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    <Identifier>zma000908</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000908</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0009081</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Projekt</ArticleType>
    <ArticleType language="en">project</ArticleType>
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      <Title language="de">&#34;Psychosoziale Aspekte der K&#246;rperspende und des Pr&#228;parierkurses&#34;:  Ein Unterrichtsangebot mit dem Ziel, Studierende in ihrer Auseinandersetzung mit dem Pr&#228;parierkurs zu unterst&#252;tzen</Title>
      <TitleTranslated language="en">Psychosocial aspects of donation and the dissection course: An extra-curricular program with the objective of assisting students confront issues surrounding gross anatomy lab</TitleTranslated>
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        <Address>Heinrich-Heine-Universit&#228;t D&#252;sseldorf, Institut f&#252;r Medizinische Soziologie, Universit&#228;tsstra&#223;e 1, 40225 D&#252;sseldorf, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)211&#47;81-14825, Fax: &#43;49 (0)211&#47;81-12390<Affiliation>Heinrich-Heine-Universit&#228;t D&#252;sseldorf, Institut f&#252;r Medizinische Soziologie, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>simone.weyers&#64;uni-duesseldorf.de</Email>
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        <Email>thorsten.noack&#64;uni-duesseldorf.de</Email>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">dissection course</Keyword>
      <Keyword language="en">psychosocial support</Keyword>
      <Keyword language="de">Pr&#228;parierkurs</Keyword>
      <Keyword language="de">psychosoziale Unterst&#252;tzung</Keyword>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20131004</DateReceived>
    <DateRevised>20140107</DateRevised>
    <DateAccepted>20140127</DateAccepted>
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    <DatePublished>20140515</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>31</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
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    <ArticleNo>16</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund und Ziel: </Mark1>Der &#34;Pr&#228;parierkurs&#34; ist ein essentieller Teil der vorklinischen medizinischen Ausbildung. An der Medizinischen Fakult&#228;t D&#252;sseldorf wurde eine kursbegleitende Veranstaltung entwickelt mit dem Ziel, die Erfahrungen der Studierenden gemeinsam mit diesen zu reflektieren und sie in ihrer Auseinandersetzung mit dem K&#246;rperspender und der Pr&#228;paration zu unterst&#252;tzen. Ziel des Manuskriptes ist die Darstellung des Unterrichtskonzeptes.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Es wurde besonderer Wert auf den Austausch in der Peer-Gruppe gelegt. Die Reflexion erfolgte im Rahmen einer Vorlesung, einem Kleingruppenseminar und einem online Tagebuch als Kernst&#252;ck. Abschlie&#223;end erfolgte eine Evaluation der Veranstaltung. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Ca. ein Sechstel der Studierenden nutzte das online Tagebuch. Ausgew&#228;hlte Tagebucheintr&#228;ge werden hier dargestellt. Ebenfalls ein Sechstel der Studierenden nahm an der Evaluation teil. Diese Studierenden empfanden das Angebot als sehr hilfreich, um sich auf den Pr&#228;parierkurs vorzubereiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Ein solches Unterrichtsangebot k&#246;nnte den Anfang eines longitudinalen Unterrichtsangebotes bilden, um den ad&#228;quaten Umgang  mit dem Thema Sterben und Tod zu f&#246;rdern.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Background and aim: </Mark1>The dissection course is an essential part of preclinical medical education. At the Medical Faculty of Duesseldorf, an education concept has been developed with the aim, to reflect with students their experiences and to support them in dealing with the donor and preparation. The aim of this paper is to present the concept.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Method: </Mark1>The education concept had a peer group approach. It comprised a lecture, a small group seminar and an online diary as core element. Finally, the concept was evaluated.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Results: </Mark1>Approximately one sixth of students made use of the online diary. Selected entries are presented here. Also, one sixth of students took part in the evaluation. They rated the activity as helpful to prepare for the dissection course. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Discussion: </Mark1>The education concept could be a corner stone of a longitudinal training to promote the adequate encounter with topics such as dying and death.  </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Hintergrund und Ziel">
      <MainHeadline>Hintergrund und Ziel</MainHeadline><Pgraph>Der Kursus der makroskopischen Anatomie, allgemein Pr&#228;parierkurs genannt, ist ein essentieller Teil der vorklinischen medizinischen Ausbildung. Der Pr&#228;parierkurs ist naturwissenschaftlich gepr&#228;gt, d.h. die pr&#228;parierten Strukturen werden in einem Ursache-Wirkungs-Denken auf ihre Funktion hin analysiert. Er kann also wesentlich dazu beitragen, dass die Studierenden den Bau des menschlichen K&#246;rpers &#8218;begreifen&#8216;. Dar&#252;ber hinaus kann er  Teamarbeit und Gemeinschaft f&#246;rdern,  die fr&#252;hzeitige Auseinandersetzung mit den Themen Sterben und Tod beg&#252;nstigen und &#8211; bei angemessener Reflektion - die Entwicklung einer im positiven Sinne professionellen Haltung bahnen <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Immer wieder ist &#252;ber die Notwendigkeit des Pr&#228;parierens kontrovers diskutiert worden <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>. Die Diskussion soll an dieser Stelle nicht wiederholt oder vertieft werden. In jedem Fall stellt der Pr&#228;parierkurs ein einschneidendes Erlebnis dar. In einer Gesellschaft, in der zumeist nicht mehr im Kreis der Familie, sondern in Institutionen gestorben wird, werden viele Studierende erstmalig mit einem toten Menschen konfrontiert. Die Gef&#252;hle und Einstellungen im dauerhaften Kontakt mit der Leiche des K&#246;rperspenders sind relativ gut untersucht <TextLink reference="3"></TextLink>. Dabei zeigt sich, dass viele Studierende mit Bef&#252;rchtungen, aber auch mit Neugier und Stolz in den Kurs hineingehen. Die meisten k&#246;nnen sich jedoch rasch an die au&#223;ergew&#246;hnliche Situation gew&#246;hnen. </Pgraph><Pgraph>Allerdings sind mehrere Aspekte an den ablaufenden Adaptations- und Identifikationsprozessen sorgf&#228;ltig zu beleuchten:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Der Pr&#228;parierkurs kann eine ung&#252;nstige berufliche Sozialisation beg&#252;nstigen, wenn die Studierenden bestimmte Umgangsweisen mit sich selbst und mit ihrem Gegen&#252;ber unreflektiert ein&#252;ben. Ein Beispiel sind Schuldgef&#252;hle, die angesichts des kulturellen Tabubruchs und trotz der didaktischen, berufsvorbereitenden und allgemein heuristischen Legitimation des Pr&#228;parierkurses und der Freiwilligkeit der K&#246;rperspende entstehen. Ein anderes Beispiel sind Versagens&#228;ngste, die rationalisiert und affektiv isoliert werden, wodurch der Ausbau  selbstachtsamer Haltungen gehemmt wird.  Solche Umgangsweisen  erh&#246;hen die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten im sp&#228;teren &#228;rztlichen Handeln depersonalisiert und auf einen Objektstatus reduziert werden <TextLink reference="5"></TextLink>. Umgekehrt, k&#246;nnten die F&#228;higkeiten zur Gestaltung einer empathischen Beziehung zum Patienten bereits im Pr&#228;parierkurs gef&#246;rdert werden. Die Student-K&#246;rperspender-Beziehung kann ein Vorbild f&#252;r die sp&#228;tere Arzt-Patienten-Beziehung sein und sollte entsprechend bewusst gestaltet werden.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Einer kleineren Anzahl von Studierenden gelingt es nicht, die psychosozialen Anforderungen des Kurses zu bew&#228;ltigen. Diese Studierenden f&#252;hlen sich durch die Pr&#228;parationen nachhaltig schwer belastet <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Bei einigen Studierenden f&#252;hrt dies sogar zur Aufgabe des Medizinstudiums. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Studierende verf&#252;gen nicht immer &#252;ber die Kompetenz und die Bereitschaft, ihre &#196;ngste ausreichend zu verbalisieren und Unterst&#252;tzung zu erfragen <TextLink reference="8"></TextLink>. Anonymisierte Befragungen zeigen, dass sich ein erheblicher Teil der Studierenden begleitende Ma&#223;nahmen zur Stresspr&#228;vention im Zusammenhang mit dem Pr&#228;parierkurs w&#252;nscht <TextLink reference="3"></TextLink>. Eine solche Begleitung scheint an den deutschen medizinischen Fakult&#228;ten jedoch vergleichsweise selten angeboten zu werden. </ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Im Wintersemester 2012&#47;13 wurde daher an der Medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t D&#252;sseldorf eine kursbegleitende Veranstaltung entwickelt und erstmalig angeboten. Ziel war, die Erfahrungen der Studierenden gemeinsam mit diesen zu reflektieren und sie in ihrer Auseinandersetzung mit dem K&#246;rperspender und der Pr&#228;paration zu unterst&#252;tzen. </Pgraph><Pgraph>Die Reflexion erfolgte im Rahmen von zwei Vorlesungsstunden, einem Kleingruppenseminar und einem online Tagebuch. Hierbei wurde besonderer Wert auf den Austausch in der  Gruppe der Mitstudierenden (&#34;Peer-Gruppe&#34;) gelegt. Sie ist im Prinzip die einzige Bezugsgruppe der Studierenden, welche die gleichen Erfahrungen der Grenz&#252;berschreitung macht und Normen teilt, die in der restlichen Gesellschaft tabuisiert sind, wie etwa die Zerlegung eines toten K&#246;rpers. Sie kann schon durch den Austausch dieser Erfahrungen emotionale Unterst&#252;tzung gew&#228;hren. </Pgraph><Pgraph>Die nachfolgenden Abschnitte des Manuskriptes beschreiben das Unterrichtskonzept und die Abfolge der Einheiten. Im Ergebnisteil werden ausgew&#228;hlte Eintr&#228;ge des online Tagebuches dargestellt sowie die Ergebnisse der Evaluation des Unterrichtskonzeptes. Abschlie&#223;end wird das Pilotprojekt kritisch diskutiert.  </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Background and Aim">
      <MainHeadline>Background and Aim</MainHeadline><Pgraph>The course in macroscopic anatomy, generally called the dissection course, is an essential part of the pre-clinical phase of medical education. The dissection course is influenced by the natural sciences, meaning that the dissected structures are analyzed in terms of function according to a cause-effect approach. This can contribute significantly to students &#8220;grasping&#8221; the structure of the human body. In addition, it can promote teamwork and community, encourage early confrontation with the topics of death and dying and &#8211; within the context of appropriate reflection &#8211; pave the way for the development of a positive professional attitude <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>The necessity of the dissection course has been the recurring subject of controversial discussion <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>. This discussion is neither repeated, nor deepened here. In any case, the dissection course is a very significant experience. In a society in which deaths no longer take place within the family, but rather at institutions, many students are confronted with a dead person for the first time in the course. The emotions and attitudes that emerge over long-term contact with the donor&#8217;s cadaver are relatively well studied <TextLink reference="3"></TextLink>. It is shown that many students attend the course with fears, but also with curiosity and pride, and that most are able to adjust to the unusual situation.</Pgraph><Pgraph>However, many aspects about the adaptation and identification processes must be examined carefully:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">The dissection course can promote unfavorable occupational socialization if the students exercise certain, unreflected manners of behaviors in relation to themselves and those around them. An example of this is feelings of guilt that arise in face of the broken cultural taboo, despite the didactic, professional training and general heuristic legitimacy of the dissection course and the voluntariness of the anatomical donation. Another example is a fear of failure that is rationalized and affectively isolated, whereby the development of self-respecting attitudes is inhibited. Such ways of coping increase the probability that patients will become depersonalized and reduced to objects later on when students are practicing medicine professionally <TextLink reference="5"></TextLink>. Conversely, the skills needed to form an empathetic relationship with a patient can be encouraged in the dissection course. The student-donor relationship can be made to serve as an example for the future doctor-patient relationship and should be formed accordingly with this in mind.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">A small number of students are unsuccessful in coping with the psychosocial demands of the course. These students feel severely stressed over the long term as a result of the dissection course <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. For some students this even causes them to leave medical school.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Students do not always possess the skills or willingness to sufficiently verbalize their fears and ask for support <TextLink reference="8"></TextLink>. Anonymized surveys show that a substantial proportion of students desire stress-prevention measures in parallel with the dissection course &#91;3&#93;. However, such support appears to be seldom offered at German medical schools.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>For this reason, during the 2012-13 winter semester an educational concept was developed and offered for the first time at the Medical School of the University of Duesseldorf. The aim was to reflect with students on their experiences and assist them in dealing with the donor and the anatomical preparation.</Pgraph><Pgraph>Reflection took place within the scope of two lecture periods, a small-group seminar and an online journal. Particular value was placed here on sharing within the peer group. In principle, it is the only peer group of students that has the same transgressional experience and shares the same norms that are taboo for the rest of society, such as the cutting up of a dead body. This group can already in itself provide emotional support through the opportunity to share experiences.</Pgraph><Pgraph>The following sections of the paper describe the educational concept and the sequence of the activities. In the section addressing the results, selected entries from the online journal are presented, as are the evaluation results of the educational concept. Finally, the pilot project is discussed critically.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Methode">
      <MainHeadline>Methode</MainHeadline><SubHeadline2>Vorlesung und Seminar</SubHeadline2><Pgraph>Vor der ersten Stunde im Pr&#228;pariersaal und ca. sieben Wochen sp&#228;ter wurde jeweils eine Vorlesungsstunde in die begleitende anatomische Vorlesungsreihe integriert. In der ersten Vorlesungsstunde wurden die Studierenden zun&#228;chst gebeten, sich selbst einige Minuten mit folgenden Fragen auseinander zu setzen: &#8220;Was wissen Sie &#252;ber den Pr&#228;parierkurs und von wem&#63; Was sind Ihre Erwartungen&#63;&#8221; Hiernach besprachen die Studierenden diese Aspekte in Murmelgruppen. Nach dieser Reflexionsphase folgte ein Kurzvortrag zum K&#246;rperspendewesen an der Medizinischen Fakult&#228;t D&#252;sseldorf. In groben Z&#252;gen wurden Motivationen von K&#246;rperspendern dargestellt, der Prozess von der Kontaktaufnahme bis zur &#220;berf&#252;hrung und Aufbewahrung der  K&#246;rperspenden beschrieben sowie einige Daten und Zahlen zum Standort gegeben. </Pgraph><Pgraph>Am selben Abend bot das interdisziplin&#228;re Team von Lehrenden ein Seminar an, in dem sich die Studierenden unabh&#228;ngig vom Pr&#228;parierkurs mit dem Thema Sterben und Tod auseinandersetzen konnten. In Eigenreflexion, Murmelgruppen und Plenumsgespr&#228;chen schilderten die Studierenden ihre pers&#246;nlichen Erfahrungen. Diese Reflexionen erg&#228;nzten die Dozenten durch sozialpsychologische Aspekte, etwa &#252;ber die gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen des Sterbens. Erst am n&#228;chsten Tag traten die Studierenden in den Pr&#228;parierkurs ein.</Pgraph><SubHeadline2>Online Tagebuch</SubHeadline2><Pgraph>In den kommenden Tagen und Wochen nahmen die Studierenden ihre Tagebuch-Eintr&#228;ge vor. Auf der E-Learning-Plattform der Universit&#228;t D&#252;sseldorf war hierzu ein Instrument angelegt worden, in welchem die Studierenden sich fakultativ zu zwei Zeitpunkten &#8211; direkt zu Beginn des Kurses und drei Wochen sp&#228;ter &#8211; anonym und im Freitext mit folgenden Fragen auseinandersetzen konnten:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Welche Gef&#252;hle hatten Sie vor Beginn des Kurses bzw. im weiteren Verlauf und warum (z.B. Stolz, Neugier, Interesse, Scheu, Angst, Desinteresse, Ekel)&#63; </ListItem><ListItem level="1">Welche Erlebnisse im Kurs waren f&#252;r Sie emotional bedeutsam und warum&#63;</ListItem><ListItem level="1">Wie w&#252;rden Sie Ihre Beziehung zu dem Leichnam beschreiben, den Sie pr&#228;parieren&#63;</ListItem><ListItem level="1">Wie haben sich die Erfahrungen im Kurs bisher bzw. im weiteren Verlauf auf Ihren Alltag ausgewirkt (z.B. Wahrnehmung anderer Menschen, Tagesstruktur, K&#246;rperhygiene, Nacht- und Tagtr&#228;ume)&#63;</ListItem><ListItem level="1">Welche Reaktionen haben Sie bisher bzw. im weiteren Verlauf bei Ihren Kommilitonen wahrgenommen&#63; Wo gab es Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede&#63;</ListItem><ListItem level="1">Wie haben die Erfahrungen im Kurs sich bisher bzw. im weiteren Verlauf auf Ihre Berufsmotivation ausgewirkt&#63;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich wurden Geschlecht, Berufserfahrung im Gesundheitswesen und das Einverst&#228;ndnis der Studierenden zur Darstellung der Eintr&#228;ge erfragt. Die individuellen Eintr&#228;ge waren f&#252;r Kommilitonen nicht sichtbar.</Pgraph><Pgraph>Die Auswertung und Darstellung der Tagebucheintr&#228;ge erfolgte nicht im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie. Vielmehr wurden von zwei Personen nach Augenschein typische &#196;u&#223;erungen identifiziert, die als repr&#228;sentativ f&#252;r die Peer-Gruppe gelten k&#246;nnen. Im Sinne der Gew&#228;hrung sozio-emotionalen R&#252;ckhalts sollten diese Zitate deutlich machen, dass die individuellen Eindr&#252;cke kollektive Erfahrungen darstellen &#8211; die Studierenden also nicht alleine sind. </Pgraph><Pgraph>Da nur sehr wenige Eintr&#228;ge zum zweiten Zeitpunkt vorgenommen wurden, wurde auf die Auswertung und Darstellung dieser Eintr&#228;ge verzichtet. In der zweiten Vorlesungsstunde sieben Wochen sp&#228;ter wurden dann die ausgew&#228;hlten  Tagebucheintr&#228;ge dargestellt und diskutiert (siehe Ergebnisteil). </Pgraph><SubHeadline2>Evaluation</SubHeadline2><Pgraph>Am Ende der zweiten Vorlesungsstunde wurden die Studierenden gebeten, Empfehlungen zur weiteren Gestaltung des Unterrichtsangebotes zu geben. Zu diesem Zweck lie&#223;en sie ein mit Antworten versehenes Blatt am Ende der Vorlesung zur&#252;ck. Wiederum wurden von zwei Personen nach Augenschein typische &#196;u&#223;erungen identifiziert und im Rahmen der internen Nachbereitung diskutiert.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Method">
      <MainHeadline>Method</MainHeadline><SubHeadline2>Lecture and seminar</SubHeadline2><Pgraph>Both prior to the first hours in the anatomy lab and approximately seven weeks later, a lecture period was integrated into the concurrent anatomy lecture series. During the first lecture, the students were initially requested to take a few minutes to silently address the following questions: &#8220;What do you know about the dissection course and from whom&#63; What are your expectations&#63;&#8221; Following this, the students discussed these aspects in buzz groups. After this reflection phase, a short presentation was given on anatomical donation at the Medical School of the University of Duesseldorf. Along general lines, the motives for anatomical donation were presented, the process was described starting with the initial contact through to transfer and storage of the body, and some facts and figures about the university site were given.</Pgraph><Pgraph>On the same evening the interdisciplinary team of educators offered a seminar, in which the students could address the topic of death and dying independently of the dissection course. Using self-reflection, buzz groups and class discussions, the students described their personal experiences. The lecturers supplemented these reflections with sociopsychological aspects, for instance concerning the social changes involving death. On the next day, the students attended the dissection course for the first time.</Pgraph><SubHeadline2>Online journal</SubHeadline2><Pgraph>Over the coming days and weeks the students wrote their journal entries. An instrument was added to the e-learning platform of the University of Duesseldorf allowing students to voluntarily and anonymously respond to the following questions at two different points in time &#8211; directly at the start of the course and three weeks later:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Which emotions did you feel before the course started or while it was underway and why (e.g. pride, curiosity, interest, repulsion, fear, disinterest, disgust)&#63;</ListItem><ListItem level="1">Which experiences during the course were emotionally meaningful for you and why&#63;</ListItem><ListItem level="1">How would you describe your relationship with the cadaver you are preparing&#63;</ListItem><ListItem level="1">How have the experiences in the course to date affected your daily life (e.g. perception of other people, daily routine, personal hygiene, dreams and daydreams)&#63;</ListItem><ListItem level="1">Which reactions have you witnessed in your fellow students to date&#63; Were there similarities, differences&#63;</ListItem><ListItem level="1">How have the experiences in the course influenced your choice of career&#63;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Questions were also asked about sex, professional experience in the health system and student consent to use the entries. The individual entries were not visible to other students.</Pgraph><Pgraph>The analysis and presentation of the journal entries was not done in the context of a scientific study. Rather, statements which appeared to be typical were identified as being potentially representative of the peer group. Within the context of providing socio-emotional support, these quotes were to make it clear that the individual impressions represented collective experiences &#8211; that the students were not alone.</Pgraph><Pgraph>Since only a few entries were written at the second point in time, the analysis and presentation of these entries did not take place. During the second lecture seven weeks later, the selected journal entries were presented and discussed (see Results).</Pgraph><SubHeadline2>Evaluation</SubHeadline2><Pgraph>At the end of the second lecture, the students were requested to make suggestions for developing this educational concept by leaving a sheet of paper with their comments in the room. Again, statements that appeared to be typical were identified and discussed as part of the internal review process.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><SubHeadline2>Tagebuch</SubHeadline2><Pgraph>Das online Tagebuch war das Kernst&#252;ck des Unterrichtsangebotes. Von den insgesamt 393 Teilnehmern des Pr&#228;parierkurses nutzten 67 Studierende (17&#37;) das Angebot in den ersten Tagen der Veranstaltung. Entsprechend der Geschlechterverteilung im Studierendenjahrgang waren weibliche Studierende &#252;berrepr&#228;sentiert (49 vs. 14 M&#228;nner, 4 fehlend). Ebenfalls &#252;berrepr&#228;sentiert waren Studierende ohne Berufserfahrung im Gesundheitswesen (52 vs. 13 Berufserfahrene, 2 fehlend). </Pgraph><Pgraph>Die Darstellung und Diskussion der Tagebucheintr&#228;ge in der Vorlesung erfolgte anhand der o.g. Leitfragen, wobei die Originalzitate (hier <Mark2>kursiv</Mark2>) visualisiert und mit m&#252;ndlichen Ausf&#252;hrungen der Dozenten wie folgt erg&#228;nzt wurden:</Pgraph><Pgraph><Mark1>a) Haltungen und Erwartungen vor Beginn des Pr&#228;parierkurses</Mark1></Pgraph><Pgraph>Ein Drittel der Tagebuch f&#252;hrenden Studierenden (n&#61;22) berichtete von einer Aufregung im Vorfeld des Kurses, die sich jedoch rasch legte. Neun Studierende benannten diesen Teil der Ausbildung ausdr&#252;cklich als Privileg. </Pgraph><Pgraph>Beispiel: <Mark2>&#8222;Ich hatte mich immer sehr auf den Pr&#228;parierkurs gefreut und war kurz davor sehr aufgeregt. Ich hatte ein wenig Angst, nicht mit der Situation zurechtzukommen, aber es war dann doch ganz anders als erwartet: es war zwar im ersten Moment seltsam einen toten Menschen zu pr&#228;parieren, wurde aber dann doch recht schnell zur Normalit&#228;t und die Neugier &#252;berwog sowieso von Anfang an&#33;&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>b) Emotional bedeutsame Ereignisse zu Beginn des Pr&#228;parierkurses </Mark1></Pgraph><Pgraph>Einige Studierende (n&#61;10) berichteten von der Besonderheit des Momentes, in dem der Leichnam ausgepackt wurde, und von der Herausforderung des ersten Blickkontaktes mit dem K&#246;rperspender. </Pgraph><Pgraph>Beispiel: <Mark2>&#8222;Das Auspacken der K&#246;rperspenderin war ein sehr bedeutsamer Augenblick, denn da haben wir den K&#246;rper kennengelernt, der uns die n&#228;chsten Monate in unserem Studium begleitet und uns indirekt dabei hilft, unsere Fertigkeiten zu erlernen und die menschliche Anatomie zu verstehen.&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph>F&#252;r wenige (n&#61;4) schien jedoch nur der Beginn des Kurses mit Aufregung verbunden, danach &#252;berwog das Interesse. Allerdings wurde auch moniert (n&#61;1), dass zu wenig Zeit zum &#8218;Ankommen im Kurs&#8216; gegeben werde. Der soziale R&#252;ckhalt der Tischgruppe wurde von Einigen (n&#61;4) als besonders wichtig hervorgehoben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>c) Verh&#228;ltnis zum Leichnam </Mark1></Pgraph><Pgraph>Bez&#252;glich der Beziehung zum Leichnam wurde das ganze Kontinuum zwischen Distanz und N&#228;he geschildert, von einer sachlichen und unpers&#246;nlichen Haltung bis hin zu einer h&#228;ufigen Besch&#228;ftigung oder partiellen Identifikation mit der toten Person. </Pgraph><Pgraph>Beispiel: <Mark2>&#8222;Ich w&#252;rde sagen, dass wir eher noch Fremde sind. Ich w&#252;rde gerne wissen, wie alt sie war, warum sie sich zur K&#246;rperspende angemeldet hatte und wie sie gestorben ist.&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph>Vereinzelt (n&#61;6) wurde die Hypothese formuliert, dass eine Beziehung zur Leiche des K&#246;rperspenders, d.h. die Herstellung von N&#228;he, kontraproduktiv sei. In sehr distanzierender Weise beschrieb eine Person die Pr&#228;paration des Fettgewebes als ekelerregend und sah sich im Nachteil mit anderen Studierenden, die schlanke Leichen pr&#228;parierten. Ein Drittel der Studierenden  (n&#61;22) &#228;u&#223;erte Dankbarkeit und Respekt gegen&#252;ber ihrer K&#246;rperspenderin bzw. &#8222;ihrem&#8220; K&#246;rperspender.</Pgraph><Pgraph><Mark1>d) Auswirkungen auf den Alltag </Mark1></Pgraph><Pgraph>Ein Drittel (n&#61;23) der Befragten war der Auffassung, dass der Pr&#228;parierkurs ihren Alltag nicht beeinflusse. Andere Studierende berichteten &#252;ber eine h&#228;ufigere K&#246;rperhygiene (n&#61;8) und &#252;ber ver&#228;nderte Essgewohnheiten (n&#61;2). Vor allem bei lebens&#228;lteren Menschen  im pers&#246;nlichen Umfeld  wurde schamvoll an &#196;hnlichkeiten mit den K&#246;rperspendern gedacht (n&#61;3). </Pgraph><Pgraph>Beispiel: <Mark2>&#8222;Man besucht den Tod &#8211; jeden Tag aus Neue. Und der Tod besucht mich auch. Er schlie&#223;t nicht die T&#252;r hinter sich, wenn ich den Saal verlasse. Er l&#228;uft einem hinterher und tr&#228;gt einem das hinterher, was man doch lieber im Saal lassen w&#252;rde. &#91;&#8230;&#93; Er folgt mir in meine Tr&#228;ume. Aber es f&#252;hrt auch dazu, dass man sich mit dem Tod in einer anderen Weise, als man das sonst tut, auseinandersetzt.&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>e) Wahrnehmung der Reaktionen bei Kommilitonen </Mark1></Pgraph><Pgraph>Einige Studierende (n&#61;5) beschrieben den gro&#223;en Respekt vor dem Leichnam und der T&#228;tigkeit des Pr&#228;parierens. Die Situation wurde als au&#223;ergew&#246;hnlich wahrgenommen. Thematisiert wurden h&#228;ufig (n&#61;22) Versagens&#228;ngste (Angst vor dem Unbekannten; Angst, sich nicht &#252;berwinden zu k&#246;nnen, den Anforderungen gerecht zu werden). Bei einigen &#252;berwogen diese &#196;ngste, einige gingen mit der Situation sehr sachlich (n&#61;21) um, andere wiederum freuten sich auf das &#8222;Pr&#228;ppen&#8220; (n&#61;9). Einige (n&#61;9) beschrieben das Abtragen des subcutanen Fettes und den Fixationsgeruch als negative Erfahrung. </Pgraph><Pgraph>Beispiel: <Mark2>&#8222;Ich habe bereits eine Ausbildung gemacht und kam daher in dieser Zeit auch des &#214;fteren mit Toten bereits in Ber&#252;hrung. An meinem Tisch sind die meisten ein wenig j&#252;nger und haben noch keine Erfahrung mit Toten gemacht. Gemeinsam haben wir, dass wir alle Respekt gegen&#252;ber der K&#246;rperspenderin haben und mit Ernsthaftigkeit bei der Sache sind. Aufgefallen ist mir auch, dass keiner Hemmungen gezeigt hat, als wir sie ausgepackt haben.&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>f) Berufsmotivation</Mark1></Pgraph><Pgraph>Von den 67 Tagebucheintr&#228;gen vermitteln zwei Drittel (n&#61;44) den Eindruck, dass der Kurs sich positiv auf die Berufsmotivation der oder des Studierenden  auswirke. Die Veranstaltung sei psychisch und physisch anstrengend, aber auch eine H&#252;rde, an der man wachsen k&#246;nne. Die Komplexit&#228;t des K&#246;rpers wurde von einigen (n&#61;9) als faszinierend geschildert. Eine Person brachte die Furcht zum Ausdruck, diese komplexen Strukturen durch &#228;rztliche Unachtsamkeit sp&#228;ter zu verletzen. </Pgraph><Pgraph>Beispiel: <Mark2>&#8222;Bislang haben mir die Erfahrungen im Kurs bewiesen, dass ich mich f&#252;r den richtigen Berufsweg entschieden habe und dass dies wirklich das ist, was ich lernen will und was mich interessiert. Zeitweise lie&#223; mich aber die F&#252;lle von Informationen auch etwas zweifeln, ob ich den Anspr&#252;chen wirklich gewachsen bin.&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>g) Sonstige Bemerkungen</Mark1></Pgraph><Pgraph>Eine Person bewertete die praktische Arbeit des Pr&#228;parierens explizit als hilfreich beim Lernen der anatomischen Strukturen. Drei Studierende w&#252;nschten sich ausdr&#252;cklich mehr psychosoziale und ethische Begleitangebote und wiesen auf einen m&#246;glicherweise verst&#228;rkten Bedarf der k&#252;nftig noch j&#252;ngeren Erstsemester hin, der aus der Verk&#252;rzung der Schulzeit resultiert. </Pgraph><SubHeadline2>Evaluation</SubHeadline2><Pgraph>Die R&#252;ckmeldung der Studierenden (n&#61;60) zum hier beschriebenen Unterrichtsangebot war insgesamt sehr positiv. Die an der Evaluation teilnehmenden Studierenden empfanden das Angebot fast unisono als sehr hilfreich, um sich auf den Pr&#228;parierkurs vorzubereiten. Viele regten an, den Unterrichtsumfang auszubauen und das Angebot, etwa im Rahmen von Seminaren, verpflichtend  zu machen. Viele Studierende wandten jedoch ein, dass die  zeitliche Platzierung ung&#252;nstig sei, da zeitnah Lernstoff und Klausuren bew&#228;ltigt werden m&#252;ssten, so dass sie nicht in dem gew&#252;nschten Umfang teilnehmen konnten. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Results">
      <MainHeadline>Results</MainHeadline><SubHeadline2>Journal</SubHeadline2><Pgraph>The online journal formed the core of this extra-curricular activity. Of the total of 393 students in the dissection course, 67 (17&#37;) participated in the first few days. Corresponding to the sex distribution in the student cohort, female students were over-represented (49 women vs. 14 men, 4 missing values). Likewise, the students without professional experience in health system were in the majority (52 vs. 13 with experience, 2  missing values).</Pgraph><Pgraph>The presentation and discussion of the journal entries during the lecture was done using the main questions listed above and by visually projecting the original texts (here in <Mark2>cursive</Mark2>), which were then supplemented with explanations by the lecturers as follows:</Pgraph><Pgraph><Mark1>a) Attitudes and expectations before the dissection course began</Mark1></Pgraph><Pgraph>A third of the students who kept the journal (n&#61;22) reported excitement prior to the course which then quickly abated. Nine students expressly described this part of medical training as a privilege.</Pgraph><Pgraph>Example: <Mark2>&#8220;I had always looked forward to the dissection course and was very excited right before it began. I was a little frightened that I wouldn&#8217;t be able to handle the situation, but it turned out to be very different from what I expected: of course, it was strange at first to dissect a dead person, but then it very quickly became normal and my curiosity prevailed from the very start anyway&#33;&#8221;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>b) Emotionally meaningful events at the start of the dissection course</Mark1></Pgraph><Pgraph>Several students (n&#61;10) reported about the extraordinary nature of the moment in which the cadaver was unwrapped and on the challenge of making the first eye-contact with the donor.</Pgraph><Pgraph>Example: <Mark2>&#8220;Unwrapping the donor was a very significant moment, for it was the moment in which we became acquainted with the body that will accompany us over the coming months of our studies and indirectly help us to acquire our skills and understand human anatomy.&#8221;</Mark2></Pgraph><Pgraph>For few (n&#61;4) however, only the beginning of the course was associated with excitement, after that interest was more predominant. Though the complaint was also made (n&#61;1) that too little time was devoted to &#8220;adjusting to the course&#8221;. The social support of the assigned dissection groups was highlighted by several (n&#61;4) as being especially important.</Pgraph><Pgraph><Mark1>c) Relationship to the cadaver</Mark1></Pgraph><Pgraph>In regard to the cadaver, the full spectrum of responses spanning from distance to closeness was described, ranging from a matter-of-fact and impersonal position all the way to frequent preoccupation or partial identification with the dead person.</Pgraph><Pgraph>Example: <Mark2>&#8220;I would say that we are still strangers. I would really like to know, how old she was, why she signed up to donate, and how she died.&#8221;</Mark2></Pgraph><Pgraph>Occasionally (n&#61;6) the hypothesis was formulated that a relationship with the cadaver, meaning establishing a closeness, was counterproductive. In a very distanced manner, one person described the dissection of the fatty tissues as disgusting and saw themselves at a disadvantage in comparison with other students who dissected the slim cadavers. A third of the students (n&#61;22) expressed gratitude and respect in relation to &#8220;their&#8221; donor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>d) Effect on daily life</Mark1></Pgraph><Pgraph>A third (n&#61;23) of those surveyed were of the opinion that the dissection course did not influence their daily routine. Other students reported practicing more frequent personal hygiene (n&#61;8) and changes in eating habits (n&#61;2). Shameful thoughts were had about the similarities primarily between older people in the students&#8217; environments and the donors (n&#61;3).</Pgraph><Pgraph>Example: <Mark2>&#8220;One visits death &#8211; each day in a new way. And death visits me, too. It doesn&#8217;t close the door behind itself when I leave the lab. It follows me and brings along what I would really rather leave behind in the lab.  &#91;&#8230;&#93; Death follows me in my dreams. But it also prods one to confront death in a different way than one otherwise would.&#8221;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>e) Perception of the reactions of fellow students</Mark1></Pgraph><Pgraph>Several students (n&#61;5) described great respect for the cadaver and the activity of anatomical preparation. The situation was perceived as exceptional. Fear of failure (fear of the unknown, fear of not being able to bring oneself to do something, of not meeting the challenge) were frequently addressed (n&#61;22). In the case of some, these fears predominated; some handled the situation very objectively (n&#61;21), while others looked forward to the &#8220;prepping&#8221; (n&#61;9). A number (n&#61;9) described the removal of subcutaneous fat and the fixation smell as negative experiences.</Pgraph><Pgraph>Example: <Mark2>&#8220;I already have previous occupational training during which I often came into contact with dead people. Most of those in my dissection group are a bit younger and don&#8217;t have any experience yet with dead bodies. What we share is that we all have respect for the donor and are wholeheartedly involved. What I noticed as we unwrapped the donor is that none of us showed any inhibitions.&#8221;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>f) Professional motivation</Mark1></Pgraph><Pgraph>Of the 67 journal entries, two-thirds (n&#61;44) give the impression that the course positively influences the student&#8217;s professional commitment. The course was viewed as psychologically and physically demanding, but also as a challenge to grow. The complexity of the body was described by some (n&#61;9) as fascinating. One person expressed the fear of later injuring these complex structures through medical carelessness.</Pgraph><Pgraph>Example: <Mark2>&#8220;Up until now the experiences in the course have shown me that I have chosen to pursue the right career and that this is really what I want to learn and what I am interested in. However, at times the amount of information leads me to kind of doubt if I am really up to meeting the demands.&#8221;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>g) Other comments</Mark1></Pgraph><Pgraph>One person explicitly evaluated the practical work of dissection and preparation as helpful in learning the anatomical structures. Three students expressly desired more psychosocial and ethical offerings connected with the dissection course and pointed out a potentially greater need among future first-semester students who, as a result of shortened secondary schooling, will be even younger.</Pgraph><SubHeadline2>Evaluation</SubHeadline2><Pgraph>The feedback from the students (n&#61;60) about the educational concept outlined here was overall very positive. The students who participated in the evaluation unanimously found the program to be very helpful in preparing for the dissection course. Many suggested expanding the program and making it a requirement, for instance as part of a seminar. Many students criticized that the scheduling was inconvenient, since around the same time there was subject matter to learn and tests to take, so that they were not able to participate to the extent that they wished.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Diskussion und Ausblick">
      <MainHeadline>Diskussion und Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Das hier beschriebene Unterrichtsangebot hatte zum Ziel, die Erfahrungen der Studierenden im Pr&#228;parierkurs gemeinsam mit diesen zu reflektieren und sie in ihren Auseinandersetzungen mit der K&#246;rperspenderin und dem K&#246;rperspender sowie der Pr&#228;paration zu unterst&#252;tzen. Der vorliegende Beitrag stellte das Vorgehen, ausgew&#228;hlte Ergebnisse und Bewertungen dar. </Pgraph><Pgraph>Einschr&#228;nkend muss gesagt werden, dass die begrenzte Teilnahme der Studierenden keine verallgemeinerungsf&#228;higen Aussagen zul&#228;sst. Dar&#252;ber hinaus weist die Gruppe m&#246;glicherweise eine Verzerrung auf, etwa indem vor allem die besonders belasteten Studierenden das Angebot nutzten, da sie hiervon im Sinne einer Entlastung profitierten wollten. </Pgraph><Pgraph>Es kann jedoch konstatiert werden, dass die Tagebucheintr&#228;ge der Studierenden prinzipiell die eingangs erw&#228;hnte Evidenz unterstreichen. Zun&#228;chst &#252;berwiege zwar der Stress, rasch setze jedoch eine Gew&#246;hnung ein. Vereinzelt berichteten Studierende von einer schwer zu ertragenden Belastung durch den Pr&#228;parierkurs. In diesen F&#228;llen sollte dringend eine professionelle Unterst&#252;tzung angeboten werden. </Pgraph><Pgraph>Aufgrund ihrer eigenen Tagebucheintr&#228;ge konnte den Studierenden deutlich gemacht werden, wie schwer die Regulation zwischen objektivierender Distanz und einer Empathie erm&#246;glichenden, aber auch Angst machenden N&#228;he zur K&#246;rperspenderin und zum K&#246;rperspender f&#228;llt &#8211; eine Problematik, die die Studierenden in ihrer Ausbildung wie auch sp&#228;ter in ihrer professionellen Rolle als klinisch t&#228;tige &#196;rztinnen und &#196;rzte begleiten wird. Studien sowie die pers&#246;nliche &#228;rztliche Erfahrung zeigen, welche Not bei Studierenden und Berufseinsteigern im Umgang mit dem Thema Sterben und Tod bislang besteht und wie inad&#228;quat die Unterst&#252;tzung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen bislang ausf&#228;llt  <TextLink reference="7"></TextLink>. Dies sollte durch eine fr&#252;hzeitige Integration von Reflexionsm&#246;glichkeiten und Bew&#228;ltigungsstrategien im Studium aufgefangen werden.  </Pgraph><Pgraph>Idealerweise k&#246;nnte das hier beschriebene, nach der Pilotphase zu optimierende  Unterrichtsangebot den Anfang einer Reflexions- und Lernspirale bilden, die sich vom Pr&#228;parierkurs &#252;ber das Kranken- bis hin zum Sterbebett durch das Studium zieht, um den ad&#228;quaten und im positiven Sinne professionellen Umgang mit dem Thema Sterben und Tod zu f&#246;rdern. </Pgraph><Pgraph>Die Evaluation der Studierenden unterstreicht den Bedarf an einem solchen Begleitangebot zum Pr&#228;parierkurs und die Not</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Discussion and Outlook">
      <MainHeadline>Discussion and Outlook</MainHeadline><Pgraph>The educational concept described here aimed at providing a setting for joint reflection with students on the experiences they had in the dissection course and to provide support in dealing with the donor and the preparation of the body. This paper presents the process and selected results and evaluations.</Pgraph><Pgraph>It must be pointed out that the limited number of participating students does not allow for any generalized statements. In addition, the group possibly shows a distortion in that primarily the particularly troubled students took advantage of the program wishing to profit from it in terms of relief.</Pgraph><Pgraph>It can, however, be stated that the student journal entries in general underscore the evidence mentioned in the beginning. Initially, stress is predominant, but adjustment occurs rapidly. Sporadically, students reported of a hard to handle burden as a result of the dissection course. In these cases, professional help should be offered immediately.</Pgraph><Pgraph>Using their own journal entries, students could be clearly shown how difficult it is to regulate between objective distance and an empathetic, yet fear-inducing closeness to the donor &#8211; a problematic issue that will accompany the students throughout their education and later when they assume their professional roles as clinically active physicians. Studies and personal medical experience show the current need of students and beginning professionals for assistance in dealing with the topic of death and dying and how inadequate the support from experienced colleagues has been to date <TextLink reference="7"></TextLink>. This should be counteracted with an early integration of reflective activities and coping strategies during medical education.</Pgraph><Pgraph>Ideally, the extra-curricular offering described here could, after post-pilot phase optimization, form the start of a reflection and learning spiral that runs through the degree program from dissection course to bedside and deathbed attendance in order to promote an adequate and, in a positive sense, professional handling of the topic of death and dying.</Pgraph><Pgraph>The evaluation by the students underlined the need for such programs to accompany the dissection course and the necessity of convenient and meaningful curricular scheduling.</Pgraph><Pgraph> </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Danksagung">
      <MainHeadline>Danksagung</MainHeadline><Pgraph>Wir danken Fatjon Ndregjoni und Kathrin Heper f&#252;r die Unterst&#252;tzung im Prozess der Datenaufbereitung.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Acknowledgement">
      <MainHeadline>Acknowledgement</MainHeadline><Pgraph>We wish to thank Fatjon Ndregjoni and Kathrin Heper for helping with data processing.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The authors declare that they have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Aufkl&#228;rung und Einwilligung">
      <MainHeadline>Aufkl&#228;rung und Einwilligung</MainHeadline><Pgraph>Das Ethikvotum der Medizinischen Fakult&#228;t der Heinrich-Heine-Universit&#228;t wurde erteilt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Approval">
      <MainHeadline>Approval</MainHeadline><Pgraph>Approval was granted by the ethics committee at the Medical School of the<Mark2> Heinrich-Heine-Universit&#228;t</Mark2>.</Pgraph></TextBlock>
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