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<GmsArticle>
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    <Identifier>zma000409</Identifier>
    <ArticleType>Leitartikel</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Exzellenz in der Hochschulmedizin durch die Einheit von Lehre und Forschung&#33;</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hahn</Lastname>
          <LastnameHeading>Hahn</LastnameHeading>
          <Firstname>Eckhart G.</Firstname>
          <Initials>EG</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med., MME (Bern)</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Friedrich-Alexander-Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Medizinische Klinik 1, Ulmenweg 18, 91054 Erlangen, Tel.: 09131&#47;85-35204, Fax: 09131&#47;85-35209<Affiliation>Friedrich-Alexander-Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Medizinische Klinik 1, Erlangen; Schriftleiter der GMS Z Med Ausbild und Vorsitzender der GMA</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.gesellschaft-medizinische-ausbildung.org</WebPage></Address>
        <Email>hahn&#64;gesellschaft-medizinische-ausbildung.org</Email>
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      </Creator>
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    <PublisherList>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20070523</DateReceived>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20070523</DatePublished>
      <DateRepublished>20071004</DateRepublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>24</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>115</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20071004</DateLastCorrection>Link im Literaturhinweis 20 korrigiert</Correction>
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  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline>
      <Pgraph>In der deutschen Hochschullandschaft beschw&#246;ren derzeit alle die Einheit von Lehre und Forschung. Es ist, wie wenn die Zeit stehen geblieben w&#228;re. Wenn Wilhelm von Humboldt in diesen Tagen eine juristische Vorlesung besuchen w&#252;rde, wie er es an der Universit&#228;t Marburg im Jahre 1788 getan hatte, w&#252;rde der Vortrag ihm m&#246;glicherweise genau so wenig gefallen, wie es seiner Beschreibung im &#8222;Tagebuch der Reise nach dem Reich 1788&#8220; zu entnehmen ist <TextLink reference="1"></TextLink>. Der Unterschied: 230 Jahre und die Tatsache, dass heute der Professor zweifellos nur wegen seiner Forschungsleistung berufen wurde.&#8222;Nach allgemeiner &#220;berzeugung aller Kritiker der damaligen Zeit waren die Universit&#228;ten weder forschende noch f&#252;r den &#220;bergang in die Berufe wirklich qualifizierende Einrichtungen, sondern St&#228;tten einer pseudogelehrten, wirklichskeitsfernen Halbbildung&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S.200). </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Lehre, die forschend hinterfragt">
      <MainHeadline>Lehre, die forschend hinterfragt</MainHeadline>
      <Pgraph>Wenn man sich in W.v. Humboldts eigene Ausf&#252;hrungen in &#8222;Ueber die innere und &#228;ussere Organisation der h&#246;heren wissenschaftlichen Anstalten in Berlin&#8220; aus dem Jahr 1809&#47;10 vertieft (Ausz&#252;ge in (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 199-205), dann wird es sehr klar, wie es sp&#228;ter zu dem Dictum &#8222;Einheit von Lehre und Forschung&#8220; kommen konnte, und das bis heute als  konstitutives Element der Universit&#228;t in Deutschland angesehen wird. Die Universit&#228;ten  sollten die Wissenschaften nach seinem Entwurf &#8222;immer als ein noch nicht ganz aufgel&#246;stes Problem behandeln und dabei immer im Forschen bleiben, da &#91;im Unterschied dazu, Bemerkung vom Autor&#93; die Schule es nur mit abgemachten und fertigen Erkenntnissen zu tun hat und lernt. Das Verh&#228;ltnis zwischen Lehrer und Sch&#252;ler wird daher durchaus ein anderes als vorher. Der erstere ist nicht f&#252;r den letzteren, Beide sind f&#252;r die Wissenschaft da.&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 203). Wissenschaft sollte nicht nur tradiert werden, sondern die Freiheit von Forschung und Lehre &#8222;kann nur der in Anspruch nehmen, der seine Lehre als Teil wissenschaftlicher Forschung konzipiert und die Studierenden nicht nur auf eine blo&#223;e &#220;bernahme von &#62;&#62;Lehrmeinungen&#62;&#62; verpflichtet, sondern zur Mitwirkung an der Forschung provoziert&#8220;. Es ist nat&#252;rlich keine experimentelle, sehr spezielle Forschung gemeint. Bemerkenswert ist auch, dass schon damals im ausgehenden 18. Jahrhundert eine Abschaffung der Universit&#228;ten diskutiert und ihre Umwandlung in h&#246;here Spezialinstitute vorgeschlagen wurde, in denen anwendungs- und berufsbezogene Kenntnisse und Qualifikationen vermittelt werden sollten. Insbesondere f&#252;r die alten Berufsfakult&#228;ten Theologie, Jurisprudenz und Medizin w&#228;re das durchaus m&#246;glich gewesen; andere Kritiker wie Fichte und Schelling traten dagegen f&#252;r eine Neubegr&#252;ndung der Universit&#228;t ein, wie sie W. v. Humboldt dann konzipierte. In diesem Konzept waren Tatsachen- und Werturteile eng miteinander verbunden. Es ist spannend, in dem gro&#223;en Bogen &#252;ber die Antike <TextLink reference="2"></TextLink>, Bacon und Compte bis zu Max von Webers Verst&#228;ndnis von &#8222;Wissenschaft als Beruf&#8220; <TextLink reference="1"></TextLink> die moderne Auffassung der Wissenschaftlichkeit bis heute zu verfolgen, in der streng zwischen der wissenschaftlichen &#220;berpr&#252;fung einer Hypothese und einer moralisch-politischen Beurteilung unterschieden wird, &#228;hnlich wie die Forderung nach Trennung von Staat und Religion. Dies hat bis heute zu einem Widerstreit von Bildung, Wissenschaft und Unterricht im Europ&#228;ischen Hochschulraum gef&#252;hrt, der mit dem Bologna-Prozess noch lange nicht &#252;berwunden ist und meiner Meinung nach in Deutschland in Bezug auf die Rolle der Universit&#228;t in unserer Gesellschaft nicht &#246;ffentlich und intensiv genug gef&#252;hrt wird. Insofern sind die Seiten in <TextLink reference="1"></TextLink> &#252;ber das Verh&#228;ltnis von (neuzeitlicher) Wissenschaft und Bildung (S. 218-223) und &#252;ber den Widerstreit der europ&#228;ischen Wissenschaften (s. 224-228) auch f&#252;r die Wissenschaft in der Hochschulmedizin von gro&#223;er Bedeutung, k&#246;nnen aber hier nicht vertieft werden. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Exzellenz in der Lehre: pl&#246;tzlich &#252;berall">
      <MainHeadline>Exzellenz in der Lehre: pl&#246;tzlich &#252;berall</MainHeadline>
      <Pgraph>Eines aber l&#228;sst sich in den Monaten dieses Jahres 2007 feststellen: es weht wie ein frischer Wind durch alle wissenschaftlichen, politischen, &#246;ffentlichen und verfassten Einrichtungen der Hochschulbildung. Es wird lebhaft &#252;ber die Exzellenz in der Forschung und ihrer Bedingungen, aber auch &#252;ber die <Mark2>Exzellenz in der Lehre und ihre Vorraussetzungen</Mark2> mit gro&#223;er Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit diskutiert - auch und gerade in der Hochschulmedizin. Der Medizinische Fakult&#228;tentag (MFT) hat sich unter der F&#252;hrung von G. von Jagow seit Jahren in gro&#223;er Intensit&#228;t mit Angelegenheiten der Lehre befasst <TextLink reference="3"></TextLink>; R. Putz hatte w&#228;hrend des 64. ordentlichen Medizinischen Fakult&#228;tentags die Gr&#252;ndung einer virtuellen &#34;Akademie f&#252;r Didaktik der Hochschulmedizin&#34; unter der Schirmherrschaft des MFT vorgestellt und den Master of Medical Education in Deutschland (MME-D) ins Leben gerufen <TextLink reference="4"></TextLink>. Vom MFT haben wir sicher in K&#252;rze eine Stellungnahme zur Exzellenz in der medizinischen Lehre zu erwarten. Die Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) als eine der wenigen fachdidaktischen wissenschaftlichen Gesellschaften hat fr&#252;h eine Exzellenz-Initiative f&#252;r die Lehre vorgeschlagen und sich f&#252;r eine Mitarbeit angeboten <TextLink reference="5"></TextLink>. Der GMA-Ausschuss Personal- und Organisationsentwicklung f&#252;r die medizinische Lehre hat unter der Leitung von Maria Lammerding-K&#246;ppel ein Positionspapier zum Anforderungsprofil f&#252;r Lehrende in der Hochschulmedizin publiziert <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Lehrprofessor - Einheit von Lehre und Forschung unverzichtbar">
      <MainHeadline>Lehrprofessor - Einheit von Lehre und Forschung unverzichtbar</MainHeadline>
      <Pgraph>Zweifellos hat auch die unerm&#252;dliche T&#228;tigkeit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Bewegung im Europ&#228;ischen Hochschulraum (Bologna-Prozess) zu der rasanten Entwicklung neuer Lehrstrukturen beigetragen <TextLink reference="7"></TextLink> &#8211; und der anrollende Studentenberg&#33; Der Wissenschaftsrat (WR) hat &#8222;Empfehlungen zu einer lehrorientierten Reform der Personalstruktur an Universit&#228;ten&#8220; vorgelegt <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>; diese Empfehlungen enthalten weit mehr als den Vorschlag, Lehrprofessuren einzurichten. Der Pr&#228;sident der Kultusministerkonferenz (KMK), J&#252;rgen Z&#246;llner hat sich an die Spitze einer neuen Lehrkultur gesetzt und eine<Mark2> Exzellenzinitiative f&#252;r die Lehre</Mark2> vorgeschlagen und begr&#252;ndet <TextLink reference="10"></TextLink>, nachdem die KMK schon am 4. M&#228;rz 2004 einen Beschluss zu einem Netzwerk der Exzellenz (der Deutschen Universit&#228;ten) ver&#246;ffentlicht hatte, in dem neben der Forschung und der F&#246;rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auch die Lehre eine Rolle spielen sollte &#8211; diese aber den L&#228;ndern &#252;berlassen wurde und bei dem &#8222;Elitewettbewerb&#8220; zu kurz kam <TextLink reference="11"></TextLink>. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat am 20. M&#228;rz 2007 auf seinem 57. Hochschul-Verbandstag eine bemerkenswerte Resolution &#8222;Exzellenz in der Lehre&#8220; verabschiedet <TextLink reference="12"></TextLink> und ein Heft seiner Zeitschrift Forschung &#38; Lehre diesem Thema gewidmet &#91;Forschung &#38; Lehre 2007; 14 (5)&#93;. Der WR hat zudem selbst eine Empfehlung zur Qualit&#228;t der Lehre angek&#252;ndigt <TextLink reference="8"></TextLink>. Dies alles bezieht sich auf die Hochschullehre allgemein und hat trotz bestehender Unterschiede einen unbestrittenen gemeinsamen Nenner: <Mark2>das Primat der Einheit von Lehre und Forschung</Mark2>. Und dies bedeutet nach dem oben gesagten immer auch eine Lehr- und Forschungs<Mark2>gemeinschaft</Mark2> von Lehrenden und Lernenden. Auch f&#252;r die Lehrprofessuren, die der WR empfiehlt <TextLink reference="8"></TextLink> und der Pr&#228;sident des DHV ablehnt <TextLink reference="12"></TextLink>, sollen sich die Juniorprofessoren und Professoren mit eigener Forschung qualifizieren, und auch der Lehrprofessor soll etwa 30 &#37; seiner Zeit Forschung betreiben. Gemeinsam ist allen Vorschl&#228;gen auch, dass die Berufsfakult&#228;ten mit Staatsexamina (Lehrfach, Jura, Medizin) nicht speziell erw&#228;hnt sind. Niemand m&#246;chte aber doch bezweifeln, dass wissenschaftlicher Fortschritt auch in diesen F&#228;chern, z. B. der Medizin, von einem Bildungsziel abh&#228;ngt, das ein selbst&#228;ndiges, kritisches Denken und Handeln der Absolventen anstrebt, ob Bachelor, Master oder approbierter Arzt&#63; Also wird auch in diesen F&#228;chern die Einheit von Forschung und Lehre (f&#252;r Professoren) gelten. Wie aber sieht die Realit&#228;t aus&#63; </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden">
      <MainHeadline>Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden</MainHeadline>
      <Pgraph>Humboldt beklagte das eine Extrem: die kritiklose, weil nicht durch eigene Forschungserfahrung hinterfragte Lehre. Heute ist das Pendel zur anderen Seite ausgeschlagen: das Primat der Forschung an den Fakult&#228;ten hat die Lehre (und damit die Gemeinschaft der Professoren mit den Lernenden) zu Ballast werden lassen. Auch in der F&#246;rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird diese Verh&#228;ltnis von Lehre und Forschung praktiziert: ganze Generationen von Professoren haben gelernt, die Lehre an nachgeordnete Mitarbeiter abzugeben. Ich denke, das sollte man den Professoren nicht vorwerfen &#8211; es gibt eine Vielzahl von historischen, politischen, f&#228;cherbezogenen, strukturellen und finanziellen Gr&#252;nden f&#252;r diese Situation in Deutschland <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>. Auch in anderen L&#228;ndern ist diese Entwicklung keineswegs unbekannt: in den USA wird seit vielen Jahren &#252;ber die sich ver&#228;ndernde Rolle der Akademiker an Universit&#228;ten in der dortigen Gesellschaft nachgedacht <TextLink reference="13"></TextLink>, <TextLink reference="14"></TextLink>, auch hinsichtlich einer Exzellenz in der Lehre <TextLink reference="15"></TextLink>, und auch &#252;ber Abstufungen der Qualit&#228;t medizinischer Lehre <TextLink reference="16"></TextLink>. Es ist in diesem Kulturkreis ganz selbstverst&#228;ndlich, dass in jedem universit&#228;re Wissenschaftler die Schwerpunkte seiner Arbeit (Forschung, Lehre, &#220;berschau und Dienstleistung <TextLink reference="13"></TextLink>) sich verschieden stark auspr&#228;gen. Das individuelle Lehrprofil ist dort Teil der Bewerbung um akademische Positionen, genau wie Forschungsleistungen, und das von der Fakult&#228;t gew&#252;nschte Verh&#228;ltnis wird nach der Aufgabe der Position festgelegt. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Einheit von Lehre und Forschung in der Hochschulmedizin">
      <MainHeadline>Einheit von Lehre und Forschung in der Hochschulmedizin</MainHeadline>
      <Pgraph>F&#252;r die Hochschulmedizin wurde schon oft die Frage gestellt: wie kann denn hier die von WR und HRK eingeforderte Einheit von Lehre und Forschung &#252;berhaupt umgesetzt werden&#63; Insbesondere f&#252;r den klinisch t&#228;tigen Hochschullehrer geh&#246;ren Dienstleistungen in einem Ausma&#223; zu seinen Dienstpflichten, die es nachgerade unm&#246;glich erscheinen lassen, auch hier diese Einheit zu realisieren: es ist ja eigentlich eine Einheit von Lehre, Forschung und Patientenversorgung (siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>). Deshalb kann man schon zum Schluss kommen, dass es sich bei der Einheit von Lehre und Forschung an deutschen Universit&#228;ten um eine fromme L&#252;ge handeln k&#246;nnte, wie es k&#252;rzlich ein sehr anerkannter Kollege und langj&#228;hriger Studiendekan einer Medizinischen Fakult&#228;t formuliert und aus seiner Erfahrung begr&#252;ndet hat <TextLink reference="17"></TextLink>.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Position der GMA">
      <MainHeadline>Position der GMA</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) hat keinen Zweifel daran, dass nur die Einheit von Lehre und Forschung Universit&#228;ten von Fachschulen und von Einrichtungen der (Gro&#223;)Forschung unterscheidet. Die gesellschaftliche Rolle der Universit&#228;ten in Deutschland wird unvermeidbar neu und intensiver diskutiert werden m&#252;ssen, und zwar insbesondere unter dem Aspekt der Einheit von Lehre und Forschung. Insofern war es ein fatales Signal, wenn auch vermutlich versehentlich gesetzt <TextLink reference="11"></TextLink>, dass Eliteuniversit&#228;ten und Exzellenzinitiativen ohne Einbeziehung der Lehre ausgerufen wurden. Dies geht an die Wurzel eben dieser Universit&#228;ten. Die erheblichen Korrekturen und Empfehlungen zur aktiven Verbesserung der universit&#228;ren Lehre werden von der GMA in jeder Hinsicht unterst&#252;tzt. Sie sollten aber auch nicht isoliert ablaufen, sondern das Primat der Einheit von Lehre und Forschung widerspiegeln, ganz so, wie es der DHV und der WR fordern. Speziell die Berufsfakult&#228;ten und ganz besonders die F&#228;cher mit hohem Anteil von lehr- und forschungsbedingten Dienstleistungen wie der Hochschulmedizin sollten unter keinen Umst&#228;nden davon ausgenommen werden. F&#252;r sie liegt es auf der Hand, das die Gewichtung von Lehre, Forschung und Patientenversorgung adjustiert werden muss; es hilft nicht weiter, auf dem absoluten Primat der Forschung zu beharren, wenn dabei in der Realit&#228;t die Einheit mit der Lehre und&#47;oder z. B. der Patientenversorgung verloren geht. Die GMA ist fest davon &#252;berzeugt, dass mit Unterst&#252;tzung aller einsichtigen politischen Kr&#228;fte und mit dem neuen Elan der universit&#228;ren Verb&#228;nde auch in der Hochschulmedizin die Einheit von Lehre und Forschung erhalten bleiben kann. Die GMA und der MFT f&#246;rdert deshalb besonders intensiv Ausbildungsforschung <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>, <TextLink reference="19"></TextLink>; was k&#246;nnte die Einheit von Lehre und Forschung wohl reiner zeigen, als wenn die medizinische Lehre selbst zum Gegenstand der Forschung wird&#63; Medizinische Ausbildungsforschung ist mehr als die Durchf&#252;hrung guter und innovativer Lehr- und Lernprojekte. Die Wissenschaftlichkeit der medizinischen Lehre kann ohne medizinische Ausbildungsforschung nicht fortentwickelt werden. Da dies im &#252;bertragenen Sinne auch f&#252;r andere Disziplinen gilt, m&#246;chte die GMA den Wissenschaftsrat, die Hochschulrektorenkonferenz, die Kultusministerkonferenz, die Gesundheitsministerkonferenz und den Deutschen Hochschullehrerverband auffordern, expliziter als bisher mit all ihrer Definitionsgewalt Ausbildungsforschung in allen F&#228;chern der Universit&#228;t zu entwickeln. Es sollte mehr fachdidaktische wissenschaftliche Gesellschaften wie die GMA geben. Gerade die Lehrprofessuren, die sich durch Ausbildungsforschung hervortun, w&#252;rden der Stagnation der universit&#228;ren Lehre entgegenwirken und einen wesentlichen Beitrag f&#252;r die Wiedergewinnung und Erhaltung der Einheit von Lehre und Forschung leisten k&#246;nnen. Die GMA ist zudem nach sorgf&#228;ltiger Analyse zum Schluss gekommen, dass der (auch f&#252;r die Medizin unaufhaltsame) europ&#228;ische Bologna-Prozess intensive Vorbereitung und Begleitung durch Ausbildungsforschung unverzichtbar macht <TextLink reference="20"></TextLink>.  </Pgraph>
    </TextBlock>
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        <RefBookTitle>Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie. Eine problemgeschichtliche Studie zum Begr&#252;ndungszusammenhang neuzeitlicher Bildungsreform</RefBookTitle>
        <RefPage>201</RefPage>
        <RefTotal>Benner D. Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie. Eine problemgeschichtliche Studie zum Begr&#252;ndungszusammenhang neuzeitlicher Bildungsreform. Weinheim, M&#252;nchen: Juventa Verlag. 2003;3:201.</RefTotal>
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        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Forsch Lehre</RefJournal>
        <RefPage>266-268</RefPage>
        <RefTotal>Radke G. Koryph&#228;en der Lehre. Die Einheit der Forschung und Lehre in der Antike: ein R&#252;ckblick mit aktuellem Bezug. Forsch Lehre. 2007;14:266-268.</RefTotal>
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              <Mark1>Tabelle 1: Unterschiede in der T&#228;tigkeit von Professoren verschiedener Fakult&#228;ten im Amt (s.a. &#91;13,14&#93;. In den meisten Fakult&#228;ten sind Lehre und Forschung gut in Einklang zu bringen; Lehre erw&#228;chst aus der Forschung, entwickelt aber als exzellente Lehre eine eigene Wissenschaftlichkeit &#91;15&#93;. </Mark1>
            </Pgraph>
            <Pgraph>
              <Mark1>In der Klinischen Hochschulmedizin (erste Zeile) ist die Dissoziation zwischen der Lehre und den drei weiteren Dom&#228;nen der Aufgaben von Hochschullehrern besonders auff&#228;llig: die Einheit von Lehre und Forschung wird wesentlich durch die Einheit mit der Patientenversorgung und den daraus sich ergebenden Folgen erweitert. Dies bedeutet, dass gute klinische Lehre nur von solchen Professoren geleistet werden kann, die 1. selbst forschen und 2. selbst Patienten versorgen. Wie diese Einheit von Lehre, Forschung und Patientenversorgung am besten zur Exzellenz weiterentwickelt werden kann, ist zum Gegenstand lebhafter Diskussion und zu einem eigenen Forschungsgebiet geworden: medizinische Ausbildungsforschung &#91;16&#93;. </Mark1>
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