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    <Identifier>ors000014</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/ors000014</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-ors0000143</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Sport und Bewegung bei Krebs: Welcher Sport&#63; Welcher Patient&#63;</Title>
      <TitleTranslated language="en">Sport and physical exercise for cancer patients: What sport&#63; Which patient&#63;</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Leibbrand</Lastname>
          <LastnameHeading>Leibbrand</LastnameHeading>
          <Firstname>Birgit</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Salzetalklinik, Alte Vlothoer Str. 1, 32105 Bad Salzuflen, Deutschland, Tel.: 05222&#47;1860, Fax: 05222&#47;186-250<Affiliation>Salzetalklinik, Bad Salzuflen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>dr-leibbrand&#64;t-online.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Cancer Survivorship</SectionHeading>
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    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20140604</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>2194-2919</ISSN>
        <Volume>3</Volume>
        <JournalTitle>GMS Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Onkol Rehabil Sozialmed</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
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    <ArticleNo>06</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Krebserkrankungen sind weiterhin die zweith&#228;ufigste Todesursache f&#252;r Frauen und M&#228;nner in Deutschland. Zurzeit liegt das durchschnittliche Alter der an Krebs verstorbenen Menschen bei 73 Jahren (Statistisches Bundesamt 2013). Allerdings nimmt in Deutschland die Bewegungsarmut, die beide Geschlechter und alle Schichten betrifft, zu. Aktuell sind nur 21&#37; der Menschen in Deutschland ausreichend k&#246;rperlich aktiv (DEGS-Symposium 2012). Da auch bei Krebspatienten k&#246;rperliche Aktivit&#228;t eine wichtige supportive Rolle spielt, bestehen hier sehr gute M&#246;glichkeiten zur Therapieoptimierung. Es erscheint sinnvoll &#8222;Sport und Bewegung&#8220; als individuell angepasste Bewegungsmodule nicht nur pr&#228;ventiv sondern auch supportiv langfristig im Rahmen der Nachsorge in der Krebstherapie zu etablieren. Hierzu eignen sich besonders gut volitionale Strategien in Form von individuell ausgearbeiteten Handlungs- und Bew&#228;ltigungspl&#228;nen zur Integration von Sport und Bewegung in den Alltag, wie sie im Rahmen der INOP-Studie (Individuelle Nachsorge onkologischer Patienten. Konzeption und Evaluation von nachsorgebezogener Intervention zur langfristigen Verstetigung von Rehabilitationserfolgen <TextLink reference="10"></TextLink>) w&#228;hrend und nach einer onkologischen Rehabilitation erfolgreich evaluiert werden konnten.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Malignancies are still the second common cause of death for females  and males in Germany. At present people suffering from cancer die at a mean age of 73 years (Statistisches Bundesamt 2013). On the other hand lack of physical activity is increasing in Germany in both sexes and across social levels. Nowadays only 21&#37; of German people show a sufficient level of physical activity (DEGS-Symposium 2012).  Since physical activity plays an important supportive role in cancer patients there is a good  target for improvement of oncologic strategies. It seems reasonable to establish &#8220;sport and physical exercise&#8221; as individual adjusted modules physical activity not only in a preventive but also in a continuous setting of supportive care in cancer therapy. For this purpose volitious strategies such as individual adjusted plans of action and coping integrating sport and physical exercise in everyday routine seem to be well suited, as shown successfully in the INOP study during and after oncologic rehabilitation (Individuelle Nachsorge onkologischer Patienten. Konzeption und Evaluation von nachsorgebezogener Intervention zur langfristigen Verstetigung von Rehabilitationserfolgen  &#91;Individual aftercare of oncologic patients. Concept and evaluation of aftercare related intervention to perpetuate rehabilitation success&#93; <TextLink reference="10"></TextLink>).</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline><Pgraph>Bereits Hippokrates hat die Aussage getroffen &#8222;Essen allein wird einen Mann nicht gesund erhalten, er muss sich auch bewegen&#8220;. Diese Erkenntnis kommt inzwischen auch in der Onkologie an. Heute gilt, neben den klassischen medizinischen Therapien, &#8222;Sport und Bewegung&#8220; als eigenst&#228;ndige und unterst&#252;tzend wirksame Therapieform einer Krebserkrankung. Diese Erkenntnis ist umso bedeutender, da Tumorerkrankungen weiterhin noch die zweith&#228;ufigste Todesursache in Deutschland darstellen. Bei M&#228;nnern f&#252;hren Krebserkrankungen der Verdauungsorgane mit 32&#37; am h&#228;ufigsten zum Tod, gefolgt von Bronchialkrebs (26&#37;). Auch Frauen sterben mit 30&#37; am h&#228;ufigsten an Krebserkrankungen der Verdauungsorgane, hier gefolgt von Brustkrebs (18&#37;), wobei sich das Alter der an Krebs verstorbenen Menschen in den letzten Jahren um 3,1 Jahre auf Gesamt 73 Jahre erh&#246;ht hat (Statistisches Bundesamt 2013). Im Gegensatz dazu greift in Deutschland eine Bewegungsarmut um sich, die alle Schichten erfasst und &#252;ber beide Geschlechter relativ gleichm&#228;&#223;ig verteilt ist, nur 21&#37; der Menschen in Deutschland sind mindestens 5x pro Woche mindestens 30 Minuten k&#246;rperlich so aktiv, dass sie au&#223;er Atem oder ins Schwitzen geraten (DEGS-Symposium 2012).</Pgraph><Pgraph>Bei Krebserkrankungen geht es schon lange nicht mehr um das reine &#220;berleben sondern auch um Lebensqualit&#228;t, hierbei scheinen &#8222;Sport und Bewegung&#8220; durch positive Eigenschaften auf verschiedene K&#246;rperfunktionen eine gro&#223;e Rolle zu spielen. Die Auswirkungen k&#246;rperlicher Aktivit&#228;t beschr&#228;nken sich nicht nur auf k&#246;rperliche Faktoren wie Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit, sie schlie&#223;en g&#252;nstige Auswirkungen auf kardiovaskul&#228;re, metabolische und endokrinologische Systeme mit ein und beeinflussen kurz- sowie langfristig das psychische Wohlbefinden der Betroffenen <TextLink reference="3"></TextLink>. K&#246;rperliche Aktivit&#228;t wird dabei wie folgt definiert: &#8222;K&#246;rperliche Aktivit&#228;t meint jede Bewegung, die durch die Skelettmuskulatur erzeugt wird. K&#246;rperliche &#220;bungen und k&#246;rperliches Training sind gezielte Aktivit&#228;ten, die so ausge&#252;bt werden, dass sie die Herzkreislaufleistungsf&#228;higkeit verbessern oder erhalten sollen&#8220; (<TextLink reference="11"></TextLink>, S. 203). K&#246;rperliche Aktivit&#228;t ist prim&#228;rpr&#228;ventiv als auch sekund&#228;r-&#47;terti&#228;rpr&#228;ventiv wirksam. Dabei wirken sich insbesondere Ausdauersportarten wie z.B. Walken, Nordic Walking, Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren positiv aus, wenn die Betroffenen angepasst trainieren. Sie verbessern die kardiovaskul&#228;re Leistungsf&#228;higkeit und unterst&#252;tzen Aufbau und St&#228;rkung des muskul&#228;ren Apparates. Zus&#228;tzlich werden mentales <TextLink reference="13"></TextLink> und psychisches Wohlbefinden <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink> gef&#246;rdert. Selbstvertrauen, Selbstachtung und Selbst&#228;ndigkeit <TextLink reference="6"></TextLink> werden stabilisiert und soziale Ressourcen <TextLink reference="5"></TextLink> ausgebaut. Durch moderaten Ausdauersport kommt es zu einer Restabilisierung des Immunsystems <TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Sport und Bewegung bei Krebs">
      <MainHeadline>Sport und Bewegung bei Krebs</MainHeadline><Pgraph>In der Bew&#228;ltigung einer Krebserkrankung erlangen &#8222;Sport und Bewegung&#8220; eine zunehmende Rolle <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Hierbei ist es wichtig, dass mit der Sport- und Bewegungstherapie schon fr&#252;hzeitig begonnen wird <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Es ist an der Zeit alte Z&#246;pfe abzuschneiden und mit dem zum Teil immer noch &#228;rztlich verordneten &#8222;Schonverhalten&#8220; f&#252;r Krebspatienten zu brechen, da gezielte k&#246;rperliche Aktivit&#228;t bei Tumorpatienten den Auswirkungen der Erkrankung und auch den therapiebedingten Nebenwirkungen und Folgeproblemen effektiv entgegen wirken kann. Schon mit Diagnosestellung sollte ein individuelles Sport- und Bewegungsprogramm empfohlen werden bzw. bereits sportlich aktive Betroffene motiviert werden, ihre k&#246;rperliche Aktivit&#228;t auch w&#228;hrend der gesamten Behandlungsphase, angepasst an die jeweilige Leistungsf&#228;higkeit, beizubehalten. Dabei ist es durchaus sinnvoll, Vorlieben der Patienten zu ber&#252;cksichtigen und die Trainingsprogramme individuell anzupassen und aufzubauen <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Krankengymnastische &#220;bungen alleine, h&#228;ufig im station&#228;r-klinischen Setting verordnet, erscheinen nicht ausreichend. Sie wirken sich zwar positiv auf die Beweglichkeit aus, sind aber deutlich  weniger effektiv, in Bezug auf die Verbesserung der verminderten Leistungsf&#228;higkeit des kardiovaskul&#228;ren und muskul&#228;ren Systems w&#228;hrend und nach der onkologischen Behandlungsphase. Konkrete Empfehlungen zu &#8222;Sport und Bewegung&#8220; f&#252;r die praktische Umsetzung von Trainingsprogrammen f&#252;r Krebspatienten werden im klinischen Umfeld nur unzureichend gegeben <TextLink reference="1"></TextLink>. Im Rahmen onkologischer Erkrankungen erscheint es also sinnvoll, die in Deutschland gut strukturierten station&#228;ren und ambulanten onkologischen Rehabilitationsangebote zu nutzen, da sich hier die Betroffenen konfrontativ mit unterschiedlichen Sport- und Bewegungsarten zwangsl&#228;ufig auseinandersetzen m&#252;ssen (Reha-Qualit&#228;tssicherung der Deutschen Rentenversicherung). Hierbei zeigt sich jedoch, dass es nur wenige Rehabilitanden schaffen, die individuell angepasste und sinnvoll erfahrene k&#246;rperliche Aktivit&#228;t langfristig aufrecht zu erhalten, trotz einer durchaus guten Motivationslage im Zusammenhang mit der Krebserkrankung und vieler guter Vors&#228;tze. Interessante Erkl&#228;rungsversuche hierf&#252;r finden sich in dem &#8222;Sozialkognitiven Prozessmodell gesundheitlichen Handelns&#8220; (Health Action Process Approach, HAPA; <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>), s. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>. </Pgraph><Pgraph>Dieses Modell unterscheidet eine motivationale Phase (Prozess der Intentionsbildung) und eine volitionale Phase (Prozess der Intentionsumsetzung). Insbesondere f&#252;r die regelm&#228;&#223;ige dauerhafte Umsetzung von Bewegungsabsichten spielen volitionale Strategien <TextLink reference="8"></TextLink> eine gro&#223;e Rolle. Den Einsatz spezifischer volitionaler Strategien zur Erstellung und langfristigen Umsetzung individueller Handlungs- und Bew&#228;ltigungspl&#228;ne in Bezug auf k&#246;rperliche Aktivit&#228;t und Entspannungsverhalten hat sich die INOP-Studie (Individuelle Nachsorge onkologischer Patienten. Konzeption und Evaluation von nachsorgebezogener Intervention zur langfristigen Verstetigung von Rehabilitationserfolgen <TextLink reference="10"></TextLink>) als Ziel gesetzt. Dabei handelt es sich um eine prospektive, randomisierte, kontrollierte Studie in f&#252;nf onkologischen Rehabilitationseinrichtungen. Die Teilnehmer wurden im Rahmen einer onkologischen Rehabilitation in vier Studiengruppen randomisiert zugeordnet, dabei handelt es sich um drei Interventionsgruppen und eine Kontrollgruppe, s. Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>. </Pgraph><Pgraph>Diese Studie konnte zeigen, dass durch definierte Interventionen volitionaler Strategien k&#246;rperliche Aktivit&#228;t im Rahmen einer Rehabilitationsma&#223;nahme gesteigert und langfristig erhalten werden konnte (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>, <TextGroup><PlainText>Abbildung 3 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>K&#246;rperliche Aktivit&#228;t setzt sich zusammen aus der Summe von Sport- und Bewegungsaktivit&#228;ten im Alltag, wobei die INOP-Module A und B das regelm&#228;&#223;ige Sport- als auch das regelm&#228;&#223;ige Bewegungsverhalten steigern konnten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Empfehlungen f&#252;r die Praxis">
      <MainHeadline>Empfehlungen f&#252;r die Praxis</MainHeadline><Pgraph>&#8222;Sport und Bewegung&#8220; sollte von allen Akteuren des Gesundheitswesens in Zusammenhang mit einer Krebserkrankung als wirksame Therapieform anerkannt werden. Somit sollte auch jeder Behandler die Sport- und Bewegungstherapie mit in sein Behandlungskonzept, auch im Rahmen von Immun-Chemotherapien, Strahlentherapien und anderen individualisierten Tumortherapien mit aufnehmen und mit den Patienten individuell angepasste Sport- und Bewegungspl&#228;ne besprechen. Auch Angeh&#246;rige m&#252;ssen &#252;ber die Bedeutung der k&#246;rperlichen Aktivit&#228;tserhaltung, gerade auch im Rahmen langfristig angelegter Therapiema&#223;nahmen informiert werden. Die therapeutisch verordnete &#8222;Schonung&#8220; von Krebspatienten sollte endg&#252;ltig der Vergangenheit angeh&#246;ren. Dabei gilt es aber auch die individuellen Interessen und Vorlieben des Patienten zu ber&#252;cksichtigen und keine generellen Verbote in Bezug auf einzelne Sportarten auszusprechen um eine &#220;bertragung eines Verbotes auf die k&#246;rperlich sinnvolle Aktivit&#228;t im Allgemeinen zu vermeiden. Es scheint zunehmend wichtig &#252;ber die Bedeutung einer spezifische Bew&#228;ltigungs- und Handlungsplanung informiert zu sein, um das Wissen bez&#252;glich einer gesundheitsf&#246;rdernden Lebensf&#252;hrung dauerhaft im Alltag umsetzen und Patienten hinreichend motivieren zu k&#246;nnen, verbindliche Aktivit&#228;ts- und Bewegungspl&#228;ne aufzustellen und kontrolliert zu befolgen.</Pgraph><Pgraph>Somit scheint &#8222;jeder Sport&#8220; f&#252;r &#8222;jeden Krebspatienten&#8220;, durch den onkologisch versierten Therapeuten individuell angepasst, empfehlenswert zu sein. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph><SubHeadline>Zusammenhang</SubHeadline><Pgraph>Der Artikel ist die Zusammenfassung eines Vortrags anl&#228;sslich der Veranstaltung der Wilsede-Schule &#8222;Cancer Survivorship &#8211; oder wie sieht das Leben nach der Krebserkrankung und deren Behandlung aus&#8220;, 26.09.&#8211;28.09.2013 (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.wilsede-schule-akademie.de&#47;cancersurvivorship.html">https:&#47;&#47;www.wilsede-schule-akademie.de&#47;cancersurvivorship.html</Hyperlink>).</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Durchschnittliche Aktivit&#228;tszeiten (Min.&#47;Wo) der jeweiligen Sportarten zu Beginn (T1), sechs (T3) und zw&#246;lf (T4) Monate nach Abschluss der Rehabilitation der Gesamtprobe. Statistik: T-Test.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Sozialkognitives Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (modifiziert nach Schwarzer)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: INOP: RCT-Studiendesign</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Durchschnittliche k&#246;rperliche Aktivit&#228;t (Min.&#47;Wo.) der 4 Studiengruppen zu Beginn der Rehabilitation (T1), zu T3, 6 Monate und T4, 12 Monate danach. IG: Interventionsgruppe, KG: Kontrollgruppe. Statistik: ANCOVA mit Messwiederholung.</Mark1></Pgraph></Caption>
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