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    <Identifier>zma000851</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000851</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008518</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Forschungsarbeit</ArticleType>
    <ArticleType language="en">research article</ArticleType>
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      <Title language="de">Digitale Lernprogramme &#8211; Konkurrenz f&#252;r das Mikroskop&#63;</Title>
      <TitleTranslated language="en">Digital learning programs - competition for the classical microscope&#63;</TitleTranslated>
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          <Lastname>Schmidt</Lastname>
          <LastnameHeading>Schmidt</LastnameHeading>
          <Firstname>Peter</Firstname>
          <Initials>P</Initials>
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        <Address language="de">Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena, Zahnmedizin, Bachstra&#223;e 2, 07743 Jena, Deutschland<Affiliation>Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena, Fachschaft Zahnmedizin, Jena, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Address language="en">Friedrich-Schiller-University Jena, Student representatives Dentistry, Bahcstra&#223;e 2, 07743 Jena, Germany<Affiliation>Friedrich-Schiller-University Jena, Student representatives Dentistry, Jena, Germany</Affiliation></Address>
        <Email>schmidt.peter&#64;uni-jena.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">histology</Keyword>
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      <Keyword language="en">microscopy</Keyword>
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      <Keyword language="de">Histologie</Keyword>
      <Keyword language="de">Neue Medien</Keyword>
      <Keyword language="de">Mikroskop</Keyword>
      <Keyword language="de">Lehre</Keyword>
      <Keyword language="de">Selbststudium</Keyword>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20120628</DateReceived>
    <DateRevised>20121129</DateRevised>
    <DateAccepted>20121220</DateAccepted>
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    <DatePublished>20130221</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>30</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Einsatz von Social Media und Web 2.0 in der (tier/zahn)medizinischen Aus- und Fortbildung</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>8</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Entwicklung digitaler Medien wuchs in j&#252;ngster Zeit betr&#228;chtlich an, was mitunter als Ursache f&#252;r deren wachsende Nutzung in der universit&#228;ren Lehre anzusehen ist. Zutreffend ist dies insbesondere auch im Bereich der Anatomie und Histologie, welche Bestandteile des Studiums f&#252;r &#196;rzte und Zahn&#228;rzte in den ersten zwei Studienjahren darstellen. Moderne digitale Technologien erlauben es eine leistungsf&#228;hige, bezahlbare und begreifbare Verbreitung histologischer Bilder in hoher Qualit&#228;t zu gew&#228;hrleisten. Die Mikroskopie h&#228;ngt fast ausschlie&#223;lich von Bildern ab. Seit 20 Jahren werden somit stetig neue virtuelle Lernprogramme auch f&#252;r die Histologie entwickelt. Entsprechende Entwicklungen haben dadurch die Lernmethoden der Studenten zum Wissenserwerb und zur Pr&#252;fungsvorbereitung beeinflusst. Die Lehre sollte Seminare, Vorlesungen und Laborarbeiten dementsprechend anpassen. Als einen ersten Schritt wurde eine Sammlung digitaler mikroskopisch-histologischer Bilder f&#252;r die Studenten an der FSU Jena zur Verf&#252;gung gestellt. Das Ziel dieser Studie ist es den Stellenwert des konventionellen Lichtmikroskops  im derzeitigen Selbststudium der Studenten der Human- und Zahnmedizin im Vergleich zu digitalen Medien herauszufinden. Dazu wurde eine Umfrage unter 172 Human- und Zahnmedizinstudenten an der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena durchgef&#252;hrt. Die Ergebnisse lassen einen deutlichen Unterschied mit 51&#37; Nutzung neuer Medien gegen&#252;ber fr&#252;heren &#228;hnlichen Studien mit 5&#37; Nutzung <TextLink reference="1"></TextLink> erkennen. Es zeigt, dass digitale Medien wie Internet und CD- oder computergest&#252;tzte Lernprogramme sich beim Selbststudium der Studenten der Human- und Zahnmedizin als ein Konkurrenzsystem zum klassischen Lichtmikroskop entwickelten. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The development of digital media has been impressive in recent years which is also among the reason for their increasing use in academic teaching.</Pgraph><Pgraph>This is especially true for teaching Anatomy and Histology in the first two years in medical and dental curricula. Modern digital technologies allow for efficient, affordable and easily accessible distribution of histological images in high quality. Microscopy depends almost exclusively on such images. Since 20 years numerous digital teaching systems have been developed for this purpose. Respective developments have changed the ways students acquire knowledge and prepare for exams. Teaching staff should adapt lectures, seminars and labs accordingly. As a first step, a collection of high resolution digital microscopic slides was made available for students at the Friedrich-Schiller-University in Jena. The aim of the present study was to evaluate the importance of conventional light microscopy and related technologies in current and future medical and dental education aswell. A survey was done among 172 medical and dental students at the Friedrich-Schiller-University Jena. 51&#37; of students use now frequently new digital media for learning histology in contrast to 5&#37; in the year 2000 <TextLink reference="1"></TextLink>. Digital media including Internet, CD- based learning combined with social networks successfully compete with classical light microscopy.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>In einem Zeitalter, welches gezeichnet ist von dem allt&#228;glichen Einsatz digitaler Medien, wird auch die Verwendung solcher Arbeitsmittel zunehmend in der Lehre an Hochschulen gefordert. Bereits seit Mitte der 90er Jahre wird von der Hochschulrektorenkonferenz dieses Thema immer wieder bearbeitet. Ein entsprechendes Statement verdeutlicht, dass heutzutage &#8222;die nachhaltige Etablierung von E-Learning und der Aufbau von Medienkompetenz bei Lehrenden und Studierenden eine zentrale Rolle&#8220; spielt <TextLink reference="3"></TextLink>. Das Bild universit&#228;rer Vermittlung von Wissen ist seit einigen Jahren im Wandel. Besonders in den stark visuell gepr&#228;gten Fachbereichen, wozu auch die mikroskopische Anatomie sowie die Histopathologie f&#252;r angehende &#196;rzte bzw. Zahn&#228;rzte z&#228;hlen, wird seit einigen Jahren die Lehre durch neue Medien erweitert. Lernprogramme, die online verf&#252;gbar bzw. auf CD-ROM erh&#228;ltlich sind, spielen dabei eine nicht unwichtige Rolle wie eine Untersuchung an der Universit&#228;t Jena aufzeigte <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Funktion der zytologisch&#47; histologisch- mikroskopischen Lehre in medizinischen Studieng&#228;ngen</SubHeadline><Pgraph>Die Zytologie ist die Lehre von Zellen und deren Strukturen, die Histologie versteht sich als Lehre der biologischen Gewebe. Diese &#8222;entsprechen einer mittleren Organisationsebene des K&#246;rpers und sind dem Studium mit dem Mikroskop besonders gut zug&#228;nglich&#8220; <TextLink reference="10"></TextLink>. Die universit&#228;re Vermittlung dieser Gewebslehre umfasst Kenntnisse der F&#228;rbemethoden, die  Herstellung von Gewebeproben sowie die Untersuchung und Beurteilung dieser im Mikroskop. Zusammen mit der mikroskopischen Anatomie hat die Histologie &#8222;eine praktisch-diagnostische Seite; sie vermittelt die Kenntnisse der normalen, gesunden mikroskopischen Struktur der Organe, um krankhafte Ver&#228;nderungen zu erkennen und m&#246;glichst auch zu verstehen.&#8220; <TextLink reference="10"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Lehrkonzept an der FSU Jena</SubHeadline><Pgraph>An der Universit&#228;t Jena vertritt das Institut der Anatomie II den Lehrauftrag in den Bereichen Zytologie, Histologie und mikroskopische Anatomie. Dabei wurde neben dem aktiven Mikroskopieren der vorhandenen Pr&#228;paratesammlung auf die Wissensvermittlung von F&#228;rbetechniken und das Erlernen eigenst&#228;ndigen Mikroskopierens am Lichtmikroskop Wert gelegt. Das Herstellen eigener histologischer Pr&#228;parate ist aufgrund der gro&#223;en Studentenzahlen sowie &#196;nderungen in der Approbationsordnung f&#252;r &#196;rzte (&#196;ApprO 2005) und den entsprechenden Anpassungen der Studienordnungen der FSU Jena im Rahmen der Ausbildung nicht mehr m&#246;glich. Urs&#228;chlich daf&#252;r sind vor allem finanzielle Einschr&#228;nkungen, die folgend auch zur Reduzierung von Semesterwochenstunden und Lehrkr&#228;ften f&#252;hrten. Dennoch wird die Histologie innerhalb von drei Semestern (Allgemeine, Spezielle, Sinnes- und Neurologische Histologie) durch Vorlesungen und einen begleitenden praktischen Mikroskopierkurs im speziell daf&#252;r konzipierten Saal gelehrt. An der Universit&#228;t Jena besteht die in Deutschland einzigartige Situation, dass Medizin- und Zahnmedizinstudenten&#47;-innen einen festen eigenen Mikroskopierplatz mit Mikroskop und kompletter Pr&#228;paratesammlung f&#252;r die gesamte vorklinische Ausbildung erhalten. Jeder Studierende erh&#228;lt f&#252;r drei Semester gegen Kaution einen eigenen Schl&#252;ssel f&#252;r seinen Platz. Damit kann dieser ein Mikroskop und die Sammlung zus&#228;tzlich zur regul&#228;ren verpflichtenden Kurszeit von 2 Semesterwochenstunden w&#228;hrend der &#214;ffnungszeiten des Histologischen Saals f&#252;r das Selbststudium zu nutzen.</Pgraph><Pgraph>Der Einsatz neuer Medien wurde in Form eines Lernprogrammes namens &#8222;HistoInteraktiv&#8220; verwirklicht. Das Programm wurde durch Eigeninitiative zweier ehemaliger Medizinstudenten der  FSU Jena entwickelt <TextLink reference="7"></TextLink>. Das Programm stellt ein Lehrmedium von Studenten f&#252;r Studenten dar und trug als inoffizielles Lehrmittel zur Bereicherung der Ausbildung bei. Es handelt sich dabei um eine Mischform aus einem Pr&#228;sentations- und tutoriellem Programm, welches sich inhaltlich an den Kursen der histologischen Lehre bis zum Wintersemester 2011&#47;12 orientiert hat. Dieses war nicht im Internet frei zug&#228;nglich, sondern wurde per CD-ROM oder USB-Stick von Jahrgang zu Jahrgang weitergeben. Dabei wurden die Studenten meist durch andere Studenten  auf das Lernprogramm aufmerksam, wie die Ergebnisse einer Studentenbefragung aufzeigen (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Mit dem Beginn des Wintersemesters 2011&#47;12 wurde der Ablauf und Inhalt des histologischen Kurses aktualisiert, was auch zu einem neuen offiziellen Lernprogramm in Form eines virtuellen Mikroskops f&#252;hrte. Dieses beinhaltet die Pr&#228;parate des histologischen Kurses des Instituts der Anatomie II der FSU Jena und kann zuk&#252;nftig auch via internetf&#228;higen Smartphones genutzt werden. Es ist per Login und Passwort den Studierenden der FSU Jena frei zug&#228;nglich unter:   <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.anatomie2.uniklinikum-jena.de&#47;Studium&#47;Virtueller&#43;Histokasten.html">http:&#47;&#47;www.anatomie2.uniklinikum-jena.de&#47;Studium&#47;Virtueller&#43;Histokasten.html</Hyperlink> . Die Zugangsdaten werden durch das Institut an die Studierenden weitergeleitet. Somit wurde eine Begrenzung der Zug&#228;nglichkeit aufgrund von Copyright-Rechten f&#252;r einen abgesteckten Personenkreis geschaffen. Der virtuelle Jenaer Histokasten wird m&#246;glicherweise demn&#228;chst als Smartphone-App verf&#252;gbar sein. Ziel ist es, die derzeit begonnene Neustrukturierung des Grundkonzeptes der mikroskopisch-histologischen Lehre am Institut auszubauen.</Pgraph><Pgraph>In der vorliegenden Arbeit wird unter anderem untersucht, wie deutsche Universit&#228;ten ihre histologisch-mikroskopische Lehre konzeptionell ausgerichtet haben und inwieweit neue Medien darin eingegliedert sind. Erhebungsdaten von einer Umfrage zur mikroskopisch-histologischen Lehre an der Universit&#228;t Jena stellen eine erste Grundlage dar. Au&#223;erdem flie&#223;en Ergebnisse ein, inwieweit diese Lehrformen von den Studierenden aktuell angenommen und bewertet werden. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Introduction">
      <MainHeadline>Introduction</MainHeadline><Pgraph>Requests for the application of digital media for academic training purposes at universities are currently increasing, due to the increasing importance of those media in general. Since the middle of the 1990s the german Conference of University Rectors has been consistently pursuing this issue. The statement that &#8220;issues refering to the sustainable establishment of E-learning and the development of media literacy are essential for both students and lecturers.&#8221; <TextLink reference="3"></TextLink> illustrates the importance of this issue. In the last few years the concept of academic knowledge transfer has been changing. Areas of study which are highly visually shaped such as microscopic anatomy and histopathology lessons are particularly enhanced by new digital media. Tutorial programs, available online or on disk, have become increasingly more important, as has been shown by a study at the University of Jena <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>The role of cytological&#47; histological microscope training in medical education  </SubHeadline><Pgraph>Cytology is the study of cells and their structures whereas histology deals with the study of the microscopic anatomy of cells and tissues of plants and animals. Both cells and tissues are best visualised by microscopic techniques.  These are comprise a &#8222;medium organisational level of the body and are particularly accessible to study by microscope&#8220; <TextLink reference="10"></TextLink>. Academic training transfers histological skills such as staining methods, preparation of tissue samples as well as their examination and diagnosis under a microscope. In combination with microscopic anatomy, histology imparts knowledge about the normal healthy microscopic structure of internal organs in order to recognize pathological changes and diseased tissues and understand their causes <TextLink reference="10"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>Educational concept at Jena University</SubHeadline><Pgraph>The Institute of Anatomy offers lectures and courses in cytology, histology and microscopic anatomy at the University of Jena. In addition to microscope applications using the Institute&#8217;s considerable collection of cytological and histological preparations, importance is attached to staining techniques and correct handling of the light microscopes. However, due to changes of the regulations for the licensing of medical doctors (A&#196;pprO 2005) and corresponding changes to the University of Jena study guidelines, students no longer have the opportunity to create their histological preparations by themselves. This is mostly due to financial cutbacks, thus reducing the teaching resources for training and semester periods per week. Nevertheless, histology is taught within three semesters through lectures and a microscopic course diligently supported in a purpose-built room. </Pgraph><Pgraph>Uniquely in Germany, the University of Jena offers each student of medicine and dentistry their own microscopy units and a complete collection of cytological and histological preparations for their entire preclinical education. Leaving a deposit the students receive a key for their microscope workplace. Thus students receive the opportunity to practise with the microscope and are provided with preparations in addition to their regular cytological and histological practical courses.</Pgraph><Pgraph>The application of digital media for training was first realised by an e-learning program named &#34;HistoInteraktiv&#34;. This e-learning programm was developed on the initiative of two former students from the University of Jena medical school <TextLink reference="7"></TextLink>. The program represents training material for students developed by students themselves and has significantly enhanced practical histological training since its implementation, although it is not an official training resource. &#34;HistoInteraktiv&#34; is composed of a presentaion part and a tutorial part and comprises the histological lectures and courses up to the winter term 2011&#47;12. These lectures and courses were not available online, but were shared by students via CD or USB stick. Nevertheless, by sharing the contents of lectures and courses this way, students gradually became aware of the e-learning program &#34;HistoInteraktiv&#34; (see figure 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Starting with the winter term 2011&#47;12, the schedule and contents of the histology course have been adapted and updated, which has also led to a new and official e-learning  program taking the form of a virtual microscope. The new program comprises the preparations of the University of Jena Institute of Anatomy II and is accesable via any web-enabled device such as smartphones under <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.anatomie2.uniklinikum-jena.de&#47;Studium&#47;Virtueller&#43;Histokasten.html">http:&#47;&#47;www.anatomie2.uniklinikum-jena.de&#47;Studium&#47;Virtueller&#43;Histokasten.html</Hyperlink>, using a login name and a password. Due to copyright issues, the access is restricted to a certain scope of persons. In order to comply with copyright issues, access codes for students were issued by the Institute.</Pgraph><Pgraph>The virtual &#34;Jena Histokasten&#34; may become available in the near future as a smartphone app.</Pgraph><Pgraph>Generally the above described initiative aims to continue restructuring the basic training concepts in microscopy and histology.</Pgraph><Pgraph>In this study we analyse how histological-microscopic education is delivered at specific German universities and to which extent new media is integrated. The study is based on a survey concerning the microscopic-histological training at the University of Jena.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Methoden">
      <MainHeadline>Methoden</MainHeadline><Pgraph>Mit Hilfe einer Umfrage, welche die Studenten entweder per Papierfragebogen oder digitaler Word-Datei ausf&#252;llen konnten, erfassten wir die Meinungen der Studierenden der FSU Jena. Die Frageb&#246;gen wurden unter Studenten des 2. und 3. Studienjahres am Ende eines histologischen Kurses auf Basis der freiwilligen Teilnahme verteilt. Ebenso erfolgte &#252;ber die Fachschaft der Versand der digitalen Frageb&#246;gen an die Studenten. </Pgraph><Pgraph>Nach einem kurzen Einstieg und der Erfassung allgemeiner statistischer Werte befasste sich der erste Abschnitt des Fragebogens grunds&#228;tzlich mit der Einordnung und Nutzung neuer Medien. Ferner wurden Fragen zur aktuellen Lehrsituation an der Anatomie II der FSU Jena gestellt. Die beiden gro&#223;en Themenschwerpunkte bezogen sich auf die Pr&#228;senzlehre und das Lehrprogramm &#8222;HistoInteraktiv&#8220;. An der Umfrage unter den Studenten der FSU Jena beteiligten sich 148 Vorkliniker und 24 Kliniker im Alter zwischen 19 bis 43 Jahren (M&#61;22,2 Jahre). Drei Personen gaben ihr Alter nicht an. Die Geschlechterverteilung belief sich auf 50 m&#228;nnliche und 120 weibliche Teilnehmer. Zwei Personen machten dazu keine Angabe. Mit Blick auf die Studienrichtung stellen die Humanmediziner mit 72&#37; der Befragten den gr&#246;&#223;eren Anteil im Vergleich zu 28&#37; Zahnmedizinern (siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> und 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>).</Pgraph><SubHeadline>Hypothesen</SubHeadline><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Das Lernen im Selbststudium  der Studenten ist gepr&#228;gt von der regelm&#228;&#223;igen Nutzung der Printmedien, dem Mikroskop und dem Lernprogramm.  Audiodateien, Internet, Videos und Filme sowie selbstgefertigte Zeichnungen besitzen einen sekund&#228;ren Charakter.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Das Mikroskop wird im Selbststudium von Zahnmedizinstudenten regelm&#228;&#223;iger und h&#228;ufiger genutzt als von Humanmedizinstudenten.</ListItem></OrderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Methods">
      <MainHeadline>Methods</MainHeadline><Pgraph>Students&#39; opinions were assessed by a voluntary questionnaire, either in paper form or digital. These questionnaires were dispersed among second- and third-year students at the end of a histology course. Furthermore the digital questionaires were distributed by the students council.</Pgraph><Pgraph>In addition to some statistical values at the beginning, the first part of the form comprises general questions about the use and approval of new media in training. Further questions related to the current teaching situation at the Institute of Anatomy II.</Pgraph><Pgraph>Two main foci of the survey were the presence study, meaning to be physically present in the lecture hall or trainings hall, and the e-learning program &#34;HistoInteraktiv&#34;.</Pgraph><Pgraph>In all 172 students, 148 pre-clinics and 24 clinics, aged between 19 to 44 years (mean&#61;22,2 years) completed this survey. Three students did not give their ages. Fifty percent of the participating students were male, 120 were female, two did not give their sex. Finally, 72&#37; of those interviewed were medical students compared to 28&#37; students of dentistry (see table 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> and 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>).</Pgraph><SubHeadline>Hypotheses</SubHeadline><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Independent study is characterised by regular use of printed media, the microscope and of the e-learning-program &#34;HistoInteraktiv&#34;. The internet, videos, movies and audio files are secondary.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Students of dentistry use the microscope more regularly and intensively than medical students do.</ListItem></OrderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><Pgraph>Bei der Untersuchung der regelm&#228;&#223;igen Nutzung von Medien im Selbststudium nutzen Studenten der Human- und Zahnmedizin an der FSU Jena zu 31&#37; Printmedien, gefolgt von Internet (26&#37;) und Lernprogrammen mit 25&#37;. Das Mikroskop als Medium wird nur von 5&#37; der Studenten regelm&#228;&#223;ig genutzt. Audiodateien, Videos und Filme sowie selbstgefertigte Zeichnungen machen gemeinsam einen Anteil von 13&#37; aus (siehe Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Bei selektiver Betrachtung des Mikroskops als Medium im Selbststudium wird erkennbar, dass 14 &#37; der Zahnmedizinstudenten es &#8222;regelm&#228;&#223;ig&#8220;, je 19&#37; &#8222;h&#228;ufig&#8220; bzw. &#8222;nie&#8220; und 48&#37; &#8222;selten&#8220; benutzen (siehe Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Studierende der Humanmedizin hingegen greifen zu 9&#37; &#8222;regelm&#228;&#223;ig&#8220;, auch zu 19&#37; &#8222;h&#228;ufig&#8220; und 8&#37; &#8222;nie&#8220; zum Mikroskop als Lehrmittel. Der Gro&#223;teil (64&#37;) dieser Studentengruppe nutzt, wie bei den Zahnmedizinern (48&#37;),  das Mikroskop &#8222;selten&#8220; im Selbststudium. (siehe Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>)</Pgraph><SubHeadline>Auswertung</SubHeadline><Pgraph>Die Hypothesen konnten mithilfe der Umfrage teilweise best&#228;tigt werden. So wird ersichtlich, dass Printmedien und Lernprogramme regelm&#228;&#223;ig von Studenten genutzt werden (insgesamt 56&#37;). Ebenso war der Nutzungsumfang von Audiodateien, Videos, Filmen und selbstgezeichneten Zeichnungen (insgesamt nur 13&#37;) geringf&#252;gig. Das Nutzungsverhalten der Studenten in Bezug auf das Mikroskop und das Internet ist hingegen als unerwartet anzusehen. Mikroskope werden trotz Verf&#252;gbarkeit nur noch von 5&#37; der Studenten regelm&#228;&#223;ig genutzt, w&#228;hrend neue Medien, wie Lernprogramme und Internet, bei 51&#37; der Befragten als Lernmedium deutlichen Zuspruch besitzen. Verglichen mit fr&#252;heren Studien wird ein deutlicher Wandel erkennbar, weil in diesen Studien nur 5&#37; <TextLink reference="1"></TextLink> bzw. 6&#37; <TextLink reference="6"></TextLink> Lernprogramme nutzten. Damals &#8222;&#91;&#8230;&#93;zeigte sich, dass nur ein kleiner Teil der Studenten Lernprogramme auf CD-ROM oder im Internet kennt. Die Nutzung dieser Programme bleibt zudem hinter deren Kenntnis zur&#252;ck&#91;&#8230;&#93;.&#8220; <TextLink reference="8"></TextLink>. Auch im selbstst&#228;ndigen Nutzungsverhalten der Befragten spiegelt sich wider, dass die neuen Medien wie z.B. das Lernprogramm &#8222;HistoInteraktiv&#8220; einen festen Bestandteil w&#228;hrend der  Lernphasen einnehmen. So gaben 67 Befragte an, das Lernprogramm &#8222;oft&#8220; und 65 Befragte sogar &#8222;sehr oft&#8220; w&#228;hrend der Lernphasen zu nutzen. Das entspricht 78&#37; aller befragten Studenten. Lediglich insgesamt 38 Studenten nutzen das Programm &#8222;manchmal&#8220;, &#8222;selten&#8220; oder &#8222;nie&#8220;(siehe Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>). Mit Blick auf die Nutzungsdauer wird erkenntlich, dass es sich dabei vorrangig um l&#228;ngere Nutzungsphasen handelt. Der Gro&#223;teil der Studenten nutzt das interaktive Programm ca. 30 Minuten (42&#37;), wobei  25&#37; ca. eine Stunde und sogar 33&#37; mehr als eine Stunde am St&#252;ck mit dem Programm lernen (siehe Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Bei n&#228;herer Betrachtung des Lernmediums Mikroskop wird dieses auch von den Studenten der zwei Studieng&#228;nge (Zahn- und Humanmedizin) f&#252;r das Selbststudium unterschiedlich h&#228;ufig genutzt. Die Zahnmediziner greifen insgesamt regelm&#228;&#223;iger auf dieses Medium zur&#252;ck (14&#37; im Vergleich zu 9&#37;). Der Hauptanteil (48&#37;) der Befragten gab an &#8222;selten&#8220;, in der Regel nur zur Testat-Vorbereitung, mit Lichtmikroskopen zu lernen. Dies spiegelt den o. g. Stellenwert des Mikroskops im Vergleich zu anderen Medien wider. Die grunds&#228;tzlich h&#228;ufigere Nutzung des Mikroskops seitens Zahnmedizinstudenten k&#246;nnte sich darin begr&#252;nden, dass diese ein konkretes Berufsbild anstreben, welches per se einer pr&#228;zisen Auge-Hand-Koordination und eines &#8222;scharfen Auges&#8220; <TextLink reference="4"></TextLink> bedarf. Zus&#228;tzlich k&#246;nnte die l&#228;ngere vorklinische Lehrzeit von f&#252;nf Semestern mehr Zeitraum f&#252;r ausgiebigere Lehrphasen mit dem Mikroskop erm&#246;glichen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Results">
      <MainHeadline>Results</MainHeadline><Pgraph>Analysing the outcome of the survey interwieving students of medicine and dentistry at the University of Jena the following became evident: 31&#37; use printed media such as books or journals for independent study, followed by 26&#37; reverting to the internet, whereas the e-learning program is employed by 25&#37;. Only about 5&#37; of the students regularly use the microscope for independent study. Audio files, videos, movies as well as self-made drawings together represent a fraction of 13&#37; (see figure 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Looking in more detail at the use of the microscope for independent study,  it turned out that 14&#37; of the dentistry students do use it &#34;regularly&#34;. Nineteen percent of them use the microscope either &#34;frequently&#34; or &#34;never&#34;, whereas 48&#37; use it &#34;rarely&#34; (see figure 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Nine percent of medical students, on the other hand, reach for the microscope in their independent study &#34; regularly&#34;. The microscope is &#34;frequently&#34; used by 19&#37; and &#34;never&#34; by 8&#37;. A rate of 64&#37; &#34;rarely&#34; make use of it (see figure 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline>Analyses</SubHeadline><Pgraph>The presented results partly support the above formulated hypotheses. Printed media and learning programs are widely used by students for independent study (in total by 56&#37;). On the other hand, audio files, videos, movies and self-made drawings have only secondary importance for independent study (about 13&#37;). </Pgraph><Pgraph>Surprising and interesting were the results concerning the use of microscopes and internet for independent study. Although microscopes are constantly available to students only 5&#37; revert to them for independent study, whereas learning programs and internet are very popular for 51&#37; of the interwieved students.</Pgraph><Pgraph>Compared to earlier studies a clear difference became evident, because e-learning programs were used in this studies only 5&#37; <TextLink reference="1"></TextLink> or 6&#37; <TextLink reference="6"></TextLink>. At that time &#8220; only a small number of students knew about learning programs on disk or online. Furthermore, the use of these programs usually remained behind their contents (&#8230;).&#8221; <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Also for independent study new media such as the e-learning program &#34;HistoInteraktiv&#34; have gained increasingly more importance and have become an inherent part during intensive learning phases. That is reflected by 67 of 172 interviewed students who declared they revert frequently to this program, additionaly 65 students use it very often. That adds up to 78&#37; of students working regularly with &#34;HistoInteraktiv&#34;.</Pgraph><Pgraph>Only 38 Students declared using this program &#34;sometimes&#34;, &#34;rarely&#34; or &#34;never&#34; (see figure 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Regarding the average time of program use our survey revealed that students work with the program normally for a longer time at a stretch, about 30 minutes (42&#37;), some one hour (25&#37;) and even longer (33&#37;) (see figure 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Analysing the use of the light microscope in more detail it turned out that medical students and dentistry students use it differently. Students of dentistry normally use it more regularly (14&#37;) than medical students (9&#37;). Most of the interviewees (48&#37;) stated that they used light microscopes only rarely, mostly during the preparation of attestations and examinations. That reflects the above described minor significance of the light microscope compared to other learning media. </Pgraph><Pgraph>The more frequent use of the light microscope by students of dentistry might be based on the pecularities of their job profil, which requires from the beginning a precise coordination of  hands and eyes as well as the literally enquiring eye <TextLink reference="4"></TextLink>. Additionally, dentistry students have to complete a longer pre-clinical study of five semesters, which might leave them more time for more intensive work with the light microscope.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Diskussion">
      <MainHeadline>Diskussion</MainHeadline><Pgraph>Durch meine T&#228;tigkeit als Tutor im histologischen Kurs ist mir eine Entwicklung des Lernens aufgefallen, die einzig durch die digitalen M&#246;glichkeiten des 21. Jahrhunderts aufkommen konnten. Die Studenten kehren sich im Kurs vom Medium Mikroskop ab. Dies wird auch in der o. g. Auswertung zur Nutzung der Medien im Selbststudium deutlich. Die letzte praktische T&#228;tigkeit der Studenten, das eigenst&#228;ndige Mikroskopieren am Lichtmikroskop, wird zunehmend durch digital- virtuelles Zoomen auf Handys, iPads, Netbooks und &#196;hnlichem ersetzt.</Pgraph><Pgraph>Ich m&#246;chte zur Diskussion stellen, ob man diese Art von Auseinandersetzung mit histologischen Pr&#228;paraten noch als Mikroskopieren bezeichnen darf&#63; </Pgraph><Pgraph>Das Mikroskop scheint dem Vorteil der digitalen Lernprogramme vom &#8222;zeit &#8211; und ortsunabh&#228;ngigen Lernen&#8220; <TextLink reference="5"></TextLink> zum Opfer zu fallen. Die hohe Flexibilit&#228;t und zunehmende Individualit&#228;t bietet den Studenten die Chance, sich noch st&#228;rker selbst zu verwirklichen und zu organisieren. Au&#223;erdem ist die Qualit&#228;t der digitalen Jenaer Pr&#228;paratesammlung inzwischen durch stufenloses Zoom und riesige Bilddateien der Aufl&#246;sungsqualit&#228;t der studentischen Kursmikroskope schon deutlich &#252;berlegen. Aber vermittelt das digitale Konkurrenzprogramm ad&#228;quat auch die Basisf&#228;higkeiten der Beleuchtungseinstellung nach K&#246;hler, regulierten Vergr&#246;&#223;erns und bewusstem Hinterfragen der Pr&#228;parate&#63;</Pgraph><Pgraph>Diese Fertigkeiten werden verloren gehen, weil den Studenten bereits alles vorgelegt wird. Das Mikroskop als Werkzeug der Wissenschaft und Instrument der Diagnosefindung kann sich nicht mehr massenkompatibel behaupten. Das Studium der Human- und Zahnmedizin ist inhaltlich vollgepackt und Lernen am Mikroskop Zeit kostet. Allerdings geh&#246;rt das Mikroskopieren zu den allgemeinen Grundfertigkeiten eines Medizinstudenten. Es ist weiterhin Voraussetzung f&#252;r die Ausbildung im Fach Histopathologie, das im klinischen Abschnitt des Studiums wichtig wird. Wenn diese Fertigkeiten klinisch relevant sein sollen, k&#246;nnen sie nicht virtuell verinnerlicht werden. Das Erlernen mikroskopischer Methoden wird sich folglich in den klinischen Studienabschnitt verschieben und dort Kurszeiten ben&#246;tigen. Andererseits zeigt eine Studie der Universit&#228;t Ulm, dass mit einem interaktiv aufgebauten Programm dennoch die individuellen Bed&#252;rfnisse der Studenten erf&#252;llt werden k&#246;nnen. Ihrer Ansicht nach sind Lernprogramme als M&#246;glichkeit zu verstehen, soziale Interaktionen unter Lernenden zu f&#246;rdern, ohne dabei die praktischen F&#228;higkeiten der Studenten zu missachten <TextLink reference="9"></TextLink>. Ein wesentlicher Aspekt der medizinischen Lehre wird allerdings durch diese Art von Lernen ausgeblendet - die Interaktion mit einem ehemals lebenden Gewebe. Durch ausschlie&#223;liches Lernen am digitalisierten Bild entsteht ein Verlust am &#8222;Echten&#8220; sowie dem Erkennen seiner Variabilit&#228;t.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Discussion">
      <MainHeadline>Discussion</MainHeadline><Pgraph>During my work as a tutor in the histological course I have noticed a development in the learning process of students, which in my opinion could only have appeared on account of the new digital opportunities of the 21st century. Students are turning away from classical work with the light microscope, as shown the above presented survey. The students&#8217; last remaining &#8220;hands-on&#8221; exercise, the work with the microscope, is increasingly replaced by digital-virtual zooming and cell phones, iPads, Netbooks and similar electronical devices. </Pgraph><Pgraph>I dare to ask, whether this method of involvement with histological preparations might still by termed &#34;to microscope&#34;&#63;</Pgraph><Pgraph>The light microscop will apparently be replaced by the advantages of digital learning programs, to revert to independently in time and space <TextLink reference="5"></TextLink>. This high level of flexibility and increasing individuality offers students the chance to fulfill and to organise themselve. Furthermore, the digital quality of the Jena preparation collection already outmatches the resolution quality of the light microscops due to continuous zooming and huge image files. However, does the digital competition also deliver the ability to adjust the lighting according to K&#246;hler, to augment in a modulated way, and to consciously examine the preparation, as the microscope does&#63; I am afraid these abilities will get lost as students are presented with everything ready. To microscope as a scientific tool and a diagnostic instrument is going to become outdated. The study of human medicine and dentistry is packed with subjects and working with a microscope takes a lot of time. However, to microscope correctly is one of the basics a student of medicine or dentistry should be able to perform. The correct use of the microscope is a prerequisite for the course of histopathology, what starts in the clinical education part of the student&#8217;s study. If these abilities are going to become clinically significant, one cannot adopt them only virtually, without any practical experience. That means if students don&#8217;t learn to use a light microscope properly in the pre-clinical part of their study, course time must be taken in their clinical phase. On the other hand, a study at Ulm University has demonstrated that interactive programs are useful to achieve the individual requirements of students. Learning programs represent a possibility to advance social interactions among learners, without neglecting  practical skills <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Nevertheless, an essential aspect of medical practice is ignored by this new kind of learning &#8211; the interaction with a formerly living tissue. By exclusively using digital media there will be a loss of reality  as well as the ability to recognise and detect the variability of it. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Schlussfolgerung">
      <MainHeadline>Schlussfolgerung</MainHeadline><Pgraph>Erkennbar ist, dass in den letzten 10 Jahren sich die Nutzung neuer Medien durch die Medizinstudenten an der FSU Jena stark ge&#228;ndert hat. Digitale Lernprogramme aber auch das Internet haben sich als feste Lernmedien etabliert. Gleichzeitig ist ein R&#252;ckgang des Nutzungsumfangs vom klassischen Lichtmikroskop zu verzeichnen. Der urspr&#252;ngliche Gedanke, durch virtuelle digitale Pr&#228;paratek&#228;sten und Lernprogramme die Mikroskopie zu erg&#228;nzen, ist zu diskutieren. Aus Erg&#228;nzung k&#246;nnte zeitnah Ersatz werden. Die weitere Entwicklung, dass sich das virtuelle Mikroskop als Konkurrenzsystem gegen&#252;ber dem Mikroskopieren mit Pr&#228;parat etabliert, k&#246;nnte durch andere wissenschaftliche Studien untermauert werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Conclusion">
      <MainHeadline>Conclusion</MainHeadline><Pgraph>It has become evident that during the last decade the use of new media among students of medicine and dentistry has changed considerably at the University of Jena. Digital learning programs as well as the internet have achieved a high level of acceptence. In the same time a decrease in the use of the classical light microscope has been observed. The original intention to complement the light microscope with digital tissue slide boxes and e-learning programs should be discussed, because actually the microscope is under threat of complete obsoletion. The process of replacing  the classical light microscope with  other media for learning may be confirmed by additional studies in the future.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ver&#246;ffentlichung unterst&#252;tzt durch:</Mark1> Fachschaftsrat Zahnmedizin FSU Jena Bachstra&#223;e 2 07743 Jena</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Note">
      <MainHeadline>Note</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Publication supported by:</Mark1> Fachschaftsrat Zahnmedizin FSU Jena Bachstra&#223;e 2 07743 Jena</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel haben. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The authors declare that they have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: &#220;berblick der Teilnehmer der Studentenumfrage an der FSU Jena</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Table 1: Overview of the attendants at the student survey of the University of Jena</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID language="de">2de</MediaID>
          <MediaID language="en">2en</MediaID>
          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Teilnehmerverteilung in Bezug auf Studienjahr und Studiengang</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Table 2: Attendants distribution concerning of study year and unversity course</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>2</NoOfTables>
      </Tables>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Zug&#228;nglichkeitswege zum Lernprogramm &#34;HinstoInteraktiv&#34;</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 1: Ways of accessibility to the e-learning programm &#34;HistoInteraktiv&#34;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Regelm&#228;&#223;ige Mediennutzung im Selbststudium</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 2: Regularly usage of media during the independent study</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Nutzung Mikroskop durch die Zahnmedizinstudenten</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 3: Microscope using by students of dentistry</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Nutzung Mikroskop durch die Humanmedizinstudenten</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 4: Microscope using by students of medicine</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Nutzung des Lernprogramms durch die Human- und Zahnmedizinstudenten</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 5: Usage of the e-learning program by the students of medicine and dentistry</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Nutzungsdauer des Lernprogramms durch die Human- und Zahnmedizinstudenten</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 6: Usage period of the e-learning program by the students of medicine and dentistry</Mark1></Pgraph></Caption>
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