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    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Konzept zur nachhaltigen Sicherung des Basiswissens in Pharmakologie&#47;Arzneitherapie</Title>
      <TitleTranslated language="en">Concept for sustained assurance of knowledge in pharmacology&#47;drug therapy</TitleTranslated>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Deutschland<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Stichtenoth.Dirk&#64;mh-hannover.de</Email>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>Just.Ingo&#64;mh-hannover.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
    <DateAccepted>20071114</DateAccepted>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>47</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Lehre in Pharmakologie&#47;Arzneitherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover:</Mark1> Die pharmakologische Ausbildung der Medizinstudierenden beginnt im dritten Studienjahr mit den Grundlagen der Pharmakologie und Toxikologie und endet im f&#252;nften Studienjahr mit der Klinischen Pharmakologie, d.h. der anwendungsorientierten Arzneimitteltherapie. Das Fach Klinische Pharmakologie, wurde in der neuen &#196;rztlichen Approbationsordnung 2002 erstmals als scheinpflichtiges Querschnittsfach aufgef&#252;hrt und damit seine Bedeutung anerkannt. Der Unterricht &#252;ber Pharmakologie&#47;Arzneitherapie wurde an der MHH 2004 inhaltlich und strukturell neu gestaltet:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Das Modul Pharmakologie und Toxikologie ist eine f&#252;nfw&#246;chige Blockveranstaltung im dritten Studienjahr. Die Hauptvorlesung wird begleitet von Studiengruppen&#47; Seminaren (17 Themen), die der Vertiefung des Stoffes dienen. Das Modul endet mit der Abschlussklausur, die direkt im Anschluss an die Lehrveranstaltungen stattfindet.</ListItem><ListItem level="1">Das Modul Klinische Pharmakologie ist integraler Bestandteil des Moduls Differentialdiagnose und Therapie im f&#252;nften Studienjahr. Dreist&#252;ndige Vorlesungen und Studiengruppen&#47;Seminare zu insgesamt 21 Themen sind &#252;ber neun Wochen verteilt. Die Abschlussklausur findet in der letzten, zehnten Woche statt. Lehrziele und Inhalte des Moduls wurden international publiziert <TextLink reference="1"></TextLink>.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die beiden Module sind inhaltlich und strukturell miteinander verwoben. Inhaltlich, weil die gleichen Arzneimittel sowohl in den Grundlagen als auch in der Klinischen Pharmakologie gelehrt werden. Strukturell, weil zum Teil dieselben Dozenten, die in den Grundlagen unterrichten, auch die klinischen Aspekte lehren. Die Module werden von den Studierenden evaluiert, die Ergebnisse erm&#246;glichen eine kontinuierliche Qualit&#228;tssicherung und -steigerung <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Problemstellung: </Mark1>Die Modularisierung, d. h. die Blockbildung mit maximaler Konzentration des Unterrichts mit sofortiger Abschlusspr&#252;fung, f&#252;hrt zum so genannten &#8222;Bulimie-Lernen&#8220;. Diese Form des Lernens erlaubt das zeitnahe Bestehen einer Klausur, f&#252;hrt jedoch nicht dazu, dass das Wissen gefestigt und nach einiger Zeit noch abgerufen werden kann. Um die berufsrelevanten Kenntnisse &#252;ber Arzneimittel zu vertiefen und zu sichern, ist eine weitere Schleife der Lernspirale erforderlich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Konzept zur Probleml&#246;sung:</Mark1> Um das Wissen &#252;ber Arzneimittel bei den Studierenden nachhaltig zu vertiefen und zu sichern, sollen strukturelle Ver&#228;nderungen am Unterricht in Pharmakologie und Toxikologie sowie Klinischer Pharmakologie durchgef&#252;hrt werden:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Einf&#252;hrung einer Hausarbeit (Charakterisierung eines Arzneimittels) im Modul Pharmakologie und Toxikologie</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Einf&#252;hrung eines Crash-Kurs zur Vorbereitung auf die Abschlussklausur f&#252;r das Modul Pharmakologie und Toxikologie</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Einf&#252;hrung von Studienpreisen f&#252;r die jeweils besten Abschlussklausuren in Pharmakologie und Toxikologie sowie Klinischer Pharmakologie</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Einf&#252;hrung eines Repetitionskurses zur Vorbereitung f&#252;r das Modul Klinische Pharmakologie</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Erstellung einer P-Liste (&#8222;personal drug list&#8220; nach WHO) im Repetitionskurs anstatt im anschlie&#223;enden Modul Klinische Pharmakologie.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph><Mark2>1. Modul Pharmakologie und Toxikologie: </Mark2></Pgraph><Pgraph>Im Rahmen der Umstrukturierung des dritten Studienjahres soll das Modul von f&#252;nf auf sechs Wochen verl&#228;ngert werden. Die zus&#228;tzliche sechste Woche soll jedoch nicht f&#252;r weiteren Lehrstoff genutzt werden, sondern zur Vorbereitung auf die Abschlussklausur dienen. Daf&#252;r soll ein Crash-Kurs zur kompakten Wiederholung des Stoffes angeboten werden. Dar&#252;ber hinaus soll jeder Studierende des Moduls eine &#8222;Hausaufgabe&#8220; bearbeiten und abliefern. Sie besteht in einer Darstellung eines vorgegebenen Arzneimittels, und zwar zu Wirkmechanismus, Besonderheiten, unerw&#252;nschten Wirkungen und Indikationen. Der Umfang soll eine DIN A4-Seite nicht &#252;bersteigen. Die Informationsquelle f&#252;r diese Kurzdarstellung hat der Studierende anzugeben, wobei Lehrb&#252;cher ausscheiden. Ziel dieser Hausaufgabe ist es, die Essentials eines Arzneimittels darzustellen und gleichzeitig zu lernen, wie der Arzt&#47;die &#196;rztin sich im Internet &#252;ber zuverl&#228;ssige Quellen schnell informieren kann. Um den umfangreichen Stoff besser beherrschbar zu machen, sollen zwei &#8222;Probeklausuren&#8220; angeboten werden. Sie werden jedoch nicht auf die Abschlussklausur angerechnet, sondern sollen den Studierenden erm&#246;glichen, ihren aktuellen Lernstand zu &#252;berpr&#252;fen. F&#252;r die beste Abschlussklausur wird ein Studienpreis von 500 &#8364; vergeben. Das Preisgeld soll Anreiz f&#252;r Spitzenleistungen sein und die Bedeutung des Moduls Pharmakologie und Toxikologie unterstreichen.</Pgraph><Pgraph><Mark2>2. Modul Klinische Pharmakologie:</Mark2> </Pgraph><Pgraph>Voraussetzung f&#252;r dieses Modul ist die Kenntnis der Arzneimittel, inklusive ihrer Wirkmechanismen und der charakteristischen unerw&#252;nschten Wirkungen. Zur Einf&#252;hrung in die Klinische Pharmakologie soll an drei Nachmittagen eine Wiederholung der wichtigsten Arzneimittelgruppen und Arzneimittel stattfinden, auf deren Basis die klinischen Aspekte besser unterrichtet werden k&#246;nnen. In diesem Repetitionskurs soll die Erstellung der P-Liste integriert werden. Die P-Liste umfasst die &#8222;personal drug list&#8220;, die nach dem &#8222;WHO-Guide to good prescribing&#8220; eine individualisierte Arzneimittelliste darstellt. Mit diesen beiden Ma&#223;nahmen - Repetition und Erstellung der P-Liste - kann der Unterricht in Klinischer Pharmakologie mehr auf die berufspraktische Relevanz konzentriert werden und gleichzeitig soll (in Abkehrung der bisherigen Vorstellungen) auch das Wissen um Dosierungen in den Unterricht aufgenommen werden. F&#252;r die beste Klausur soll, analog zum Modul Pharmakologie und Toxikologie, ein Studienpreis von 500 &#8364; vergeben werden.</Pgraph><Pgraph>Ziel der vorgeschlagenen inhaltlichen und strukturellen Ma&#223;nahmen ist es, pharmakologisches Wissen dauerhaft bei den Studierenden zu sichern. Zur Umsetzung dieser Ma&#223;nahme wird das Zentrum Pharmakologie und Toxikologie eine Akademikerstelle erhalten. Diese Akademikerstelle ist mit einer &#196;rztin&#47;einem Arzt zu besetzen. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, weil das Zentrum von naturwissenschaftlichen Dozenten dominiert wird, die die Forschung tragen, aber von ihrer Ausbildung her keinen praxisrelevanten Unterricht in Medizin anbieten k&#246;nnen. Eine Zwischenevaluation der neuen Unterrichtsma&#223;nahmen soll nach dem zweiten Jahr, d. h. nach sechs Durchg&#228;ngen durchgef&#252;hrt werden.</Pgraph></TextBlock>
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      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Stichtenoth DO</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fr&#246;lich JC</RefAuthor>
        <RefTitle>Pregraduate teaching clinical pharmacology in Germany</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>Eur J Clin Pharmacol</RefJournal>
        <RefPage>225-229</RefPage>
        <RefTotal>Stichtenoth DO, Fr&#246;lich JC. Pregraduate teaching clinical pharmacology in Germany. Eur J Clin Pharmacol. 2004;60:225-229.</RefTotal>
      </Reference>
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        <RefAuthor>Just I</RefAuthor>
        <RefTitle>Kontinuierliche Dozenten-bezogenen Evalution des Moduls Pharmakologie, Toxikologie</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>GMS Z Med Ausbild</RefJournal>
        <RefPage>Doc</RefPage>
        <RefTotal>Just I. Kontinuierliche Dozenten-bezogenen Evalution des Moduls Pharmakologie, Toxikologie. GMS Z Med Ausbild. 2007;24(4):Doc.</RefTotal>
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