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<GmsArticle>
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    <Identifier>zma000583</Identifier>
    <ArticleType>Projekt&#47;project</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Einf&#252;hrung und Evaluierung des praktischen Jahres an der Tier&#228;rztlichen Hochschule Hannover</Title>
      <TitleTranslated language="en">Introduction and evaluation of final-year practice-oriented education at the University of Veterinary Medicine in Hanover, Germany</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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          <Lastname>Wagels</Lastname>
          <LastnameHeading>Wagels</LastnameHeading>
          <Firstname>Rolf</Firstname>
          <Initials>R</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Stiftung Tier&#228;rztliche Hochschule Hannover, Pferdeklinik, Bischofsholer Damm 15, 30173 Hannover, Deutschland, Tel.: 0511&#47;856-7976, Fax: 0511&#47;856-828176<Affiliation>Stiftung Tier&#228;rztliche Hochschule Hannover, Pferdeklinik, Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>wagels&#64;pferdeklinik-hannover.de</Email>
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        <PersonNames>
          <Lastname>Feige</Lastname>
          <LastnameHeading>Feige</LastnameHeading>
          <Firstname>Karsten</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
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          <Affiliation>Stiftung Tier&#228;rztliche Hochschule Hannover, Pferdeklinik, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
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          <Lastname>Tipold</Lastname>
          <LastnameHeading>Tipold</LastnameHeading>
          <Firstname>Andrea</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Stiftung Tier&#228;rztliche Hochschule Hannover, Klinik f&#252;r Kleintiere, Hannover, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Stiftung Tier&#228;rztliche Hochschule Hannover, Viezepr&#228;sidentin f&#252;r Lehre, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>andrea.tipold&#64;tiho-hannover.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
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    <PublisherList>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">clinical and practical scientific education</Keyword>
      <Keyword language="en">veterinary medical education</Keyword>
      <Keyword language="en">online evaluation</Keyword>
      <Keyword language="de">klinische und praktische wissenschaftliche Ausbildung</Keyword>
      <Keyword language="de">Studium der Veterin&#228;rmedizin</Keyword>
      <Keyword language="de">Online-Evaluierung</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Tiermedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20070416</DateReceived>
    <DateRevised>20070625</DateRevised>
    <DateAccepted>20080924</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20081117</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>4</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>98</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Mit der Einf&#252;hrung des praktischen Jahres sollen die Studierenden der Tier&#228;rztlichen Hochschule Hannover (TiHo) st&#228;rker in den klinischen und wissenschaftlichen Alltag eingebunden werden, um schon vor Ende des Studiums praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. Das praktische Jahr ersetzt das bisherige 9. und 10. Semester und bildet so die &#220;berleitung zwischen dem eng organisierten Studium und der anschlie&#223;enden beruflichen Laufbahn. Es beinhaltet die Praktika au&#223;erhalb der TiHo in Tierarztpraxen, Privatkliniken, Schlachth&#246;fen, etc. und ein internes praktisches Semester, welches das gesamte Jahr &#252;ber in den Einrichtungen der TiHo abgeleistet werden kann. Die Online-Evaluierung dieses Jahres verlief positiv. </Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The introduction of a year of practice-oriented education should provide students of the University of Veterinary Medicine in Hanover greater integration in the clinical and scientific setting in order to gain &#8220;real-life&#8221; experience for their later profession before the end of their studies. This year replaces the old 9th and 10th semesters and builds a bridge between the well-organized and structured studies and the later profession. It includes internships outside the university in private practice, private clinics, slaughterhouses, etc., and a practical semester that can be completely at any time of the year in clinics and other institutes of the university. The online evaluation of this year has been positive. </Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Die tier&#228;rztliche Ausbildung in Deutschland ist durch die Tier&#228;rztliche Approbationsordnung (TAppO) <TextLink reference="1"></TextLink> und seit 2006 durch die Tier&#228;rztliche Approbationsverordnung (TAppV) <TextLink reference="2"></TextLink> geregelt. In TAppO und TAppV ist die Stundenverteilung der einzelnen F&#228;cher und teilweise deren Durchf&#252;hrung beschrieben. Durch Einf&#252;hrung so genannter Querschnittsf&#228;cher sollte ein integrierter Unterricht zwischen Klinik, F&#228;chern zur Lebensmittelhygiene&#47;Verbraucherschutz, Vorklinik und Paraklinik gew&#228;hrleistet werden. Wahlpflichtf&#228;cher erlauben laut Gesetz den Studierenden ein gewisses Ma&#223; an Orientierung im Studium, wobei die allgemeine Approbation gew&#228;hrleistet bleibt. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Modalit&#228;ten zur klinischen Ausbildung sind nicht durch diese Verordnungen festgelegt. Bereits vor 6 Jahren wurden daher erste &#220;berlegungen zu einer Reform der studentischen Ausbildung an der Tier&#228;rztlichen Hochschule Hannover (TiHo) angestellt. Der praktische klinische Unterricht sollte erweitert werden, damit die Studierenden vermehrt in den klinischen und wissenschaftlichen Alltag eingebunden sind, um schon vor Ende des Studiums praxisnahe Erfahrungen sammeln zu k&#246;nnen. Die Einf&#252;hrung des praktischen Jahres hatte mehrere Ziele. An erster Stelle ist hier eine Verbesserung der praktischen Ausbildung der Studierenden am Patienten zu nennen. Diese sollte nach M&#246;glichkeit in Kleingruppenunterricht an den Kliniken der Hochschule erfolgen. An zweiter Stelle wurde der Gedanke weitergef&#252;hrt, der durch die in TAppO und TAppV vorgegebenen Wahlpflichtf&#228;cher entstanden ist. Den Studierenden sollte bereits w&#228;hrend des Studiums die M&#246;glichkeit f&#252;r eine so genannte &#8222;Orientierungsphase&#8220; in einem Semester geboten werden. Im beruflichen Alltag ist der Tierarzt, der alle Tierarten behandeln kann, eine Minderheit geworden. Spezialisierungen nach dem Studium bzw. speziesspezifische Praxen sind keine Besonderheiten mehr. </Pgraph>
      <Pgraph>Nach einer Statistik der Bundestier&#228;rztekammer sind ca. 60&#37; der Tier&#228;rzte in der Privatpraxis t&#228;tig (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.bundestieraerztekammer.de&#47;datei.htm&#63;filename&#61;statistik&#95;final.pdf">http:&#47;&#47;www.bundestieraerztekammer.de&#47;datei.htm&#63;filename&#61;statistik&#95;final.pdf</Hyperlink>). Die Anderen arbeiten entweder in der Lebensmittelkunde&#47;Verbraucherschutz, in der Industrie und Forschung oder sind beamtete Tier&#228;rzte. An den Universit&#228;ten f&#228;llt auf, dass es schwierig wird, Professuren in paraklinischen F&#228;chern mit Tier&#228;rzten zu besetzen. Auch diesen Umst&#228;nden sollte Rechnung getragen werden und eine Wahlm&#246;glichkeit, die dem sp&#228;teren Berufsbild entspricht, sollte ber&#252;cksichtigt werden. Das hei&#223;t, neben einer rein klinischen Ausbildung sollte auch eine wissenschaftlich praktische T&#228;tigkeit in den Instituten angeboten werden. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Entwicklung des praktischen Jahres">
      <MainHeadline>Entwicklung des praktischen Jahres</MainHeadline>
      <Pgraph>Das praktische Jahr wurde im Wintersemester (WS) 2004&#47;2005 an der Stiftung Tier&#228;rztliche Hochschule Hannover mit einer Stundenplan&#228;nderung eingef&#252;hrt. Dies war notwendig, um F&#228;cher, die urspr&#252;nglich im 9. und 10. Semester gelehrt wurden in klinische und Lebensmittelkunde&#47;Verbraucherschutz - Bl&#246;cke unterteilen zu k&#246;nnen. Im So konnten im WS 2005&#47;2006 waren die ersten Studierenden des 9. und 10. Fachsemesters im Rahmen des praktischen Semesters an den Kliniken bzw. Instituten t&#228;tig werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Neben den extramuralen Praktika (<TextLink reference="2"></TextLink>; &#167; 54-62) (Ausbildung in der kurativen tier&#228;rztlichen Praxis oder in einer Tierklinik, Wahlpraktika, Ausbildung in Kontrollt&#228;tigkeiten, -methoden und &#8211;techniken f&#252;r den Lebensmittelbereich einschlie&#223;lich der &#220;berpr&#252;fung von Frischfleisch)der &#220;berwachung und Untersuchung von Lebensmitteln und dem Schlachthofpraktikum findet eine 10-w&#246;chige klinisch-praktische Ausbildung an den Tierartenkliniken (Pferde, Rinder, kleine Klauentiere, Kleintiere) und einigen paraklinischen Instituten (Institute f&#252;r Physiologie, Parasitologie, Virologie, Mikrobiologie, Parasitologie, Fischkunde, Pharmakologie, Immunologie, Tierzucht, Physiologische Chemie und Tierhygiene) statt. Dabei haben die Kliniken zurzeit noch unterschiedliche Wege zur Einteilung der Studierenden gefunden. Die Klinik f&#252;r Pferde und die Klinik f&#252;r kleine Klauentiere haben sich entschlossen, den Studenten eine jeweils 5-w&#246;chige klinische Ausbildungszeit anzubieten, um so eine breitere praktische Ausbildung innerhalb der zehn Wochen zu gew&#228;hrleisten, w&#228;hrend den Studierenden in der Klinik f&#252;r Rinder und in der Klinik f&#252;r Kleintiere jeweils 10 Wochen angeboten werden. </Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die Ausbildungszyklen wurde in den jeweiligen Kliniken ein fixer Stundenplan eingef&#252;hrt, der nicht nur praktische T&#228;tigkeit, sondern auch Seminare, Journal Clubs, Querschnittunterricht, R&#246;ntgenvisite etc. beinhaltet. &#196;hnliche Programme wurden in den paraklinischen Instituten entwickelt, wobei die infektionsmedizinischen F&#228;cher einen gemeinsamen Ausbildungszyklus erarbeitet haben und anbieten. Bis jetzt haben 3 Jahrg&#228;nge an Studierenden ihre Wahlklinik bzw. ihr Institut f&#252;r das interne praktische Semester gew&#228;hlt. 90&#37; der Studierenden absolvieren das praktische Semester an einer Klinik, 10&#37; an einem paraklinischen Institut, wobei von diesen 10&#37; die meisten Studierenden am Institut f&#252;r Pathologie eingeschrieben sind. Von den 90&#37; Studierenden, die an einer Klinik eingeschrieben sind, w&#228;hlte die Mehrheit die Rinder- oder Kleintierklinik. Weitere ca. 10&#37; der Studierenden machen freiwillig einen zweiten Zyklus des praktischen Semesters an der TiHo, der teilweise die Praktika au&#223;erhalb der TiHo ersetzen kann (siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>Im Folgenden wird der Unterricht der Kliniken am Beispiel der Pferdeklinik und der Klinik f&#252;r Kleintiere er&#246;rtert. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Klinik f&#252;r Pferde">
      <MainHeadline>Klinik f&#252;r Pferde</MainHeadline>
      <Pgraph>Im Rahmen des praktischen Semesters an der Klinik f&#252;r Pferde durchlaufen die maximal 12 Studierenden 5 Stationen, die den Abteilungen der Klinik weitgehend entsprechen: Innere Medizin, Chirurgie, Orthop&#228;die, An&#228;sthesie und Reproduktionsmedizin sowie Labor und Schmiede. In den Stationen Innere Medizin, Chirurgie und Orthop&#228;die behandeln die Studierenden unter Anleitung der Assistenztier&#228;rzte die Patienten der Klinik f&#252;r Pferde. Die Ausbildung am Patienten wird von den Assistentinnen der Klinik f&#252;r Pferde und den wissenschaftlichen Hilfskr&#228;ften im Stall durchgef&#252;hrt. Dazu werden die maximal 3 Studierenden pro Klinikabteilung in die w&#228;hrend des Tages anfallenden Behandlungen miteinbezogen und f&#252;hren nach Einweisung auch Routinet&#228;tigkeiten wie z.B. Wundtoiletten oder Intensiv&#252;berwachung eines Patienten selbst&#228;ndig aus. Wenn spezielle diagnostische Methoden wie z.B. Endoskopien in der jeweiligen Stallabteilung durchgef&#252;hrt werden, so sind die Studierenden anwesend und die Methoden und Ergebnisse werden vor Ort mit den anwesenden Oberassistenten oder Professoren sofort durchgesprochen. Das gleiche gilt f&#252;r Operationen, bei denen die Studierenden anwesend sind oder assistieren. In den Klinikabteilungen erhalten die Studierenden einen Patienten zur festen Betreuung als ihren Patienten zugeteilt. Diesen Patienten und seine Erkrankung stellen die Studierenden im Rahmen der Visite oder w&#228;hrend der Ausbildung anderer Studierender mit Hilfe einer selbst angefertigten Powerpointpr&#228;sentation vor. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die in der Pr&#228;sentation getroffenen Aussagen zu Diagnose, Differentialdiagnose, Pathogenese und Therapie nach den Vorstellungen einer evidenzbasierten Medizin selbst&#228;ndig durch Literaturrecherche erlangt und im Dialog mit der behandelnden Assistentin verfeinert werden. &#220;ber diesen Patient wird auch ein schriftlicher Krankenbericht verfasst. Ziel ist neben dem Erwerb einer breiten Ausbildung in Pferdemedizin, ein Thema als Schwerpunkt vertiefen zu k&#246;nnen und das selbstst&#228;ndige Erwerben von Wissen &#252;ber Literaturstudium zu &#252;ben (&#8222;Life Long Learning&#8220;). </Pgraph>
      <Pgraph>Weiterhin geh&#246;rt die Anfertigung eines Entlassbriefes &#252;ber den betreuten Patienten zu den Aufgaben der Studierenden. Da in der Klinik f&#252;r Pferde vorwiegend eingestellte Patienten ohne Anwesenheit des Besitzers behandelt werden, werden die Studierenden in das Besitzergespr&#228;ch, welches der behandelnde Assistent mit dem Besitzer f&#252;hrt, einbezogen, da sonst kaum Kontakt zu den Besitzern des Pferdes m&#246;glich ist. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Studierenden, die in der Gruppe An&#228;sthesie und Reproduktionsmedizin betreut werden, sind entweder w&#228;hrend einer Operation dem An&#228;sthesisten zur Seite gestellt oder werden in die Behandlung reproduktionsmedizinischer Patienten mit einbezogen. Zur Ausbildung im Bereich An&#228;sthesie werden die Studierenden zun&#228;chst an die pharmakologischen Grundlagen und deren Anwendung herangef&#252;hrt, um dann einen Einblick in die Narkose&#252;berwachung und postan&#228;sthetische Betreuung zu erhalten. Je nach Aufkommen von chirurgischen Patienten betreuen die Studierenden zwischen 4 und 8 An&#228;sthesien. Im Bereich der Reproduktionsmedizin werden sowohl Zuchttauglichkeitsuntersuchungen, als auch chirurgische Ma&#223;nahmen an Hengst und Stute durchgef&#252;hrt. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Studierenden im Bereich Labor und Schmiede werden an drei Vormittagen in der Lehrschmiede ausgebildet, die der Klinik f&#252;r Pferde angegliedert ist. Dort erlernen Sie unter Anleitung eines erfahrenen Schmiedemeisters das Beurteilen und Bearbeiten von Pferdehufen. Neben den Patienten der Lehrschmiede stehen dazu auch die Pferde der Polizeireiterstaffel Hannover zur Verf&#252;gung, die von der Lehrschmiede betreut werden. Ein Vormittag in der Schmiede ist einer &#220;bung unter Anleitung des Schmiedemeisters vorbehalten, in der die Studierenden an Pr&#228;paraten chirurgische Ma&#223;nahmen wie z.B. das Er&#246;ffnen eines Hufabszesses &#252;ben k&#246;nnen. </Pgraph>
      <Pgraph>Neben den praktischen T&#228;tigkeiten in den einzelnen Abteilungen werden verschiedene &#220;bungen am Tier und Pr&#228;parat als zweist&#252;ndiger Kurs in Kleingruppen angeboten. Hierzu z&#228;hlen Durchf&#252;hrung diagnostischer An&#228;sthesien, &#220;bungen am Auge, Wundchirurgie, Sinuskopie und Zahnbehandlungen sowie eine &#220;bung zur Anfertigung von r&#246;ntgenologischen und ultrasonographischen Aufnahmen. Au&#223;erdem werden Kurse zur Notfallversorgung von akuten Lahmheiten, akuten abdominalen Beschwerden, Augenerkrankungen, Verletzungen sowie gyn&#228;kologischen Notf&#228;llen durchgef&#252;hrt, um die Studierenden auf ihren ersten Einsatz in der Praxis vorzubereiten. </Pgraph>
      <Pgraph>Alle durchzuf&#252;hrenden T&#228;tigkeiten w&#228;hrend der 5 Wochen in der Klinik f&#252;r Pferde sind in einem Pflichtenkatalog aufgef&#252;hrt und die erfolgreiche Teilnahme wird in diesem Pflichtenkatalog durch Unterschrift der Lehrenden dokumentiert. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Klinik f&#252;r Kleintiere">
      <MainHeadline>Klinik f&#252;r Kleintiere</MainHeadline>
      <Pgraph>Ein &#228;hnliches Schema wird in der Klinik f&#252;r Kleintiere durchgef&#252;hrt. Die Studierenden nehmen dabei in Gruppen von 2 Personen an einem Rotationsprogramm durch die verschiedenen Abteilungen der Klinik teil. Dies beinhaltet eine Rotation in der Intensivmedizin, der bildgebenden Diagnostik, der An&#228;sthesie, der Chirurgie, in den Sprechstunden der &#220;berweisungsklinik und bei den Heimtieren und Reptilien. Zus&#228;tzlich zu dieser Ausbildung findet eine solche in den Spezialsprechstunden der Neurologie, Ophthalmologie, Dermatologie, Verhaltenssprechstunde und Onkologie statt. Die Studierenden sind f&#252;r einzelne Patienten zust&#228;ndig und m&#252;ssen diese w&#228;hrend der morgendlichen Visite vorstellen. Um das Patientenbesitzergespr&#228;ch und vermehrte selbstst&#228;ndige Arbeit zu erlernen, findet nachmittags die so genannte Studentensprechstunde statt. Hier sind die Studierenden die Prim&#228;runtersucher, m&#252;ssen die Besitzerkommunikation &#252;ben und werden von einem eigens f&#252;r diese T&#228;tigkeit zur Verf&#252;gung stehenden Assistenten betreut. Im Rahmen der Rotation sind Kurse vorgesehen (Operations&#252;bungen an Pr&#228;paraten, Osteosynthesekurs, ophthalmologische &#220;bungen, Ultraschallkurse etc.). Zweimal w&#246;chentlich werden die von gerade untersuchten Patienten angefertigten R&#246;ntgenbilder mittags in der Gruppe diskutiert (R&#246;ntgenvisite). Dabei wird nicht nur Augenmerk auf die Beurteilung gelegt, sondern auch auf Aufnahmetechnik, Strahlenschutz und Lagerungstechnik der Patienten. Freitag nachmittags oder an anderen Wochentagen abends finden Fortbildungsveranstaltungen statt (Querschnittsveranstaltungen, Seminare, Vortr&#228;ge zu aktuellen Themen). Die Studierenden sind in den Nacht- und Wochenenddienst eingebunden, um auch in der Notfallmedizin Erfahrung sammeln zu k&#246;nnen und weiter den Umgang mit Patientenbesitzern vertiefen zu k&#246;nnen. In den Nacht- und Wochenenddiensten versorgt ein Team von Assistenten, Interns und Studierenden die an der Klinik station&#228;r behandelten Patienten und die Notf&#228;lle. Die Studierenden werden bei R&#252;ckmeldung an der Hochschule versichert. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Effizienz dieses Semesters wird mit Hilfe eines computerisierten Feedbacksystems (PowerVote) &#252;berpr&#252;ft. Am letzten Tag beantworten Studierende mit Hilfe dieses Systems Multiple Choice-Fragen, die aus dem t&#228;glichen Klinikalltag der Patientenbehandlungen entstammen. Die Studierenden k&#246;nnen so nochmals die wichtigsten Punkte wiederholen, bzw. k&#246;nnen erkennen, wie viel sie gelernt haben und wie intensiv sie sich noch weiter f&#252;r Pr&#252;fung und zuk&#252;nftigen Beruf weiterbilden m&#252;ssen. Dieses Testat wird von den Pr&#252;fenden sehr positiv bewertet und zeigt einen deutlichen Wissenszuwachs im Vergleich zu der herk&#246;mmlichen Ausbildung <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph>
      <Pgraph>Da so die so genannten &#8222;soft skills&#8220;, wie Tierarzt-Patientenbesitzerkommunikation <TextLink reference="4"></TextLink>, als Teil der veterin&#228;rmedizinischen Ausbildung gefordert werden, aber nicht im nationalem Curriculum enthalten sind <TextLink reference="2"></TextLink>, werden Kommunikations&#252;bungen im Rahmen der Studentensprechstunde angeboten. Um diese &#8222;skills&#8220; freiwillig vertiefen zu k&#246;nnen, werden von der TiHo, bzw. der Gesellschaft der Freunde der Tier&#228;rztlichen Hochschule au&#223;erhalb des Curriculums Veranstaltungen zur Tierarzt-Patientenbesitzerkommunikation angeboten. Zu Ende eines Programmes findet eine anonyme Online-Evaluation statt und die Studierenden haben mit dem Klinikleiter bzw. der Vizepr&#228;sidentin f&#252;r Lehre eine pers&#246;nliche Aussprache, wo positive und negative Seiten des Ausbildungszyklus diskutiert werden k&#246;nnen. Dabei wurde dieser Ausbildungszyklus an der Klinik f&#252;r Kleintiere wurde jedes Mal sehr positiv bewertet, kleine organisatorische M&#228;ngel wurden jedoch sehr deutlich dargestellt. Durch den engen Kontakt zu den Studierenden w&#228;hrend des praktischen Jahres verlieren diese die Scheu gegen&#252;ber Dozierenden bzw. zuk&#252;nftigen Pr&#252;fern. Auch die anonyme Online- Evaluierung ergab nur positive Resultate, es wird sogar ein Ausbau des praktischen Jahres gew&#252;nscht. &#196;hnliche Programme wie in Pferdeklinik und Klinik f&#252;r Kleintiere finden an der Klinik f&#252;r Rinder und der Klinik f&#252;r Kleine Klauentiere statt. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Das praktische Semester an paraklinischen Einrichtungen">
      <MainHeadline>Das praktische Semester an paraklinischen Einrichtungen</MainHeadline>
      <Pgraph>Ein Ausbildungszyklus kann wahlweise auch an einer paraklinischen Einrichtung durchgef&#252;hrt werden. Studierende sollen f&#252;r die Arbeit der Institute und die F&#228;cher des Lebensmittelzentrums vermehrt interessiert werden. Folgende F&#228;cher k&#246;nnen so intensiv &#252;ber 10-14 Wochen studiert werden: Pathologie, Pharmakologie, die F&#228;cher des Lebensmittelzentrums (Lebensmittelhygiene, Milchhygiene, Lebensmittelkunde, Lebensmitteltoxikologie, Ersatz- und Erg&#228;nzungsmethoden zum Tierversuch), Physiologie, Tierern&#228;hrung, Immunologie, Biochemie, Tierzucht. Das Zentrum f&#252;r Infektionsmedizin bietet ein so genanntes infektionsmedizinisches Semester mit einer Gesamtdauer von 14 Wochen an und soll interessierten Studierenden die M&#246;glichkeit geben, bei der Bearbeitung infektionsmedizinisch-angewandter Fragestellungen Laborerfahrung zu sammeln. Hier sind die F&#228;cher Mikrobiologie, Virologie, Parasitologie, Epidemiologie, Biochemie und Fischkrankheiten enthalten. Am Institut f&#252;r Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie werden Studierende begleitend zu den unter Betreuung durch die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts durchzuf&#252;hrenden Experimenten in die Protokollierung und Auswertung der Versuche und die Bearbeitung wissenschaftlicher Literatur eingearbeitet. Ziel des Laborpraktikums ist das Erlangen experimenteller Fertigkeiten und wissenschaftlich relevanter Kenntnisse sowie das Wecken von Interesse f&#252;r die biomedizinische Forschung. Das Semester am Institut f&#252;r Pathologie umfasst die t&#228;gliche Mit-Bearbeitung der anfallenden Sektionsf&#228;lle und die histologische Nacharbeitung von einzelnen, ausgew&#228;hlten F&#228;llen. Dar&#252;ber hinaus besteht die M&#246;glichkeit, im Rahmen eines auf jeden Praktikanten zugeschnittenen Projektes, entweder einzelne, ungew&#246;hnliche Erkrankungsf&#228;lle gezielt aufzuarbeiten und in Form eines Fallberichtes zu ver&#246;ffentlichen oder ein kleines Forschungsprojekt im Sinne einer retrospektiven, pathologisch-anatomischen und &#8211;histologischen Studie mit dem Ziel einer Ver&#246;ffentlichung zu bearbeiten. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Online-Evaluierung">
      <MainHeadline>Online-Evaluierung</MainHeadline>
      <SubHeadline>Klinik f&#252;r Pferde </SubHeadline>
      <Pgraph>An der Tier&#228;rztlichen Hochschule Hannover wurde ein Programm zur Online-Evaluierung von Lehrveranstaltungen und zur allgemeinen Studiensituation an der Hochschule entwickelt und 2003 erstmals eingesetzt. Dabei k&#246;nnen die Studierenden zu neun vorgegebenen Aussagen ihrer Zustimmung oder Ablehnung auf einer Skala von 1-5 Ausdruck verleihen. Weiterhin k&#246;nnen in Freitextfeldern die positiven und negativen Seiten des Praktikums beschrieben werden (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>Insgesamt nahmen seit der Einf&#252;hrung des praktischen Jahres an der Klinik f&#252;r Pferde 94 Studierende an der Befragung teil, das entspricht 66&#37; der Teilnehmer des praktischen Jahres. </Pgraph>
      <Pgraph>Die bislang durchgef&#252;hrte Evaluierung bescheinigt dem Modell hervorragende Noten, die Mehrheit der Studenten f&#252;hlte sich gut ausgebildet. Lediglich die K&#252;rze der Zeit in den Kliniken und die Dichte des Stoffes wurde bem&#228;ngelt. Die Kombination aus Klinik f&#252;r Pferde und Klinik f&#252;r kleine Klauentiere wurde von ca. 50&#37; der Studenten als gut, von der anderen H&#228;lfte als nachteilig bewertet. Als Reaktion auf diese Bewertung bietet die Klinik f&#252;r Pferde ab dem Wintersemester 2008 das praktische Semester als 10-w&#246;chigen Zyklus durchf&#252;hren, um bei &#228;hnlicher Anzahl von &#220;bungen und Kursen eine l&#228;ngere Ausbildungszeit am Patienten zu gew&#228;hrleisten. </Pgraph>
      <SubHeadline>Klinik f&#252;r Kleintiere </SubHeadline>
      <Pgraph>Eine Evaluierung von 90 63 Studierenden (73&#37; der Teilnehmer) wurde ausgewertet. Die vorgegebenen Fragen wurden zu ca. 90&#37; sehr positiv beantwortet (Noten 1-2, von 5 m&#246;glichen Abstufungen). Diese beinhalteten z.B. Fragen nach der Angemessenheit der Gruppengr&#246;&#223;e, der Organisation, des Lerneffektes, der Betreuung durch die Mitarbeiter etc. Zus&#228;tzlich konnten Freitextfelder ausgef&#252;llt werden. Dabei wurden besonders positiv wurden die selbstst&#228;ndige praktische T&#228;tigkeit, die gute Anleitung in den &#220;bungen, das Gewinnen von Selbstvertrauen im Umgang mit Tieren und Patientenbesitzern, Kurse und Seminare, die Verbesserung des Querschnittunterrichtes, die Gesamtorganisation, der Lernerfolg und die Wahlm&#246;glichkeit einer Klinik beurteilt. Verbesserungsm&#246;glichkeiten wurden im Bereich der Operations&#252;bungen, der schriftlichen Unterlagen und der Regelung der Mittagspausen gesehen. Das Ausf&#252;llen des Pflichtenkatalogs und die Nachtdienste wurden als anstrengend bezeichnet. </Pgraph>
      <SubHeadline>Allgemeine Evaluierung des praktischen Jahres </SubHeadline>
      <Pgraph>Eine Kohorte 90 Studierenden, die sich freiwillig gemeldet hatten, beurteilte die Einf&#252;hrung des praktischen Jahres und die Einteilung in die verschiedenen Kliniken online und anonym. </Pgraph>
      <Pgraph>Dabei wurde die Einf&#252;hrung des praktischen Jahres nur positiv gesehen (Noten 1-2 von 5 m&#246;glichen Abstufungen). Als negativer Aspekt wurde nur der Zeitraum (zu kurz) angesehen. Der Wunsch besteht, bereits in fr&#252;heren Semestern vermehrt in den Alltag der Hochschulkliniken bzw. Einrichtungen eingebunden zu werden. Die Mehrheit der Studierenden empfand die Kombination Pferdeklinik &#8211; Klinik f&#252;r Kleine Klauentiere als nicht gelungen, obwohl einige doch das Erlernen um die Vielfalt der Tierarten als positiv erachteten. Als besonders gelungen werden durchwegs sowohl die Kombination der Klinik f&#252;r Kleine Klauentiere mit Bestandsbetreuung in Bakum und der Gefl&#252;gelklinik als auch die der Klinik f&#252;r Kleintiere mit Reproduktionsmedizin und Ziervogelklinik bezeichnet. Die Hochschulleitung hat diese Ergebnisse und die Wunschlisten an die Klinikleitungen weitergegeben, damit die Verbesserungsvorschl&#228;ge in die jeweiligen Stundenpl&#228;ne eingebracht werden k&#246;nnen. </Pgraph>
      <Pgraph>Die ersten Studierenden, die das praktische Jahr durchlaufen haben, haben bereits den dritten Teil des Staatsexamens abgelegt und sind als approbierte Tier&#228;rzte t&#228;tig. Der Erfolg des praktischen Jahres wird weiterhin durch Befragung der Alumni kontrolliert. Durch besseres Kennen lernen der Studierenden und Dozierenden hat sich das gezielte Aussuchen einer Doktorarbeit erleichtert und einige Tier&#228;rzte haben sofort nach der letzten Pr&#252;fung das Doktoratsstudium in dem Bereich, in dem sie w&#228;hrend des praktischen Semester t&#228;tig waren, aufgenommen. </Pgraph>
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            <Pgraph><Mark1>Tabelle 1: PJ-Wahl durch die Studierenden</Mark1> </Pgraph>
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