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    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Rheumatologie interaktiv: Evaluation eines Team-basierten Unterrichts f&#252;r Studenten und &#196;rzte</Title>
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          <LastnameHeading>Burghardt</LastnameHeading>
          <Firstname>Evelyn</Firstname>
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        <Address>Rheumazentrum Bad Aibling, Kolbermoorer Stra&#223;e 56, 83043 Bad Aibling, Deutschland, Tel.: 08061&#47;27-171, Fax: 08061&#47;27-281<Affiliation>Rheumazentrum Bad Aibling, Bad Aibling, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>burghardtevelyn&#64;aol.com</Email>
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          <Firstname>Stefan</Firstname>
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          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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          <Affiliation>LMU M&#252;nchen, Medizinische Poliklinik, Rheumaeinheit, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>stefan.schewe&#64;med.uni-muenchen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
    <DateAccepted>20071114</DateAccepted>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>51</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Projekt 1</SubHeadline><Pgraph>Kleingruppenunterricht in Tutorien ist an der Medizinischen Fakult&#228;t der LMU M&#252;nchen seit der Studienreform  nach dem Munich-Harvard-Modell (1998) ein fester Bestandteil im Curriculum der Medizinstudenten aller klinischen Semester. An der Rheuma-Einheit der Medizinischen Poliklinik wurden &#252;ber 18 Monate Studenten und &#196;rzte durch eine modifizierte Form dieser neuen Art der Aus- und Weiterbildung unterrichtet.</Pgraph><Pgraph>Unter dem Motto ,,Rheumatologie interaktiv&#8220; wurde ein Team-basierter Unterricht konzipiert, an dem insgesamt 127 Studenten des 2.klinischen Semesters und 73 &#196;rzte verschiedener Fachrichtungen in 10 Kursen teilnahmen, davon 4 Studenten- und 6 &#196;rztekurse.</Pgraph><Pgraph>Dabei wurden zu rheumatologischen Fallpr&#228;sentationen MC-Fragen in Kleingruppen  von max.6 Personen diskutiert mit Festlegung auf eine gemeinsame L&#246;sung, welche wiederum mit denen der anderen Kleingruppen verglichen und bei unterschiedlichen Antworten gegenseitig begr&#252;ndet werden mussten. </Pgraph><Pgraph>Alle Kurse wurden von den Teilnehmern anhand von Evaluationsb&#246;gen bewertet. Auf einer Skala von 1 bis 10  konnten Bewertungen in verschiedenen Kategorien vergeben werden. Die Kategorien umfassten u.a. Fragen zur Motivation w&#228;hrend der Lehrveranstaltung, zum Lerneffekt im Vergleich mit konventionellen Lehrveranstaltungen, zur Qualit&#228;t der Veranstaltung sowie zur Effizienz des Team- basierten Lernens (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Zwischenauswertung der Evaluationsb&#246;gen zeigte zwei signifikante Ergebnisse.  Zum einen bewerten &#196;rzte die angebotene Lehrmethode insgesamt signifikant besser als Studenten (siehe Abbildung 3A). Mit einer Ausnahme (Kategorie &#34;&#220;berblick&#8220;) spiegelt sich die signifikant bessere Gesamtbewertung durch die &#196;rzte in allen evaluierten Kategorien wieder (siehe Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" />).</Pgraph><Pgraph>Zum anderen zeigt sich innerhalb der &#196;rzteschaft, dass Allgemeinmediziner die Veranstaltung insgesamt besser bewerten als Rheumatologen. Internisten liegen mit ihrer Gesamtbewertung zwischen Allgemeinmedizinern und Rheumatologen ohne signifikanten Unterschied im Vergleich mit den Rheumatologen (siehe Abbildung 3B <ImgLink imgNo="3" imgType="figure" />).</Pgraph><SubHeadline>Projekt 2</SubHeadline><Pgraph>Basierend auf diesem Pilotprojekt sowie vor dem Hintergrund einer geplanten Fortbildungskampagne der Rheumaeinheit M&#252;nchen im Rahmen der integrierten Versorgung wird derzeit eine zweite Fortbildungsstaffel innerhalb der &#228;rztlichen Weiterbildung zum Thema &#34;Diagnostik und Therapie der Fr&#252;harthritis&#8220; evaluiert. Die Lehr- und Lernmethotik des interaktiven, Team-basierten Lernens wird im Vergleich zu konventionell gehaltenen Weiterbildungsveranstaltungen (im  Referat-Stil) wiederum Anhand des Evaluationsbogen beurteilt, zus&#228;tzlich wird  ein rheumatologischer Vor- und Nach-Wissenstest zur Objektivierung des Wissenszuwachses ausgewertet.</Pgraph><Pgraph>Bei identischen Fortbildungsinhalten (zwei exemplarische Fallpr&#228;sentationen aus der klinisch-internistischen Rheumatologie) wurden bislang in zwei interaktiven Veranstaltungen insgesamt 37 &#196;rzte und in einer konventionellen 32 &#196;rzte  (&#252;berwiegend Allgemeinmediziner und Internisten) weitergebildet.</Pgraph><Pgraph>Die Zwischenergebnisse der Auswertung der Evaluationsb&#246;gen zu den interaktiven Veranstaltungen zeigen &#228;hnlich dem Pilotprojekt wiederum eine sehr gute Akzeptanz der Lehrmethodik in der gesamten &#196;rzteschaft: Gesamtnote der Veranstaltung in Landsberg 1,78 und in M&#252;nchen 1,66.</Pgraph><Pgraph>Die Auswertung des Vor- und Nach-Wissenstestes ergibt in beiden interaktiven Veranstaltungen jeweils ein deutlich besseres Ergebnis gegen&#252;ber der konventionellen Fortbildung (siehe Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure" />), so dass ein gr&#246;&#223;erer Wissenszuwachs durch das Team-basierte Lernen zu belegen ist.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1></Pgraph><Pgraph>Das konkrete diagnostische und therapeutische Vorgehen bei komplexen rheumatologischen  Erkrankungen wird oft erst in der  Diskussion im  Kollegenkreis,oft in interdisziplin&#228;rer Zusammenarbeit festgelegt.</Pgraph><Pgraph>Durch die vorgestellte Fall- bezogene Bearbeitung rheumatologischer Fragestellungen soll dieser f&#252;r Studenten und junge Kollegen besonders nachhaltige Lerneffekt gezielt gef&#246;rdert werden.</Pgraph><Pgraph>Die durchwegs schlechtere Bewertung des vorgestellten Unterrichts durch Studenten interpretieren wir am ehesten als Ausdruck einer mangelnden rheumatologischen Vorkenntnis der Studenten. Als Konsequenz wurde inzwischen der Studentenkurs erweitert durch Voranstellen  von &#220;bersichtsveranstaltungen zu den Erkrankungskomplexen des rheumatologischen Formenkreises (siehe Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure" />).</Pgraph><Pgraph>Von der  interaktiven, Team-basierten Fortbildung profitieren v.a. Allgemeinmediziner, als auch Internisten w&#228;hrend die Attraktivit&#228;t mit weiterer Spezialisierung offenbar wieder nachl&#228;sst. Weitere Evaluationen in Zukunft sollen zu einer Optimierung dieser neuen Lehr- und Lernform beitragen.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Aufbau des Evaluationsbogen (vgl. Abbildung 2)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Auswertung der verschiedenen Kategorien f&#252;r &#196;rzte versus Studenten, ausser in der Kategorie &#34;&#220;berblick&#34; besteht in allen anderen ein signifikanter Unterschied p&#60;0,001.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Gesamtnote f&#252;r die Veranstaltung (1&#61;sehr gut, 6&#61;ungen&#252;gend). Studenten versus &#196;rzte (A) und Allgemeinmediziner vs. Internisten vs Rheumatologen (B).</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Auswertung des rheumatologischen Vor- und Nach-Wissenstests (Anzahl der richtig und falsch beantworteten Fragen).</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Aktueller, modifizierter Aufbau des Studentenkurses mit Themen&#252;bersicht vor den Tutorien</Mark1>.</Pgraph></Caption>
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