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      <Title language="de">Hausarbeit als komplexes Pr&#252;finstrument in der Allgemeinmedizinischen Ausbildung</Title>
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        <Address>Universit&#228;t Witten-Herdecke, Alfred Herrhausen Str. 50, 58448 Witten, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;t Witten &#47; Herdecke, Witten, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>dr.paul.jansen&#64;t-onlone.de</Email>
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        <Email>Monika.Rieger&#64;uni-wh.de</Email>
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      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
    <DateAccepted>20071114</DateAccepted>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>43</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Das Ziel der (AM) Ausbildung im Modellstudiengang Humanmedizin der Universit&#228;t Witten &#47; Herdecke ist die Bef&#228;higung der Studierenden zu einer selbstst&#228;ndigen, reflektierten Patientenversorgung unter kritischer Bewertung vorhandener Leitlinien, sowie diagnostischer und therapeutischer Ressourcen. Die Schwerpunkte der Ausbildung sollen durch ad&#228;quate Pr&#252;fungsinstrumente evaluiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>AM Lehre:</Mark1> Basis der AM Lehre im Modellstudiengang ist ein AM Adoptionsprogramm mit 6 Praxisbl&#246;cken zu je 2 Wochen in AM Lehrpraxen und &#8222;gleichwertigen Einrichtungen&#8220;.  Zudem finden w&#246;chentliche Seminare im 1.-4. Semester mit Bezug auf  Inhalte der POL  F&#228;lle, sowie Block begleitende Seminare statt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Pr&#252;finstrumente:</Mark1> Zur Strukturierung der Praxisbl&#246;cke sowie zur Benotung der Blockpraktika wird ein Portfolio verwendet. Das Portfolio beinhaltet Aufgaben f&#252;r jeden Praxisblock und Hilfs-instrumente zur Durchf&#252;hrung. </Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich zum Portfolio wird eine benotete Hausarbeit im 7. Fachsemester geschrieben. Sie dient der Pr&#252;fung der Theoriegrundlagen sowie der Lehrziele der AM Seminare und Block begleitenden Veranstaltungen. Die Hausarbeit besteht aus einem skalierten Patientenfall mit strukturierenden Fragen. Der Fall beinhaltet  Umsetzungen der Seminarthemen der AM. Er enth&#228;lt z.B. neben der &#220;berpr&#252;fung einer typischen Medikamentenliste eines &#228;lteren, polymorbiden Patienten anhand von Leitlinienempfehlungen auch Fragen zum Assessment sowie zu komplexen ambulanten Versorgungsproblemen. Der Fall kann alleine oder in Zweiergruppen bearbeitet und nur unter Zuhilfenahme von Literatur und Leitlinien gel&#246;st werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Die Patientenorientierte Anwendung von Fachwissen ist Basis der AM Ausbildung. Die komplexen Fragestellungen und Aufgaben der ambulanten Patientenversorgung sollen durch realit&#228;tsnahe Evaluationsinstrumente gepr&#252;ft werden. Auch in der Praxis Realit&#228;t stehen dem Arzt verschiedene Nachschlagewerke, B&#252;cher, Leitlinien sowie Informationen aus dem Internet zur Verf&#252;gung, die er in ihrer Bedeutung f&#252;r den Patienten werten und anwenden muss. Zudem kann er sich mit Kollegen austauschen. Dieses realit&#228;tsnahe Vorgehen wird durch die Hausarbeit ebenso gew&#228;hrleistet. Dabei wird nicht reines Fachwissen, sondern seine praxisnahe Anwendung unter kritischer Einbeziehung unterschiedlicher  Informationsquellen gepr&#252;ft.</Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse zeigen ein breites Spektrum, von der reinen Beantwortung der strukturierenden Fragen, bis hin zu &#8222;Semesterarbeiten&#8220; die von einem tiefen Verst&#228;ndnis zeugen. Bei der Auswertung dreier Jahrg&#228;nge zeigen die unterschiedlichen L&#246;sungsans&#228;tze, dass die Studierenden die Arbeit ernst genommen und nicht in Gruppen von einender kopiert haben.</Pgraph><Pgraph>Die Verwendung einer Hausarbeit hat sich somit als praktikables und geeignetes Instrumente zur summativen Pr&#252;fung bew&#228;hrt.</Pgraph></TextBlock>
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