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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000568</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0005688</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Case Report</ArticleType>
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      <Title language="de">Neue Kompetenzen, neue Handlungsfelder und erweiterte Spielr&#228;ume. Forschungsunterst&#252;tzende Services an der UB Wien</Title>
      <TitleTranslated language="en">New competencies, new fields of action and expanded scope. Research support services at the Vienna University Library</TitleTranslated>
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      <Creator>
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          <Lastname>Blumesberger</Lastname>
          <LastnameHeading>Blumesberger</LastnameHeading>
          <Firstname>Susanne</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
          <AcademicTitle>Mag. Dr.</AcademicTitle>
          <AcademicTitleSuffix>MSc.</AcademicTitleSuffix>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Wien, Abteilung Repositorienmanagement PHAIDRA-Services, Universit&#228;tsring 1, 1010 Wien, &#214;sterreich<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Wien, Abteilung Repositorienmanagement PHAIDRA-Services, Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>susanne.blumesberger&#64;univie.ac.at</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">research data repository</Keyword>
      <Keyword language="en">open science</Keyword>
      <Keyword language="en">research data management</Keyword>
      <Keyword language="en">data stewardship</Keyword>
      <Keyword language="en">research support</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsdatenrepositorium</Keyword>
      <Keyword language="de">Open Science</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsdatenmanagement</Keyword>
      <Keyword language="de">Data Stewardship</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsunterst&#252;tzung</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Forschungsnahe Dienste</SectionHeading>
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    <DatePublished>20231219</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>23</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Bonn 2023: Zukunft - jetzt erst recht</IssueTitle>
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    </SourceGroup>
    <ArticleNo>18</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Der Beitrag gibt einen &#220;berblick &#252;ber die Geschichte und den Aufbau der forschungsunterst&#252;tzenden Services an der UB Wien, der 2008 mit dem Betrieb eines Publikations- und Datenrepositoriums begann. Dabei wird berichtet, wie bereits in der Pilotphase Forschende eingebunden und wie Kooperationen zu anderen Dienstleistungseinrichtungen der Universit&#228;t Wien aufgebaut wurden, wie sich die Zusammenarbeit mit dem Zentralen Informatikdienst gestaltet und welche Services, wie zum Beispiel ein Data Stewardship-Modell, im Laufe der Zeit entwickelt werden konnten. Die derzeit verwendeten Systeme, die ein breites Anforderungsprofil aus verschiedenen Fachrichtungen zwischen Open Science und sensiblen Daten abdecken m&#252;ssen, und ihr Zusammenspiel werden kurz beschrieben. Gezeigt werden soll vor allem, wie ein modular aufgebautes Forschungsdatenmanagement an einer gro&#223;en, international ausgerichteten und heterogen strukturierten wissenschaftlichen Institution funktionieren kann und welche Lektionen dabei gelernt werden konnten.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>This article provides an overview of the history and development of research support services at the Vienna University Library, which began in 2008 with the operation of a publication and data repository. It reports on how researchers were already involved in the pilot phase and how cooperations with other service institutions of the University of Vienna were established, how the cooperation with the Central IT Service has developed, and which services, such as a data stewardship model, have been developed over time. The systems currently in use, which have to cover a wide range of requirements from different disciplines between open science and sensitive data, and their interaction will be briefly described. Above all, it will be shown how a modular research data management system can function at a large, internationally oriented and heterogeneously structured scientific institution and what lessons could be learned in the process.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Langzeitarchivierung und neue Anforderungen">
      <MainHeadline>1 Langzeitarchivierung und neue Anforderungen</MainHeadline><Pgraph>Die Universit&#228;t Wien betreibt mit PHAIDRA (Permanent Hosting, Archiving and Indexing of Digital Resources and Assets, <Hyperlink href="https:&#47;&#47;phaidra.univie.ac.at&#47;">https:&#47;&#47;phaidra.univie.ac.at&#47;</Hyperlink>) seit 2008 ein f&#252;r alle Disziplinen und alle Angeh&#246;rigen der Universit&#228;t Wien offenes Repositorium <TextLink reference="1"></TextLink>. Zwei Jahre davor hatte sich eine Arbeitsgruppe konstituiert, die auf Wunsch des Rektorats Anforderungen an ein Digital Asset Management System, das sich f&#252;r die langfristige Archivierung von digitalen Objekten aller Art eignen sollte, ausarbeitete. Als das Projekt im April 2007 startete, wurde festgestellt, dass sich keine der am Markt befindlichen L&#246;sungen f&#252;r die gro&#223;e und heterogene Universit&#228;t Wien eignete. Die Arbeitsgruppe beschloss die Open-Source-Software FEDORA auszubauen und an die vielf&#228;ltigen Bed&#252;rfnisse der Universit&#228;t anzupassen. Ein Jahr lang wurde vom Projektteam, das sich an der UB Wien befand, gemeinsam mit einem Team am Zentralen Informatikdienst (ZID) der Universit&#228;t Wien zahlreiche Gespr&#228;che mit Vertreter&#42;innen mehrerer Fakult&#228;ten, Institute und Departments gef&#252;hrt, um den diversen Anforderungen an ein Langzeitar<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>hivierungssystem zu entsprechen. Involviert waren dabei unter anderem das Institut f&#252;r Translationswissenschaft, das Institut f&#252;r Kunstgeschichte, das Institut f&#252;r Physik, die Universit&#228;tsbibliothek und weitere Stakeholder, darunter nat&#252;rlich auch der Betriebsrat. Dabei zeigte sich schlie&#223;lich, wie trotz aller Verschiedenheit der Anforderungen ein gemeinsamer Weg f&#252;r die permanente Datensicherung aussehen k&#246;nnte. Im April 2008 wurde <TextGroup><PlainText>PHAIDRA</PlainText></TextGroup> in einer ersten Version gestartet, beworben und mit hohen Erwartungen versehen den Forschenden, Doktorandinnen und Doktoranden sowie den Studierenden und dem allgemeinen Personal &#252;bergeben <TextLink reference="2"></TextLink>. Doch zun&#228;chst blieb die gro&#223;e Nachfrage aus. Zu neu war damals f&#252;r viele die Idee, die eigenen Daten einem noch unbekannten System anzuvertrauen und sie eventuell auch mit anderen zu teilen, anstatt sie am eigenen Computer zu speichern. Dabei war in diesem Jahr der Vorbereitung nicht nur das technisch Bestm&#246;gliche getan worden, sondern auch in juristischen Belangen wurde keine Frage offen gelassen. Es folgten zahlreiche Veranstaltungen, wie PHAIDRA-Roadshows, Vortr&#228;ge und Gespr&#228;che mit potentiellen Nutzenden. Eine erste <Mark1>Lektion</Mark1> musste gelernt werden: Der Aufbau eines gut funktionierenden Systems reicht nicht aus, es braucht Marketing und vertrauensbildende Ma&#223;nahmen, um eine gewisse Akzeptanz zu erreichen. Bei all den Aktivit&#228;ten rund um PHAIDRA in der Anfangsphase wurde auch gleich <Mark1>Lekti</Mark1><TextGroup><Mark1>on </Mark1><PlainText>2</PlainText></TextGroup> gelernt: Beratungen sollten nicht rein aus bibliothe<TextGroup><PlainText>k</PlainText></TextGroup>arischer Sicht erfolgen, sondern auch immer aus technischer. Bis heute ist die enge Zusammenarbeit zwischen UB und ZID, neben all den anderen Akteurinnen und Akteuren unerl&#228;sslich. In den Folgejahren stieg die Akzeptanz, es f&#252;llte sich nicht nur das Repositorium mit Daten aus unterschiedlichen Quellen, zum Beispiel mit gescannten B&#252;chern, digitalisierten Sammlungsbest&#228;nden und Publikationen, sondern auch die Anforderungen ver&#228;nderten sich, wie beispielsweise der Bedarf nach dem Hochladen ganzer Datensets, statt wie urspr&#252;nglich geplant einzelner Objekte. <Mark1>Lektion</Mark1> 3 musste gelernt werden: Das System muss mitwachsen, flexibel bleiben und auf neue Anforderungen reagieren k&#246;nnen. PHAIDRA wurde und wird technisch stets weiterentwickelt und an neue Bed&#252;rfnisse und M&#246;glichkeiten angepasst. Dadurch wurde es schon sehr fr&#252;h zu einem Erfolgsmodell, das man auch &#252;ber die Grenzen &#214;sterreichs hinaus einsetzen wollte. Die ersten Kooperationsvertr&#228;ge entstanden und das Netzwerk an PHAIDRA-Anwender&#42;innen erweiterte sich bis heute auf 22 Partner <TextLink reference="3"></TextLink>, was eine enge Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im Bereich Langzeitverf&#252;gbarkeit von Daten zur Folge hat. Mit der Zeit &#228;nderte sich auch der Inhalt. Wurden anfangs vor allem Digitalisate aus Sammlungen und Archiven hochgeladen, erkannten bald Forschungsprojekte die M&#246;glichkeiten von PHAIDRA, um dort ihren Forschungsoutput in unterschiedlichen Formaten zug&#228;nglich zu machen. Dies geschah jedoch zun&#228;chst meist am Ende eines Projekts, als die Finanzierung ausgelaufen war, was nicht selten Probleme hervorrief, wenn es sich um Daten ohne Beschreibungen, ohne Metadaten, oder w&#228;hrend der Projektlaufzeit aufgebaute Datenbanken handelte, meist ohne Dokumentation. Immer deutlicher wurde der Bedarf nach projektbegleitenden L&#246;sungen sichtbar, n&#228;mlich nach M&#246;glichkeiten, Daten auch bereits w&#228;hrend des Forschungsprozesses sicher speichern zu k&#246;nnen. <Mark1>Lektion</Mark1> 4 war die Tatsache, dass f&#252;r eine gro&#223;e heterogene Universit&#228;t ein einziges System f&#252;r das Managen von unterschiedlichen Daten in verschiedenen Stadien nicht ausreicht. Neben der zeitlichen Komponente braucht ein umfassendes Datenmanagement auch Anwendungen f&#252;r eher sensible Daten &#8211; etwa aus dem medizinischen Bereich oder f&#252;r personenbezogene Daten aus Umfragen, die auch wieder gel&#246;scht werden d&#252;rfen, was im klassischen Langzeitarchiv PHAIDRA nicht m&#246;glich ist und auch nicht sein sollte. Au&#223;erdem werden auch fachspezifische anerkannte Repositorien ben&#246;tigt. Daten, bei denen auch die Beschreibungen nicht nach au&#223;en sichtbar sein sollen, k&#246;nnen in das interne PHAIDRA geladen werden. Mit diversen Cloudl&#246;sungen, Shares, mit GitLAB und AUSSDA (The Austrian Social Science Data Archive, <Hyperlink href="https:&#47;&#47;aussda.at&#47;">https:&#47;&#47;aussda.at&#47;</Hyperlink>) <TextLink reference="4"></TextLink> sowie einem Testsystem von PHAIDRA, einer lokalen Instanz, einem den Publikationen gewidmeten Teil von PHAIDRA, das sich u:scholar (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;uscholar.univie.ac.at&#47;">https:&#47;&#47;uscholar.univie.ac.at&#47;</Hyperlink>) nennt, steht den Forschenden jetzt ein kostenloses Potpourri an unterschiedlichen Angeboten zur Verf&#252;gung, das sicher den Anforderungen entsprechend noch weiter wachsen wird. Deshalb sprechen wir jetzt auch von PHAIDRA-Services, einem B&#252;ndel an Angeboten, das mehr als nur die Langzeitarchivierung beinhaltet <TextLink reference="5"></TextLink>. Sp&#228;testens mit der verpflichtenden Einf&#252;hrung eines Datenmanagementplans im Jahr 2019 durch den Wissenschaftsfonds FWF wurde eine weitere <Mark1>Lektion</Mark1> gelernt: Neben gut funktionierenden Systemen bedarf es auch einer umfassenden Beratungst&#228;tigkeit auf mehreren Ebenen. Viele Forschende f&#252;hlten sich zun&#228;chst von den detaillierten Fragen im Datenmanagementplan &#252;berfordert. Begriffe wie &#8222;Metadatenschema&#8220; oder &#8222;Repositorium&#8220; waren nicht oder in einem anderen Zusammenhang gel&#228;ufig. Die Folge war, dass Projektverantwortliche vermehrt Fragen an die Repositorienbetreiber&#42;innen richteten, mit dem erfreulichen Nebeneffekt, dass diese bereits fr&#252;h in Projekte Einsicht erhielten und so auch Beratung hinsichtlich der Suche nach Daten oder der Generierung von Daten anbieten konnten. <Mark1>Lektion</Mark1> 6 war damit die Aufforderung den gesamten Forschungsprozess im Auge zu behalten und nicht nur das Endergebnis, also den Forschungsou<TextGroup><PlainText>tp</PlainText></TextGroup>ut. Daran schlie&#223;t sich gleich <Mark1>Lektion</Mark1> 7 an, es kommen laufend neue Anforderungen hinzu, die sich aus der Weiterentwicklung der Forschung ergeben. Ein Beispiel daf&#252;r ist die ORCID-iD, die auch in die diverse Systemen integriert werden sollte und auf deren Existenz immer mehr Wert gelegt wird <TextLink reference="6"></TextLink>. Auf diese Weiterentwicklungen muss flexibel reagiert werden k&#246;nnen. Die European Open Science Cloud (EOSC, <Hyperlink href="https:&#47;&#47;eosc-portal.eu&#47;">https:&#47;&#47;eosc-portal.eu&#47;</Hyperlink>) spielt im Bereich Forschungsdatenmanagement ebenfalls eine immer gr&#246;&#223;ere Rolle. Daten und Metadaten sollen m&#246;glichst maschinenlesbar, rasch und barrierefrei zur Verf&#252;gung stehen, deshalb wird eine Vernetzung der Repositorien vehement eingefordert. Dazu kommen noch die technischen Weiterentwicklungen, wie etwa der vermehrte Gebrauch von Tablets und Smartphones in der Forschung, aber auch der Einsatz von K&#252;nstlicher Intelligenz. Diese zum Teil raschen Entwicklungen ver&#228;ndern auch stets die Aufgaben im Bereich Datenmanagement. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Pr&#228;missen in PHAIDRA">
      <MainHeadline>2 Pr&#228;missen in PHAIDRA</MainHeadline><Pgraph>Trotz st&#228;ndiger Weiterentwicklungen und Ver&#228;nderungen basiert das Langzeitarchivierungssystem PHAIDRA nach 15 Jahren immer noch auf einigen Grunds&#228;tzen, die sich gut bew&#228;hrt haben und wahrscheinlich auch in Zukunft beibehalten werden. Die in <TextLink reference="7"></TextLink> aufgef&#252;hrten Pr&#228;missen gelten deshalb weiterhin.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1."><Mark1>Das System ist f&#252;r alle Angeh&#246;rigen der Universit&#228;t Wien, Studierende, Doktorand&#42;innen, Forschende, Lehrende und Personen aus der Verwaltung mit dem eigenen Universit&#228;tsaccount nutzbar.</Mark1><LineBreak></LineBreak>Dieser freie Zugang ist durch die Nutzungsbedingungen m&#246;glich und soll dazu beitragen, dass keine wertvollen Daten aus Forschung oder Administration verloren werden. Studierende werden als Forschende von morgen gesehen, sie werden angeregt, eigenver<TextGroup><PlainText>a</PlainText></TextGroup>ntwortlich zu handeln und ihre Daten bewusst anderen zur Verf&#252;gung zu stellen.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2."><Mark1>Es gibt keine inhaltliche &#220;berpr&#252;fung der Objekte. </Mark1><LineBreak></LineBreak>Damit bleibt die Entscheidung, was archiviert wird, bei den Wissenschafter&#42;innen und wird nicht an administratives Personal ausgelagert. Eine fachliche &#220;berpr&#252;fung der Daten w&#228;re alleine aus Kapazit&#228;ts- und Kompetenzgr&#252;nden nicht m&#246;glich. Die Metada<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>en werden aus demselben Grund nur formal gepr&#252;ft.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3."><Mark1>Die Daten werden langzeitarchiviert, jedes Objekt erh&#228;lt einen handle-Link, das L&#246;schen ist nicht m&#246;glich.</Mark1><LineBreak></LineBreak>Inzwischen kann f&#252;r jedes Objekt ein DOI beantragt werden <TextLink reference="8"></TextLink>. Aus Gr&#252;nden der Nachvollziehbarkeit kann ein Objekt nur gesperrt, nicht aber gel&#246;scht werden, wobei die Metadaten auch sichtbar bleiben, wenn die Daten selbst nicht mehr zug&#228;nglich sind. Versionierungen sind jederzeit m&#246;glich, diese Versionen erhalten aber einen eigenen permanenten Link und k&#246;nnen auch individuell mit Beschreibungen versehen werden. Die Versionen sind miteinander verkn&#252;pft und werden den User&#42;innen angezeigt. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4."><Mark1>PHAIDRA folgt grunds&#228;tzlich der Open Access Policy der Universit&#228;t Wien.</Mark1><LineBreak></LineBreak>Ist Open Access aus rechtlichen oder ethischen Gr&#252;nden nicht m&#246;glich, kann der Zugriff granular (gesamte Universit&#228;t Wien, Institute, Personengruppen, Einzelpersonen) eingeschr&#228;nkt und mit einer Embargofrist versehen und von der Person, die das Objekt hochgeladen hat, auch jederzeit wieder ver&#228;ndert werden. Das erm&#246;glicht beispielsweise Projekten die rasche Sicherung der Daten ohne sie sofort f&#252;r alle einsehbar machen zu m&#252;ssen. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5."><Mark1>Die frei zug&#228;nglichen Objekte sind automatisch in Suchmaschinen auffindbar. Die beschreibenden Daten, die Metadaten, sind auch dann auffindbar, wenn die Objekte gesperrt sind.</Mark1><LineBreak></LineBreak>Dies erh&#246;ht die Sichtbarkeit der Forschung und der Forschenden und erleichtert die Vernetzung der Wissenschaftler&#42;innen, eignet sich jedoch nicht f&#252;r sensible, zum Beispiel personenbezogene Daten.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6."><Mark1>Es m&#252;ssen acht Metadatenfelder verpflichtend ausgef&#252;llt werden. </Mark1><LineBreak></LineBreak>Hier gab es k&#252;rzlich eine &#196;nderung. Zu den von Beginn an f&#252;nf verpflichtenden Metadatenfeldern (Titel, Autor, Beschreibung, Sprache, Lizenz), kamen drei weitere (Stichwort, Schlagwort und Organisationsein<TextGroup><PlainText>h</PlainText></TextGroup>eit) hinzu, um einerseits die Auffindbarkeit der Objekte zu erleichtern und andererseits auch die Objekte intern besser zuordnen zu k&#246;nnen. Die Pflichtmetadatenfelder haben auch den Vorteil, dass ein Austausch mit anderen Systemen einfacher wird.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="7" numString="7."><Mark1>Die Metadaten k&#246;nnen vom Owner jederzeit ver&#228;ndert oder erg&#228;nzt werden</Mark1>.<LineBreak></LineBreak>Damit k&#246;nnen Objekte im Nachhinein mit weiteren Informationen angereichert werden, bzw. der beschriebene Kontext aktuell gehalten werden. Die Metadaten werden von den Forschenden selbst eingegeben, damit entsprechen sie den jeweiligen wissenschaftlichen Standards. Die Bibliothek bietet zus&#228;tzlich Unterst&#252;tzung beim Ausf&#252;llen der Metada<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>enfelder an. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="8" numString="8."><Mark1>Die Metadaten sind frei nutzbar.</Mark1><LineBreak></LineBreak>Dies erm&#246;glicht den Austausch mit anderen Systemen, Objekte aus PHAIDRA k&#246;nnen beispielsweise in der Europeana (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.europeana.eu&#47;de">https:&#47;&#47;www.europeana.eu&#47;de</Hyperlink>) oder &#252;ber OpenAIRE (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.openaire.eu&#47;">https:&#47;&#47;www.openaire.eu&#47;</Hyperlink>) dargestellt werden. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="9" numString="9."><Mark1>Die Daten k&#246;nnen in s&#228;mtlichen Formaten in PHAIDRA gestellt werden.</Mark1><LineBreak></LineBreak>Dabei gibt es allerdings hinsichtlich der Langzeitver<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>&#252;gbarkeit einige Empfehlungen <TextLink reference="9"></TextLink>. Datenformate, die diesen Empfehlungen entsprechen, werden im Bedarfsfall, wenn ein Format in der Zukunft von einem anderen abgel&#246;st werden sollte, in aktuelle Formate &#252;bertragen. Alle anderen Objekte verbleiben unver&#228;ndert im System. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="10" numString="10."><Mark1>Die Objekte sind in unterschiedlicher Art und Weise miteinander verkn&#252;pfbar.</Mark1><LineBreak></LineBreak>Objekte k&#246;nnen in Form von Sammlungen (&#8222;Collecti<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>ns&#8220;) miteinander in Verbindung gebracht werden. Dabei muss es sich nicht um eigene Objekte handeln. Jede Collection erh&#228;lt einen eigenen permanenten Link und eine eigene Beschreibung. Damit kann ein Konvolut an Daten mittels eines einzigen Links zur Verf&#252;gung gestellt werden. Eine weitere M&#246;glichkeit ist es, sogenannte Container zu erstellen. Diese enthalten Objekte, die nicht einzeln aufgerufen werden k&#246;nnen, da sie in enger Beziehung zueinander stehen, wie zum Beispiel eine Fotoreihe. Au&#223;erdem gibt es noch die M&#246;glichkeit, Vorder- und R&#252;ckseiten von Bildern zu definieren und miteinander zu verbinden. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="11" numString="11."><Mark1>Die Wiederverwendbarkeit der Daten wird durch den Einsatz von Lizenzen (CC-BY-Lizenzen, GNU, Public Domain Marke) geregelt. </Mark1><LineBreak></LineBreak>Diese Lizenzen, die regeln, ob und wie die Objekte genutzt werden d&#252;rfen, werden vom Owner pro Objekt festgesetzt und k&#246;nnen aus rechtlichen Gr&#252;nden nach dem Hochladevorgang nicht mehr ver&#228;ndert werden. Es gibt jedoch die M&#246;glichkeit zun&#228;chst keine Lizenz zu w&#228;hlen, dabei greift das Urheberrecht und der Owner kann danach jederzeit einmalig eine Lizenz vergeben. Auch hier bietet die UB Wien Unterst&#252;tzung an.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Diese &#220;berlegungen f&#252;hrten dazu, dass PHAIDRA heute f&#252;r sehr viele Zwecke von Forschenden aus unterschiedlichen Disziplinen eingesetzt werden kann und immer st&#228;rker f&#252;r unterschiedliche Datentypen genutzt wird. Neben Digitalisaten aus Sammlungen, Bibliotheken und Archiven wie historische Karten oder Fotosammlungen werden auch audiovisuelle Medien, Publikationen, offene Lehr- und Lernressourcen und Forschungsdaten sowie die Abschlussarbeiten der Universit&#228;t Wien archiviert. <Mark1>Lektion</Mark1> 8 k&#246;nnte demnach sein, mutig andere Wege einzuschlagen, aber flexibel genug zu bleiben, um auch immer wieder n&#246;tige Anpassungen machen zu k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Die Wahrnehmung von PHAIDRA hat sich im Laufe der Zeit ver&#228;ndert, was sich an der Art der Anfragen zeigt. Standen zu Beginn des Repositoriums vor allem Fragen zur langfristigen Archivierung, die zumindest 10 Jahre garantiert wird, im Mittelpunkt, verlagerte sich das Interesse der Forschenden bis weit vor den Zeitraum des Hochladens der Daten <TextLink reference="10"></TextLink>. Der Bedarf nach M&#246;glichkeiten f&#252;r eine zeitlich begrenzte Speicherung der Daten wurde immer wichtiger, technische, juristische und zunehmend auch ethische Fragen stehen heute im Vordergrund. </Pgraph><Pgraph>Ein wesentlicher Grund f&#252;r den neuen Fokus ist die Entwicklung der Technik, wie der Einsatz mobiler Endger&#228;te oder der K&#252;nstlichen Intelligenz. Das Bewusstsein, wie wichtig es f&#252;r eine nachhaltige Forschung ist, Daten auch anderen Forschenden zur Verf&#252;gung zu stellen, entwickelte sich in verschiedenen Disziplinen unterschiedlich rasch <TextLink reference="11"></TextLink>. Die Einf&#252;hrung von verpflichtenden Datenmanagementpl&#228;nen durch die F&#246;rdergeber beschleunigte einerseits den bewussten Umgang mit den eigenen Daten, f&#252;hrte jedoch auch oft zu Unsicherheit und &#220;berforderung auf Seiten der Forschenden. Gleichzeitig sch&#228;rfte die Datenschutzgrundverordnung den kritischen Blick auf sensible Daten. Zu diesen Ver&#228;nderungen kamen auch noch die Pandemie und damit die zeitweise Schlie&#223;ung von Bibliotheken und Archiven. Da einige Forschungsdis<TextGroup><PlainText>z</PlainText></TextGroup>iplinen immer noch stark von der Zug&#228;nglichkeit der analogen Quellen abh&#228;ngig sind, ist die Frage nach einer raschen Digitalisierung von Objekten nach wie vor akut. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Lektion</Mark1> 9 k&#246;nnte sein, immer neuen Themen im Bereich Datenmanagement gegen&#252;ber offen zu bleiben. </Pgraph><SubHeadline>2.1 FAIR und CARE</SubHeadline><Pgraph>Die Einhaltung der FAIR-Data Principles <TextLink reference="12"></TextLink> erleichtert nicht nur die unmittelbare Nachnutzung des Forschungsoutputs, sondern auch den raschen Austausch der Daten und Metadaten. Das ist nicht nur f&#252;r die immer interna<TextGroup><PlainText>tio</PlainText></TextGroup>naler und transdisziplin&#228;rer werdende Arbeitsweise der Forschenden wichtig, sondern auch um eine m&#246;glichst umfangreiche und qualit&#228;tsgepr&#252;fte Datenbasis zu schaffen und somit Fake-News entgegenzuwirken zu k&#246;nnen. Die bislang nicht so bekannten CARE-Principles <TextLink reference="13"></TextLink> werden derzeit in manchen Forschungsbereichen ebenfalls heftig diskutiert, denn Daten sollten einen Collective Benefit haben, Authority to Control sollte bei den Datenlieferant&#42;innen verbleiben, Responsibility, also die Verantwortung sollte selbstverst&#228;ndlich sein, ebenso wie die Einhaltung ethischer Grundprinzipien. </Pgraph><SubHeadline>2.2 Open Access und Open Science</SubHeadline><Pgraph>Die Universit&#228;t Wien verf&#252;gt &#252;ber eine Open Access Policy <TextLink reference="14"></TextLink> und auch die Repositorien unterst&#252;tzen den Gedanken, Daten m&#246;glichst offen zu halten, aber das ist nicht immer m&#246;glich, wenn es sich beispielsweise um sensible Daten handelt. Eine weitere <Mark1>Lektion</Mark1> war deshalb, dass es auch Bereiche f&#252;r geschlossene Daten geben muss. 2021 wurde nach einer intensiven Diskussion mit diver<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>en Stakeholdern unter Einbeziehung des Betriebsra<TextGroup><PlainText>tes an</PlainText></TextGroup> der Universit&#228;t Wien die Forschungsdatenpolicy unterzeichnet, die den Umgang mit Daten regelt und auf diverse Services und Tools verweist <TextLink reference="15"></TextLink>. Dabei wurde darauf geachtet m&#246;glichst viele unterschiedliche Fallbei<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>piele zu ber&#252;cksichtigen und die Policy m&#246;glichst generisch zu halten, da sich Forschende aller Fachdisziplinen angesprochen f&#252;hlen sollen. Zus&#228;tzlich werden FAQs (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;rdm.univie.ac.at&#47;rdm-policy-and-faq&#47;">https:&#47;&#47;rdm.univie.ac.at&#47;rdm-policy-and-faq&#47;</Hyperlink>) angeboten, die wichtige Begriffe erkl&#228;ren und jederzeit erg&#228;nzt werden k&#246;nnen, sowie Hinweise auf Unterst&#252;tzung. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Vernetzungen">
      <MainHeadline>3 Vernetzungen</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Lektion</Mark1> 11 bestand darin, die Wichtigkeit von Netzwerken auf verschiedenen Ebenen zu erkennen. </Pgraph><SubHeadline>3.1 Interne Netzwerke</SubHeadline><SubHeadline2>3.1.1 Vernetzung von Services</SubHeadline2><Pgraph>PHAIDRA und u:scholar sind ein Teil der forschungsun<TextGroup><PlainText>ter</PlainText></TextGroup>st&#252;tzenden Services (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;forschungsunterstuetzung&#47;">https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;forschungsunterstuetzung&#47;</Hyperlink>) an der UB Wien. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl an Angeboten, die den gesamten Projektlebenszyklus umfassen, von der Recherche &#252;ber die Archivierung bis zur Nachnutzung der Daten. Der Fokus liegt dabei auf den Bed&#252;rfnissen der Forschenden, die derzeit folgende kostenlose Angebote zur Verf&#252;gung haben:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Literaturrecherche: Datenbanken, Suchmaschinen, Kataloge, Fernleihe von gedruckten Werken</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Datenrecherche: PHAIDRA, AUSSDA, Sammlungen der Universit&#228;t Wien (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;sammlungen&#47;">https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;sammlungen&#47;</Hyperlink>)</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Unterst&#252;tzung bei der Durchf&#252;hrung von Forschungsprojekten: Digitalisierungsservice (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;digitalisierung.html">https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;digitalisierung.html</Hyperlink>), Forschungsdatenmanagementberatung, Beratung bei der Erstellung von Datenmanagementpl&#228;nen, Beratung bei EU-Projekten (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;openaire.html">https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;openaire.html</Hyperlink>) </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Unterst&#252;tzung bei der Archivierung der Daten: PH<TextGroup><PlainText>AI</PlainText></TextGroup>DRA und AUSSDA</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Publikationsunterst&#252;tzung durch das Open Access B&#252;ro (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;openaccess.univie.ac.at&#47;">https:&#47;&#47;openaccess.univie.ac.at&#47;</Hyperlink>), u:scholar (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;uscholar.univie.ac.at&#47;">https:&#47;&#47;uscholar.univie.ac.at&#47;</Hyperlink>), Publikationsfonds (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;openaccess.univie.ac.at&#47;foerderungen&#47;oa-publikationsfonds&#47;">https:&#47;&#47;openaccess.univie.ac.at&#47;foerderungen&#47;oa-publikationsfonds&#47;</Hyperlink>), Open Journal System</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6.">Unterst&#252;tzung bei der Sichtbarmachung der eigenen Forschung: Bibliometrische Services (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;bibliometrie&#47;">https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;bibliometrie&#47;</Hyperlink>), ORCID-ID (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;bibliometrie&#47;orcid.html">https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;bibliometrie&#47;orcid.html</Hyperlink>), DO<TextGroup><PlainText>I-Di</PlainText></TextGroup>enst, Forschungsinformationssys<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>em u:cris (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;ucrisinfo.univie.ac.at&#47;">https:&#47;&#47;ucrisinfo.univie.ac.at&#47;</Hyperlink>) </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="7" numString="7.">Open Science Support (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;forschungsunterstuetzung&#47;open&#95;science&#95;support.html">https:&#47;&#47;bibliothek.univie.ac.at&#47;forschungsunterstuetzung&#47;open&#95;science&#95;support.html</Hyperlink>): Die Universit&#228;t Wien unterst&#252;tzt durch mehrere Aktivit&#228;ten, unter anderem auch durch die Zurverf&#252;gungstellung von Repositorien Open Science, die UB Wien und der ZID sind an mehreren nationalen und interna<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>ionalen Projekten beteiligt.</ListItem></OrderedList></Pgraph><SubHeadline2>3.1.2 Zusammenarbeit mit dem Zentralen Informatikdienst</SubHeadline2><Pgraph>Fast alle dieser Angebote sind nur in Verbindung mit der IT denkbar, deshalb ist die enge Zusammenarbeit mit dem Zentralen Informatikdienst der Universit&#228;t Wien essentiell. Zwischen dem ZID und der Universit&#228;tsbibliothek findet ein regelm&#228;&#223;iger Austausch auf allen Ebenen statt, beide Dienstleistungseinheiten unterstehen dem Vizerek<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>orat f&#252;r Digitalisierung und Wissenstransfer.</Pgraph><SubHeadline2>3.1.3 Zusammenarbeit mit den Forschenden</SubHeadline2><Pgraph>Der st&#228;ndige Kontakt mit den Forschenden ist ebenfalls unverzichtbar, denn nur so kann erkannt werden, welche Angebote im Rahmen des Datenmanagements wirklich ben&#246;tigt werden und wie diese stets aktuell gehalten werden k&#246;nnen. Dieser Kontakt wurde durch den Start der Datastewards an derzeit drei Fakult&#228;ten intensiviert. Durch die fachliche Expertise der Datastewards kann noch spezieller auf Anforderungen eingegangen werden. </Pgraph><SubHeadline2>3.1.4 Forschungsunterst&#252;tzende Services</SubHeadline2><Pgraph>Um reibungslos zusammenarbeiten und rasch auf unterschiedliche Anfragen von Forschenden reagieren zu k&#246;nnen, wurde eine abteilungs&#252;bergreifende Arbeitsgru<TextGroup><PlainText>p</PlainText></TextGroup>pe gegr&#252;ndet, die sich aus Personen der UB Wien, des ZID, dem Center for Teaching and Learning, den Dataste<TextGroup><PlainText>w</PlainText></TextGroup>ards und einigen weiteren Personen zusammensetzt. Die Webseite <Hyperlink href="https:&#47;&#47;rdm.univie.ac.at&#47;de&#47;">https:&#47;&#47;rdm.univie.ac.at&#47;de&#47;</Hyperlink> b&#252;ndelt all diese Services, eine Servicemailadresse, ein gemeinsames Wiki sowie ein Ticketsystem regeln die Kommunikation. Au&#223;erdem finden regelm&#228;&#223;ige Treffen statt, bei denen aktuelle Fragen diskutiert werden. </Pgraph><SubHeadline2>3.2 Nationale Netzwerke</SubHeadline2><Pgraph>Mit den vom Bundesministerium f&#252;r Wissenschaft, <TextGroup><PlainText>Forschung</PlainText></TextGroup> und Wirtschaft (BMWFW) initiierten und fi<TextGroup><PlainText>nan</PlainText></TextGroup>zierten Projekten &#8222;e-infrastructures&#8220; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;e-infrastructures.univie.ac.at&#47;">https:&#47;&#47;e-infrastructures.univie.ac.at&#47;</Hyperlink>) (2014&#8211;2016) und &#8222;<TextGroup><PlainText>e-infrastructures</PlainText></TextGroup> plus&#8220; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;forschungsdaten.info&#47;fdm-im-deutschsprachigen-raum&#47;oesterreich&#47;projekte&#47;e-infrastructures-austria-plus&#47;">https:&#47;&#47;forschungsdaten.info&#47;fdm-im-deutschsprachigen-raum&#47;oesterreich&#47;projekte&#47;e-infrastructures-austria-plus&#47;</Hyperlink>) (2017&#8211;2019) startete eine enge Zusammenarbeit mehrerer &#214;sterreichischer Hochschulen, um gemeinsam in Arbeitsgruppen an Fragen rund um das Datenmanagement zu arbeiten. Auch das Projekt &#8222;FAIR Data Austria&#8220; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;forschungsdaten.at&#47;fda&#47;">https:&#47;&#47;forschungsdaten.at&#47;fda&#47;</Hyperlink>) (2020&#8211;2022), das zur St&#228;rkung des Wissenstransfers zwischen Universit&#228;ten, Wirtschaft und Gesellschaft beitragen sollte, unterst&#252;tzte die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einrichtungen. Dieses war Teil des Digitalisierungs-Clu<TextGroup><PlainText>st</PlainText></TextGroup>ers &#8222;Forschungsdaten&#8220;, finanziert durch das Bundesministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Forschung und erm&#246;glichte unter anderem auch die Entwicklung von Tools wie zum Beispiel den machine-actionable Datamanagement Plan, den mehrere Universit&#228;ten einsetzen. 2023 schloss das Projekt <TextGroup><PlainText>&#8222;Shared</PlainText></TextGroup> RDM Services&#8220; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;forschungsdaten.at&#47;sharedrdm&#47;">https:&#47;&#47;forschungsdaten.at&#47;sharedrdm&#47;</Hyperlink>) daran an. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, um ausgew&#228;hlte Tools und Infrastrukturen im Bereich FDM als Shared Services f&#252;r &#246;sterreichische Universit&#228;ten und Forschungseinrichtungen anzubieten.</Pgraph><Pgraph>Mit der Gr&#252;ndung des Netzwerks f&#252;r Repositorienma<TextGroup><PlainText>na</PlainText></TextGroup>ger&#42;innen (RepManNet, <Hyperlink href="https:&#47;&#47;datamanagement.univie.ac.at&#47;forschungsdatenmanagement&#47;netzwerk-fuer-repositorienmanagerinnen-repmannet&#47;">https:&#47;&#47;datamanagement.univie.ac.at&#47;forschungsdatenmanagement&#47;netzwerk-fuer-repositorienmanagerinnen-repmannet&#47;</Hyperlink>) 2016, das gemeinsam mit dem Forum Universit&#228;tsbibliotheken &#214;sterreichs (ubifo, <Hyperlink href="https:&#47;&#47;ubifo.at&#47;">https:&#47;&#47;ubifo.at&#47;</Hyperlink>) betrieben wird, entstand ein Freiraum f&#252;r einen regen Austausch mit allen an Repositorien interessierten Personen aus ganz &#214;sterreich. Das Netzwerk kann mittels Mailingliste genutzt werden um rasch Fragen abzukl&#228;ren oder sich &#252;ber Neuigkeiten zu informieren, es besteht jedoch auch die M&#246;glichkeit, gemeinsam in Arbeitsgruppen an unterschiedlichen Themen zu arbeiten und dar&#252;ber zu publizieren. </Pgraph><SubHeadline2>3.3 Internationale Netzwerke</SubHeadline2><Pgraph>International ist die Abteilung Repositorienmanagement PHAIDRA-Services an mehrere Netzwerke angebunden und in diversen Arbeitsgruppen t&#228;tig, unter anderem in COAR (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.coar-repositories.org&#47;">https:&#47;&#47;www.coar-repositories.org&#47;</Hyperlink>) und OpenAIRE. Eine weitere Community ist durch die insgesamt 22 PHAIDRA-Kooperationspartner entstanden. Institutionen in &#214;sterreich, Serbien und Italien verwenden ebenfalls das System <TextLink reference="3"></TextLink>. Es findet regelm&#228;&#223;ig ein Austausch &#252;ber technische Fragen, aber auch &#252;ber andere Themen statt. Es findet j&#228;hrlich eine PHAIDRACon (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;phaidracon.univie.ac.at&#47;">https:&#47;&#47;phaidracon.univie.ac.at&#47;</Hyperlink>) statt, bei der es neben dem fachlichen Austausch der Kooperationspartner auch einen Tag mit Vortr&#228;gen und mehrere Podcasts gibt. </Pgraph><Pgraph>Die European Open Science Cloud (EOSC), die derzeit im Entstehen ist und Forschungsdatenmanagementaktivit&#228;ten international verkn&#252;pfen wird, wird nat&#252;rlich ebenfalls gro&#223;e Auswirkungen auf die T&#228;tigkeiten der nationalen und lokalen Institutionen und ihre forschungsunterst&#252;tzenden Services haben.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Fazit und Ausblick">
      <MainHeadline>4 Fazit und Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Die technischen aber auch strukturellen Entwicklungen der letzten Jahre haben die Landschaft rund um das Datenmanagement wesentlich ver&#228;ndert. Verpflichtende Datenmanagementpl&#228;ne, die Implementierung diverser Services wie auch Forschungsdatenrepositorien und die Verabschiedung von Forschungsdatenpolicies an mehreren Universit&#228;ten <TextLink reference="16"></TextLink> sch&#228;rften das Bewusstsein f&#252;r ein nachhaltiges Datenmanagement und erh&#246;hten zugleich den Bedarf an diversen Unterst&#252;tzungen. Gr&#246;&#223;ere Universit&#228;ten reagierten darauf unter anderem mit dem Aufbau von so genannten Datastewards, die als Forschende, die sich f&#252;r den administrativen Bereich entschieden haben, andere Forschende bei der Bew&#228;ltigung des Datenmanagements unterst&#252;tzen. An der Universit&#228;t Wien wurde ein Zertifikatskurs &#8222;Data Stewardship&#8220; <TextLink reference="17"></TextLink> eingerichtet, der sehr gut angenommen wird. Damit kann die Unterst&#252;tzung im Bereich Datenma<TextGroup><PlainText>na</PlainText></TextGroup>gement fachspezifisch angeboten werden. In Zukunft sollen die Datastewards aus unterschiedlichen Universit&#228;ten enger und vernetzter zusammenarbeiten. Auch Schulungsmaterialien sollen barrierefrei gestaltet sein und rasch mit anderen Personen geteilt werden k&#246;nnen, wie es bei den Open Educational Ressources der Fall ist. Damit haben Bibliotheken in Zusammenarbeit mit den IT-Abteilungen eine neue wichtige Aufgabe erhalten, die neue Expertisen und eventuell auch neue, den Wissenschaftler&#42;innen angepasste Arbeitsrahmenbedingungen ben&#246;tigt. <Mark1>Lektion</Mark1> 12 k&#246;nnte deshalb sein zu erkennen, dass manchmal auch Strukturen ver&#228;ndert werden m&#252;ssen, um kommende Herausforderungen gut meistern zu k&#246;nnen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>ORCID der Autorin</SubHeadline><Pgraph>Susanne Blumesberger: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;orcid.org&#47;0000-0001-9018-623X">0000-0001-9018-623X</Hyperlink></Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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