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    <Identifier>zma000625</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000625</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0006250</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Forschungsarbeit&#47;research article</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Gespr&#228;chsf&#252;hrung in der medizinischen Ausbildung im Lehr- und Lerncurriculum</Title>
      <TitleAlternative>Eine qualitative Analyse der Sicht Studierender auf den Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs</TitleAlternative>
      <TitleTranslated language="en">Communication training in medical education in the teaching and learning curriculum</TitleTranslated>
      <TitleTranslatedAlternative>A qualitative analysis of the students&#39; view on the communication training programme in Leipzig</TitleTranslatedAlternative>
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          <Lastname>Glenewinkel</Lastname>
          <LastnameHeading>Glenewinkel</LastnameHeading>
          <Firstname>Clara</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
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        <Address>Universit&#228;t Leipzig, Selbst&#228;ndige Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, c&#47;o Rockenbauch, Philipp-Rosenthal-Stra&#223;e 55, 04103 Leipzig, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;t Leipzig, Selbst&#228;ndige Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Leipzig, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>glenewinkelc&#64;gmx.de</Email>
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          <Lastname>Rockenbauch</Lastname>
          <LastnameHeading>Rockenbauch</LastnameHeading>
          <Firstname>Katrin</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Leipzig, Selbst&#228;ndige Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Leipzig, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>katrin.rockenbach&#64;medizin.uni-leipzig.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">medical education</Keyword>
      <Keyword language="en">communication skills</Keyword>
      <Keyword language="en">curriculum</Keyword>
      <Keyword language="en">portfolios</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinstudium</Keyword>
      <Keyword language="de">kommunikative Kompetenzen</Keyword>
      <Keyword language="de">Curriculum</Keyword>
      <Keyword language="de">Lerntageb&#252;cher</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20080814</DateReceived>
    <DateRevised>20090505</DateRevised>
    <DateAccepted>20090612</DateAccepted>
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      <DatePublished>20090817</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>26</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
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    <ArticleNo>33</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> In der hier vorgestellten Untersuchung geht es um das Lernen von Gespr&#228;chsf&#252;hrung. Ausgangspunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der Sicht der Studierenden auf den Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs und somit das Ziel, Einblick in ihren Lernprozess zu erhalten. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Die Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurse an der Universit&#228;t Leipzig wurden im Wintersemester 2005&#47;2006 mithilfe von onlinebasierten Lerntageb&#252;chern begleitet, die w&#246;chentlich von den Studierenden auszuf&#252;llen waren. Durch die qualitative Analyse einer Auswahl dieser Lerntagebucheintr&#228;ge wurde die Sicht der Studierenden hinsichtlich bestimmter Aspekte des Lernens von Gespr&#228;chsf&#252;hrung erarbeitet. Diese wurde anschlie&#223;end mit den aus dem Lehrcurriculum hervorgehenden Auffassungen der Lehrenden verglichen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse und Fazit:</Mark1> Es zeigt sich, dass es neben grunds&#228;tzlichen &#220;bereinstimmungen mit dem Inhalt und der Gestaltung des Faches einige Differenzen gibt. Zum einen betreffen diese den von Seiten der Studierenden ausgepr&#228;gten Wunsch nach dem Lernen von Gespr&#228;chsf&#252;hrung anhand medizinisch relevanter Themen sowie die Bewertung der Lerntageb&#252;cher als lernunterst&#252;tzendes Element. Diese Aspekte k&#246;nnen als Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung des Kurses und der Ausbildung kommunikativer F&#228;higkeiten im Medizinstudium insgesamt genutzt werden. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Purpose:</Mark1> The presented survey deals with the learning of communication skills. The aim of this research paper is to provide an insight into students&#8217; learning process by analyzing their views on the communication training program in Leipzig. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methods: </Mark1>The communication training program for medical students in Leipzig in the winter term 2005&#47;2006 was supported by Web-based learning diaries (portfolios), which had to be filled in weekly by the students. By means of a qualitative analysis of a cross section of the contents of these learning diaries, it was possible to establish the students&#8217; point of view concerning certain aspects of learning communication skills. Finally, these results were compared to the teachers&#8217; aims and objectives with respect to the communication training program. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Results and conclusion:</Mark1> Besides broad consensus concerning content and composition of the training program, the results show that both students&#8217; and teachers&#8217; views differ in some aspects, especially concerning the students&#8217; request for dealing with medically relevant topics as well as the assessment of the learning diaries. These findings can be used to improve the training program as well as for the teaching of communication skills in medical education in general. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Einleitung" linked="yes">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Der Bedeutung von Gespr&#228;chsf&#252;hrung in der medizinischen Ausbildung wird im Rahmen der Umsetzung der neuen Approbationsordnung von 2002 zunehmend Rechnung getragen<Superscript>1</Superscript>. An der Universit&#228;t Leipzig erfolgt die Ausbildung in Gespr&#228;chsf&#252;hrung seit dem Wintersemester 2003&#47;2004 von Seiten der Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie in einem zwei Semester dauernden Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs. In diesem werden die Studierenden in Kleingruppen von studentischen TutorInnen (peer assisted learning) betreut und mit den Grundlagen der Gespr&#228;chsf&#252;hrung vertraut gemacht. Die studentischen TutorInnen wiederum werden durch intensive Vorbereitung, regelm&#228;&#223;ige R&#252;cksprachen und Supervision durch die MitarbeiterInnen der Abteilung betreut. Im Verlauf des Kurses erfolgt zunehmend die Auseinandersetzung mit medizinischen Themen, sowie Kontakt mit SchauspielpatientInnen und echten PatientInnen <TextLink reference="1"></TextLink>. Die hier vorgestellte Untersuchung hatte zum Ziel, den Lernprozess der Studierenden im Verlauf des Kurses zu untersuchen, um besser verstehen zu k&#246;nnen, welche Eindr&#252;cke letztlich zur abschlie&#223;enden Beurteilung des Kurses f&#252;hren und wie die Aneignung des Stoffes vor sich geht. Dieser Eindruck wird in einem weit gefassten Sinn als Lerncurriculum bezeichnet und wurde abschlie&#223;end mit dem Lehrcurriculum des Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurses verglichen. Mit der Erstellung eines Lehrcurriculums wird von Seiten der Lehrenden (in diesem Fall bezieht sich Lehrende nicht allein auf die studentischen TutorInnen, sondern vor allem die dahinter stehenden universit&#228;ren Lehrkr&#228;fte) festgelegt, wie Gespr&#228;chsf&#252;hrung vermittelt werden soll. Das Lerncurriculum wird von der Art und Weise der Lehre beeinflusst, es ist jedoch verschiedenen Einfl&#252;ssen unterlegen und spiegelt nicht notwendigerweise das Lehrcurriculum eins zu eins wider <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Bei der Vermittlung kommunikativer Kompetenzen und der anwendungsorientierten Gestaltung dieser ist es sinnvoll, sich mit beiden Perspektiven zu besch&#228;ftigen. Die Auseinandersetzung mit diesen und der Versuch der Vermittlung zwischen ihnen dienen nicht nur der Weiterentwicklung des Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurses in diesem speziellen Fall, sondern auch der Entwicklung von Lehren und Lernen von Gespr&#228;chsf&#252;hrung insgesamt. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Methoden" linked="yes">
      <MainHeadline>Methoden</MainHeadline><Pgraph>Zur Auswertung wurde ein qualitatives Verfahren gew&#228;hlt, das die bisherige quantitative Abschlussevaluation des Kurses aufgreift und vertieft. Zur Datenerhebung wurden Lerntageb&#252;cher (Portfolios) eingesetzt. Es handelt sich dabei um ein von den Lernenden zu f&#252;hrendes Protokoll des eigenen Lernprozesses <TextLink reference="4"></TextLink>. Ziele dieses lernunterst&#252;tzenden Elementes sind in erster Linie die Reflexion &#252;ber das eigene Lernen sowie die F&#246;rderung von Eigenverantwortung. Im Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs erf&#252;llte das Lerntagbuch somit eine Doppelfunktion, indem es zum einen im Sinne des Kurskonzeptes selbst&#228;ndiges Lernen f&#246;rdern sollte und zum anderen als Mittel der Datenerhebung diente. W&#228;hrend des Kurses im Wintersemester 2005&#47;2006 geh&#246;rte es zu den Aufgaben der Studierenden w&#246;chentlich ein solches onlinebasiertes Lerntagebuch zu f&#252;hren, wobei vier qualitative Fragen zu beantworten waren (siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" />). Die Auswertung der Lerntagb&#252;cher erfolgte unter Ber&#252;cksichtigung vier ausgew&#228;hlter Aspekte: zwei inhaltlicher (Aktives Zuh&#246;ren und &#220;berbringen schlechter Nachrichten) und zwei didaktischer (Gruppenprozesse und Rollenspiele). Die Auswahl geht auf die quantitative Evaluation zur&#252;ck. Es handelt sich um Aspekte, die von Seiten der Studierenden als am Wichtigsten bewertet wurden. In der qualitativen Analyse konnte somit der Frage nachgegangen werden, wie die Studierenden letztlich zu dieser Auffassung gelangt sind. Zugleich sind die vier Aspekte auch aus Sicht der Lehrenden von Bedeutung und bieten somit einen guten Ansatzpunkt, f&#252;r den Vergleich zwischen Lehr- und Lerncurriculum. Die qualitative Analyse  der Lerntageb&#252;cher erfolgte methodisch in Anlehnung an die Inhaltsanalyse nach Phillip Burnard (1991). Das Verfahren dient dazu, Textmaterial zu ordnen und einen &#220;berblick &#252;ber die Schwerpunkte der Aussagen der Interviewten&#47;Schreibenden zu erhalten. Dies geschieht mithilfe eines zu entwickelnden Kategoriensystems, welches man sich vereinfacht als eine Zusammenfassung der thematischen Oberbegriffe vorstellen kann <TextLink reference="5"></TextLink>. Dies entspricht dem grunds&#228;tzlichen Verst&#228;ndnis qualitativer Forschung, wobei es in erster Linie um das Verstehen von Vorg&#228;ngen geht. Da ein &#220;berblick &#252;ber den Umgang aller Studierenden mit dem Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs angestrebt wurde, ist der Einsatz von Lerntageb&#252;chern zur Datenerhebung, wenn auch ungew&#246;hnlich, hier sinnvoll. Die ausgewerteten Daten bestehen aus den Lerntagebucheintr&#228;gen von 207 Studierenden &#252;ber sieben Kurstermine hinweg<Superscript>2</Superscript>. Zur Auswahl des auszuwertenden Materials wurden unter den jeweiligen Stichworten &#8222;Aktives Zuh&#246;ren&#8220;, &#8222;&#220;berbringen schlechter Nachrichten&#8220;, &#8222;Gruppenprozesse&#8220; und &#8222;Rollenspiele&#8220; die betreffenden Lerntagebucheintr&#228;ge ausfindig gemacht. Dieses Verfahren weicht von Burnard insofern ab, als dass die Oberthemen der Kategoriensysteme vorgegeben und nicht frei entwickelt wurden. Dieses Abweichen ergibt sich in diesem Fall aus der Formulierung der Lerntagebuchfragen im Sinn der Doppelfunktion des Lerntagebuchs und im Sinn einer weiteren zu dem Thema entstandenen Arbeit <TextLink reference="6"></TextLink>. Nach der Auswahl der Lerntagbucheintr&#228;ge anhand der oben erw&#228;hnten Aspekte wurden per Zufallsstichprobe maximal zwanzig Eintr&#228;ge ausgew&#228;hlt. Stellvertretend f&#252;r alle vier Aspekte wurde der der Rollenspiele zudem anhand weiterer Eintr&#228;ge hinsichtlich der S&#228;ttigung untersucht. Unter S&#228;ttigung wird die Best&#228;tigung der entwickelten Kategorien verstanden, indem keine wesentlich neuen Aspekte mehr auftreten, sondern sich die bereits herausgearbeiteten wiederholen <TextLink reference="7"></TextLink>. Da die Studierenden sich in allen vier qualitativen Lerntagebuchfragen mit den zu untersuchenden Aspekten auseinandersetzten, erfolgte keine Beschr&#228;nkung auf einzelne Fragen. Die Validierung der Arbeit beruht in erster Linie auf Regelgeleitetheit. Die etwas verk&#252;rzte Anwendung des Verfahrens begr&#252;ndet sich dadurch, dass es sich nicht um die Auswertung von Transkripten zuvor gef&#252;hrter Interviews, sondern um viele oft kurze Textpassagen handelt. Zudem wurde das Verfahren dokumentiert und die Kategoriensysteme zur weiteren Validierung stichprobenartig durch eine nicht in den Forschungsprozess eingebundene Person abgeglichen. Weiterhin wurden die einzelnen Kategorien gez&#228;hlt und die H&#228;ufigkeit der jeweiligen Nennungen in die Auswertung miteinbezogen <TextLink reference="8"></TextLink>. Diese Form der Methodentriangulation geht auf einem Vorschlag Mayrings zur Einbeziehung quantitativer Aspekte in eine qualitative Inhaltsanalyse zur&#252;ck <TextLink reference="9"></TextLink>. Das hier vorgestellte methodische Vorgehen bezieht sich auf die Erarbeitung der Sicht der Studierenden. Die Sicht der Lehrenden auf den Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs hingegen wurde in erster Linie aus dem im Zusammenhang mit dem Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs entstandenen Buch &#8222;Kompetent kommunizieren in Klinik und Praxis&#8220; gezogen <TextLink reference="10"></TextLink>. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Ergebnisse" linked="yes">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><Pgraph>Im weiteren Text sind die zum jeweiligen Aspekt herausgearbeiteten Kategorien fett hervorgehoben. </Pgraph><Pgraph>Hinsichtlich des Lernens von Aktivem Zuh&#246;ren wurde das Zusammenspiel von <Mark1>Theorie</Mark1> und <Mark1>Praxis</Mark1> von den Studierenden positiv wahrgenommen. Sie stimmen somit mit den Lehrenden in Bezug auf die Bedeutung von problem- und anwendungsorientiertem Lernen beim Lernen von Aktivem Zuh&#246;ren &#252;berein. Hinsichtlich der <Mark1>Anwendungsbereiche</Mark1> und <Mark1>Auswirkungen</Mark1> von Aktivem Zuh&#246;ren hingegen zeigt sich, dass die Studierenden den Schwerpunkt auf den Bezug zur sp&#228;teren &#228;rztlichen T&#228;tigkeit legten. So erschien ihnen Aktives Zuh&#246;ren vor allem im &#228;rztlichen Gespr&#228;ch sinnvoll und hilfreich, um ein Vertrauensverh&#228;ltnis herzustellen und m&#246;glichst viel von der PatientIn zu erfahren. Die Auffassung der Lehrenden hingegen beruht darauf, dass Aktives Zuh&#246;ren keine blo&#223;e Gespr&#228;chtechnik ist und Anwendung nicht nur im &#228;rztlichen Gespr&#228;ch findet. Hinsichtlich der <Mark1>Bewertung</Mark1> zeigt sich, dass auch die Studierenden Aktives Zuh&#246;ren als wichtig ansahen, allerdings in erster Linie in Bezug auf ihre sp&#228;tere &#228;rztliche T&#228;tigkeit. Zudem erlebten sie Aktives Zuh&#246;ren in der Anwendung als schwierig. Dies findet sich auch als Bewertung in den Lerntagebucheintr&#228;gen, allerdings weitgehend ohne genauere Ausf&#252;hrungen, was diese Schwierigkeit f&#252;r die Studierenden letztlich ausmacht.</Pgraph><Pgraph>Die Studierenden sahen das Thema &#220;berbringen schlechter Nachrichten als bedeutsam an und &#228;u&#223;erten bereits zu Beginn des Kurses den <Mark1>Wunsch</Mark1> nach der Auseinandersetzung damit. Hinsichtlich der <Mark1>Auseinandersetzung</Mark1> mit dem &#220;berbringen schlechter Nachrichten findet sich ebenso wie bez&#252;glich Aktiven Zuh&#246;rens &#220;bereinstimmung in den Auffassungen Lehrender und Lernender. Die Studierenden waren zufrieden mit der Art der Vermittlung, lie&#223;en sich emotional auf das Thema ein und wurden insbesondere durch das eigene Einf&#252;hlen in die PatientInnenrolle ber&#252;hrt. Dies zeigt sich auch in der <Mark1>Bewertung</Mark1> des Themas als wichtig und als schwer. Auffallend ist an dieser Stelle der h&#228;ufig ge&#228;u&#223;erte Wunsch nach einer klaren Vorgehensweise und mehr Anleitung von Seiten der TutorInnen. </Pgraph><Pgraph>Die jeder Gruppe inh&#228;renten gruppendynamischen Prozesse wurden von den Studierenden wahrgenommen und in den Lerntageb&#252;chern ausgedr&#252;ckt: Die anf&#228;nglich nahezu uneingeschr&#228;nkt als angenehm und vertraut wahrgenommene <Mark1>Stimmung</Mark1> war im Verlauf des Kurses Schwankungen unterworfen, die auf thematische und teilweise pers&#246;nliche Differenzen im Kurs zur&#252;ckzuf&#252;hren sind. Letztlich wurde die Stimmung jedoch trotz teilweise auftretender Unstimmigkeiten weitgehend positiv wahrgenommen, wozu aus Sicht der Studierenden auch die geringe Gruppen<Mark1>gr&#246;&#223;e</Mark1> beitrug. Insbesondere die M&#246;glichkeit durch ausreichendes Vertrauen innerhalb der Gruppe die eigene Meinung frei &#228;u&#223;ern zu k&#246;nnen, wurde von den Studierenden positiv hervorgehoben. Auftretende Spannungen hingegen wurden in hohem Ma&#223; als belastend wahrgenommen: Eine gute Stimmung in der Gruppe war f&#252;r die Studierenden Voraussetzung f&#252;r <Mark1>Diskussionen</Mark1> und gelungene <Mark1>Zusammenarbeit.</Mark1> Dies ist verst&#228;ndlich und im Sinn der Lehrenden, die viel Wert auf die Arbeit in der Gruppe legen. Allerdings sind notwendigerweise in einer Gruppe auftretende Auseinandersetzungen mit Spannungen und Konflikten und die Bew&#228;ltigung dieser auch als ein Teil des Lernprozesses und nicht als blo&#223;e Beeintr&#228;chtigung anzusehen. Weiterhin zeigt sich ein Unterschied in der Bedeutung, die den <Mark1>Spielen</Mark1> (interaktive &#220;bungen) beigemessen wurde. So dienten diese aus Sicht der Studierenden in erster Linie der Auflockerung und Verbesserung der Stimmung, w&#228;hrend ihnen aus Sicht der Lehrenden auch inhaltliche Bedeutung zukommt. Feedback wird im Kategoriensystem unter &#8222;Zusammenarbeit in der Gruppe&#8220; eingeordnet: Es wurde von den Studierenden dann als wichtig wahrgenommen, wenn es sich um eine R&#252;ckmeldung an die eigene Person handelte, nicht jedoch, wenn man selbst Feedback an andere gab. Hier kann die mit Bezug zur <Mark1>SchauspielpatientIn</Mark1> gebildete Kategorie aufgegriffen werden. Sie erscheint zun&#228;chst nicht stimmig, da es sich anders als bei den &#252;brigen Kategorien wie &#8222;Stimmung&#8220;, &#8222;Diskussion&#8220; etc. nicht um einen Aspekt im Rahmen der Gruppenprozesse handelt. Es zeigt sich jedoch, dass es in diesem Zusammenhang vor allem um die R&#252;ckmeldung von Seiten der SchauspielpatientIn geht. Diese war f&#252;r die Studierenden sehr wichtig und wurde insbesondere als bedeutender als R&#252;ckmeldungen aus der Gruppe wahrgenommen. Erneut zeigt sich die gro&#223;e Bedeutung, die der Auseinandersetzung mit &#228;rztlichen Themen beigemessen wurde: Das Feedback der SchauspielpatientIn wird als &#8222;echte&#8220; &#220;bung zum Umgang mit PatientInnen und somit als hilfreich und wichtig f&#252;r die sp&#228;tere T&#228;tigkeit gesehen. </Pgraph><Pgraph>Die Auffassung der Studierenden zum <Mark1>Lernen</Mark1> mithilfe von Rollenspielen entspricht in Bezug auf die Anwendung der Rollenspiele der Sicht der Lehrenden. Rollenspiele erschienen den Studierenden als sinnvolle und vielf&#228;ltige Vorbereitungsm&#246;glichkeit auf die sp&#228;tere T&#228;tigkeit. Es fand sich jedoch insbesondere im Verlauf des Kurses Kritik an zu ausf&#252;hrlichen Theorieeinf&#252;hrungen und an der Auswertung der Rollenspiele. Sowohl anschlie&#223;ende <Mark1>Diskussionen</Mark1> als auch die Auswertung der <Mark1>Videoanalysen</Mark1> wurden von vielen zunehmend als zu ausf&#252;hrlich und langweilig eingesch&#228;tzt. Wichtig war f&#252;r die Studierenden die M&#246;glichkeit, selbst auf die <Mark1>Themen</Mark1>auswahl einzuwirken sowie die <Mark1>eigene Rolle</Mark1> im Rollenspiel. Auch an dieser Stelle zeigte sich erneut der Wunsch sich insbesondere mit &#228;rztlichen, welches im Sinn der Studierenden &#8222;relevante&#8220; Themen sind zu befassen. Der von Seiten der Lehrenden favorisierte Beginn mit alltagsrelevanten Themen zur Einf&#252;hrung hingegen wird mehrfach kritisiert. Die <Mark1>SchauspielpatientIn</Mark1> wurde von den Studierenden &#252;berwiegend positiv wahrgenommen und vor allem im Vergleich mit den Rollenspielen die noch gr&#246;&#223;ere Authentizit&#228;t hervorgehoben. Insgesamt traten im Laufe der Auseinandersetzung mit Rollenspielen zwei Tendenzen in der <Mark1>Haltung</Mark1> der Studierenden zutage: Zum einen nahm das Interesse an Rollenspielen und der Spa&#223; dabei weiter zu, zum anderen fand sich eine Art &#8222;&#220;bers&#228;ttigung&#8220;, die vor allem mit Realit&#228;tsferne der Rollenspiele begr&#252;ndet wurde.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Diskussion" linked="yes">
      <MainHeadline>Diskussion</MainHeadline><SubHeadline>Methodenkritik </SubHeadline><Pgraph>Methodisch ist das gew&#228;hlte Verfahren hinsichtlich der nur stichprobenartig erfolgten Validierung durch &#8222;inter-rating&#8220; und das nicht gleichzusetzende Datenniveau von Lehr- und Lerncurriculum zu kritisieren. Als G&#252;tekriterien hingegen wurden Regelgeleitetheit, Verfahrensdokumentation und Methodentriangulation qualitativer und quantitativer Verfahren gew&#228;hlt. Die Lerntagebucheintr&#228;ge sind zum Teil sehr knapp gehalten. Neben Kritik in den Eintr&#228;gen selbst tritt diese insbesondere in einem am Ende erhobenen &#8222;Nachfragebogen&#8220; auf die Frage nach der Bewertung des Lerntagebuchs zutage. Viele der Studierenden sehen im F&#252;hren der Lerntageb&#252;cher weniger eine Unterst&#252;tzung ihres Lernprozesses als vielmehr eine zus&#228;tzliche Belastung. Dies zeigt sich auch darin, dass die Studierenden sich wenig an die vorformulierten Fragen halten. In der hier vorgestellten Untersuchung wurde die Sicht der Studierenden auf den Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs mithilfe der Lerntagebucheintr&#228;ge untersucht und diese Sicht wird notwendigerweise auch von der Haltung, mit der die Lerntageb&#252;cher gef&#252;hrt werden, gepr&#228;gt. So ist auf diese Haltung als ein Einflussfaktor auf die Ergebnisse und die daraus folgende Interpretation hinzuweisen.</Pgraph><SubHeadline>Konsequenzen f&#252;r den Umgang mit Lerntageb&#252;chern </SubHeadline><Pgraph>F&#252;r die weitergehende Arbeit mit Lerntageb&#252;chern stellt sich die Frage, welche Konsequenzen aus der Haltung der Studierenden gezogen werden k&#246;nnen und wie die lernunterst&#252;tzende Funktion zuk&#252;nftig besser zum Tragen kommen kann. Dabei soll kurz auf zwei Aspekte eingegangen werden: auf den Aufbau der Lerntageb&#252;cher und auf das Erteilen von R&#252;ckmeldungen hinsichtlich des Geschriebenen. F&#252;r das Lerntagebuch zur Begleitung des Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurses wurden vier offene Fragen formuliert, die w&#246;chentlich zu bearbeiten waren. Diese Gestaltung wurde gew&#228;hlt, um die Studierenden nicht in eine bestimmte Richtung zu lenken, sondern ihnen die M&#246;glichkeit zu geben, wirklich das zu schreiben, was ihnen zur jeweiligen Frage relevant erschien. Aus didaktischer Sicht scheint eine solche, als &#8222;naive&#8220; Lerntageb&#252;cher bezeichnete Vorgehensweise jedoch zu suboptimalem Lernerfolg zu f&#252;hren, und es wird die Verwendung  so genannter &#8222;prompts&#8220; empfohlen. Darunter sind Aufforderungen zu verstehen, die sich auf kognitive (z.B. &#8222;Wie k&#246;nnte ich die Hauptpunkte in eigenen Worten zusammenfassen&#63;&#8220;) und metakognitve (z.B. &#8222;Welche Punkte habe ich noch nicht verstanden&#63;&#8220;) Bereiche beziehen, wobei insbesondere die Verwendung kognitiver &#8222;prompts&#8220; hilfreich ist <TextLink reference="11"></TextLink>. Weiterhin erhielten die Studierenden &#252;ber ihre Lerntagebucheintr&#228;ge keine R&#252;ckmeldung von Seiten der TutorInnen. Die Studierenden sollten auch hier nicht &#252;ber die vorgegebenen Fragen hinaus in eine bestimmte Richtung geleitet werden und zum anderen sollten sie sich nicht durch das Wissen, dass ihre TutorInnen das Geschriebene lesen, beeintr&#228;chtigt f&#252;hlen. R&#252;ckblickend l&#228;sst sich jedoch feststellen, dass der Erhalt einer R&#252;ckmeldung f&#252;r die Motivation der Studierenden weitaus wichtiger zu sein scheint, als das freie Schreiben und die Wahrung ihrer Anonymit&#228;t. Von Seiten der Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie in Leipzig wurde der Einsatz von Lerntageb&#252;chern mit Ende des Sommersemesters 2006 aus organisatorischen Gr&#252;nden vorl&#228;ufig nicht fortgesetzt <TextLink reference="1"></TextLink>. Sollte dies jedoch wieder aufgegriffen werden, k&#246;nnte es hilfreich sein, den Studierenden in Form kognitiver &#8222;prompts&#8220; mehr Strukturierung und Unterst&#252;tzung zur Verarbeitung des Gelernten zu geben. Au&#223;erdem m&#252;sste, um das Potential, das in dieser Methode steckt, wirklich nutzen zu k&#246;nnen, eine angemessene Form der R&#252;ckmeldung an die Studierenden gefunden werden.  </Pgraph><SubHeadline>Konsequenzen f&#252;r den Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs </SubHeadline><Pgraph>An dieser Stelle zur &#220;bersicht zun&#228;chst noch einmal eine Gegen&#252;berstellung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Auffassungen Lehrender und Lernender (siehe Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table" />). Auf der inhaltlichen Ebene des Kurses hat sich gezeigt, dass die Studierenden das Lernen von Gespr&#228;chsf&#252;hrung insgesamt als wichtig erachten und den hier untersuchten Inhalten des Gespr&#228;chf&#252;hrungskurses Interesse entgegenbringen. Differenzen zwischen Lehr- und Lerncurriculum zeigen sich am deutlichsten anhand des immer wieder ge&#228;u&#223;erten Wunschs der Studierenden nach Bezug zu &#228;rztlichen Themen. Weiterhin best&#228;tigen sich die Schwierigkeiten der Diskussion inwieweit Aktives Zuh&#246;ren als Technik bzw. vielmehr als Haltung vermittelt werden muss <TextLink reference="12"></TextLink>. So stellt die Vermittlung und das Lernen von Aktivem Zuh&#246;ren eine st&#228;ndige Gratwanderung zwischen den beiden Ans&#228;tzen dar. Dies muss den Studierenden noch deutlicher gemacht werden, da sie Aktives Zuh&#246;ren zwar als schwer empfinden, jedoch nicht ausdr&#252;cken k&#246;nnen, worin die Schwierigkeit, also insbesondere die F&#228;higkeit sich empathisch zu verhalten letztlich besteht <TextLink reference="13"></TextLink>. Dabei scheint es wichtig, den Studierenden auch deutlich zu machen, dass Aktives Zuh&#246;ren nicht innerhalb einiger Kursstunden erlernt werden kann. Vielmehr muss es wieder und wieder ge&#252;bt werden, im Kurs mit KommilitonInnen, SchauspielpatientInnen und echten PatientInnen und eben auch im Alltag. Auch hinsichtlich des zweiten inhaltlichen Aspektes, dem &#220;berbringen schlechter Nachrichten, zeigt sich wie wichtig f&#252;r die Studierenden die Auseinandersetzung mit Themen ist, die sie als relevant f&#252;r ihre sp&#228;tere T&#228;tigkeit erachten. Hier stellt sich im Vergleich mit der Einsch&#228;tzung der Lehrenden vor allem die Frage nach dem Stellenwert, den das Thema bereits im ersten Teil des Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurses einnehmen soll. Zwar sind die Studierenden ausdr&#252;cklich an der Auseinandersetzung damit interessiert, zugleich ruft diese jedoch Unsicherheit und den Wunsch nach strukturierten Verhaltensanweisungen hervor. Es ist daher zu &#252;berlegen, ob neben Interesse und Aufgeschlossenheit dem Thema gegen&#252;ber nicht auch ein gewisser Druck empfunden wird, m&#246;glichst schnell m&#246;glichst gut auf diesen sicher schwierigen Aspekt der &#228;rztlichen T&#228;tigkeit vorbereiten werden zu m&#252;ssen. </Pgraph><Pgraph>Bez&#252;glich der untersuchten didaktischen Elementen des Kurses ist deutlich geworden, dass die Studierenden mit der Gestaltung des Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurses in anwendungsorientierter Kleingruppenarbeit zufrieden sind. Allerdings haben sich neben dieser grunds&#228;tzlichen &#220;bereinstimmung einzelne Aspekte ergeben, die unterschiedliche Auffassungen zwischen Lehrenden und Lernenden aufzeigen. M&#246;glicherweise ist hier deutlichere Vermittlung von Seiten der Lehrenden erforderlich, um so den Lernprozess noch &#252;bereinstimmender zu gestalten. Es hat sich gezeigt, dass die Studierenden recht empfindlich auf Spannungen in der Gruppe reagieren. Dementsprechend ist es wichtig, in Zukunft ausdr&#252;cklicher auf die in Gruppen ablaufenden Prozesse und damit verbundene m&#246;gliche Schwierigkeiten hinzuweisen. So bieten Konflikte und Meinungsverschiedenheiten, einen angemessenen Umgang vorausgesetzt, Chancen zur Weiterentwicklung. Da die Studierenden sehr viel Wert auf den Bezug zu medizinisch relevanten Themen legen, k&#246;nnte es au&#223;erdem hilfreich sein, verst&#228;rkt die Bedeutung von Teamf&#228;higkeit im Arztberuf hervorzuheben <TextLink reference="12"></TextLink>. Auch konstruktives Feedback innerhalb der Gruppe kann insgesamt zu einem besseren Klima beitragen und darf somit nicht nur als M&#246;glichkeit einer R&#252;ckmeldung bez&#252;glich des eigenen Verhaltens verstanden werden. In Bezug auf das Lernen mit Rollenspielen wurde neben gro&#223;em Interesse an den Rollenspielen selbst Kritik an zuviel Theorie und an der Auswertung ge&#228;u&#223;ert. Der Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs ist jedoch anwendungsorientiert gestaltet, und die Auseinandersetzung mit theoretischen Aspekten findet immer dann statt, wenn Theorie als Grundlage f&#252;r anschlie&#223;ende &#220;bungen oder Rollenspiele ben&#246;tigt wird oder aber, wenn sich aus diesen Bedarf nach Besprechung theoretischer Aspekte ergibt <TextLink reference="14"></TextLink>. Daher handelt es sich vermutlich um ein Kommunikations- und Organisationsproblem. Die notwendige Verbindung von Theorie und Praxis muss ebenso wie die Bedeutung der Auswertung der Rollenspiele besser deutlich gemacht werden. Es bietet sich an, die Auswertung insgesamt st&#228;rker zu systematisieren, so dass sie den Studierenden weniger willk&#252;rlich erscheint, sondern deutlich wird, dass es wichtig und Teil des Lernprozesses ist, bestimmte Aspekte nochmals hervorzuheben und auszuwerten. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Schlussfolgerungen" linked="yes">
      <MainHeadline>Schlussfolgerungen</MainHeadline><Pgraph>Die Auseinandersetzung mit der Sicht der Studierenden auf den Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs und dem Vergleich dieser mit der Sicht der Lehrenden hat Ansatzpunkte aufgezeigt, an denen noch bessere Vermittlung des Lehrcurriculums an die Lernenden notwendig ist. Auf diese Weise kann der Kurs weiterentwickelt und die Zufriedenheit aller Beteiligten mit dem Lernprozess vertieft werden. Zwar beziehen sich die hier vorgestellten Ergebnisse im Einzelnen auf den Leipziger Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs, der Hintergrund der Untersuchung, die Vermittlung von kommunikativen Kompetenzen im Medizinstudium ist jedoch keineswegs spezifisch. Daher sind zwei Aspekte nochmals hervorzuheben: Zum einen hinsichtlich des Umgangs mit Lerntageb&#252;chern. Diese finden vermehrt auch hochschuldidaktisch Verwendung und sind sicherlich gerade in anwendungsorientierten Vermittlungsweisen ein interessantes Lernelement <TextLink reference="15"></TextLink>. Hier zeigt sich jedoch in besonderem Ma&#223; die m&#246;gliche Differenz zwischen Lehr- und Lerncurriculum. Ein aus Sicht der Lehrenden sinnvolles Lehr- und Lernelement muss nicht notwendigerweise auch aus Sicht der Lernenden so bewertet werden. Gerade Lerntageb&#252;cher k&#246;nnen jedoch nur lernunterst&#252;tzend wirken, wenn ihr Einsatz von den Studierenden verstanden und zumindest im Ansatz akzeptiert wird. Somit erfordert die Einf&#252;hrung und Verwendung von Lerntageb&#252;chern zugleich einen intensiven Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden. </Pgraph><Pgraph>Zum anderen muss der in mehrfacher Hinsicht von den Studierenden ge&#228;u&#223;erte Wunsch nach medizinischer Relevanz der Themen im Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs ernst genommen werden. Sollte aus Sicht der Lehrenden dennoch ein Ansatz, der zun&#228;chst die Erarbeitung allgemeiner Grundlagen favorisiert, gew&#228;hlt werden, so erfordert dies eine Offenlegung des Vorgehens und intensive R&#252;cksprache mit den Lernenden. Die Ausbildung kommunikativer Kompetenzen kann nicht losgel&#246;st vom Zusammenhang des gesamten Medizinstudiums gesehen werden. So ist es wichtig, dass sich die im Kurs erlernten Inhalte und Fertigkeiten auch im weiteren Verlauf des Studiums und den zuk&#252;nftigen praktischen Erfahrungen widerspiegeln. Es kommt darauf an, dass den Studierenden keine zweideutigen Botschaften vermittelt werden und Gespr&#228;chsf&#252;hrung als ein zwar interessantes aber letztlich weniger relevantes Fach abgetan werden kann. In einigen Lerntagebucheintr&#228;gen wurde Kritik am Realit&#228;tsbezug der Rollenspiele ge&#228;u&#223;ert, und es besteht die Gefahr, dass sich dieser Eindruck von Seiten der Studierenden fortsetzt, wenn ihre zuk&#252;nftigen klinischen Erfahrungen von dem im Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs Erlernten zu sehr abweichen. So muss es langfristig darum gehen, die Bedeutung kommunikativer Kompetenzen im gesamten Curriculum zu verankern und die Umsetzung immer wieder, auch in Form &#228;rztlicher Vorbilder im klinischen Unterricht zu gew&#228;hrleisten <TextLink reference="16"></TextLink>. Das Anliegen der Studierenden nach medizinischer Relevanz der Themen ist zudem grunds&#228;tzlich nachvollziehbar und als ein weiterer Ansto&#223; in der Diskussion inwieweit auch die Ausbildung in Gespr&#228;chsf&#252;hrung durch MedizinerInnen selbst erfolgen muss, anzusehen <TextLink reference="12"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Anmerkung" linked="yes">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><Pgraph><Superscript>1</Superscript> Grundlage f&#252;r diese Entwicklung bildet die langj&#228;hrige Auseinandersetzung mit dem kommunikativen Aspekt der medizinischen Ausbildung und sp&#228;teren &#228;rztlichen T&#228;tigkeit, zu Beginn insbesondere in Form von Anamnese- und Balint-Gruppen. Zu erw&#228;hnen sind hier stellvertretend z.B. <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph><Superscript>2</Superscript> Die Gesamtzahl der Studierenden betrug N&#61; 413. Aufgrund der Seminargruppenteilung f&#252;r die Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurse ergeben sich zwei Durchg&#228;nge. Hier wurde nur der erste untersucht.</Pgraph></TextBlock>
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