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    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000259</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0002593</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Anforderung an die Daten f&#252;r die Target-Trial-Emulation: Eine Diskussion unter Betrachtung von Patientenregistern</Title>
      <TitleTranslated language="en">Data requirements for target-trial emulation to avoid bias: A discussion considering German patient registries</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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          <Lastname>Mathes</Lastname>
          <LastnameHeading>Mathes</LastnameHeading>
          <Firstname>Tim</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Institut f&#252;r Medizinische Statistik, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Humboldtallee 32, 37073 G&#246;ttingen, Deutschland<Affiliation>Institut f&#252;r Medizinische Statistik, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>tim.mathes&#64;med.uni-goettingen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">causal inference</Keyword>
      <Keyword language="en">target trial</Keyword>
      <Keyword language="en">propensity scores</Keyword>
      <Keyword language="en">patient registries</Keyword>
      <Keyword language="en">real-world data</Keyword>
      <Keyword language="en">routine practice data collection</Keyword>
      <Keyword language="de">Kausalschluss</Keyword>
      <Keyword language="de">Target-Trial</Keyword>
      <Keyword language="de">Propensity Scores</Keyword>
      <Keyword language="de">Patientenregister</Keyword>
      <Keyword language="de">versorgungsnahe Daten</Keyword>
      <Keyword language="de">anwendungsbegleitende Datenerhebung</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Propensity Scores</SectionHeading>
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    <DatePublished>20240105</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>03</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>In diesem Beitrag wird zun&#228;chst auf grundlegende Anforderungen (<TextGroup><PlainText>z.B. E</PlainText></TextGroup>rfassung von relevanten Confoundern) und h&#228;ufige Biasquellen (<TextGroup><PlainText>z.B. I</PlainText></TextGroup>mmortal-Time-Bias) bei der Nutzung von Register- und anderen versorgungsnahen Daten als Grundlage f&#252;r die vergleichende Analyse von Therapien eingegangen. Das Target-Trial-Konzept wird skizziert und die m&#246;glichen bzw. f&#252;r die Nutzenbewertung relevanten Estimands werden diskutiert. Weiterhin werden relevante Anforderungen an die Daten hinsichtlich praktischer Machbarkeit, ad&#228;quater Emulation und interner Validit&#228;t, insbesondere zur Durchf&#252;hrung von Propensity-Score-basierten Analysen, erl&#228;utert. Dabei wird die Durchf&#252;hrbarkeit vor dem Hintergrund der deutschen Registerlandschaft betrachtet. Abschlie&#223;end werden die Erfahrungen aus Projekten, in denen versucht wurde, Effekte aus randomisierten Studien mittels versorgungsnaher Daten zu emulieren, aufgezeigt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The article first considers basic requirements (e.g. recording of relevant confounders) and frequent sources of bias (e.g. immortal time bias) when using registry and other real-world data as the basis for comparative effectiveness analyses of treatments. The target trial concept is described and estimands relevant to the benefit assessment are discussed. Furthermore, relevant requirements for the data in terms of practical feasibility, adequate emulation, and internal validity, in particular for the implementation of propensity score-based analyses, are reflected. The feasibility is considered against the background of the German register landscape. Finally, the experiences of projects that have attempted to emulate RCT effects using real-world data are presented.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Auf versorgungsnahen Daten beruhende Studien (<TextGroup><PlainText>NRSvnDa</PlainText></TextGroup>) zum Vergleich der Effektivit&#228;t von Interventio<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>en m&#252;ssen insbesondere belastbare Evidenz liefern, wenn diese die Ergebnisse aus randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) ersetzen sollen, wie es z.B. bei der anwendungsbegleitenden Datenerhebung vorgesehen ist. Als Best-Practice-Ansatz f&#252;r NRSvnDa kann das Konzept der Target-Trial-Emulation angesehen werden <TextLink reference="1"></TextLink>. Hierbei wird angestrebt, den Effekt einer hypothetischen RCT mittels Beobachtungsdaten nachzubilden (zu emulieren). Zu diesem Zweck werden Studienprotokoll (z.B. Einschlusskriterien, Behandlungsstrategien) und Analysemethoden dahingehend harmonisiert, dass m&#246;glichst der gleiche kausale Effekt gesch&#228;tzt wird <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Eine Grundvoraussetzung f&#252;r die Nutzenbewertung von medizinischen Ma&#223;nahmen mittels NRSvnDa ist es, dass hierf&#252;r geeignete Daten vorhanden sind. Geeignet bedeutet hierbei insbesondere, dass die Daten es erlauben, die angestrebte Analysemethode anzuwenden (z.B. Propensity-Score (PS)-Matching) und die Ergebnisse dieser intern valide sind. Die interne Validit&#228;t bezieht sich auf die Charakteristika der versorgungsnahen Daten (vnDa), z.B. Datenqualit&#228;t, und die anwendbaren Methoden, wobei sich diese Faktoren gegenseitig bedingen. </Pgraph><Pgraph>Der Beitrag fokussiert auf Register als Datenbasis f&#252;r die Target-Trial-Emulation, da zum aktuellen Zeitpunkt andere Datenquellen (z.B. Routinedaten der Krankenkassen) nicht geeignet erscheinen, die Anforderung an die Daten im Rahmen der Nutzenbewertungen zu erf&#252;llen <TextLink reference="3"></TextLink>. F&#252;r diesen Artikel wird dabei ein Register weitgefasst als &#8222;eine Sammlung von standardisierten Informationen &#8211; f&#252;r einen oder mehrere Zwecke &#8211; &#252;ber eine Gruppe von Patienten, die eine Erkrankung oder ein Ereignis teilen&#8220; definiert <TextLink reference="4"></TextLink>.  </Pgraph><Pgraph>Im ersten Teil dieser Arbeit werden die f&#252;r die Nutzenbe<TextGroup><PlainText>w</PlainText></TextGroup>ertung relevanten Estimands aufgezeigt, da diese ma&#223;geblich f&#252;r die Anforderungen an die Analysemethoden und die Daten sind. Der zweite Teil der Arbeit widmet sich der Frage, was h&#228;ufige Risiken f&#252;r systematische Verzerrung (Bias) von NRSvnDa sowie andere potentielle Ursachen f&#252;r abweichende Ergebnisse sind. Bei den Biasrisiken wird dabei insbesondere auf jene fokussiert, die f&#252;r NRSvnDa besonders relevant sind <TextLink reference="5"></TextLink>. Im dritten Teil werden geeignete PS-basierte Analysemethoden aufgezeigt. Der vierte Teil skizziert anhand der Deutschen Registerlandschaft m&#246;gliche praktische Probleme bei der Durchf&#252;hrung von NRSvnDa. Abschlie&#223;end wird auf Ergebnisse aus metaepidemiologischen Studien eingegangen, in denen versucht wurde, Ergebnisse von RCTs mittels vnDa zu emulieren. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Target-Trial-Emulation und Implikationen f&#252;r die Anforderungen an die Daten">
      <MainHeadline>Target-Trial-Emulation und Implikationen f&#252;r die Anforderungen an die Daten</MainHeadline><SubHeadline>M&#246;gliche Estimands </SubHeadline><Pgraph>Ein Estimand ist eine systematische Beschreibung des Behandlungseffektes, der zur Beantwortung des Studienziels in der Studie quantifiziert werden soll. Ein Estimand umfasst die Angabe von f&#252;nf Aspekten: Population, Behandlung, Endpunkt, Umgang mit Intercurrent-Events nach dem Start der Intervention und zusammenfassendes Effektma&#223; (z.B. Vergleich der &#196;nderung zum Ausgangwert oder Vergleich der Endwerte) <TextLink reference="6"></TextLink>. Auf Basis von vnDa k&#246;nnen verschiedene Estimands gesch&#228;tzt werden. In der Regel kann davon ausgegangen werden, dass im Rahmen der Nutzenbewertung der Average-Treatment-Effect in der Gesamtpopulation (ATE) unter einer Treatment-Policy-Strategie (TPS) bzw. der Intention-To-Treat-Effekt der relevante und somit zu emulierende Estimand ist, da dieser dem Effekt einer RCT unter Verwendung einer Intention-To-Treat-Analyse entspricht <TextLink reference="7"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>H&#228;ufige Verzerrungsquellen und Emulationsunterschiede </SubHeadline><SubHeadline2>Bias aufgrund von Confoundern  </SubHeadline2><Pgraph>Eine Verzerrungsquelle von nicht-randomisierten Studien (NRS) ist die Gefahr von Confounding. Dieses gilt gleicherma&#223;en f&#252;r NRSvnDa. Bei NRSvnDa k&#246;nnen gleich zwei Aspekte dazu f&#252;hren, dass relevante Confounder nicht ber&#252;cksichtig werden: Erstens k&#246;nnen wichtige Confounder einfach vergessen werden, z.B. aufgrund von mangelndem Vorwissen. Zweitens, und dies gilt speziell f&#252;r vorbestehende Datenquellen wie vnDa, k&#246;nnen die notwendigen Confounder nicht oder nicht in ausreichender Qualit&#228;t in der Datenbank&#47;den Datenbanken (z.B. Register) vorliegen. Dementsprechend zeigen Studien, dass bei registerbasierten NRS h&#228;ufig relevante Confounder nicht ber&#252;cksichtigt werden, obgleich sich das Studienteam &#252;ber das Fehlen von relevanten Confoundern bewusst ist <TextLink reference="5"></TextLink>. Dies legt nah, dass sich die Auswahl der Confounder oftmals mehr nach der Verf&#252;gbarkeit als nach objektiven inhaltlichen Gesichtspunkten richtet.  </Pgraph><SubHeadline2>Bias aufgrund der Wahl des Studienstartpunkts und Follow-up-Zeitraums </SubHeadline2><Pgraph>Eine weitere Verzerrungsquelle ist Immortal-Time- oder Selection-Bias, da NRSvnDa im Gegensatz zu prospektiven Studien keinen festen Startzeitpunkt pro Patient in die Betrachtung der NRSvnDa haben. Diese Biasarten entstehen, wenn Studienstart (Zeitpunkt T0), Start der Nachbeobachtung, Beginn der Erf&#252;llung der Einschlusskriterien (z.B. Erkrankungsbeginn) und Behandlungszuteilung nicht &#252;bereinstimmen. Hern&#225;n et al. unterscheiden hier vier verschiedene Arten der Follow-up-bezogenen Verzerrungsquellen <TextLink reference="8"></TextLink>. Zeitpunktbedingte Verzerrungsri<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>iken &#8211; Verzerrungsquellen und mit diesen einhergehende Bias &#8211; sind demnach:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">T0 wird (f&#252;r einige Beobachtungen) nach dem Zeitpunkt der Erf&#252;llung der Einschlusskriterien und Behandlungszuteilung festgesetzt. &#8594; Selection-Bias, da nur Patient&#42;innen in die Analyse einbezogen werden, die dauerhaft die Behandlung erhalten haben (Persistent Users). </ListItem><ListItem level="1">T0 wird auf den Zeitpunkt der Erf&#252;llung der Einschlusskriterien, aber nach der Behandlungszuteilung festgesetzt. &#8594; Selektion-Bias, da nur Personen in die Analyse eingeschlossen werden, die genau zu T0 die Einschlusskriterien erf&#252;llen. </ListItem><ListItem level="1">T0 wird auf einen Zeitpunkt vor Erf&#252;llung der Einschlusskriterien und Behandlungszuteilung gesetzt. &#8594; Immortal-Time-Bias </ListItem><ListItem level="1">T0 wird auf den Zeitpunkt der Erf&#252;llung der Einschlusskriterien, aber vor Behandlungszuteilung gesetzt <TextGroup><PlainText>&#8594; I</PlainText></TextGroup>mmortal-Time-Bias </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Gleicherma&#223;en wie beim Confounding-Bias k&#246;nnen dieses Biasarten durch geeignete Analysen vermieden werden, vorausgesetzt die notwendigen Informationen sind in den Datenquellen vorhanden. </Pgraph><SubHeadline2>Bias aufgrund von Abweichung von der vorgesehenen Intervention</SubHeadline2><Pgraph>Aus der TPS ergibt sich zum einen die Anforderung, dass Informationen &#252;ber die Behandlungsintention vorliegen m&#252;ssen. In einer RCT ergibt sich dies aus der Zuteilungssequenz. Analog m&#252;ssten f&#252;r vnDa Informationen &#252;ber die urspr&#252;ngliche Behandlungsintention vorliegen. Diese Information ist im Normalfall jedoch nicht vorhanden. Bekannt ist nur, ob die Patienten&#42;innen auch wirklich die Behandlung gestartet haben <TextLink reference="5"></TextLink>. Falls es zu relevanten Abweichungen zwischen Behandlungsintention und wirklichem Start der Intervention kommt, besteht hier ein Verzerrungsrisiko. Der TPS-Effekt erfordert zudem, dass Intercurrent Events ignoriert werden. Da es sich bei vnDa um Daten aus der Routineversorgung handelt, kann es zu einer Vielzahl von Intercurrent Events, insbesondere non-Adh&#228;renz und Treatment-Switching kommen. In der Praxis finden sich h&#228;ufig keine diesbez&#252;glich klaren Analysen und somit sind die Estimands nicht eindeutig bestimmbar <TextLink reference="5"></TextLink>. Zur Sch&#228;tzung eines &#8222;reinen&#8220; TPS-Effekts muss bei der Analyse streng darauf geachtet werden, dass s&#228;mtliche Intercurrent Events auch wirklich ignoriert werden, wof&#252;r wiederum die notwendigen Daten (z.B. Unterscheidung von Therapieabbrechern und Lost-To-Follow-ups) vorhanden sein m&#252;ssen.</Pgraph><SubHeadline2>Bias aufgrund von fehlenden Werten</SubHeadline2><Pgraph>Der TPS-Effekt (Intention-To-Treat) erfordert, dass alle Patient&#42;innen, die zugeteilt wurden, gem&#228;&#223; ihrer urspr&#252;nglichen Gruppenzuteilung ausgewertet werden. Dieses verlangt einen ad&#228;quaten Umgang mit fehlenden Werten. Voraussetzung hierf&#252;r (z.B. f&#252;r die Wahl des Imputationsverfahrens) sind ausreichend Informationen zu fehlenden Werten. </Pgraph><Pgraph>In prospektiven Studien gibt es feste Erhebungszeitpunkte f&#252;r die Endpunkte. Dies erlaubt f&#252;r den jeweiligen Erhebungszeitpunkt eine Zuordnung als Ereignis&#47;Nicht-Ereignis oder fehlenden Wert. Bei vnDa &#8211; die per Definition unter Routinebedingungen erfasst werden &#8211; gibt es oftmals keine festen Erhebungszeitpunkte, sondern die Ereignisse (z.B. Tod) werden nur registriert, wenn sie tats&#228;chlich auftreten.  Aus diesem Grund kann oftmals nicht beurteilt werden, ob ein Ereignis nicht aufgetreten ist oder ein fehlender Wert vorliegt. Ohne Informationen zu H&#228;ufigkeit und Grund f&#252;r das Fehlen eines Werts sind die Auswahl eines geeigneten Verfahrens zum Umgang mit fehlenden Werten und die Anwendung eines solchen jedoch praktisch unm&#246;glich. </Pgraph><SubHeadline2>Emulationsunterschiede </SubHeadline2><Pgraph>Neben diesen Verzerrungsquellen aufgrund von systematischer Verzerrung k&#246;nnen auch Abweichungen bzgl. Patient&#42;innen, Intervention, Kontrolle und Endpunkten zwischen der NRSvnDa und der Zielpopulation zu abweichenden Ergebnissen f&#252;hren. Da diese nicht Bias im eigentlichen Sinne verursachen, sondern &#8211; &#228;hnlich dem Konzept der &#220;bertragbarkeit (Transferability) &#8211; die Vergleichbarkeit von Target-Trial und Emulation beeinflussen, werden diese auch als Emulationsunterschiede bezeichnet <TextLink reference="9"></TextLink>. Um Emulationsunterschiede zu vermeiden, m&#252;ssen die vnDa eine ad&#228;quate Emulation, d.h. ausreichende &#220;bereinstimmung mit dem Target-Trial zulassen. </Pgraph><SubHeadline>Anforderung an die Analyse</SubHeadline><Pgraph>Verschiedene PS-basierte Verfahren gehen mitunter mit verschiedenen Zielpopulationen, &#252;ber die eine Aussage getroffen werden kann, einher. PS-Matching, Inverse Probability Treatment Weights (IPTW), Fine Stratification Weights (FSW), Matching Weigths (MW) und Overlap Weights (OW) erlauben das Sch&#228;tzen eines ATEs, d.h. sie betrachten die Gesamtpopulation, die f&#252;r eine Therapie infrage kommt. Studien und Simulationen deuten darauf hin, dass PS-Matching, OW und FSW bzgl. Sicherstellung der &#220;berlappung und Balanciertheit gegen&#252;ber anderen Verfahren tendenziell besser abschneiden k&#246;nnten <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>.  Allerdings haben diese den Nachteil, dass ggf. nicht die gesamte potentielle Registerpopulation ausgenutzt wird, sondern nur der &#252;berlappende Teil. Dies verringert zum einen die Stichprobengr&#246;&#223;e und erfordert somit tendenziell gr&#246;&#223;ere Datenmengen (z.B. Register) um ein ausreichend gro&#223;es Analysekollektiv sicherzustellen. Zum anderen werden somit nur &#8222;klinisch&#8220; vergleichbare Patienten&#42;innen betrachtet, was ggf. die Generalisierbarkeit der Ergebnisse auf die Gesamtpopulation von Interesse negativ beeinflusst. </Pgraph><SubHeadline>Implikationen f&#252;r die Anforderungen an die Daten</SubHeadline><Pgraph>Aus den oben aufgezeigten Quellen f&#252;r Verzerrung und Emulationsunterschiede, ergeben sich die folgenden wesentlichen Anforderungen an die Daten in einem Register, welches f&#252;r die Nutzenbewertung in Betracht gezogen wird:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Das Register muss die relevante Indikation gem&#228;&#223; Target-Trial umfassen (korrekte Emulation der Population).</ListItem><ListItem level="1">Das Register muss geeignete Daten zur Emulation der Studienintervention gem&#228;&#223; Target-Trial enthalten (korrekte Emulation der Interventionsgruppe).</ListItem><ListItem level="1">Das Register muss geeignete Daten zur Emulation der Kontrollintervention gem&#228;&#223; Target-Trial enthalten (korrekte Emulation der Kontrollgruppe).</ListItem><ListItem level="1">Das Register muss Informationen zu allen f&#252;r den Target-Trial relevanten Confoundern enthalten (Vermeidung von Confounding-Bias).</ListItem><ListItem level="1">Das Register muss Endpunkte enthalten, die dem Target-Trial entsprechen (korrekte Emulation der Endpunkte). </ListItem><ListItem level="1">Das Register muss genaue Angaben zu Studienstart, Start der Nachbeobachtung, Beginn der Erf&#252;llung der Einschlusskriterien (z.B. Erkrankungsbeginn) und Behandlungszuteilung umfassen (Vermeidung von Selection- und Immortal-Time Bias).</ListItem><ListItem level="1">Das Register muss, falls relevant (d.h. ggf. relevante Abweichungen zwischen Behandlungsintention und Start der Behandlung), Daten zur Behandlungsintention enthalten (Vermeidung von Bias aufgrund von Abweichung vom TPS-Effekt).</ListItem><ListItem level="1">Das Register muss detaillierte Information &#252;ber den Behandlungsverlauf enthalten (Vermeidung von Bias aufgrund von Abweichung vom TPS-Effekt).</ListItem><ListItem level="1">Das Register sollte detaillierte Informationen zu fehlenden Werten liefern (Vermeidung von Bias aufgrund von fehlenden Werten). </ListItem><ListItem level="1">Die f&#252;r die NRSvnDa in Frage kommende Population muss ausreichend gro&#223; sein, um eine ad&#228;quate Power zu gew&#228;hrleisten (Anwendbarkeit geeigneter Analysemethoden).</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>In der praktischen Anwendung, d.h. f&#252;r die Beurteilung der Eignung eines oder mehrerer Register, m&#252;ssen diese Aspekte zudem hinreichend dokumentiert sein. </Pgraph><Pgraph>Neben diesen wesentlichen, zur Vermeidung von Bias erforderlichen Kriterien gibt es eine Vielzahl von Kriterien der Registerqualit&#228;t <TextLink reference="13"></TextLink>. Diese haben allerdings keinen direkten Einfluss auf die interne Validit&#228;t. Somit kommt ihnen f&#252;r die Nutzenbewertung nur eine untergeordnete Rolle zu. </Pgraph><SubHeadline>Eignung von Registern in Deutschland </SubHeadline><Pgraph>F&#252;r die Durchf&#252;hrung von NRSvnDa kommt potentiell eine Vielzahl an verschiedenen Datenquellen in Frage. Hierzu z&#228;hlen u.a. Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung, Daten der externen station&#228;ren Qualit&#228;tssicherung und Register. Aktuell scheinen f&#252;r NRSvnDa Register am ehesten geeignet, da f&#252;r andere Datenquellen davon ausgegangen werden kann, dass insbesondere Einschr&#228;nkungen aufgrund des Mangels an Informationen zu Confoundern (z.B. klinische Daten) und relevanten Endpunkten bestehen und zudem nicht immer die notwendige Datenqualit&#228;t (z.B. Information &#252;ber fehlende Werte) gegeben ist <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Mittlerweile gibt es in Deutschland eine gro&#223;e Anzahl an Registern zu verschiedenen Indikationen. So wurden im Rahmen des &#8222;Gutachten zur Weiterentwicklung medizinischer Register zur Verbesserung der Dateneinspeisung und -anschlussf&#228;higkeit&#8220;  356 Register identifiziert <TextLink reference="14"></TextLink>. Jedoch sind von diesen aktuell nur 29,4&#37; frei zug&#228;nglich und nur 36 Register erstellen regelm&#228;&#223;ige Qualit&#228;tsbe<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>ichte. Neben diesen generellen Einschr&#228;nkungen muss f&#252;r die jeweilige Fragestellung ein Register vorhanden sein, das eine ad&#228;quate Emulation erlaubt, und die Daten m&#252;ssen geeignet sein, die oben genannten Verzerrungsquellen zu kontrollieren oder zumindest einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen (vgl. Anforderung an die Daten). Neben diesen Einschr&#228;nkungen der praktischen und&#47;oder aufgrund von potentiellen Verzerrungsquellen sinnhaften Durchf&#252;hrbarkeit kommt hinzu, dass der &#252;berwiegende Teil der Register als zu klein f&#252;r die Durchf&#252;hrung von PS-basierten NRSvnDa angesehen werden kann (ca. 50&#37; mit weniger als 2.000 Teilnehmern) <TextLink reference="14"></TextLink>. Hinzu kommt, dass mitunter nur ein Teil der gesamten Registerpopulation die Einschlusskriterien der Trial-Emulation erf&#252;llt, was sich zus&#228;tzlich negativ auf die Power auswirken w&#252;rde. </Pgraph><Pgraph>In Anbetracht der eingeschr&#228;nkten Zug&#228;nglichkeit und der genannten Anforderungen an die Daten wird deutlich, dass aktuell ein hohes Risiko besteht, dass kein geeignetes deutsches Register f&#252;r eine bestimmte Fragestellung identifiziert werden kann. Wenn ein Register nicht s&#228;mtliche notwendigen Informationen enth&#228;lt, k&#246;nnen diese theoretisch zus&#228;tzlich erfasst werden. Dies impliziert zum einen, dass die retrospektive Nutzung und somit schnelle Datenverf&#252;gbarkeit nicht gegeben ist. Zum anderen kann dies ggf. mit erheblichen Zusatzaufwand verbunden sein. Gleicherma&#223;en wie zus&#228;tzliche Datenerfassung ist ein weiterf&#252;hrendes Monitoring der Datenqualit&#228;t nur prospektiv m&#246;glich und mit zus&#228;tzlichem Aufwand verbunden. </Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse von Target-Trial Emulationen </SubHeadline><Pgraph>Der Vergleich von Effekten aus NRS und RCT erscheint aufgrund der Vielzahl an potentiellen Ursachen f&#252;r Unterschiede ohne weitere Kontrolle und Exploration von Einflussfaktoren (Biasquellen und Emulationsunterschiede) nicht zielf&#252;hrend. Erwartungsgem&#228;&#223; zeigen &#228;ltere Studien, die naive Vergleiche zwischen den Studientypen anstellen, sehr heterogene Ergebnisse <TextLink reference="15"></TextLink>.  Neuere Studien versuchen, diese Limitation zu &#252;berwinden, indem sie Effekte aus gem&#228;&#223; dem Target-Trial-Konzept durchgef&#252;hrten NRSvnDa und Effekten aus RCTs vergleichen und zudem den Einfluss von Emulationsunterschieden bewerten <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>. Trotz aller methodischen Bem&#252;hungen, m&#246;glichst viele Verzerrungsquellen, insbesondere Bias aufgrund von Confounding, zu minimieren, zeigen sich auch in diesen Studien abweichende Ergebnisse. Analysen zur Exploration der Ursachen f&#252;r Abweichungen deuten darauf hin, dass insbesondere datenbezogene Emulationsunterschiede, d.h. abweichende Population, Intervention&#47;Kontrolle, Endpunktdefinition, hierf&#252;r verantwortlich sind <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>. Unter den analysebezogenen Faktoren scheinen auf Studienstart&#47;Follow-up-Periode bezogene Verzerrungsquellen  den gr&#246;&#223;ten Einfluss zu haben <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>.  </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diskussion und Schlussfolgerung">
      <MainHeadline>Diskussion und Schlussfolgerung</MainHeadline><Pgraph>Es besteht eine Vielzahl an Anforderungen an die Daten, um PS-basierte NRSvnDa zum Zweck der Nutzenbewertung durchzuf&#252;hren. Anhand der Registerlandschaft in Deutschland konnte aufgezeigt werden, dass die ad&#228;quate Emulation eines RCT-Effekts mittels PS-basierten NRSvnDa vermutlich zumeist nicht ohne Weiteres (z.B. zus&#228;tzliche Datenerfassung und Ma&#223;nahmen zur Sicherung der Datenqualit&#228;t) m&#246;glich ist. Dieses ist mitunter damit zu begr&#252;nden, dass viele der Register vermutlich nicht vornehmlich mit dem Ziel der Durchf&#252;hrung von NRSvnDa auf deren Basis geplant wurden. In Anbetracht der kleinen Registerpopulation vieler Register muss zudem davon ausgegangen werden, dass Analysen mittels der oben beschriebenen PS-Verfahren ggf. eine geringe Power aufweisen. Linkage verschiedener Register sowie Register und anderer Datenquellen ist aktuell in der Regel nicht (ohne Weiteres) m&#246;glich, sodass auch eine Verkn&#252;pfung von verschiedenen Registern aktuell keine generell praktikable L&#246;sung darzustellen scheint. Eine geringe Fallzahl bedarf mitunter einer Adaption der bevorzugten kausalen Inferenzmethode bzw. Default-Settings von Software <TextLink reference="12"></TextLink>. Da die meisten PS-Verfahren f&#252;r gro&#223;e Datens&#228;tze entwickelt und dementsprechend deren Eigenschaften vorwiegend f&#252;r solche Situationen untersucht wurden, aktuell jedoch eher kleine Datenbest&#228;nde zur Verf&#252;gung stehen, scheint weiterer Forschungsbedarf zu Eigenschaften von PS-basierten Methoden bei kleinen Fallzahlen gegeben.</Pgraph><Pgraph>In Anbetracht der vielen potentiellen Ursachen f&#252;r Abweichungen bei den Effekten ist es nicht verwunderlich, dass Studien, die Effekte aus NRS und RCT vergleichen, sehr heterogene Ergebnisse zeigen und dass es bisher nicht gelungen ist, die Effekte aus RCTs auch mit modernen Methoden der kausalen Inferenz zuverl&#228;ssig zu reproduzieren. Grund hierf&#252;r ist offenbar, dass die vorhandenen Daten mitunter keine optimale Emulation des Target-Trials erlauben <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>. Bedenklich erscheint zudem, dass h&#228;ufig keine eindeutigen Ursachen f&#252;r Unterschiede von Effekten aus NRSvnDa und RCTs identifiziert werden k&#246;nnen <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Falls ein Register aufgrund fehlender Daten und&#47;oder Informationen zur Datenqualit&#228;t nicht direkt zur Durchf&#252;hrung einer PS-basierten NRSvnDa genutzt werden kann, entf&#228;llt der Vorteil der schnellen Verf&#252;gbarkeit von Ergebnissen und es ist zus&#228;tzlicher Ressourceneinsatz notwendig. Dieser sollte gegen&#252;ber einer pragmatischen, randomisierten, registerbasierten Studie abgewogen werden, insbesondere da hier keine Gefahr von unbekanntem Confounding und&#47;oder Gefahr von abweichenden Ergebnissen aufgrund von Emulationsunterschieden besteht <TextLink reference="19"></TextLink>. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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