<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>

<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>zma000541</Identifier>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Verbesserung der Lehre im Fach Arbeits- und Sozialmedizn durch Einsatz von Schauspielpatienten</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Emmert</Lastname>
          <LastnameHeading>Emmert</LastnameHeading>
          <Firstname>Birgit</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen, Abteilung Arbeits- und Sozialmedizin, Waldweg 37, 37073 G&#246;ttingen, Deutschland, Tel.: 0551&#47;39-8045, Fax: 0551&#47;39-6184<Affiliation>Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen, Abteilung Arbeits- und Sozialmedizin, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>baut&#64;gwdg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hitz</Lastname>
          <LastnameHeading>Hitz</LastnameHeading>
          <Firstname>Anja</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen, Abteilung Arbeits- und Sozialmedizin, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>aharfst&#64;gwdg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hallier</Lastname>
          <LastnameHeading>Hallier</LastnameHeading>
          <Firstname>Ernst</Firstname>
          <Initials>E</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen, Abteilung Arbeits- und Sozialmedizin, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>ehallie&#64;gwdg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Chenot</Lastname>
          <LastnameHeading>Chenot</LastnameHeading>
          <Firstname>Jean-Francois</Firstname>
          <Initials>JF</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen, Abteilung Arbeits- und Sozialmedizin, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>jchenot&#64;gwdg.de........................</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Simmenroth-Nayda</Lastname>
          <LastnameHeading>Simmenroth-Nayda</LastnameHeading>
          <Firstname>Anne</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen, Abteilung Arbeits- und Sozialmedizin, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>asimmen&#64;gwdg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
    <DateAccepted>20071114</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20080215</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>57</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Bei der Vermittlung arbeits- und sozialmedizinische Lehrinhalte bestehen bei Studierenden oftmals Akzeptanz- und Motivationsprobleme. Im WS 06&#47;07 wurde das bisherige Seminar, &#252;berwiegend mit Frontalunterricht, durch ein Seminar mit praktischen &#220;bungen unter Einsatz geschulter Schauspielpatienten (SP) ersetzt. Bisher gibt es im Fach Arbeitsmedizin und Sozialmedizin keine Erfahrungen mit diesem neuen Unterrichtskonzept. Um die Akzeptanz dieser aufwendigen Unterrichtsform zu &#252;berpr&#252;fen, wurde neben der universit&#228;tsinternen eine eigene Evaluation durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Konzipiert wurden 4 Fallbeispiele (FB) mit den Themen Arbeitsunf&#228;higkeitsbescheinigung&#47;Krankschreibung, Jugendarbeitsschutzuntersuchung, Wege-&#47;Arbeitsunfall und Verordnung eines Heilverfahrens. Nach Vermittlung des theoretischen Lehrinhaltes wurden erstmals im WS06&#47;07 die &#228;rztlichen Anamnesegespr&#228;che mit den SP in der Kleingruppe (ca. 10 Studierende) ge&#252;bt und eine gezielte R&#252;ckmeldung (Feedback) durch die SP und Dozenten gegeben. Daran schloss sich die Diskussion in der Kleingruppe an. Im WS06&#47;07 wurden die generelle Akzeptanz und Verbesserungsvorschl&#228;ge der Studierenden in offener Frageform evaluiert. Im SS 07 erfolgte eine detaillierte Evaluation mit 14 geschlossenen Fragen zum neuen Unterrichtskonzept.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Von den insgesamt 141 Studierenden im WS 06&#47;06 bewerteten 91&#37; das neue Unterrichtskonzept als &#8222;positiv&#8220; und 8&#37; als eher &#8222;negativ&#8220; (78&#37; R&#252;cklaufquote). Gew&#252;nscht wurde eine K&#252;rzung des Theorieteils zu Gunsten des praktischen Anamnesegespr&#228;chs mit SP. Nach entsprechender Umsetzung im SS 07 mit 179 Studierenden (83&#37; R&#252;cklaufquote) hielten 99&#37; das Unterrichtskonzept f&#252;r &#8222;geeignet, praktisch-kommunikative Fertigkeiten&#8220; zu f&#246;rdern. Einen &#8222;positiven Lerneffekt&#8220; verzeichneten insgesamt 97&#37;. Der Eignung zur &#8222;&#220;berpr&#252;fung des theoretischen Wissens&#8220; stimmten 23&#37; nicht zu. Abschlie&#223;end bef&#252;rworteten 92&#37; den Einsatz von SP als geeignetes Instrument &#8222;zur Erhebung einer Arbeits- und Sozialanamnese&#8220;. Daneben lie&#223; sich eine signifikante Verbesserung in der universit&#228;tsinternen Evaluation verzeichnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Trotz des hohen Organisations- und Zeitaufwandes haben die positiven Evaluationsergebnisse zur Weiterf&#252;hrung des praxisnahen Unterrichtskonzeptes ermutigt. Verbessert werden muss die Einbettung der theoretischen Lehrinhalte. Der Einsatz von geschulten SP stellt ein hilfreiches Instrument zum &#220;ben des &#228;rztlichen Anamnesegespr&#228;chs auch f&#252;r arbeits- und sozialmedizinische Fragestellungen dar. Gleichzeitig kann die Akzeptanz und Motivation in einem Nebenfach bei Studierenden gesteigert werden.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>