<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>zma000703</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000703</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0007035</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Kommentar</ArticleType>
    <ArticleType language="en">commentary</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Pr&#252;fungen an den medizinischen Fakult&#228;ten - Qualit&#228;t, Verantwortung und Perspektiven</Title>
      <TitleTranslated language="en">Exams at Medical Faculties - Quality, Responsibility and Perspectives</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Fischer</Lastname>
          <LastnameHeading>Fischer</LastnameHeading>
          <Firstname>Martin R.</Firstname>
          <Initials>MR</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
          <AcademicTitleSuffix>MME (Bern)</AcademicTitleSuffix>
        </PersonNames>
        <Address language="de">Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheit, Institut f&#252;r Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Alfred-Herrhausen-Stra&#223;e 50, D-52448 Witten, Deutschland<Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA), Ausschuss Pr&#252;fungen</Affiliation><Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheit, Institut f&#252;r Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Address language="en">Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheit, Institut f&#252;r Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Alfred-Herrhausen-Stra&#223;e 50, D-52448 Witten, Germany<Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA), Ausschuss Pr&#252;fungen</Affiliation><Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheit, Institut f&#252;r Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Germany</Affiliation></Address>
        <Email>martin.fischer&#64;uni-wh.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Holzer</Lastname>
          <LastnameHeading>Holzer</LastnameHeading>
          <Firstname>Matthias</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
          <AcademicTitle>Dipl.-Ing.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address language="de">
          <Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA), Ausschuss Pr&#252;fungen</Affiliation>
          <Affiliation>Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen, Medizinische Klinik Innenstadt, Bayerisches Kompetenznetzwerk Lehre in der Medizin, Kompetenzzentrum Pr&#252;fungen, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Address language="en">
          <Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA), Ausschuss Pr&#252;fungen</Affiliation>
          <Affiliation>Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen, Medizinische Klinik Innenstadt, Bayerisches Kompetenznetzwerk Lehre in der Medizin, Kompetenzzentrum Pr&#252;fungen, Munich, Germany</Affiliation>
        </Address>
        <Email>matthias.holzer&#64;lrz.uni-muenchen.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>J&#252;nger</Lastname>
          <LastnameHeading>J&#252;nger</LastnameHeading>
          <Firstname>Jana</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
          <AcademicTitle>PD Dr. med.</AcademicTitle>
          <AcademicTitleSuffix>MME (Bern)</AcademicTitleSuffix>
        </PersonNames>
        <Address language="de">
          <Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA), Ausschuss Pr&#252;fungen</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;t Heidelberg, Medizinische Fakult&#228;t, Medizinische Klinik, Kompetenzzentrum f&#252;r Pr&#252;fungen in der Medizin in Baden-W&#252;rttemberg, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Address language="en">
          <Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA), Ausschuss Pr&#252;fungen</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;t Heidelberg, Medizinische Fakult&#228;t, Medizinische Klinik, Kompetenzzentrum f&#252;r Pr&#252;fungen in der Medizin in Baden-W&#252;rttemberg, Heidelberg, Germany</Affiliation>
        </Address>
        <Email>jana.juenger&#64;med.uni-heidelberg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20101024</DateReceived>
    <DateRevised>20101026</DateRevised>
    <DateAccepted>20101026</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20101115</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>27</Volume>
        <Issue>5</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>66</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Kommentar">
      <MainHeadline>Kommentar</MainHeadline><Pgraph>Der Ausschuss Pr&#252;fungen der GMA hat zusammen mit dem Kompetenzzentrum f&#252;r Pr&#252;fungen in der Medizin in Baden-W&#252;rttemberg 2008 eine Leitlinie f&#252;r Fakult&#228;ts-interne schriftliche Leistungsnachweise w&#228;hrend des Medizinstudiums publiziert <TextLink reference="1"></TextLink>. In der Folge wurde die Umsetzung dieser Leitlinie als Qualit&#228;tsstandard lebhaft diskutiert. Eine Umfrage zum Ist-Zustand der Pr&#252;fungen in fakult&#228;rer Verantwortung wurde im Auftrag des Medizinischen Fakult&#228;tentages (MFT) von Heidelberg aus durchgef&#252;hrt und ver&#246;ffentlicht <TextLink reference="2"></TextLink>. Dabei wurde klar, dass bisher schriftliche Pr&#252;fungen im Multiple-Choice (MC) Format vorherrschen und eine Reihe von Verbesserungsm&#246;glichkeiten im Sinne eines allgemeinen Qualit&#228;tsstandards f&#252;r Planung, Fragenerstellung, Review, Durchf&#252;hrung, Auswertung und Ergebnismitteilung bestehen. Nur eine kleine Minderheit der F&#228;cher setzt bisher klinisch-praktische Pr&#252;fungsformate wie den OSCE ein, wenn auch mittlerweile fast jede Fakult&#228;t in zumindest einem Fach einen OSCE durchf&#252;hrt. Eine Vergleichbarkeit der Noten zwischen den Fakult&#228;ten ist aufgrund formal und inhaltlich unterschiedlicher Pr&#252;fungen nicht gegeben. Zur Qualit&#228;tssicherung und zur Verbesserung des interfakult&#228;ren Austausches wurden Kompetenznetzwerke f&#252;r die medizinische Lehre gegr&#252;ndet &#8211; zun&#228;chst in Baden-W&#252;rttemberg und dann in Bayern. Das Thema Pr&#252;fungen spielt dabei eine zentrale Rolle. Beide Netzwerke mit jeweils f&#252;nf medizinischen Fakult&#228;ten haben die Umsetzung der GMA-Leitlinien f&#252;r fakult&#228;re Pr&#252;fungen abgefragt <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Erfreulicherweise werden die Leitlinien von allen Fakult&#228;ten beachtet und zu einem gr&#246;&#223;eren Teil bereits umgesetzt. Wie bei der MFT-Umfrage <TextLink reference="2"></TextLink> ergibt sich aber auch hier ein differenziertes Bild mit unterschiedlichen Umsetzungsrealit&#228;ten zwischen den Fakult&#228;ten. </Pgraph><Pgraph>Das Erreichte ist erfreulich, aber die Weiterentwicklung der Pr&#252;fungsqualit&#228;t und der &#252;berfakult&#228;re Austausch dazu geh&#246;ren weiterhin ganz oben auf die Agenda. Niemand wird den medizinischen Fakult&#228;ten diese Arbeit abnehmen. Die Etablierung weiterer regionaler Kooperationsnetzwerke zwischen den Fakult&#228;ten ist w&#252;nschenswert &#8211; k&#246;nnen doch dadurch neben aller politisch gewollten und notwendigen Konkurrenz die erforderlichen Synergien entstehen, um die Pr&#252;fungskultur weiter zu entwickeln wie in Baden-W&#252;rttemberg und Bayern gezeigt werden konnte. </Pgraph><Pgraph>Ein Beispiel f&#252;r Synergieeffekte ist die Zusammenarbeit zur Pr&#252;fungsfragenerstellung und zur Bewertung der Fragenqualit&#228;t in einer &#252;berfakult&#228;ren Datenbank. Diese Bem&#252;hungen tragen inzwischen an vielen Stellen Fr&#252;chte. Hier sei stellvertretend f&#252;r eine Reihe solcher Ans&#228;tze das Item-Managementsystem Medizin (IMS-Medizin) genannt, das inzwischen von 15 Fakult&#228;ten gemeinsam genutzt wird und vom Kompetenzzentrum in Heidelberg koordiniert wird. Wenn genug hochwertige Pr&#252;fungsfragen und OSCE-Stationen in einer Datenbank vorhanden sind, ist die Basis f&#252;r &#252;berfakult&#228;re Pr&#252;fungsverb&#252;nde und freiwillige interfakult&#228;re Leistungsvergleiche vor dem schriftlichen 2. Staatsexamen mit entsprechenden Korrekturm&#246;glichkeiten gelegt. Die Fragenerstellung und der Reviewprozess sind zentral elektronisch verf&#252;gbar. Zuk&#252;nftig k&#246;nnte die Ver&#246;ffentlichung von Pr&#252;fungsinhalten bei einer entsprechend gro&#223;en Zahl verf&#252;gbarer hochwertiger Fragen neu diskutiert werden. Der Schwarzhandel mit Altklausuren w&#252;rde dann der Vergangenheit angeh&#246;ren. Die elektronische Pr&#252;fungsdurchf&#252;hrung ist ebenfalls bereits vielerorts etabliert. Die Entwicklung von &#252;berfakult&#228;ren Standardl&#246;sungen liegt nahe und wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wann wohl das schriftliche 2. Staatsexamen erstmals in elektronischer Form vom Institut f&#252;r Medizinische und Pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP) durchgef&#252;hrt werden wird&#63;</Pgraph><Pgraph>Nur durch &#220;berpr&#252;fung von Wissens und Kompetenzen, sowie einer geeigneten R&#252;ckmeldung dazu, ist Lernen sinnvoll m&#246;glich. Pr&#252;fungen stellen dabei eine Lerngelegenheit f&#252;r Dozenten und Studierende dar. Allerdings sollte untersucht werden, wie die R&#252;ckmeldemodi gestaltet sein m&#252;ssen, damit alle an den Pr&#252;fungen Beteiligten auch effektiv daraus lernen k&#246;nnen. Formative Pr&#252;fungsformate leisten dazu einen wichtigen Beitrag &#8211; allen voran der Progresstest Medizin von der Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, den inzwischen ein Drittel aller Medizinischen Fakult&#228;ten in Deutschland einsetzten. Solche Pr&#252;fungsinstrumente k&#246;nnen &#252;ber die R&#252;ckmeldefunktion zum Leistungsstand der Lernenden hinaus auch wichtige Beitr&#228;ge zur curricularen Steuerung leisten, wie der Beitrag zum Progresstest aus M&#252;nchen von Schmidmaier et al. <TextLink reference="5"></TextLink> aufzeigt.  </Pgraph><Pgraph>Der m&#252;ndliche-praktische Teil des 2. Staatsexamens bedarf der besseren Strukturierung und Standardisierung. Hier entwickeln sich neue Kooperationen zwischen den Fakult&#228;ten und den zust&#228;ndigen Landespr&#252;fungs&#228;mtern, die sehr zu begr&#252;&#223;en sind. Die Schweiz erprobt derzeit ihr m&#252;ndlich-praktisches Staatsexamen, das 2011 mit 12 bis 16 Pr&#252;fungsstationen verbindlich f&#252;r alle Absolventen der Medizin sein wird. Damit ist im Gegensatz zu Deutschland dann eine &#252;berfakult&#228;re Vergleichbarkeit nicht nur des in schriftlichen Pr&#252;fungen erfassbaren Wissens sondern auch der F&#228;higkeiten und Fertigkeiten m&#246;glich. Die Schweiz verf&#252;gt &#252;ber einen nationalen Lernzielkatalog, auf dem die Pr&#252;fungsinhalte des m&#252;ndlichen-praktischen Staatsexamens fu&#223;en. Durch den f&#252;r die Medizin in Deutschland vom MFT und der GMA auf den Weg gebrachten Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin <TextLink reference="6"></TextLink> arbeiten inzwischen 21 Arbeitsgruppen daran, die Voraussetzungen f&#252;r eine solche nationale strukturierte m&#252;ndlich-praktische Pr&#252;fung zu schaffen. Etwas Geduld bis zur Fertigstellung ist aber noch gefragt. Doch damit nicht genug: Die GMA und der Ausschuss Pr&#252;fungen sollten sich zuk&#252;nftig auch verst&#228;rkt in Zusammenarbeit mit den &#196;rztekammern um die Qualit&#228;t der Facharztpr&#252;fungen k&#252;mmern. Hier besteht erheblicher Weiterentwicklungsbedarf gerade auch im Vergleich zu den Nachbarl&#228;ndern &#214;sterreich und Schweiz, die beide einen erheblichen Qualit&#228;tsvorsprung im Hinblick auf Objektivit&#228;t, Reliabilit&#228;t und Validit&#228;t der Facharztpr&#252;fungen aufzuweisen haben. </Pgraph><Pgraph>Es gilt also auf fakult&#228;rer, regionaler, nationaler und internationaler Ebene voneinander zu lernen und eine durchgehende Pr&#252;fungskultur in hoher Qualit&#228;t zu etablieren. Hierzu ergeben sich Forschungsfragen in H&#252;lle und F&#252;lle. Es bleibt viel zu tun&#33;</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Commentary">
      <MainHeadline>Commentary</MainHeadline><Pgraph>In 2008 the Exam Committee of the GMA, together with the Competence Centre for exams in medicine in Baden-W&#252;rttemberg published a guideline for faculty internal written assessment records in medical school <TextLink reference="1"></TextLink>. As a result, the implementation of this guideline as a quality standard was lively debated. A survey of the current state of exams under the faculty&#8217;s responsibility was carried out and published at the request of Medizinischer Fakult&#228;tentag (MFT) from Heidelberg <TextLink reference="2"></TextLink>. It became clear that the Multiple-Choice (MC) format so far predominate in written examinations and that there are a number of opportunities for improvement in terms of general quality standards for design, item construction, review, implementation, evaluation and communicating results. Only a small minority of subjects to date uses clinical-practical examination formats such as the OSCE, although by now every faculty conducts an OSCE at least in one subject. A comparison of the results between the faculties is not possible due to the different form and content of the tests given. To ensure quality and improve interdepartmental exchange, competence networks for medical education were established - first in Baden-W&#252;rttemberg and then in Bavaria. The subject of examinations plays a central role in these. Both networks, each with five medical schools have requested the implementation of the GMA guidelines for faculty examinations <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. We are pleased to note that the guidelines are being observed by all departments and to a greater extent have already been implemented. But as with the MFT survey <TextLink reference="2"></TextLink> we get a complex picture with different implementation realities between the faculties.</Pgraph><Pgraph>These achievements are encouraging but developing exam quality and the interdisciplinary exchange further remain high on the agenda. No one will relieve the medical schools of the need to do so. Setting up further regional cooperation networks between the faculties is desirable as this can create synergies to further develop the exam culture as could be shown in Baden-W&#252;rttemberg and Bavaria alongside all the necessary competition demanded by politics.</Pgraph><Pgraph>An example of synergetic effects is cooperation on exam question preparation and on test item review in an interdisciplinary database. These efforts are now bearing fruit in many places. We will mention the item-management system medicine (IMS-Medicine) as an example for a number of such approaches, which is now shared by 15 faculties and coordinated by the competence centre in Heidelberg. If enough high-quality test questions and OSCE stations are available in a database, the basis for cross-disciplinary examination associations  and voluntary interfaculty comparison of results prior to the second written state examination with appropriate correction options is laid. The creation of questions and the reviewing process are centrally available in digital format. In future the publication of exam content could be discussed again should this become necessary through a large number of available high-quality questions. The black market of former exam sheets would then be a thing of the past. Conducting exams digitally is also well established in many places. The development of interdisciplinary standard solutions is obvious and will not be long in coming. One wonders when the second written national exam will first be carried out in digital form by the Institute of Medical and Pharmaceutical Examination Questions (IMPP).</Pgraph><Pgraph>Only by testing knowledge and skills as well as appropriate feedback, sensible learning is possible. Exams represent a learning opportunity for teachers and students. However, it should be investigated how the feedback should be designed so that everyone involved in the exams can learn from it effectively. Formative exam formats make an important contribution to this, especially the Progress-Test Medicine of the Charit&#233; Berlin which by now a third of all medical faculties in Germany are using. Such testing tools can make important contributions to the study achievements of students, as shown by the contribution by Schmidmaier at al. from Munich <TextLink reference="5"></TextLink> to the Progresstest.</Pgraph><Pgraph>The oral-practical part of the second national examination needs to be better structured and standardised. Here new collaborative efforts between the faculties and the relevant state examination boards are being developed, which is very welcome. Switzerland is currently testing their oral-practical state examination which by 2011 will be compulsory for all medical undergraduates with 12 to 16 test stations. In contrast to Germany, this will enable not only interdisciplinary comparison of knowledge evaluated in written examinations but also of knowledge and skills. Switzerland has a national learning objectives catalogue on which the exam content of the oral-practical state exams are based. Through the National Competency-based Learning Objectives Catalogue in Medicine <TextLink reference="6"></TextLink> initiated for medical education in Germany by the MFT and the GMA, by now 21 working groups are working to create the conditions for such a national structured oral-practical exam. But it will require some patience before it is completed. But even beyond that, the GMA and the exams committee in future will collaborate more closely with medical associations to improve the quality of the specialist exams. There is considerable need for further development in this area, especially in comparison with the neighbouring countries Austria and Switzerland, both of which have a substantial qualitative head-start in terms of objectivity, reliability and validity of the specialist exams.</Pgraph><Pgraph>It is therefore necessary to learn from each other at the faculty, regional, national and international level to establish a continuous audit culture of high quality. For this purpose, research questions arise in abundance and much remains to be done&#33;</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kompetenzzentrum Pr&#252;fungen Baden-W&#252;rttemberg</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fischer MR</RefAuthor>
        <RefTitle>Leitlinie f&#252;r Fakult&#228;ts-interne Leistungsnachweise w&#228;hrend des Medizinstudiums: Ein Positionspapier des GMA-Ausschusses Pr&#252;fungen und des Kompetenzzentrums Pr&#252;fungen Baden-W&#252;rttemberg</RefTitle>
        <RefYear>2008</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc74</RefPage>
        <RefTotal>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung, Kompetenzzentrum Pr&#252;fungen Baden-W&#252;rttemberg, Fischer MR. Leitlinie f&#252;r Fakult&#228;ts-interne Leistungsnachweise w&#228;hrend des Medizinstudiums: Ein Positionspapier des GMA-Ausschusses Pr&#252;fungen und des Kompetenzzentrums Pr&#252;fungen Baden-W&#252;rttemberg. GMS Z Med Ausbild. 2008;25(1):Doc74. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;static&#47;de&#47;journals&#47;zma&#47;2008-25&#47;zma000558.shtml</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;static&#47;de&#47;journals&#47;zma&#47;2008-25&#47;zma000558.shtml</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>M&#246;ltner A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Duelli R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Resch F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schultz JH</RefAuthor>
        <RefAuthor>J&#252;nger J</RefAuthor>
        <RefTitle>Fakult&#228;tsinterne Pr&#252;fungen an den deutschen medizinischen Fakult&#228;ten</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc44</RefPage>
        <RefTotal>M&#246;ltner A, Duelli R, Resch F, Schultz JH, J&#252;nger J. Fakult&#228;tsinterne Pr&#252;fungen an den deutschen medizinischen Fakult&#228;ten. GMS Z Med Ausbild. 2010;27(3):Doc44. DOI: 10.3205&#47;zma000681. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;static&#47;de&#47;journals&#47;zma&#47;2010-27&#47;zma000681.shtml</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma000681</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Reindl M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Holzer M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fischer MR</RefAuthor>
        <RefTitle>Durchf&#252;hrung der Pr&#252;fungen nach den Leitlinien des GMA-Ausschusses Pr&#252;fungen: Eine Bestandsaufnahme aus Bayern</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc56</RefPage>
        <RefTotal>Reindl M, Holzer M, Fischer MR. Durchf&#252;hrung der Pr&#252;fungen nach den Leitlinien des GMA-Ausschusses Pr&#252;fungen: Eine Bestandsaufnahme aus Bayern. GMS Z Med Ausbild. 2010;27(4):Doc56. DOI: 10.3205&#47;zma000693. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;static&#47;de&#47;journals&#47;zma&#47;2010-27&#47;zma000693.shtml</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma000693</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>J&#252;nger J</RefAuthor>
        <RefAuthor>M&#246;ltner A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lammerding-K&#246;ppel M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Rau T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Obertacke U</RefAuthor>
        <RefAuthor>Biller S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Narci&#223; E</RefAuthor>
        <RefTitle>Durchf&#252;hrung der universit&#228;ren Pr&#252;fungen im klinischen Abschnitt des Medizinstudiums nach den Leitlinien des GMA-Ausschusses Pr&#252;fungen: Eine Bestandsaufnahme der medizinischen Fakult&#228;ten in Baden-W&#252;rttemberg</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc57</RefPage>
        <RefTotal>J&#252;nger J, M&#246;ltner A, Lammerding-K&#246;ppel M, Rau T, Obertacke U, Biller S, Narci&#223; E. Durchf&#252;hrung der universit&#228;ren Pr&#252;fungen im klinischen Abschnitt des Medizinstudiums nach den Leitlinien des GMA-Ausschusses Pr&#252;fungen: Eine Bestandsaufnahme der medizinischen Fakult&#228;ten in Baden-W&#252;rttemberg. GMS Z Med Ausbild. 2010;27(4):Doc57. DOI: 10.3205&#47;zma000694. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;static&#47;de&#47;journals&#47;zma&#47;2010-27&#47;zma000694.shtml</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma000694</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Hahn EG</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fischer MR</RefAuthor>
        <RefTitle>Nationaler Kompetenzbasierter Lernzielkatalog Medizin (NKLM) f&#252;r Deutschland: Zusammenarbeit der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) und des Medizinischen Fakult&#228;tentages (MFT)</RefTitle>
        <RefYear>2009</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc35</RefPage>
        <RefTotal>Hahn EG, Fischer MR. Nationaler Kompetenzbasierter Lernzielkatalog Medizin (NKLM) f&#252;r Deutschland: Zusammenarbeit der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) und des Medizinischen Fakult&#228;tentages (MFT). GMS Z Med Ausbild. 2009;26(3):Doc35. DOI: 10.3205&#47;zma000627. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;static&#47;de&#47;journals&#47;zma&#47;2009-26&#47;zma000627.shtml</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma000627</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Schmidmaier R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Holzer M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Angstwurm M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Nouns Z</RefAuthor>
        <RefAuthor>Reincke M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fischer MR</RefAuthor>
        <RefTitle>Querschnittevaluation des Medizinischen Curriculums M&#252;nchen (MeCuM) mit Hilfe des Progress Test Medizin (PTM)</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc70</RefPage>
        <RefTotal>Schmidmaier R, Holzer M, Angstwurm M, Nouns Z, Reincke M, Fischer MR. Querschnittevaluation des Medizinischen Curriculums M&#252;nchen (MeCuM) mit Hilfe des Progress Test Medizin (PTM). GMS Z Med Ausbild. 2010;27(5):Doc70. DOI: 10.3205&#47;zma000707. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;zma&#47;2010-27&#47;zma000707.shtml</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma000707</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>