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    <ArticleType>Kommentar/Hypothese</ArticleType>
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      <Title language="de">Medizinstudierende ausländischer Herkunft in Deutschland</Title>
      <TitleAlternative>eine Forschungslücke</TitleAlternative>
      <TitleTranslated language="en">Medical students with ethnic different background in Germany</TitleTranslated>
      <TitleTranslatedAlternative>a call for research</TitleTranslatedAlternative>
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          <Firstname>Jean-François</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr. med., MPH</AcademicTitle>
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        <Address>Georg-August-Universität Göttingen, Allgemeinmedizin, Humboldtallee 38, 37073 Göttingen, Deutschland, Tel.: 0551/39-6599, FAx: 0551/39-9530<Affiliation>Georg-August-Universität Göttingen, Allgemeinmedizin, Göttingen, Deutschland</Affiliation><WebPage>http://www.allgemeinmedizin.med.uni-goettingen.de</WebPage></Address>
        <Email>jchenot@gwdg.de</Email>
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          <Lastname>Simmenroth-Nayda</Lastname>
          <LastnameHeading>Simmenroth-Nayda</LastnameHeading>
          <Firstname>Anne</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
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          <Firstname>Martin</Firstname>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">assessment</Keyword>
      <Keyword language="en">Germany</Keyword>
      <Keyword language="en">language skills</Keyword>
      <Keyword language="en">foreign medical students</Keyword>
      <Keyword language="de">ausländische Medizinstudenten</Keyword>
      <Keyword language="de">Deutschland</Keyword>
      <Keyword language="de">Kommunikationsfähigkeit</Keyword>
      <Keyword language="de">Prüfung</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20061006</DateReceived>
    <DatePublishedList><DatePublished>20070216</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>24</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>70</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Mangelnde interkulturelle und sprachliche Kompetenz sowie die Konfrontation mit Diskriminierung stellen für manche Medizinstudierende ausländischer Herkunft in vielen Bereichen ein Problem dar, insbesondere in Prüfungssituationen. Obwohl dieses Probleme von Dozenten häufig beklagt werden, waren sie in Deutschland &#8211;anders als in anderen Ländern - bislang noch nicht Forschungsgegenstand. Jedoch nimmt der Anteil Studierender und damit auch Ärzte mit ausländischer Herkunft stetig zu. Daraus ergibt sich ein Forschungsbedarf, um mögliche Defizite oder auch Benachteiligungen von Studierenden nicht deutscher Herkunft aufzudecken.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Lack of intercultural competence and sufficient language skills as well as discrimination might pose problems for medical students with ethnic different background, particular in examinations but also in many other aspects. Those problems are frequently mentioned by clinical educators. However, the issue has not been addressed by research in Germany unlike in other countries. The proportion of medical students with an ethnic different background is increasing. Research is needed to explore possible deficiencies and discrimination of students with different ethnic background.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Kommentar" linked="yes">
      <MainHeadline>Kommentar</MainHeadline><Pgraph>Ausgangspunkt für ein Forschungsprojekt waren Schwierigkeiten einer ausländischen Studierenden im ersten klinischen Semester in einer interdisziplinären objectiv structured clinical examination (OSCE) an der medizinischen Fakultät in Göttingen <TextLink reference="1"/>. Diese Studierende konnte trotz einer standardisierten schriftlichen Anweisung die Aufgabenstellung nicht verstehen und war zudem wegen Sprachproblemen nicht in der Lage, eine kardiovaskuläre Risikoanamnese bei einer Simulationspatientin (SP) zu erheben. </Pgraph><Pgraph>Schon während des Unterrichts manifestierten sich bei Anamnese-Übungen gelegentlich sprachliche Schwierigkeiten. So war es bei einigen ausländischen Studierenden entweder überhaupt nicht oder nur erschwert möglich, ein strukturiertes Feedback z.B. nach einer Anamnese-Übung mit einem SP zu geben. Zwar konnten  nonverbale Signale und Empathie-Fähigkeit bei den Studierenden wahrgenommen werden, Gesprächstechniken und differenziertere Ausdruckformen wurden von diesen Studierenden jedoch nur unzureichend beherrscht. Unser Fazit lautete somit: kommunikative Fähigkeiten können nicht losgelöst von sprachlicher Kompetenz bewertet werden. Daher wollten wir wissen, ob ausländische Studierende bei einer Prüfung, die hohe kommunikative Anforderungen stellt, benachteiligt werden. Ziel der Prüfung ist nicht die Prüfung von Sprachkompetenz sondern z.B. das Erheben einer Anamnese. </Pgraph><Pgraph>Wir führten eine Internetliteratursuche in Pubmed und bei den deutschen Verlagen Thieme, Springer, Urban &amp; Fischer (um nicht in Medline gelistete Zeitschriften zu erfassen) und konnten hierbei keine relevante Literatur zum Vergleich ausländischer mit deutschen Medizinstudierenden in Deutschland finden. </Pgraph><Pgraph>Bei der Vorbereitung des Projekts merkten wir rasch, dass das Thema weitaus komplexer ist als ursprünglich vermutet. Zunächst hatten wir geplant, Gruppenvergleiche zwischen ausländischen und deutschen Studierenden durchzuführen. Bald wurde aber klar, dass viele ausländische Studierende &#8222;Bildungsinländer<Superscript>1</Superscript>&#8220; sind und Deutsch als ihre &#8222;Muttersprache&#8220; sprechen. So entschieden wir uns, vor der Prüfung Studierende selbst einschätzen zu lassen, ob sie Deutsch als &#8222;Muttersprachler&#8220; beherrschten. Zusätzlich untersuchten wir, ob Ausländer unabhängig von ihrer Sprachkompetenz im Durchschnitt anders bewert werden <TextLink reference="2"/>. Bei der Bewertung der Leistung durch Ärzte konnten wir keinen Unterschied zwischen Muttersprachlern, Nicht-Muttersprachlern, Immigranten oder Studierenden deutscher und ausländischer Herkunft feststellen. Simulationspatienten, die sich bei ihrer Bewertung primär auf die kommunikative Kompetenz stützen, schätzten Nichtmuttersprachler deutlich schlechter ein. Wir entschieden uns daher, diese Bewertung nicht in die Endnote einfliesen zu lassen.</Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse unseres kleinen Projekts stellten wir auf der GMA-Tagung 2005 in Münster vor. Die Diskussion darüber zeigte, dass wir mit diesem Thema ein &#8222;heißes Eisen&#8220; angefasst hatten. Es wurde über massive Probleme mit ausländischen Studierenden geklagt: im Vordergrund standen schlechte Deutschkenntnisse und mangelnde &#8222;interkulturelle Kompetenz&#8220;. Mit dem umstrittenen Begriff &#8222;interkultureller Kompetenz&#8220; ist nicht-sprachgebundene Kompetenz im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen gemeint <TextLink reference="3"/>. </Pgraph><Pgraph>Welche Mechanismen liegen dieser Problematik zu Grunde? Die meisten Universitäten verlangen eine deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DHS) <TextLink reference="4"/>. Studenten aus der Europäischen Union und sog. Bildungsinländern (Bewerber mit deutschem Abitur) müssen sich über die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) bewerben, die ebenfalls das DHS oder ein äquivalentes Zertifikat fordert <TextLink reference="5"/>.</Pgraph><Pgraph>Obwohl ausländische Medizinstudierende ihre Deutschkenntnisse im Vergleich zu anderen Fächern als am höchsten einstufen, scheinen die vorgeschriebenen Deutschprüfungen eine ausreichende Sprachkompetenz nicht immer sicherzustellen <TextLink reference="6"/>. Ein ausländischer Studierender, der die deutsche Approbation als Arzt erhält, sollte jedoch in der Lage sein, sich adäquat auszudrücken und soweit über kommunikative Fähigkeiten verfügen, wie es der medizinische Alltag in seiner Komplexität und Differenziertheit erfordert. </Pgraph><Pgraph>Eine Sonderrolle spielen Gaststudenten, die nur für eine kurze Zeit, z.B. im Rahmen des ERASMUS-Programms oder des Bologna-Pozesses an einer deutschen Universität verbringen <TextLink reference="7"/>. Hier können nicht dieselben Maßstäbe angelegt werden, wie bei ausländischen Studierenden, die ihre berufliche Zukunft in Deutschland planen.</Pgraph><Pgraph>Wir haben den Eindruck, dass Sprach- und Kulturbarrieren erst im klinischen Studienabschnitt und im Umgang mit Patienten und Praxis-, bzw. Krankenhauspersonal verstärkt auffallen. Andererseits fällt es medizinischen Prüfern umso schwerer, Studierende durchfallen zu lassen, je weiter sie in ihrem Studium fortgeschritten sind. Das Ignorieren der Sprachprobleme im Verlauf des Studiums nützt dem einzelnen Studierenden nur vordergründig, da die Problematik lediglich in die Weiterbildung verschoben wird. Man vergibt zudem die Möglichkeit, diese Studierenden bei der Verbesserung ihrer Sprachkompetenz frühzeitig zu unterstützen. (Die Möglichkeiten hier Unterstützung anzubieten sind allerdings oft gering <TextLink reference="8"/>). </Pgraph><Pgraph>Sprache ist aber nur <Mark2>ein</Mark2> Aspekt der Problematik: ein anderer ist die von der Sprache häufig losgelöste &#8222;augenscheinliche&#8220; ethnische Zugehörigkeit. </Pgraph><Pgraph>Erhalten Studierende mit Migrationshintergrund systematisch schlechtere Bewertungen, sollte dies näher untersucht werden. Mündliche Prüfungen oder die OSCE sind hier im Vergleich zu multiple Choice Prüfungen (MCQ) in Bezug auf &#8222;äußere Merkmale&#8220; besonders anfällig <TextLink reference="9"/>. MCQ vermeidet zwar diesen Bias, ist aber ebenfalls sprachabhängig. Einen Hinweis, dass Ausländer schlechter bewertet werden, liefert der Interfakultätenvergleich der Physikumsergebnisse: so verschlechtert sich der Notendurchschnitt mit steigendem Ausländeranteil <TextLink reference="10"/>. Diesem Thema wird in anderen Ländern mehr Aufmerksamkeit geschenkt und es konnten Unterschiede gezeigt werden <TextLink reference="11"/>, <TextLink reference="12"/>. Vergleiche von Noten und Karrierechancen zwischen ausländischen und deutschen Studierenden (und Ärzten) sind der aktuellen Literatur nicht zu entnehmen. </Pgraph><Pgraph>Zwar steht im Mittelpunkt unseres Artikels die Spannung zwischen den sprachlichen Mindestanforderungen an Studierende mit Migrationshintergrund und möglichen Benachteiligungen bei Prüfungen, dennoch möchten wir mit untenstehenden Thesen auf weitere Facetten der Problematik hinweisen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>Allgemeine Benachteiligungen:</Mark1> Ausländische Studierende berichten den Autoren immer wieder über gefühlte Benachteiligungen oder sogar offene Abwertung, z.B. während Blockpraktika oder Famulaturen. Solche Untersuchungen fehlen bislang in Deutschland sowohl für alle Studierenden als auch im Vergleich <TextLink reference="13"/>.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Zulassung zum Medizinstudium:</Mark1> Die Folgen des universitätsinternen Auswahlverfahren auf den Anteil &#8222;ausländischer&#8220; Studierender werden zu beobachten sein. In Großbritannien z.B. wird die ethnische Zusammensetzung Medizinstudierender unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit regelmäßig untersucht, wobei Benachteiligungen bei der Zulassung zum Medizinstudium gezeigt werden konnten <TextLink reference="14"/>.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Rechtliche Benachteiligungen:</Mark1> Es bestehen selbst bei unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung (je nach Herkunftsland unterschiedliche) juristische Hürden, z.B. bei der Erteilung der Berufserlaubnis oder Approbation für in Deutschland geborene Studierende ohne EU-Staatsbürgerschaft <TextLink reference="15"/>.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Soziale Benachteiligungen:</Mark1> Ausländische Studierende haben nur sehr eingeschränkt ein Recht auf Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) <TextLink reference="16"/>. Ausländische Medizinstudierende haben es daher auch schwerer, sich neben den Unterrichtsveranstaltungen die materielle Existenzgrundlage zu sichern <TextLink reference="6"/>.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Geringere Karriereaussichten:</Mark1> In Großbritannien wurde eine Benachteiligung von &#8222;Ausländern&#8220; auf jeder Karrierestufe in der Medizin festgestellt <TextLink reference="17"/>.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Hilfestellung können hier evt. die lokalen Angebote der Studienberatung geben. Seit 2002 setzt sich der noch kleine Bundesverband ausländischer Studierender für die Rechte ausländischer Studierender in Deutschland ein <TextLink reference="18"/>. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Fazit" linked="yes">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Wir wissen nur wenig über ausländische Medizinstudierende. Von den ca. 71.000 Medizinstudierenden im Wintersemester 2005-06 waren 9151 (13 %) Ausländer, davon ca. die Hälfte Bildungsinländer <TextLink reference="19"/>. Über 15.000 Ärzte in Deutschland stammen laut Bundesärztekammer aus dem Ausland <TextLink reference="20"/>. In einer zunehmend multikulturellen und ethnisch diverseren Gesellschaft und einem zunehmenden Anteil Studierender und Ärzte mit ausländischem Hintergrund besteht Forschungsbedarf auf diesem Gebiet. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Anmerkung" linked="yes">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><Pgraph><Superscript>1</Superscript> Begriff aus der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.</Pgraph><Pgraph>Bei den Autoren besteht kein Interessenskonflikt im Sinne des International Committee of Medical Journal Editors.</Pgraph></TextBlock>
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