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<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>zma000550</Identifier>
    <ArticleType>Ank&#252;ndigung&#47;note</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Implementierung eines L&#228;ngsschnittscurriculums zur Gespr&#228;chsf&#252;hrung f&#252;r Medizinstudierende im Grundstudium</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Rockenbauch</Lastname>
          <LastnameHeading>Rockenbauch</LastnameHeading>
          <Firstname>Katrin</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
          <AcademicTitle>Dipl.-Psych.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Universit&#228;tsklinikum Leipzig, Selbst&#228;ndige Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Philipp-Rosenthal-Stra&#223;e 55, 04103 Leipzig, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Leipzig, Selbst&#228;ndige Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Leipzig, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>katrin.rockenbauch&#64;medizin.uni-leipzig.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Decker</Lastname>
          <LastnameHeading>Decker</LastnameHeading>
          <Firstname>Oliver</Firstname>
          <Initials>O</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. phil.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Leipzig, Selbst&#228;ndige Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Leipzig, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>oliver.decker&#64;medizin.uni-leipzig.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>St&#246;bel-Richter</Lastname>
          <LastnameHeading>St&#246;bel-Richter</LastnameHeading>
          <Firstname>Yve</Firstname>
          <Initials>Y</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. phil.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Leipzig, Selbst&#228;ndige Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Leipzig, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>yve.stoebel-richter&#64;medizin.uni-leipzig.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">communication</Keyword>
      <Keyword language="en">implementation</Keyword>
      <Keyword language="en">peer assisted learning</Keyword>
      <Keyword language="en">simulated patients</Keyword>
      <Keyword language="en">longitudinal curriculum</Keyword>
      <Keyword language="de">Kommunikation</Keyword>
      <Keyword language="de">Implementierung</Keyword>
      <Keyword language="de">Peer assisted learning</Keyword>
      <Keyword language="de">SchauspielpatientInnen</Keyword>
      <Keyword language="de">L&#228;ngsschnittcurriculum</Keyword>
      <Keyword language="de">Grundstudium</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20071210</DateReceived>
    <DateRevised>20071211</DateRevised>
    <DateAccepted>20071211</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20080215</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>66</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Inhaltsbeschreibung">
      <MainHeadline>Inhaltsbeschreibung</MainHeadline>
      <Pgraph>Der Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurs (GF-Kurs) in Leipzig ist Teil der Ausbildung in den F&#228;chern Medizinische Psychologie und Medizinischer Soziologie und findet im Grundstudium nunmehr im vierten Jahr statt. Im Folgenden werden die Besonderheiten des Kurses sowie Lehrziele und Didaktik, Evaluation und erstellte Lehrmittel kurz umrissen. </Pgraph>
      <SubHeadline>Ziel des Kurses</SubHeadline>
      <Pgraph>Die neue Approbationsordnung sieht eine St&#228;rkung psychosozialer Kompetenzen und den Erwerb praktischer Handlungsstrategien f&#252;r zuk&#252;nftige &#196;rzte vor. AbsolventInnen der Medizin haben in Befragungen nach dem Studium einen Mangel an Gespr&#228;chsf&#252;hrungskompetenzen beklagt <TextLink reference="1"></TextLink>. Zudem trugen eigene Lehrerfahrungen im Rahmen der alten AO  dazu bei, das Erlernen von  Gespr&#228;chsf&#252;hrungskompetenzen st&#228;rker zu wichten und entsprechend auszubauen <TextLink reference="2"></TextLink>. Ziel des aktuellen Kurses ist es, Medizinstudierenden M&#246;glichkeiten zu er&#246;ffnen, das eigene Gespr&#228;chsf&#252;hrungsverhalten selbstkritisch zu betrachten und zu reflektieren, ggf. neue Handlungskompetenzen zu erlernen und zu &#252;ben und  diese neu angeeigneten Kompetenzen in ihr Alltags- und Berufshandeln zu implementieren. Diese Handlungskompetenzen umfassen sowohl allgemeine Gespr&#228;chsf&#252;hrungskompetenzen, als auch spezielle Anforderungen im Arztberuf.</Pgraph>
      <SubHeadline>Organisatiorisches</SubHeadline>
      <Pgraph>Der GF-Kurs umfasst zwei Semester. Die Seminargruppen werden geteilt und bekommen in Kleingruppen von 8-12 Personen im dritten Semester sieben  und im vierten Semester f&#252;nf Wochen lang jeweils  vier SWS Grundlagen der Gespr&#228;chsf&#252;hrung vermittelt. Der Besuch des Kurses ist obligatorisch, es werden pro Semester also rund 400 Studierende ausgebildet.</Pgraph>
      <Pgraph>Der GF-Kurs wird von studentischen TutorInnen geleitet, die aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen (z. B. Medizin, Psychologie, Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften). Insgesamt sind rund 20 TutorInnen t&#228;tig. </Pgraph>
      <SubHeadline>Lehrziele des Kurses</SubHeadline>
      <Pgraph>Der erste Teil des Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurses (3. Semester) umfasst die folgenden kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lehrziele<Superscript>1</Superscript>: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Kennen lernen von Kommunikationstheorien und diese auf Kommunikationsbeispiele &#252;bertragen und &#252;ben</ListItem>
          <ListItem level="1">Sensibilisieren f&#252;r gute und kritische Gespr&#228;chssituationen</ListItem>
          <ListItem level="1">Grundlagen der Arzt-Patienten-Interaktion kennen lernen und Sensibilit&#228;t f&#252;r die jeweilige Situation entwickeln</ListItem>
          <ListItem level="1">einen optimalen Gespr&#228;chsverlauf erarbeiten und im Rollenspiel selbst umsetzen</ListItem>
          <ListItem level="1">die Methode des Aktiven Zuh&#246;rens kennen lernen, &#252;ben und angemessen im Rollenspiel anwenden</ListItem>
          <ListItem level="1">die Funktion des &#8222;Befinden Mitteilens&#8220; begreifen, &#252;ben und angemessen im Rollenspiel anwenden</ListItem>
          <ListItem level="1">die Bedeutung des Settings f&#252;r Gespr&#228;che verstehen und selbst aktiv das Setting im Rollenspiel gestalten</ListItem>
          <ListItem level="1">die Bedeutung des nonverbalen Verhaltens im Gespr&#228;ch erkennen, das eigene nonverbale Verhalten und das von anderen beobachten und dessen Wirkung analysieren</ListItem>
          <ListItem level="1">&#252;ber das Rollenverst&#228;ndnis von Arzt und Patientin nachdenken, und diese Rollen im Rollenspiel selbst einnehmen</ListItem>
          <ListItem level="1">das eigene Gespr&#228;chsf&#252;hrungsverhalten betrachten und  analysieren</ListItem>
          <ListItem level="1">Anderen angemessenes Feedback zum Gespr&#228;chsf&#252;hrungsverhalten geben</ListItem>
          <ListItem level="1">Erkennen von Problemen der Kommunikation in Gruppen und Teams</ListItem>
          <ListItem level="1">die eigene Rolle in der Gruppenkommunikation reflektieren und ggf. &#228;ndern</ListItem>
          <ListItem level="1">Analyse des eigenen Lernfortschrittes in Form von Lerntageb&#252;chern (war 2005&#47;2006 verpflichtend f&#252;r alle - internetbasiert, 2006&#47;2007 je nach Tutorin direkt im jeweiligen Kurs) </ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Im vierten Semester (zweiter Teil des Kurses) stehen folgen Lehrziele im Mittelpunkt:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Wiederholen und Festigen des im dritten Semester erworbenen Wissens und der erworbenen F&#228;higkeiten</ListItem>
          <ListItem level="1">Reflektion des (eigenen) Gespr&#228;chsf&#252;hrungsverhaltens und bewusst werden &#252;ber die Wirkung</ListItem>
          <ListItem level="1">Die Bedeutung der Gespr&#228;chsatmosph&#228;re erfassen und analysieren lernen</ListItem>
          <ListItem level="1">Sensibilit&#228;t f&#252;r Gespr&#228;chsbr&#252;che (Atmosph&#228;rische Wechsel) entwickeln und Br&#252;che im Gespr&#228;ch erkennen</ListItem>
          <ListItem level="1">die Sensibilit&#228;t f&#252;r spezifische &#228;rztliche Kommunikationsf&#228;higkeiten ausbauen durch den Erwerb von F&#228;higkeiten in speziellen Gespr&#228;chssituationen wie z.B.:</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <OrderedList>
            <ListItem level="2" levelPosition="1" numString="1.">Verhaltens&#228;nderung und motivierende Gespr&#228;chsf&#252;hrung</ListItem>
            <ListItem level="2" levelPosition="2" numString="2.">Aufkl&#228;rung bei infauster Prognose und schlechten Nachrichten</ListItem>
            <ListItem level="2" levelPosition="3" numString="3.">Shared decision Making im Gespr&#228;ch</ListItem>
            <ListItem level="2" levelPosition="4" numString="4.">Angeh&#246;rigengespr&#228;che</ListItem>
            <ListItem level="2" levelPosition="5" numString="5.">Interkulturelle Kommunikation</ListItem>
            <ListItem level="2" levelPosition="6" numString="6.">Ansprechen von Tabuthemen</ListItem>
          </OrderedList>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Gespr&#228;ch mit Schauspielpatientin zu unterschiedlichen Themen f&#252;hren bzw. beobachten und analysieren</ListItem>
          <ListItem level="1">ein Gespr&#228;ch zum Erleben der eigenen Krankheit und Behandlung, subjektiver Krankheitstheorie und Wohlbefinden im Krankenhaus mit einer Patientin f&#252;hren bzw. beobachten und analysieren</ListItem>
          <ListItem level="1">den Zusammenhang zwischen angewendeter Gespr&#228;chsf&#252;hrungs&#8220;technik&#8220; und atmosph&#228;rischen Br&#252;chen im Gespr&#228;ch erkennen und analysieren k&#246;nnen</ListItem>
          <ListItem level="1">die eigene Identifikation mit Personen in Gespr&#228;chen reflektieren und die m&#246;gliche Wirkung bewusst machen</ListItem>
          <ListItem level="1">Sensibilisieren f&#252;r die Konzepte der &#220;bertragung und Gegen&#252;bertragung</ListItem>
          <ListItem level="1">Kennenlernen und Anwenden einer wohltuenden Feedbackkultur</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>Didaktik bzw. spezifische Methodik</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Inhalte des jeweiligen Kurses sind stark abh&#228;ngig von den Bed&#252;rfnissen der Studierenden, der TutorIn und der spezifischen Situation (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>Der Kurs erfolgt in kleineren Gruppen von 8-12 Studierenden. Folgende weitere didaktische Elemente erscheinen uns interessant und spezifisch:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Rollenspiele</ListItem>
          <ListItem level="1">Kleingruppenarbeit </ListItem>
          <ListItem level="1">Gruppendiskussionen</ListItem>
          <ListItem level="1">&#220;bungen </ListItem>
          <ListItem level="1">Spiele zur Auflockerung</ListItem>
          <ListItem level="1">Arbeit mit Videofeedback</ListItem>
          <ListItem level="1">Einsatz von SchauspielpatientInnen</ListItem>
          <ListItem level="1">Gespr&#228;ch mit PatientIn</ListItem>
          <ListItem level="1">Arbeit mit Videobeispielen zum Analysieren von Situationen und ggf. zu Vorbildwirkung</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Ingesamt wird davon ausgegangen, dass das Problembewusstsein f&#252;r Kommunikation und Gespr&#228;chshaltung nur bedingt vorhanden sind, weshalb zu Beginn des Kurses das eigene Kommunikationsverhalten durch eine schwierige Situation problematisiert wird. Im Folgenden werden einzelne &#8222;Kommunikationstechniken&#8220; erlernt und in komplexeren Situationen (Rollenspiele) angewandt. Das Gespr&#228;ch mit der Schauspielpatientin (SP) stellt eine komplexere und realit&#228;tsn&#228;here Situation dar, in der das Erlernte weiter ge&#252;bt werden kann. Das Feedback der fremden Person (SP) tr&#228;gt dazu bei, das eigene Verhalten erneut zu &#252;berpr&#252;fen. Um die Transferl&#252;cke in die Praxis m&#246;glichst klein zu halten, wird zum Ende des vierten Semesters ein Gespr&#228;ch mit einer Patientin gef&#252;hrt. Au&#223;erdem wird darauf geachtet, dass die Studierenden die medizinische Realit&#228;t und die Schwierigkeiten der Umsetzung des im Kurs Erlernten realisieren und geeignete Kompensationsstrategien hierzu erarbeiten. </Pgraph>
      <SubHeadline>Qualit&#228;tssicherung</SubHeadline>
      <Pgraph>Die TutorInnen erhalten alle vor dem Beginn ihrer  T&#228;tigkeit ein einiw&#246;chiges Kommunikationstraining in welchem sie das Konzept zun&#228;chst als Teilnehmende erfahren. Im Anschluss daran erh&#228;lt jede&#47;r TutorIn die M&#246;glichkeit, sich mit einer speziell vorbereiteten Unterrichtseinheit vor der Gruppe der TutorInnen als TutorIn auszuprobieren und hierf&#252;r st&#228;rkendes Feedback zu bekommen (2 Tage). Schlie&#223;lich erfolgt  eine drei- bis vier-t&#228;gige weitere Vorbereitungsschulung f&#252;r alle TutorInnen (diejenigen, die neu einsteigen und diejenigen, die bereits l&#228;nger dabei sind). Semester begleitend erhalten die studentischen TutorInnen regelm&#228;&#223;ig Gruppensupervision in zwei Teilgruppen mit jeweils zwei DozentInnen der Abteilung, eine Methodenschulung, in der &#252;ber didaktische Anliegen gesprochen bzw. diese ausprobiert werden k&#246;nnen und haben dar&#252;ber hinaus die M&#246;glichkeit, R&#252;cksprache mit ihrem jeweiligen &#8222;Vertrauensdozenten&#8220; zu halten. Die Veranstaltungen werden in jedem Semester evaluiert, die TutorInnen erhalten eine individuelle R&#252;ckmeldung. Inhaltliche R&#252;ckmeldungen der Studierende werden ebenfalls ausgewertet und ggf. in entsprechenden Konzept&#228;nderungen &#8211; nach R&#252;cksprache im Team &#8211;  umgesetzt. Die Hauptinitiatoren des Kurses haben au&#223;erdem ein Manual zur Gespr&#228;chsf&#252;hrung erarbeitet, in dem die wichtigsten Inhalte und bew&#228;hrte Methoden niedergeschrieben sind, diese Manual ist 2006 auch als Buch unter dem Titel: &#8222;Kompetent kommunizieren in Klinik und Praxis&#8220; <TextLink reference="3"></TextLink> erschienen. </Pgraph>
      <SubHeadline>Evaluation</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Kurse werden nach jedem Semester von den Studierenden summativ evaluiert. Der eingesetzte Evaluationsbogen enth&#228;lt sowohl qualitative als auch quantitative Frageformate. Im Wintersemester 2005&#47;2006 und im Sommersemester 2006 wurde die summative Abschlussevaluation mit den obligatorisch auszuf&#252;llenden internetbasierten Lerntageb&#252;chern verkn&#252;pft. Da die internetbasierte Form des Lerntagebuchs vorerst wieder abgeschafft<Superscript>2 </Superscript>wurde, erfolgte die Evaluation im folgenden Jahr wieder schriftlich zum Ende des Kurses. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Evaluationsergebnisse werden den einzelnen TutorInnen zur&#252;ck gemeldet. Die Durchschnittswerte der Evaluation werden im Kollegenkreis besprochen, um daraus ggf. &#196;nderungen abzuleiten. </Pgraph>
      <SubHeadline>Einsatz von SchauspielpatientInnen</SubHeadline>
      <Pgraph>Innerhalb der Medizinischen Fakult&#228;t Leipzig erfolgt der Einsatz von SchauspielpatientInnen bisher leider nur in der Abteilung f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie im Rahmen des Gespr&#228;chsf&#252;hrungskurses. Diese momentan 19 Personen spielen jeweils eine Rolle. Die Rollenentwicklung und Schulung der SP&#8217;s erfolgt in der Abteilung. </Pgraph>
      <SubHeadline>Erstellte Lehrmittel</SubHeadline>
      <Pgraph>Als wichtigsten Impuls zur Verbreitung des Konzeptes sehen wir momentan die Publikation unserer Manuals <TextLink reference="3"></TextLink> an. Dieses kann sowohl innerhalb des Faches, als auch innerhalb der gesamten medizinischen Ausbildung zur weiteren Verbreitung von Theorie und Didaktik der Gespr&#228;chsf&#252;hrung beitragen. Die Besonderheit des Buches liegt darin, dass die Theorie zu Kommunikation und zur Arzt-Patienten-Beziehung immer mit praktischen &#220;bungen zum jeweiligen Thema verkn&#252;pft wird. Das Buch enth&#228;lt au&#223;erdem erprobte Rollenspiele sowie weitere f&#252;r den Seminarverlauf f&#246;rderliche Spiele <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline>
      <Pgraph><Superscript>1</Superscript>Wir verwenden hier bewusst den Begriff Lehrziel, da wir uns nat&#252;rlich nicht sicher sein k&#246;nnen, was gelernt wird. Au&#223;erdem weisen wir ausdr&#252;cklich darauf hin, dass die Lehrziele in Absprache mit den Studierenden festgelegt werden, insofern gr&#246;&#223;tenteils auch Lernziele sind.</Pgraph>
      <Pgraph><Superscript>2</Superscript>Die Lerntageb&#252;cher wurden in dieser Form vorerst wieder abgeschafft, da es in dieser Form nicht m&#246;glich war, den Studierenden pers&#246;nlich R&#252;ckmeldung zu geben, was bei Lerntageb&#252;chern vor allem in der Einf&#252;hrungsphase ein wichtiger Motivationsfaktor f&#252;r die Studierenden ist. Zudem mussten, da es sich um eine obligatorische Aufgabe handelte, alle S&#228;umigen zu einer ad&#228;quaten Leistungserbringung bestellt werden, was aufw&#228;ndig und aus Studierendensicht reine Formsache war. Dies entsprach nicht dem eigentlichen Ansinnen der Lerntageb&#252;cher, die ja zur vermehrten Selbstreflektion beitragen sollten. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Decker O</RefAuthor>
        <RefAuthor>Rockenbauch K</RefAuthor>
        <RefTitle>Das neue Lehrkonzept f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universit&#228;t Leipzig - erste Eindr&#252;cke und Evaluation</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>Z Med Psychol</RefJournal>
        <RefPage>27-30</RefPage>
        <RefTotal>Decker O, Rockenbauch K. Das neue Lehrkonzept f&#252;r Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universit&#228;t Leipzig - erste Eindr&#252;cke und Evaluation. Z Med Psychol. 2006;15(1):27-30.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Jungbauer J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kamenik C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Alfermann D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Br&#228;hler E</RefAuthor>
        <RefTitle>Wie bewerten angehende &#196;rzte r&#252;ckblickend ihr Medizinstudium&#63; Ergebnisse einer Absolventenbefragung</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>Gesundheitswesen</RefJournal>
        <RefPage>51-56</RefPage>
        <RefTotal>Jungbauer J, Kamenik C, Alfermann D, Br&#228;hler E. Wie bewerten angehende &#196;rzte r&#252;ckblickend ihr Medizinstudium&#63; Ergebnisse einer Absolventenbefragung. Gesundheitswesen. 2004;66(1):51-56.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Philipp S</RefAuthor>
        <RefTitle>Katrin Rockenbauch&#47;Oliver Decker&#47;Yve St&#246;bel-Richter: Kompetent kommunizieren in Klinik und Praxis</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc13</RefPage>
        <RefTotal>Philipp S. Katrin Rockenbauch&#47;Oliver Decker&#47;Yve St&#246;bel-Richter: Kompetent kommunizieren in Klinik und Praxis. GMS Z Med Ausbild. 2007;24(2):Doc13.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Rockenbauch K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Decker O</RefAuthor>
        <RefAuthor>St&#246;bel-Richter Y</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Kompetent kommunizieren in Klinik und Praxis</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Rockenbauch K, Decker O, St&#246;bel-Richter Y. Kompetent kommunizieren in Klinik und Praxis. Lengerich: Pabst Science Publishers; 2006.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
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          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Spezifik des Kurses - Inhalt stark von Gruppe, Tutorin und Situtation abh&#228;ngig.</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
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