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    <IdentifierDoi>10.3205/zma000862</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008628</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Tagungsbericht</ArticleType>
    <ArticleType language="en">meeting report</ArticleType>
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      <Title language="de">AKWLZ Jahrestagung 2012 in Witten</Title>
      <TitleTranslated language="en">AKWLZ annual meeting 2012 in Witten</TitleTranslated>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t Greifswald, Zentrum f&#252;r Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik f&#252;r Zahn&#228;rztliche Prothetik, Alterszahnheilkunde und Medizinische Werkstoffkunde, Rotgerberstra&#223;e 8, 17475 Greifswald, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)3834&#47;8671-45, Fax: &#43;49 (0)3834&#47;8671-48<Affiliation>Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t Greifswald, Zentrum f&#252;r Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik f&#252;r Zahn&#228;rztliche Prothetik, Alterszahnheilkunde und Medizinische Werkstoffkunde, Greifswald, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>soehnel&#64;uni-greifswald.de</Email>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheit (Department f&#252;r Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde), Abteilung f&#252;r Zahnerhaltung und Pr&#228;ventive Zahnmedizin, Witten, Deutschland</Affiliation>
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      <SectionHeading language="en">dentistry</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Zahnmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20130315</DateReceived>
    <DateRevised>20130315</DateRevised>
    <DateAccepted>20130325</DateAccepted>
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    <DatePublished>20130515</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>30</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>19</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Die vierte Jahrestagung des &#8222;Arbeitskreises f&#252;r die Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin&#8220; (AKWLZ) fand am 15. und 16. Juni 2012 an der Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>) unter gro&#223;em Interesse statt. Die Tagung stand am ersten Tag unter dem Thema &#8222;H&#246;ren &#8211; Verstehen &#8211;Behalten: Grundlagen des Lernens und der Wissensentstehung&#8220;, in das drei Hauptvortr&#228;ge einf&#252;hrten. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Introduction">
      <MainHeadline>Introduction</MainHeadline><Pgraph>The 4<Superscript>th</Superscript> annual meeting of the &#8220;Arbeitskreis f&#252;r die Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin&#8221;, (AKWLZ) &#91;Working Group for the Advancement of Dental Education&#93; which enjoyed great interest was held on 15 and 16 June 2012 at the University of Witten&#47;Herdecke (see Figure 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). The first day was dedicated to the topic of &#8220;H&#246;ren - Verstehen - Behalten: Grundlagen des Lernens und der Wissensentstehung (&#8222;Listening - comprehension &#8211; memorisation: basics of learning and knowledge creation&#8220;) and was covered by 3 keynote lectures.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Programm">
      <MainHeadline>Programm</MainHeadline><Pgraph>Herr Professor Henk Schmidt, seines Zeichens Psychologe und derzeitiger Rektor der Erasmus Universit&#228;t Rotterdam (Niederlande), zeigte in seinem sehr kurzweiligen und interaktiven Vortrag die Grundlagen des Lernens und die Abh&#228;ngigkeit von der intrinsischen Motivation des Lernenden. Anhand einer der m&#246;glichen Techniken, mit der es dem Inder Rajan Mahadevan 1981 gelang, die Zahl &#9573; aus dem Ged&#228;chtnis bis zur 31.811-ten Nachkommastelle fehlerfrei aufzusagen, demonstrierte er, wie neue Lerninhalte mit bereits vorhandenem Wissen kombiniert werden k&#246;nnen, um Inhalte langfristiger abzuspeichern.</Pgraph><Pgraph>Herr Professor Hans-J&#252;rgen Lange (Politikwissenschaftler, Witten&#47;Herdecke) stellte in seinem Vortrag die Wissensvermittlung im Studium fundamentale an der gastgebenden Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke vor. Das Studium fundamentale bildet seit Gr&#252;ndung der Universit&#228;t als obligater Bestandteil aller Studieng&#228;nge die Basis des Bildungsansatzes der Universit&#228;t. Das Ziel des Studium fundamentale ist es, den Studierenden aus einer f&#228;cher&#252;bergreifenden Perspektive verschiedene philosophische, wissenschaftliche und k&#252;nstlerische Ans&#228;tze und Denkweisen nahe zu bringen und ihnen dadurch weitergehende Reflexions- und Handlungskompetenzen zu vermitteln als rein fach- und berufsbezogene Studieng&#228;nge dies in der Regel zu leisten verm&#246;gen.</Pgraph><Pgraph>In seinem Vortrag zu neuen Konzepten der Wissensmodellierung, ihre Auswirkungen auf die Entstehung von Wissen und das Lernen veranschaulichte Herr Dipl. Wirt. Ing. Alexander Ammann (Quintessenz Verlag, Berlin) anhand von Wissensr&#228;umen die derzeitige Explosion des verf&#252;gbaren Wissens und ihrer versuchten Einordnung in semantische und f&#252;r Algorithmen durchsuchbare Modelle. Anhand des Projektes &#8222;K-Space in Dental Medicine&#8220; zeigte er die problem- und aufgabenorientierte Navigation durch die in diesem Projekt abgebildeten elf Wissensr&#228;ume der Zahnheilkunde und erkl&#228;rte, dass diese Navigation durch selbst&#228;ndige Netz-Avatare in naher Zukunft unterst&#252;tzt werden kann.</Pgraph><Pgraph>An diese interessanten Vortr&#228;ge schloss sich eine spannende Diskussion an, bevor zur Preisverleihung der Poster- und Vortragspreise der letzten Tagung in Jena &#252;bergeleitet wurde. </Pgraph><Pgraph>Die Preise wurden durch Herrn Professor Lisson als Pr&#228;sident-elect und Vorsitzender des Beirates Lehre der VHZMK &#252;berreicht. Geehrt wurde Herr Lars Kandsperger (Frankfurt) und Herr Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Gro&#223; (Aachen, &#220;bergabe erfolgte bereits am Vortag) f&#252;r ihre Vortr&#228;ge sowie Frau Melanie Epperlein und Frau Saskia Sauer (beide Berlin) f&#252;r ihr gemeinsames Poster. </Pgraph><Pgraph>Nach einem diskussionsreichen Mittagessen er&#246;ffnete Frau Dr. Janko (Frankfurt) mit ihrem Vortrag &#252;ber einen Vergleich von Hospitation, Skript und Lehrfilm in Bezug auf den Lernerfolg den zweiten Teil des Tages. Sie stellte die individuellen Vorz&#252;ge und Schw&#228;chen der verglichenen Medien vor und kam zu dem Schluss, dass ein individueller Methodenmix den besten Lernerfolg erbringt.</Pgraph><Pgraph>&#220;ber die Integration der Zahnmedizin in das interdisziplin&#228;re SkillsLab Jena berichtete Frau Dr. Seidler. Sie zeigte, wie ein Kommunikationstraining mit Simulationspatienten zur zahnmedizinischen Anamnese entwickelt und im SkillsLab umgesetzt wurde. </Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse aus Sicht der Studierenden stellte Frau Dr. Sch&#252;ler im sich anschlie&#223;enden Vortrag dar. Die Studierenden evaluierten dieses Angebot sehr gut und gaben an, auch einen Lernerfolg bei sich zu bemerken, da sie nun besser vorbereitet auf ein systematisches und zielgerichtetes Anamnesegespr&#228;ch sind. Auch wurden Hemmungen abgebaut und eine effektive Vorbereitung auf die klinische Situation erm&#246;glicht.</Pgraph><Pgraph>Frau Dr. Erhatic (Berlin) ging in ihrem Vortrag der Frage nach, warum die Pr&#228;parationswinkel f&#252;r Kronenst&#252;mpfe oftmals konischer als gefordert angelegt werden. An gefr&#228;sten St&#252;mpfen im Phantommodell mit Pr&#228;parationswinkel zwischen -1&#176; bis 15&#176; sollten Studierende diese einmal mit Sonde und Spiegel sowie mit einem Parallelometerspiegel beurteilen. Sie konnte zeigen, dass der Parallelometerspiegel gegen&#252;ber dem zahn&#228;rztlichen Spiegel beim Sch&#228;tzen des Winkels keine Verbesserung erbrachte.</Pgraph><Pgraph>Die Implementierung eines fakultativen Praxismanagement-Workshop in das Curriculum wurde von Herrn Dr. Fuch&#223; (Leipzig) vorgestellt. Denn f&#252;r das erfolgreiche F&#252;hren einer Zahnarztpraxis ist neben fachlichem Wissen auch Wissen beispielsweise um die Mitarbeiterf&#252;hrung, das Qualit&#228;tsmanagement und das Praxismarketing vonn&#246;ten. Diese Aspekte werden im aktuellen Curriculum nicht abgebildet, so dass ein externer Referent gewonnen werden konnte, der mit den Studierenden interessierende Fragestellungen aus dem gesamten Themenkomplex erarbeitet hat. Die Evaluation dieser Veranstaltung hat gezeigt, dass sie den Teilnehmern sehr gut gefallen hat und dass praxisrelevante Inhalte verst&#228;ndlich dargestellt wurden.</Pgraph><Pgraph>Herr Dr. Schulz (Mainz) berichtete von der Umsetzung eines Moduls der evidenzbasierten Medizin im Studentenunterricht zum Thema Drainage nach Weisheitszahnosteotomie im Unterkiefer. Es wurde ein EBM-Grundkurs angeboten, der eine konkrete PICO-Frage nach dem PRISMA-Protokoll zum Inhalt hatte. Der systematische Review erfolgte anhand festgelegter Suchbegriffe in verschiedenen Datenbanken und zeigte den Studierenden bei der Auswertung der Studien eindr&#252;cklich die Auswirkungen methodisch-wissenschaftlicher Untersuchungen auf die klinisch-praktische Umsetzung am Patienten.</Pgraph><Pgraph>Nach einer kurzen Kaffeepause begann die Postersession. Frau Ensmann (K&#246;ln) stellte ihr Poster der Patientenrezeption als Praktikumsinstrument f&#252;r das Training von service-orientierter Kommunikation und sozialen Kompetenzen vor. Im Zuge der Neugestaltung des klinischen Kurssaals ergab sich die M&#246;glichkeit, die Studierenden mit in den Rezeptionsdienst zu integrieren, um somit die Kommunikation mit den Patienten weitergehend zu trainieren. Sowohl von Patienten- als auch von Studentenseite aus wurde dieses Projekt sehr gut angenommen.</Pgraph><Pgraph>Das Projekt Wissenschaft zum Anfassen &#8211; Direkte Beurteilung von Adh&#228;sivsystemen mittels Scherhaftfestigkeitsmessung pr&#228;sentierte Herr PD Dr. Krause (Leipzig). Um Studierenden eine Einblick in die Konzepte und Abl&#228;ufe der wissenschaftlichen Arbeit zu geben, wurde eine &#252;berschaubare und pr&#228;zise Forschungsfrage entwickelt und gemeinsam mit den Studierenden bearbeitet. Neben der Erstellung standardisierter Kompositproben lernten diese auch das Protokollieren und Auswerten der Messungen. In einer abschlie&#223;enden Feedbackrunde wurde die Veranstaltung positiv bewertet. Diese Veranstaltung demonstriert exemplarisch, wie Studierende der Zahnmedizin mit &#252;berschaubarem Aufwand an den Umgang mit wissenschaftlichen Fragestellungen herangef&#252;hrt werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Herr Riedel (Leipzig) berichtete von chirurgischen HNO-Trainingskursen f&#252;r die im Rahmen der Qualit&#228;tssicherung Checklisten erarbeitet wurden, die eine gleichbleibend hohe Qualit&#228;t erm&#246;glichen sollen. </Pgraph><Pgraph>Nach der anschlie&#223;enden Mitgliederversammlung des AKWLZ klang der erste Tag mit einer gemeinsamen F&#252;hrung durch die Parkanlage Hohensyburg sowie einem Abendessen in geselliger Atmosph&#228;re aus. </Pgraph><Pgraph>Der zweite Tag, der unter dem Thema &#8222;Lehr- und Lernforschung&#8220; stand, wurde durch drei Hauptvortr&#228;ge inhaltlich eingeleitet. Herr Professor Martin Fischer (M&#252;nchen) legte die Grundlagen dieses Fachgebietes dar und spannte in seinem Vortrag einen Bogen &#252;ber die medizinische Fachdidaktik, der allgemeinen Bildungsforschung und den eingesetzten Forschungsmethoden. Auch gab er einen Ausblick auf die weitere Entwicklung und die Herausforderungen, auch f&#252;r die anderen Berufe in der Gesundheitsversorgung.</Pgraph><Pgraph>Frau Dr. Dipl.-Psych. Zupanic (Witten&#47;Herdecke) stellte in ihrem Vortrag das den meisten Zuh&#246;rern wenig bekannte Feld der qualitativen Forschung ausf&#252;hrlich vor. Sie erkl&#228;rte die Prinzipien und grenzte diese von der quantitativen Forschung ab. Auch ging sie auf die G&#252;tekriterien qualitativer Studien ein und zeigte Einsatzm&#246;glichkeiten in der Zahnmedizin auf.</Pgraph><Pgraph>Wie eine Literaturrecherche in der Lehrforschung durchgef&#252;hrt werden kann, zeigte Herr Professor J&#246;rg Eberhard (Hannover). Anhand eines anschaulichen Beispiels f&#252;hrte er die Zuh&#246;rer &#252;ber die Formulierung der Recherchefrage nach den PICO-Kriterien, &#252;ber die Auswahl geeigneter Datenbanken auch zur Nutzung weitergehender Informationen wie Abstractb&#228;nde, Tagungsb&#228;nden und vielem mehr.</Pgraph><Pgraph>Nach einer kurzen Kaffeepause pr&#228;sentierte Frau Dr. Wagner (Jena) die Ergebnisse einer Befragung von Studierenden zu ihrem Wunsch-Zahnmedizinstudium. Die Auswertung der Frageb&#246;gen zeigte, dass die Studierenden sich eine bessere Vernetzung der Zahn- und Humanmedizin sowie der Vorklinik und Klinik w&#252;nschen. Auch sollten die Inhalte der einzelnen Fachgebiete klar nach Lernzielen strukturiert sein und thematisch sowie interdisziplin&#228;r abgehandelt werden. Die Erarbeitung des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkataloges Zahnmedizin (NKLZ) wird aus studentischer Sicht f&#252;r eine Verbesserung der Lehre bef&#252;rwortet.</Pgraph><Pgraph>&#220;ber Gender- und Diversity-Aspekte im Blended Learning der Kieferorthop&#228;die berichtete Frau Asselmeyer (Hannover), dass ihre Untersuchungen durchaus einen Bedarf an gender-sensibler Hochschuldidaktik zeigen. Sie empfahl Ma&#223;nahmen, die den Unterschieden in der technischen Ausstattung, der Versiertheit im Umgang mit technischen Ressourcen sowie den Anforderungen an eine curricular ansprechende Modulgestaltung entsprechen.</Pgraph><Pgraph>Einen sehr interessanten und innovativen Ansatz pr&#228;sentierten Frau Dr. Rafai und Herr Lemos (Aachen) zur Vermittlung praktischer Fertigkeiten in der zahnmedizinischen Lehre. Sie entwickelten das eModul &#8222;Alginat interactiv&#8220;, um die Eigenschaften und Anmischtechnik von Alginat zu vermitteln. Neben einem interaktiven Video und einem Entscheidungsvideo entwickelten sie eine innovative gestenbasierte Bewegungs&#252;bung, in der spielerisch der Bewegungsablauf mit einem modifizierten Alginatanr&#252;hrl&#246;ffel vermittelt wird. Diese neue Technik wurde w&#228;hrend des Vortrages demonstriert, welche von befragten Studierenden als absolut hilfreich und sinnvoll f&#252;r den eigenen Lernprozess empfunden wurde.</Pgraph><Pgraph>Herr Dr. Rahman (Hannover) berichtete von der Entwicklung eines interdisziplin&#228;ren Moduls, in dem mehrere klinische F&#228;lle aus der Sicht des Mundkiefergesichtschirurgen, des Zahnerhalters, des Prothetikers und des Kieferorthop&#228;den bearbeitet wurden. Die am Ende durchgef&#252;hrte Evaluation zeigte, dass sich 93,3&#37; der Studierenden f&#252;r weitere interdisziplin&#228;re Module in der klinischen Ausbildung aussprachen.</Pgraph><Pgraph>Im letzten Vortrag zeigte Herr PD Dr. Jordan (Witten&#47;Herdecke), wie die Vorklinik zu einem integrierten pr&#228;klinischen Kurs &#252;ber die letzten Jahre hinweg weiterentwickelt wurde, in dem grundlegende zahnmedizinische Behandlungsma&#223;nahmen von der Fissurenversiegelung bis hin zur umfangreichen prothetischen Rehabilitation in einer Lernspirale trainiert werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Program">
      <MainHeadline>Program</MainHeadline><Pgraph>Professor Henk Schmidt, psychologist and Rector Magnificus of the Erasmus University Rotterdam (The Netherlands) demonstrated in his fascinating and interactive presentation the basics of learning and the dependence of intrinsic motivation of the learners. Based on one of numerous techniques, Rajan Mahadevan of India, recited 1981 from memory the first 31,811 digits of pi (&#9573;). Thus, he demonstrated that new learning techniques combined with available knowledge can enhance long-term memorisation capabilities. </Pgraph><Pgraph>Professor Hans-J&#252;rgen Lange (Political Scientist, Witten&#47;Herdecke) presented the knowledge transfer of the &#8220;Studium fundamentale&#8221; of the hosting University of Witten&#47;Herdecke. Since foundation of the University, Studium fundamentale is an obligatory part of all degree programs at Witten&#47;Herdecke University. The primary objective is to offer the students from an interdisciplinary perspective new approaches and schools of thought of various philosophical, science-based and artistic-creative issues. Compared to a solely subject and profession oriented study it offers students to increase their abilities for reflexive and behavioural competences. </Pgraph><Pgraph>In his presentation Dipl. Wirt. Ing. Alexander Ammann (Quintessenz Verlag) gave a picture of new concepts for modelling knowledge and its impact in knowledge creation and learning. Based on knowledge spaces he explained the current explosion of available knowledge and the need to structure it in semantic and for algorithm searchable models. Based on the project &#8220;K-Space in Dental Medicine&#8221; with its structure of eleven knowledge spaces in dentistry he explained the problem and task oriented navigation through the program. Furthermore he explained that this search will be aided by internet avatars in the future.</Pgraph><Pgraph>A vital discussion followed the interesting presentations prior awarding the prizes of the 2011 conference in Jena. The prizes were handed over by Professor Lisson, president elect and chair of the advisory board teaching of the VHZMK (association of the professors at dental faculties in Germany). Honoured for their presentations were Lars Kandsperger (Frankfurt) and Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Gro&#223; (Aachen, hand-over has taken place the previous day) as well as Melanie Epperlein and Saskia Sauer (Berlin) for their joint poster.</Pgraph><Pgraph>After a lively lunch Dr. Stefanie Janko (Frankfurt) opened the second part of the day. In her talk she compared the learning outcomes of hospital on-site visits, lecture notes and tutorial&#47;videos. She described the individual advantages and disadvantages of the compared media concluding that an individual mix of all methods results in optimal learning outcomes.</Pgraph><Pgraph>Dr. Karin Seidler (Jena) reported of the integration of dental medicine into the interdisciplinary SkillsLab Jena. She described the development of a communication training for a medical history interview in dentistry with simulation patients and the implementation within the SkillsLab. </Pgraph><Pgraph>Her talk was followed by Dr. Ina Sch&#252;ler who presented the results of the training from the student&#8217;s perspective. The training received a positive evaluation by the students and they pointed out that it helped them with the preparation for future systematic and focused medical history interviews. In addition the training was also helpful to reduce inhibitions and would prepare effectively for clinical trials. </Pgraph><Pgraph>In her presentation Dr. Jelka Erhatic (Berlin) discussed the question why preparation angles are prepared often more conical as required. Students were asked to assess machined crown preparations on phantom heads with preparation angels between -1&#176; to 15&#176; both with a probe and a mirror and with a device called Parallelometer-Mirror (a mirror which enables the assessment of parallel walls, also called parallelism). She confirmed that the Parallelometer-Mirror compared with dentist&#8217;s mouth mirror would not improve the estimation of angles. </Pgraph><Pgraph>Dr. Andreas Fuchss (Leipzig) portrayed the implementation of the voluntary workshop for practice management in the curriculum. The successful management of a dental practice requires, apart from dental expertise, knowledge for example of human-resource and quality management as well as know-how of practice marketing. These factors are not part of the current curriculum. Therefore it was possible to win an external speaker who worked out interesting questions of the subject-matter with the students. The evaluation has shown that the participants liked the workshop and they agreed that the topics were well presented.</Pgraph><Pgraph>Dr. Peter Schulz (Mainz) reported about the incorporation of a medical evidence based module in student courses based on the topic drainage after osteotomy of the wisdom tooth in the lower jaw. The basic EBM course dealt with a precise PICO question in accordance with the PRISMA protocol. It was followed by a systematic review of pre-defined search terms in various databases. By reviewing the clinical trials the students learned impressively how results of systematic and scientifically based experiments effect the clinical-practice based patient treatment.  </Pgraph><Pgraph>The poster session started after a short coffee break. In her poster Ms Ensmann (Cologne) presented the patient reception as a suitable practice based method to train service oriented communication and social competences. The restructure of the classroom allowed the possibility to integrate the students in the reception service thus increasing communication training with the patients. Both, the patients and the students accepted this project gratefully.</Pgraph><Pgraph>The project living science &#8211; direct evaluation of adhesive systems by means of shear bond strength was described by PD Dr. Felix Krause (Leipzig). To offer students an insight into the concepts and processes of scientific based work a clear and concise research question was drawn up and worked out together with the students. </Pgraph><Pgraph>Besides preparing standardised composite samples the students became accustomed with precise data recording and the evaluation of samples. The course was given positive results during the final evaluation. It demonstrated in an exemplary way how students of dentistry are able to comprehend scientific based questions with manageable methods. </Pgraph><Pgraph>Danny Riedel (Leipzig) reported about surgical Ear-Nose-Throat trainings supported by checklists applied within the scope of quality assurance to help maintain high quality standards.</Pgraph><Pgraph>After the meeting of the AKWLZ members the day was rounded out with a guided tour to the park of Hohensyburg and a sociable dinner at a pleasant restaurant. </Pgraph><Pgraph>The theme of the second day &#8220;Lehr- und Lernforschung&#8221; (teaching and medical education research) were preceded with three key presentations&#47;. Professor Martin Fischer (Munich) outlined the specifics of this area of expertise in his presentation and drew a bow from specialised medical didactics, general education research to the applied methods in research. He described the forthcoming progress and possible challenges also for other professions the field of health care.</Pgraph><Pgraph>Dr. Dipl.-Psych. Michaela Zupanic portrayed in her talk the field of qualitative research which for many participants was not yet widely known. She explained the principles separating them from quantitative research. Furthermore she gave comments on test criteria of qualitative studies and showed possible application models in dental education. </Pgraph><Pgraph>Techniques for literature research in teaching were illustrated by Professor J&#246;rg Eberhard (Hannover). Based on a suitable example he explained the participants the phrasing of search terms with PICO criteria and selection of suitable databases including usage of additional information to be found in abstract booklets, conference proceedings and much more. </Pgraph><Pgraph>After a short coffee break Dr. Yvonne Wagner (Jena) presented the results of a questionnaire completed by students about their ideas how dental education should be executed. The evaluation revealed that an improved linking of dentistry and human medicine as well as a better linking of pre-clinical and clinical stages would be in favour by the students. Furthermore they prefer subjects with clear learning objectives able to be worked out thematically and interdisciplinary. Therefore students welcome the development of the national competency based learning objectives in dentistry (NKLZ). </Pgraph><Pgraph>The need for gender and diversity subjects in blended learning in orthodontics was the focus of Theresia Asselmeyer&#8217;s (Hannover) presentation. With her analysis she showed that gender-sensible subjects are quite a need in academic didactics. She recommended measures to meet different needs related to technical facilities, the experience with technical resources as well as the requirements to set-up appropriate curriculum modules. </Pgraph><Pgraph>A very interesting presentation about the training of practical skills in the teaching of dental medicine was held by Dr. Nicole Rafai and Michael Lemos (Aachen). They designed the e-module &#8220;Alginate interactive&#8221; to demonstrate the characteristics and mixing techniques of Alginate. In addition to an interactive video and a decision making video they developed an innovative gesture based exercise to train the required motions with a modified steering spoon for alginate in a playful way. This new technique was demonstrated during the presentation. Questioned the students found this technique very helpful and useful for their own training process.</Pgraph><Pgraph>Dr. Alexander Rahman (Hannover) reported of the development of an interdisciplinary module to combine numerous treatments of clinical cases from the perspectives of the maxillofacial surgeon, the restorative dentist, the prosthodontist and the orthodontist. In the final evaluation 93.3 &#37; of the students agreed that the development of additional interdisciplinary modules within the clinical training stage would be much appreciated.</Pgraph><Pgraph>In the final presentation PD Dr. Rainer Jordan illustrated how in recent years the pre-clinical training has been developed into an integrated pre-clinical course. By means of a learning spiral the course provides a thorough range of dental treatment starting from fissure sealing up to a complete prosthetic reconstruction.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Dank">
      <MainHeadline>Dank</MainHeadline><Pgraph>Abschlie&#223;end bedankte sich Frau Prof. Petra Hahn (Freiburg) und Herr Prof. Hans-J&#252;rgen Wenz (Kiel) bei den Referenten f&#252;r die spannenden Vortr&#228;ge sowie bei allen Beteiligten f&#252;r die rege Teilnahme an den Diskussionen. Ein gro&#223;er Dank geht an dieser Stelle auch an Herrn Prof. Zimmer und sein Team vor Ort f&#252;r die hervorragende Organisation und Durchf&#252;hrung der Tagung.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Acknowledgement">
      <MainHeadline>Acknowledgement</MainHeadline><Pgraph>In closing the meeting Professor Petra Hahn (Freiburg) and Professor Hans-J&#252;rgen Wenz (Kiel) thanked all speakers for their exciting presentations and all contributors for their lively participation in the discussions. On this occasion a big thank you was expressed to Professor Stefan Zimmer and his   team for the excellent organisation and management of the meeting.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenskonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The authors declare that they have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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