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    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Signifikanter Effekt von Fertigkeiten-Training auf die Ergebnisse im OSKE: eine prospektive kontrollierte Studie</Title>
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          <Firstname>Luisa</Firstname>
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        <Address>F.A.U. Erlangen, Med 1, Ulmenweg 18, 91056 Erlangen, Deutschland<Affiliation>MZPZ, Erlangen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>luisa.segarra&#64;uk-erlangen.de</Email>
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          <LastnameHeading>Schwedler</LastnameHeading>
          <Firstname>Andreas</Firstname>
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          <Affiliation>Psychologische Fakult&#228;t, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>andreas.schwedler&#64;gmx.net</Email>
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          <Lastname>Hahn</Lastname>
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          <Firstname>Eckhart G.</Firstname>
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          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
          <AcademicTitleSuffix>FACP, MME (Bern)</AcademicTitleSuffix>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Medizinische Klinik I, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>eckhart.hahn&#64;uk-erlangen.de</Email>
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          <LastnameHeading>Schmidt</LastnameHeading>
          <Firstname>Anita</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Medizinsiche Klinik 1, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>anita.schmidt&#64;bfskp.imed.uni-erlangen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
    <DateAccepted>20071114</DateAccepted>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>40</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund: </Mark1>Das Universit&#228;tsklinikum als Krankenhaus der Schwerstversorgung bietet den Studierenden nur wenige M&#246;glichkeiten, &#228;rztliche Fertigkeiten am Patienten zu &#252;ben. Darunter leidet die praktische Ausbildung der Medizinstudierenden.</Pgraph><Pgraph>Laut Pr&#252;fungsordnung und Studienordnung der medizinischen Fakult&#228;t der Friedrich-Alexander-Universit&#228;t sollen praktische &#228;rztliche Fertigkeiten unterrichtet und in objektiv strukturierten klinischen Examina (OSKE) gepr&#252;ft werden .</Pgraph><Pgraph>Um in einer praktischen Pr&#252;fung erfolgreich abzuschneiden, m&#252;ssen die Studierenden die gepr&#252;ften Fertigkeiten trainieren k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>In einem Ausbildungsforschungsprojekt der Medizinischen Klinik 1 sollte der positive Effekt von Training an Modellen und Simulatoren im Rahmen von Blockpraktika auf die studentischen Fertigkeiten nachgewiesen werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Im SS 2006 wurde f&#252;r die Studierenden der F.A.U. ein Medizinisches Trainings- und Pr&#252;fungszentrum (MTPZ) eingerichtet. F&#252;r praktische Fertigkeiten, die auch vormals Inhalte der Blockpraktika Innere Medizin, Chirurgie und Urologie waren, wurden Arbeitsanleitungen erstellt und den Studierenden online zur Verf&#252;gung gestellt. Im MTPZ erhielten die Studierenden praktischen Unterricht an entsprechenden Modellen durch &#196;rzte und studentische Tutoren. </Pgraph><Pgraph>Um den Effekt des praktischen Unterrichts darzulegen, wurden drei Studentengruppen durch identische OSKE verglichen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>Gruppe A:</Mark1> Studenten des 10. Semesters, herk&#246;mmliches Blockpraktikum vor  Einf&#252;hrung des MTPZ (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />)</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Gruppe B:</Mark1> Studenten des 9. Semesters, herk&#246;mmliches Blockpraktikum nach Einf&#252;hrung des MTPZ (siehe Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" />)</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Gruppe C:</Mark1> Studenten des 9. Semesters mit Integration des MTPZ in die Blockpraktika Innere Medizin, Chirurgie, Urologie (siehe Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure" />).</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Alle drei Gruppen wurden im Anschluss an ihre Blockpraktika in identischen OSKE mit jeweils 10 Stationen gepr&#252;ft.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Gesamtpunktzahlen der Teilnehmer der Gruppe A ergaben einen Mittelwert von 60,21 (s&#61;7,24), die der Gruppe B einen Mittelwert von 66,96 (s&#61; 11,52) und die der Gruppe C einen Mittelwert von 80,06 (s&#61; 6,98).</Pgraph><Pgraph>Die Kruskal-Wallis-Rangvarianzanalyse ergab ein signifikantes Ergebnis (a &#60; 0,001). Anschlie&#223;end durchgef&#252;hrte Mann-Whitney-U-Tests, bei denen das a-Niveau mittels der Bonferroni-Korrektur adjustiert wurde (a&#42;&#61;0,017), ergaben einen bedeutsamen Unterschied zwischen den Gruppen A und C und zwischen den Gruppen B und C (a &#60; 0,001). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Im WS 2006&#47;2007wurden erstmals einheitliche Arbeitsanleitungen f&#252;r praktische &#228;rztliche Fertigkeiten in den obengenannten Blockpraktika erstellt, die allen Studierenden  zug&#228;nglich waren. Da der Unterschied der OSKE-Ergebnisse zwischen Gruppe A und Gruppe B (beide herk&#246;mmliches Blockpraktikum, Gruppe A jedoch ohne und Gruppe B mit standardisierten Arbeitsanleitungen) relativ gering ist und erst zur Gruppe C signifikant wird, konnte deutlich gezeigt werden, dass die Erstellung von einheitlichen Arbeitsanleitungen f&#252;r praktische &#228;rztliche Fertigkeiten erst zusammen mit Unterricht und &#220;bungsm&#246;glichkeiten an Modellen an der medizinischen Fakult&#228;t der F.A.U. Erlangen-N&#252;rnberg zu einer signifikanten Ausbildungsverbesserung im Sinne der &#196;AppO f&#252;hrt.</Pgraph></TextBlock>
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