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    <IdentifierDoi>10.3205/zma000859</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008597</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Buchbesprechung</ArticleType>
    <ArticleType language="en">book report</ArticleType>
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      <Title language="de">Theo R. Payk: Burnout &#8211; Basiswissen und Fallbeispiele</Title>
      <TitleTranslated language="en">Theo R. Payk: Burnout &#8211; Basiswissen und Fallbeispiele</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Lempp</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Johann Wolfgang von Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main, Klinik f&#252;r Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Deutschordenstra&#223;e 50, 60528 Frankfurt&#47;Main, Deutschland<Affiliation>Johann Wolfgang von Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main, Klinik f&#252;r Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Frankfurt&#47;Main, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>thomas.lempp&#64;kgu.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20130219</DateReceived>
    <DateRevised>20130408</DateRevised>
    <DateAccepted>20130408</DateAccepted>
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    <DatePublished>20130515</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>30</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>16</ArticleNo>
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    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Bibliographische Angaben">
      <MainHeadline>Bibliographische Angaben</MainHeadline><Pgraph>Theo R. Payk</Pgraph><Pgraph><Mark1>Burnout &#8211; Basiswissen und Fallbeispiele</Mark1></Pgraph><Pgraph>Psychosozial-Verlag, Gie&#223;en</Pgraph><Pgraph>Erscheinungsjahr: 2012, Seiten: 84, &#8364; 12,90</Pgraph><Pgraph>ISBN-13: 9783837922592</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Bibliographical details">
      <MainHeadline>Bibliographical details</MainHeadline><Pgraph>Theo R. Payk</Pgraph><Pgraph><Mark1>Burnout &#8211; Basiswissen und Fallbeispiele</Mark1></Pgraph><Pgraph>Psychosozial-Verlag, Gie&#223;en</Pgraph><Pgraph>year of publication: 2012, pages: 84, &#8364; 12,90</Pgraph><Pgraph>ISBN-13: 9783837922592</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Rezension">
      <MainHeadline>Rezension</MainHeadline><Pgraph>Ein Seminar f&#252;r Medizinstudierende an der Universit&#228;t Frankfurt: Die Studierenden sollen in Kleingruppen Differenzialdiagnosen f&#252;r eine 16-j&#228;hrige Jugendliche sammeln, die sich mit Schlafst&#246;rungen, Ersch&#246;pfungszust&#228;nden und neu aufgetretenen schulischen Konzentrationsproblemen ambulant vorstellt. Die Studenten &#252;berraschen wie so oft mit guten Ideen: Schilddr&#252;senfunktionsst&#246;rung, Drogenabusus, Depression, PTBS, Borreliose. Schlie&#223;lich einigt sich eine Gruppe von hoch interessierten Teilnehmern, dass es sich wohl am ehesten um ein &#8222;Burnout-Syndrom&#8220; handeln m&#252;sse, da die Symptome unmittelbar nach dem Wechsel der Patientin in ein elit&#228;res Privatgymnasium aufgetreten sind.  </Pgraph><Pgraph>&#8222;Burnout&#8220;: Immer h&#228;ufiger taucht dieser bisher nicht einheitlich definierte und daher schwierig zu handhabende Begriff in den letzten Jahren im klinischen Arbeitsalltag auf. Patienten, Medien, Studierende benutzen ihn oft v&#246;llig selbstverst&#228;ndlich und &#196;rzte (so auch der Rezensent) sind durch den inflation&#228;ren Gebrauch des Begriffs meist irritiert und &#252;berfordert. Faktenwissen tut also Not. </Pgraph><Pgraph>Das kompakte, angenehm n&#252;chtern und praxisnah geschriebene B&#252;chlein &#8222;Burnout &#8211; Basiswissen und Fallbeispiele&#8220; tr&#228;gt allerlei Wissenswertes zu diesem Ph&#228;nomen zusammen. Der Autor, ein emeritierter Psychiatrieprofessor hat sicherlich schon einige Krankheitsentit&#228;ten in seiner beruflichen Laufbahn kommen und gehen sehen (z.B. Neurasthenie, Chronic Fatigue Syndrom) und seine langj&#228;hrige klinische Erfahrung wird auf allen 80 Seiten deutlich. Trotzdem bleibt nach der Lekt&#252;re so einiges unklar. Einf&#252;hrend wird zwar das Krankheitskonzept und die eindimensionale &#228;tiologische Sichtweise, die im &#8222;Burnout&#8220;-Begriff enthalten ist (krankmachende Ersch&#246;pfung durch die Bedingungen der modernen Arbeitswelt) eing&#228;ngig kritisiert, aber in den nachfolgenden Kapiteln &#8222;Wie erkennt man Burnout&#63;&#8220; und &#8222;Burnout oder Depression&#63;&#8220; werden diagnostische und differentialdiagnostische &#220;berlegungen angestellt, als sei der Autor eigentlich doch von einer eigenst&#228;ndigen Krankheit &#8222;Burnout&#8220; &#252;berzeugt. Dies verwirrt. Das Kapitel &#8222;Was sind die Ursachen von Burnout&#63;&#8220; &#252;berzeugt mit spannenden und klugen &#220;berlegungen, warum sich diese vermeintliche Diagnose so inflation&#228;r in unserer Gesellschaft ausgebreitet hat. Ein sozialhistorischer R&#252;ckblick mit dem Aufzeigen der gestiegenen Erwartungshaltung der Menschen an die Arbeits- und Lebensqualit&#228;t, eine Mitbeachtung der Dimension &#8222;moderner Armut&#8220; und den Auswirkungen von reduzierten famili&#228;ren und weltanschaulichen Bindungen auf die psychische Gesundheit zeigen die zahlreichen Facetten des Themas auf. F&#252;r die klinische Praxis interessant erscheinen vor allem die differentialdiagnostischen &#220;berlegungen von Prof. Payk: &#8222;echte&#8220; Depressionen, Anpassungsst&#246;rungen, somatoforme St&#246;rung und bipolare St&#246;rungen (in deren manischen Phasen eine erh&#246;hte Arbeitsleistung m&#246;glich ist und in den nachfolgend depressiven Episoden ein Gef&#252;hl der &#8222;v&#246;lligen Ausgebranntheit&#8220; bestehen kann). Auch auf die Wichtigkeit der Abkl&#228;rung k&#246;rperlicher Diagnosen legt Payk ausdr&#252;cklich wert: Tumorleiden, chronische Infektionen, Bluterkrankungen, Stoffwechselst&#246;rungen. Letztlich bleibt dem Rezensent aber die anvisierte Zielgruppe f&#252;r dieses B&#252;chlein unklar. F&#252;r &#196;rzte und Psychotherapeuten fehlen sicherlich konkrete Handlungsleitlinien f&#252;r Fragestellungen des klinischen Alltags. Am ehesten erscheint das Werk f&#252;r akademisch gebildete Betroffene und deren Angeh&#246;rige geschrieben zu sein. Diese d&#252;rften aber &#252;ber die therapeutischen Empfehlungen im Kapitel &#8222;Was tun gegen Burnout&#63;&#8220; eher entt&#228;uscht sein, da diese doch sehr im Allgemeinen bleiben (F&#246;rderung des sozialen Umfeld, Sport, Kreativit&#228;t, usw.). </Pgraph><Pgraph>Einige komplexere, aber wichtig erscheinende Aspekte bleiben im B&#252;chlein ausgesparrt oder finden zu wenig Beachtung: Die Patienten scheinen im Begriff &#8222;Burnout&#8220; ein unstigmatisierendes, plastisch-bildliches Konzept mit einfachem Abstraktionsniveau vorzufinden (&#8222;Ausgebrannt&#8220;), bei dem die Krankheitsursache &#252;berwiegend au&#223;erhalb des Individuums gesehen wird. Die aktuelle psychische &#8222;Schw&#228;che&#8220; wird mit fr&#252;herem motivierten, enthusiastischen, aufopferungsvollen Handeln vor sich selbst und vor anderen legitimiert. &#8222;Burnout&#8220; stellt also wohl in erster Linie ein subjektives (&#33;) Krankheitsmodell dar, dass im &#228;rztlichen Alltag ernstzunehmen, aber als Diagnose nicht vom Patienten direkt zu &#252;bernehmen und in jedem Fall sehr kritisch differentialdiagnostisch zu hinterfragen ist. F&#252;r Fachleute liegt das Hauptproblem zun&#228;chst wohl darin, dass es keine allgemein g&#252;ltige Definition des Begriffes gibt. Dar&#252;ber hinaus beschreibt die moderne Psychiatrie in ihren g&#228;ngigen Krankheitsklassifikationen (ICD-10, DSM-V) &#8222;dem&#252;tig geworden&#8220; nur noch typische Symptomkonstellationen ohne dabei i.d.R. &#252;ber die m&#246;glichen Ursachen zu spekulieren. Eine Verwendung des Begriffes &#8222;Burnout&#8220; von Fachleuten erscheint hier wie ein Schritt zur&#252;ck. Der Patient hingegen scheint hier jedoch andere Bed&#252;rfnisse zu haben, die ebenfalls ernstzunehmen sind. An der  Erfolgskarriere des Begriffes kann von der &#196;rzteschaft vielleicht Wichtiges &#252;ber die Patienten-Perspektive gelernt werden (Brauchen wir neue entstigmatisierende Krankheitsbezeichnungen&#63;; Brauchen die Patienten ein besseres Verst&#228;ndnis f&#252;r die Krankheitsursache und wie k&#246;nnen wir ihnen diese besser vermitteln&#63;). Pr&#228;ventionsmedizinisch und betriebs&#228;rztlich sollten wir uns intensiver mit der Frage auseinandersetzen, wie Arbeitsbedingungen (z.B. auch in Krankenh&#228;usern) gestaltet sein sollten, um nicht nur k&#246;rperliche sondern auch psychische Gesundheit zu erhalten. Die &#196;rzteschaft insgesamt wird den Burnout-Begriff, der sich mit enormem Erfolg in der Gesellschaft durchgesetzt hat, wohl weder blind &#252;bernehmen, noch vehement verteufeln k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend bietet dieses B&#252;chlein eines erfahrenen Arztes eine lehrreiche Lekt&#252;re zum Thema, kann aber die bestehende Verwirrung in der Fachwelt nicht wirklich reduzieren. Der Rezensent empfiehlt diesbez&#252;glich das aktuelle Positionspapier der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) zum Thema Burnout vom M&#228;rz 2012 (kostenlos erh&#228;ltlich &#252;ber die DGPPN-Homepage: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.dgppn.de&#47;fileadmin&#47;user&#95;upload&#47;&#95;medien&#47;download&#47;pdf&#47;stellungnahmen&#47;2012&#47;stn-2012-03-07-burnout.pdf">http:&#47;&#47;www.dgppn.de&#47;fileadmin&#47;user&#95;upload&#47;&#95;medien&#47;download&#47;pdf&#47;stellungnahmen&#47;2012&#47;stn-2012-03-07-burnout.pdf</Hyperlink>). Hier werden klinisch hilfreiche Hinweise f&#252;r den Umgang mit dem Burnout-Ph&#228;nomen vermittelt. Einige offenen Fragen bleiben aber auch hier bestehen. Das Thema &#8222;Burnout&#8220; bleibt also weiter spannend.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Recension">
      <MainHeadline>Recension</MainHeadline><Pgraph>As part of a seminar for medical students at the University of Frankfurt, students were asked to collect differential diagnoses for a 16 year-old teenager who was suffering from a sleeping disorder, exhaustion and the acute onset of concentration problems in school and who was presented at the hospital outpatient clinic. As usual, the students came up with surprisingly good ideas: thyroid disorders, substance abuse, depression, PTSD, Lyme disease. Finally, a group of highly motivated students came to the conclusion that the teenager was most likely suffering from &#8220;burnout syndrome&#8220;, since the symptoms occurred after switching to an elite private high school.</Pgraph><Pgraph>&#8220;Burnout&#8220; is an expression that is not uniformly defined and therefore difficult to get a grasp on and one that has been used more and more frequently in clinical settings over recent years. Patients, the media, and medical students often use the term as if the meaning were self-evident, and physicians (including the author of this text) have been annoyed and challenged by the inflationary use of this expression. Getting the facts straight appears necessary.</Pgraph><Pgraph>Written in a down-to-earth manner, this brief, practice-oriented book &#34;Burnout &#8211; Basiswissen und Fallbeispiele&#34; presents some valuable information on the phenomenon of &#8220;burnout&#8220;. The author, a professor emeritus of psychiatry, has most certainly seen some diseases come and go during his professional carreer (e.g. neurasthenia and chronic fatigue syndrome). His many years of clinical experience are obvious on all 80 pages of this book. Despite this, after reading the book some points remain unclear. In the beginning the author plausibly criticizes the concept of the disease and the one-dimensional etiological view that is part of the expression &#8220;burnout&#8220; (disease-causing exhaustion resulting from the conditions of modern working life), but in the subsequent chapters (<Mark2>&#8220;Wie erkennt man Burnout&#63;&#8220;</Mark2> and <Mark2>&#8220;Burnout oder Depression&#63;&#8220;</Mark2>), the author considers diagnostic and differential diagnostic aspects as though he is already fully convinced of the existence of an independent disease identified as &#8220;burnout&#8220;. This is puzzling to the reader. The chapter <Mark2>&#8220;Was sind die Ursachen von Burnout&#63;&#8220;</Mark2> presents interesting and intelligent insights as to why the putative diagnosis has spread in our society in such an inflationary way. A review of the socio-historical context regarding the increased expectations of people concerning the quality of work and life, the dimensions of modern poverty, and the impact of reduced familial and spiritual ties on mental health show the multiple facets of this topic. Of interest for clinical work are the differential diagnostic comments by Professor Payk: clinical depression, adjustment disorders, somatoform disorder, bipolar disorders (with increased ability to perform during manic episodes and possible feelings of being burnt out in the subsequent depressive episodes). The importance of somatic diagnosis is also emphasized by Professor Payk: tumors, chronic infections, blood diseases, metabolic disorders. Ultimately, the target group for this short book remains unclear to the reviewer. Concrete guidelines for physicians and psychotherapists are certainly missing. Most likely, the book seems suitable for affected persons of an educated background along with their family members, but this group could possibly be disappointed by the therapeutic recommendations in the chapter <Mark2>&#8220;Was tun gegen Burnout&#63;&#8220;</Mark2>, as these are mostly abstract (promoting the social environment, physical activity, creativity, etc.).</Pgraph><Pgraph>Some complex, but seemingly important aspects are missing from the book or are insufficiently considered: patients appear to see an unstigmatized, figurative notion in the expression &#8220;burnout&#8220; that can be easily abstracted (&#8220;to be burnt out&#8220;), whereby the actual cause of the disease is mainly external to the individual patient. The existing mental &#8220;weaknesses&#8220; are justified to oneself and others through the previous motivated, enthusiastic and selfless activity. Thus &#8220;burnout&#8220; primarily presents a subjective disease model that should be taken seriously in routine medical work; however, not one that should be taken directly from the patients, but rather must be examined critically in terms of differential diagnostics. For medical professionals the main problem is the lack of a universally applicable definition. Moreover, the disease classification in modern psychiatry (ICD-10, DSM-V) only very simply describes typical constellations of symptoms without speculating about the causes. Therefore, the use of the expression &#8220;burnout&#8220; by medical specialists seems to be a step backwards. On the other hand, patients seem to have different needs, which should also be taken seriously. Very likely, doctors can learn some important lessons about the patients&#8217; point of view from the wide success of the expression &#8220;burnout&#8220;. (Do we need new, unstigmatized designations for disorders&#63; Do patients need a better understanding of the causes of their disorders and how we can communicate this to them&#63;) Departments of preventional medicine and company doctors need to confront the question of how working conditions should be (e.g. in hospitals) in order to maintain not only physical, but also mental health. For all practitioners, the challenge will be not to blindly accept the expression &#8220;burnout&#8220; or to demonize it.</Pgraph><Pgraph>In summary, this brief book by an experienced physician offers informative reading, but is unable to dispell the confusion in the professional sector. For this, the critical reviewer recommends the up-to-date position paper of the <Mark2>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde</Mark2> (DGPPN) on the topic of burnout from March 2012. (Available free of charge on the DGPPN website:</Pgraph><Pgraph><Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.dgppn.de&#47;fileadmin&#47;user&#95;upload&#47;&#95;medien&#47;download&#47;pdf&#47;stellungnahmen&#47;2012&#47;stn-2012-03-07-burnout.pdf">http:&#47;&#47;www.dgppn.de&#47;fileadmin&#47;user&#95;upload&#47;&#95;medien&#47;download&#47;pdf&#47;stellungnahmen&#47;2012&#47;stn-2012-03-07-burnout.pdf</Hyperlink>)</Pgraph><Pgraph>This position paper offers helpful clinical instructions for handling the phenomenon of burnout. However, even in this text some questions remain unresolved, leaving the continuing discussion surrounding burnout exciting and full of suspense.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel hat. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declare that he has no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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