sich f&#252;r den Studiengang engagiert), Peter K&#228;&#223; (Mathematik), Lutz M&#252;ller (Technische Informatik) und Martin Ziegler (Mathematik). Aus Heidelberg waren fr&#252;hzeitig mit eingebunden und, wie Herbert <TextGroup><PlainText>Immich</PlainText></TextGroup>, sp&#228;ter an der Lehre beteiligt die Professoren Erich Kuhn (Innere Medizin) und Gustav Wagner (Medizinische Dokumentation und Statistik).</Pgraph><Pgraph>Die Beteiligung der leitenden &#196;rztinnen und &#196;rzte des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg und der St&#228;dtischen Krankenanstalten Heilbronn war von Anfang an mit entscheidend f&#252;r die inhaltliche Auspr&#228;gung und f&#252;r den Erfolg des Studiengangs. Dass dieses Engagement durchaus auch f&#252;r die Kliniken von erheblichem Nutzen war &#8211; und bis heute noch ist &#8211;, stellte sich sehr bald heraus. </Pgraph><Pgraph>Lehrveranstaltungen zur Medizinischen Informatik waren von dem ersten Studiensemester an Teil des Curriculums. Darunter die Einf&#252;hrung in die Medizinische Informatik von Manfred Gall, Lehrbeauftragter und sp&#228;terer Honorarprofessor im damaligen Heilbronner Fachbereich Medizinische Informatik. Wenige Personen weltweit h&#228;tten zu dieser Zeit &#8211; Anfang der 1970er Jahre &#8211; eine solche Einf&#252;hrungsvorlesung in hoher Qualit&#228;t halten k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Und noch ein Hinweis am Rande, der exemplarisch zeigen m&#246;ge, was unter der &#8222;sehr zielstrebigen Art&#8220; von Rektor Hellerich zu verstehen ist. Im Oktober 1972 begann der Studienbetrieb. Erst danach, am 18. Januar 1973 wurde das Abkommen zwischen der Universit&#228;t Heidelberg und der Hochschule Heilbronn zur Durchf&#252;hrung eines gemeinsamen Studiengangs unterzeichnet. Und erst am 4. April 1973 stimmte das Kultusministerium der Einf&#252;hrung des gemeinsamen Heidelberg-Heilbronner Studiengangs Medizinische Informatik zu und genehmigte das Kooperationsabkommen und die erste Diplompr&#252;fungsordnung.</Pgraph><Pgraph><Mark2>Zweite Bemerkung: Der Heidelberg-Heilbronner Studiengang ist der erste dedizierte Medizininformatik-Studiengang weltweit </Mark2><TextLink reference="5"></TextLink><Mark2>. Zun&#228;chst ab 1972 als Diplomstudiengang, dann ab 2007 als konsekutiver Bachelor- und Masterstudiengang, seit 1982 mit der M&#246;glichkeit zur Promotion. An der Universit&#228;t Heidelberg und an der Hochschule Heilbronn wurde damit ein wichtiges St&#252;ck Geschichte der Medizinischen Informatik geschrieben.</Mark2></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Dualit&#228;t">
      <MainHeadline>3 Dualit&#228;t</MainHeadline><Pgraph>Und nun bitte ich Sie und Euch, sich auch nochmals in die Zeit der fr&#252;hen 1970er Jahre zur&#252;ckzuversetzen. Deutschland war in zwei Staaten geteilt. Die politische Weltlage war besorgniserregend. Leider ist sie heute wieder &#228;hnlich schwierig geworden. </Pgraph><Pgraph>Das deutsche Hochschulsystem war viel hierarchischer als heute. Ein gemeinsamer Studiengang einer Fachhochschule und einer Universit&#228;t war ein Wagnis. Erst im Jahr 2000, fast 30 Jahre sp&#228;ter, best&#228;tigte der Wissenschaftsrat in seinen Thesen zum zuk&#252;nftigen Wissenschaftssy<TextGroup><PlainText>st</PlainText></TextGroup>em in Deutschland, dass solche Kooperationsformen wie die zwischen der Hochschule Heilbronn und der Universit&#228;t Heidelberg im Studiengang Medizinische Informatik einen bedeutenden Modellcharakter hatten. Ich zitiere: &#8222;K&#252;nftig sollten &#8230; bisher nur wenig erprobte Kooperati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsformen wie &#8230; die zwischen Universit&#228;ten und Fachhochschulen entwickelt und, wo bereits vorhanden, intensiviert werden&#8220; (<TextLink reference="6"></TextLink>, S. 58). </Pgraph><Pgraph>Noch gab es keine PCs, kein weit verbreitetes Internet und keine E-Mail-Kommunikation. Lochkarten waren ein durchaus &#252;bliches Medium zur Dokumentation und Datenanalyse. Mit der gerade eingef&#252;hrten Computertomografie gab es zwar erhebliche Fortschritte in der bildge<TextGroup><PlainText>ben</PlainText></TextGroup>den medizinischen Diagnostik; bis zur klinischen Nutzung der Magnetresonanztomographie w&#252;rde jedoch noch &#252;ber ein Jahrzehnt vergehen. Die Lebenserwartung bei Geburt betrug 1972 in Deutschland 71 Jahre und weltweit 57 Jahre; heute liegt sie mit 81 bzw. 72 Jahren deutlich h&#246;her <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Von den meisten traditionellen Universit&#228;ten wurde die Informatik als Fachgebiet eher kritisch betrachtet. Sie konnte sich zun&#228;chst vor allem an den technischen Hochschulen etablieren. Wir, die wir uns mit diesen damals noch neuen Informatik-Methoden und -Werkzeugen befassten, sp&#252;rten f&#246;rmlich sowohl die Aufbruchstimmung durch Informatik, den Beginn eines neuen Zeitalters, das heute das Zeitalter der Digitalisierung genannt wird, als auch sein Potential f&#252;r die Medizin und die Gesundheitsversorgung. Der erste Medizininformatik-Weltkongress im Jahr 1974 belegte die weltweite Bedeutung dieser Entwicklung. </Pgraph><Pgraph>Um das Wort &#8222;Dualit&#228;t&#8220; im Vortragstitel zu erkl&#228;ren, m&#252;ssen wir uns nochmals Gegenstand, Zielsetzung und Methodik des Fachgebiets Medizinische Informatik vergegenw&#228;rtigen: Sie befasst sich mit der systematischen Organisation, Repr&#228;sentation und Analyse von Daten, Informationen und Wissen in Medizin und Gesundheitsversorgung. Ihr Ziel ist, zu einer qualitativ hochwertigen, effizienten wie auch bezahlbaren Gesundheitsversorgung f&#252;r die Menschen auf unserer Erde sowie zum Fortschritt der Wissenschaften beizutragen <TextLink reference="8"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Bei Methoden und Werkzeugen kann die Medizinische Informatik zu gro&#223;en Teilen der Informatik zugeordnet werden. Im Hinblick auf ihre Zielsetzung geh&#246;rt sie zur Medizin. Das ist die Dualit&#228;t, in und mit der man in der Medizinischen Informatik leben muss. </Pgraph><Pgraph>Bei dem Heidelberg-Heilbronner Studiengang steht &#8222;Dualit&#228;t&#8220; noch f&#252;r etwas Zweites: Der Kooperation zwischen einer Hochschule und einer Universit&#228;t.</Pgraph><Pgraph><Mark2>Dritte Bemerkung: Vergegenw&#228;rtigen wir uns nochmals den Anstieg der Lebenserwartung w&#228;hrend der letzten 50 Jahre &#8211; von 71 auf 82 Jahre in Deutschland und von 57 auf 72 Jahre weltweit. Dieses meines Erachtens gro&#223;e Geschenk der h&#246;heren Lebenserwartung hat viel mit dem Fortschritt in der Medizin zu tun. War die Medizinische Informatik an diesem Fortschritt beteiligt&#63; Ja, das war sie, in Diagnostik und Therapie und in der Organisation der Gesundheitsversorgung. Teilweise geschah dies in den verschiedenen medizinischen, insbesondere klinischen F&#228;chern &#8211; dies &#252;ber alle Lebenssituationen und </Mark2><TextGroup><Mark2>-p</Mark2></TextGroup><Mark2>hasen hinweg, sozusagen von der Neonatologie bis zur Geriatrie &#8211;, teilweise geschah dies im eigenen Fach. </Mark2></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Medizinische Informatik Heidelberg&#47;Heilbronn: Formung des Curriculums">
      <MainHeadline>4 Medizinische Informatik Heidelberg&#47;Heilbronn: Formung des Curriculums</MainHeadline><Pgraph>Wie kann man zur Medizininformatikerin &#47; zum Medizininformatiker werden&#63; Zur Medizinischen Informatik gibt es weltweit zwei Zug&#228;nge: einen sogenannten Medizin-bezogenen und einen sogenannten Informatik-bezogenen Zugang. Bei einem Medizin-bezogenen Zugang wird Medizin oder ein anderes gesundheitswissenschaftliches oder biomedizinisches Studium durchlaufen, entweder mit Schwerpunktbildung in Medizinischer Informatik oder mit einem sp&#228;teren Medizininformatik-Zusatzstudium. Der Informatik-bezogene Zugang ist im Rahmen von <TextGroup><PlainText>dedizierten</PlainText></TextGroup> Medizininformatik-Studieng&#228;ngen oder im Rahmen von Informatik-Studieng&#228;ngen mit entsprechend spezialisiertem Lehrangebot m&#246;glich <TextLink reference="8"></TextLink>. Der Heidelberg-Heilbronner Studiengang bietet einen Informatik-bezogenen Zugang zur Medizinischen Informatik.</Pgraph><Pgraph>Nun komme ich zur&#252;ck auf den Heidelberg-Heilbronner Medizininformatik-Studiengang und die Formung seines Curriculums. </Pgraph><Pgraph>Besteht das Studium aus einem mehr oder weniger unabh&#228;ngigen Nebeneinander von Lehrveranstaltungen der Informatik einerseits und der Medizin andererseits&#63; Die Antwort: ein klares Nein&#33; Es ist mir wichtig festzuhalten, dass in diesem Studiengang ein differenziertes curriculares Konzept erarbeitet und erfolgreich umgesetzt wurde.</Pgraph><Pgraph>Nun m&#246;chte ich wieder einige Personen nennen. Nach Beginn des Studienbetriebs 1972 folgten Neuberufungen von Professoren f&#252;r diesen Studiengang. Gemeinsam mit den vorher genannten Personen war deren Engagement entscheidend daf&#252;r, dass sich ein dediziertes, ad&#228;quates Medizininformatik-Curriculum herausbilden konnte. </Pgraph><Pgraph>Nennen m&#246;chte ich hier die erste Generation neuberufener Professoren bis 1980, auch wenn ich eigentlich alle Professorinnen und Professoren nennen sollte, vielleicht sogar besonders diejenigen, die sich heute im Studiengang engagieren, und es zudem es viele weitere an der Lehre beteiligte Personen gab. </Pgraph><Pgraph>Nun zu deren Namen (und den Jahren ihrer Berufungen): 1973 war dies Wolfgang Frey (Elektro- und Messtechnik), 1974 J&#246;rg Hofmann (Theoretische Informatik), 1975 J&#252;rgen Boese (&#214;konomie des Gesundheitswesens), Heinrich Krayl (Praktische Informatik) und Franz Josef Leven (Informationssysteme), 1977 Hartmut Dickhaus (Medizinische Signal- und Bildverarbeitung) und Jochen M&#246;hr (Medizinische Informatik) sowie 1980 Gerhard Peter (Praktische Informatik). </Pgraph><Pgraph>Bis auf die Berufung von Jochen M&#246;hr erfolgten alle Berufungen an die Hochschule Heilbronn. Neben den schon genannten im Studiengang von Heidelberger Seite engagierten Professoren Herbert Immich, Ernst Kuhn und Gustav Wagner m&#246;chte ich hier noch Claus K&#246;hler nennen. Er unterrichtete das Fach Krankenhausinformationssysteme. Wenige Personen weltweit h&#228;tten zu dieser Zeit &#8211; Mitte der 1970er Jahre &#8211; dieses Fach in hoher Qualit&#228;t unterrichten k&#246;nnen. Ich bitte zu bedenken, dass vor gut vier Jahrzehnten dieses wichtige Medizininformatik-Fachgebiet gerade im Entstehen war. Recherchiert man im Web of Science, dann findet man die erste Publikation zu Krankenhausinformationssystemen im Jahr 1967. Bis zum Jahr 1980 sind dort gerade einmal 11 Ver&#246;ffentlichungen aufgelistet <TextLink reference="9"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die schrittweise curriculare Formung des Heidelberg-Heilbronner Medizininformatik-Studiengangs erfolgte zun&#228;chst in den Curriculums-Revisionen 1976 und 1978. Die weiteren Revisionen in den Jahren 1987 und 1997 schlossen diese erste Formung in der Zeit, als das Studium als Diplomstudium angeboten wurde, ab. Studienschwerpunkte, die sich w&#228;hrend dieser Phase innerhalb des Medizininformatik-Curriculums ausbildeten, waren Informationssysteme des Gesundheitswesens, Management im Gesundheitswesen, Medizinische Biometrie, Medizinische Signal- und Bildverarbeitung, Wissensba<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>ierte Systeme in der Medizin sowie Verteilte Systeme in der Medizin <TextLink reference="10"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Zahlreiche Lehrende sowie die Studierenden waren an der Weiterentwicklung beteiligt. Zwei Professoren, die hier eine besonders herausragende Rolle spielten, m&#246;chte ich nennen: Franz Josef Leven und Jochen M&#246;hr. Die erfolgreiche curriculare Formung des Studiengangs tr&#228;gt bis heute ihre Handschrift.</Pgraph><Pgraph>Vielleicht ist es aufgefallen, dass ich immer von Professoren &#8211; nicht von Professorinnen und Professoren gesprochen habe. Das war &#8211; leider &#8211; so korrekt. Zwar gab es von Beginn an auch Studentinnen. Die ersten Professorinnen kamen erst sp&#228;ter. 1992 trat Rotraut Laun die Nachfolge von J&#246;rg Hoffmann und 1993 Diana Schmidt die Nachfolge von Artur Brust an. An eine Professorin Petra Knaup &#8211; heute die federf&#252;hrende Organisatorin dieser Festveranstaltung &#8211; war noch nicht zu denken. 1991 hatte sie gerade erst ihr Medizininformatik-Studium beendet. </Pgraph><Pgraph>Und noch eine Bemerkung zu Hartmut Dickhaus. Seit 1977 war er Professor im Heidelberg-Heilbronner Medizininformatik-Studiengang. Von 2002 bis 2012 &#252;bernahm er zudem die kommissarische Leitung der Heidelberger Medizininformatik. Auch nach seiner Entpflichtung 2008 war er bis zum vergangenen September, also bis vor <TextGroup><PlainText>14 T</PlainText></TextGroup>agen, im Heidelberger Institut f&#252;r Medizinische Informatik weiter t&#228;tig. Mit 45 Dienstjahren ist er der dienst&#228;l<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>este Heidelberg-Heilbronner. </Pgraph><Pgraph><Mark2>Vierte Bemerkung: Dieser Studiengang ver&#228;nderte viel: Die Absolventinnen und Absolventen waren gefragt. Sie fanden attraktive Stellen in Forschung, Lehre und Praxis </Mark2><TextLink reference="11"></TextLink><Mark2> und gestalteten nun selbst die weitere Entwicklung in der Medizinischen Informatik mit. Der Studiengang hat zwischenzeitlich ca. 2.000 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht. Er d&#252;rfte damit nicht nur der weltweit &#228;lteste Medizininformatik-Studiengang sein, sondern auch der mit den meisten Absolventinnen und Absolventen.</Mark2></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="5 Synergie in Dualit&#228;t">
      <MainHeadline>5 Synergie in Dualit&#228;t</MainHeadline><Pgraph>Nun zur Erl&#228;uterung des letzten Teils des gew&#228;hlten Vortragstitels, der &#8222;Synergie in&#8220; dieser Dualit&#228;t, also der Zugeh&#246;rigkeit sowohl zur Medizin als auch zur Informatik, in und mit der man in der Medizinischen Informatik leben muss. Hinzu kommt, dass das Fachgebiet in hohem Ma&#223;e interdisziplin&#228;r ausgerichtet ist <TextLink reference="8"></TextLink>. Diese Dualit&#228;t und Interdisziplinarit&#228;t zu leben ist anspruchsvoll und motivierend zugleich. </Pgraph><Pgraph>Aus diesem Spannungsfeld und aus dieser Motivation k&#246;nnen erhebliche Synergien entstehen: &#8222;Synergie in Dualit&#228;t&#8220;. Nun ist der Vortragstitel vollst&#228;ndig erl&#228;utert.</Pgraph><Pgraph><Mark2>F&#252;nfte Bemerkung: Nun m&#246;chte ich einige Namen von in Lehre und Forschung aktuell erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Heidelberg-Heilbronner Studiengangs nennen. Sie sind nun selbst Professorinnen und Professoren. Im Heidelberg-Heilbronner Studiengang sind dies Rolf Bendl, Martin Haag, Petra Knaup und Andreas Kurtz. In Deutschland kommen viele weitere professorale Kolleginnen und Kollegen hinzu. Aber auch au&#223;erhalb Deutschlands sind Absolventinnen und Absolventen aus Heidelberg&#47;Heilbronn auf Professuren berufen worden und machen Karriere. Nennen m&#246;chte ich hier aus Europa Elske Ammenwerth, Hall in Tirol, und Sabine Koch, Stockholm, aus Afrika Bondo Ben Monga, Lubumbashi (DR Kongo), und aus den USA George Demiris, Philadelphia, und Angelika Gruessner, New York.</Mark2></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="6 Medizinische Informatik Heidelberg&#47;Heilbronn: Internationalisierung">
      <MainHeadline>6 Medizinische Informatik Heidelberg&#47;Heilbronn: Internationalisierung</MainHeadline><Pgraph>Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung des Heidelberg-Heilbronner Medizininformatik-Stu<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>iengangs stellte die Transformation des Diplomstu<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>iengangs in ein konsekutives Bachelor-Master-Cu<TextGroup><PlainText>rr</PlainText></TextGroup>iculum dar. Im Jahr 2007 begann der Bachelor-, im Jahr 2010 der Masterstudiengang. Eine erste Curriculums-Revision erfolgte 2016, eine zweite &#8211; die zur Zeit aktuelle &#8211; 2020 <TextLink reference="12"></TextLink>. Es w&#252;rde sich lohnen, auf das sehr gute und interessante curriculare Konzept einzugehen. Nennen m&#246;chte ich exemplarisch die Studienprofile, in die sich Medizininformatik-Studierende aktuell im Master-Studium vertiefen k&#246;nnen: Bioinformatik, Computerge<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>t&#252;tzte Diagnose- und Therapiesysteme, Data Science, Informationsma<TextGroup><PlainText>nag</PlainText></TextGroup>ement in der Medizin, Software-En<TextGroup><PlainText>gi</PlainText></TextGroup>neering in der Medizin <TextLink reference="12"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Umwandlung des Diplomstudiengangs in einen konsekutiven Bachelor- und Master-Studiengang als Konsequenz der europ&#228;ischen Bologna-Deklaration war ein internationaler Einfluss auf den Studiengang von au&#223;en.</Pgraph><Pgraph>Umgekehrt hat der Heidelberg-Heilbronner Medizininformatik-Studiengang mit seinen Lehrenden wie auch mit seinen Absolventinnen und Absolventen selbst einen erheblichen internationalen wie auch nationalen Einfluss ausge&#252;bt.</Pgraph><Pgraph>Im Jahr 1998 konstituierte sich eine International Partnership for Health Informatics Education, der neben der Universit&#228;t Heidelberg und der Hochschule Heilbronn weitere f&#252;hrende Medizininformatik-Ausbildungsstandorte aus Europa und Nordamerika angeh&#246;ren <TextLink reference="13"></TextLink>. Seit 1999 und bis heute werden gemeinsame Meisterklassen mit ausgew&#228;hlten Studierenden durchgef&#252;hrt <TextLink reference="14"></TextLink>, seit 2001 die Frank &#8211; van Swieten Lectures on Strategic Information Management in Health Information Systems <TextLink reference="15"></TextLink>. Zudem gibt es seit 2012 einen gemeinsamen Medizininformatik-Master-Studiengang der Universit&#228;t von Chile mit der Universit&#228;t Heidelberg und der Hochschule Heilbronn <TextLink reference="16"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Der Heidelberg-Heilbronner Studiengang ging als Beispiel und Vorbild in die deutschen Ausbildungsempfehlungen zur Medizinischen Informatik ein, die von der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) Anfang der 1990er Jahre verabschiedet wurden <TextLink reference="17"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Entsprechendes galt bei den 1999 erstmalig verabschiedeten Medizininformatik-Ausbildungsempfehlungen unserer internationalen Fachgesellschaft, der International Medical Informatics Association, kurz IMIA <TextLink reference="18"></TextLink>. Die Schriftleitung bei diesen Empfehlungen hatte &#252;brigens Professorin Petra Knaup, damals wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in der Heidelberger Medizininformatik. Auch in der ersten &#220;berarbeitung, die die Vollversammlung der IMIA im Jahr 2009 verabschiedete <TextLink reference="19"></TextLink>, ist dieser Einfluss zu erkennen. </Pgraph><Pgraph><Mark2>Sechste Bemerkung: Auch zum Thema nationale und internationale Impulse durch Beteiligte dieses Studiengangs m&#246;chte ich einige Namen nennen. Diesmal sind es diejenigen Personen, die bisher zum Pr&#228;sidenten &#47; zur Pr&#228;sidentin der GMDS, des BVMI und der IMIA gew&#228;hlt wurden und damit das Fach an prominenter Stelle national und international mit pr&#228;gen konnten. Sie bilden sozusagen die Spitze von Eisbergen. Die von hier stammenden Personen in Arbeitsgruppen, Fachbereichen, Kommissionen, Publikationsorganen und Pr&#228;sidien dieser Organisationen &#8211; oft in Leitungsfunktionen &#8211; k&#246;nnen von mir leider nicht genannt werden, trotz der Wichtigkeit der Arbeit, die dort geleistet wird. Die GMDS-Pr&#228;sidenten aus dem Studiengang waren bisher alles Lehrende: die Professoren Gustav Wagner (1965&#8211;1973), Norbert Victor (1981&#8211;1983), Paul Schm&#252;cker (2013&#8211;2015) und Alfred Winter (2019&#8211;2021). Pr&#228;sidenten des Medizininformatik-Berufsverbands, des BVMI, aus dem Studiengang waren bis auf Professor Claus K&#246;hler (1988&#8211;1991) alles Absolventen: Professor Peter Haas (1996&#8211;1999), Dr. Carl Dujat (2008&#8211;2013) und aktuell Dr. Andreas Be&#223; (seit 2021). Pr&#228;sident bzw. Pr&#228;sidentin der IMIA war von 2007 bis 2010 meine Person, die ja zu beiden Gruppen gez&#228;hlt werden kann und von 2019&#8211;2021 die Absolventin Professorin Sabine Koch aus dem Stockholmer Karolinska Institutet. Sie alle m&#246;gen wie gesagt exemplarisch &#8211; Spitze von Eisbergen &#8211; belegen, welch erheblichen Einfluss Personen aus dem Heidelberg-Heilbronner Medizininformatik-Studiengang national wie auch global hatten und haben. An der Universit&#228;t Heidelberg und an der Hochschule Heilbronn wurde, wie schon erw&#228;hnt, mit Einrichtung dieses Studiengangs ein wichtiges St&#252;ck Geschichte der Medizinischen Informatik geschrieben.</Mark2></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="7 Anmerkungen, Fragen, W&#252;nsche">
      <MainHeadline>7 Anmerkungen, Fragen, W&#252;nsche</MainHeadline><Pgraph>Noch einige Anmerkungen, bevor ich zum Schluss komme.</Pgraph><Pgraph>Den Vortrag vorzubereiten hie&#223; f&#252;r mich ein erneutes Eintauchen in vergangene Zeiten. &#220;ber vieles musste ich sehr kurz und oft ohne die eigentlich notwendige Begr&#252;ndung vortragen. Bezeichnungen, die heute nicht mehr gut verst&#228;ndlich sind, habe ich durch aktuelle ersetzt.</Pgraph><Pgraph>Welch Freude, dass heute die M&#246;glichkeit f&#252;r mich besteht, manche meiner Mitstudierenden und meiner damaligen Professoren wiederzusehen, nicht wenige nach mehreren Jahrzehnten &#8211; und auch Studierende, die bei mir in den 1980er und 1990er Jahren Vorlesungen geh&#246;rt oder Diplomarbeiten geschrieben haben. Danke an die Organisatoren und Organisatorinnen dieser Festveranstaltung.</Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend des ganzen akademischen Jahrs 2022&#47;23 wird es Veranstaltungen zum 50-j&#228;hrigen Bestehen geben. Der Beginn ist am 14. Oktober 2022 in Heidelberg. Den Abschluss bildet die 68. GMDS-Jahrestagung, die vom 17. bis zum 21. September 2023 in Heilbronn stattfinden wird. Mein Gl&#252;ckwunsch geht an die Tagungspr&#228;sidentinnen Dr. Monika Pobiruchin und Professorin Alexandra Reichenbach sowie an alle Kolleginnen und Kollegen, die diese wichtige nationale Fachtagung nach Heilbronn geholt haben. </Pgraph><Pgraph>In meiner Darstellung habe ich mich auf Ausbildung, auf den Studiengang Medizinische Informatik, konzentriert. Dass ein solcher Studiengang auf hohem internationalem Niveau nur in enger Verbindung mit Aktivit&#228;ten in der Forschung und in der Praxis der Gesundheitsversorgung durchgef&#252;hrt werden kann, muss hier wenigstens erw&#228;hnt werden.</Pgraph><Pgraph>Der Informatik-bezogene Zugang zur Medizinischen Informatik wurde durch den Heidelberg-Heilbronner Studiengang fr&#252;hzeitig und erfolgreich geschaffen. Ein Medizin-bezogener Zugang zur Medizinischen Informatik, der in den 1990er Jahren versucht wurde, musste wieder eingestellt werden. Vielleicht sollte nochmals ein neuer Versuch f&#252;r diesen gleichfalls wichtigen Zugang zur Medizinischen Informatik gewagt werden&#63;</Pgraph><Pgraph>Dass Dualit&#228;t nicht nur Synergien hervorbringt, sondern auch Probleme, die es zu l&#246;sen gilt, soll nicht unerw&#228;hnt bleiben. Das gilt nat&#252;rlich auch f&#252;r die Dualit&#228;t bei der Kooperation zweier durchaus unterschiedlicher Hochschulen. Dass Probleme gel&#246;st, dass Kompromisse gefunden werden konnten, belegen 50 erfolgreiche Jahre des Heidelberg-Heilbronner Medizininformatik-Studiengangs.</Pgraph><Pgraph>Danke an Rolf Bendl, Hartmut Dickhaus, Karl-Heinz <TextGroup><PlainText>Els&#228;sser</PlainText></TextGroup>, Martin Haag und Petra Knaup, die geduldig Fragen von mir beantwortet haben. Und danke an Franz Josef Leven, einen meiner wichtigsten Lehrer, ohne dessen Unterlagen und Publikationen ich dieses Manuskript nicht h&#228;tte verfassen k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Die vorliegende Verschriftlichung dieses Vortrags ist etwas ausf&#252;hrlicher als meine Rede und enth&#228;lt Literaturangaben &#252;ber die curriculare Entwicklung w&#228;hrend der letzten f&#252;nf Jahrzehnte <TextLink reference="20"></TextLink>, <TextLink reference="21"></TextLink>, <TextLink reference="22"></TextLink>, <TextLink reference="23"></TextLink>, <TextLink reference="24"></TextLink>, <TextLink reference="25"></TextLink>, <TextLink reference="26"></TextLink>, <TextLink reference="27"></TextLink>, <TextLink reference="28"></TextLink>. Als Anh&#228;nge sind zudem zwei meines Erachtens wichtige, aber schwer zug&#228;ngliche Dokumente zur Gr&#252;ndungszeit des Studiengangs beigef&#252;gt, eines von Walter Hellerich (<TextLink reference="4"></TextLink>, Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/>) und eine Chronik der gemeinsamen Heidelberg-Heilbronner Studieng&#228;nge, die von Franz Josef Leven begonnen wurde und die Rolf Bendl und Petra Knaup aktualisiert haben (<TextLink reference="29"></TextLink>, Anhang 2 <AttachmentLink attachmentNo="2"/>).</Pgraph><Pgraph>Jetzt komme ich zum Schluss.</Pgraph><Pgraph>Wie wird es in den n&#228;chsten 50 Jahren weitergehen&#63; Wie werden sich Medizin und Gesundheitsversorgung, wie werden sich Informatik und Technik, wie wird sich die Medizinische Informatik weiterentwickeln&#63; </Pgraph><Pgraph>Es ist abzusehen, dass sich die immensen Fortschritte w&#228;hrend der letzten f&#252;nf Jahrzehnte in Diagnostik und Therapie, in Pr&#228;vention und Nachsorge weiter fortsetzen werden. In welchen Lebensphasen, an welchen Orten und durch welche Einrichtungen wird und soll es zuk&#252;nftig Gesundheitsversorgung geben&#63; Und durch welche Entit&#228;ten&#63; Nat&#252;rlich weiterhin durch gut ausgebildete Fachkr&#228;fte in Gesundheitsberufen, wie insbesondere &#196;rztinnen und &#196;rzte sowie Pflegekr&#228;fte. Aber wie lassen sich die betroffenen Personen selbst und deren nahestehende Personen noch besser einbinden&#63; Und nicht zuletzt, welche Rolle werden Maschinen &#252;bernehmen, besonders dann, wenn sie an Entscheidungen mit beteiligt sind&#63; Was kann die Medizinische Informatik dazu beitragen <TextLink reference="9"></TextLink>&#63;</Pgraph><Pgraph>All diese Entwicklungen werden bei weiteren curricularen Auspr&#228;gungen des Studiengangs von den Lehrenden mit zu ber&#252;cksichtigen sein, gemeinsam mit den Studierenden und mit Unterst&#252;tzung der Verantwortlichen in den jeweiligen Hochschulgremien und -einrichtungen. </Pgraph><Pgraph>Und nat&#252;rlich gilt es, den Medizininformatik-Studiengang und dessen Studierende weiterhin eng in entsprechende inter- und multidisziplin&#228;re Forschung und in die Praxis einzubinden, dies zum gegenseitigen Nutzen der beteiligten Fachgebiete und Einrichtungen.</Pgraph><Pgraph>Bleiben Sie nicht stehen, setzen Sie diese Entwicklung der letzten 50 Jahre fort&#33; Nehmen Sie sich die Professoren Hellerich und Immich oder welche Personen auch immer als Vorbild. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Ihnen, die Sie heute Verantwortung tragen, diese Synergie in Dualit&#228;t weiterhin gelingen wird. </Pgraph><Pgraph><Mark2>Siebte und letzte Bemerkung: Auch f&#252;r die n&#228;chsten </Mark2><TextGroup><Mark2>50 J</Mark2></TextGroup><Mark2>ahre w&#252;nsche ich dem Heidelberg-Heilbronner Studiengang Medizinische Informatik viel Erfolg&#33; M&#246;ge diese Synergie in Dualit&#228;t weiter gelebt und erfahren werden. Und m&#246;ge diese Synergie immer in dem Bewusstsein geschehen, dass Medizin der Gesundheit der Menschen auf dieser Erde zu dienen hat, Menschen, die sich ein Leben in Respekt, Teilhabe und W&#252;rde w&#252;nschen. Auch soll  Bewusstsein dar&#252;ber bestehen, dass die Informatik erheblich dazu beitragen kann &#8211; ich zitiere nochmals Karl Jaspers &#8211;, &#8222;eine von Not entlastende und Sch&#246;nheit erm&#246;glichende Gestaltung der Umwelt des Menschen zu finden&#8220;, und dass sie &#8222;in einer Wertneutralit&#228;t ebensogut zur Zerst&#246;rung wie zum Aufbau&#8220; genutzt werden kann. Zu letzterem, zum Aufbau, und nur zu diesem, galt und gilt es beizutragen.</Mark2></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Interessenkonflikte">
      <MainHeadline>Interessenkonflikte</MainHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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