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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000635</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0006358</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Case Report</ArticleType>
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      <Title language="de">Pflege-, Ausbildungsberufe und dual Studierende: Wichtige (neue) Kundschaft&#63;</Title>
      <TitleTranslated language="en">Care workers, trainees, and dual students: Important (new) customers&#63;</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>H&#228;rter</LastnameHeading>
          <Firstname>Dagmar</Firstname>
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        <Address>SUB G&#246;ttingen, Bereichsbibliothek Medizin, Robert-Koch-Str. 40, 37075 G&#246;ttingen, Deutschland<Affiliation>SUB G&#246;ttingen, Bereichsbibliothek Medizin, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>dhaerter&#64;sub.uni-goettingen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">medical library</Keyword>
      <Keyword language="en">nursing professions</Keyword>
      <Keyword language="en">healthcare professions</Keyword>
      <Keyword language="en">training</Keyword>
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      <Keyword language="de">Pflegeberufe</Keyword>
      <Keyword language="de">Gesundheitsberufe</Keyword>
      <Keyword language="de">Ausbildung</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Linz 2025</SectionHeading>
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      <DatePublished>20251219</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>25</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Linz 2025: Synergien schaffen: Informationswissenschaften und Medizin im Dialog</IssueTitle>
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    <ArticleNo>22</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Wie wir alle wissen, sind die Herausforderungen gigantisch, vor denen unser Gesundheitssystem steht, angefangen bei der immer &#228;lter werdenden Bev&#246;lkerung bis zum Fachkr&#228;ftemangel. Vor allem die Besch&#228;ftigten im Pflegebereich sind in den letzten Jahren besonders in den Fokus der Aufmerksamkeit ger&#252;ckt. Aber auch andere Berufe im Gesundheitssektor werden immer wichtiger und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Artikel zeigt als Bericht aus der Bereichsbibliothek Medizin (BBM) der Nieders&#228;chsischen Staats- und Universit&#228;tsbibliothek G&#246;ttingen (SUB), wie diese Berufsgruppen als (Neu)Kundschaft gesehen und behandelt werden und welche Synergieeffekte es bereits gibt, um vor allem auf der Verwaltungsebene Kr&#228;fte zu b&#252;ndeln und so einen Mehrwert f&#252;r alle zu schaffen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>As we all know, the challenges facing our healthcare system are enormous, ranging from an aging population to a deficit of qualified staff. In recent years, employees in the nursing sector have been the focus of particular attention. However, other professions in the healthcare sector are also becoming increasingly important and gaining in significance. This article, based on a report from the G&#246;ttingen Medical Library, shows how these professional groups are viewed and treated as (new) customers and what synergies already exist, particularly at the administrative level, to pool resources and thus create added value for all.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Einleitung" linked="yes">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Der Artikel basiert auf dem Vortrag, den die Autorin im Rahmen der AGMB-Jahrestagung 2025 am 23. September in Linz gehalten hat. Passend zum Motto der Tagung soll hier dargestellt werden, wie das Team der Medizinbi<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>liothek G&#246;ttingen die immer wichtigere (Neu)Kundschaft der Dualen Studieng&#228;nge sowie der Pflege- und Ausbildungsberufe mit Angeboten unterst&#252;tzt und welche Wege der Zusammenarbeit mit den Leitungsebenen bereits existieren. Ein kleiner Ausblick am Ende zeigt weitere M&#246;glichkeiten auf, Synergieeffekte zu schaffen. Die Informationen zum Vortrag stammen aus zwei Interviews, die mit der Leiterin der Bildungsakademie der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen (UMG) und mit Vertreterinnen der Pflegedirektion der UMG im Fr&#252;hjahr 2025 gef&#252;hrt wurden.</Pgraph><Pgraph>In G&#246;ttingen existieren drei komplexe Bereiche bzw. Einrichtungen, in denen sich die Pflege- und Ausbildungsbe<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>ufe sowie die dual Studierenden wiederfinden:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die Bildungsakademie</ListItem><ListItem level="1">Die Pflegedirektion</ListItem><ListItem level="1">Der Gesundheitscampus</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Die Bildungsakademie" linked="yes">
      <MainHeadline>Die Bildungsakademie</MainHeadline><Pgraph>Die Bildungsakademie vereint alle Ausbildungsberufsbil<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>er im medizinischen Bereich sowie die Fort- und Weiterbildungsangebote der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen unter einem Dach. Dieses Modell gibt es seit ca. <TextGroup><PlainText>10 J</PlainText></TextGroup>ahren. Die Bildungsakademie geh&#246;rt zum Vorstand der UMG und hier zum Bereich der Krankenversorgung. Tr&#228;ger ist die Universit&#228;tsmedizin.</Pgraph><Pgraph>Zur Einrichtung geh&#246;ren die Ausbildungs- und Pflegesch<TextGroup><PlainText>u</PlainText></TextGroup>len und die gro&#223;e Abteilung Fort- und Weiterbildung:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Schule f&#252;r An&#228;sthesietechnische und Operationstechnische Assistenz</ListItem><ListItem level="1">Berufsfachschule Pflege</ListItem><ListItem level="1">Schule f&#252;r Logop&#228;die</ListItem><ListItem level="1">Schule f&#252;r Physiotherapie</ListItem><ListItem level="1">MT-Schule Laboratoriumsanalytik</ListItem><ListItem level="1">MT-Schule Radiologie</ListItem><ListItem level="1">MT-Schule Funktionsdiagnostik</ListItem><ListItem level="1">Fort- und Weiterbildung</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Auf der Webseite <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.umg.eu&#47;einrichtungen&#47;zentrale-einrichtungen-der-krankenversorgung&#47;bildungsakademie&#47;">https:&#47;&#47;www.umg.eu&#47;einrichtungen&#47;zentrale-einrichtungen-der-krankenversorgung&#47;bildungsakademie&#47;</Hyperlink> sind die Angebote der Bildungsaka<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>emie kumuliert und &#252;bersichtlich zusammengestellt. In 2026 soll sogar noch ein weiterer Ausbildungsberuf dazukommen, die Pflegeassistenz, der dann mit <TextGroup><PlainText>1,5 A</PlainText></TextGroup>usbildungsjahren erheblich k&#252;rzer sein wird als die anderen Ausbildungen.</Pgraph><Pgraph>Die Bildungsakademie bekommt ein Gesamtbudget, das von der Leiterin verwaltet wird. Investitionen werden mit dieser und der jeweiligen Schulleitung abgesprochen. Ausbildungen werden &#252;ber die Krankenkassen refinanziert. Die Einrichtung bietet Pl&#228;tze f&#252;r 600 Auszubildende, wobei ca. 236 Personen insgesamt f&#252;r alle Gesundheitsberufe jedes Jahr nachr&#252;cken. Besonders im Pflegeb<TextGroup><PlainText>e</PlainText></TextGroup>reich gibt es zu wenig Bewerbungen, in anderen Ausbildungsberufen dagegen regelm&#228;&#223;ig zuviel, z.B. in der Logop&#228;die oder der Physiotherapie. Perspektivisch soll die Zahl der Ausbildungspl&#228;tze f&#252;r diese beiden Bereiche auch noch erh&#246;ht werden, Kapazit&#228;ten sind daf&#252;r vorhanden. In der Einrichtung arbeiten 75 Besch&#228;ftigte in Voll- und Teilzeit.</Pgraph><Pgraph>Es werden diverse Ma&#223;nahmen durchgef&#252;hrt, um die Ausbildungsberufe m&#246;glichst attraktiv zu machen, so gibt es z.B. &#8222;Extra Deutsch&#8220; f&#252;r angeworbene Pflegekr&#228;fte aus dem Ausland, Lerncoaching und (psycho-)soziale Beratung, um die jungen Leute zu unterst&#252;tzen. Es geht hier also um eine zahlenm&#228;&#223;ig gro&#223;e Gruppe und damit um viel potentielle (neue) Kundschaft&#33; </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Die Pflegedirektion" linked="yes">
      <MainHeadline>Die Pflegedirektion</MainHeadline><Pgraph>Bei der Pflegedirektion handelt es sich um die Leitungsebene vom sog. &#8222;Pflegefunktionsdienst&#8220;. Es ist die Abteilung innerhalb der UMG, die f&#252;r das fertig ausgebildete Pflegepersonal zust&#228;ndig ist und man k&#252;mmert sich dort um alle Besch&#228;ftigten, die ihre Ausbildung im Pflegeb<TextGroup><PlainText>e</PlainText></TextGroup>reich abgeschlossen haben. Die Pflegedirektion geh&#246;rt wie die Bildungsakademie zum Bereich Krankenversorgung. Das Budget wird direkt vom Vorstand der UMG zugeteilt bzw. es wird mit dem Vorstand besprochen, welche Summen ben&#246;tigt werden. Insgesamt umfasst diese Abteilung ca. 2.400 Besch&#228;ftigte &#8222;in Arbeitsleistung&#8220;, also Personen, die in einem aktiven Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis stehen, nicht beurlaubt oder krank sind o.&#228;. Diese Besch&#228;ftigten arbeiten auf 93 Stationen und in 32 Fachb<TextGroup><PlainText>e</PlainText></TextGroup>reichen, 56&#37; der Mitarbeitenden arbeiten in Teilzeit. Wie gro&#223; die Abteilung tats&#228;chlich ist, l&#228;sst sich gut am Organigramm ablesen: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;pflege.umg.eu&#47;ueber-uns&#47;team&#47;">https:&#47;&#47;pflege.umg.eu&#47;ueber-uns&#47;team&#47;</Hyperlink></Pgraph><Pgraph>Pflegedirektion und Bildungsakademie arbeiten sehr eng zusammen, was gerade in Zeiten von schwierigen Bewerberlagen unerl&#228;sslich ist. So m&#252;ssen alle Auszubildenden der Bildungsakademie im Bereich Pflege ein Arbeitsplatzangebot bekommen &#8211; was 80&#37; der jungen Pflegekr&#228;fte dann auch annehmen und so nahtlos von einer Abteilung des Hauses in die andere wechseln k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Man bem&#252;ht sich mit unterschiedlichen Anreizen darum, das Personal zu halten und so auch die Attraktivit&#228;t des Arbeitgebers zu steigern. So gibt es z.B. das Angebot einer &#8222;Einspringpr&#228;mie&#8220;, wenn kurzfristig Dienste &#252;bernommen werden, womit die Besch&#228;ftigten eine signifikante Zulage pro Schicht bekommen k&#246;nnen. Au&#223;erdem hat man das Modell &#8222;FlexiZeit&#8220; eingef&#252;hrt. Hiermit k&#246;nnen die Besch&#228;ftigten Arbeitszeit sammeln und ansparen, um dann eine entsprechend lange Auszeit zu nehme<TextGroup><PlainText>n, wobei alle Sozia</PlainText></TextGroup>labgaben weitergezahlt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Der Gesundheitscampus" linked="yes">
      <MainHeadline>Der Gesundheitscampus</MainHeadline><Pgraph>Der Gesundheitscampus (GCG) ist eine Kooperation der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen und der HAWK Hochschule f&#252;r angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim&#47;Holzminden&#47;G&#246;ttingen, Fakult&#228;t Ingenieurwissenschaft<TextGroup><PlainText>en u</PlainText></TextGroup>nd Gesundheit. Die Aufnahme des Lehrbetriebs erfolgte im WS 2016&#47;2017.</Pgraph><Pgraph>Der GCG b&#252;ndelt die Dualen Studieng&#228;nge unter einem Dach:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Duale Pflege</ListItem><ListItem level="1">Therapiewissenschaften</ListItem><ListItem level="1">Soziale Arbeit</ListItem><ListItem level="1">Medizintechnik</ListItem><ListItem level="1">Hebammenwissenschaften</ListItem><ListItem level="1">Orthobionik</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Der Gesundheitscampus bildet unweit der G&#246;ttinger Innenstadt und einige Hundert Meter vom Hauptgeb&#228;ude der Universit&#228;tsmedizin entfernt einen eigenen kleinen Mikrokosmos, der noch nicht so stark in der Aufmerksamkeit im Hinblick auf neue Nutzendengruppen stand. Das Bibliotheksteam hatte bisher lediglich im Rahmen von F&#252;hrungen mit den Hebammen zu tun. </Pgraph><Pgraph>Aber auch hier k&#246;nnte ein recht gro&#223;er Personenkreis abgeholt werden, da die Gesundheitsberufe immer mehr akademisiert werden. Damit m&#252;ssen sich auch diese Berufsgruppen zunehmend mit wissenschaftlich<TextGroup><PlainText>en Frag</PlainText></TextGroup>estellungen besch&#228;ftigen und das wissenschaftliche Arbeiten wird relevanter, so dass sich hier ebenfalls viel potentielle neue Kundschaft ergeben k&#246;nnte.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Bereits bestehende Synergien" linked="yes">
      <MainHeadline>Bereits bestehende Synergien</MainHeadline><Pgraph>Nat&#252;rlich gibt es schon gemeinsame Mehrwerte und das Bibliotheksteam der BBM unterst&#252;tzt vor allem die Bildungsakademie regelm&#228;&#223;ig mit Angeboten und Services.</Pgraph><Pgraph>Allerdings besteht hier die Schwierigkeit, dass die Bibliothek offiziell keinen expliziten Auftrag hat, diese Einrichtungen mit Literatur zu versorgen, und kein extra daf&#252;r bereitgestellter Etat daf&#252;r vorhanden ist. Ebenso gibt es f&#252;r die drei Einrichtungen bisher keine zus&#228;tzlichen finanziellen Mittel, um sich an der zentralen Literaturversorgung zu beteiligen, es herrscht zu oft noch das Prinzip &#8222;jeder einzelne Bereich k&#252;mmert sich nur um die eigenen Belange&#8220;. Ein Spagat, der alle Beteiligten oft vor gro&#223;e Herausforderungen stellt. F&#252;r die Zukunft w&#228;re hier ein gemeinsames Konzept sehr w&#252;nschenswer<TextGroup><PlainText>t, um die (dig</PlainText></TextGroup>itale) Literaturversorgung auf stabile Beine zu stellen. </Pgraph><Pgraph>Allen Schwierigkeiten zum Trotz wird aber generell darauf geachtet, bei der Literaturbeschaffung m&#246;glichst immer das digitale Medium (ebook) zu erwerben, damit auc<TextGroup><PlainText>h d</PlainText></TextGroup>ie Nutzer zugreifen k&#246;nnen, die nur selten physisch in die Bibliothek kommen. Au&#223;erdem werden wo immer m&#246;glich konkrete Beschaffungsvorschl&#228;ge aus dem Literaturetat der Bibliothek erf&#252;llt, auch wenn dieser offiziell gar nicht f&#252;r Pflegeliteratur bereitgestellt wird. Dar&#252;ber hinaus werden Zeitschriftenabonnements, die von den einzelnen Abteilungen selber finanziert werden, &#252;ber die Bibliothek verwaltet, so dass den Einrichtungen der ganze Verwaltungsprozess damit abgenommen wird.</Pgraph><Pgraph>Wenn Datenbanken oder Lernplattformen lizenziert werden, was vorwiegend &#252;ber die Bibliothek erfolgt, wird dies an die Einrichtungen kommuniziert, sofern die Inhalte auch f&#252;r medizinische Ausbildungs-Berufsgruppen interessant sind. Alle Angebote stehen &#8211; wo immer m&#246;glich &#8211; allen Besch&#228;ftigten zur Verf&#252;gung, zu denen die Auszubildenden&#47;dual Studierenden nat&#252;rlich geh&#246;ren.</Pgraph><Pgraph>Einige Angebote haben sich bereits verstetigt. Die Auszubildenden der Pflege, der OTA-Schule (Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten) und die Hebammen kommen jedes Jahr zu einer Bibliotheksf&#252;hrung samt Kurzeinf&#252;hrung in die Literaturrecherche in die Bibliothek, was &#252;ber die Ausbildungsleitenden koordiniert wird. Und die Zusammenarbeit hat sich seit einiger Zeit noch intensiviert. So werden jetzt Erkl&#228;r-Videotutorials speziell angepasst f&#252;r Pflegedirektion und Bildungsakademie erstellt, vor allem zum Thema Nutzung der eRessourcen, denn das Bibliotheksteam muss immer wieder feststellen, dass das gro&#223;e Angebot von Datenbanken, elektronischen Zeitschriften, Lernplattformen und ebooks erstens viel zu wenig bekannt ist und zweitens vor allem nicht bekannt ist, wie man diese Angebote von au&#223;erhalb des Campusnetzes nutzen kann.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Weitere M&#246;glichkeiten, Synergien zu schaffen" linked="yes">
      <MainHeadline>Weitere M&#246;glichkeiten, Synergien zu schaffen</MainHeadline><Pgraph>Optimieren und Verbessern geht immer: das Bibliotheksteam kann noch mehr an der Kommunikation arbeiten und diese weiter ausbauen, damit die Bibliothek mit ihren Angeboten bei den Nutzenden noch pr&#228;senter wird. Die Bibliothek soll m&#246;glichst von allen Angeh&#246;rigen der UMG als Schnittstelle zwischen Fakult&#228;t und SUB wahrgenommen werden, z.B. bei der Anbestellung von Zeitschriften oder bei der Lizenzierung von Datenbanken oder Lerntools. Das verwaltungstechnische Prozedere sollte dabei ausschlie&#223;lich von der Bibliothek &#252;bernommen werden, um b&#252;rokratische Schleifen zu vermeiden, die Lizenzierung von doppelten Inhalten auszuschlie&#223;en etc.</Pgraph><Pgraph>Au&#223;erdem soll die Bibliothek noch st&#228;rker als <Mark1>die</Mark1> zentrale Einrichtung f&#252;r Literaturbestellung wahrgenommen werden, damit nicht einzelne Einrichtungen innerhalb der UMG Medien nur f&#252;r sich alleine beschaffen. Alle Anschaffungen zur Literatur- und Informationsversorgung sollten f&#252;r alle Nutzendengruppen an einer Stelle geb&#252;ndelt erfolgen und zug&#228;nglich gemacht werden (falls es Printm<TextGroup><PlainText>edie</PlainText></TextGroup>n sind) bzw. als elektronische Ressource lizenziert werden, so dass sie von &#252;berall aus nutzbar sind.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Fazit" linked="yes">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Bei einigen Personengruppen der medizinischen Ausbildungsberufe und auch bei verschiedenen Abteilungen innerhalb der drei gro&#223;en Einrichtungen&#47;Organisationseinheiten Bildungsakademie, Pflegedirektion und Gesundheitscampus ist die BBM durchaus schon als Dienstleisterin pr&#228;sent. Aber es gibt in vielen Bereichen noch Luft nach oben, gerade was eine schlanke und effiziente Literaturbeschaffung oder die Bekanntmachung der Angebote im physischen Raum angeht. Denn vielen Auszubildenden ist z.B. gar nicht klar, dass sie den Lernort Bibliothek nat&#252;rlich genauso nutzen d&#252;rfen wie die Studierenden. </Pgraph><Pgraph>Es muss stetig an der Kommunikation (weiter)gearbeitet werden, was durchaus etwas Aufwand und M&#252;he bedeutet, sich aber letztendlich lohnt, da die Angebote und Services durchweg immer sehr dankbar und positiv aufgenommen werden. Das Bibliotheksteam wird sich stetig weiter bem&#252;hen, dass physischer und digitaler Raum mit den dazugeh&#246;rigen Dienstleistungen einen festen Platz im vollen Alltag der medizinischen Ausbildungsberufe bekommt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Anmerkung" linked="yes">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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