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    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Das Prop&#228;deutikum im Modellstudiengang Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover: Konzept und Evaluationsergebnisse</Title>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Klinik f&#252;r Physikalische Medizin und Rehabilitation, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Deutschland<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Klinik f&#252;r Physikalische Medizin und Rehabilitation, Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>gutenbrunner.christoph&#64;mh-hannover.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
    <DateAccepted>20071114</DateAccepted>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>49</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung, Fragestellung: </Mark1>An der Medizinischen Hochschule Hannover wurde mit dem Studienjahr 2005&#47;2006 ein Modellstudiengang Medizin eingef&#252;hrt, und zwar f&#252;r alle Studierenden des Jahrgangs (n&#61;270). Dabei wird vor allem auf eine Orientierung des Studiums auf die praktische &#228;rztliche T&#228;tigkeit und die Einbeziehung von Patien-ten in das Studium abgestellt. F&#252;r den Beginn des Studiums wurde zur Einf&#252;hrung in die Medizin ein Prop&#228;deutikum entwickelt und durchgef&#252;hrt. Wesentliche Zielsetzungen waren</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">die Darstellung der &#228;rztlichen Probleml&#246;sungsstrategien</ListItem><ListItem level="1">die Problementwicklung an realen Patienten</ListItem><ListItem level="1">die Darstellung der Notwendigkeit der klinisch-theoretischen F&#228;cher f&#252;r den &#228;rztlichen Beruf.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es wurde eine f&#252;nfw&#246;chige ganzt&#228;gige Lehrveranstaltung konzipiert. Dabei wurden ein einheitliches Grundschema &#8222;vom Patientenproblem zu Diagnose, Therapie und Rehabilitation&#8220; geschaffen und als Raster f&#252;r alle Lehrenden zur Verf&#252;gung gestellt. S&#228;mtliche Themen orientierten sich an realen Patienten, wobei die jeweiligen Patientin im H&#246;rsaal vorgestellt und befragt wurden. Die gesamte Lehrveranstaltung wurde in Themenbl&#246;cke eingeteilt, in denen jeweils von Wochenkoordinatoren&#47;innen die Inhalte an konkreten Krankheits- bzw. Symptombildern entwickelt wurden. Jede der Themenwochen wurde interdisziplin&#228;r und unter Einbeziehung der klinisch-theoretischen F&#228;cher von 10 bis 15 Dozenten&#47;innen gelehrt. Die einzelnen Themenwochen und Koordina-toren waren </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Bluthochdruck und Nierenerkrankungen (Lehrverantwortlicher: Prof. H. Haller, Nephrologie) </ListItem><ListItem level="1">R&#252;ckenschmerzen (Lehrverantwortliche:  Prof. Chr. Gutenbrunner, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Prof. Dr. D. Berens von Rautenfeld, Anatomie) </ListItem><ListItem level="1">Krebserkrankungen (Brustkrebs) (Lehrverantwortliche: Prof. Dr. E. Hummers-Pradier; Allgemeinmedizin, Prof. B. Lohff, Geschichte Ethik und Philosophie in der Medizin) </ListItem><ListItem level="1">Lungenerkrankungen (Lehrverantwortlicher: Prof. T. Welte, Pneumologie)  </ListItem><ListItem level="1">Wachstum und Entwicklung (Prof. J. Ehrich, P&#228;diatrie; PD K. Lange, Medizinische Psychologie)(Im Studienjahr 2006&#47;2007 wurden die vierte und f&#252;nfte Themenwoche zu einem Wochenblock zusammengefasst).</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Lehrformen waren Vorlesungen, Seminare, Praktika und Hausaufgaben, wobei der Schwerpunkt aufgrund der Personalsituation bei den Vorlesungen lag. Am Ende der Woche wurde gemeinsam mit den Dozenten eine Podiumsdiskussion durchgef&#252;hrt, z.B. um fachspezifische Termini oder evtl. entstandene Widerspr&#252;che gemeinsam mit den Studierenden zu diskutieren. Nach jeder Themenwoche wurde eine Klausur durchgef&#252;hrt, deren Bestehen die Voraussetzung f&#252;r die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des zweiten Studienjahres waren. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Lehrveranstaltung wurde nach der in der Medizinischen Hochschule &#252;blichen Standardmethodik nach Fischer evaluiert. Die Ergebnisse zeigen sehr gute Gesamtbeurteilungswerte (Skala: 1 bis 15 Punkte) f&#252;r die einzelnen Themenwochen (von 10,9 &#177; 1,5 bis 11,4 &#177; 1,4) mit geringf&#252;gig abfallender Tendenz im Verlauf. Das Interesse der Studierenden war an der ersten und dritten Themenwoche am h&#246;chsten, wobei die Unterschiede insgesamt nur gering waren. Die von den Studierenden angegeben Kenntnisse zu den Themen konnte in allen Themenwochen hochsignifikant gesteigert werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Insgesamt zeigt sich, dass das Prop&#228;deutikum mit einer an Patientenf&#228;llen orientierten fach&#252;bergreifenden Lehre von den Studierenden im ersten Studienjahr sehr gut angenommen wird. Dabei wird von den Stu-dierenden eine noch intensivere Verzahnung mit den theoretischen F&#228;chern wie Physik, Anatomie u.a. gew&#252;nscht. F&#252;r das Studienjahr 2006&#47;2007 wurde aufgrund der Klartextantworten, von Arbeitsgruppensitzungen mit den Lehrverantwortlichen und in der Studienkommission eine Reduktion der Lehrveranstaltung auf vier Themenwochen und eine optimierte Verzahnung mit den anderen F&#228;chern im ersten Studienjahr vorgenommen.</Pgraph></TextBlock>
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