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    <Identifier>mbi000630</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000630</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0006303</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Kurzbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2025&#8220;: W&#252;rdigung der ausgezeichneten Projekte</Title>
      <TitleTranslated language="en">Competition &#8220;Pioneer Projects in Medical Libraries 2025&#8221;: Introduction of the winners</TitleTranslated>
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          <Lastname>Jirausch</Lastname>
          <LastnameHeading>Jirausch</LastnameHeading>
          <Firstname>Claudia</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Leipzig, Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaften, Liebigstr. 23&#47;25, 04103 Leipzig, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Leipzig, Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaften, Leipzig, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>claudia.jirausch&#64;medizin.uni-leipzig.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">competition of the German Medical Library Association</Keyword>
      <Keyword language="en">Pioneer Projects in Medical Libraries 2025</Keyword>
      <Keyword language="en">projects</Keyword>
      <Keyword language="en">medical libraries</Keyword>
      <Keyword language="en">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB-Wettbewerb</Keyword>
      <Keyword language="de">Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2025</Keyword>
      <Keyword language="de">Projekte</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinbibliotheken</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Leuchtturmprojekte</SectionHeading>
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      <DatePublished>20251219</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Linz 2025: Synergien schaffen: Informationswissenschaften und Medizin im Dialog</IssueTitle>
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    <ArticleNo>17</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Der Wettbewerb f&#252;r &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2025&#8220; wird vorgestellt und die Begr&#252;ndung der Jury f&#252;r die Preisvergabe dargelegt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The competition for &#8220;Pioneer Projects in Medical Libraries 2025&#8221; is presented and the jury&#8217;s reasons for awarding the prize are explained.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Einleitung" linked="yes">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Im Rahmen des j&#228;hrlichen Wettbewerbs f&#252;r &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; der AGMB e.V. waren auch in diesem Jahr alle Bibliotheken im medizinischen Bereich eingeladen, Projekte mit Strahlkraft einzureichen oder vorgeschlagen zu werden. Die Ausschreibung mit den Details zum Wettbewerb erfolgte wie gewohnt &#252;ber GMS MBI <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>In diesem Jahr wurden zwei Projekte eingereicht und von der Jury hinsichtlich Innovationsgehalt, Nachnutzbarkeit f&#252;r andere Bibliotheken, Sichtbarkeit und Kundenorientierung bewertet.</Pgraph><Pgraph>Die Jury konnte sich gemeinsam einigen, das Projekt &#8222;Literarische Apotheke&#8220; &#91;2&#93; mit dem 1. Preis auszuzeichnen und das Projekt &#8222;Videobasierte Einf&#252;hrung in die Bibliotheksangebote f&#252;r Medizinstudierende&#8220; &#91;3&#93; mit dem 2. Platz. Beide Projekte pr&#228;sentierten sich w&#228;hrend der Jahrestagung 2025 in Linz.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Informationen zum 1. Platz" linked="yes">
      <MainHeadline>Informationen zum 1. Platz</MainHeadline><SubHeadline>Kurzbeschreibung des Projektes</SubHeadline><Pgraph>Im Freihandbereich der Teilbibliothek Medizin der Universit&#228;tsbibliothek Augsburg wurde ein besonderer Bestand f&#252;r die psychische Gesundheit der Studierenden angelegt. In der sogenannten &#8222;Literarischen Apotheke&#8220; befinden sich Exemplare u.a. aus den Bereichen Lyrik, Kindheitserinnerungen, Ratgeber und Feminismus. Alle B&#252;cher sollen zum Entspannen und Schm&#246;kern einladen.</Pgraph><SubHeadline>Begr&#252;ndung der Jury</SubHeadline><Pgraph>Die Jury zeichnet in diesem Jahr das Projekt &#8222;Literarische Apotheke&#8220; mit dem 1. Preis im Rahmen des Wettbewerbs &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2025&#8220; aus.</Pgraph><Pgraph>Das eingereichte Projekt, initiiert und umgesetzt von Studierenden der Hochschule f&#252;r den &#214;ffentlichen Dienst in Bayern in Kooperation mit der Universit&#228;tsbibliothek Augsburg, ist ein Leuchtturm f&#252;r die zeitgem&#228;&#223;e Arbeit mit dem Pr&#228;senzbestand &#8211; und ein bemerkenswertes Beispiel f&#252;r zielgruppengerechte Bestandsentwicklung mit gesellschaftlicher Relevanz.</Pgraph><Pgraph>Im Fokus steht die mentale Gesundheit von angehenden Mediziner:innen &#8211; ein Thema, das in den letzten Jahren immer st&#228;rker in den &#246;ffentlichen Diskurs ger&#252;ckt ist. Das Projekt begegnet diesem sensiblen Feld mit einem wohldurchdachten, niedrigschwelligen Angebot: einem physischen Medienbestand, der zur Entschleunigung einl&#228;dt, Orientierung bietet und bewusst auf das haptische, nicht-digitale Leseerlebnis setzt. W&#228;hrend der gesamten &#214;ffnungszeiten ist die &#8222;LitApo&#8220; &#8211; eine thematisch kuratierte Leseecke &#8211; frei zug&#228;nglich.</Pgraph><Pgraph>Besonders &#252;berzeugend war f&#252;r die Jury die konsequente Zielgruppenorientierung: Die inhaltliche Ausrichtung des Bestands wurde auf Basis von Befragungen unter Medizinstudierenden entwickelt und durch die fachliche Expertise einer Psychotherapeutin weiter gesch&#228;rft. So finden sich neben klassischen Ratgebern etwa zu Zeitmanagement oder Stressbew&#228;ltigung auch ungew&#246;hnlichere Zug&#228;nge &#8211; Graphic Novels, Bildb&#228;nde und B&#252;cher, die positive Perspektiven auf den sp&#228;teren Klinikalltag vermitteln. Diese Vielfalt macht das Angebot nicht nur informativ, sondern auch emotional zug&#228;nglich.</Pgraph><Pgraph>Noch ist das Projekt vor allem lokal wirksam. Doch es besitzt das Potenzial, zu einem Vorbild f&#252;r &#228;hnliche Initiativen im Hochschulbereich zu werden. Die Idee l&#228;sst sich mit vergleichsweise geringem Aufwand auch an anderen Bibliotheken umsetzen.</Pgraph><Pgraph>Die Jury w&#252;rdigt mit dem 1. Preis ein Projekt, das nicht nur Bibliotheksarbeit neu denkt, sondern auch Verantwortung &#252;bernimmt &#8211; f&#252;r das Wohlbefinden der Studierenden, f&#252;r die gesellschaftliche Rolle der Bibliothek und f&#252;r den Mut, neue Wege zu gehen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Informationen zum 2. Platz" linked="yes">
      <MainHeadline>Informationen zum 2. Platz</MainHeadline><SubHeadline>Kurzbeschreibung des Projektes</SubHeadline><Pgraph>In Form von Videos erkl&#228;rt die Universit&#228;tsbibliothek Mainz gemeinsam mit den Studierenden die Bibliothek. Es werden Ressourcen genauso vorgestellt wie die Standorte selbst. Die Ergebnisse des professionell durchgef&#252;hrten Projektes erfreuen sich an unterschiedlichen Stellen (Schulungen, digitalen Lernmaterialien usw.) gro&#223;er Beliebtheit und tragen zur Sichtbarkeit der Bibliothek bei.</Pgraph><SubHeadline>Begr&#252;ndung der Jury</SubHeadline><Pgraph>Die Jury zeichnet in diesem Jahr das Projekt &#8222;Videobasierte Einf&#252;hrung in die Bibliotheksangebote f&#252;r Medizinstu<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>ierende&#8220; mit einem Preis im Rahmen des Wettbewerbs &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; aus.</Pgraph><Pgraph>Mit dem Projekt hat die Universit&#228;tsbibliothek in Mainz ein &#252;berzeugendes Beispiel daf&#252;r geliefert, wie Bibliotheksservices zeitgem&#228;&#223;, kreativ und zielgruppengerecht kommuniziert werden k&#246;nnen. Zwei professionell produzierte Videos &#8211; entstanden in enger Kooperation mit dem Zentrum f&#252;r audiovisuelle Produktion &#8211; zeigen auf anschauliche Weise, wie die Angebote der Bibliothek aus Sicht der Studierenden erlebt und genutzt werden. Genau hier liegt die besondere St&#228;rke des Projekts: Nicht nur die Institution spricht &#252;ber ihre Leistungen &#8211; die Zielgruppe selbst &#252;bernimmt das Wort und wird als Nutzerin der Bibliothek sichtbar.</Pgraph><Pgraph>Die Videos orientieren sich klar an den Sehgewohnheiten der Studierenden, sind digital verf&#252;gbar und werden aktiv in Schulungen und Onlinekursen der Bibliothek eingesetzt. Sie machen Lust, die Bibliothek zu entdecken. Besonders erfreulich ist, dass die Videos vor Ort bereits Wirkung zeigen: So verzeichnet die Teilbibliothek Zahnmedizin seither deutlich mehr studentische Besuche &#8211; ein sch&#246;ner Beleg f&#252;r den Erfolg gezielter Kommunikation.</Pgraph><Pgraph>Aus Sicht der Jury erf&#252;llt das Projekt vor allem in den Aspekten Kundenorientierung und Sichtbarkeit die Bewertungskriterien.</Pgraph><Pgraph>Die Jury w&#252;rdigt mit dem Preis nicht nur ein gelungenes Medienprodukt, sondern auch eine besondere Haltung: Die Universit&#228;tsbibliothek Mainz zeigt mit dem Videopro<TextGroup><PlainText>j</PlainText></TextGroup>ekt, dass sie ihre Zielgruppe ernst nimmt. Die Videos holen Studierende dort ab, wo sie im Studium gerade stehen: mit ihren Fragen, ihrem Informationsverhalten und ihrem Bedarf an klaren, niedrigschwelligen Angeboten. Sie geben nicht nur einen &#220;berblick &#252;ber vorhandene Services, sondern auch konkrete Tipps, welche Ressourcen oft &#252;bersehen werden, aber sehr hilfreich sind. Damit tr&#228;gt das Projekt zur Orientierung im Hochschulalltag bei und macht deutlich: Die Bibliothek ist nicht nur ein Ort der B&#252;cher, sondern ein aktiver Partner im Studium.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Anmerkung" linked="yes">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Jirausch C</RefAuthor>
        <RefTitle>&#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2025</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefPage>Doc17</RefPage>
        <RefTotal>Jirausch C. &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2025. GMS Med Bibl Inf. 2024;24(2):Doc17. DOI: 10.3205&#47;mbi000600</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000600</RefLink>
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