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    <IdentifierDoi>10.3205/ors000005</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-ors0000059</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung beim kolorektalen Karzinom &#8211; eine Empfehlung aus der Klinik</Title>
      <TitleTranslated language="en">Socio-medical assessment of colorectal cancer &#8211; a recommendation out of clinical practice</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>K&#246;nig</LastnameHeading>
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          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Klinik Bad Oexen, Oexen 27, 32549 Bad Oeynhausen, Tel.: 05731&#47;537-714, Fax: 05731&#47;537-737<Affiliation>Klinik Bad Oexen, Bad Oeynhausen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>koenig&#64;badoexen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">colorectal cancer therapy</Keyword>
      <Keyword language="en">colorectal cancer rehabilitation</Keyword>
      <Keyword language="en">functional impairment</Keyword>
      <Keyword language="en">socio-medical assessment of performance</Keyword>
      <Keyword language="en">return to work</Keyword>
      <Keyword language="de">Therapie des kolorektalen Karzinoms</Keyword>
      <Keyword language="de">Rehabilitation nach kolorektalem Karzinom</Keyword>
      <Keyword language="de">funktionelle Beeitr&#228;chtigung</Keyword>
      <Keyword language="de">sozialmedizinische Leistungsbeurteilung</Keyword>
      <Keyword language="de">R&#252;ckkehr an den Arbeitsplatz</Keyword>
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    <DatePublished>20120410</DatePublished><DateRepublished>20160310</DateRepublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License. You are free: to Share - to copy, distribute and transmit the work, provided the original author and source are credited.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen. Er darf vervielf&#228;ltigt, verbreitet und &#246;ffentlich zug&#228;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.</AltText>
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        <ISSN>2194-2919</ISSN>
        <Volume>1</Volume>
        <JournalTitle>GMS Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Onkol Rehabil Sozialmed</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>05</ArticleNo>
    <Erratum><DateLastErratum>20140114</DateLastErratum><Pgraph>Tab. 3 wurde ersetzt.</Pgraph></Erratum>
    <Correction><DateLastCorrection>20160309</DateLastCorrection>ISSN erg&#228;nzt</Correction>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Das kolorektale Karzinom (KRK) ist der zweith&#228;ufigste Tumor bei Frauen und M&#228;nnern in Deutschland. Vor dem 40. Lebensjahr wird es selten beobachtet. Die altersspezifischen Inzidenzraten steigen ab dem 50. Lebensjahr in jeder folgenden Dekade immer deutlicher an. Daher erkrankt eine nicht unerhebliche Anzahl der Patienten w&#228;hrend ihrer aktiven Berufst&#228;tigkeit. Das kolorektale Karzinom selbst und auch seine Therapie sind h&#228;ufig mit k&#246;rperlichen und psychosozialen Beeintr&#228;chtigungen verbunden. Behandlungsfortschritte in der j&#252;ngeren Vergangenheit f&#252;hrten zu verbesserten &#220;berlebenszeiten, insbesondere bei j&#252;ngeren Patienten. Wiederherstellung der Gesundheit und Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess sind daher f&#252;r Patienten nach Behandlung eines KRK von hoher Bedeutung.</Pgraph><Pgraph>Die vorliegende Publikation besch&#228;ftigt sich mit der Bewertung und Beurteilung von Folgest&#246;rungen und Beeintr&#228;chtigungen nach Behandlung eines KRK und die hiermit verbundenen Auswirkungen auf die berufliche Reintegration (sozialmedizinische Beurteilung).</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Colorectal cancer (CRC) is the second most frequent cancer in women and men in Germany. CRC is a rare diagnosis before the age of 40. Age-specific incidence rates increase significantly from 50 years on and in each following decade thereafter. Consequently, a relevant number of patients suffer from CRC during their work lifetime.</Pgraph><Pgraph>Colorectal Cancer itself and also its treatment are associated with physical and psychosocial impairments. Recent advances in CRC therapy have resulted in increased survival times, especially in younger patients. Therefore, rehabilitation and integration into work life is of major concern for CRC patients. This publication deals with the assessment of secondary disorders and restrictions with regard to the patient&#8217;s further professional activity (socio-medical assessment)</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="&#220;berblick">
      <MainHeadline>&#220;berblick</MainHeadline><Pgraph>Die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung legt das verbliebene qualitative und quantitative (Rest-) Leistungsverm&#246;gen des Versicherten fest und bringt es in ein Verh&#228;ltnis zu der bisherigen beruflichen T&#228;tigkeit (&#8594; T&#228;tigkeitsprofil) bzw. den noch ausf&#252;hrbaren T&#228;tigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Von zentraler Bedeutung sind hierbei die objektivierbaren funktionalen Sch&#228;digungen und Beeintr&#228;chtigungen. Sie korrelieren nicht nur zur durchgef&#252;hrten Therapie und den hierdurch verursachten Therapiefolgen, sondern auch zur Erkrankung selbst bzw. zu deren Verlauf (Progression&#63; Rezidiv&#63;). Weiterhin zu ber&#252;cksichtigen sind die eventuell noch bestehenden therapeutischen Optionen. Bei der Begutachtung setzt der Gutachter &#8211; ein in Begutachtungsfragen erfahrener Sozialmediziner &#8211; das F&#228;higkeitsprofil des Versicherten in Beziehung zu den Anforderungen der zuletzt ausge&#252;bten beruflichen T&#228;tigkeit sowie den &#252;blichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Sozialmedizinisch relevant sind jene Einschr&#228;nkungen, die sich &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum (mehr als sechs Monate) oder auf Dauer negativ auf die Aus&#252;bung der Erwerbst&#228;tigkeit auswirken. Die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung erstreckt sich auf:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">den zeitlichen Umfang, in dem die letzte berufliche T&#228;tigkeit ausge&#252;bt werden kann (quantitative Beurteilung im Hinblick auf die zuletzt ausge&#252;bte T&#228;tigkeit)</ListItem><ListItem level="1">das allgemeine Belastbarkeitsniveau in Verbindung mit dem F&#228;higkeitsprofil</ListItem><ListItem level="1">Funktionssch&#228;den unter Ber&#252;cksichtigung des Kompensationsverm&#246;gens (qualitative Beurteilung)</ListItem><ListItem level="1">den zeitlichen Umfang, in dem unter Ber&#252;cksichtigung der generellen Einsatzkriterien eine Erwerbst&#228;tigkeit ausge&#252;bt werden kann (quantitative Beurteilung im Hinblick auf die Belastbarkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Kann eine T&#228;tigkeit f&#252;r 6 Stunden pro Tag oder mehr ausgef&#252;hrt werden, so besteht vollschichtiges Leistungsverm&#246;gen, eine Erwerbsminderung liegt nicht vor. Kann eine T&#228;tigkeit f&#252;r 3 bis 6 Stunden pro Tag ausgef&#252;hrt werden, so ist das Leistungsverm&#246;gen teilweise aufgehoben (teilweise Erwerbsminderung). Kann eine T&#228;tigkeit f&#252;r weniger als 3 Stunden pro Tag ausgef&#252;hrt werden, so ist das Leistungsverm&#246;gen aufgehoben (volle Erwerbsminderung) <TextLink reference="1"></TextLink>. Angegeben wird zus&#228;tzlich die k&#246;rperliche Arbeitsschwere, die bei der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung ausschlie&#223;lich die k&#246;rperliche Belastung bei der Aus&#252;bung einer T&#228;tigkeit bezeichnet. Die Arbeitsschwere ist u. a. definiert durch Kraftaufwand, Dauer und H&#228;ufigkeit der geforderten Verrichtungen. Unterschieden werden leichte, leichte bis mittelschwere, mittelschwere und schwere Arbeit (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>, REFA-Klassifikation der Arbeitsschwere &#91;REFA: Reichsausschuss f&#252;r Arbeitszeitermittlung (gegr&#252;ndet 1924), heute Verband f&#252;r Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung, &#228;lteste und bedeutendste Organisation f&#252;r Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung in Deutschland&#93;) <TextLink reference="2"></TextLink>. Die qualitative Beurteilung wird durch Angabe positiver und negativer Leistungsmerkmale pr&#228;zisiert. Die Frage der Erwerbsf&#228;higkeit orientiert sich ma&#223;geblich an der juristischen Grundnorm der Einsatzf&#228;higkeit im Minimum leichter T&#228;tigkeiten &#252;ber einen Zeitraum von sechs Stunden pro Tag und mehr mit &#8222;&#252;blichen&#8220; qualitativen Leistungseinschr&#228;nkungen bei erhaltener Wegef&#228;higkeit. Wegef&#228;higkeit bedeutet hierbei die F&#228;higkeit eines Versicherten, eine Arbeitsstelle aufzusuchen (Zur&#252;cklegen von jeweils 500 m viermal t&#228;glich innerhalb von jeweils maximal 20 Minuten) <TextLink reference="2"></TextLink>. Wichtig ist die Unterscheidung und Abgrenzung des Begriffs Leistungsf&#228;higkeit vom Begriff der Arbeitsf&#228;higkeit&#47;Arbeitsunf&#228;higkeit. Arbeitsunf&#228;higkeit als Terminus des Krankenversicherungsrechts bezieht sich begrifflich auf die ausge&#252;bte T&#228;tigkeit bzw. eine zumutbare T&#228;tigkeit. Arbeitsunf&#228;higkeit ist dann gegeben, wenn die F&#228;higkeit zur Leistungserbringung nur &#252;bergangsweise&#47;zeitweise (durch eine akute Erkrankung) aufgehoben ist. Als Lohn<TextGroup><PlainText>ersatzleistung</PlainText></TextGroup> w&#228;hrend der Zeit der Arbeitsunf&#228;higkeit zahlt die gesetzliche Krankenversicherung Krankengeld f&#252;r maximal 78 Wochen (1&#189; Jahre). Nach Ablauf dieser Zeit wird der Patient &#8222;ausgesteuert&#8220;, d.h., die Zahlung des Krankengeldes wird eingestellt. Bereits vorher fordert die gesetzliche Krankenversicherung den Versicherten auf, einen Rentenantrag zu stellen oder eine medizinische Rehabilitation zu beantragen. Arbeitsunf&#228;higkeit ist nicht mit dem rentenrechtlichen Begriff der Erwerbsminderung zu verwechseln. Erwerbsminderung bedeutet, dass die M&#246;glichkeit zur Leistungserbringung f&#252;r einen l&#228;ngeren Zeitraum aufgehoben ist. Eine Erwerbsminderungsrente wird nach dem heutigen Recht bei der ersten Gew&#228;hrung immer befristet ausgesprochen, zumeist f&#252;r einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren.</Pgraph><Pgraph>Die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung ist erforderlich bei Versicherten, die eine berufliche T&#228;tigkeit aus&#252;ben, bei Hausfrauen&#47;Hausm&#228;nnern, bei Erwerbsminderungs-&#47;Erwerbsunf&#228;higkeits- sowie Berufsunf&#228;higkeitsrentnern. Teilzeitbesch&#228;ftigte Versicherte werden so beurteilt, als st&#252;nden sie in einem vollschichtigen Arbeitsverh&#228;ltnis. Bei der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung werden folgende Punkte &#8211; weil juristisch vorgegeben &#8211; generell <Mark3>nicht</Mark3> ber&#252;cksichtigt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">die Vermittelbarkeit am Arbeitsmarkt</ListItem><ListItem level="1">eine bestehende Arbeitslosigkeit</ListItem><ListItem level="1">die &#8222;Entw&#246;hnung&#8220; von einer beruflichen T&#228;tigkeit</ListItem><ListItem level="1">das Lebensalter des Versicherten</ListItem><ListItem level="1">eine &#8222;Doppelbelastung&#8220;, z.B. durch die Pflege kranker Eltern oder eines behinderten Kindes</ListItem><ListItem level="1">die Anerkennung eines Grades der Behinderung (GdB) durch das Integrationsamt oder einer Minderung der Erwerbsf&#228;higkeit (MdE) durch eine Berufsgenossenschaft</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>T&#228;tigkeitsbezogene Belastungsfaktoren mit Einfluss auf die sozialmedizinische Beurteilung sind: k&#246;rperliche Belastbarkeit, Arbeitsschwere, Arbeitshaltung, Mobilit&#228;t, Gef&#228;hrdungs- oder Belastungsfaktoren (z.B. Publikumsverkehr, Verletzungsgefahr, Akkordarbeit, Arbeiten in Hitze oder K&#228;lte, ggf. mit Schutzkleidung, besondere Arbeitszeiten wie Nachtarbeit oder Reiset&#228;tigkeit) sowie die psychomentale Belastbarkeit. Verteilzeiten sind Zeitanteile von Soll-Zeiten, die zur Abdeckung organisatorischer Unvollkommenheiten und f&#252;r die Erf&#252;llung menschlicher Bed&#252;rfnisse (Essen, Trinken, Rauchen, Toilettengang etc.) erforderlich sind. Die Verteilzeit besteht danach aus der Summe der Soll-Zeiten aller Ablaufabschnitte, die zus&#228;tzlich zur planm&#228;&#223;igen Ausf&#252;hrung eines Ablaufes durch den Menschen erforderlich sind. Die Verteilzeit l&#228;sst sich weiter in sachliche und pers&#246;nliche Verteilzeit gliedern. Die sachliche Verteilzeit enth&#228;lt Sollzeiten f&#252;r sachliche Verrichtungen, die zus&#228;tzlich zur eigentlichen Arbeitsaufgabe anfallen, ber&#252;cksichtigt schicht- oder wochenkonstante Ablaufabschnitte und enth&#228;lt zus&#228;tzliche T&#228;tigkeiten und st&#246;rungsbedingte Unterbrechungen. Betriebsun&#252;bliche Pausen sind Pausen, die nach der Rechtsprechung das &#252;bliche Ma&#223; der Arbeitszeitunterbrechung in einem Betrieb &#252;berschreiten. M&#252;ssen zus&#228;tzliche betriebsun&#252;bliche Arbeitspausen eingelegt werden, und &#252;berschreitet dieser medizinisch begr&#252;ndete Pausenbedarf den Rahmen bestehender Pausenregelungen in Tarifvertr&#228;gen und Betriebsvereinbarungen, so kann dies zur Anerkennung einer Erwerbsminderung f&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>Die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung sollte &#8211; je nach Behandlungsablauf &#8211; dann erfolgen, wenn m&#246;gliche Folgesch&#228;den beurteilbar sind, z.B. zum Ende einer adjuvanten Chemotherapie oder Bestrahlung (z.B. im Rahmen einer onkologischen Rehabilitation). Sie ber&#252;cksichtigt hierbei in erster Linie langfristig zu erwartende funktionelle und psychosoziale Folgest&#246;rungen (Schmerzen, Gewichtsver&#228;nderungen, Sch&#228;digungen der k&#246;rperlichen Integrit&#228;t etc.). </Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend sind folgende Aspekte f&#252;r die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung von Bedeutung:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">k&#246;rperliche und mentale Leistungsf&#228;higkeit</ListItem><ListItem level="1">krankheitsspezifische Folgesch&#228;den und ihre Auswirkungen auf die letzte berufliche T&#228;tigkeit (&#8222;Bezugsberuf&#8220;) und das allgemeine Leistungsverm&#246;gen</ListItem><ListItem level="1">Tumorentit&#228;t&#47;Art der malignen Erkrankung, Erkrankungsstadium (Tumorgr&#246;&#223;e, Lymphknotenstatus, Resektionsstatus, Fernmetastasen)</ListItem><ListItem level="1">Krankheitsaktivit&#228;t&#47;Remissionsstatus, Rezidiv- bzw. Progressionswahrscheinlichkeit, wahrscheinliche Zeitdauer bis zum Eintritt der Progression</ListItem><ListItem level="1">Notwendigkeit einer medikament&#246;sen Dauerbehandlung mit potentiellen Nebenwirkungen</ListItem><ListItem level="1">Komorbidit&#228;ten</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Erkrankungsstadium und Krankheitsaktivit&#228;t spielen bei der Einsch&#228;tzung der sozialmedizinischen Prognose eine wesentliche Rolle, da diese Parameter in einem direkten Zusammenhang mit der Therapieintensit&#228;t und den daraus resultierenden Folgesch&#228;den stehen. Das initiale Erkrankungsstadium und der Remissionsstatus korrelieren daher zur sozialmedizinischen Prognose in Abh&#228;ngigkeit vom funktionalen Status nach Rehabilitation. Rezidiv oder Progression der Erkrankung verschlechtern hierbei die sozialmedizinische Prognose: je fr&#252;her nach dem Ende der Prim&#228;rbehandlung erneute Krankheitsaktivit&#228;t auftritt (insbesondere innerhalb der ersten zwei Jahre), desto aggressiver ist die Erkrankung und entsprechend weniger wahrscheinlich ist eine dauerhafte R&#252;ckkehr in die berufliche T&#228;tigkeit. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Berufliche Reintegration">
      <MainHeadline>Berufliche Reintegration</MainHeadline><Pgraph>25&#8211;30&#37; aller Patienten mit kolorektalem Tumoren sind unter 65 Jahren, stehen noch im Erwerbsleben. Beim Kolon-&#47;Sigmakarzinom ist so gut wie immer ein kontinenzerhaltendes operatives Verfahren m&#246;glich. Diese Patientengruppe kehrt daher zumeist rasch wieder in die fr&#252;here berufliche T&#228;tigkeit zur&#252;ck. Nach tiefer anteriorer Rektumresektion hingegen treten geh&#228;uft Inkontinenzprobleme auf, so dass bei diesen Patienten mit deutlich l&#228;ngeren Arbeitsunf&#228;higkeitszeiten und auch einem h&#246;heren Risiko einer Berufsunf&#228;higkeit bzw. Erwerbsminderung gerechnet werden muss. Das gleiche gilt f&#252;r Patienten nach Rektumamputation mit Stomaanlage bzw. nach (sub-) totaler (Prokto-) Kolektomie mit ileorektaler&#47;ileoanaler Anastomose mit&#47;ohne Pouchanlage (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>). </Pgraph><Pgraph>Die R&#252;ckkehr an den Arbeitsplatz (&#8222;Return To Work&#8220;) h&#228;ngt von der Tumorlokalisation sowie von der gew&#228;hlten Operationsmethode ab. 60&#37; aller Patienten nach Rektumamputation, jedoch nur 17&#37; nach Rektumresektion kehren nicht in ihre berufliche T&#228;tigkeit zur&#252;ck <TextLink reference="3"></TextLink>. Leistungsgemindert sind vor allem Patienten mit folgenden beruflichen Charakteristika: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">erh&#246;hte k&#246;rperliche Belastung (Hebeln, Tragen und Bewegen von Lasten &#62;15 kg)</ListItem><ListItem level="1">Exposition gegen&#252;ber Hitze&#47;Temperaturschwankungen (Komplikationen mit der Stomaversorgung)</ListItem><ListItem level="1">dauerhaft sitzende T&#228;tigkeit (Beschwerden von Seiten der perinealen Narbe)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Bei Berufen mit Publikumsverkehr sind durch Komplikationen im Stomabereich Beeintr&#228;chtigungen m&#246;glich. Die Arbeitsplatzbedingungen sollten bei der Sachaufkl&#228;rung so genau wie m&#246;glich erhoben werden, um potentielle Funktionsst&#246;rungen von Seiten des Stomas absch&#228;tzen zu k&#246;nnen (Entfernung zur Toilette, Temperatur am Arbeitsplatz etc.). Zur Graduierung der Inkontinenzproblematik s. Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Funktionssch&#228;den">
      <MainHeadline>Funktionssch&#228;den</MainHeadline><Pgraph>Funktionssch&#228;den nach Therapie eines kolorektalen Tumors werden durch folgende Faktoren bestimmt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Operationsfolgen</ListItem><ListItem level="1">Bestrahlungsfolgen</ListItem><ListItem level="1">(Sp&#228;t-) Toxizit&#228;t der medikament&#246;sen Tumortherapie</ListItem><ListItem level="1">notwendige Erhaltungs-&#47;Langzeittherapien</ListItem><ListItem level="1">psychische Belastungen (St&#246;rung des K&#246;rperbildes, z.B. nach Stomaanlage, Rezidiv&#228;ngste, Depressionen)</ListItem><ListItem level="1">St&#246;rungen sozialer&#47;gesellschaftlicher Funktionen (z.B. Gef&#228;hrdung des Erwerbslebens, der Familienstrukturen, sozialer Abstieg)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Zustand nach Laparotomie: Der konventionelle Operationszugang bei (Hemi-) Kolektomie, Sigmaresektion, Rektumresektion oder Rektumamputation beinhaltet eine Laparotomie, die zur kompletten Abheilung je nach Alter, Geschlecht und K&#246;rperzustand ca. 3&#8211;4 Monate ben&#246;tigt <TextLink reference="4"></TextLink>. Wird die Laparotomienarbe innerhalb dieses Zeitraumes st&#228;rker belastet, z.B. durch Heben, Tragen und Bewegen von Lasten, so kann sich ein Narbenbruch entwickeln. Beg&#252;nstigt wird die Entwicklung eines Narbenbruches durch chronische&#47;rezidivierende intraabdominelle Druckerh&#246;hung (&#220;bergewicht, chronische pulmonale Erkrankungen, h&#228;ufiges Husten oder Lachen, starkes Pressen) sowie St&#246;rungen der Wundheilung (Mangelern&#228;hrung, Nikotinabusus, Kachexie, Diabetes mellitus, Medikation mit NSAR oder Steroiden, Wundinfektionen), zus&#228;tzlich wichtig sind chirurgische Faktoren wie Schnittl&#228;nge, Schnittf&#252;hrung sowie das Nahtmaterial <TextLink reference="5"></TextLink>. Schwere k&#246;rperliche Belastungen mit Heben und Tragen &#252;ber 10&#8211;15 kg sind daher wegen der Gefahr der Entwicklung einer Bauchwand-&#47;Narbenhernie f&#252;r 3&#8211;4 Monate nach der Operation zu vermeiden. Bei laparoskopischem Vorgehen ist je nach Umfang der Resektion und der damit resultierenden intraabdominellen Wundfl&#228;che individuell zu beurteilen, ob und wenn ja welche Einschr&#228;nkungen gegeben sind.</Pgraph><Pgraph>Chronische Diarrhoe: Eine chronische Diarrhoe entwickelt sich nur selten nach Hemikolektomie, Sigma- oder Rektumresektion. Eine chologene Diarrhoe nach Resektion des terminalen Ileums (z.B. nach Hemikolektomie rechts) l&#228;sst sich zumeist medikament&#246;s mit Colestyramin kompensieren. Nach subtotaler oder totaler (Prokto-) Kolektomie kann es zur chronischen Diarrhoe kommen, die sich u.U. nur geringf&#252;gig medikament&#246;s beeinflussen l&#228;sst. Relevant f&#252;r die Beurteilung sind Stuhldrang, Stuhlfrequenz, Intensit&#228;t der Durchf&#228;lle, das T&#228;tigkeitsprofil, der Arbeitsplatz sowie dessen Erreichbarkeit. Drei- bis viermal t&#228;glich ungeformte St&#252;hle, die sich ausreichend fr&#252;h ank&#252;ndigen, erfordern keine besondere Toilettenn&#228;he. Bis zu f&#252;nf St&#252;hle innerhalb von 15 Stunden schr&#228;nken das Leistungsverm&#246;gen in der Regel nicht wesentlich ein. Eine chronische Diarrhoe kann wegen der Notwendigkeit, rasch eine Toilette aufzusuchen, T&#228;tigkeiten mit st&#228;ndiger Aufsichts- bzw. Pr&#228;senzpflicht, z.B. taktgebundene T&#228;tigkeiten am Band, Akkordarbeit, T&#228;tigkeiten in Schutzkleidung ohne M&#246;glichkeit, diese schnell abzulegen, oder Lehrt&#228;tigkeit&#47;T&#228;tigkeiten mit h&#228;ufigem Publikumsverkehr unm&#246;glich machen <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Imperativer Stuhldrang, Stuhlinkontinenz: Imperativer Stuhldrang bzw. Stuhlinkontinenz k&#246;nnen nach Operation oder Bestrahlung im Anorektalbereich auftreten. Imperativer Stuhldrang mit nur kurzer Vorwarnzeit erfordert einen unmittelbaren Toilettenzugang. Sozialmedizinisch relevant sind nur jene F&#228;lle, bei denen imperativer Stuhldrang oder Stuhlinkontinenz nach Abschluss der Behandlung persistieren.</Pgraph><Pgraph>Ggf. sind dann T&#228;tigkeiten mit Publikumsverkehr oder Pr&#228;senzpflicht (z.B. als Pf&#246;rtner oder Lehrer) nicht mehr m&#246;glich. Bei persistierender Stuhlinkontinenz orientiert sich die Leistungsbeurteilung an deren Schweregrad (Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/>) <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Bei kompletter Inkontinenz ist das Leistungsverm&#246;gen aufgehoben. Bei Grobverschmutzung k&#246;nnen noch k&#246;rperlich leichte T&#228;tigkeiten verrichtet werden, die jederzeit unterbrochen werden k&#246;nnen und bei denen eine Toilette in unmittelbarer N&#228;he verf&#252;gbar ist. Bei geringer Inkontinenz mit Feinverschmutzung k&#246;nnen lediglich schwere Lasten nicht gehoben und bewegt werden, auch T&#228;tigkeiten mit Publikumsverkehr sind dann nicht m&#246;glich. Kann der Arbeitsprozess jederzeit f&#252;r einen Toilettengang unterbrochen werden, ist das Leistungsverm&#246;gen quantitativ nicht eingeschr&#228;nkt.</Pgraph><Pgraph>Zustand nach Stoma-Anlage (Kolostoma, Ileostoma): Das Heben und Tragen von Lasten &#252;ber 10&#8211;15 kg muss wegen Gefahr der para-&#47;peristomalen Hernienbildung vermieden werden. Wegen der Notwendigkeit h&#228;ufigeren Toilettenganges muss die M&#246;glichkeit h&#228;ufigerer Pausen gegeben sein (im Rahmen der pers&#246;nlichen Verteilzeit), sanit&#228;re Anlagen sollten in erreichbarer N&#228;he des Arbeitsplatzes, auch bei T&#228;tigkeiten im Freien vorhanden sein <TextLink reference="6"></TextLink>. Nach R&#252;ckverlagerung eines protektiven Ileo- oder Kolostoma muss wegen der Gefahr der Entwicklung einer Narbenhernie das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten &#62;15 kg f&#252;r 3&#8211;4 Monate vermieden werden.</Pgraph><Pgraph>Bestrahlungsfolgen: Ann&#228;hernd 50&#37; aller Patienten, bei denen eine Strahlentherapie im Anorektalbereich durchgef&#252;hrt wurde, entwickeln bestrahlungsassoziierte Funktionssch&#228;den, z.B. Zystitis oder Proktitis, die die Lebensqualit&#228;t beeintr&#228;chtigen <TextLink reference="7"></TextLink>. Ob sich hieraus eine sozialmedizinische Relevanz ergibt, muss individuell entschieden werden. Selten kommt es zu infekti&#246;sen Komplikationen, evtl. zu Fistelbildung. Das Leistungsverm&#246;gen ist dann nicht selten eingeschr&#228;nkt, ggf. v&#246;llig aufgehoben.</Pgraph><Pgraph>Toxische Polyneuropathie nach zytostatischer Chemotherapie: Zu beachten ist, dass sich eine posttherapeutisch (nach Chemotherapie mit Oxaliplatin) aufgetretene toxische Polyneuropathie im Laufe von Monaten wieder zur&#252;ckbilden kann. H&#228;lt diese jedoch auch noch 12 Monate nach Abschluss der Prim&#228;rbehandlung an, so treten nur noch selten Besserungen ein. Es bestehen dann in Abh&#228;ngigkeit vom Behinderungsbild (sensible und&#47;oder motorische Neuropathie) ggf. Einschr&#228;nkung bei Arbeiten mit Anforderungen an das taktile Empfinden resp. die Feinmotorik (H&#228;nde) bzw. Stand-&#47;Gangsicherheit&#47;Gehen (F&#252;&#223;e) (z.B. Uhrmacher, operativ t&#228;tige &#196;rzte, Fensterputzer, Dachdecker, Maler). Wichtig: Gangunsicherheit bei m&#228;&#223;iger Polyneuropathie kann visuell kompensiert werden. Ist das Gehen deutlich beeintr&#228;chtigt, kann die Wegef&#228;higkeit eingeschr&#228;nkt sein. Einteilung und sozialmedizinische Beurteilung s. Tabelle 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="table"/> <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Ern&#228;hrungsst&#246;rungen: Sozialmedizinisch relevante Ern&#228;hrungsst&#246;rungen treten bei Patienten mit kolorektalen Tumoren dann auf, wenn im Zuge der operativen Therapie neben der Entfernung des Prim&#228;rtumors zus&#228;tzlich Anteile von Magen, D&#252;nndarm und&#47;oder Pankreas reseziert werden mussten. Auch bei kompliziertem Behandlungsverlauf (Anastomoseninsuffizienz mit chronisch rezidivierenden abdominellen Infektionen, Fistelbildung) k&#246;nnen Ern&#228;hrungsst&#246;rungen die Folge sein. Selten kann nach Chemotherapie durch ein gest&#246;rtes Geschmacks-&#47;Geruchsempfinden Inappetenz mit der Folge von Gewichtsverlusten auftreten. </Pgraph><Pgraph>Ern&#228;hrungsst&#246;rungen lassen sich quantifizieren durch: </Pgraph><Pgraph><Indentation>a) Bestimmung des Body-Mass-Index (BMI)<LineBreak></LineBreak>b) Bestimmung von Gesamteiwei&#223;, Albumin <TextLink reference="9"></TextLink> und Beta-Karotin im Serum (mit der Bestimmung von Beta-Karotin lassen sich Resorptionsst&#246;rungen im Bereich des D&#252;nndarms identifizieren) <LineBreak></LineBreak>c) Handkraftmessung (indirekter Parameter f&#252;r den Ern&#228;hrungszustand bzw. f&#252;r die Muskelmasse, s. Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table"/> sowie <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>).<LineBreak></LineBreak>d) Bioimpedanzanalyse (BIA). Mit der BIA lassen sich Ver&#228;nderungen der Fett-&#47;Muskel-Relation sowie St&#246;rungen des Wasserhaushaltes identifizieren <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>, <TextLink reference="14"></TextLink>.</Indentation></Pgraph><Pgraph>Anhaltspunkte f&#252;r die sozialmedizinische Beurteilung bei Vorliegen von Ern&#228;hrungsst&#246;rungen s. Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table"/>.</Pgraph><Pgraph>St&#246;rungen von Herz-Kreislauf-System, Atmung, Muskulatur: Wird der Patient nach Diagnose eines kolorektalen Karzinoms im Zuge der Behandlung immobilisiert, so kommt es innerhalb kurzer Zeit zu entsprechenden somatischen Anpassungen mit Reduktion der funktionellen Kapazit&#228;t verschiedener Organsysteme: Muskelabbau, Knochenentkalkung&#47;Knochenabbau, erh&#246;hter Kalziumausscheidung im Urin, Reduzierung des Schlagvolumens, Belastungstachykardie, orthostatische Dysregulation, Abnahme der maximalen Sauerstoffaufnahme, Atelektasen, erh&#246;hte Thromboseneigung. Insgesamt resultiert eine deutliche Schw&#228;chung von K&#246;rperkraft und Ausdauer. Diese Ver&#228;nderungen lassen sich durch ein entsprechendes rehabilitatives Bewegungsprogramm wieder bessern. Hiervon zu unterscheiden sind St&#246;rungen, die nach Operation&#47;Narkose, zytostatischer Behandlung (mit 5-Fluorouracil oder verwandten Substanzen) <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink> oder Bestrahlung zu Myokardinsuffizienz, restriktiver Ventilationsst&#246;rung oder Muskelschw&#228;che f&#252;hren. Pr&#228;disponiert sind besonders Patienten mit kardialer und&#47;oder pulmonaler Komorbidit&#228;t. Subjektiv empfundene Einschr&#228;nkungen sollten bei entsprechender beruflicher Leistungsanforderung durch Ergometrie <TextLink reference="18"></TextLink>, 6-Minuten-Gehtest <TextLink reference="19"></TextLink>, Spirometrie oder Bodyplethysmographie objektiviert werden <TextLink reference="20"></TextLink> (Anhaltspunkte f&#252;r die sozialmedizinische Beurteilung s. Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table"/>). Bei Best&#228;tigung ergeben sich dann ggf. Ausschl&#252;sse f&#252;r T&#228;tigkeiten mit hoher k&#246;rperlicher Leistungsanforderung (z.B. Bauarbeiter, Krankenschwester). </Pgraph><Pgraph>Konzentrations-&#47;Merkf&#228;higkeitsst&#246;rungen, kognitive St&#246;rungen: Sind nach Chemotherapie oder Bestrahlung Konzentration, Merkf&#228;higkeit und kognitive Funktionen vermindert und lassen sich diese Sch&#228;digungen mit neuropsychologischen Testverfahren objektivieren, so f&#252;hrt dies ggf. zum Ausschluss gefahrengeneigter T&#228;tigkeiten, T&#228;tigkeiten mit Instrumenten und Maschinen, T&#228;tigkeiten mit Verantwortung f&#252;r Personen und Maschinen oder T&#228;tigkeiten mit Anforderungen an Konzentration und Ged&#228;chtnis (z.B. Berufskraftfahrer, Maschinenf&#252;hrer, Disponent, Lehrer, Croupier) <TextLink reference="21"></TextLink>, <TextLink reference="22"></TextLink>, <TextLink reference="23"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Schmerzen: Schmerzen treten h&#228;ufig postoperativ durch narbige abdominelle Ver&#228;nderungen (Briden) in Erscheinung, vor allem bei Verzehr bl&#228;hender Speisen mit Auftreten von Meteorismus. Ob dies im Einzelfall sozialmedizinisch relevant ist, muss individuell entschieden werden. H&#228;ufig lassen sich in solchen F&#228;llen bereits durch eine entsprechende Nahrungsmittelauswahl die Beschwerden lindern. F&#252;r die sozialmedizinische Beurteilung ausschlaggebend sind die resultierenden Funktionsst&#246;rungen sowie die Wirksamkeit einer eventuellen Schmerztherapie. Schmerz als Symptom ist nicht objektivierbar, auch h&#228;ngt er entscheidend vom pers&#246;nlichen Erleben des Patienten ab <TextLink reference="24"></TextLink>. Zur korrekten Beurteilung des durch den Schmerz verursachten Leidensdrucks und die damit verbundenen Beeintr&#228;chtigungen ist die &#228;rztliche Erfahrung des Gutachters in der Interaktion mit dem Patienten von zentraler Bedeutung. Im Einzelfall mag die Hinzuziehung eines Arztes f&#252;r Psychiatrie&#47;Psychosomatik&#47;psychotherapeutische Medizin sinnvoll sein.</Pgraph><Pgraph>Psychische Belastungen: Psychische Belastungen wirken sich nur dann auf die sozialmedizinische Beurteilung bei Krebspatienten aus, wenn eine schwere, die Pers&#246;nlichkeit des Patienten beeintr&#228;chtigende&#47;ver&#228;ndernde St&#246;rung vorliegt. F&#252;r die Zuerkennung einer Erwerbsminderungsrente ist dann im Regelfall das Gutachten eines Arztes f&#252;r Psychiatrie&#47;Psychotherapie&#47;psychosomatische Medizin notwendig.</Pgraph><Pgraph>Fatigue-Syndrom: Das tumorassoziierte Fatigue-Syndrom <TextLink reference="25"></TextLink> l&#228;sst sich auch bei Patienten mit kolorektalen Tumoren beobachten, insbesondere nach multimodaler Therapie (Operation &#43; Bestrahlung &#43;&#47;- Chemotherapie). Charakteristisch ist, dass trotz ad&#228;quater Ruhephasen eine dauerhafte k&#246;rperliche und geistige Ersch&#246;pfung gegeben ist (Tabelle 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="table"/>). Die Lebensqualit&#228;t der betroffenen Patienten ist deutlich beeintr&#228;chtigt. Das akute Fatigue-Syndrom bessert sich nach einer Rekonvaleszenz von einigen Monaten, das chronische Fatigue-Syndrom hingegen bleibt auch nach mehr als sechs Monaten unver&#228;ndert. Es handelt sich um eine Ausschlussdiagnose. Differenzialdiagnostisch abzugrenzen sind tumorassoziierte Faktoren (Progression, Rezidiv), An&#228;mie, Ern&#228;hrungsst&#246;rungen, endokrine und Stoffwechselerkrankungen (Hypothyreose, Diabetes mellitus), schlafbezogene Atmungsst&#246;rungen, psychiatrische Erkrankungen (Depression). F&#252;r die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung ist das Fatigue-Syndrom nur in seltenen Ausnahmef&#228;llen relevant. Stehen psychomentale Funktionsst&#246;rungen im Vordergrund, so ist ggf. eine erg&#228;nzende psychiatrische Begutachtung durch einen Arzt f&#252;r Psychiatrie&#47;Psychotherapie&#47;psychosomatische Medizin hilfreich. Zur Besserung eines Fatigue-Syndroms sollten alle therapeutischen Optionen, insbesondere die medizinische Rehabilitation ausgesch&#246;pft werden. Auch sollten die betroffenen Patienten dahingehend angeleitet werden, auf jeden Fall in eine berufliche T&#228;tigkeit zur&#252;ckzukehren, da Inaktivit&#228;t das Fatigue-Syndrom weiter verschlechtern kann. Auch wird dadurch einem sozialen R&#252;ckzug entgegengewirkt <TextLink reference="26"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Medikament&#246;se Langzeittherapie: Muss eine Dauertherapie mit Opioiden durchgef&#252;hrt werden, so ist eine Berufst&#228;tigkeit nicht prinzipiell ausgeschlossen. Allerdings k&#246;nnen psychomentale Einschr&#228;nkungen resultieren, die der Aus&#252;bung bestimmter T&#228;tigkeiten (z.B. mit hohen Anforderungen an Konzentration und Aufmerksamkeit) entgegenstehen. Die Fahrt&#252;chtigkeit ist unter Opioidbehandlung bei stabilem Therapieverlauf und gutem Allgemeinzustand des Patienten nicht grunds&#228;tzlich eingeschr&#228;nkt. In der Einstellungsphase eines Opioids oder bei Dosiskorrekturen bzw. Pr&#228;paratewechsel jedoch ist die Fahrt&#252;chtigkeit aufgehoben. Unter Dauerbehandlung mit Opioiden sind Schicht- oder Nachtarbeit sowie die T&#228;tigkeit als Berufskraftfahrer nicht m&#246;glich <TextLink reference="27"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Im Gegensatz zu trizyklischen Antidepressiva ziehen neuere selektive Antidepressiva keine signifikanten Beeintr&#228;chtigungen psychomotorischer und kognitiver Funktionen nach sich. Neue atypische Antipsychotika weisen hinsichtlich Vigilanz und Psychomotorik deutliche Vorteile gegen&#252;ber konventionellen Neuroleptika auf <TextLink reference="28"></TextLink>. Besteht im Allgemeinen Fahrt&#252;chtigkeit, so ist in der Einstellungsphase oder bei Dosiskorrekturen bzw. Pr&#228;paratewechsel die Fahrt&#252;chtigkeit aufgehoben. </Pgraph><Pgraph>Konzentration und Aufmerksamkeit sind bei regelm&#228;&#223;iger Anwendung von Benzodiazepinen bzw. Hypnotika deutlich eingeschr&#228;nkt <TextLink reference="29"></TextLink>. Gefahrengeneigte T&#228;tigkeiten sowie T&#228;tigkeiten mit Anforderungen an Konzentration und Aufmerksamkeit k&#246;nnen dann nicht mehr ausgef&#252;hrt werden. Ebenso wenig besteht Fahrt&#252;chtigkeit <TextLink reference="27"></TextLink>, die T&#228;tigkeit als Berufskraftfahrer ist bei regelm&#228;&#223;iger Einnahme ausgeschlossen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Erwerbsminderung">
      <MainHeadline>Erwerbsminderung</MainHeadline><Pgraph>Die Diagnose eines kolorektalen Karzinoms bedingt nicht automatisch eine Erwerbsminderung. Selbst bei Vorliegen von Lebermetastasen kann man nicht automatisch von einer Erwerbsminderung ausgehen, da sich Lebermetastasen heute bei g&#252;nstiger Lokalisation komplett resezieren sowie durch anschlie&#223;ende Chemotherapie in einigen F&#228;llen sogar heilen lassen. Eine Erwerbsminderung ist nur anzunehmen bei sehr weit fortgeschrittener Erkrankung mit multiplen Metastasierungen bzw. bei mehrfachem Rezidiv und&#47;oder ausgepr&#228;gten langfristigen Funktions-&#47;Folgest&#246;rungen. Bei unklarem Krankheitsverlauf und aktuell aufgehobenem Leistungsverm&#246;gen ist von einer zeitlich befristeten Leistungsminderung auszugehen. Verl&#228;ngert sich die Rekonvaleszenzphase &#252;ber einen Zeitraum von mehr als eineinhalb Jahren nach Diagnosestellung, so endet bei abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten der Bezug von Krankengeld (&#8222;Aussteuerung&#8220;), so dass dann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen (Versicherungsdauer, relevante Folgest&#246;rungen mit entsprechenden Einschr&#228;nkungen) der Rentenversicherungstr&#228;ger eine halbe oder volle Erwerbsminderungsrente auf Zeit anerkennen kann. L&#228;sst sich w&#228;hrend der Zeitrente das Leistungsverm&#246;gen nicht wesentlich bessern und besteht dar&#252;ber hinaus unter Ber&#252;cksichtigung der Aktivit&#228;t der malignen Erkrankung bzw. von Komorbidit&#228;ten eine schlechte sozialmedizinische Prognose, so wird im weiteren Verlauf zumeist eine Erwerbsminderungsrente auf Dauer anerkannt. Von einer Erwerbsminderung auf Dauer kann ausgegangen werden, wenn aus &#228;rztlicher Sicht eine dauerhafte Besserung unwahrscheinlich ist. Das d&#252;rfte bei sehr weit fortgeschrittener Krebserkrankung, bei der alle Behandlungsoptionen ausgesch&#246;pft sind, oder bei nicht befriedigend therapierbaren Folgesch&#228;den der Fall sein.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: (Prokto-) Kolektomie und Auswirkungen auf Kontinenz, Blasen- und Sexualfunktion</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 3: Graduierung der Stuhlinkontinenz</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 4: Einteilung der sensorischen Neuropathie anhand der &#8222;Common Toxicity Criteria&#8220; (CTC) des National Cancer Institute (NCI)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 5: Anhaltspunkte zur Quantifizierung von Leistungseinschr&#228;nkungen in Abh&#228;ngigkeit von der Beeintr&#228;chtigung wichtiger Organsysteme</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 6: Diagnosekriterien des Fatigue-Syndroms</Mark1></Pgraph></Caption>
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