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    <ArticleType>Vortrag&#47;Lecture</ArticleType>
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      <Title language="de">Kontinuierliche dozentenbezogene Evaluation des Moduls Pharmakologie &#38; Toxikologie</Title>
      <TitleTranslated language="en">Teaching in Pharmacology and Toxicology: ongoing lecture-based evaluation</TitleTranslated>
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          <Firstname>Ingo</Firstname>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, D-30625 Hannover, Deutschland<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>just.ingo&#64;mh-hannover.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
    <DateRevised>20071106</DateRevised>
    <DateAccepted>20071114</DateAccepted>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>13</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Die Evaluation von Lehrmodulen, insbesondere die einzelner Veranstaltungen innerhalb ei-nes Moduls, leidet darunter, dass eine zeitnahe Erhebung der Evaluationsdaten fast nicht m&#246;glich ist. Als Lehrverantwortlicher ben&#246;tigt man hingegen die Evaluationsdaten zu den Dozenten als Grundlage f&#252;r die Optimierung des Moduls. Voraussetzung f&#252;r die dozenten-bezogene Evaluation der Einzelveranstaltung ist die absolute Verf&#252;gbarkeit des Evaluations-bogens zu der entsprechenden Veranstaltung. Gleichzeitig muss der Evaluationsvorgang an sich z&#252;gig und ohne gro&#223;en Aufwand m&#246;glich sein. Um dies bei 18 Einzelvorlesungen und zus&#228;tzlich 18 Einzelseminaren&#47;Studiengruppen dreimal im Jahr zu erm&#246;glichen, hat das Zentrum Pharmakologie &#38; Toxikologie folgendes Konzept entwickelt und seit drei Jahren angewendet: </Pgraph><Pgraph>Zu Beginn jeden Moduls wird ein Booklet mit 100 Seiten herausgegeben, das folgendes ent-h&#228;lt: den Stundenplan, die wichtigsten Hand-outs der Vorlesung und der Studiengruppen, eine Probeklausur, eine Liste mit wichtigen Begriffen und Abk&#252;rzungen, die strukturierte Liste der Arzneimittel und &#8211; ganz am Endes des Booklets und heraustrennbar &#8211; die dozentenbe-zogenen Evaluationsb&#246;gen. Die Hand-outs gew&#228;hrleisten, dass jeder Studierende das Booklet (und damit die Evaluationsb&#246;gen) zu jeder einzelnen Unterrichtsveranstaltungen pr&#228;sent hat. Der Studierende kann jede Unterrichtsveranstaltung mit Noten von 1 bis 5 be-werten (sehr gut&#47; gut&#47; zufriedenstellend &#47;m&#228;&#223;ig &#47;schlecht). Damit wird jedes unterrichtete Thema und der Dozent bewertet. Zus&#228;tzlich ist Platz f&#252;r individuelle Kommentare. Die aus-gef&#252;llten Evaluationsb&#246;gen werden beim Einchecken zur Abschlussklausur (und damit am Ende des Moduls) in anonymisierter Form (Urnen) eingesammelt. Die R&#252;cklaufquote liegt seit Jahren bei &#8805; 95 &#37;. F&#252;r jedes Modul (drei Module pro Jahr) werden die studentische Be-wertung in Form von Durchschnittsnote und Notenverteilung f&#252;r jeden Dozenten und Thema zusammengestellt. Diese &#220;bersicht wird jedem an dem Modul beteiligten Dozenten bekannt gegeben. Zus&#228;tzlich werden alle Evaluationsb&#246;gen mit den Kommentaren der Studierenden in gebundener Form im Umlaufverfahren an die Dozenten weitergegeben. </Pgraph><Pgraph>Da jeder Dozent die Bewertung aller anderen Dozenten kennt und damit seinen Anteil an der Gesamtnote (des Moduls) absch&#228;tzen kann, entsteht ein gewisser Gruppendruck auf die Dozenten, ihre Lehrveranstaltung zu optimieren und damit die Akzeptanz durch die Studie-renden zu erh&#246;hen. Zeitverl&#228;ufe der Bewertung einzelner Dozenten werden vorgestellt. Ins-besondere die Kommentare geben R&#252;ckmeldungen individueller Natur an den einzelnen Dozenten. </Pgraph><Pgraph>Die zentrumsintern ver&#246;ffentlichten Evaluationsdaten haben zu Konsequenzen gef&#252;hrt: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Einzelne Dozenten verbessern ihren Unterrichtsstil (wird vorgestellt). </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Die Kommentare der Studierenden haben dazu gef&#252;hrt, dass neue Themenschwerpunkte gesetzt bzw. Themen gestrichen und andere vertieft dargestellt wurden. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Die individuelle R&#252;ckmeldung an die Dozenten &#252;ber die Kommentare waren Anlass, gezielt didaktische Fortbildungen f&#252;r die Dozenten durchzuf&#252;hren (bisher 4 Fortbildungen).</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Nach drei Jahren der kontinuierlichen dozentenbezogenen Evaluation im Zentrum Pharma-kologie &#38; Toxikologie wurden viele Dozenten besser evaluiert, sie f&#252;hlen sich sicherer und sind zugleich zufriedener mit ihrer T&#228;tigkeit als Dozent.</Pgraph></TextBlock>
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