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    <ArticleType>Vortrag&#47;Lecture</ArticleType>
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      <Title language="de">Der Patient in der Vorklinik- Schl&#252;ssel zu Motivation und Lernerfolg&#63;</Title>
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        <Email>quellmann&#64;t-online.de</Email>
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        <Email>gabriele.fobbe&#64;uk-essen.de</Email>
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        <Email>stefan.gesenhues&#64;uk-essen.de</Email>
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      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
    <DateAccepted>20071114</DateAccepted>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>19</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Die aktuelle Approbationsordnung fordert f&#252;r das Medizinstudium eine m&#246;glichst fr&#252;hzeitige Verzahnung der klinischen F&#228;cher mit den vorklinischen Disziplinen und eine f&#228;cher&#252;bergreifende praxisnahe Fallarbeit.</Pgraph><Pgraph>Mit dem Wahlfach Allgemeinmedizin am Universit&#228;tsklinikum Essen im 4. Semester werden diese Vorgaben in Kleingruppen nach den Prinzipien des fallorientierten Lernens umgesetzt. Den Studierenden wird ein fr&#252;her Kontakt zu haus&#228;rztlichen Behandlungsstrategien erm&#246;glicht. Lehrinhalte und Lernziele orientieren sich an den Inhalten der Grundlagenf&#228;cher und bauen auf den bereits erworbenen Erfahrungen mit dem fallorientierten Lernen auf. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> In die Unersuchung eingeschlossen wurden 41 Studierende, &#252;berwiegend des 4. vorklinischen Semesters, die sich f&#252;r das Wahlfach &#8222;Haus&#228;rztliche Behandlungsstrategien&#8220; entschieden hatten. Alle Teilnehmer wurden zu Beginn und zum Ende des Wahlfaches  mit einem differenzierten Fragebogen zu ihrem pers&#246;nlichen Hintergrund, zu Motiven und Einstellungen befragt.</Pgraph><Pgraph>Auf der Basis der erhobenen Informationen wurden zwei Gruppen mit gr&#246;&#223;tm&#246;glicher &#220;bereinstimmung bez&#252;glich lernrelevanter Merkmale gebildet.</Pgraph><Pgraph>Eine der Gruppen hatte neben der fallorientierten Arbeit  in jeder Unterrichtseinheit Gelegenheit, bei einem haus&#228;rztlichen Patienten ein Anamnesegespr&#228;ch und eine symptombezogene Untersuchung durchzuf&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>Abschlie&#223;end nahmen alle Teilnehmer zur Kontrolle des Lernerfolgs an einer formativen MC &#8211; Klausur auf Physikumniveau teil.   </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Der Gruppenvergleich zeigt den Einfluss des fr&#252;hzeitigen Patientenkontaktes auf das Lernverhalten der Teilnehmer. Eine deutliche Motivationssteigerung zur Auseinandersetzung mit den Grundlagenf&#228;chern wurde von der &#8222;Patientengruppe&#8220; artikuliert. Die Ergebnisse der formativen MC- Klausur lassen jedoch keine signifikanten Unterschiede erkennen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen: </Mark1>Der fr&#252;hzeitige Patientenbezug f&#246;rdert die Motivation der Studierenden, sich intensiver mit den Grundlagenf&#228;chern der Vorklinik auseinanderzusetzen.</Pgraph><Pgraph>Eine daraus resultierende Leistungsverbesserung l&#228;sst sich im Rahmen einer formativen MC- Klausur mit Fragen auf Physikumniveau nicht nachweisen.</Pgraph><Pgraph>Patientenvorstellungen im Rahmen der interdisziplin&#228;ren Fallarbeit sind  f&#252;r die Erarbeitung vorklinischer Lernziele zu bef&#252;rworteten.</Pgraph></TextBlock>
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