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    <Identifier>zma000804</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000804</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008048</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Forschungsarbeit</ArticleType>
    <ArticleType language="en">Research article</ArticleType>
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      <Title language="de">Familienfreundlichkeit als Zukunftsfrage in Unternehmen</Title>
      <TitleTranslated language="en">Family-friendliness in business as a key issue for the future</TitleTranslated>
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          <Lastname>Stutzer</Lastname>
          <LastnameHeading>Stutzer</LastnameHeading>
          <Firstname>Erich</Firstname>
          <Initials>E</Initials>
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        <Address>Statistisches Landesamt Baden-W&#252;rttemberg, FaFo FamilienForschung Baden-W&#252;rttemberg, B&#246;blinger Stra&#223;e 68, 70199 Stuttgart Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)711&#47;641-2957, Fax: &#43;49 (0)711&#47;641-2444<Affiliation>Statistisches Landesamt Baden-W&#252;rttemberg, FaFo FamilienForschung Baden-W&#252;rttemberg, Stuttgart Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>erich.stutzer&#64;stala.bwl.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Family-conscious personnel policy</Keyword>
      <Keyword language="en">family-friendly company</Keyword>
      <Keyword language="en">reconciling work and family</Keyword>
      <Keyword language="en">demographic change</Keyword>
      <Keyword language="en">educational levels</Keyword>
      <Keyword language="en">skill shortages</Keyword>
      <Keyword language="en">feminisation of the medical profession</Keyword>
      <Keyword language="en">CoE Work and Family</Keyword>
      <Keyword language="en">cost-benefit analysis</Keyword>
      <Keyword language="de">Familienbewusste Personalpolitik</Keyword>
      <Keyword language="de">Familienfreundlichkeit in Unternehmen</Keyword>
      <Keyword language="de">Vereinbarkeit Beruf und Familie</Keyword>
      <Keyword language="de">Demografischer Wandel</Keyword>
      <Keyword language="de">Bildungsniveau</Keyword>
      <Keyword language="de">Fachkr&#228;ftemangel</Keyword>
      <Keyword language="de">Feminisierung im Arztberuf</Keyword>
      <Keyword language="de">Kompetenzzentrum Beruf &#38; Familie</Keyword>
      <Keyword language="de">Kosten-Nutzen-Analyse</Keyword>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20110303</DateReceived>
    <DateRevised>20111206</DateRevised>
    <DateAccepted>20120113</DateAccepted>
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    <DatePublished>20120423</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>29</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Tagungsband Familienfreundlichkeit in der Medizin</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>34</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Familienfreundlichkeit wird heute als wesentliche Zukunftsfrage f&#252;r Unternehmen diskutiert und Investitionen in eine familienbewusste Personalpolitik gelten als zukunftsweisende Entscheidungen in Unternehmen. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer zukunftsf&#228;higen Personalpolitik in Zeiten zur&#252;ckgehender Erwerbspersonenzahlen, eines zunehmenden Fachkr&#228;ftemangels und der Alterung der Belegschaften. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen werden ein Schl&#252;ssel im Wettbewerb um Personal. Bei der Wahl des Arbeitgebers ist Familienfreundlichkeit ein wichtiges Thema geworden. Erwerbsbeteiligung und Qualifikation von Frauen, insbesondere von M&#252;ttern haben sich stark erh&#246;ht. Zur Umsetzung und Realisierung des Erwerbswunsches bed&#252;rfen sie allerdings Ma&#223;nahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. </Pgraph><Pgraph>Familienbewusste Ma&#223;nahmen f&#252;hren nachweislich zu einer h&#246;heren Mitarbeiterproduktivit&#228;t. Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter steigen, Fehlzeiten gehen zur&#252;ck, die Humankapitalakkumulation erh&#246;ht sich. Handlungsfelder f&#252;r familienfreundliche Ma&#223;nahmen in Unternehmen reichen von Arbeitszeit- und Organisationsfragen &#252;ber Elternzeit und Wiedereinstiegsprogramme, unterschiedlichen Kinderbetreuungsangeboten bis hin zu Serviceleistungen f&#252;r Familien. Zuk&#252;nftig d&#252;rfte mit der demographischen Entwicklung aber auch die Frage nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege immer wichtiger werden, genauso wie der Erhalt der Qualifikation und Arbeitskraft der &#228;lter werdenden Belegschaft. Familienfreundlichkeit ist Teil der gesamten Unternehmenskultur.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>These days family-friendliness is a key issue for the future of businesses. Investments in a family conscious personnel policy are considered as forward-looking decisions in companies. This happens against the background of a sustainable personnel policy in times of a decrease in the number of employable persons, an increasing shortage of skilled workers and an ageing workforce. Family-friendly working conditions are becoming a key factor in the competition for staff. When choosing an employer, family-friendliness has become a crucial topic. Employment participation and skills of women, especially of mothers, have greatly increased. To facilitate the realisation of their wish to return to paid employment, however, measures to reconcile work and family are required.</Pgraph><Pgraph>Family-conscious measures have been proven to lead to higher employee productivity. Job satisfaction and motivation of employees and accumulation of human capital increase, absenteeism declines, the return of investment rises. Fields of activity for family-friendly measures in companies range from working arrangements, parental leave and re-entry programmes and various child care offers to services for families. In connection with the demographic development the demand for a better reconciliation of work and elder care should in future become ever more important, just as the upkeep of the occupational skills and working capacity of an ageing workforce. Family-friendliness has to become an integral part of corporate culture. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Familienfreundlichkeit als grundlegender strategischer Vorteil">
      <MainHeadline>Familienfreundlichkeit als grundlegender strategischer Vorteil</MainHeadline><Pgraph>Familienfreundlichkeit wird heute als wesentliche Zukunftsfrage f&#252;r Unternehmen diskutiert. Familienfreundliche Ma&#223;nahmen sind keine &#8222;weichen&#8220; Faktoren, sondern &#8222;harte&#8220; Standortfaktoren geworden. Investitionen in eine familienbewusste Personalpolitik gelten als zukunftsweisende Entscheidungen in Unternehmen und immer mehr Unternehmen messen diesem Thema eine hohe Bedeutung zu. Inzwischen sind es 72&#37; der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen, die familienfreundlichen Ma&#223;nahmen eine hohe Bedeutung zumessen, und der Trend weist nach oben <TextLink reference="5"></TextLink> Dies geschieht vor dem Hintergrund einer zukunftsf&#228;higen Personalpolitik in Zeiten zur&#252;ckgehender Erwerbspersonenzahlen, eines zunehmenden Fachkr&#228;ftemangels und der Alterung der Belegschaften. Qualifiziertes und motiviertes Personal ist eine wichtige Ressource in Unternehmen. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen werden ein Schl&#252;ssel im Wettbewerb um Personal <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Heute stellt sich die Frage der Fachkr&#228;ftesicherung f&#252;r viele Unternehmen und ganz besonders auch in der Medizin. Der Personalbedarf an &#196;rztinnen und &#196;rzten wird mit der demografischen Entwicklung und der Alterung der Bev&#246;lkerung in den n&#228;chsten Jahren weiter steigen. Gleichzeitig geht die Zahl der Fachkr&#228;fte zur&#252;ck. Schon heute k&#246;nnen Stellen in Kliniken nicht immer besetzt werden. Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal wird sich in Zukunft noch verst&#228;rken <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>. Familienfreundliche Ma&#223;nahmen werden ein Schl&#252;ssel sein, um in diesem Wettbewerb zu bestehen. </Pgraph><Pgraph>Zudem &#228;ndert sich in der Medizin die Relation zwischen dem Anteil an &#196;rztinnen und dem an &#196;rzten. Noch vor 15 Jahren waren nur 35&#37; der Mediziner weiblich, heute sind es 42&#37;. Der Anteil der &#196;rztinnen steigt kontinuierlich &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de">http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de</Hyperlink>&#93;. Bei den Studierenden der Medizin sind bereits 63&#37; Frauen (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Bei den Studienanf&#228;nger im Studienjahr 2008&#47;2009 waren in der Humanmedizin 63&#37; Frauen, in der Zahnmedizin 66&#37; Frauen und in der Veterin&#228;rmedizin 83&#37; Frauen. Von den Absolventen waren in der Humanmedizin und in der Zahnmedizin jeweils 58&#37; und in der Veterin&#228;rmedizin 85&#37; Frauen. </Pgraph><Pgraph>Diese Entwicklungen werden verst&#228;rkt durch Abwanderungen von &#196;rztinnen und &#196;rzten in das Ausland und in nicht kurative Bereiche. Jeder zehnte Medizinabsolvent entscheidet sich f&#252;r ein Berufsfeld au&#223;erhalb der Patientenversorgung. Gr&#252;nde, die daf&#252;r genannt werden, sind die Entlohnung, die Arbeitsbedingungen sowie die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie fehlende Wiedereinstiegshilfen. Lediglich 4&#37; der &#196;rztinnen und &#196;rzte bewerten die Vereinbarkeit als gut, 13&#37; als eher gut, die gro&#223;e Mehrheit h&#228;lt sie f&#252;r schlecht. 79&#37; der Medizinstudenten halten es f&#252;r schwierig oder sehr schwierig Kinderwunsch und Arztberuf zu vereinbaren &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de">http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de</Hyperlink>&#93;.</Pgraph><Pgraph>Mit dem zunehmenden Anteil von Frauen in der Medizin gewinnt das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie an Gewicht. Wird jungen &#196;rztinnen (und &#196;rzten) nicht erm&#246;glicht, eine berufliche Karriere mit einer Familienplanung in Einklang zu bringen, gehen Krankenh&#228;user wertvolle, hochqualifizierte Fachkr&#228;fte verloren <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Family-friendliness as vital strategic advantage">
      <MainHeadline>Family-friendliness as vital strategic advantage</MainHeadline><Pgraph>Family-friendliness is now debated as a key issue for the future in companies. Family-friendly policies are no longer soft factors but have become hard factors. Investing in family-friendly personnel policies is seen as a forward-looking business decision and more and more companies judge the issue as being of great importance. By now 72&#37; of business managers and HR managers in German companies see family-friendly policies as being very important, with the trend still rising <TextLink reference="5"></TextLink>. This is happening against the backdrop of sustainable human resources policies in times of a shrinking workforce, an increasing shortage of skilled workers and an ageing workforce. Qualified and motivated staff is an important resource in business. Family-friendly working conditions are key in the competition for staff <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Today, many companies struggle with the issue of securing qualified staff, in particular in the medical arena. The need for doctors will only increase due to the demographic development and the ageing of the population over the next few years. At the same time, the number of qualified staff is dropping. Even today, not all openings in hospitals can be filled. The competition for qualified staff will increase in future <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>. Family-friendly policies will be key in this competition.</Pgraph><Pgraph>In addition, the proportion of male to female doctors is changing in medicine. Only 15 years ago merely 35&#37; of doctors were women, today there are 42&#37;. The proportion of female doctors is increasing steadily &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de">http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de</Hyperlink>&#93;. Among medical students, already 63&#37; are women (see Figure 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Amongst students in the academic year 2008&#47;2009 in medicine, 63&#37; were women, the percentage of women in dentistry was 66&#37; and in veterinary medicine, 83&#37;. Among graduates in human medicine and dentistry, 58&#37; were female, with 85&#37; of graduates in veterinary medicine women.</Pgraph><Pgraph>These trends are reinforced by doctors emigrating abroad or to sectors outside healthcare. One in ten medical graduates opt for a career outside of patient care. Reasons given include the pay, working conditions and the lack of a balance between work and family life and the lack of re-entry support. Only 4&#37; of physicians think the balance is good, 13&#37; as fairly good but the great majority considers it bad. 79&#37; of medical students find it difficult or very difficult to combine children and a medical career &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de">http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de</Hyperlink>&#93;.</Pgraph><Pgraph>As the percentage of women in medicine increases, the issue of reconciling work and family will gain in importance. If hospitals do not enable young female (and) male doctors to balance a career with family, they will lose valuable, highly skilled workers <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Gesellschaftliche Entwicklungen">
      <MainHeadline>Gesellschaftliche Entwicklungen</MainHeadline><Pgraph>Familienpolitik und familienfreundliche Ma&#223;nahmen in Unternehmen sind so wichtig geworden, weil sich wichtige gesellschaftliche Rahmenbedingungen &#228;ndern. Neben der Globalisierung sind zwei Megatrends f&#252;r diese Entwicklungen bedeutsam:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Der demografische Wandel mit der Abnahme und der Alterung der Bev&#246;lkerung, sowie der Abnahme des Erwerbspersonenpotentials und der Alterung der Belegschaften.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Der Prozess der gesellschaftlichen Modernisierung </ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">mit den sich &#228;ndernden Wert- und Rollenvorstellungen,</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">der Ver&#228;nderung der Familienformen mit einer zunehmenden Pluralisierung der Lebensformen und den Tendenzen zu einer st&#228;rkeren Individualisierung, </ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">der starken Bildungsexpansion, von der in ganz besonderem Ma&#223;e Frauen profitiert haben, </ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">der steigenden Qualifikation von Frauen verbunden mit dem starken Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen, insbesondere von M&#252;ttern. </ListItem></UnorderedList></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Demografischer Wandel</SubHeadline><Pgraph>Der demografische Wandel f&#252;hrt in Baden-W&#252;rttemberg zu einem R&#252;ckgang der Bev&#246;lkerungszahlen und gleichzeitig zu einer starken Alterung der Bev&#246;lkerung (siehe Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Heute leben in Deutschland knapp 82 Mio. Menschen. Diese Zahl wird sich nach der Bev&#246;lkerungsvorausrechnung der amtlichen Statistik bis 2060 auf knapp 65 Mio. reduzieren <TextLink reference="11"></TextLink>. Dieser R&#252;ckgang ist f&#252;r Deutschland insgesamt, aber auch in allen Bundesl&#228;ndern zu beobachten. Der R&#252;ckgang in den einzelnen Bundesl&#228;ndern erfolgt jedoch unterschiedlich schnell.</Pgraph><Pgraph>Viel problematischer als der R&#252;ckgang der Bev&#246;lkerung ist deren Alterung. Das Durchschnittsalter in Deutschland lag 1950 bei 35 Jahren und steigt von heute 43 Jahren auf &#252;ber 50 Jahre im Jahre 2060. Der Anteil j&#252;ngerer Menschen geht zur&#252;ck, der Anteil der &#228;lteren und der hochbetagten Menschen steigt rapide an.</Pgraph><Pgraph>Der Anteil j&#252;ngerer Menschen unter 20 Jahren betr&#228;gt in 2010 knapp 20&#37; und wird im Jahre 2060 16&#37;, betragen. Der Anteil der mittleren Generation zwischen 20 und 60 Jahren wird sich im gleichen Zeitraum von heute 55&#37; auf 44&#37; reduzieren. Stark ansteigen wird die Zahl der Menschen in der &#228;lteren Generation. Der Anteil der Menschen zwischen 60 und 85 Jahren wird sich von 24&#37; auf 32&#37; erh&#246;hen und der Anteil der Hochbetagten wird sich mehr als vervierfachen von heute 2&#37; auf 9&#37;. Die absolute Zahl wird sich erh&#246;hen von heute 1,9 Mio. auf etwa 5,6 Mio. Menschen im Jahr 2060.</Pgraph><Pgraph>Eine Folge dieser Entwicklungen wird sein, dass auf Personen der mittleren, der erwerbsf&#228;higen Generation immer mehr &#228;ltere Menschen kommen werden. Die &#8222;Belastung&#8220; der mittleren Generation wird ansteigen. Der sogenannte Altenquotient misst die Relation der 65-J&#228;hrigen und &#228;lteren zu der mittleren Generation zwischen 20 und 65 Jahren. Heute kommen auf 100 Personen der mittleren Generation 65 Personen, die &#228;lter als 60 sind. Im Jahre 2060 werden es 98 &#196;ltere sein.</Pgraph><Pgraph>Diese demografischen Entwicklungen mit dem R&#252;ckgang der Bev&#246;lkerung und der Alterung gelten f&#252;r die Gesamtbev&#246;lkerung. Die gleichen Tendenzen lassen sich auch f&#252;r die Erwerbspersonen feststellen. Die Anzahl der Erwerbspersonen wird sich in den n&#228;chsten Jahren r&#252;ckl&#228;ufig entwickeln mit der Problematik einer m&#246;glichen Versch&#228;rfung des Fachkr&#228;ftemangels. Prognos rechnet z.B. f&#252;r Baden-W&#252;rttemberg bis 2015 mit einem Fachkr&#228;ftemangel in H&#246;he von 280.000 Personen und bis 2030 mit 500.000 Personen. Gleichzeitig wird der Anteil &#228;lterer Erwerbspersonen deutlich zunehmen <TextLink reference="9"></TextLink>. Seit 2003 gibt es erstmals in Deutschland mehr &#228;ltere als j&#252;ngere Erwerbspersonen und dies wird sich in den n&#228;chsten Jahren auch nicht mehr &#228;ndern. </Pgraph><Pgraph>Diese demografischen Entwicklungen resultieren wesentlich aus den niedrigen Geburtenzahlen in Deutschland. Der Anteil kinderreicher Familien mit drei oder mehr Kindern ist deutlich zur&#252;ckgegangen, der Anteil kinderloser Frauen angestiegen. Vor allem Akademikerinnen bleiben zunehmend kinderlos. Dies verweist auf M&#228;ngel bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere f&#252;r Akademikerinnen.</Pgraph><SubHeadline>Gesellschaftliche Modernisierung</SubHeadline><Pgraph>Die hier interessierenden gesellschaftlichen Ver&#228;nderungsprozesse gr&#252;nden in den ge&#228;nderten und sich weiter &#228;ndernden Wert- und Rollenvorstellungen, der Ver&#228;nderung der Familienformen mit einer zunehmenden Pluralisierung der Lebensformen und den Tendenzen zu einer st&#228;rkeren Individualisierung. Aber auch in der starken Bildungsexpansion, von der in ganz besonderem Ma&#223;e Frauen profitiert haben und dem starken Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen, insbesondere von M&#252;ttern, der mit der steigenden Qualifikation von Frauen verbunden ist.</Pgraph><Pgraph>Die Bildungsexpansion in Deutschland hat dazu gef&#252;hrt, dass das schulische Bildungsniveau enorm gestiegen ist und die heute junge Generation die h&#246;chste Schulqualifikation hat (siehe Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Von der Bildungsexpansion haben ganz besonders Frauen profitiert. Von der heute jungen Generation haben mehr als 40&#37; die (Fach-)Hochschulreife w&#228;hrend dies vor 40 Jahren nur bei 6&#37; der Frauen der Fall war. Frauen haben M&#228;nner inzwischen in der schulischen Qualifikation &#252;berholt. Dies zeigt sich z.B. auch darin, dass in Baden W&#252;rttemberg seit Mitte der 90er Jahre erstmals mehr M&#228;dchen eines Geburtsjahrganges ihr Abitur abgelegt haben als Jungen. Seitdem ist dies Jahr f&#252;r Jahr zu beobachten.</Pgraph><Pgraph>Gleichzeitig ist eine kontinuierlich steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen festzustellen. Dieser Anstieg wird ausschlie&#223;lich getragen von den M&#252;ttern. W&#228;hrend M&#252;tter fr&#252;her h&#228;ufig mit der Geburt eines Kindes aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind, versuchen heute immer mehr Eltern die beiden Lebensbereiche, Beruf und Familie, gleichzeitig miteinander zu vereinbaren. Zwei Drittel der M&#252;tter in Baden-W&#252;rttemberg sind erwerbst&#228;tig (siehe Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Erwerbsbeteiligung der M&#252;tter steigt mit dem Alter des j&#252;ngsten Kindes. Fast die H&#228;lfte der M&#252;tter mit Kleinkindern unter drei Jahren sind erwerbst&#228;tig. Sind die j&#252;ngsten Kinder &#228;lter, steigt die Erwerbst&#228;tigkeit kontinuierlich an. Anzumerken gilt hier allerdings, dass drei Viertel der erwerbst&#228;tigen M&#252;tter Teilzeit besch&#228;ftigt ist. </Pgraph><SubHeadline>Fazit</SubHeadline><Pgraph>Damit ergibt sich einerseits die Konstellation eines Facharbeitermangels mit einer Alterung der Belegschaften, und andererseits existiert ein Potential sehr gut ausgebildeter Frauen, die erwerbst&#228;tig werden m&#246;chten. Zur Umsetzung und Realisierung des Berufswunsches bedarf es allerdings Ma&#223;nahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wenn es gelingt den gut qualifizierten Frauen ad&#228;quate Besch&#228;ftigungen anzubieten, entsteht eine Win-Win-Situation, von der Unternehmen wie Besch&#228;ftigte profitieren. Dies betrifft vor dem Hintergrund des steigenden Anteils an &#196;rztinnen ganz besonders den Medizinerberuf <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Societal Changes">
      <MainHeadline>Societal Changes</MainHeadline><Pgraph>Family policy and family-friendly policies in companies have become so important because important social factors are changing. Apart from globalisation, two mega-trends are relevant to these developments:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">The demographic shift with a drop in population and ageing of the population and the decrease of the potential workforce and ageing of the workforce.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">The process of societal modernisation </ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">With changing values and roles,</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Changes in family structure with increasing pluralisation of life styles and trends towards greater individualisation,</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">The strong expansion of education, from which women in particular have benefited,</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Increasing skills amongst women connected with a strong increase in the participation of women in the workplace, especially mothers.</ListItem></UnorderedList></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Demographic Change</SubHeadline><Pgraph>Demographic change in Baden-W&#252;rttemberg is leading to a decline in population, whilst the population is ageing rapidly (see Figure 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Today there are nearly 82 million people in Germany. According to the official population forecasts, this number will drop to about 65 million reduced by 2060 <TextLink reference="11"></TextLink>. This decrease applies to Germany as a whole but also in all German states. The decline in the individual federal states, however, varies.</Pgraph><Pgraph>Much more problematic than the decline of the population is its ageing. The average age in Germany in 1950 was 35 years. Today it stands at 43 and will rise to over 50 in 2060. The proportion of young people is declining, with the proportion of elderly and very elderly people increasing rapidly.</Pgraph><Pgraph>The proportion of young people under the age of 20 was almost at 20&#37; in 2010 and will be around 16&#37; in 2060. The proportion of the middle age bracket between 20 and 60 will shrink from 55&#37; to 44&#37; in the same period. The number of older people will greatly increase. The proportion of people between 60 and 85 will increase from 24&#37; to 32&#37; and the proportion of very elderly will more than quadruple from today&#8217;s 2&#37; to 9&#37;. The elderly&#8217;s absolute number will increase from 1.9 million today to about 5.6 million people in 2060.</Pgraph><Pgraph>One consequence of these developments will be that people in the middle bracket, those of working age, will have to support more and more older people, increasing the &#8220;burden&#8221; on the middle age bracket. The so-called dependency ratio measures the ratio of people aged 65 and older against the middle age bracket (between 20 and 65). Today, for every 100 people in the middle bracket there are 65 people who are older than 60. In 2060, there will be 98.</Pgraph><Pgraph>These demographic trends of population decline and ageing apply to the entire population. The same trends can also be observed amongst the active population. The number of employed people decreases over the next few years, potentially worsening the problem of skills shortages. The forecaster Prognos expects that in Baden-W&#252;rttemberg for example, there will be a skill shortage of some 280,000 in 2015 and some 500,000 by 2030. At the same time the proportion of older people will increase significantly <TextLink reference="9"></TextLink>. Since 2003, for the first time there are more older than younger people in employment amongst German workers and this will not change in coming years.</Pgraph><Pgraph>These demographic trends essentially are a result of the low birth rate in Germany. The proportion of large families with three or more children has declined significantly, while the proportion of childless women has increased. In particular academics increasingly remain childless. This points to failures in the reconciliation of work and family, especially amongst academics.</Pgraph><SubHeadline>Societal Modernisation</SubHeadline><Pgraph>The societal changes of interest here derive from changes in values and role expectations, which continue to change, changes in family structure with increasing pluralisation of life styles and trends towards greater individualisation. But also in the strong expansion of education, from which women in particular have benefitted and the sharp rise in female labour force participation, especially mothers, a factor associated with increasing skill levels amongst women.</Pgraph><Pgraph>The expansion of education in Germany has meant that the education level has risen enormously and that the young generation has the highest levels of education (see Figure 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Women in particular have benefited from the expansion of education. Amongst young people today, more than 40&#37; have leaving certificates qualifying for tertiary education, while 40 years ago only 6&#37; of women had achieved this. Women have now overtaken men in terms of educational qualification. This is evident, amongst other things, from the fact that in the mid-90s for the first time more girls acquired A-levels than boys. Since then, this has been the case every year.</Pgraph><Pgraph>At the same time, the participation of women has steadily risen. This increase is solely due to mothers. While previously mothers often dropped out of the labour market with the birth of a child, more and more parents today try to juggle both areas of life, work and family, at the same time. Two thirds of mothers in Baden-W&#252;rttemberg are gainfully employed (see Figure 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Labour force participation by mothers increases with the age of the youngest child. Almost half of all mothers with infants under three years are economically active. If the youngest children are older, economic activity increases continuously. It should be noted though that three-quarters of working mothers are employed part-time.</Pgraph><SubHeadline>Results</SubHeadline><Pgraph>On the one hand, this results in a constellation where there is a shortage of skilled workers with an ageing workforce and at the same time with a potential of workers consisting of very well-educated women who wish to be gainfully employed. But for them to achieve such career aspirations measures are required which allow them to reconcile work and family. If one were to succeed in providing adequate jobs to well-qualified women, one would create a win-win situation benefitting both companies and employees. This especially concerns the medical profession in the light of the increasing proportion of female doctors <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Familienfreundlichkeit in Unternehmen">
      <MainHeadline>Familienfreundlichkeit in Unternehmen</MainHeadline><SubHeadline>Familienfreundliche Ma&#223;nahmen</SubHeadline><Pgraph>Familienfreundlichkeit ist ein wichtiges Thema bei der Wahl des Arbeitgebers geworden. Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass f&#252;r 92&#37; der Besch&#228;ftigten (im Alter von 25 bis 39 Jahren) mit Kindern bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtiger oder genauso wichtig ist wie die Frage nach dem Gehalt. 78&#37; dieser Personen w&#228;re bereit den Arbeitgeber f&#252;r eine bessere Vereinbarkeit der beiden Lebensbereiche zu wechseln &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.erfolgsfaktor-familie.de&#47;data&#47;downloads&#47;webseiten&#47;Factsheet&#95;Gehalt.pdf">http:&#47;&#47;www.erfolgsfaktor-familie.de&#47;data&#47;downloads&#47;webseiten&#47;Factsheet&#95;Gehalt.pdf</Hyperlink>&#93; (siehe Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Studien belegen, dass sich auch f&#252;r Arbeitgeber familienbewu&#223;te Ma&#223;nahmen lohnen. Sie f&#252;hren nachweislich zu einer h&#246;heren Mitarbeiterproduktivit&#228;t. Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter steigen, Fehlzeiten gehen zur&#252;ck, die Humankapitalakkumulation erh&#246;ht sich. Die Mitarbeiterbindung steigt und damit sinken Such- und Einarbeitungskosten. Zufriedene Mitarbeiter f&#252;hlen sich st&#228;rker an das Unternehmen gebunden und sie sind leistungsf&#228;higer. Auch f&#252;r die Mitarbeitergewinnung ergeben sich Vorteile, wenn sich ein Unternehmen auf eine familienbewusste Personalpolitik berufen kann. Dies best&#228;tigen Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen.</Pgraph><Pgraph>43&#37; der Unternehmen, die als familienfreundliches Unternehmen auditiert wurden, verweisen darauf, dass es ihnen nun leichter gelingt, Personal zu gewinnen <TextLink reference="4"></TextLink>. Familienfreundliche Ma&#223;nahmen in Unternehmen, z.B. in Krankenh&#228;usern sind damit ein wesentlicher Baustein, um dem Fachkr&#228;ftem&#228;ngel bzw. dem Fach&#228;rztemangel entgegen zu wirken. Krankenh&#228;user, die eine familienbewusste Personalpolitik betreiben und ihren Mitarbeitern familienfreundliche Ma&#223;nahmen anbieten, d&#252;rften bei der Anwerbung neuer Fach&#228;rztinnen und Fach&#228;rzte gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils von Frauen im Arztberuf deutliche Wettbewerbsvorteile gewinnen.</Pgraph><SubHeadline>Handlungsfelder</SubHeadline><Pgraph>Es gibt nicht nur die eine familienbewusste und familienorientierte Personalpolitik, sondern familienorientierte Personalpolitik hat viele Facetten. Jedes Unternehmen hat andere Strukturen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unterschiedliche Bed&#252;rfnisse. Eine familienbewusste Personalpolitik hat deshalb viele Zielgruppen und ben&#246;tigt Informationen &#252;ber die Bed&#252;rfnisse der Angestellten. Kommunikation ist deshalb eine Grundvoraussetzung f&#252;r die erfolgreiche Implementierung familienfreundlicher Ma&#223;nahmen. Untersuchungen belegen eine deutliche Diskrepanz zwischen den Angeboten in einem Unternehmen und der Kenntnis dieser Angebote durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink> (siehe Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Handlungsfelder f&#252;r familienfreundliche Ma&#223;nahmen in Unternehmen reichen von Arbeitszeit- und Organisationsfragen (z.B. Teilzeit, Arbeitszeitkonten, Wohnraumarbeit, Telearbeit, Personaleinsatzplanung etc.) &#252;ber Elternzeit und Wiedereinstiegsprogramme (z.B. Kontakt halten, Qualifikationserhalt, Partnermonate etc.), unterschiedlichen Kinderbetreuungsangeboten (z.B. Ferien- und Notfallbetreuung, Eltern-Kind-Arbeitszimmer, Elterninitiativen, firmeneigene Kinderbetreuung, Belegpl&#228;tze etc.) bis hin zu Serviceleistungen f&#252;r Familien (z.B. Angebote f&#252;r haushaltsnahe Dienste, Sport- und Gesundheitsangeboten, Elternseminare etc.). </Pgraph><Pgraph>Zuk&#252;nftig d&#252;rfte mit der demografischen Entwicklung aber auch die Frage nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (z.B. Entlastungsangebote oder Beratungen und Informationen) immer wichtiger werden, genauso wie der Erhalt der Qualifikation und Arbeitskraft der &#228;lter werdenden Belegschaft (z.B. durch Arbeitsgestaltung, Qualifizierungsangebote, Wissens- und Erfahrungsweitergabe etc.). Familienfreundlichkeit ist schlie&#223;lich generell Teil der gesamten Unternehmenskultur (F&#252;hrungsstil, betriebsinterne Kommunikation, Au&#223;endarstellung etc.). Eine gute &#220;bersicht &#252;ber Handlungsfelder, Ma&#223;nahmen und Praxisbeispiele bietet das Internetportal <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.kompetenzzentrum-bw.de">http:&#47;&#47;www.kompetenzzentrum-bw.de</Hyperlink>. </Pgraph><SubHeadline>Kosten und Nutzen</SubHeadline><Pgraph>Es liegen nur vereinzelt ver&#246;ffentlichte betriebsinterne Berechnungen zu den Kosten und Nutzen familienfreundlicher Ma&#223;nahmen in einzelnen Unternehmen vor <TextLink reference="4"></TextLink>. Dennoch zeigen die wenigen ver&#246;ffentlichten Berechnungen, dass sich Familienfreundlichkeit auch monet&#228;r auszahlt. </Pgraph><Pgraph>So hat die MVV Energie AG dargelegt, dass in diesem Unternehmen jeder eingesetzte Euro zu einer Ersparnis von 2,50 Euro gef&#252;hrt hat. Diese Berechnung beruht auf einer Reduzierung der Ausstiegsquote nach der Elterzeit von 32&#37; auf 11&#37;, so dass sich die Personalwiederbeschaffungskosten reduziert haben. Sie beruhen auf einer Reduzierung der Elternzeit von 32 Monaten auf 14 Monate mit der Wirkung einer Senkung der Wiedereingliederungskosten und in geringeren krankheitsbedingten Kosten. Zugewinne aufgrund der Steigerung der Arbeitgeberattraktivit&#228;t sowie der Mitarbeiterproduktivit&#228;t und &#8211;motivation sind hierbei noch nicht eingerechnet &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.familienfreundlicher-betrieb.de&#47;FFBetr&#47;Praxisbeispiele&#47;detail.asp&#63;222000.3.xml">http:&#47;&#47;www.familienfreundlicher-betrieb.de&#47;FFBetr&#47;Praxisbeispiele&#47;detail.asp&#63;222000.3.xml</Hyperlink>&#93;.</Pgraph><Pgraph>Ein anderes Beispiel ist die Unfallklinik Murnau, die monet&#228;r bewertete Nutzenzuw&#228;chse durch familienf&#246;rdernde Ma&#223;nahmen nachweist. In einer Saldierung der Kosten und Nutzen kommt die Unfallklinik f&#252;r das Jahr 2007 zu einem Plus von 136.700 Euro.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Family-friendliness in Business">
      <MainHeadline>Family-friendliness in Business</MainHeadline><SubHeadline>Family-friendly Measures</SubHeadline><Pgraph>Family-friendliness has become an important factor when choosing an employer. Scientific surveys show that 92&#37; of workers (aged 25 to 39) with children consider the question of compatibility of family and career as more important or as important as the question of the salary when choosing a new employer. 78&#37; of these people would be willing to switch to an employer who offers a better balance between the two areas of life &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.erfolgsfaktor-familie.de&#47;data&#47;downloads&#47;webseiten&#47;Factsheet&#95;Gehalt.pdf">http:&#47;&#47;www.erfolgsfaktor-familie.de&#47;data&#47;downloads&#47;webseiten&#47;Factsheet&#95;Gehalt.pdf</Hyperlink>&#93; (see Figure 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Furthermore studies show that family-friendly measures benefit the employer, as they demonstrably lead to higher employee productivity. Job satisfaction and motivation of employees rise, absenteeism falls, human capital accumulation increases. Worker retention increases and thus reduces the costs of locating new workers and training. Satisfied employees feel more loyal to the company and they are more productive. There are even advantages in employee recruitment if a company can refer to family-friendly personnel policies. These recruitment factors have been confirmed by HR managers in German companies.</Pgraph><Pgraph>43&#37; of companies, which were audited as family-friendly companies, refer to the fact that it is now easier for them to attract staff <TextLink reference="4"></TextLink>. Family-friendly policies in companies, for example hospitals, are thus an essential factor for countering the skills shortage or the shortage of specialist doctors. Hospitals which have family-friendly personnel policies and which offer family-friendly services to their staff are likely to have distinct competitive advantages in the recruitment of new specialist doctors, particularly against the background of the increasing share of women in the medical profession.</Pgraph><SubHeadline>Spheres of Activity</SubHeadline><Pgraph>Family-oriented personnel policy has many facets and is not limited to family-friendly and family-oriented personnel policies. Each organisation has different structures and employees with different needs. Therefore family-conscious personnel policies have different target audiences and require information about the needs of employees. Communication is thus a prerequisite for the successful implementation of family-friendly measures. Studies show a clear discrepancy between the service offers in organisations and the awareness of these offers by the employees <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink> (see Figure 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Areas for action regarding family-friendly policies in organisations range from labour and organisational issues (such as part-time work, working time accounts, housing, distance working, staff scheduling, etc.), parental leave and re-entry programs (maintaining contact, qualification maintenance, partner months, etc.), a variety of childcare services (such as holiday and emergency care, parent-child offices, parent initiatives, in-house childcare, reserved spaces, etc.) to services for families (such as offers of services close to the home, sports and health facilities, parents&#8217; seminars, etc.).</Pgraph><Pgraph>But the demographic development is also likely to increase the importance of the issue of better balance between work and care (for example respite offers or advice and information), as will qualification and labour maintenance of the ageing workforce (for example through job design, training courses, knowledge and experience transmission, etc.). Family-friendly in the end is a general part of the overall corporate culture (management style, internal communications, external communications, etc.). A good overview of spheres of action, policies and real-world examples can be found on the website <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.kompetenzzentrum-bw.de">http:&#47;&#47;www.kompetenzzentrum-bw.de</Hyperlink>. </Pgraph><SubHeadline>Cost and Benefits</SubHeadline><Pgraph>There are only a few published in-house calculations on the costs and benefits of family-friendly measures in individual organisations <TextLink reference="4"></TextLink>. Nevertheless, the few published calculations show that family-friendliness has financial benefits.</Pgraph><Pgraph>For example, MVV Energie AG has stated that every Euro invested has led to savings of &#8364;2.50. This calculation is based on a reduction of the number of staff dropping off after parental leave from 32&#37; to 11&#37;, thus reducing the costs of personnel replacement. This is based on a reduction of parental leave from 32 months to 14 months, which has the effect of lowering the costs of re-integrating staff and lower illness-related costs. Gains due to the increased attractiveness of the employer and employee motivation and productivity are not included here &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.familienfreundlicher-betrieb.de&#47;FFBetr&#47;Praxisbeispiele&#47;detail.asp&#63;222000.3.xml">http:&#47;&#47;www.familienfreundlicher-betrieb.de&#47;FFBetr&#47;Praxisbeispiele&#47;detail.asp&#63;222000.3.xml</Hyperlink>&#93;.</Pgraph><Pgraph>Another example is the trauma centre at Murnau, which has demonstrated financial benefits growth due to family-friendly measures. When netting out the costs and benefits, the hospital achieved a gain of &#8364;136,700 in 2007.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Schlussfolgerung">
      <MainHeadline>Schlussfolgerung</MainHeadline><Pgraph>Ein Baustein, den Herausforderungen durch den demografischen Wandel und den gesellschaftlichen Ver&#228;nderungsprozessen zu begegnen, sind familienfreundliche Ma&#223;nahmen. Eine familienbewusste Personalpolitik gewinnt im Bereich der Medizin mit dem sich abzeichnenden &#196;rztemangel und der Zunahme des Anteils von &#196;rztinnen an Bedeutung und stellt f&#252;r Krankenh&#228;user einen strategischen Wettbewerbsvorteil bei der Personalgewinnung und -sicherung sowie bei der Produktivit&#228;t der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Conclusions">
      <MainHeadline>Conclusions</MainHeadline><Pgraph>Family-friendly measures are one part of the solution to meeting the challenges posed by demographic and social change. With the looming shortage of physicians and the increase in the proportion of female doctors, family-conscious personnel policy is continuously gaining in importance in the medical arena and represents a strategic competitive advantage in staff recruitment, retention and productivity in hospitals.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declare that he has no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Bev&#246;lkerung 1950 bis 2009 sowie Vorausrechnung bis 2060 in Deutschland&#42;)</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 2: Population development in Germany 1950 to 2009 including forecast to 2060&#42;)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: H&#246;here Bildungsabschl&#252;sse in der j&#252;ngeren Generation, Deutschland 2009</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 3: Higher education of the younger generation, Germany 2009</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Erwerbst&#228;tigenquoten von M&#252;ttern nach Alter des j&#252;ngsten Kindes in Deutschland 2009</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 4: Employment rates of mothers according to age of youngest child in Germany 2009</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Bedeutung von Familienfreundlichkeit bei der Wahl des Arbeitgebers</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 5: Importance of family-friendliness when choosing an employer</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Angebote von Arbeitgebern und Kenntnisse der Arbeitnehmer</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 6: Offers from employers and knowledge ther of amongst employees</Mark1></Pgraph></Caption>
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