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    <ArticleType>Vortrag&#47;Lecture</ArticleType>
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      <Title language="de">Elektronische Pr&#252;fungen in der Medizinischen Hochschule Hannover: Vergleichende Evaluation zweier Anwendergruppen</Title>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Deutschland<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
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      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20071102</DateReceived>
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      <DatePublished>20080215</DatePublished>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Im Rahmen der Einf&#252;hrung des Modellstudiengangs Medizin &#8222;HannibaL&#8220; (Hannoveraner integrierte berufsorientierte adaptive Lehre) an der Medizinischen Hochschule Hannover wurden, neben einer umfangreichen curricularen Neukonzeption, auch die g&#228;ngigen Abschlusspr&#252;fungen durch eine kontinuierliche Leistungs&#252;berpr&#252;fung ersetzt. Die neuen Pr&#252;fungen sind eng mit den Lehrinhalten verkn&#252;pft, um so eine Intensivierung der Ausbildung in den Vorlesungen und Seminaren zu erreichen. Testate zu einzelnen F&#228;chern und auch die Abschlusspr&#252;fungen zu den Ausbildungsmodulen finden zeitnah, direkt im Anschluss an die jeweiligen Kurse statt. Insgesamt 36 Module m&#252;ssen mit einer Pr&#252;fung abgeschlossen werden, zuz&#252;glich kleinerer Testate in einzelnen F&#228;chern die eine Voraussetzung f&#252;r die Teilnahme an den Pr&#252;fungen zu den Modulen sind. Diese Umstellung bietet den Studierenden den Vorteil, regelm&#228;&#223;ig eine R&#252;ckmeldung zum eigenen Leistungsstand zu erhalten. Die Vielzahl dieser Pr&#252;fungen bedeutet aber auch einen erh&#246;hten organisatorischen und logistischen Aufwand sowie eine Mehrbelastung der Lehrenden bei der Durchf&#252;hrung und Auswertung der Testate. Durch die Einf&#252;hrung von elektronischen Pr&#252;fungen (ePr&#252;fungen) wird diese Mehrbelastung ma&#223;geblich verringert und eine schnelle R&#252;ckmeldung der Ergebnisse an die Studierenden erm&#246;glicht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Gegenstand und Methode: </Mark1>Die Einf&#252;hrung elektronischer Pr&#252;fungen betrifft bislang ausschlie&#223;lich summative Pr&#252;fungen, die das Fakten- und Handlungswissen der Studierenden mittels MC-Fragen bewerten. Wie bei traditionellen, papierbasierten Pr&#252;fungen werden die ePr&#252;fungen nicht ortsunabh&#228;ngig sondern mit Identit&#228;tskontrollen an einem zentralen Ort durchgef&#252;hrt. Die ePr&#252;fungen der MHH stellen damit einen Ersatz zu den papierbasierten Pr&#252;fungen dar und k&#246;nnen nach dem Stufenmodell von Steinberg  der Stufe 3 &#8222;Sicherer Online Modus (Closed Web)&#8220; zugeordnet werden <TextLink reference="1"></TextLink>. Kennzeichnend f&#252;r diese Stufe sind die clientseitige Sicherheit, die automatische Auswertung und die beaufsichtigte Durchf&#252;hrung der ePr&#252;fungen. Damit stellen sich hohe Anspr&#252;che an Aspekte wie Datensicherheit und Verifizierbarkeit der Pr&#252;fungsdaten, die Identifizierung der Pr&#252;fungsteilnehmer sowie an die Usability der Pr&#252;fungssoftware. Hinsichtlich dieser Aspekte erfolgt eine begleitende Evaluation der Einf&#252;hrung von ePr&#252;fungen aus Sicht der betroffenen Studierenden <TextLink reference="2"></TextLink>. Schwerpunkt dieser Untersuchung ist die Frage unter welchen Bedingungen die entwickelte Konzeption von ePr&#252;fungen einen gleich- oder h&#246;herwertigen Ersatz der papierbasierten Pr&#252;fungsform darstellt und worin m&#246;gliche Aspekte eines Mehrwerts zu sehen sind. Die hierzu durchgef&#252;hrten Befragungen von Studierenden, unter Einsatz eines teilstandardisierten Fragebogens, umfassen die Themenbereiche &#8222;Akzeptanz der neu eingef&#252;hrten Technologie&#8220; sowie &#8222;Benutzerfreundlichkeit der Pr&#252;fungssoftware und der Eingabeger&#228;te (Tablet-PCs). Erg&#228;nzend werden Faktoren erhoben, die m&#246;glicherweise Einfluss auf die Akzeptanz der eingef&#252;hrten Technologie haben, wie z.B. Vorbehalte gegen&#252;ber der elektronischen Pr&#252;fungsform, Information &#252;ber den Einf&#252;hrungsprozess von ePr&#252;fungen sowie individuelle Faktoren auf Seiten der Teilnehmer (Computerkenntnisse und Vorerfahrungen mit mobilen Ger&#228;ten). Die Befragungen werden sowohl mit Studierenden im 1. und 2. Studienjahr des Modellstudiengangs als auch mit Studierenden aus h&#246;heren Semestern durchgef&#252;hrt. Dadurch sollen m&#246;gliche Unterschiede zwischen Antworten einbezogen werden, die einerseits von Studierenden stammen, die an Pr&#252;fungen in schriftlicher und elektronischer Form teilgenommen haben (h&#246;here Semester), und die andererseits von Studierenden sind, die an der MHH bislang nur ePr&#252;fungen (1. und 2. Studienjahr) kennen gelernt haben. Die ersten Ergebnisse stammen aus einer Stichprobe von N&#61;63 Studierenden des 5. Studienjahres. Die Befragten haben Erfahrungen mit den konventionellen papierbasierten Pr&#252;fungen und sind zum Zeitpunkt der Befragung, seit einigen Wochen mit der neuen elektronischen Pr&#252;fungsform konfrontiert. Eine weitere Befragung wird bis zum Zeitpunkt der GMA-Tagung 2007 entsprechende Vergleichsdaten einer Nutzergruppe aus dem 1. oder 2. Studienjahr liefern, die den Umstellungsprozess auf elektronisch durchgef&#252;hrte Pr&#252;fungen nicht mitgemacht hat, sondern mit Studiumsbeginn in elektronische Pr&#252;fungen eingef&#252;hrt wurden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Auff&#228;llig in den Bewertungen der Studierenden der ersten Gruppe, ist die starke Tendenz zu Vorbehalten gegen&#252;ber der elektronischen Pr&#252;fungsform vor der ersten ePr&#252;fung. In Verbindung mit der Frage nach ausreichender Information &#252;ber die Einf&#252;hrung von ePr&#252;fungen wird ein m&#246;glicher Zusammenhang sichtbar. Demnach ist anzunehmen, dass eine ausf&#252;hrlichere und breiter angelegte Information &#252;ber die Einf&#252;hrung von ePr&#252;fungen zu weniger Vorbehalten h&#228;tte f&#252;hren k&#246;nnen. Erkenntnisse zur &#220;berpr&#252;fung dieser Annahme wird der Vergleich mit Evaluationsergebnissen aus dem 1. bzw. 2. Studienjahr liefern, in denen die Studierenden die Einf&#252;hrung von ePr&#252;fungen nicht als Umstellung erlebt haben.</Pgraph><Pgraph>In der weiteren Beurteilung der elektronischen Pr&#252;fungsform scheinen sich die anf&#228;nglichen Vorbehalte nicht weiter niederzuschlagen. Zu vermuten ist, dass sich in der Frage zum Vertrauen in die Zuverl&#228;ssigkeit des Pr&#252;fungssystems positive Erfahrungen der Studierenden ausdr&#252;cken, die sie im Laufe der bislang elektronisch durchgef&#252;hrten Pr&#252;fungen sammeln konnten und dabei das System als &#252;berwiegend stabil und zuverl&#228;ssig erlebt haben.</Pgraph><Pgraph>&#220;berwiegend empfinden Studierende die ePr&#252;fungen weder als zus&#228;tzliche Belastung noch hegen sie &#252;berm&#228;&#223;iges Misstrauen gegen&#252;ber der korrekten Speicherung ihrer Antworten auf dem Pr&#252;fungsserver. Als wesentlichen Vorteil von ePr&#252;fungen sehen die Studierenden die sofortige Anzeige ihrer Pr&#252;fungsergebnisse, die von 36 Befragten in den Freitextangaben explizit genannt wird.</Pgraph><Pgraph>Empfundene Nachteile, die konkret mit der elektronischen Pr&#252;fungsform in Zusammenhang stehen, finden sich in den Freitextangaben nicht wieder. Dagegen wurde eine Reihe allgemeiner organisatorischer Ver&#228;nderungen in der Durchf&#252;hrung von Pr&#252;fungen kritisiert. Ein m&#246;glicher Einfluss dieser Kritik auf die Bewertung des ePr&#252;fungssystems ist wiederum im Vergleich zu den Evaluationsergebnissen aus des 1. bzw. 2. Studienjahres zu untersuchen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTotal>Steinberg M. Organisatorisches Konzept f&#252;r Online-Pr&#252;fungsverfahren &#91;Online-Assessment). Hannover: HELCA-Projekt; 2006. Zug&#228;nglich unter: http:&#47;&#47;www.sra.uni-hannover.de&#47;fileadmin&#47;uploads&#47;Mitarbeiter&#47;Steinberg&#47;Publikationen&#47;AP7&#95;Org&#95;Konzept&#95;screen&#95;v1.pdf (27.02.07)</RefTotal>
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