<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.32/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>zma000639</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000639</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0006393</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Kurzbeitrag&#47;short communication</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Aufbau eines Interdisziplin&#228;ren Skills Lab an der Medizinischen Fakult&#228;t der TU-Dresden und Integration in das DIPOL&#174;-Curriculum </Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Fichtner</Lastname>
          <LastnameHeading>Fichtner</LastnameHeading>
          <Firstname>Andreas</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>TU Dresden, Medizinische Fakult&#228;t, Interdisziplin&#228;res Skills Lab, Fetscherstra&#223;e 74, 01307 Dresden, Deutschland, Tel.: 0351&#47;458-18018<Affiliation>TU Dresden, Medizinische Fakult&#228;t, Interdisziplin&#228;res Skills Lab, Dresden, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>andreas.fichtner&#64;unklinikum-dresden.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20100102</DateReceived>
    <DateRevised>20100111</DateRevised>
    <DateAccepted>20100113</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20100224</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>27</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>02</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Hintergrund">
      <MainHeadline>Hintergrund</MainHeadline><Pgraph>Dresdner <Mark1>M</Mark1>edizinisch <Mark1>P</Mark1>raktisches <Mark1>Z</Mark1>entrum, Interdisziplin&#228;res Skills Lab der Hochschulmedizin Dresden (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> und Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Klinisch-praktische Kompetenzen sind bei &#228;rztlichen Berufseinsteigern oft unzureichend vorhanden. <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Training klinisch-praktischer Fertigkeiten in sogenannten Skills Labs soll dem entgegenwirken. Zur Effektivit&#228;t von Skills Labs gibt es verschiedene Untersuchungen, z.B. hinsichtlich erh&#246;hter Anwendungsh&#228;ufigkeit der erlernten Fertigkeiten in Famulaturen <TextLink reference="6"></TextLink>, verbesserter Pr&#252;fungsergebnisse im OSCE <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, verbesserter Arzt-Patientenbeziehung <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink> und erh&#246;hter Patientensicherheit <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>An der Medizinischen Fakult&#228;t &#8222;Carl-Gustav-Carus&#8220; in Dresden erfolgt das Medizinstudium seit Jahren nach einem Reformcurriculum, namentlich &#8222;Dresdner integratives Patienten&#47;Problem-Orientiertes Lernen&#8220;, DIPOL&#174;, ein Hybridcurriculum aus Kursen (mit praktischen Pr&#252;fungen wie OSCE), Praktika, Tutorien und Vorlesungen: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;tu-dresden.de&#47;die&#95;tu&#95;dresden&#47;fakultaeten&#47;medizinische&#95;fakultaet&#47;studium&#47;DIPOL&#47;index&#95;html">http:&#47;&#47;tu-dresden.de&#47;die&#95;tu&#95;dresden&#47;fakultaeten&#47;medizinische&#95;fakultaet&#47;studium&#47;DIPOL&#47;index&#95;html</Hyperlink>.</Pgraph><Pgraph>Die Entwicklung des Dresdner Reformcurriculum erfolgte nicht zuletzt in dem Bestreben, die Medizinerausbildung praxisnaher zu gestalten und wurde mit gro&#223;en Anstrengungen und Personalaufwand in der Fakult&#228;t umgesetzt. </Pgraph><Pgraph>Dennoch fordern Studierende in Evaluationen immer wieder vermehrte praktische Ausbildungsm&#246;glichkeiten in den POL-Kursen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zielsetzung und Initiierung eines Pilotprojekts">
      <MainHeadline>Zielsetzung und Initiierung eines Pilotprojekts</MainHeadline><Pgraph>Um die Praxisn&#228;he des Studiums zu erh&#246;hen und die Absolventen bei Eintritt in das Praktische Jahr und die Assistenzarztausbildung besser klinisch einsetzen zu k&#246;nnen, war der Aufbau eines Skills Lab naheliegend. Daher nahm der Autor an der j&#228;hrlichen internen Ausschreibung zur &#8222;F&#246;rderung von Einzelprojekten in der Lehre an der Medizinischen Fakult&#228;t der TU Dresden im Jahr 2008&#8220; mit dem Projekt &#8222;Implementierung eines fach&#252;bergreifenden praktischen Basisfertigkeitentrainings im Rahmen eines &#34;Praxistages&#34; f&#252;r das 7.-9. Semester Medizin&#8220; teil. Damit wurden 15000&#8364; Projektgeld und die eigene halbe Stelle f&#252;r die Dauer eines Jahres eingeworben. </Pgraph><Pgraph>&#220;bergeordnete Ziele waren und sind dabei folgende:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Design und Etablierung einer interdisziplin&#228;ren, nicht fachgebundenen praktischen Basisausbildung f&#252;r Medizinstudenten an der Medizinischen Fakult&#228;t der TU Dresden</ListItem><ListItem level="1">M&#246;glichst personalneutrale und kosteneffektive wie &#8211;transparente Durchf&#252;hrung </ListItem><ListItem level="1">Standardisierung der Ausbildung praktischer Basisfertigkeiten mit: </ListItem><ListItem level="1">paralleler Erstellung eines praktischen Lernzielkataloges (separates Projekt) und damit </ListItem><ListItem level="1">Schaffung und Objektivierung von Pr&#252;fungsvoraussetzungen f&#252;r praktische Pr&#252;fungen (OSCE)</ListItem><ListItem level="1">Steigerung von Qualit&#228;t, Quantit&#228;t und Transparenz der praktischen Ausbildung</ListItem><ListItem level="1">Aufbau eines Interdisziplin&#228;ren Skills Lab mit Standardisiertem Patientenprogramm und begleitenden e-learning-Angeboten als dauerhafte Implementierung des Pilotprojekts Basisfertigkeitentraining</ListItem><ListItem level="1">Aufbau eines &#8222;Medizinisch Praktischen Zentrum&#8220; als Lehrzentrum mit M&#246;glichkeit der Integration der gesamten nicht patientengebundenen praktischen Lehre und Pr&#252;fung sowie kontinuierlicher longitudinaler Verzahnung mit dem Curriculum</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Planung">
      <MainHeadline>Planung</MainHeadline><Pgraph>Die praktische Durchf&#252;hrung der Trainings in Kleinstgruppen (max. 4 Studierende, Terminvergabe mittels elektronischer Einschreibung) sollte aufgrund der angestrebten Personalneutralit&#228;t durch speziell ausgebildete studentische Hilfskr&#228;fte erfolgen. Nach Rekrutierung war mit diesen ein Drehbuch nach vorheriger Lernzieldefinition f&#252;r ihre Trainingsstation zu erstellen, dieses durch die jeweiligen fachgebundenen Lehrbeauftragten freigeben zu lassen, entsprechende Trainingsmaterialien zu beschaffen, die SHK inhaltlich wie didaktisch zu schulen und schlie&#223;lich nach entsprechender Einarbeitung und st&#228;ndigem Feedback die Station zur Durchf&#252;hrung abzunehmen.</Pgraph><Pgraph>Aufgrund des, im Sommersemester 2008 nach bereits abgeschlossener Stundenplanung, begrenzten Zeitfensters f&#252;r den Beginn der Basisfertigkeitentrainings im w&#246;chentlichen Praxistag des 8. Semesters konnte eine longitudinale Verzahnung mit dem DIPOL&#174;-Curriculum nicht von Anfang an gew&#228;hrleistet werden. Vielmehr mussten prim&#228;r dringend schulungsbed&#252;rftige Themen abgedeckt werden. </Pgraph><Pgraph>Zur Auswahl dieser Themen wurde eine Umfrage unter &#196;rzten und PJ-Studenten der Dresdner Uniklinik gestartet: Die &#196;rzte wurden schriftlich befragt, welche interdisziplin&#228;ren praktischen F&#228;higkeiten sie im Berufsalltag bei Ihren PJ-Studenten und Berufsanf&#228;ngern am meisten vermissen, die PJ-Studenten, auf welche praktischen Alltagst&#228;tigkeiten sie am wenigsten vorbereitet waren. </Pgraph><Pgraph>Unter Ber&#252;cksichtigung der parallel in anderen Praktika vermittelten Inhalte wurden f&#252;r den Auftakt im 8. Semester, Sommersemester 2008, folgende vier Themen ausgew&#228;hlt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Blasenkatheteranlage bei Mann und Frau</ListItem><ListItem level="1">Umgang mit Infusionen und Medikamenten &#47; steriles Arbeiten</ListItem><ListItem level="1">Verhalten im OP &#47; chirurgisches Waschen &#47; Anziehen</ListItem><ListItem level="1">Umgang mit Blutprodukten &#47; Transfusion</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Besonderes Augenmerk wurde auf die Standardisierung der Basisfertigkeitentrainings gelegt, insbesondere hinsichtlich:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Ablauf schematisch und einheitlich(stationsspezifische SHK)</ListItem><ListItem level="1">Lehrmethode einheitlich</ListItem><ListItem level="1">Trainingszeit einheitlich (45 min pro Thema)</ListItem><ListItem level="1">Personalst&#228;rke und Gruppengr&#246;&#223;e (max. 4 Studierende) einheitlich</ListItem><ListItem level="1">Keine Wahlm&#246;glichkeit, keine Instruktorabh&#228;ngigkeit </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Alle Studenten durchlaufen also ein identisches Training mit objektiven und pr&#252;fbaren Inhalten. Ein auf r&#228;umlich, zeitlich und didaktisch standardisierten Trainingseinheiten und nicht auf Kursen basierendes Schulungsmodell wurde favorisiert, da es sich aufgrund der modularen Bauweise durch hohe Flexibilit&#228;t und Ressourcentransparenz auszeichnet. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Umsetzung">
      <MainHeadline>Umsetzung</MainHeadline><Pgraph>Der Auftakt des Pilotprojektes erfolgte mittels Schulung der ausgew&#228;hlten vier Themen im 8. Semester, Sommersemester 2008 in Interimsr&#228;umlichkeiten des Simulatorzentrums, des Not-OP sowie in einem Labor der Transfusionsmedizin in der Universit&#228;tsklinik Dresden. Vier studentische Hilfskr&#228;fte zur Betreuung der vier Themen und eine halbe Schwesternstelle zur Organisationsassistenz, &#220;berwachung von Pflegestandards und Materialbeschaffung wurden aus den Projektmitteln bezahlt. Zus&#228;tzlich zu den tutorbetreuten Kleingruppentrainings standen f&#252;r jeden Studierenden freie Trainingstermine zur Verf&#252;gung.</Pgraph><Pgraph>Von Anfang an l&#252;ckenlos wurden die Trainings mit einem eigens auf die spezifischen Bed&#252;rfnisse entwickelten Fragebogen evaluiert sowie wissenschaftlich begleitet. Die wissenschaftliche Begleitung hatte als &#252;bergeordnete Zielstellung die Quantifizierung der Effekte der Lehr-&#47;Trainingsinterventionen. Einen Beitrag dazu sollte ein MC-Test leisten, der sowohl vor als auch nach den Trainings von den Studierenden durchgef&#252;hrt wurde und praktisches Verst&#228;ndniswissen abpr&#252;fte. Weitere Beitr&#228;ge dazu waren themengebundene Fragestellungen der quantitativen Lehrforschung, die im Rahmen von inzwischen zwei Dissertationen bearbeitet werden. Eine Fragestellung zur objektiven Quantifizierung unserer Lehrintervention lautete bspw. &#8222;Wie gut k&#246;nnen Studierende mit einem einmaligen standardisierten Training die chirurgische H&#228;ndedesinfektion erlernen&#63; Eine Vergleichsuntersuchung mit OP-Schwestern und Operateuren.&#8220;, welche sich noch in der Endauswertung befindet. </Pgraph><Pgraph>Au&#223;erdem wurde jedem Studierenden ein Logbuch &#252;ber die standardisiert trainierten Themen ausgeh&#228;ndigt, das u.a. im 10. Semester als Grundlage f&#252;r eine f&#228;cher&#252;bergreifende praktische Abschlusspr&#252;fung (OSCE) des klinischen Studiums dient, welche unter Federf&#252;hrung des Studiendekanats entwickelt und im Sommersemester 2009 erstmals durchgef&#252;hrt wurde.</Pgraph><Pgraph>Zu jedem Thema wurde bei Einf&#252;hrung &#8211; also bereits im Auftaktsemester &#8211; eine Trainingsvorlage (Drehbuch) f&#252;r die als Tutor durchf&#252;hrende SHK sowie ein einseitiges Handout f&#252;r die Studierenden erstellt. In Kooperation mit einer Arbeitsgruppe zur Erstellung eines praktischen Lernzielkataloges an der Medizinischen Fakult&#228;t Dresden dienten die bereits erstellten Drehb&#252;cher zur Formulierung des praktischen Lernziels bzw. wurden Tutorenanleitungen an entsprechende Lernziele gekn&#252;pft. </Pgraph><Pgraph>Die Teilnahme an den noch fakultativen Trainings betrug rund 90&#37; von 230 Studierenden, 194 Evaluations- und Testb&#246;gen waren auswertbar.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Evaluation im Auftaktsemester">
      <MainHeadline>Evaluation im Auftaktsemester</MainHeadline><Pgraph>F&#252;r den eigens entwickelten Evaluationsbogen wurde absichtlich eine F&#252;nffachauswahl festgelegt, um die f&#252;r manche Fragen m&#246;glichen Aussagen wie &#8222;weder noch&#8220; oder &#8222;genau richtig&#8220; abbilden zu k&#246;nnen (siehe Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/> und 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Insgesamt gaben die allermeisten Studierenden an, trotz breit gestreuter inhomogener Vorerfahrung viel gelernt zu haben und befanden die Trainingsinhalte wichtig und die Tutoren kompetent. </Pgraph><Pgraph>Lediglich der Zeitpunkt der Trainings im Studium wurde als zu sp&#228;t eingesch&#228;tzt. Dies lag daran, dass das Pilotsemester nach der verf&#252;gbaren Zeit im bereits erstellten Stundenplan ausgew&#228;hlt werden musste und sich der Praxistag des 8. Semesters anbot &#8211; eine Einrichtung mit deren Hilfe die Dresdner Studierenden der klinischen Semester mit verschiedenen Angeboten auf die Praxis vorbereitet werden sollen. Darauf wurde in den folgenden beiden Semestern mit der Ausweitung der Trainings auf das 6.-9. klinische Semester und entsprechende Niveau-Abstufung der Trainingsinhalte reagiert.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kosten">
      <MainHeadline>Kosten</MainHeadline><Pgraph>Ohne die Ber&#252;cksichtigung von Unterhaltskosten f&#252;r die Trainingsr&#228;ume sind im Auftaktsemester Verbrauchsmaterialkosten (Sachmittel), Personalkosten (studentische Tutoren, Honorarschwester) und Investitionskosten (Trainingsmodelle) angefallen.</Pgraph><Pgraph>Die zu beschaffenden Sachmittel konnten durch Verwendung von unsterilen oder verfallenen Materialien aus OP und Klinikapotheke deutlich reduziert werden, ebenso konnten durch Eigenentwicklung und -produktion von neuartigen Trainingsmodellen (Schutzrechtseintrag beim Deutschen Patent- und Markenamt erfolgt) die notwendigen Investitionskosten reduziert werden. Zudem wurde die halbe Stelle des &#196;rztlichen Leiters (Autor) vom Studiendekanat getragen.</Pgraph><Pgraph>Die Gesamtkosten pro Student und Thema im Semester betrugen unter Ber&#252;cksichtigung der aufgef&#252;hrten Vorbedingungen rund 9&#8364;. Bei vier angebotenen Themen und einer Semesterst&#228;rke von 250 Studierenden entspricht das einer Gesamtsumme von 9000&#8364; pro Semester.</Pgraph><Pgraph>Aufgrund des bereits angesprochenen modularen Aufbaus k&#246;nnen neue oder modifizierte Trainingsprogramme bez&#252;glich ihrer finanziellen und personellen Ressourcen genau quantifiziert werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausweitung auf 6.-9. Semester und Integration in die Pflichtlehre">
      <MainHeadline>Ausweitung auf 6.-9. Semester und Integration in die Pflichtlehre</MainHeadline><Pgraph>Im darauffolgenden Wintersemester wurde das Basisfertigkeitentraining auf das 7. und das 9. Semester mit jeweils vier manuellen Themen erweitert und um ein standardisiertes Patientenprogramm in Kooperation mit einer Diplom-Psychologin erg&#228;nzt. F&#252;r das pro Semester zwei kombinierte Themeneinheiten umfassende Kommunikations- und Interaktionstraining wurden professionelle Schauspieler auf Patientenrollen trainiert, um auch dem Schulungsbedarf bei allgemeinen interdisziplin&#228;ren nicht-manuellen F&#228;higkeiten in der Patienteninteraktion zu begegnen. Die Finanzierung der Schauspieler erfolgte ebenfalls aus Projektgeldern des Studiendekanats. Die Evaluationsergebnisse des 7. und 9. Semesters waren mit denen des Auftaktsemesters vergleichbar, das Thema Patientenkommunikation- und Interaktion wurde als gleichwertige Basisfertigkeit von den Studierenden akzeptiert und &#228;hnlich den manuellen Fertigkeiten evaluiert. </Pgraph><Pgraph>Ab dem Sommersemester 2009 konnte das Basisfertigkeitentraining in eigenen, vom Studiendekanat zur Verf&#252;gung gestellten Trainingsr&#228;umen stattfinden und ging Anfang April 2009 als Dresdner &#8222;Medizinisch Praktisches Zentrum&#8220; in Betrieb. </Pgraph><Pgraph>Folgende Themen werden derzeit nach bereits dargestellter Bedarfserhebung sowie Ber&#252;cksichtigung der Evaluationsfreitexte und Abstimmung auf die bereits im Curriculum befindlichen Praktika im Rahmen der curricularen Pflichtlehre durchgef&#252;hrt bzw. sind f&#252;r das kommende Semester in Planung:</Pgraph><Pgraph><Mark1>6. Semester:</Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">i.v.-Zugang &#47; Blutabnahme</ListItem><ListItem level="1">s.c.&#47;i.m.-Injektion</ListItem><ListItem level="1">steriles Arbeiten &#47; Medikamente &#47; Infusion</ListItem><ListItem level="1">Verhalten im OP &#47; Chirurgisch Waschen</ListItem><ListItem level="1">SP: Gespr&#228;chstechniken</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>7. Semester:</Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Monitoring &#47; EKG</ListItem><ListItem level="1">Grundlagen Wundnaht</ListItem><ListItem level="1">Verbandstechniken</ListItem><ListItem level="1">Anlage Harnblasenkatheter</ListItem><ListItem level="1">SP: Schwieriger Patient</ListItem><ListItem level="1">SP: Arztzentrierte Techniken</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>8. Semester:</Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Orthop&#228;disch&#47;unfallchirurgische Untersuchung </ListItem><ListItem level="1">Neurologische Notfalluntersuchung</ListItem><ListItem level="1">Umgang mit Blutprodukten &#47; Transfusion</ListItem><ListItem level="1">Advanced Life Support</ListItem><ListItem level="1">SP: Schlechte Diagnose</ListItem><ListItem level="1">SP: Angeh&#246;rigengespr&#228;ch</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>9. Semester:</Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Atemwegsmanagement &#47; Intubation</ListItem><ListItem level="1">Seldinger-Technik &#47; ZVK-Anlage</ListItem><ListItem level="1">Gipsen</ListItem><ListItem level="1">Grundlagen Ultraschall</ListItem><ListItem level="1">SP: OP-Aufkl&#228;rung I</ListItem><ListItem level="1">SP: OP-Aufkl&#228;rung II</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>&#220;ber die standardisierten Trainingseinheiten hinaus gibt es dreimal w&#246;chentlich ganztags freie Trainingseinheiten mit Betreuung an allen Stationen und ab Sommersemester 2010 ein eigenes Programm f&#252;r Zahnmediziner. Dieses Angebot wird auch von Studierenden im Praktischen Jahr und Assistenz&#228;rzten genutzt. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Entwicklung, Patentierung und Produktion eigener Trainingsmodelle">
      <MainHeadline>Entwicklung, Patentierung und Produktion eigener Trainingsmodelle</MainHeadline><Pgraph>Aufgrund unbefriedigender Relation von Kosten und Realit&#228;tsgrad kommerziell erh&#228;ltlicher Punktionsmodelle wurde parallel zum Aufbau des Skills Lab zur Herstellung von eigenen Punktionsmodellen experimentiert und verschiedene Kunststoffmaterialien auf ihre haptischen Eigenschaften an der Oberfl&#228;che wie auch bei der Nadelf&#252;hrung in der Tiefe evaluiert.</Pgraph><Pgraph>So kamen bereits ab dem Wintersemester 2008&#47;9 selbsthergestellte Punktionsarme f&#252;r das Training (und auch OSCE) von Blutabnahme und i.v.-Zugang, Beine f&#252;r das Training von s.c. und i.m.-Injektionen, Wundnaht und Verbandstechniken sowie Thoraces f&#252;r das Training der Seldinger-Technik (ZVK-Anlage) durch inzwischen &#252;ber 1500 Nutzer zur Anwendung. Damit konnte sichergestellt werden, dass jeder Studierende an &#8222;seinem&#8220; Modell arbeiten konnte und sich nicht mit mehreren Studierenden ein Modell f&#252;r das jeweilige Training teilen musste. </Pgraph><Pgraph>Punktionsmodelle f&#252;r den Eigengebrauch realit&#228;tsnah und kosteng&#252;nstig in nahezu unbegrenzter Zahl herstellen zu k&#246;nnen, war eine grundlegende Voraussetzung f&#252;r die wirklich praktische Vermittlung von praktischen Fertigkeiten (siehe Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Insbesondere f&#252;r eine potenzielle Komplikationsreduktion bei der ZVK-Anlage durch junge Assistenz&#228;rzte ist die Gew&#228;hrleistung nachhaltiger fl&#228;chendeckender kosteng&#252;nstiger Trainingsm&#246;glichkeiten am Ende des klinischen Studiums und dar&#252;ber hinaus essentiell (siehe Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Die Vorteile unserer Trainingsmodelle liegen in deutlich realit&#228;tsn&#228;heren &#220;bungsbedingungen sowohl durch die Herstellungsweise in einem St&#252;ck als auch durch das verwendete Material, was deutlich realistischere Punktionseigenschaften aufweist. Des Weiteren kann bei Gef&#228;&#223;punktion k&#252;nstliches Blut aspiriert, Carotispuls getastet und Atembewegung simuliert werden. Die kalkulierten Beschaffungskosten bei geplanter industrieller Produktion liegen zudem deutlich unter den bisher kommerziell erh&#228;ltlichen Modellen.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r eine breite Anwendbarkeit der bereits studentisch hervorragend evaluierten Trainings auch au&#223;erhalb des MPZ sollen die Modelle in die industrielle Produktion &#252;berf&#252;hrt und die Nachhaltigkeit des Projekts unterstrichen werden. </Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Graber MA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wyatt C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kasparek L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Xu Y</RefAuthor>
        <RefTitle>Does simulator training for medical students change patient opinions and attitudes toward medical student procedures in the emergency department&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>Acad Emerg Med</RefJournal>
        <RefPage>635-639</RefPage>
        <RefTotal>Graber MA, Wyatt C, Kasparek L, Xu Y. Does simulator training for medical students change patient opinions and attitudes toward medical student procedures in the emergency department&#63; Acad Emerg Med. 2005;12(7):635-639.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>J&#252;nger J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sch&#228;fer S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Roth C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schellberg D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Friedman Ben-David M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Nikendei C</RefAuthor>
        <RefTitle>Effects of basic clinical skills training on objective structured clinical examination performance</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>Med Educ</RefJournal>
        <RefPage>1015-1020</RefPage>
        <RefTotal>J&#252;nger J, Sch&#228;fer S, Roth C, Schellberg D, Friedman Ben-David M, Nikendei C. Effects of basic clinical skills training on objective structured clinical examination performance. Med Educ. 2005;39(10):1015-1020. DOI:10.1111&#47;j.1365-2929.2005.02266.x</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1111&#47;j.1365-2929.2005.02266.x</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Martin M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Scalabrini B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Rioux A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Xhignesse MA</RefAuthor>
        <RefTitle>Training fourth-year medical students in the critical invasive skills improves subsequent patient safety</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefJournal>Am Surg</RefJournal>
        <RefPage>437-440</RefPage>
        <RefTotal>Martin M, Scalabrini B, Rioux A, Xhignesse MA. Training fourth-year medical students in the critical invasive skills improves subsequent patient safety. Am Surg. 2003;69(5):437-440.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Moercke AM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Eika B</RefAuthor>
        <RefTitle>What are the clinical skills levels of newly graduated physicians&#63; Self-assessment study of an intended curriculum identified by a Delphi process</RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefJournal>Med Educ</RefJournal>
        <RefPage>472&#8211;478</RefPage>
        <RefTotal>Moercke AM, Eika B. What are the clinical skills levels of newly graduated physicians&#63; Self-assessment study of an intended curriculum identified by a Delphi process. Med Educ. 2002;36(5):472&#8211;478. DOI:10.1046&#47;j.1365-2923.2002.01208.x</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1046&#47;j.1365-2923.2002.01208.x</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Peeraer G</RefAuthor>
        <RefAuthor>Scherpbier AJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Remmen R</RefAuthor>
        <RefAuthor>De winter BY</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hendrickx K</RefAuthor>
        <RefAuthor>van Petegem P</RefAuthor>
        <RefAuthor>Weyler J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bossaert L</RefAuthor>
        <RefTitle>Clinical Skills Training in a Skills Lab compared with Skills Training in Internships: Comparison of Skills Development Curricula</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Educ Health (Abingdon)</RefJournal>
        <RefPage>125</RefPage>
        <RefTotal>Peeraer G, Scherpbier AJ, Remmen R, De winter BY, Hendrickx K, van Petegem P, Weyler J, Bossaert L. Clinical Skills Training in a Skills Lab compared with Skills Training in Internships: Comparison of Skills Development Curricula. Educ Health (Abingdon). 2007;20(3):125.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Remmen R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Derese A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Scherpbier A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Denekens J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hermann I</RefAuthor>
        <RefAuthor>van der Vleuten C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Van Royen P</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bossaert L</RefAuthor>
        <RefTitle>Can medical schools rely on clerkships to train students in basic clinical skills&#63; Med Educ.</RefTitle>
        <RefYear>1999</RefYear>
        <RefTotal>Remmen R, Derese A, Scherpbier A, Denekens J, Hermann I, van der Vleuten C, Van Royen P, Bossaert L. Can medical schools rely on clerkships to train students in basic clinical skills&#63; Med Educ. 1999;33(8):600-605. DOI:10.1046&#47;j.1365-2923.1999.00467.x</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1046&#47;j.1365-2923.1999.00467.x</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Rosenson J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Tabas JA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Patterson P</RefAuthor>
        <RefTitle>STUDENTJAMA. Teaching invasive procedures to medical students</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>JAMA</RefJournal>
        <RefPage>119-120</RefPage>
        <RefTotal>Rosenson J, Tabas JA, Patterson P. STUDENTJAMA. Teaching invasive procedures to medical students. JAMA. 2004;291(1):119-120. DOI:10.1001&#47;jama.291.1.119</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1001&#47;jama.291.1.119</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="8">
        <RefAuthor>Tekian A</RefAuthor>
        <RefTitle>Have newly graduated physicians mastered essential clinical skills&#63; Med Educ.</RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefTotal>Tekian A. Have newly graduated physicians mastered essential clinical skills&#63; Med Educ. 2002;36(5):406&#8211;407. DOI:10.1046&#47;j.1365-2923.2002.01214.x</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1046&#47;j.1365-2923.2002.01214.x</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="9">
        <RefAuthor>Wong S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lee A</RefAuthor>
        <RefTitle>Communication Skills and Doctor Patient Relationship</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>Med Bull</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Wong S, Lee A. Communication Skills and Doctor Patient Relationship. Med Bull. 2006;11(3).</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="372" width="481">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Dresdner Medzinisches Praktisches Zentrum - ein Teil des Teams. &#196;rztlicher Leiter: Dr. Andreas Fichtner, Email: mpz&#64;uniklinikum-dresden.de.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="647" width="586">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="327" width="649">
          <MediaNo>5</MediaNo>
          <MediaID>5</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: In Eigenproduktion hergestellte Injektionsmodelle f&#252;r das Training von s.c., i.m. und i.v.-Injektionen</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="420" width="322">
          <MediaNo>6</MediaNo>
          <MediaID>6</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Ausbildung an selbst hergestellten ZVK-Trainern</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="305" width="676">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="681" width="613">
          <MediaNo>4</MediaNo>
          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>6</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>