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    <ArticleType>Tagungsbericht</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;AGMB 2024: Den Wandel steuern&#8220;. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 16. bis 18. September in Mainz</Title>
      <TitleTranslated language="en">&#8220;AGMB 2024: Shaping the change&#8221;. Annual meeting of the German Medical Library Association (AGMB), September 16 to 18, 2024 in Mainz</TitleTranslated>
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          <Lastname>Hable</Lastname>
          <LastnameHeading>Hable</LastnameHeading>
          <Firstname>Sieglinde</Firstname>
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          <AcademicTitle>Mag.a</AcademicTitle>
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        <Address>Fakult&#228;tsbibliothek f&#252;r Medizin, Johannes Kepler Universit&#228;t Linz, Altenberger Str. 69, 4040 Linz, &#214;sterreich<Affiliation>Fakult&#228;tsbibliothek f&#252;r Medizin, Johannes Kepler Universit&#228;t Linz, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>sieglinde.hable&#64;jku.at</Email>
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      <Keyword language="en">German Medical Library Association</Keyword>
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      <Keyword language="en">annual meeting 2024</Keyword>
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      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Mainz 2024</SectionHeading>
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    <DatePublished>20241218</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>24</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Mainz 2024: Den Wandel steuern - Medizininformation effizient.digital.innovativ</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>29</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>&#8222;AGMB 2024. Den Wandel steuern &#8211; Medizininformation effizient.di<TextGroup><PlainText>git</PlainText></TextGroup>al.innovativ&#8220; lautete das diesj&#228;hrige Motto f&#252;r die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen e.V. (AGMB). Die Tagung fand vom 16. bis 18. September in der Universit&#228;tsmedizin Mainz statt. Der fachliche Fokus lag in diesem Jahr auf dem Einsatz von K&#252;nstlicher Intelligenz, Transformationsvertr&#228;gen, OPLs und Forschungsunterst&#252;tzung.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>&#8220;AGMB 2024: Shaping the change &#8211; Health information efficient.digi<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>al.innovative&#8221; was the theme of the annual conference of the German Medical Library Association (AGMB), held in Mainz from September 16 to 18, 2024. The annual meeting was organized by the University Medicine of Mainz. The focus this year was on the use of artificial intelligence, transformation contracts, OPLs and research support.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Montag, 16.09.2024">
      <MainHeadline>Montag, 16.09.2024</MainHeadline><SubHeadline>Fortbildungsworkshop: Pubmed XML</SubHeadline><Pgraph>Der Er&#246;ffnungstag startete mit dem Fortbildungsworkshop Pubmed XML. Referent war Manu Raster vom Institut f&#252;r Neuropathologie am Universit&#228;tsklinikum M&#252;nster. Im Workshop wurden in der kleinen Gruppe praktische F&#228;higkeiten zum Umgang mit PubMed in XML erlernt und diskutiert. </Pgraph><SubHeadline>Er&#246;ffnung und Festvortrag</SubHeadline><Pgraph>Die Vorstandsvorsitzende der AGMB, <Mark1>Dr. Claudia Jirausch</Mark1>, er&#246;ffnete wie schon in den Vorjahren die Jahrestagung in Mainz. In ihrer Begr&#252;&#223;ung dankte sie allen Teilnehmenden, dem Ortskomitee, allen Firmen und Sponsoren sowie allen weiteren Personen, die mit ihrem Beitrag zum Gelingen der Tagung beigetragen haben. <Mark1>Dr. Michael Hansen</Mark1>, Direktor der Universit&#228;tsbibliothek Mainz richtete seinerseits freundliche Gru&#223;worte an die Teilnehmenden der Tagung. Er legte seinen Schwerpunkt vor allem auf den Punkt Personalgewinnung an der UB Mainz.</Pgraph><Pgraph>Den <Mark1>Festvortrag</Mark1> hielt <Mark1>Univ.-Prof. Dr. Michael Urschitz</Mark1> zum Thema <Mark1>&#8222;Schulprobleme von Kindern mit chronischen Krankheiten&#8220;</Mark1>. Der Anteil chronisch kranker Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler nimmt seit Jahren aufgrund epidemiologischer, sozialer und medizinischer Faktoren zu. Bildungseinrichtungen und das Schulpersonal stehen daher vor der Herausforderung, diese Kinder und Jugendlichen angemessen und bedarfsgerecht zu unterst&#252;tzen. <TextGroup><PlainText>Prof. U</PlainText></TextGroup>rschitz stellte eine eigene Studie vor, in der Sch&#252;ler&#42;innen der Region Mainz &#252;ber mehrere Jahre beobachtet wurden und ihre schulischen Leistungen und ihr Gesundheitszustand in Beziehung gesetzt wurden. Er ging zum Beispiel auf die Unterschiede in den Schulf&#228;chern ein und zeigte die Bandbreite der Auspr&#228;gung von chronischen Krankheiten auf.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Sabine Hoyer </Mark1>und<Mark1> Dr. Stefanus Schweizer</Mark1> aus der Gastgeber-Bibliothek in Mainz gestalteten den lokalen Beitrag unter dem Titel <Mark1>&#8222;Empowering Users&#8220;: Angebote und Beratung der Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin Mainz f&#252;r Studium</Mark1>, Weiterbildung und Forschung. Im Vortrag wurde erl&#228;utert, wie die Bereichsbibliothek der Universit&#228;tsmedizin Mainz durch spezialisierte Kurse und Beratungsangebote Forschende, Studierende und Lehrende in der Medizin unterst&#252;tzt. Besonders hervorgehoben wurde, dass durch die wachsende Akademisierung der Gesundheitsberufe auch der Bedarf an wissenschaftlicher Weiterbildung stetig zunimmt und die Bibliothek gezielt auf diese Entwicklung reagiert. Es wurde auch auf die unterschiedlichen hohen Arbeitsaufw&#228;nde und die variable Nachfrage nach den Kursen eingegangen.</Pgraph><SubHeadline>Arbeitskreise</SubHeadline><SubHeadline2>AK der Krankenhausbibliotheken</SubHeadline2><Pgraph>Unter der Leitung von <Mark1>Dr. Christian Vogel</Mark1> (Ordensklinikum Linz) nahmen 19 Mitglieder sowie zwei G&#228;ste an der Sitzung des Arbeitskreises f&#252;r Krankenhausbibliotheken teil. Ein zentrales Thema in der zweist&#252;ndigen Sitzung war die Plattform AMBOSS, deren Nachfrage weiterhin hoch ist. Allerdings steigen auch die Preise daf&#252;r und die Verhandlungen gestalten sich zunehmend schwierig. <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup> konnte bislang keinen Konsortialvertrag erreichen. Ein weiteres Thema war LIVIVO, insbesondere hinsichtlich Verf&#252;gbarkeit deutschsprachiger Quellen im Bereich Pflegewissenschaften. ZB MED r&#228;umte ein, dass hier ein Bedarf besteht, jedoch nicht im Rahmen des Stiftungsauftrags gedeckt werden kann. Die AK-Teilnehmer&#42;innen wurden ermutigt, diesen Bedarf schriftlich bei ZB MED anzumelden. Die erneuerte Website von SpringerLink wurde ebenfalls diskutiert. Die Teilnehmer&#42;innen beklagten den Verlust beliebter Funktionen, wie etwa die klare Anzeige lizenzierter Volltexte einer Institution. Eine L&#246;sung seitens SpringerLink steht noch aus. Die Relevanz der Datenbank Carelit wurde in Frage gestellt, da die Performance als unzureichend empfunden wird. Trotz dieser Bedenken wurde &#252;berlegt, den Anbieter zur AGMB-Tagung einzuladen. Des Weiteren wurden positive Erfahrungen zu Thieme CNE.online ausgetauscht. Auch die Vor- und Nachteile von institutionellen Site-Lizenzen im Vergleich zu Einzellizenzen wurden er&#246;rtert. Abschlie&#223;end wurde das Thema Personalgewinnung und -entwicklung in Krankenhausbibliotheken angesprochen, das am Folgetag weiter diskutiert werden sollte.</Pgraph><SubHeadline2>AK der Medizinbibliotheken an Hochschulen</SubHeadline2><Pgraph><Mark1>Volker Braun</Mark1> von der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim moderierte den Arbeitskreis der Medizinbi<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>liotheken an Hochschulen. Diskussionspunkte waren die folgenden Themen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">ILV und elektronische Direktlieferung (Austausch)</ListItem><ListItem level="1">KI-Tools (Austausch)</ListItem><ListItem level="1">AMBOSS vs. via medici</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Hinsichtlich ILV wurde in Bezug auf Fallzahlen festgestellt, dass diese &#228;hnlich wie im Vorjahr liegen. Eine elektronische Direktlieferung von Kopien im Rahmen des Leihver<TextGroup><PlainText>k</PlainText></TextGroup>ehrs wurde aufgrund der starken Nachfrage diskutiert. Letztendlich musste der Austausch zu diesem Thema ohne konkretes Ergebnis vertagt werden. In Bezug auf KI-Tools lautete die Frage an die Anwesenden, wer nutzt was im Rahmen der eigenen Arbeit oder in Schulungen&#63; Das Ergebnis ist dabei noch &#252;berschaubar. Hinsichtlich Lizenzen testet die Charit&#233; Copilot von Microsoft und die UB Leipzig hat eine Jahreslizenz f&#252;r scite.ai abgeschlosse<TextGroup><PlainText>n (s</PlainText></TextGroup>iehe <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.ub.uni-leipzig.de&#47;standorte&#47;medizinnaturwissenschaften&#47;digitale-ressourcen&#47;">https:&#47;&#47;www.ub.uni-leipzig.de&#47;standorte&#47;medizinnaturwissenschaften&#47;digitale-ressourcen&#47;</Hyperlink>). An der UB Mainz gibt es drei ChatGPT-Lizenzen f&#252;r Bibliotheksmitarbeiter&#42;innen. Die Ank&#252;ndigung von KI-Funkti<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nen in Datenbanken gibt es beispielsweise schon f&#252;r Web of Science (&#8222;Research Assistant&#8220;) und Scopus (&#8222;Scopus AI&#8220;). &#220;ber die beiden gro&#223;en Lernplattformen AMBOSS und via medici (Thieme) wurde in der Vergangenheit schon &#246;fter gesprochen. Insbesondere bei Neueinsteigern stellt sich die Frage, &#8222;Was soll ich nehmen&#63;&#8220; Die Frage l&#228;sst sich nicht seri&#246;s beantworten, da beide Anbieter ein hochwertiges Produkt liefern, und letztendlich ist es f&#252;r viele Bibliotheken einfach eine Frage des pers&#246;nlichen Geschmacks. Hohe Kosten sind in beiden F&#228;llen zu tragen und vielfach wird daf&#252;r ein formelles Ausschreibeverfahren vonn&#246;ten sein. Bei via medici wurde von den Diskutierenden das Vorhandensein von Lehrb&#252;<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>hern als Vorteil gewertet. </Pgraph><SubHeadline>Offenes Format </SubHeadline><Pgraph>Auch in diesem Jahr kam das &#8222;Fishbowl&#8220;-Format zum Einsatz, diesmal allerdings unter der Ma&#223;gabe, dass alles Gesagte nur anonymisiert nach au&#223;en gegeben werden darf. Durch diese sogenannte Chatham House Rule sollte mehr Offenheit w&#228;hrend der Veranstaltung erm&#246;glicht werden. Teilnehmende hatten die M&#246;glichkeit sich dem &#8222;inner circle&#8220; anzuschlie&#223;en, um dort Erfahrungen und Meinungen auszutauschen, w&#228;hrend der &#228;u&#223;ere Kreis aufmerksam zuh&#246;rte. Die Identit&#228;t der Sprecher&#42;innen bleibt anonym, aber die Ergebnisse d&#252;rfen grunds&#228;tzlich nach au&#223;en kommuniziert werden. Unter der Moderati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsbegleitung von Petra Labriga, ZB MED, ging es in diesem Jahr um die Frage, ob der deutsche DEAL das Publikati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsverhalten in der medizinischen Forschung beeinflusst, und wenn ja, wie&#63; Die Ergebnisse wurden in einem Beitrag von Frau Labriga zusammengefasst (siehe auch Vortra<TextGroup><PlainText>g 1</PlainText></TextGroup>: Transformative Konsortialangebote f&#252;r die Medizin). </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Dienstag, 17.9.2024">
      <MainHeadline>Dienstag, 17.9.2024</MainHeadline><SubHeadline>Mitgliederversammlung der AGMB</SubHeadline><Pgraph>Die Mitgliederversammlung fand unter der Leitung von Claudia Jirausch statt. Sie bedankte sich bei allen, die sich im vergangenen Arbeitsjahr f&#252;r die AGMB engagiert hatten. Anschlie&#223;end folgte ein kurzer T&#228;tigkeitsbericht inklusive &#220;berblick &#252;ber die Finanzen. Ein besonderes Vorhaben ist die neue Website, die im kommenden Jahr ver&#246;ffentlicht werden soll. Die Vereinsrechnung und der T&#228;tigkeitsbericht wurden genehmigt und der Vorstand einstimmig entlastet. Weiterhin wurde diskutiert, wie sich die Tagung in den kommenden Jahren entwickeln soll, um attraktiv zu bleiben bzw. einen gr&#246;&#223;eren Zuspruch zu erhalten.</Pgraph><SubHeadline>Posterausstellung </SubHeadline><Pgraph>Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wurden die Themen der drei Poster in einem kurzen &#220;berblick von den Autor&#42;innen vorgestellt. Die Poster waren w&#228;hrend der gesamten Tagung im Flur ausgestellt und konnten ausgiebig begutachtet und bewertet werden. Traditionellerweise wurde der&#47;die Sieger&#42;in des Wettbewerbs am Abschlusstag gek&#252;rt (siehe: Schluss-Session). In diesem Jahr gab es Beitr&#228;ge mit den Titeln: <Mark1>&#8222;Making-of der AGMB Tagung: Vorbereitung, Organisation und Blick hinter die Kulissen&#8220;</Mark1> (Sabine Hoyer), <Mark1>&#8222;Erweitertes Angebot im Bereich der IKV der Medizinischen Bibliothek der Charit&#233; 2022&#8211;2024: Eine Analyse der Aktivit&#228;ten und Nutzer&#42;innengruppe&#8220;</Mark1> (Dr. Corinna Dressler) und <Mark1>&#8222;Eigenschaften von Datenbanken f&#252;r systematische Literaturrecherchen: Bestandsaufnahme nach einem Jahr RefHunter im Webformat&#8220;</Mark1> (Thomas Nordhausen und Julian Hirt).</Pgraph><SubHeadline>Vortr&#228;ge</SubHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>Vortrag 1: Transformative Konsortialangebote f&#252;r die Medizin: Lesen und Publizieren an medizinischen Einrichtungen jenseits von DEAL</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Petra Labriga</Mark1> von ZB MED er&#246;ffnete den Reigen der Vortr&#228;ge mit ihrem Beitrag zu Transformativen Konsortialangeboten jenseits der DEAL-Vertr&#228;ge. Die Lese- und Publikationslandschaft hat sich durch neue Modelle und Verhandlungen grundlegend gewandelt. Im Vortrag wurde ein &#220;berblick &#252;ber den aktuellen Stand der Verhandlungen f&#252;r 2025 gegeben, bestehende Angebote sowie Chancen und Herausforderungen wurden vorgestellt und neue Konzepte f&#252;r transformative und Open-Access-Konsortialvertr&#228;ge beleuchtet.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Vortrag 2: Landesinitiative openaccess.nrw</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Dr. Sebastian Benz</Mark1> von der Universit&#228;tsbibliothek Duisburg-Essen stellte im zweiten Vortrag des Tages die Landesinitiative openaccess.nrw vor. Deren erkl&#228;rtes Ziel ist es, Open Access in der nordrhein-westf&#228;lischen Hochschullandschaft sichtbarer zu machen und zu verstetigen. Basierend auf einer Bedarfserhebung unter Forschenden m&#246;chte man eine Wissensbasis und eine Anlaufstelle f&#252;r rechtliche Fragen sowie eine zentrale Publikationsinfrastruktur f&#252;r Journals aufbauen. Im Vortrag ging es um ganz praktische Angebote, so zum Beispiel seit Juli 2022 die M&#246;glichkeit f&#252;r s&#228;mtliche Hochschulbibliotheken in NRW, OJS kostenfrei zentral hosten zu lassen, sowie verschiedene Support- und Beratungsangebote durch die Landesin<TextGroup><PlainText>it</PlainText></TextGroup>iative in Anspruch zu nehmen. </ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Kurzvortr&#228;ge</SubHeadline><Pgraph>Nach der Mittagspause konnten sich die Teilnehmer&#42;innen in gewohnter Weise &#252;ber die Produktvielfalt bei den teilnehmenden Firmen informieren. Insgesamt <Mark1>acht Product Reviews</Mark1> konnte man &#252;ber den Nachmittag verteilt im H&#246;rsaal ansehen. Parallel trafen sich die Teilnehmenden aus den Bibliotheken und vertretenen Firmen ungezwungen zu Gespr&#228;chen am Buffet oder an den St&#228;nden. Dazwischen war ein Zeitfenster f&#252;r drei Kurzvortr&#228;ge reserviert. </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>Kurzvortrag 1: WEITER WISSEN. Mit uns.</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Ulrike Ostrzinski</Mark1>, ZB MED, pr&#228;sentierte die zu Jahresbeginn 2024 gestartete Kampagne &#8222;WEITER WISSEN. Mit uns.&#8220; Sie inspirierte die Zuh&#246;renden, sich intensiver mit der Kampagne auseinanderzusetzen und f&#252;r die eigenen H&#228;user und Veranstaltungen nachzunutzen. Ziel der Kampagne ist es, die zentrale Rolle von Bibliotheken als Motor f&#252;r eine offene Wissenschaft und Gesellschaft sichtbarer zu machen und sie der &#214;ffentlichkeit zu vermitteln. Auf Plakaten, Webbannern, Social-Media-Posts und mit Unterst&#252;tzung zahlreicher renommierter Personen aus Wissenschaft, Politik und Kultur kann und soll sie von allen wissenschaftlichen Bibliotheken individuell und trotzdem gemeinsam genutzt werden. </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Kurzvortrag 2: Drug Overviews: Ein wirkstoffzentriertes Recherchetool von PubPharm</Mark1><LineBreak></LineBreak>Mit dem PubPharm-Tool Drug Overviews k&#246;nnen strukturierte &#220;bersichten zu einer bioaktiven Substanz erzeugt werden. Basierend auf Machine-Learning-Technologien erhalten Nutzende extrahierte Informationen zu einem Wirkstoff aus der aktuellen Fachliteratur, u.a. zum Indikationsgebiet, zu Targets, Arzneifor<TextGroup><PlainText>m</PlainText></TextGroup>en und Labormethoden. Der Kurzvortrag wurde von <Mark1>Dr. Christina Draheim</Mark1> von der Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig gehalten. Die UB und das Institut f&#252;r Informationssysteme der TU Braunschweig sind f&#252;r die Rechercheplattform PubPharm an der Entwicklung von &#8222;Drug Overviews&#8220; beteiligt. </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Kurzvortrag 3: Beyond Access: New Ideas to survive APCs, AI, predatory publishing and a changing world&#8230;</Mark1><LineBreak></LineBreak>Ein allj&#228;hrlicher Fixpunkt auf der AGMB-Tagung ist ein satirischer Beitrag von <Mark1>Dr. Christian Vogel</Mark1> vom Ordensklinikum Linz (Ober&#246;sterreich). In gewohnt launiger Manier pr&#228;sentierte er &#8222;neue Ideen, wie Bibliotheken APCs, K&#252;nstliche Intelligenz, Predatory Publishing und &#252;berhaupt eine sich &#228;ndernde Welt &#252;berleben k&#246;nnen.&#8220; In einer ziemlich d&#252;ster gezeichneten Bibliothekszukunft, die von den r&#252;cksichtslosen Gewinninteressen neumodischer Open-Access-Verlage und von pr&#228;potenten KI-Systemen getrieben wird, gab es am Ende seines Beitrags einen L&#246;sungsvorschlag, der doch einen sehr erfreulichen Lichtblick bot: All unsere Lieblingsverlage k&#246;nnen gerettet und damit auch die Zukunft der AGMG-Tagung sichergestellt werden. <TextGroup><PlainText>&#8211; Puh&#33;</PlainText></TextGroup> Gerade noch mal gut gegangen&#33;</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Mittwoch, 18.9.2024">
      <MainHeadline>Mittwoch, 18.9.2024</MainHeadline><SubHeadline>Vortr&#228;ge</SubHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>Vortrag 3: Hinfallen, Aufstehen und Krone richten &#8211; vom Umgang mit Gegenwind, R&#252;ckschl&#228;gen und Misserfolgen</Mark1><LineBreak></LineBreak>In der ersten Session am Mittwoch ging es um ganz praktische Einblicke in den Bibliotheksalltag. <Mark1>Dagmar H&#228;rter</Mark1> pr&#228;sentierte ihre Erfahrungen aus den Versuchen zur Umgestaltung des Standortes Bereichsbibliothek Medizin an der SUB G&#246;ttingen. Sie hatte sich in den vergangenen Monaten sehr f&#252;r eine bessere Nutzbarkeit der R&#228;umlichkeiten eingesetzt und berichtete &#252;ber den aktuellen Stand der Projekte und insbesondere &#252;ber Hindernisse, die es zu &#252;berwinden galt. Ihr Vortrag war ein Update zu einem fr&#252;heren AGMB-Tagungsbeitrag. </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Vortrag 4: Buch f&#252;r Buch: Schritt f&#252;r Schritt zur Renaissance einer vergessenen Bibliothek</Mark1><LineBreak></LineBreak>Der n&#228;chste Beitrag besch&#228;ftigte sich ebenfalls mit Erfahrungen aus der t&#228;glichen Praxis. <Mark1>Julia Letow</Mark1> informierte anschaulich dar&#252;ber, wie sich die Bibliothek am Institute for Medical Humanities des Universit&#228;tsklinikums Bonn entwickelt hat. Seit sieben Jahren wird an der umfassenden Erneuerung der Bibliothek gearbeitet, um eine wertvolle Sammlung nachhaltig zu revitalisieren. Dabei wurden veraltete Strukturen abgeschafft, damit ein zeitgem&#228;&#223;es Konzept Platz greifen konnte. </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Vortrag 5: Bibliothek der Dinge f&#252;r Medizinische Bibliotheken</Mark1><LineBreak></LineBreak>&#220;ber die &#8222;Bibliothek der Dinge&#8220; an der ULB M&#252;nster sprach <Mark1>Dr. Nils Beese</Mark1> im n&#228;chsten Vortrag. Dieses innovative Konzept als integraler Bestandteil einer medizinischen Bibliothek erg&#228;nzt herk&#246;mmliche Lehrme<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>hoden praxisnah, indem es Studierenden erm&#246;glicht, medizinische Ger&#228;te und &#220;bungsgegenst&#228;nde kostenfrei auszuleihen und in einem sicheren Umfeld ihre praktischen Fertigkeiten zu vertiefen. In enger Zusammenarbeit mit der Fachschaft gibt es z.B. Naht-Trainings oder es k&#246;nnen Zahnsets ausgeliehen werden. </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Vortrag 6: KI-Tools f&#252;r Literaturrecherche und Datenextraktion</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Volker Braun</Mark1> von der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim diskutierte den Einsatz von KI-Tools f&#252;r die Literaturrecherche und Datenextraktion mit den jeweiligen Chancen und Herausforderungen, und ermutigte die Zuh&#246;rer&#42;innen, selbst auch KI-Tools auszuprobieren. Im Kern seines Produkt-Vergleichs ging es darum, dass im Ergebnis einer Literaturrecherche nur wenige, aber &#8222;gute&#8220; Treffer angezeigt werden. Zu den vorgestellten Tools geh&#246;ren Connected Papers, ResearchRabbit, Elicit und SciSpace.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Schluss-Session</SubHeadline><Pgraph>Den Abschluss fand die Tagung in der Schluss-Session. Zun&#228;chst berichteten Dr. Marc von Gernler und Dr. Corinna Dressler von den Aktivit&#228;ten der AG-EBM im vergangenen Jahr sowie vom durchgef&#252;hrten Treffpunkt im Rahmen der Tagung. Lorena Cascant Ortolano wurde turnusgem&#228;&#223; als Sprecherin der AG-EBM abgel&#246;st, Corinna Dressler folgt ihr f&#252;r die kommenden drei Jahre. </Pgraph><Pgraph>Lorena Cascant Ortolano und Dr. Helge Kn&#252;ttel zeigten Eindr&#252;cke von der diesj&#228;hrigen EAHIL-Tagung in Riga und baten um Abstimmung f&#252;r den vakanten Platz im EAHIL Council f&#252;r Deutschland.</Pgraph><Pgraph>Lea Schindler fasste im Anschluss die Entwicklungen bei ZB MED kurz zusammen. </Pgraph><Pgraph>Der diesj&#228;hrige Preis im Rahmen des <Mark1>Leuchtturmwettbe</Mark1><TextGroup><Mark1>w</Mark1></TextGroup><Mark1>erbes</Mark1> ging an die <Mark1>UB Augsburg, Teilbibliothek Medizin</Mark1>. Die Mitarbeitenden haben ein Escape Game zum Forschungsdatenmanagement f&#252;r den deutschsprachigen Raum adaptiert. <Mark1>Michaela Bei&#223;ler</Mark1> pr&#228;sentierte das Projekt und lie&#223; das Publikum direkt mitr&#228;tseln. </Pgraph><Pgraph>Der <Mark1>Posterpreis</Mark1> ging in diesem Jahr an <Mark1>Sabine Hoyer</Mark1> f&#252;r die zusammenfassende Darstellung der AGMB-Tagungsvorbereitung. </Pgraph><Pgraph>Mit einem abschlie&#223;enden Dank an das Ortskomitee in Mainz beendete die AGMB-Vorsitzende Claudia Jirausch offiziell die Tagung 2024. </Pgraph><Pgraph>Die n&#228;chste Tagung findet vom 22.9. bis 24.9.2025 in Linz, Ober&#246;sterreich, statt. Gastgeberin ist die Fakult&#228;tsbibliothek f&#252;r Medizin an der Johannes Kepler Universit&#228;t Linz. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Rahmenprogramm">
      <MainHeadline>Rahmenprogramm</MainHeadline><Pgraph>Am Montag Vormittag hatten die bereits eingetroffenen Teilnehmer&#42;innen die M&#246;glichkeit, am Rahmenprogramm teilzunehmen. Zur Auswahl standen eine interessante F&#252;hrung durch das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) und eine ebenso spannende Stadtf&#252;hrung durch das &#8222;goldene Mainz&#8220; mit seinen bedeutendsten Sehensw&#252;rdigkeiten. Die touristischen Programmpunkte konnten von den Tagungsteilnehmer&#42;innen traditionellerweise auch noch am Mittwoch nach Veranstaltungsschluss besucht werden. </Pgraph><Pgraph>Der erste Tag der Jahrestagung endete mit einem geselligen Beisammensein in der Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin. In ungezwungener Atmosph&#228;re und bei einem k&#246;stlichen Buffet im Personalkasino konnten sich die Teilnehmenden austauschen und sehr guten regionalen Wein genie&#223;en. Gastgeber Stefanus Schweizer und seine Kollegin Sabine Hoyer hatten sich dazu eigens je eine besondere Weinempfehlung einfallen lassen. Dar&#252;ber hinaus boten sie F&#252;hrungen in ihrer Bibliothek an, deren Lesesaal erst k&#252;rzlich eine sehr gelungene Renovierung erfahren hatte. </Pgraph><Pgraph>Das diesj&#228;hrige Konferenzdinner fand auf den Kupferbergterrassen im gleichnamigen Restaurant &#8222;Kupferberg&#8220; statt. In edlem Ambiente und bei hervorragendem Essen konnten die Tagungsteilnehmer&#42;innen nach einem langen und interessanten Arbeitstag entspannt mit Kolleg&#42;innen und Firmenvertreter&#42;innen plaudern, lachen und hervorragenden Wein aus dem lokalen Mainzer Weinbaugebiet genie&#223;en. Selbstverst&#228;ndlich durfte auch ein Glas Sekt zum Ansto&#223;en auf eine weitere gelungene Tagung nicht fehlen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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