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    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Problemorientiertes Lernen (POL) als Blended Learning: erste Evaluationsergebnisse zu einem Pilotprojekt im Aachener Modellstudiengang Medizin</Title>
      <TitleTranslated language="en">Problem based learning (PBL) as Blended Learning: first evaluation results for a pilot projekt in the new Aachen medical curriculum</TitleTranslated>
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        <Address>RWTH Aachen, Auf der H&#246;rn 5, 52074 Aachen, Deutschland<Affiliation>RWTH Aachen, Aachen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>vanessa.woltering&#64;rwth-aachen.de</Email>
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        <Email>aherrler&#64;ukaachen.de</Email>
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          <Affiliation>RWTH Aachen, Institut f&#252;r Medizinische Informatik, Aachen, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>cspreckelsen&#64;mi.rwth-aachen.de</Email>
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      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>46</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Das Problemorientierte Lernen (POL) ist als didaktisches Format in der medizinischen Ausbildung seit langem etabliert. Neben seinen Vorteilen zeigen sich auch spezifische Grenzen und Probleme <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Die Gew&#228;hrleistung einer angemessenen POL-Betreuung geh&#246;rt hierzu. Um das POL zu verbessern und insbesondere die Motivation der Studenten zu f&#246;rdern, wurde eine internetbasierte Lernumgebung zur Unterst&#252;tzung des POL entwickelt. Sie soll mit seinem anschaulichen und realit&#228;tsnahen Aufbau das Interesse der Studenten wecken, ihre Motivation f&#246;rdern und sich dadurch positiv auf den Lernprozess und die Zufriedenheit mit dem POL auswirken. Das Programm versteht sich dabei im Rahmen des Blended Learning als Erg&#228;nzung zum POL in Gruppen mit einem Tutor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Blended Learning ist die didaktisch abgestimmte Kombination computerbasierter Lehr- und Lernangebote mit Pr&#228;senzveranstaltungen. Angelehnt an die didaktischen Lernkonzepte des POL wurde in einer kooperativen Zusammenarbeit einer Studentengruppe mit Lehrenden nach neuen Wegen zur Gestaltung des POL als Blended Learning gesucht und f&#252;r einen ersten Fall zum Themengebiet &#8222;Wachstum&#8220; umgesetzt. Das Konzept sieht vor, dass die Studenten den ersten Termin in der Gruppe mit Hilfe des Programms &#8211; jedoch ohne einen Tutor &#8211; und den zweiten Termin mit dem Programm und der zus&#228;tzlichen Unterst&#252;tzung durch einen Tutor durchf&#252;hren. </Pgraph><Pgraph>Die ca. 230 Studenten des 6. Semesters im Aachener Modellstudiengang Medizin wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen eine den POL-Fall konventionell (d.h. ohne die Nutzung des Programms) und eine weitere auf Basis des Blended Learning Ansatzes l&#246;ste. Die Evaluation beinhaltet die Kombination quantitativer und qualitativer Methoden. Quantitative Daten wurden &#252;ber einen Fragebogen und Systemlogs zum Nutzerverhalten, erhoben. Zus&#228;tzlich k&#246;nnen   Klausurergebnisse gegen&#252;bergestellt werden. Qualitative Daten stammen aus Feedbackrunden und Freitextantworten. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Das Programm wurde im Sommersemester 2007 erstmalig im regul&#228;ren Unterricht eingesetzt. Die Evaluation ist noch nicht abgeschlossen, insbesondere stehen die Klausurergebnisse noch aus. Erste Auswertungen der Evaluationsdaten zeigen eine positive Bewertung des Programms durch die Studenten. (Der Aussage &#8222;Ich w&#252;rde gerne eine &#228;hnlich aufgebaute Veranstaltung besuchen.&#8220; stimmen 45,7&#37; der Studenten mit Blended Learning Falll&#246;sung und 9,5&#37; der Studenten mit konventioneller Falll&#246;sung voll zu). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Weltweit wird POL in medizinische Curricula eingebaut und ist seit vielen Jahren eine etablierte Komponente der medizinischen Ausbildung <TextLink reference="1"></TextLink>. Blended Learning spielt in der universit&#228;ren Lehre eine zunehmend gr&#246;&#223;ere Rolle <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Bisher wurden beide didaktische Konzepte jedoch kaum miteinander kombiniert. </Pgraph><Pgraph>Um diese L&#252;cke zu f&#252;llen, wurde das vorgestellte Programm entwickelt. Es zielt darauf ab, die Studenten beim anwesenheitspflichtigen POL zu unterst&#252;tzen. Dazu schafft es realit&#228;tsnahe und anschauliche Fallszenarien, erm&#246;glicht eine budgetierte Diagnostik und stellt ein Whiteboard zum Sammeln der Ergebnisse und Austausch untereinander, Zusatzmaterialien sowie einen Selbsttest zur Verf&#252;gung und bietet so umfassendere Informationen zum Fall als die konventionelle Methode. Ein zentraler Aspekt des in Aachen verfolgten Ansatzes ist die konsequente Beteiligung der Studierenden an der (Weiter-) Entwicklung der POL Unterst&#252;tzung im Rahmen eines individuellen Qualifikationsprofils &#8222;Neue Medien, Kommunikation, Didaktik&#8220; <TextLink reference="5"></TextLink>.  Als Konsequenz aus den sich abzeichnenden positiven Evaluationsergebnisse, erfolgt ein Ausbau des Fallangebots.</Pgraph></TextBlock>
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