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<GmsArticle>
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    <Identifier>zma000807</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000807</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008077</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Kommentar</ArticleType>
    <ArticleType language="en">Commentary</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Runder Tisch zur &#34;Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen&#34;</Title>
      <TitleTranslated language="en">The Round Table on the &#34;Reconciliation of Family and Career in Healthcare&#34;</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Widmann-Mauz</Lastname>
          <LastnameHeading>Widmann-Mauz</LastnameHeading>
          <Firstname>Annette</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitleSuffix>MdB CDU&#47;CSU</AcademicTitleSuffix>
        </PersonNames>
        <Address>Deutscher Bundestag, Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Parlamentarische Staatssekret&#228;rin, Friedrichstra&#223;e 108, 10117 Berlin, Deutschland<Affiliation>Deutscher Bundestag, Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Parlamentarische Staatssekret&#228;rin, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>poststelle&#64;bmg.bund.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">medicine</Keyword>
      <Keyword language="de">Humanmedizin</Keyword>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20110328</DateReceived>
    <DateRevised>20110526</DateRevised>
    <DateAccepted>20110603</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20120423</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>29</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Tagungsband Familienfreundlichkeit in der Medizin</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>37</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Hintergrund">
      <MainHeadline>Hintergrund</MainHeadline><Pgraph>Es ist eine der zentralen gesundheitspolitischen Aufgaben, f&#252;r eine fl&#228;chendeckende und bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Bev&#246;lkerung zu sorgen. Hierf&#252;r ist auf allen Ebenen qualifiziertes und motiviertes Personal unabdingbar. Schon heute wird beklagt, dass nicht mehr in allen Bereichen und Regionen gen&#252;gend medizinisches und pflegerisches Personal zur Verf&#252;gung steht. Diese Situation wird sich in den n&#228;chsten Jahren insbesondere durch die demografische Entwicklung weiter versch&#228;rfen, denn die Menschen in unserem Land werden immer &#228;lter und &#228;ltere Menschen nutzen vermehrt medizinische Leistungen. Studien sehen deshalb k&#252;nftig eine steigende Nachfrage nach medizinischen Leistungen - bei einer gleichzeitigen Abnahme an qualifizierten Fachkr&#228;ften im &#228;rztlichen und pflegerischen Bereich <TextLink reference="1"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Ein wichtiger Faktor, um den notwendigen medizinischen und pflegerischen Nachwuchs f&#252;r das Gesundheitswesen zu gewinnen und die hier Besch&#228;ftigten langfristig an ihre Arbeitspl&#228;tze zu binden, ist eine ausgewogene Work-Life-Balance der Besch&#228;ftigten. Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist daher bei allen Berufsgruppen im Gesundheitswesen von zunehmender Bedeutung. Auch im Bundesministerium f&#252;r Gesundheit (BMG) wird gemeinsam mit allen Beteiligten nach L&#246;sungen gesucht. Ziel ist es konkrete Ma&#223;nahmen und Ideen zu erarbeiten, um bessere Angebote f&#252;r die im Gesundheitswesen t&#228;tigen Menschen zu erm&#246;glichen <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Background">
      <MainHeadline>Background</MainHeadline><Pgraph>It is one of the key tasks of health policy to ensure comprehensive and adequate medical care for the population. To this end, skilled and motivated staff is essential. Already there are complaints that not all departments and regions have sufficient medical and nursing staff. This situation will worsen in the coming years, especially through demographic trends as people in our country living longer and as older people use more medical services. Studies therefore see an increasing demand for medical services with a simultaneous decrease in qualified professionals in the medical and nursing sector <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>An important factor for attracting the needed next generation of medical and nursing professionals in the healthcare system and to retain them long-term is a balanced work-life environment for employees. Improving the compatibility of family and career for all healthcare professionals is therefore of increasing importance. The Federal Ministry of Health (BMG) will look for solutions in consultation with all stakeholders. The goal is to develop ideas and concrete measures to enable better offers for people who work in the healthcare system <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Runder Tisch">
      <MainHeadline>Runder Tisch</MainHeadline><SubHeadline>&#8222;Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen&#8220;</SubHeadline><Pgraph>Unter meiner Leitung wurde 2010 zwei Mal bei einem Runden Tisch zur &#8222;Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen&#8220; &#252;ber die Problematik der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf diskutiert. Teilgenommen haben Vertreter der Krankenh&#228;user, der &#196;rzteschaft einschlie&#223;lich des &#196;rztinnenbundes, der Pflegenden und der Pflegeeinrichtungen, der Gewerkschaften, der L&#228;nder und des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen. Dabei haben alle Beteiligten die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Schaffung familienfreundlicher Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen erkannt.</Pgraph><Pgraph>Im Dezember 2010 konnten erste gemeinsame Empfehlungen der Teilnehmenden zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Gesundheitswesen formuliert werden. So sollen Hemmnisse in der Aus- und Weiterbildung von Berufen beseitigt, gezielte Informationen &#252;ber gute Initiativen im Krankenhaus und der Arztpraxis bereitgestellt werden. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="The Round Table">
      <MainHeadline>The Round Table</MainHeadline><SubHeadline>&#8220;Reconciliation of Family and Career in Healthcare&#8221;</SubHeadline><Pgraph>Under my leadership two round tables were held in 2010 on the &#8220;Reconciliation of Family and Career in Healthcare&#8221; discussing the problems of reconciling work and family life. It was attended by representatives of hospitals and the medical profession including the Federation Female Doctors, nursing staff, care facilities, the unions, and the federal states and the umbrella organisation of health insurers. All parties acknowledged the necessity and urgency of creating family-friendly conditions in the healthcare system.</Pgraph><Pgraph>In December 2010 the first joint recommendations by the participants on how to better reconcile work and family in healthcare were formulated. It calls for the removal of barriers in under- and postgraduate education, the provision of targeted information on best-practice initiatives in hospitals and GP surgeries.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Aus- und Weiterbildung">
      <MainHeadline>Aus- und Weiterbildung</MainHeadline><Pgraph>Die Teilnehmenden waren sich einig, dass alle M&#246;glichkeiten ausgesch&#246;pft werden sollten, die Durchf&#252;hrung des Studiums in Vollzeit zu erleichtern. Aber auch eine st&#228;rkere Flexibilisierung der praktischen Studienanteile wurde als notwendig bewertet. Daher pr&#252;ft das BMG derzeit, ob und inwieweit &#196;nderungen der Ausbildungsregelungen erforderlich sind. Die L&#228;nder sollen &#252;berpr&#252;fen, ob die Ausbildungsordnungen angepasst werden m&#252;ssen. Krankenhaustr&#228;ger, Universit&#228;ten und Universit&#228;tskliniken wurden aufgefordert, Modelle der guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf einschlie&#223;lich eines besseren Angebots einer Ausbildung in Teilzeit zu entwickeln. </Pgraph><Pgraph>Schon heute lassen die Weiterbildungsordnungen der &#196;rztekammern die M&#246;glichkeit einer Weiterbildung in Teilzeit ausdr&#252;cklich zu, jedoch wird davon bislang nur in geringem Umfang Gebrauch gemacht. Die Bundes&#228;rztekammer und die &#196;rztekammern sollen darauf hinwirken, dass diese M&#246;glichkeiten besser ausgesch&#246;pft werden. Die Landes&#228;rztekammern sollen ihre Weiterbildungsregelungen vereinheitlichen, damit bei Wechsel des Landes keine Anerkennungsprobleme auftreten. In den Kammerbezirken, Krankenh&#228;usern und Praxen m&#252;ssten die Voraussetzungen geschaffen werden, vermehrt Weiterbildung in Teilzeit absolvieren zu k&#246;nnen: Dazu geh&#246;ren insbesondere Weiterbildungsstrukturen, Ausbau von Verbundweiterbildung und Personalentwicklungsma&#223;nahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie f&#246;rdern.</Pgraph><Pgraph>In den Gesundheitsfachberufen ist die Weiterbildung unterschiedlich ausgestaltet. Soweit die Weiterbildung im Beruf erfolgt, unterscheiden sich die Weiterbildungsregelungen in den L&#228;ndern und sehen nur in einigen L&#228;ndern die M&#246;glichkeit der Teilzeit vor. Daf&#252;r sollten die L&#228;nder ihre Weiterbildungsregelungen vereinheitlichen und Teilzeitmodelle vorsehen. Insbesondere soll die Anerkennung beim Wechsel des Landes erleichtert werden.</Pgraph><Pgraph>Der Schutz werdender und stillender M&#252;tter ist von hoher Bedeutung. Mutterschutzregelungen d&#252;rfen jedoch die Aus- und Weiterbildung nicht unangemessen behindern. Das BMG hat daher das Anliegen des Runden Tisches, die Mutterschutzregelungen zu &#252;berpr&#252;fen und ggf. zu &#252;berarbeiten, an das zust&#228;ndige Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend herangetragen und gebeten, eine Bund-L&#228;nder-Arbeitsgruppe einzurichten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Under- and Postgraduate Education">
      <MainHeadline>Under- and Postgraduate Education</MainHeadline><Pgraph>The participants agreed that all possibilities should be exploited to facilitate studying full-time. But greater flexibility in the practical study modules was also considered necessary. The BMG is therefore currently considering if and to what extent changes in the training arrangements are required. The federal states should check to see if educational regulation needs to be adapted. Hospital boards, universities and university hospitals were asked to develop best-practice models for a good career-family balance, including better offers for part-time postgraduate education.</Pgraph><Pgraph>The postgraduate teaching regulations of the medical federations already permit part-time postgraduate studies but to date the uptake is low. The federal and other medical chambers should encourage better use of these opportunities. The state medical federations should unify their regulations on postgraduate teaching to prevent recognition problems when moving between states. Conditions must be created in the chamber districts, hospitals and GP surgeries to allow for more part-time postgraduate training. This in particular includes training structures, the development of interlinked training and implementing measures for the staff which support the compatibility of career and family.</Pgraph><Pgraph>Postgraduate training is designed differently in the healthcare professions. If postgraduate training takes place in the workplace, training regulations differ from state to state and only some have provisions for part-time studies. The states should therefore unify their regulations and provide for part-time models. In particular, the recognition of completed units must be facilitated.</Pgraph><Pgraph>The protection of expectant and nursing mothers is of great importance. But maternity protection regulations should not interfere unduly with under- and postgraduate education. The BMG has therefore referred the concerns of the Round Table to the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth for a review of the maternity provisions and if necessary to revise them and asked the Ministry to set up a working group at the federal and state level.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Bundesmantelvertr&#228;ge und Zulassungsverordnungen">
      <MainHeadline>Bundesmantelvertr&#228;ge und Zulassungsverordnungen</MainHeadline><Pgraph>Zus&#228;tzlich werden die Partner der Bundesmantelvertr&#228;ge aufgrund der Empfehlungen des Runden Tischs aufgefordert zu pr&#252;fen, inwieweit die Inhalte der Bundesmantelvertr&#228;ge der Vereinbarkeit von Familie und Beruf entgegenstehen. Auch Regelungen im Bereich der Zulassungsverordnungen sollen auf den Pr&#252;fstand gestellt werden. So wird insbesondere die M&#246;glichkeit f&#252;r Vertrags&#228;rztinnen gepr&#252;ft, sich im zeitlichen Zusammenhang mit einer Entbindung vertreten zu lassen, von 6 auf 12 Monate zu verl&#228;ngern. Des Weiteren wird die M&#246;glichkeit gepr&#252;ft, f&#252;r die Besch&#228;ftigung eines Entlastungsassistenten<Superscript>1</Superscript> f&#252;r die Erziehung von Kindern f&#252;r bis zu 36 Monate und f&#252;r die Pflege von Angeh&#246;rigen f&#252;r 6 Monate zu schaffen. Die Kassen&#228;rztlichen Vereinigungen sollen dabei den 36- bzw. 6 Monatszeitraum verl&#228;ngern k&#246;nnen. Weiterhin sollen bei der Auswahlentscheidung &#252;ber die Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes in einem gesperrten Bereich Kindererziehungs- bzw. Pflegezeiten, durch die eine &#228;rztliche T&#228;tigkeit unterbrochen wurde, fiktiv ber&#252;cksichtigt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Federal Covering Agreements and Licensing Regulations">
      <MainHeadline>Federal Covering Agreements and Licensing Regulations</MainHeadline><Pgraph>In addition, the partners of federal covering agreements will be asked, following the recommendations of the round table, to consider whether the content of the federal covering agreements is in conflict with the aim of reconciling work and family. The admissions regulations will also be scrutinized. In particular the option for female contract physicians for extending replacement coverage due to childbirth from 6 to 12 months will be investigated. The possibility of employing a relief assistant<Superscript>1</Superscript>  for raising children up to the age of 36 months and nursing care of relatives for up to 6 months will be examined. Associations of statutory health insurance physicians should be able to extend the 36&#47;6 month period. Furthermore, time spent raising children or caring for relatives leading to an interruption in the employment should be notionally considered in the selection for filling posts of contracting physician.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Bereitstellung gestellter Information &#252;ber gute Initiativen">
      <MainHeadline>Bereitstellung gezielter Information &#252;ber gute Initiativen</MainHeadline><Pgraph>F&#252;r den Erfahrungsaustausch der Einrichtungen untereinander und die Information der Besch&#228;ftigten hielten die Beteiligten bessere Informationsm&#246;glichkeiten f&#252;r n&#246;tig, die Interessierten aufzeigen, wie konkrete Ma&#223;nahmen zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf an dem jeweiligen Arbeitsplatz aussehen k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Schon heute haben Einrichtungen des Gesundheitswesens vielf&#228;ltige M&#246;glichkeiten, gute Rahmenbedingungen f&#252;r familiengerechte Arbeitspl&#228;tze zu schaffen. Diese sollten allerdings st&#228;rker genutzt werden. Dazu geh&#246;ren beispielsweise der Ausbau von Kinderbetreuung, Wiedereinstiegserleichterungen f&#252;r Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach der Elternzeit sowie Verbesserungen in der Arbeitsorganisation. </Pgraph><Pgraph>Um diesen Erfahrungsaustausch zu st&#228;rken, hat das BMG bereits seit Oktober 2009 ein Projekt finanziell gef&#246;rdert, bei dem beispielhafte Modelle der Aufgabenneuordnung im Krankenhaus zusammengetragen und auf einer Internetplattform ver&#246;ffentlicht werden sollen. Neben der Aufgabenneuordnung ermittelt das Projekt auch Ans&#228;tze zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zu altersgerechtem Arbeiten im Krankenhaus. Das Projekt wird durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) koordiniert. Im Rahmen des Projektes ist zu den genannten Themen zun&#228;chst eine Befragung bei allen Krankenh&#228;usern in Deutschland durchgef&#252;hrt worden. Anschlie&#223;end wurden nach im Projektbeirat entwickelten Kriterien geeignete Modelle identifiziert, die durch qualitative Interviews genauer beleuchtet und auf der Plattform dargestellt werden sollen. Zun&#228;chst sollen zu jedem der drei Themenbereiche voraussichtlich zwischen f&#252;nf und acht Modelle auf der Plattform eingestellt werden. Die Internetplattform (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.pflege-krankenhaus.de&#47;">http:&#47;&#47;www.pflege-krankenhaus.de&#47;</Hyperlink>) soll kontinuierlich durch Projekte erg&#228;nzt werden, die sich um eine Aufnahme auf der Internetplattform bem&#252;hen und als modellhaft bewertet wurden. </Pgraph><Pgraph>Auch f&#252;r den ambulanten Bereich sind unter der Federf&#252;hrung der Kassen&#228;rztlichen Bundesvereinigung (KBV) eine Internetplattform sowie die Erstellung einer Brosch&#252;re &#252;ber den Austausch guter L&#246;sungen in der Erarbeitung. Eine Befragung der KBV von 12.500 Medizinstudierenden im Sommer 2010 hat ergeben, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an erster Stelle der Erwartungen an die k&#252;nftige Berufst&#228;tigkeit der Studenten steht. Dabei war es unerheblich, ob die sp&#228;tere T&#228;tigkeit im ambulanten oder station&#228;ren Bereich sein w&#252;rde. Die ambulante, selbstst&#228;ndige Berufsaus&#252;bung bietet zwar besondere M&#246;glichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gleichzeitig existieren jedoch auch H&#252;rden, die in vielen F&#228;llen durch entsprechende Beratung und Unterst&#252;tzung beseitigt werden k&#246;nnen. Im Rahmen der Versorgungsmesse &#34;Zukunft Arztpraxis&#34; im Mai 2011 werden konkrete Beispiele der gelungenen Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Informationsangebote f&#252;r selbst&#228;ndige &#196;rztinnen und &#196;rzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pr&#228;sentiert. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Provision of Targeted Information on the Best-practice Initiatives">
      <MainHeadline>Provision of Targeted Information on the Best-practice Initiatives</MainHeadline><Pgraph>The interested parties thought that better ways of exchanging information about experiences between the bodies and for the information of the employees were needed which could demonstrate to interested parties what concrete measures could look like for a better balance between family and career at the respective workplace.</Pgraph><Pgraph>Many healthcare facilities already have a variety of opportunities for creating a good environment for family-friendly jobs. However, these should be more widely used. This includes the expansion of childcare, making re-entry for employees after parental leave easier and improvements in work organization.</Pgraph><Pgraph>To reinforce this exchange of experiences, the BMG has been funding a project since October 2009 which aims to collect exemplary models of task restructuring in hospitals and to publish these on an internet platform. Apart from researching task restructuring, the project will also identify approaches for better reconciliation of career and family and age-appropriate work in hospitals. The project is coordinated by the German Hospital Federation (DKG). The initial piece of the project was a recent survey of all hospitals in Germany. The project&#8217;s advisory committee then used criteria they had developed to identify appropriate models which should be looked at more closely using qualitative interviews and then published on the platform. Initially it is expected that the platform will host between five and eight models for each of the topics. The internet platform (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.pflege-krankenhaus.de&#47;">http:&#47;&#47;www.pflege-krankenhaus.de&#47;</Hyperlink>) will be continuously expanded with projects which apply for inclusion on the platform and which were rated as exemplary.</Pgraph><Pgraph>Under the guidance of the National Association of Statutory Health Insurance Physicians (KBV), the outpatient sector is also working on an internet platform and the creation of a brochure on the exchange of good solutions. A survey of 12,500 medical students carried out by the CBD in the summer of 2010 showed that the reconciliation of career and family is top of the list in terms of expectations of the future of their careers. The results were the same whether the subsequent activity was planned to be in the outpatient or inpatient sector. Although independent outpatient care offers special opportunities to reconcile career and family, it also offers obstacles which in many cases could be eliminated through appropriate counselling and support. As part of the supply exhibition &#8220;The Future of Medical Practice&#8221; in May 2011, concrete examples of a successful balance between family and work were presented, along with information offers for independent physicians, psychotherapists and their employees.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Zusammenfassung">
      <MainHeadline>Zusammenfassung</MainHeadline><Pgraph>So zeichnet sich ein familienfreundlicher Arbeitgeber im Gesundheitswesen gerade dadurch aus, dass familienfreundliche Arbeitsbedingungen zur Unternehmensphilosophie geh&#246;ren und angeboten werden. Es geht also nicht nur um einzelne Ma&#223;nahmen wie beispielsweise das Vorhalten eines Betriebskindergartens. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollte vielmehr bei allen Organisationsentscheidungen in einer Einrichtung eine wesentliche Rolle spielen. Neben der F&#246;rderung teamoriemtierter Arbeit und dem Abbau von Hierarchien halte ich besonders die Einf&#252;hrung moderner Arbeitszeitmodelle mit verl&#228;sslichen Arbeitszeiten und flexiblen Teilzeitangeboten f&#252;r wichtig. Da gerade auch wegen der demographischen Entwicklung der Bedarf z.B. an &#228;rztlichem Personal f&#252;r das Krankenhaus steigt und sich der Anteil der weiblichen Medizinabsolventen weiter erh&#246;ht, sind entsprechende Ma&#223;nahmen unverzichtbar. Diese Bedingungen zu schaffen, kann durch Politik in der Regel nur angesto&#223;en werden. In erster Linie sind die Verantwortlichen vor Ort gefragt. Wir wissen l&#228;ngst, dass Einrichtungen, die sich bereits heute um eine mitarbeiterorientierte Arbeitsorganisation bem&#252;hen, deutlich bessere Chancen haben, freie Stellen zu besetzen und qualifizierte Besch&#228;ftigte auch l&#228;ngerfristig zu binden. Das BMG tr&#228;gt durch Initiativen wie den Runden Tisch mit dazu bei, den n&#246;tigen Bewusstseinswandel und den Austausch &#252;ber erfolgversprechende Ans&#228;tze zu unterst&#252;tzen. </Pgraph><Pgraph>Wollen wir dem prognostizierten &#196;rzte- und Pflegekr&#228;ftemangel entgegenwirken und auch in Zukunft eine fl&#228;chendeckende medizinische Versorgung garantieren, so m&#252;ssen alle Verantwortlichen im Gesundheitssystem Initiativen ergreifen. Dabei ist es wichtig, dass alle Beteiligten Fantasie und Kreativit&#228;t entwickeln, um den Wunsch zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht als St&#246;rung, sondern als Bereicherung zu begreifen und neue Wege zu gehen. </Pgraph><Pgraph>Deshalb werde ich im 2. Halbjahr 2011 zu einem weiteren Treffen des Runden Tisches einladen, um die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Experten fortzusetzen. Dann wollen wir uns &#252;ber den Stand der Umsetzung der Empfehlungen austauschen und dar&#252;ber beraten, ob weitere Ma&#223;nahmen ergriffen werden m&#252;ssen. Ich k&#246;nnte mir beispielsweise vorstellen, dass die Perspektive der Besch&#228;ftigten mit ihrer Einsch&#228;tzung &#252;ber vorhandene familiengerechte Arbeitsbedingungen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden sollte. Das f&#228;nde ich sehr hilfreich. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Summary">
      <MainHeadline>Summary</MainHeadline><Pgraph>It turns out that family-friendly employers in the health sector are especially characterised by the fact that family-friendly working conditions are part of the company&#8217;s philosophy and are on offer. This means it is not just about isolated actions, such as offering a company kindergarten. Instead, the compatibility of work and family should play a significant role in all organizational decisions. In addition to promoting team-oriented work and dismantling hierarchies, I consider the introduction of modern working hours with reliable and flexible working hours for part-time positions as particularly important. Since the demographic change in particular will raise the need for medical personnel in hospitals, coupled with the continuing increase of the proportion of female medical graduates, taking appropriate action is unavoidable. Politics on the whole can only initiate such conditions. The biggest responsibility lies with the decision makers on site. We already know that institutions which are already making efforts towards employee-oriented work organization have much better chances of filling vacancies and to retain qualified employees in the long term. Through initiatives like the round table, the BMG contributes to supporting the necessary change in thinking and the sharing of promising approaches.</Pgraph><Pgraph>If we wish to counteract the projected shortages of physicians and nurses and to ensure comprehensive medical care in the future, then all managers in the healthcare system must take action. It is important that all involved parties develop their imagination and creativity so the desire to reconcile career and family is not seen as an intrusion but rather as an enrichment and an opportunity to explore new avenues.</Pgraph><Pgraph>For this reason, I will send out invitations for a further meeting of the round table in the second half of 2011 so we can continue the fruitful collaboration with the experts. It will enable us to exchanges news on the state of the implementation of the recommendations and to debate if further action needs to be taken. It is conceivable, for example, that the employees&#8217; perspective on existing family-friendly working conditions should be given greater attention. I would consider this very helpful.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><Pgraph><Superscript>1</Superscript> Anmerkungen des Editors: Ein so genannter Entlastungsassistent dient nach &#167; 32 Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 &#196;rzte-Zulassungsverordnung der Sicherstellung der vertrags&#228;rztlichen Versorgung, wenn der Vertragsarzt z.B. aus gesundheitlichen Einschr&#228;nkungen diese nicht in vollem Umfang erf&#252;llen kann. Die Dauer der Anstellung ist befristet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Note">
      <MainHeadline>Note</MainHeadline><Pgraph><Superscript>1</Superscript> Editors note: According to &#167; 32 Sect 2 Sentence 2 of the Medical Licensure Act the purpose of a relief assistant is securing the statutory health insurance physician coverage if the physician cannot fulfil these duties, for example due to health limitations. The employment period is fixed.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declares that she has no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Jerg-Bretzke L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Limbrecht K</RefAuthor>
        <RefTitle>Wo sind sie geblieben&#63; - Eine Diskussion &#252;ber die Positionierung von Medizinerinnen zwischen Karriere und Beruf</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc19</RefPage>
        <RefTotal>Jerg-Bretzke L, Limbrecht K. Wo sind sie geblieben&#63; - Eine Diskussion &#252;ber die Positionierung von Medizinerinnen zwischen Karriere und Beruf. GMS Z Med Ausbild. 2012;29(2):Doc19. DOI: 10.3205&#47;zma000789</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma000789</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Fegert JM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Niehues J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Liebhardt H</RefAuthor>
        <RefTitle>Familienfreundlichkeit in der Medizin</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc38</RefPage>
        <RefTotal>Fegert JM, Niehues J, Liebhardt H. Familienfreundlichkeit in der Medizin. GMS Z Med Ausbild. 2012;29(2):Doc38. DOI: 10.3205&#47;zma000808</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma000808</RefLink>
      </Reference>
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