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    <ArticleType>Projektbericht</ArticleType>
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      <Title language="de">Service Satz und Grafik &#8211; praktische Unterst&#252;tzung im Publikationsprozess</Title>
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          <Firstname>Claudia</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;t Leipzig, Universit&#228;tsbibliothek, Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaften, Liebigstra&#223;e 23&#47;25, 04103 Leipzig, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;t Leipzig, Universit&#228;tsbibliothek, Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaften, Leipzig</Affiliation></Address>
        <Email>claudia.jirausch&#64;medizin.uni-leipzig.de</Email>
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          <LastnameHeading>Messall</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Leipzig, Universit&#228;tsbibliothek, Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaften, Leipzig</Affiliation>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SectionHeading language="de">Forschungsnahe Dienste</SectionHeading>
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    <DatePublished>20230913</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>23</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Forschungsnahe Dienste von (Medizin-)Bibliotheken</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>06</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Von den Wissenschaftler&#42;innen der Universit&#228;tsmedizin Leipzig werden j&#228;hrlich ca. 2.000 Publikationen in wissenschaftlichen Verlagen ver&#246;ffentlicht. In diesem Prozess w&#252;nschen sich die Mediziner&#42;innen Unterst&#252;tzung von verschiedenen zentralen Einrichtungen (Rechenzentrum, Bibliothek usw.). Dies ergab die im Rahmen einer Masterarbeit in 2019 durchgef&#252;hrte Befragung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universit&#228;tsmedizin Leipzig. Ein m&#246;glicher Aktionsraum f&#252;r Bibliotheken liegt dabei in der Unterst&#252;tzung bei der verlagsgerechten Formatierung und Veranschaulichung von Forschungsergebnissen. Seit September 2022 wurde f&#252;r diese Aufgaben der Service Satz und Grafik an der Universit&#228;tsbibliothek Leipzig eingerichtet.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The researchers of the Faculty of Medicine of Leipzig University and Leipzig University Hospital publish 2,000 scientific articles per year. Support throughout the process is requested by the authors. This demand was identified in a series of interviews within a master thesis in 2019. As a result, the University Library Leipzig initiated a typesetting and graphics service in September 2022. This service offers hands-on support for typesetting according to publisher guidelines and visualization of research data.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Hintergrund">
      <MainHeadline>Hintergrund</MainHeadline><Pgraph>Wissenschaftlich arbeitende Angeh&#246;rige der Universit&#228;tsmedizin publizieren in gro&#223;em Umfang in Fachzeitschriften und Sammelb&#228;nden sowie teilweise in Monografien. Das Publizieren ist ein integraler Teil des Forschungsprozesses und verursacht einen erheblichen Arbeitsaufwand f&#252;r die Forschenden. In diesem Prozess m&#252;ssen die Ergebnisse verschriftlich, visualisiert und nach den Vorgaben der Verlage formatiert werden. Dabei haben Wissenschaftler&#42;innen eine zentrale Rolle inne, vermehrt jedoch auch wissenschaftliche Bibliotheken. Sie versorgen die Forschenden zum einen mit wissenschaftlicher Literatur und stehen daf&#252;r in engen Kontakt mit Verlagen. Zum anderen sind wissenschaftliche Bibliotheken durch die Open-Access-Transformation zu einem zentralen Punkt im Publikationsprozess (bspw. Zweitver&#246;ffentlichung auf Repositorien) und der Finanzierung von Publikationen geworden. </Pgraph><Pgraph>In den vergangenen Jahren publizierten Angeh&#246;rige der Universit&#228;tsmedizin Leipzig &#8211; medizinische Fakult&#228;t und Universit&#228;tsklinikum Leipzig &#8211; j&#228;hrlich rund 2.000 wissenschaftliche Ver&#246;ffentlichungen <TextLink reference="1"></TextLink>. Dies gab den Anlass, die M&#246;glichkeiten der Unterst&#252;tzung von Wissenschaftler&#42;innen im Publikationsprozess seitens medizinischer Bibliotheken im Rahmen einer Masterarbeit aus dem Jahr 2019 <TextLink reference="2"></TextLink> zu untersuchen. Daf&#252;r wurde eine Befragung anhand von Leitfadeninterviews unter Forschenden unterschiedlicher Karrierestufen an der Universit&#228;tsmedizin Leipzig durchgef&#252;hrt. Es ergaben sich verschiedene Desiderate. Die Forschenden sehen im Publikationsprozess vor allem an den folgenden Stellen die Bibliothek als m&#246;gliche Ansprechpartnerin bzw. Hilfe: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Sichtbarmachen der Forschungsergebnisse und Forschenden (z.B. durch Autor&#42;innenidentifikator, Zweitver&#246;ffentlichung, Open Access)</ListItem><ListItem level="1">Publikationsberatung und Kosten&#252;bernahme </ListItem><ListItem level="1">aktives Forschungsdatenmanagement</ListItem><ListItem level="1">Visualisierung von Forschungsergebnis<TextGroup><PlainText>sen (z.B. in Di</PlainText></TextGroup>agrammen, Abbildungen, Graphical Abstracts) </ListItem><ListItem level="1">Formatierung von Manuskripten entsprechend den Verlagsvorgaben (vor allem bibliographische Angaben)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>In den ersten drei genannten Punkten h&#228;lt die Universit&#228;tsbibliothek Leipzig (UBL) bereits Unterst&#252;tzungsangebote bereit. Allerdings erscheint es sinnvoll, sich auch mit den Services zu besch&#228;ftigen, die bisher nicht zum Portfolio der UBL geh&#246;ren, um den Wissenschaftler&#42;innen ein geeignetes Servicespektrum anbieten zu k&#246;nnen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Pilotprojekt ab September 2022">
      <MainHeadline>Pilotprojekt ab September 2022</MainHeadline><Pgraph>Im Produktionszyklus stellen insbesondere die fachgerechte Formatierung und die ansprechende Veranschaulichung von Daten und Prozessen f&#252;r viele Wissenschaftler&#42;innen eine gro&#223;e zeitliche Herausforderung dar <TextLink reference="1"></TextLink>. Auch in der Kommunikation mit dem Dekanat oder neuberufenen Professor&#42;innen wurde ganz konkret der Wunsch nach Unterst&#252;tzung in diesen Bereichen aus der Wissenschaft an die Medizinische Bibliothek der Universit&#228;tsbibliothek Leipzig herangetragen. Als Konsequenz wird der Service Satz und Grafik als Pilotprojekt am Standort der Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaften eingef&#252;hrt und getestet.</Pgraph><SubHeadline>Rahmenbedingungen und Ziele</SubHeadline><Pgraph>Grafikdesign und der Umgang mit den entsprechenden Programmen geh&#246;rt nicht zu den Aufgabenfeldern, in denen Bibliotheksangestellte weitergebildet werden. Daher wurde in diesem Projekt eine Mediengestalterin angestellt, indem eine bibliothekarische Stelle umgewidmet wurde. Das Projekt l&#228;uft zun&#228;chst 24 Monate, von September 2022 bis August 2024, mit Aussich<TextGroup><PlainText>t auf Ve</PlainText></TextGroup>rstetigung. Das Projektteam, bestehend aus der Fachreferentin f&#252;r Medizin und der Mediengestalterin, entwickelt und etabliert in diesem Zeitraum konkrete Angebote und Workflows f&#252;r die Universit&#228;tsmedizin. Au&#223;erdem wird die Nachfrage evaluiert.</Pgraph><Pgraph>Ziel ist es, zu einer schnelleren und effizienteren Ver&#246;ffentlichung von Forschungsergebnissen beizutragen, indem die technische und optische Qualit&#228;t der eingereichten Publikationen verbessert wird. Gleichzeitig werden die Wissenschaftler&#42;innen durch diesen Prozess entlastet und k&#246;nnen sich h&#246;herwertigen Aufgaben widmen. Der Service wird anhand einer Zufriedenheitsbefragung evaluiert. Alle Umsetzungen sind im Projektzeitraum kostenfrei. Durch den Kontakt bereits im Publikationsprozess bietet sich f&#252;r Bibliotheken die M&#246;glichkeit, die Autor&#42;innen &#252;ber Optionen von Open-Access-Publikationen zu informieren und bei der Zweitver&#246;ffentlichung zu beraten.</Pgraph><SubHeadline>Arbeitsweise und Workflow</SubHeadline><Pgraph>Die Aufgaben der Mediengestalterin sind vorrangig konkrete Umsetzungen f&#252;r wissenschaftliche Publikationen auf Nachfrage und die Bewerbung des Service. Der Leistungsumfang des Serviceangebotes wurde wie folgt definiert:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Formatierung von Manuskripten (einschlie&#223;lich Literaturangaben) f&#252;r Ersteinreichungen und Revisionen</ListItem><ListItem level="1">Optimierung von wissenschaftlichen Abbildungen</ListItem><ListItem level="1">Sonderauftr&#228;ge wie Graphical Abstracts, Cover Figures etc.</ListItem><ListItem level="1">Einheitliche Formatierung und Gestaltung von Zweitver&#246;ffentlichungen</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Der Mediengestalterin wird, neben den Office-Programmen von Microsoft, die Adobe Creative Cloud zur Verf&#252;gung gestellt. Darin enthalten sind die g&#228;ngigen Kreativprogramme wie Photoshop und Lightroom f&#252;r Bilder, Illustrator f&#252;r Illustrationen und InDesign f&#252;r Layouts.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r den Service Satz und Grafik wurde im Projektteam ein sehr flexibler Workflow entwickelt, um ein m&#246;glichst niedrigschwelliges Angebot offerieren zu k&#246;nnen und die Bereitschaft zur Nutzung zu erh&#246;hen:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1."><Mark1>Kontaktaufnahme und Briefing per Mail oder Telefon</Mark1><LineBreak></LineBreak>Es wurde eine Funktions-E-Mail-Adresse eingerichtet. Die Anfragen werden dort in einem Ticketsystem verwaltet, auf das alle Beteiligten Zugriff haben. Dadurch sind offene Anfragen, Zust&#228;ndigkeiten und aktuelle Arbeitsst&#228;nde transparent einsehbar, insbesondere bei Urlaub oder Krankheit ist dies hilfreich. Findet eine telefonis<TextGroup><PlainText>che Ko</PlainText></TextGroup>ntaktaufnahme statt, erfolgt zun&#228;chst eine bilaterale Abstimmung zwischen Fachreferat und Mediengestaltung, anschlie&#223;end wird der Auftrag in das Ticketsystem &#252;berf&#252;hrt.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2."><Mark1>Optional: Rebriefing</Mark1><LineBreak></LineBreak>Informationen aus dem Briefing werden gepr&#252;ft. Sollten sich Verst&#228;ndnis- oder Folgefragen ergeben, erfolgt eine R&#252;cksprache mit der auftraggebenden Person. F&#252;r kurze Abstimmungszeiten wird ein Telefonat angestrebt.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3."><Mark1>Umsetzung und Entwurf</Mark1><LineBreak></LineBreak>Die Mediengestalterin setzt die Anforderungen um und erstellt einen Entwurf. Bei Ver&#246;ffentlichungen in Journals pr&#252;ft sie die Vorgaben des jeweiligen Verlages und ber&#252;cksichtigt diese.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4."><Mark1>Pr&#252;fung und ggf. Freigabe</Mark1><LineBreak></LineBreak>Kund&#42;innen pr&#252;fen den Entwurf. Die inhaltliche Verantwortung bleibt beim Kunden oder der Kundin. Es erfolgt eine R&#252;ckmeldung an den Service: entweder mit den gew&#252;nschten Korrekturen oder &#8211; sollte es keinen &#196;nderungsbedarf geben &#8211; mit der Freigabe.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5."><Mark1>Optional: Korrektur</Mark1><LineBreak></LineBreak>Sind &#196;nderungen notwendig, werden diese umgesetzt und je nach Umfang erneut zur Freigabe &#252;bersendet. Je nach Komplexit&#228;t und Auftragsvolumen kann es mehrere Korrekturschleifen geben.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6."><Mark1>Reinzeichnung und Daten&#252;bergabe</Mark1><LineBreak></LineBreak>Die Datenausgabe und -bereitstellung erfolgt nach den gew&#252;nschten Spezifikationen. Die Daten werden digital per E-Mail oder internen Cloudspeicher der Universit&#228;t &#252;bergeben, zusammen mit dem Link zu einer Zufriedenheitsbefragung.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Vermehrt auftretende R&#252;ckfragen werden gesamme<TextGroup><PlainText>lt un</PlainText></TextGroup>d perspektivisch zu einem Briefingformular in Form einer Checkliste zusammengef&#252;hrt.</Pgraph><SubHeadline>&#214;ffentlichkeitsarbeit</SubHeadline><Pgraph>Um den Service unter den Wissenschaftler&#42;innen bekannt zu machen, entwickelte das Projektteam verschiedene Werbematerialen und f&#252;hrte Gespr&#228;che mit zahlreichen Personen, die mit der &#214;ffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation betraut sind. Veranstaltungen f&#252;r die Angeh&#246;rigen der Universit&#228;t und speziell auch solche der medizinischen Fakult&#228;t wurden genutzt, um &#252;ber die M&#246;glichkeiten der Unterst&#252;tzung zu berichten.</Pgraph><Pgraph>Die kontinuierliche Bewerbung begann mit Fertigstellung des Flyers Ende Oktober 2022. Bisher wurden f&#252;r die Bewerbung folgende Kan&#228;le genutzt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Flyer an alle Institutssekretariate</ListItem><ListItem level="1">Poster in den Fakult&#228;tsgeb&#228;uden</ListItem><ListItem level="1">Ver&#246;ffentlichung auf der Website der UBL als eigene Unterseite <TextLink reference="3"></TextLink> </ListItem><ListItem level="1">Beitrag im Newsletter der Universit&#228;tsmedizin (zentrale Gestaltung durch die &#214;ffentlichkeitsarbeit von Klinikum u<TextGroup><PlainText>nd Fakult&#228;t, Versand an alle Mitarbeitenden der Un</PlainText></TextGroup>iversit&#228;tsmedizin)</ListItem><ListItem level="1">Beitrag im Newsletter der Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaf<TextGroup><PlainText>ten (Gestaltung und Versand durch das Fac</PlainText></TextGroup>hreferat an alle Mitarbeitenden der Universit&#228;tsmedizin)</ListItem><ListItem level="1">Hinweise in der E-Mail-Kommunikation und Signatur des Fachreferats</ListItem><ListItem level="1">Vorstellungen in den Runden der &#214;ffentlichkeitsarbeit von medizinischer Fakult&#228;t und Universit&#228;tsklinikum</ListItem><ListItem level="1">Direkte Ansprache der Sonderforschungsbereiche durch E-Mail und Pr&#228;sentationen</ListItem><ListItem level="1">Vorstellung bei universit&#228;tsweiten Veranstaltungen (Bibliothekskommission, Netzwerktreffen)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Planbarkeit&#47;Evaluation</SubHeadline><Pgraph>Die Nachfrage f&#252;r den Service richtet sich neben der Bekanntheit auch nach den akuten Publikationsvorhaben der Wissenschaftler&#42;innen, die nicht kontinuierlich vorhanden sind. So wurde von Anfang an mitgedacht, welche Aufgaben zus&#228;tzlich von der Mediengestalterin &#252;bernommen werden k&#246;nnen: In Leerlaufzeiten k&#246;nnen Arbeitsmaterialien und grafische Gestaltungen im Rahmen der &#214;ffentlichkeitarbeit des Standortes und der gesamten UBL professionell umgesetzt werden. Dadurch werden das bibliothekarische Personal und die knapp besetzte &#214;ffentlichkeitsarbeit immer wieder entlastet.</Pgraph><Pgraph>Die Projekte werden intern mit Hilfe einer einfachen Datenbank in Excel dokumentiert, um den k&#252;nftigen Arbeitsaufwand und n&#246;tige Kl&#228;rungen absch&#228;tzen zu k&#246;nnen. Zur Erhebung der Kund&#42;innenzufriedenheit wurde mit Hilfe des Umfrageportals der Universit&#228;t eine Abfrage erstellt. Der Link zur Befragung wird den Wissenschaftler&#42;innen nach abgeschlossenem Projekt zugeschickt. Die Beantwortung erfolgt freiwillig, anonymisiert und beinhaltet folgende Fragestellungen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Wie sind Sie auf den Service Satz und Grafik aufmerksam geworden&#63;</ListItem><ListItem level="1">Wie bewerten Sie innerhalb Ihres Auftrages folgende Punkte:</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">Kommunikation</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Zeit&#47;Dauer</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Eigener Zeitaufwand</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Zufriedenheit gesamt </ListItem></UnorderedList><ListItem level="1">W&#252;rden Sie den Service weiterempfehlen&#63;</ListItem><ListItem level="1">Haben Sie Anmerkungen, Hinweise oder Verbesserungsw&#252;nsche&#63;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Aktueller Stand und Perspektiven</SubHeadline><Pgraph>Der erste Arbeitsauftrag ging Mitte November 2022 ein, bis Mitte Mai 2023 waren es 32 Anfragen. 25 Auftr&#228;ge wurden bearbeitet. Sieben Anfragen enthielten Nachfragen zu Leistungsumfang und Datenanlieferung, die bisher noch nicht in einen konkreten Auftrag m&#252;ndeten. Entgegen den Erwartungen wurde bisher nur eine Manuskriptformatierung angefordert. Schwerpunkte waren die Optimierung von wissenschaftlichen Abbildungen und Diagrammen sowie Graphical Abstracts, auch eine Covergestaltung und PDF-Formulare wurden gew&#252;nscht.</Pgraph><Pgraph>Die Bekanntheit des Service stellt aktuell die gr&#246;&#223;te Herausforderung dar. Das Angebot muss nach M&#246;glichkeit immer wieder auf unterschiedlichen Kan&#228;len beworben werden. Wird das Angebot jedoch in Anspruch genommen, ist das Feedback durchweg positiv und die Nutzenden werden laut Evaluation den Service ihren Kolleg&#42;innen empfehlen. An der Evaluation beteiligten sich bisher zw&#246;lf Auftraggebende.</Pgraph><Pgraph>So lange keine Engp&#228;sse bei den Kapazit&#228;ten entstehen, werden auch Auftr&#228;ge au&#223;erhalb des definierten Leistungsumfangs angenommen und umgesetzt. Beispielhaft seien hier die &#220;berarbeitung und Designentwicklung einer PowerPoint-Pr&#228;sentation genannt oder Anfragen von Auftraggebenden au&#223;erhalb der medizinischen Fakult&#228;t. Perspektivisch k&#246;nnte das Serviceangebot generell auf andere naturwissenschaftliche Fachbereiche ausgedehnt werden oder Schulungsangebote zur Steigerung des technischen Verst&#228;ndnisses und der F&#228;higkeiten im Bereich Mediengestaltung f&#252;r Wissenschaftler&#42;innen k&#246;nnten entwickelt und angeboten werden. Das Angebot soll auch zuk&#252;nftig ein kostenfreier Service der Bibliothek f&#252;r die Nutzenden sein.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph><SubHeadline>ORCID der Autorin</SubHeadline><Pgraph>Claudia Jirausch: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;orcid.org&#47;0000-0002-4221-2920">0000-0002-4221-2920</Hyperlink></Pgraph></TextBlock>
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        <RefTotal>Universit&#228;t Leipzig. Jahresbericht 2021. 2022 &#91;zuletzt aufgerufen: 24.03.2023&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;tools.uni-leipzig.de&#47;publikationen&#47;jahresbericht&#47;2021&#47;</RefTotal>
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