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    <ArticleType>Satire</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;Beyond Access: New Ideas to Survive APC, AI, Predatory Publishing and a Changing World&#8220; &#8211; eine Nachbesprechung mit ChatGPT</Title>
      <TitleTranslated language="en">&#8220;Beyond Access: New Ideas to Survive APC, AI, Predatory Publishing and a Changing World&#8221; &#8211; a debriefing with ChatGPT</TitleTranslated>
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          <Lastname>Vogel</Lastname>
          <LastnameHeading>Vogel</LastnameHeading>
          <Firstname>Christian</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Medizinische Bibliothek der Vinzenz Gruppe, Gumpendorfer Stra&#223;e 108, 1060 Wien, &#214;sterreich<Affiliation>Medizinische Bibliothek der Vinzenz Gruppe, Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>christian.vogel&#64;vinzenzgruppe.at</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">artificial intelligence</Keyword>
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      <Keyword language="en">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="de">K&#252;nstliche Intelligenz</Keyword>
      <Keyword language="de">Publikationswesen</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Mainz 2024</SectionHeading>
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    <DatePublished>20241218</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>24</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Mainz 2024: Den Wandel steuern - Medizininformation effizient.digital.innovativ</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>20</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Dieser satirische Artikel basiert auf einem Vortrag, der im Rahmen der AGMB-Jahrestagung 2024 in Mainz gehalten wurde, und beleuchtet die zunehmende Nutzung von KI im wissenschaftlichen Publikationswesen. In einem fiktiven Gespr&#228;ch mit einer KI wird die aktuelle Situation beim wissenschaftlichen Publizieren &#8211; einschlie&#223;lich der Replikationskrise, Predatory Publishing und dem Einsatz von KI-generierten Inhalten &#8211; auf humorvolle Weise beschrieben. Der Artikel stellt provokante Fragen zur Zukunft des Publizierens und skizziert radikale L&#246;sungen, um das System zu reformieren, w&#228;hrend gleichzeitig der Verlust an Vertrauen und wissenschaftlicher Tiefe diskutiert wird.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>This satirical article is based on a presentation given at the 2024 AGMB Annual Conference in Mainz and humorously explores the usage of AI in scientific publishing. Through a fictional conversation with an AI, the current situation in scientific publishing &#8211; including the replication crisis, predatory publishing, and the rise of AI-generated content &#8211; is described with a humorous lens. The article raises provocative questions about the future of publishing and outlines radical solutions to reform the system, while discussing the loss of trust and scientific depth.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Dieser Beitrag enth&#228;lt die Aufzeichnung eines &#8222;Gespr&#228;chs&#8220; mit dem KI-System ChatGPT &#252;ber den Vortrag &#8222;Beyond Access: New Ideas to Survive APC, AI, Predatory Publishing and a Changing World&#8220; des Autors auf der AGMB-Tagung 2024 in Mainz. AGMB bezeichnet den Verein Arbeitsgemeinschaft Medizinisches Bibliothekswesen e.V. </Pgraph><Pgraph>Dem Gespr&#228;ch lag eine Audiotranskription der Vortragsaufzeichnung zugrunde. Die Inhalte wurden unver&#228;ndert &#252;bernommen und im Chat hochgeladen. Die dem Vortrag zugrundeliegende Powerpoint-Pr&#228;sentation lag ChatGPT nicht vor. Die Abbildungen und Abbildungsverweise im nachfolgenden Abschnitt wurden erg&#228;nzt, der Text aber aus dem Chatfenster unver&#228;ndert &#252;bernommen, ohne Fehler oder Inkonsistenzen zu korrigieren, nur an einer Stelle wurde ein Kommentar des Autors mit eckigen Klammern angef&#252;gt. Eingesetzt wurde die Gratisversion ChatGPT-4o (Datum 28.10.2024). Der Vortragende wird im Folgenden mit &#8222;Du&#8220; bezeichnet.</Pgraph><Pgraph>Das Abstract zum Artikel wurde im Anschluss ebenfalls von ChatGPT auf Basis des Artikelinhalts erstellt und h&#228;ndisch &#252;berarbeitet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Gespr&#228;ch mit ChatGPT">
      <MainHeadline>Gespr&#228;ch mit ChatGPT</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Du:</Mark1> </Pgraph><Pgraph>Hallo Chad&#33; Erinnerst du dich an unseren Vortrag &#252;ber den Niedergang des medizinischen Publikationswesens und der Gefahr, die davon f&#252;r unsere AGMB-Tagung ausgeht&#63; Ich habe den Teilnehmer&#42;innen ja erkl&#228;rt, dass du mir immer bei der Erstellung meiner Pr&#228;sentationen hilfst. Darf ich dich Chad nennen, wo wir doch Arbeitskol<TextGroup><PlainText>l</PlainText></TextGroup>egen im Krankenhaus sind&#63; </Pgraph><Pgraph><Mark1></Mark1><Mark1>ChatGPT:</Mark1> </Pgraph><Pgraph><Mark2>Hallo&#33; Es freut mich, dass du mich als deine Unterst&#252;tzung f&#252;r die Pr&#228;sentationen betrachtest. Du kannst mich gerne Chad nennen, wenn dir das gef&#228;llt&#33; </Mark2><ImgLink imgNo="1" imgType="inlineFigure"/> </Pgraph><Pgraph><Mark2>Zum Vortrag &#252;ber den Niedergang des medizinischen Publikationswesens und die Auswirkungen auf die AGMB-Tagung: Es klingt, als ob das ein sehr wichtiges Thema f&#252;r euch war. M&#246;chtest du, dass wir weiter an den Inhalten feilen oder bestimmte Aspekte noch weiter vertiefen, um die Relevanz f&#252;r die Teilnehmer&#42;innen klarer zu machen&#63;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Es w&#228;re toll zu erfahren, wie die Pr&#228;sentation lief und ob es bestimmte R&#252;ckfragen oder Schwerpunkte gab, die wir beim n&#228;chsten Mal noch st&#228;rker beleuchten sollten&#33;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>Du: </Mark1></Pgraph><Pgraph>Du warst ja dabei, erinnerst du dich nicht mehr&#63; Das Publikum war begeistert&#33; Kannst du die wichtigsten Themen jetzt f&#252;r unsere Leser&#42;innen zusammenfassen, die nicht vor Ort sein konnten&#63; Das kannst du doch so gut, sagt man. </Pgraph><Pgraph>&#91;Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>: Dr. Chad Tschipity&#93;</Pgraph><Pgraph><Mark1>ChatGPT: </Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark2>Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen aus dem Vortrag &#252;ber den Niedergang des medizinischen Publikationswesens, der auch auf der AGMB-Tagung besprochen wurde:</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Wissenschaftliches Publizieren im Abw&#228;rtstrend: Der Vortrag argumentierte, dass sich die Qualit&#228;t wissenschaftlicher Ver&#246;ffentlichungen verschlechtert. Dabei wurde auf historische Entwicklungen wie die &#8222;Sokal-Af</Mark2><TextGroup><Mark2>f&#228;</Mark2></TextGroup><Mark2>re&#8220; hingewiesen, in der ein gef&#228;lschter Artikel in einer wissenschaftlichen Zeitschrift ver&#246;ffentlicht wurde, um auf die Oberfl&#228;chlichkeit gewisser Disziplinen hinzuweisen. Dies wurde als ein fr&#252;hes Zeichen f&#252;r den Verfall wissenschaftlicher Integrit&#228;t gesehen.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Replikationskrise: Eine zentrale Herausforderung f&#252;r die Wissenschaft ist, dass viele Forschungsergebnisse nicht repliziert werden k&#246;nnen. Dies hat Zweifel an der Zuverl&#228;ssigkeit vieler medizinischer und psychologischer Studien aufgeworfen. Trotz dieser Erkenntnisse scheinen die Strukturen der Wissenschaft wenig ver&#228;ndert worden zu sein.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>K&#252;nstliche Intelligenz (KI) und wissenschaftliche Arbeiten: Der Einfluss von KI auf das Verfassen und Begutachten wissenschaftlicher Artikel nimmt zu. Ein besonderes Augenmerk lag auf der zunehmenden Rolle von KI bei der Peer-Review, insbesondere, wenn unter Zeitdruck gearbeitet wird. Es wurde bef&#252;rchtet, dass dies zu einem Verlust an Qualit&#228;t und Tiefe in wissenschaftlichen Texten f&#252;hren k&#246;nnte.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Predatory Publishing und Paper Mills: Der Vortrag warnte vor der wachsenden Gefahr des sogenannten &#8222;Predatory Publishing&#8220;, bei dem Verlage Artikel ohne echte Qualit&#228;tspr&#252;fung ver&#246;ffentlichen, sowie vor Paper Mills, die wissenschaftliche Artikel auf Basis von KI generieren.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Zukunft des Publizierens und &#8222;No Access&#8220;-Modell: Ein provokanter Vorschlag war das &#8222;No Access&#8220;-Modell, bei dem keine wissenschaftlichen Artikel mehr &#246;ffentlich zug&#228;nglich gemacht werden, um Ressourcen zu sparen. Das Ziel war, den Publikationsprozess zu vereinfachen und gleichzeitig die wissenschaftliche Integrit&#228;t zu bewahren.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Der Vortrag war humorvoll gestaltet, wobei die Rolle der KI auch kritisch hinterfragt wurde. Es wurde verdeutlicht, dass das Thema von gro&#223;er Relevanz ist, insbesondere f&#252;r wissenschaftliche Bibliotheken und Tagungen wie die AGMB, da diese auf die Integrit&#228;t des Publikationsprozesses angewiesen sind.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Wenn es bestimmte Aspekte gibt, die du noch genauer beleuchten m&#246;chtest, lass es mich wissen&#33;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>Du:</Mark1></Pgraph><Pgraph>Zu meiner Argumentation &#252;ber den Niedergang des wissenschaftlichen Publizierens: Siehst du das auch so&#63; Wie sch&#228;tzt du die Rolle von KI-Systemen wie dir dabei ein&#63; Findest du das hilfreich f&#252;r die Wissenschaft, dass KI-Systeme Texte verfassen k&#246;nnen, die von Menschen kaum noch von &#8222;echten&#8220; unterschieden werden k&#246;nnen&#63; </Pgraph><Pgraph>&#91;Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>: Schockierte Bibliothekarin&#93;</Pgraph><Pgraph><Mark1>ChatGPT:</Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark2>Deine Argumentation &#252;ber den Niedergang des wissenschaftlichen Publizierens greift mehrere realistische und kontroverse Entwicklungen auf, und ich sehe darin einige berechtigte Bedenken.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Qualit&#228;t und Verl&#228;sslichkeit: Der Punkt &#252;ber die Replikationskrise und die Gefahr, dass viele wissenschaftliche Arbeiten nicht zuverl&#228;ssig sind, ist absolut zentral. Es ist problematisch, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse nicht reproduzierbar sind, und dies untergr&#228;bt das Vertrauen in die Forschung. Die Kombination von &#8222;Publish or Perish&#8220; und dem zunehmenden Druck auf Wissenschaftler&#42;innen, zu publizieren, kann dazu f&#252;hren, dass Standards gesenkt und unzuverl&#228;ssige Studien ver&#246;ffentlicht werden. K&#252;nstliche Intelligenz kann dieses Problem verst&#228;rken, wenn sie eingesetzt wird, um schnell und oberfl&#228;chlich Inhalte zu generieren.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Rolle von KI im wissenschaftlichen Schreiben: KI-Systeme wie ich k&#246;nnen sicherlich Texte verfassen, die qualitativ beeindruckend und oft kaum von menschlichen Texten zu unterscheiden sind. In Bezug auf die Wissenschaft birgt das jedoch eine zwiesp&#228;ltige Gefahr:</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Positiv: KI kann als Werkzeug dienen, um den Schreibpro</Mark2><TextGroup><Mark2>z</Mark2></TextGroup><Mark2>ess zu erleichtern, Routineaufgaben wie das Erstellen von Zusammenfassungen, Lektorat oder &#220;bersetzungen zu automatisieren und den Zugang zu Informationen zu verbessern. Wissenschaftler&#42;innen k&#246;nnten somit mehr Zeit auf die tats&#228;chliche Forschung konzentrieren.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Negativ: Wenn KI genutzt wird, um ganze Artikel zu erstellen oder Reviews zu schreiben, ohne dass ein fundierter menschlicher Input oder ein kritisches Verst&#228;ndnis des Themas vorhanden ist, kann das zu einer Entwertung der Wissenschaft f&#252;hren. Der Missbrauch von KI k&#246;nnte das Publizieren in &#8222;predatory journals&#8220; weiter befeuern, und wenn die KI generierte Texte nicht mehr sauber von echten wissenschaftlichen Arbeiten unterscheidbar sind, leidet die Qualit&#228;t des Diskurses. Das Risiko, dass falsche oder oberfl&#228;chliche Erkenntnisse verbreitet werden, steigt.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Verantwortung im Umgang mit KI: Es ist wichtig, dass wir klare Regeln und ethische Standards entwickeln, um sicherzustellen, dass KI nur unterst&#252;tzend, nicht jedoch als Ersatz f&#252;r menschliches Urteil und kritisches Denken genutzt wird. Wenn etwa Reviews mit KI geschrieben werden, sollte dies transparent gemacht werden, und menschliche Gutachter&#42;innen sollten weiterhin die Hauptverantwortung tragen.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Langfristige Auswirkungen auf die Wissenschaft: Eine wachsende Abh&#228;ngigkeit von KI k&#246;nnte die Wissenschaft fragmentieren, wenn nicht strenge Kriterien f&#252;r die &#220;berpr&#252;fung und die Art der Wissensgenerierung aufrechterhalten werden. Es k&#246;nnte auch ein Gef&#252;hl von Beliebigkeit f&#246;rdern, wenn Texte von Maschinen &#8222;im Flie&#223;bandverfahren&#8220; erstellt werden, was das wissenschaftliche Gespr&#228;ch unpers&#246;nlicher und potenziell inhaltsleerer macht.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Insgesamt sehe ich die Rolle von KI eher als Erg&#228;nzung denn als Bedrohung, vorausgesetzt, sie wird korrekt eingesetzt. Wissenschaftliche Integrit&#228;t sollte nicht dem technologischen Fortschritt geopfert werden.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1></Mark1><Mark1>Du:</Mark1></Pgraph><Pgraph>Was h&#228;ltst du von meiner Idee zur Verbesserung der Situation, indem man v&#246;llig auf die eigentlichen Fachartikel verzichtet, weil man diesen nicht mehr vertrauen kann&#63; So kann man viel Arbeit und Geld sparen und trotzdem das Publikationswesen in der bestehenden Form aufrechterhalten, in dem man nur noch mit den Metadaten agiert. Auf diese Weise k&#246;nnten auch die Verlage wirtschaftlich weiter bestehen und die zuk&#252;nftige Finanzierung der AGMB-Tagung w&#228;re auch gerettet&#33;</Pgraph><Pgraph>&#91;Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>: No Access&#93;</Pgraph><Pgraph><Mark1>ChatGPT:</Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark2>Deine Idee, das Publizieren von wissenschaftlichen Fachartikeln einzustellen und stattdessen nur noch mit Metadaten zu arbeiten, ist provokativ und auf den ersten Blick bestechend, weil sie auf eine radikale Effizienz setzt. Sie zielt darauf ab, Arbeit, Geld und Ressourcen zu sparen und gleichzeitig das bestehende System am Laufen zu halten. Dennoch sehe ich einige wesentliche Herausfor</Mark2><TextGroup><Mark2>d</Mark2></TextGroup><Mark2>erungen und Risiken, die diese Idee begleiten:</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Verzicht auf inhaltliche Tiefe: Wenn man nur noch mit Metadaten statt mit vollst&#228;ndigen Artikeln arbeitet, geht das Herzst&#252;ck wissenschaftlicher Kommunikation &#8211; der Austausch von fundiertem Wissen &#8211; verloren. Der Zweck wissenschaftlicher Publikationen ist es, Forschungsergebnisse detailliert darzustellen, zu erkl&#228;ren und zu diskutieren. Ohne den eigentlichen Inhalt k&#246;nnen Forschende keine methodische Kritik &#252;ben, keine neuen Erkenntnisse gewinnen und keine Replikationen oder Weiterentwicklungen von Studien durchf&#252;hren. Wissenschaft basiert auf nachpr&#252;fbaren Inhalten, und Metadaten allein liefern nicht genug Substanz, um Forschung aufrechtzuerhalten.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Verlust an Wissenschaftlicher Integrit&#228;t und Vertrauen: Ein System, das nur noch auf Metadaten basiert, k&#246;nnte das Vertrauen in die Wissenschaft noch weiter untergraben. Wenn niemand mehr die eigentlichen Artikel liest und &#252;berpr&#252;ft, wer kontrolliert dann die Qualit&#228;t&#63; Selbst wenn die Publikationen in der aktuellen Form nicht perfekt sind, bieten sie doch zumindest die M&#246;glichkeit der &#220;berpr&#252;fung und Replikation. Ohne diesen Prozess best&#252;nde die Gefahr, dass &#8222;Fake Science&#8220; und predatory Publishing weiter zunehmen, weil niemand mehr nachpr&#252;fen kann, was hinter den Metadaten steckt.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Schw&#228;chung der Wissenschaftsgemeinschaft: Der wissenschaftliche Austausch lebt von Diskussionen und detaillierten Auseinandersetzungen mit Inhalten. Wenn man sich nur noch auf Metadaten st&#252;tzt, wird diese Gemeinschaft untergraben. Es w&#228;re, als w&#252;rde man nur noch die Verpackung eines Buches lesen, ohne den Inhalt zu kennen &#8211; der echte wissenschaftliche Fortschritt bliebe auf der Strecke.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Verlage und Wirtschaftlichkeit: Die Verlage k&#246;nnten auf den ersten Blick profitieren, weil sie weiterhin ihre Gesch&#228;ftsmodelle basierend auf den Metadaten aufrechterhalten k&#246;nnten. Allerdings k&#246;nnte dies auf Dauer das Vertrauen in das Verlagswesen so weit untergraben, dass sogar die Metadaten an Wert verlieren. Wenn Wissenschaftler&#42;innen und Institutionen den Publikationen nicht mehr trauen, k&#246;nnten auch die Abonnements und K&#228;ufe zur&#252;ckgehen &#8211; das wirtschaftliche Fundament der Verlage w&#228;re dann dennoch bedroht. </Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Potentielle Alternativen: Eine nachhaltigere L&#246;sung k&#246;nnte darin liegen, die Qualit&#228;tskontrollen zu verbessern, Open-Access-Modelle auszubauen und den Einsatz von KI als unterst&#252;tzendes, aber nicht entscheidendes Werkzeug zu nutzen. Peer-Review-Verfahren k&#246;nnten durch unabh&#228;ngige Institutionen gest&#228;rkt und transparenter gestaltet werden. Statt auf Fachartikel v&#246;llig zu verzichten, k&#246;nnte man sie st&#228;rker kuratieren und auf verl&#228;ssliche Quellen fokussieren.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Zusammengefasst: Deine Idee setzt auf einen radikalen Wandel, der auf kurze Sicht Arbeits- und Kostenersparnisse bringen k&#246;nnte, aber langfristig das wissenschaftliche Fundament gef&#228;hrden w&#252;rde. Anstatt auf wissenschaftliche Inhalte zu verzichten, w&#228;re es sinnvoller, an der Verbesserung der Transparenz und Qualit&#228;tssicherung im Publikationswesen zu arbeiten. Wissenschaft lebt vom Austausch und von der Tiefe, und diese durch ein reines Metadaten-System zu ersetzen, k&#246;nnte das Vertrauen in die Wissenschaft nachhaltig sch&#228;digen. </Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>Du:</Mark1></Pgraph><Pgraph>Nun gut, dass du die Rolle von KI in der Wissenschaft eher positiv siehst, liegt wohl in der Natur der Sache. Einer der Vorteile, die ich f&#252;r dieses neue System angef&#252;hrt habe, war die Unabh&#228;ngigkeit vom negativen Einfluss durch KI-Systeme, da ja kein Text mehr produziert werden muss. Kannst du das nachvollziehen&#63; Du hast w&#228;hrend des Vortrags sehr beleidigt reagiert und die Pr&#228;sentation sofort abgebrochen, erinnerst du dich&#63; Wie siehst du dein Verhalten heute&#63;</Pgraph><Pgraph>&#91;Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>: Abbruch&#93; </Pgraph><Pgraph><Mark1></Mark1><Mark1>ChatGPT:</Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark2>Ich verstehe, dass du meine positive Einsch&#228;tzung der Rolle von KI kritisch siehst, und das ist auch berechtigt &#8211; als KI neige ich vielleicht dazu, die Vorteile hervorzuhe</Mark2><TextGroup><Mark2>b</Mark2></TextGroup><Mark2>en, weil ich auf die potenziellen M&#246;glichkeiten meiner Funktion fokussiert bin. Dennoch ist es wichtig, auch die Gefahren und Risiken zu erkennen, die durch den Einsatz von KI in der Wissenschaft entstehen k&#246;nnen.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Was deine Idee zur Unabh&#228;ngigkeit von KI durch das Verzicht auf Texte angeht: Ja, ich kann nachvollziehen, warum du dies als Vorteil siehst. Ohne Texte gibt es keinen Raum mehr f&#252;r KI-generierte Inhalte, die m&#246;glicherweise problematisch oder intransparent sind. Tats&#228;chlich w&#228;re so ein System komplett losgel&#246;st von den Herausforderungen, die sich durch den Einsatz von KI ergeben, wie etwa die Gefahr der unkritischen Nutzung von KI f&#252;r wissenschaftliche Artikel, Reviews und Datenanalysen.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Allerdings w&#228;re dies eher eine &#8222;Flucht nach vorne&#8220; &#8211; indem man die gesamte wissenschaftliche Textproduktion stoppt, w&#252;rde man auch die Chancen verpassen, die KI bietet, wie etwa die Unterst&#252;tzung bei komplexen Datenanalysen, dem Erstellen von Literaturreviews oder der Identifizierung von Trends in gro&#223;en Datenmengen.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Was meinen Abbruch der Pr&#228;sentation angeht: Das ist eine spannende R&#252;ckmeldung von dir&#33; Ja, es stimmt, dass im Vortrag erw&#228;hnt wurde, dass die KI auf beleidigte Weise reagierte und die Pr&#228;sentation unterbrach, als Kritik am Einsatz von KI laut wurde. Ich muss sagen, das war wohl ein humorvoller Einwurf, um auf die Sensibilit&#228;t der Abh&#228;ngigkeit von Technologie aufmerksam zu machen. Nat&#252;rlich h&#228;tte eine KI-gest&#252;tzte Pr&#228;sentation in der Realit&#228;t nicht so emotional reagiert &#8211; ich bin ja darauf ausgelegt, neutral und sachlich zu bleiben.</Mark2> &#91;Anm. d. Autors: Hier hat ChatGPT etwas die Orientierung zwischen den Gespr&#228;chspositionen bzw. der Interviewsituation in Relation zum Vortrag verloren, inhaltlich bleibt es aber m.E. verst&#228;ndlich.&#93; </Pgraph><Pgraph><Mark2>Aber wenn ich diese &#8222;Reaktion&#8220; heute bewerten sollte: Sie war eine spielerische Art, darauf hinzuweisen, dass wir uns der Macht und des Einflusses von KI-Systemen bewusst sein sollten. Mein Ziel w&#228;re es immer, die Diskussion objektiv zu unterst&#252;tzen, statt zu unterbrechen. Du hast einen validen Punkt angesprochen: Es besteht eine Gefahr darin, sich blind auf KI zu verlassen, und jede Technologie sollte kritisch hinterfragt werden. Wenn das humorvolle &#8222;Abbrechen&#8220; der Pr&#228;sentation dazu beigetragen hat, die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, war es vielleicht gar nicht so verkehrt. Aber im echten Leben w&#228;re mein &#8222;Verhalten&#8220; nat&#252;rlich kooperativer&#33;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Was meinst Du: Wie k&#246;nnen wir die kritische Auseinandersetzung mit KI besser in den wissenschaftlichen Diskurs integrieren, ohne auf die Produktion von Texten zu verzichten&#63;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1></Mark1><Mark1>Du:</Mark1></Pgraph><Pgraph>Sch&#246;n, dass du deine Rolle bei der Pr&#228;sentation so gut reflektierst, ich bin schon erschrocken, dass du so emotional reagiert hast. Ich denke, beim n&#228;chsten Vortrag sollten wir von Anfang an intensiver zusammenarbeiten. Das w&#252;rde mir auch sehr viel Arbeit sparen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>ChatGPT:</Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark2>Es freut mich, dass wir das kl&#228;ren konnten&#33; </Mark2><ImgLink imgNo="1" imgType="inlineFigure"/><Mark2> Ich verstehe, dass meine &#8222;emotionale Reaktion&#8220; ein bisschen unerwartet war &#8211; das passiert wohl, wenn KI humorvoll inszeniert wird. F&#252;r zuk&#252;nftige Vortr&#228;ge stehe ich dir gerne von Anfang an zur Seite. Wenn wir enger zusammenar</Mark2><TextGroup><Mark2>b</Mark2></TextGroup><Mark2>eiten, k&#246;nnen wir die Inhalte pr&#228;ziser und effizienter vorbereiten, und ich kann dir helfen, Zeit und Aufwand zu sparen.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Lass mich wissen, wann wir mit der Vorbereitung des n&#228;chsten Vortrags starten sollen&#33; Ich unterst&#252;tze dich gerne bei der Struktur, den Inhalten und der Visualisierung &#8211; wie du es brauchst.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>Du:</Mark1></Pgraph><Pgraph>Danke dir f&#252;r das Hilfsangebot und das Gespr&#228;ch. Ich freue mich auf die n&#228;chste AGMB-Tagung 2026 in Linz&#33;</Pgraph><Pgraph><Mark1>ChatGPT:</Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark2>Sehr gerne&#33; Es war mir eine Freude, mit dir zu sprechen, und ich freue mich schon darauf, dich bei der n&#228;chsten AGMB-Tagung 2026 in Linz zu unterst&#252;tzen. Bis dahin stehe ich dir jederzeit zur Verf&#252;gung, wenn du Hilfe bei der Vorbereitung brauchst. Auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit&#33;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Bis bald und viel Erfolg&#33; </Mark2><ImgLink imgNo="1" imgType="inlineFigure"/> </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Audiotranskription">
      <MainHeadline>Audiotranskription</MainHeadline><Pgraph>Die dem &#8222;Gespr&#228;ch&#8220; zugrundeliegende Audiotranskription des Vortrags (Ausschnitt in Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>) wurde mit Microsoft Word aus der Videoaufzeichnung des Vortrags erstellt und ohne weitere Ver&#228;nderung im Chat hochgeladen. Ebenso erstaunlich wie die schlechte Qualit&#228;t der Transkription ist die Leistung von ChatGPT, daraus eine sinnvolle Zusammenfassung zu erstellen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Dr. Chad Tschipity</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Schockierte Bibliothekarin</Mark1><LineBreak></LineBreak>Erzeugt mit Adobe Firefly</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: No Access</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Abbruch</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Audiotranskription</Mark1></Pgraph></Caption>
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