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<GmsArticle>
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    <Identifier>zma000870</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000870</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008704</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Leitartikel</ArticleType>
    <ArticleType language="en">editorial</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Die GMA: In den besten Jahren und in vielen Wettbewerben vertreten</Title>
      <TitleTranslated language="en">GMA: Reaching a zenith and taking part in many competitions</TitleTranslated>
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          <Lastname>Fischer</Lastname>
          <LastnameHeading>Fischer</LastnameHeading>
          <Firstname>Martin R.</Firstname>
          <Initials>MR</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
          <AcademicTitleSuffix>MME (Bern)</AcademicTitleSuffix>
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        <Address language="de">Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen, Lehrstuhl f&#252;r Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin, Ziemssenstra&#223;e 1, 80336 M&#252;nchen, Deutschland<Affiliation>Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen, Lehrstuhl f&#252;r Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation><Affiliation>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung, Schriftleiter, Erlangen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Address language="en">Chair for Medical Education, Munich University Hospital, Ludwig-Maximilians-University, Ziemssenstra&#223;e 1, 80336 Munich, Germany<Affiliation>Chair for Medical Education, Munich University Hospital, Ludwig-Maximilians-University, Munich, Germany</Affiliation><Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA), chairman, committee&#39;s offices, Erlangen, Germany</Affiliation></Address>
        <Email>martin.fischer&#64;med.uni-muenchen.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Medizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20130507</DateReceived>
    <DateRevised>20130507</DateRevised>
    <DateAccepted>20130508</DateAccepted>
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    <DatePublished>20130515</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>30</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
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    <ArticleNo>27</ArticleNo>
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    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Leitartikel">
      <MainHeadline>Leitartikel</MainHeadline><Pgraph>Die Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) darf dieses Jahr ihren 35-j&#228;hrigen Geburtstag feiern und ist damit in den besten Jahren. Am Erwachsensein besteht nun kein Zweifel mehr - auch wenn wir uns in der Vergangenheit hin und wieder mal eine Unvernunft geleistet haben. </Pgraph><Pgraph>Die GMA ist erfreulicherweise an einer Reihe wichtiger Entwicklungsprozesse beteiligt:  So wurde sie  aufgrund ihres Sachverstandes und ihrer ma&#223;geblichen Beteiligung an der Entwicklung der Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkataloge Medizin (NKLM) und Zahnmedizin (NKLZ) von der  <Mark1>AG Modellstudieng&#228;nge Medizin des Wissenschaftsrates (WR)</Mark1> &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;arbeitsbereiche-arbeitsprogramm&#47;medizin.html">http:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;arbeitsbereiche-arbeitsprogramm&#47;medizin.html</Hyperlink>&#93; zur zuk&#252;nftigen Gestaltung des Medizinstudiums in Deutschland befragt. Das Medizinstudium soll zunehmend an Kompetenzen orientiert sein statt an der Abarbeitung einer zunehmenden Anzahl von F&#228;chern und Querschnittsbereichen. Damit verbunden w&#228;re eine Erh&#246;hung der Umsetzungsfreiheiten einer zuk&#252;nftigen &#196;rztlichen Approbationsordnung durch die Medizinischen Fakult&#228;ten zur Erreichung und &#220;berpr&#252;fung dieser Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen. Daf&#252;r ist u.a. die Etablierung einer bundeseinheitlichen strukturierten klinisch-praktischen Abschlusspr&#252;fung (M2) in Anlehnung an die seit 2011 in der Schweiz umgesetzte staatliche OSCE w&#252;nschenswert.  Nicht zuletzt k&#246;nnen diese Ma&#223;nahmen zu einer Verbesserung der Anschlussf&#228;higkeit des Medizinstudiums an die &#228;rztliche Weiterbildung beitragen.</Pgraph><Pgraph>Im Februar hat sich ein Symposium in Bochum mit der <Mark1>Evidenzbasierten Weiterentwicklung des Medizinstudiums</Mark1> befasst. Dabei ist deutlich geworden, dass es zur Bewertung des Erfolges von Reformcurricula und Modellstudieng&#228;ngen gro&#223;er gemeinsamer Anstrengungen aller Interessentr&#228;ger bedarf, um sich auf daf&#252;r geeignete qualitative und quantitative Bewertungskriterien zu einigen. Die alleinige  Verwendung lernwirksamer Methoden nach Effektst&#228;rken aus Metanalysen zum Lernen, wie sie &#246;ffentlichkeitswirksam John Hattie anl&#228;sslich der Ver&#246;ffentlichung seines Buches &#8222;Visible Learning&#8220; in deutscher Sprache fordert, ist eine wichtige Quelle daf&#252;r, wird allein aber keinesfalls die L&#246;sung f&#252;r diese Herausforderungen bringen <TextLink reference="1"></TextLink>. Neben der unverzichtbaren Nutzung verf&#252;gbarer Evidenzen aus der empirischen Bildungsforschung wird immer auch ein Konsensfindungsprozess eine Rolle spielen, der die Qualit&#228;tskriterien f&#252;r gute Lehre an der jeweiligen Fakult&#228;t mit ihren besonderen Rahmenbedingungen festlegt. Der GMA-Ausschuss &#8222;Weiterentwicklung des Medizinstudiums und der Ausbildungsordnungen&#8220; wird sich weiter intensiv hiermit besch&#228;ftigen. </Pgraph><Pgraph>In der vorliegenden Ausgabe der ZMA findet sich das  <Mark1>Positionspapier der GMA zur Zukunft der &#196;rztlichen Weiterbildung</Mark1>, das im Dialog zwischen dem Ausschuss Weiterbildung und dem Vorstand entstanden ist. Weitere Papiere zu diesem Thema sind in Arbeit. Die Kompetenzorientierung der gemeinsam mit dem Medizinischen Fakult&#228;tentag (MFT) entwickelten NKLM und NKLZ wurde erfreulicherweise bei der Konzeption der  <Mark1>neuen Musterweiterbildungsordnungen</Mark1> von der Bundes&#228;rztekammer (B&#196;K) aufgegriffen <TextLink reference="2"></TextLink>. Zuletzt war in der B&#196;K-Umfrage zur Weiterbildung erneut die unzureichende Evidenzbasierung von den Assistenz&#228;rztinnen und -&#228;rzten bem&#228;ngelt worden <TextLink reference="3"></TextLink>. Die Fachgesellschaften entwickeln seit 1. Januar 2013 gemeinsam mit der B&#196;K  &#252;ber ein Onlineportal Entw&#252;rfe f&#252;r die neuen Weiterbildungsordnungen. Dabei sind noch eine Reihe von zentralen Fragen offen &#8211; etwa, wie zuk&#252;nftig die &#228;rztliche Weiterbildung, die einen erheblichen Aufwand darstellt, von den Verantwortungstr&#228;gern f&#252;r das Gesundheitssystem finanziert wird und wie Facharztpr&#252;fungen zur Kompetenzmessung einer z.B. f&#252;nfj&#228;hrigen Weiterbildungszeit angemessen zu gestalten sind. Hier bietet sich die GMA als Querschnittsfachgesellschaft ohne eigene &#228;rztliche Weiterbildungsinteressen als Diskussionspartner f&#252;r die B&#196;K und die Landes&#228;rztekammern genauso an wie f&#252;r die mit einer Weiterbildung verbundenen Fachgesellschaften im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Mit der AWMF gemeinsam wurde nun auch der Abstimmungsprozess mit allen Mitgliedsfachgesellschaften bez&#252;glich des NKLM und NKLZ begonnen. </Pgraph><Pgraph>Die GMA ist als Kooperations- und Dialogpartner f&#252;r MFT, WR, B&#196;K, Landes&#228;rztekammern und die AWMF f&#252;r neue Wege hin zu einer besseren medizinischen Aus- und Weiterbildung offen und aussagef&#228;hig. Das Erwachsensein bietet also f&#252;r die Zukunft der GMA reichlich reizvolle Herausforderungen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Editorial">
      <MainHeadline>Editorial</MainHeadline><Pgraph>This year the Association for Medical Education (Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung, GMA) will celebrate its 35<Superscript>th</Superscript> anniversary and has reached a zenith. There can be no doubt about its adulthood &#8211; despite occasional foolish acts committed in the past.</Pgraph><Pgraph>GMA is glad to be involved in a number of key developments: Due to its expertise and significant involvement in the development of the national competency-based catalogues of learning objectives in medicine (NKLM) and dentistry (NKLZ),<Mark1> the Science Council committee on model medical courses</Mark1> (AG Modellstudieng&#228;nge Medizin des Wissenschaftsrates) &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;arbeitsbereiche-arbeitsprogramm&#47;medizin.html">http:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;arbeitsbereiche-arbeitsprogramm&#47;medizin.html</Hyperlink>&#93; requested GMA&#8217;s opinion about the future design of medical courses in Germany. Medical courses should be competency oriented instead of working their way through an ever increasing number of specific subject areas and cross-disciplinary subjects. This would necessitate federal medical licensing regulations to allow for more freedom of medical schools to achieve and review graduate competencies. In this context it would be desirable, among other things, to establish a nation-wide structured practical clinical exam (M2), similar to the state OSCE implemented in Switzerland in 2011. These measures could contribute to improving the connectivity of medical courses and continuing professional development.</Pgraph><Pgraph>A symposium held in Bochum in February dealt with the <Mark1>evidence-based development of medical courses</Mark1>. It has become clear that the evaluation of the success of reform curricula and model courses requires considerable joint effort of stakeholders involved in order to agree on suitable qualitative and quantitative evaluation criteria. An important part of the solution will be the use of effective learning methods according to their effect sizes found in meta-analyses, as John Hattie demanded in the wake of the German release of his book &#34;Visible Learning&#34; <TextLink reference="1"></TextLink>. But as single measures these cannot be expected to solve the entire problem. In addition to the essential use of evidence available from empirical educational research, consensus-building processes will always play a role, determining quality criteria for good teaching with respect to individual conditions of medical schools. The GMA committee &#34;advancement of medical courses and study regulations&#34; (Weiterentwicklung des Medizinstudiums und der Ausbildungsordnungen) will continue to deal with this issue.</Pgraph><Pgraph>This issue of ZMA includes the GMA <Mark1>position paper on the future of continuing medical education</Mark1>, created through dialogue between the GMA committee on continuing medical education and GMA Board of directors. Further papers on this subject are in progress. It is to be welcomed that the NKLM and NKLZ&#8217;s competence orientation, developed together with the Medical Faculty Association (Medizinischer Fakult&#228;tentag, MFT), has been included in the alignment of the new model regulations for specialist training by the German Medical Council (Bundes&#228;rztekammer, B&#196;K) <TextLink reference="2"></TextLink>; following a B&#196;K survey which revealed a lack of an evidence base in specialty training, criticized by resident doctors <TextLink reference="3"></TextLink>. Since Jan. 1<Superscript>st</Superscript> 2013, the medical specialist bodies and the Medical Council are drafting regulations for specialist training through a web portal. A number of key questions remain unanswered - such as how health policy makers will in future fund the expensive specialist training, and the design of an appropriate framework for competency assessment in specialists after some five years or so of training. In this process, GMA as cross-disciplinary body without clinical specialist training interests of its own, just as its clinical sister bodies with their own specialist curricula, all organized in the Association of the Scientific Medical Societies in Germany (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, AWMF), act as discussion partner for the Medical Council and state medical boards. In conjunction with the AWMF the harmonization process among all medical specialist bodies regarding the NKLM and NKLZ is now taking place.</Pgraph><Pgraph>GMA considers itself an open and competent partner in dialogue and cooperation for the Medical Faculty Association, the Science Council, the German Medical Council, state medical boards and the Association of the Scientific Medical Societies in Germany towards even better medical courses and continuing professional development. GMA&#39;s adulthood seems to provide plenty of appealing challenges for the future.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declare that he has no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Hattie J</RefAuthor>
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        <RefYear>2009</RefYear>
        <RefBookTitle>Visible Learning: A Synthesis of Over 800 Meta-Analyses Relating to Achievement</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Hattie J. Visible Learning: A Synthesis of Over 800 Meta-Analyses Relating to Achievement.  London: Routledge; 2009.</RefTotal>
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      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Timmer A</RefAuthor>
        <RefTitle>Weiterbildung: Pl&#228;doyer f&#252;r die evidenzbasierte Medizin</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>Dtsch Arztebl</RefJournal>
        <RefPage>1418-1422</RefPage>
        <RefTotal>Timmer A. Weiterbildung: Pl&#228;doyer f&#252;r die evidenzbasierte Medizin. Dtsch Arztebl. 2012;109(27-28):1418-1422.</RefTotal>
      </Reference>
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        <RefAuthor>Korzilius H</RefAuthor>
        <RefTitle>Weiterbildung zum Facharzt: Reformkonzept am Start</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>Dtsch Arztebl</RefJournal>
        <RefPage>2500</RefPage>
        <RefTotal>Korzilius H. Weiterbildung zum Facharzt: Reformkonzept am Start. Dtsch Arztebl. 2012;109(50):2500.</RefTotal>
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    </References>
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