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    <Identifier>zma000597</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000597</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0005974</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Buchbesprechung&#47;book report</ArticleType>
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      <Title language="de">Elmar Br&#228;hler, Dorothee Alfermann, Jeannine Stiller: Karriereentwicklung und berufliche Belastung im Arztberuf</Title>
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          <Lastname>Damm</Lastname>
          <LastnameHeading>Damm</LastnameHeading>
          <Firstname>Julia</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t, Klinik f&#252;r Psychiatrie und Psychotherapie, Nu&#223;baumstra&#223;e 7, 80336 M&#252;nchen, Deutschland, Tel.: 089&#47;5160-5511, Fax: 089&#47;5160-5808<Affiliation>Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t, Klinik f&#252;r Psychiatrie und Psychotherapie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>julia.damm&#64;med.uni-muenchen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20081006</DateReceived>
    <DateRevised>20090114</DateRevised>
    <DateAccepted>20090114</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20090216</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>26</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
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    <ArticleNo>05</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Bibliographische Angaben">
      <MainHeadline>Bibliographische Angaben</MainHeadline>
      <Pgraph>Elmar Br&#228;hler, Dorothee Alfermann, Jeannine Stiller</Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark1>Karriereentwicklung und berufliche Belastung im Arztberuf</Mark1>
      </Pgraph>
      <Pgraph>G&#246;ttingen: Vandenhoeck &#38; Rupprecht GmbH &#38; Co</Pgraph>
      <Pgraph>ISBN 978-3-525-40403-4</Pgraph>
      <Pgraph>248 Seiten, &#8364; 29,90</Pgraph>
      <Pgraph>Erscheinungstermin: 2008</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Rezension">
      <MainHeadline>Rezension</MainHeadline>
      <Pgraph>Der Arztberuf hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten zwar in der Bev&#246;lkerung kaum  Ansehen verloren, wird aber von &#196;rzten selber zunehmend kritisch bewertet und hinterfragt. Das vorliegende Buch ist im Kern das publizierte Ergebnis zweier Kongress-Symposien zu diesem Thema der Deutschen Gesellschaften f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie 2006 in Leipzig. &#220;ber 40 Autoren haben beigetragen, den chronologisch an einer typischen &#8222;Arztlaufbahn&#8220; orientierten, in 3 Abschnitte gegliederten Band zum Ansto&#223; f&#252;r weiteren Gedanken- und Erkenntnisaustausch werden zu lassen. </Pgraph>
      <Pgraph>Behandelt werden:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Gesundheit und Lebensqualit&#228;t von Medizinstudierenden (3 Beitr&#228;ge)</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Karriereentwicklung (6 Beitr&#228;ge)</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Gesundheit und berufliche Belastungen im Arztberuf verschiedener Facharztrichtungen (5 Beitr&#228;ge).</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Diese einzelnen Beitr&#228;ge sind einheitlich gegliedert und erf&#252;llen die Qualit&#228;tskriterien einer Forschungsarbeit. Forschungsfragen werden erfreulicherweise explizit genannt, Operationalisierung und methodische Umsetzung der Untersuchungsziele werden erkl&#228;rt, die Literaturangaben sind umfassend und geben hilfreiche Anregungen. </Pgraph>
      <Pgraph>Einschl&#228;gige Erkenntnisse wie die starke berufliche Belastung von &#196;rzten mit konsekutiv mangelnder Lebensqualit&#228;t und der generelle Wandel der beruflichen Anforderungen (als Schlagworte seien hier nur genannt: medizinische Technisierung, vermehrte Reglementierung und Dokumentationsaufwand, gewandelte Krankheitsbilder, zunehmend m&#252;ndige Patienten mit wachsenden W&#252;nschen und Anspr&#252;chen) sowie immer wieder die Frage nach geschlechtsspezifischen Unterschieden liegen den Kapiteln quasi &#8222;als Aufh&#228;nger&#8220; zugrunde. Sie bleiben dabei jedoch nicht stehen, sondern m&#252;nden in der Pr&#228;sentation eigener Ergebnisse und Daten. Dabei werden als Konsequenzen die Notwendigkeit der Einflussnahme bei der Gestaltung zuk&#252;nftiger Curricula in einer sich ver&#228;ndernden Hochschullandschaft ebenso diskutiert wie zugrundeliegende gesundheitspolitische Entscheidungen. Immer wieder wird deutlich, dass bereits im Medizinstudium verbindliche Interventionen zur F&#246;rderung sozialer Fertigkeiten und Stressbew&#228;ltigung gesundheitspr&#228;ventiv und damit gesundheits&#246;konomisch von h&#246;chster Bedeutung w&#228;ren.</Pgraph>
      <Pgraph>Auch bereits umgesetzte konkrete Projekte zur Karrieref&#246;rderung wie z.B. das Qualifizierungsprogramm &#8222;Klinische Forschung&#8220; f&#252;r junge &#228;rztliche Kliniker und klinische Psychologen in Heidelberg werden vorgestellt und geben dem interessierten Leser Anregungen zur Ver&#228;nderung oder Etablierung &#228;hnlicher Strukturen. </Pgraph>
      <Pgraph>Man macht sich also Gedanken in Deutschland &#8211; auch &#252;ber eine &#8222;Ressourcenoptimierung&#8220; des &#8222;Faktors Arzt&#8220;. &#196;rztegesundheit und &#8211;zufriedenheit zu f&#246;rdern, dies als eine erlernbare Kompetenz bereits im Studium durch z.B. Einbindung und Verankerung in k&#252;nftige Curricula anzusehen und anzugehen &#8211; daf&#252;r gibt dieses wissenschaftlich orientierte Fachbuch reichlich Anregung und Daten. </Pgraph>
      <Pgraph>Wer k&#246;nnte und f&#252;r wen sollte es von Interesse sein&#63; Ganz sicher alle Absolventen eines &#8222;Master of Medical Education&#8220; Studienganges, alle in der medizinischen Lehre und Ausbildung T&#228;tigen, Entwickler und Ausbilder,  alle an der (Weiter-) Entwicklung des Gesundheitssystems T&#228;tigen und Interessierten sowie Gesundheits&#246;konomen und &#8211;politiker.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Inhalt dieses Buches ist konstruktiv, in einer unaufgeregten, sachlichen Weise. Dass der jetzt noch deskriptiv und retrospektiv behandelten Datenlage in einigen Jahren vielleicht ein B&#228;ndchen mit erreichten Ergebnissen und Meilensteinen folgen k&#246;nnte, in dem die hier angedachten Ideen in prospektiven Ans&#228;tzen weiterverfolgt und evaluiert werden, ist ein sch&#246;ner Gedanke.</Pgraph>
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