<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000529</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000529</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0005297</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Digitale Lernplattformen im Medizinstudium &#8211; Chancen nutzen, Vielfalt f&#246;rdern</Title>
      <TitleTranslated language="en">Digital learning platforms in medical studies &#8211; using opportunities, promoting diversity</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Freitag</Lastname>
          <LastnameHeading>Freitag</LastnameHeading>
          <Firstname>Katharina</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland bvmd e.V., Deutschland<Affiliation>Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland bvmd e.V., Deutschland</Affiliation><Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t der Universit&#228;t Leipzig, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>nome&#64;bvmd.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Krause</Lastname>
          <LastnameHeading>Krause</LastnameHeading>
          <Firstname>Mareike</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland bvmd e.V., Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Rostock, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">digital learning platforms</Keyword>
      <Keyword language="en">digitalisation</Keyword>
      <Keyword language="en">medical studies</Keyword>
      <Keyword language="en">digital examinations</Keyword>
      <Keyword language="de">digitale Lernplattformen</Keyword>
      <Keyword language="de">Digitalisierung</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinstudium</Keyword>
      <Keyword language="de">digitale Pr&#252;fungen</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Medizinische Literaturversorgung im Umbruch</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20220922</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>22</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinische Literaturversorgung im Umbruch</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>11</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Auch in der medizinischen Ausbildung treten digitale Angebote gegen&#252;ber Printmedien als Werkzeug zum Lernen immer weiter in den Vordergrund. Sie erm&#246;glichen ein flexibles und auf aktuelle Staatsexamina und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse abgestimmtes Lernen. Eingebettete Videos, interaktive Grafiken und &#220;bungsfragen bieten ein vielf&#228;ltigeres Lernerlebnis als die alleinige Nutzung von B&#252;chern. </Pgraph><Pgraph>Der stetigen Anpassung der Lerninhalte auf die bundesweiten Pr&#252;fungen steht bei kommerziellen Anbietern eine l&#252;ckenhafte Abdeckung der nicht staatlich gepr&#252;ften Inhalte gegen&#252;ber. Zugleich ist die Dominanz weniger Anbieter aufgrund steigender Kosten f&#252;r die Studierenden oder zur Bereitstellung von Campuslizenzen kritisch zu bewerten. Fakult&#228;ten bieten so gegebenenfalls weitere Literatur und Lernplattformen seltener an, eine intensive und breite Auseinandersetzung mit F&#228;chern und Problemstellungen wird erschwert. </Pgraph><Pgraph>Die F&#246;rderung und bundesweite Verf&#252;gbarmachung lokal initiierter nichtkommerzieller Lern- und Pr&#252;fungstools kann dieser Entwicklung entgegenwirken.</Pgraph><Pgraph>Elektronische Lernplattformen erm&#246;glichen mit der Darstellung von Examensfragen eine effiziente Pr&#252;fungsvorbereitung. Papierbasierte Vorbereitungsklausuren wurden durch ihr elektronisches Pendant bereits nahezu vollst&#228;ndig ersetzt. Digitale Pr&#252;fungen bieten beispielsweise mit der Einbettung von Videosequenzen und einer besseren Umsetzbar<TextGroup><PlainText>k</PlainText></TextGroup>eit sequentieller Fragen entscheidende Vorteile gegen&#252;ber papierba<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>ierten Klausuren und sollten nicht nur in der Pr&#252;fungsvorbereitung Standard werden. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Digital learning and self-assessment tools have gained importance in medical education over the last years and are pushing back print media more and more. They enable flexible learning that is aligned with current state exams and the latest scientific findings. Embedded videos, interactive graphics and practice questions offer a more diverse learning experience than using books alone. </Pgraph><Pgraph>While the commercial learning tools cover the state examinations&#8217; content well, they often lack what is additionally taught in different faculties. At the same time, the dominance of a few providers is tied to rising costs for students or to provide campus licenses. Faculties may thus offer literature and learning platforms of less variety, and an intensive and broad examination of subjects and problems is made more difficult. </Pgraph><Pgraph>The promotion and nationwide availability of locally initiated non-commercial learning and examination tools can counteract this development.</Pgraph><Pgraph>Electronic learning platforms enable efficient exam preparation with the presentation of exam questions. Paper-based preparatory exams have already been almost completely replaced by their electronic counterparts. Digital exams offer decisive advantages over paper-based exams, for example with the embedding of video sequences and increased feasibility of sequential questions, and should become standard not only in exam preparation. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Der eigene Atlas der Anatomie, dazu passend das Lehrbuch, B&#252;cher f&#252;r die Physiologie und Biochemie des Menschen: Zu Beginn des Medizinstudiums leisten sich viele Studierende eine ganze Sammlung medizinischer Lehrb&#252;cher &#8211; oder leihen sie &#252;ber die Universit&#228;tsbibliotheken aus. Doch im Verlauf des Studiums scheinen immer weniger neue B&#252;cher dazu zu kommen und statt langer Reihen von B&#252;cherregalen werden in den Bibliotheken Arbeitspl&#228;tze mit Steckdose f&#252;r Laptop oder Tablet immer wichtiger: Elektronische Medien und digitale Lernplattformen l&#246;sen klassische B&#252;cher zum Wissenser<TextGroup><PlainText>w</PlainText></TextGroup>erb und zur Pr&#252;fungsvorbereitung immer weiter ab. Das hat viele Vorteile, birgt jedoch auch einige Risiken. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Digitale Lernplattformen">
      <MainHeadline>Digitale Lernplattformen</MainHeadline><Pgraph>Digitale Lernplattformen decken h&#228;ufig ein breites Spektrum des klinischen und vorklinischen Wissens ab. Da Lehrb&#252;cher sich meist auf ein Fach beschr&#228;nken, ist es w&#228;hrend des Semesters n&#246;tig, viele B&#252;cher zu kaufen beziehungsweise auszuleihen. Physische B&#252;cher nehmen dazu noch Platz in der Tasche ein und sind h&#228;ufig recht schwer, w&#228;hrend digitale Lernmedien problemlos &#252;ber das Wochenende mit nach Hause oder am Nachmittag an den See genommen werden k&#246;nnen. Zwar teilen eBooks diesen Vorteil mit den Lernplattformen, sie sind jedoch h&#228;ufig nicht weniger teuer als ihre Print-Pendants. Es ist oftmals umst&#228;ndlich, auf E-Lehrb&#252;cher der Bibliotheken zuzugreifen, besonders wenn diese nur &#252;ber das Universit&#228;tsnetzwerk abrufbar sind.</Pgraph><Pgraph>Gleichzeitig besteht gerade bei medizinischem Wissen ein hoher Anspruch an Aktualit&#228;t &#8211; verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig neue Therapien und Entwicklungen werden auch in Pr&#252;fungen regelm&#228;&#223;ig abgefragt. Ebenso k&#246;nnen sich die Schwerpunkte in den Staatsexamina schnell wandeln. Printme<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>ien k&#246;nnen hier unter Umst&#228;nden nicht mithalten, w&#228;hrend das Updaten digitaler Lernangebote schneller m&#246;glich ist. Eventuell f&#252;hrt dies aber auch zu einer falschen Sicherheit: Nicht auf allen Online-Plattformen ist transparent erkennbar, wann ein Artikel zuletzt ge&#228;ndert wurde, w&#228;hrend das Auflagedatum eines Buches eindeutig nachvollziehbar ist. Wo bisher nicht ersichtlich, sollte daher k&#252;nftig dringend das letzte Datum der &#220;berarbeitung transparent gemacht werden. </Pgraph><Pgraph>Einer der wohl bedeutendsten Vorteile digitaler Lerntools ist die Vielfalt, mit denen diese Inhalte vermitteln: W&#228;hrend reine B&#252;cher ausschlie&#223;lich auf Texte, Fotos und Schemata zur&#252;ckgreifen k&#246;nnen, bedienen digitale Angebote ein breites Medienspektrum. Im Vordergrund stehen auch hier klassische Texte, als Flie&#223;text oder Stichpunkte. Diese k&#246;nnen teils in ihrer Detailtiefe an das aktuelle Bed&#252;rfnis der Lesenden angepasst werden: Ob schnelles Wiederholen vor der Pr&#252;fung oder ausf&#252;hrlicher Text f&#252;r intensives Verst&#228;ndnis &#8211; zwischen beidem l&#228;sst sich m&#252;helos wechseln. </Pgraph><Pgraph>Unterst&#252;tzt und erg&#228;nzt werden die Texte durch andere Medien: Unter anderem durch auditiv erkl&#228;rte Tafelbilder, Kurzvideos und Podcasts entsteht eine Lernumgebung, die verschiedene Lernpr&#228;ferenzen und Sinne anspricht und das Lernen vielf&#228;ltiger und abwechslungsreicher gestaltet. Das Angebot wird stetig erweitert, beispielswei<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>e um digitale Karteikarten und virtuelle Mikroskope.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Digitale Tools zur Pr&#252;fungsvorbereitung">
      <MainHeadline>Digitale Tools zur Pr&#252;fungsvorbereitung</MainHeadline><Pgraph>Insbesondere zur Pr&#252;fungsvorbereitung stehen digitale Tools gegen&#252;ber analogen im Vordergrund. Digitale Lernplattformen bieten gegen&#252;ber papierbasierten Vorbereitungsklausuren und -examina den entscheidenden Vorteil, dass Darstellungen klarer erkennbar sein und die Probefragen auch mehrfach absolviert werden k&#246;nnen. Die Plattformen stellen nicht nur dar, welcher Anteil der Fragen richtig beantwortet wurde, sondern auch, in welchen Bereichen die Studierenden noch Defizite haben. Mit diesem Wissen k&#246;nnen Fragen gezielt gefiltert werden &#8211; beispielsweise nach Thema oder vormals falscher Antwort. </Pgraph><Pgraph>Doch digitale Tools sollten nicht nur in der Klausur- oder Examensvorbereitung Anwendung finden, sondern bieten auch in der Durchf&#252;hrung der eigentlichen Pr&#252;fung Vorteile: Neben Texten und Bildern ist digital die Einbindung von Videosequenzen denkbar, um auch weniger faktische Inhalte wie die &#228;rztliche Gespr&#228;chsf&#252;hrung oder Untersu<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>hungsmethoden im Rahmen einer Klausur &#252;berpr&#252;fen zu k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich bietet sich eine bessere Umsetzbarkeit bei der Bewertung sequentieller Fragen: Digitale Tools erm&#246;glichen, dass Fragen in einer festgelegten Reihenfolge beantwortet werden k&#246;nnen und damit nach der Antwort die richtige L&#246;sung zur Bearbeitung der n&#228;chsten Frage angezeigt werden kann. So k&#246;nnen aufeinander aufbauende Fragen gestellt werden, ohne Studierende mit Folgefehlern zu benachteiligen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Digitale Tools bewusst nutzen">
      <MainHeadline>Digitale Tools bewusst nutzen</MainHeadline><Pgraph>W&#228;hrend die Inhalte einiger kommerzieller Anbieter &#228;hnlich umfangreich wie Lehrb&#252;cher sind, konzentrieren sich andere gezielt auf die in den Staatsexamina gepr&#252;ften Inhalte &#8211; f&#252;r die Examensvorbereitung hat das Vorteile, gleichzeitig werden Schwerpunktthemen der Fakult&#228;ten und Lehrenden unter Umst&#228;nden ausgespart. Deshalb sehen besonders lokale Lehrende die breite und vor allem nahezu ausschlie&#223;liche Nutzung der digitalen Lernplattformen oftmals kritisch. Aus Studierendensicht ist diese Kritik wohl ambivalent zu bewerten: Es ist fraglich, inwiefern ein Auswendiglernen von zus&#228;tzlichen Fakten &#252;ber die ohnehin umfangreichen Gegenstandskataloge der Staatsexamina hinaus wirklich n&#246;tig ist. Hier k&#246;nnen digitale Plattformen m&#246;glicherweise zur nachhaltigen Reduktion des Lernstoffs anregen. Zum anderen geh&#246;rt eine Neigungsorientierung und Schwerpunktsetzung &#8211; ob aus pers&#246;nlicher oder fakult&#228;rer Perspektive &#8211; zu einem universit&#228;ren Studium hinzu. Daher sollten Studierende ermutigt und gezielt bef&#228;higt werden, weiterhin auch andere Medien zum Lernen und zur Recherche zu nutzen.  </Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber hinaus ist die Entwicklung eines gewissen Monopols der gro&#223;en Lernplattformen auf medizinisches Wissen kritisch zu betrachten. W&#228;hrend der bekannte Ausdruck &#8222;Assessment drives Learning&#8221; <TextLink reference="1"></TextLink> beschreibt, welchen Einfluss Pr&#252;fungen darauf haben, was Studierende lernen, haben auch Lernmedien, insbesondere wenn sie so weit verbreitet genutzt werden, die Macht zu pr&#228;gen, was gelernt wird und welche Haltungen Studierende entwickeln. Sowohl Lernenden und Lehrenden als auch den Anbietern dieser Lernplattformen muss diese Macht und Verantwortung bewusst sein. </Pgraph><Pgraph>Fast alle medizinischen Fakult&#228;ten verf&#252;gen &#252;ber Campuslizenzen f&#252;r mindestens eine der gro&#223;en digitalen Lernplattformen, was Vor- und Nachteile hat. Studierende m&#252;ssen, wenn an ihren Fakult&#228;ten angeboten, einen Zugang nicht selbst finanzieren, was unter den Standorten, die &#252;ber Campuslizenzen verf&#252;gen, die intrafakult&#228;re und nationale Chancengleichheit st&#228;rkt. Gleichzeitig ergibt sich ein bedeutender Nachteil f&#252;r Studierende an Fakult&#228;ten ohne eine solche Lizenz gegen&#252;ber ihren Kommiliton&#42;innen: Sie m&#252;ssen entweder die Kosten selbst aufbringen oder k&#246;nnen die Vorteile der Lernangebote nicht nutzen.</Pgraph><Pgraph>Und auch f&#252;r die Fakult&#228;ten hat diese fl&#228;chendeckende Nutzung Konsequenzen: Wenn ein Anbieter das Feld der Lernmedien dominiert, m&#252;ssen die Fakult&#228;ten Preissteigerungen hinnehmen, wenn das Angebot weiterhin zur Verf&#252;gung stehen soll &#8211; meist auf Kosten eines breiteren Angebots an anderen Lernm&#246;glichkeiten wie eBooks. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r eine engere Verzahnung der fakult&#228;ren Lehre mit dem Selbststudium der Studierenden ist es dar&#252;ber hinaus zwingend notwendig, dass Dozierende die digitalen Tools st&#228;rker in ihre Lehrveranstaltungen einbinden. Damit das geschieht ist es essenziell, dass auch sie Zugriff auf die Plattformen haben &#8211; aus finanziellen Gr&#252;nden ist es jedoch den Fakult&#228;ten nicht immer m&#246;glich, allen Lehrenden auch einen Zugang zu den von den Studierenden genutzten Inhalten zu erm&#246;glichen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick">
      <MainHeadline>Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Es wird deutlich, dass die M&#246;glichkeit des digitalen Lernens insgesamt Chancen f&#252;r eine vielf&#228;ltigere und personalisiertere Lernerfahrung bietet als die alleinige Beschr&#228;nkung auf traditionelle Printmedien. Es ist jedoch relevant, auch in Zukunft eine Pluralit&#228;t dieses Angebots aufrecht zu erhalten und nicht durch eine Monopolisierung des Wissens zu gef&#228;hrden.</Pgraph><Pgraph>Eine wichtige M&#246;glichkeit daf&#252;r sind beispielsweise Open-Source-Projekte, die verschiedenartige Lernformate nicht-kommerziell erreichbar machen. So gibt es inzwischen studentische Initiativen, die Podcasts, digitale Karteikarten, Skripte und Co. erstellen und verf&#252;gbar machen, wobei beispielsweise Projekte der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland, wie &#8222;ANKI &#8211; Digitale Karteikarten im Medizinstudium&#8220; und &#8222;Situs inversus &#8211; Das Podcast-Projekt der bvmd&#8220; mit ihrem &#8222;Vorklinik-Podcast&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink> zu nennen sind. Auf diese Weise k&#246;nnen nachhaltig Informationen und bereits erfolgreich genutzte Tools weitergegeben werden, insbesondere mit einem Fokus auf f&#252;r Studierende relevante Fakten. Auch einzelne Fakult&#228;ten oder Fachgesellschaften bieten digitale Lerntools an. Beispielhaft k&#246;nnen hier das &#8222;Studiduell&#8220; der Uniklinik K&#246;ln zur Klinischen Chemie und Kinderheilkunde <TextLink reference="3"></TextLink> oder &#8222;Histohal&#8220; der Universit&#228;t Halle-Wittenberg zur Darstellung histologischer und pathologischer Pr&#228;parate <TextLink reference="4"></TextLink> genannt werden. Es ist jedoch weiterhin notwendig, diese studentischen und fakult&#228;ren Initiativen zu st&#228;rken, um auch langfristig ein vielf&#228;ltiges Lernangebot f&#252;r Studierende bereitzustellen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Frau Freitag und Frau Krause sind bis einschlie&#223;lich September 2022 Mitglieder des Erweiterten Vorstands der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd). Die bvmd wird in ihrer Arbeit im Rahmen einer Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag von diesem finanziell unterst&#252;tzt. Frau Freitag und Frau Krause haben pers&#246;nlich keine finanziellen Vorteile aus der Kooperation erfahren.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Wormald BW</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schoeman S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Somasunderam A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Penn M</RefAuthor>
        <RefTitle>Assessment drives learning: an unavoidable truth&#63;</RefTitle>
        <RefYear>Oktober</RefYear>
        <RefJournal>Anat Sci Educ</RefJournal>
        <RefPage>199-204</RefPage>
        <RefTotal>Wormald BW, Schoeman S, Somasunderam A, Penn M. Assessment drives learning: an unavoidable truth&#63; Anat Sci Educ. Oktober 2009 Oct;2(5):199-204.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Team Situs Inversus</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2022</RefYear>
        <RefBookTitle>Situs inversus &#8211; Der Vorklinik-Podcast</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Team Situs Inversus. Situs inversus &#8211; Der Vorklinik-Podcast. Anchor; 2022 &#91;zitiert am 05. September 2022&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;anchor.fm&#47;situs-inversus</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;anchor.fm&#47;situs-inversus</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Universit&#228;tsklinik K&#246;ln</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>h2018</RefYear>
        <RefBookTitle>Mit Studiduell spielerisch Fachwissen &#252;berpr&#252;fen</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Universit&#228;tsklinik K&#246;ln. Mit Studiduell spielerisch Fachwissen &#252;berpr&#252;fen. 02.02.2018 &#91;zitiert am 31. August 2022&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.uk-koeln.de&#47;uniklinik-koeln&#47;aktuelles&#47;detailansicht&#47;mit-studiduell-spielerisch-fachwissen-ueberpruefen&#47;</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.uk-koeln.de&#47;uniklinik-koeln&#47;aktuelles&#47;detailansicht&#47;mit-studiduell-spielerisch-fachwissen-ueberpruefen&#47;</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Dehghani F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Serke S</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefBookTitle>histohal.uni-halle.de. Histologie</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Dehghani F, Serke S. histohal.uni-halle.de. Histologie. Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg; 2011 &#91;zitiert am 31. August 2022&#93;. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;histohal.uni-halle.de&#47;histopatho&#47;index.php&#63;loc&#61;hal&#38;page&#61;ein&#38;system&#61;histo&#38;nav&#61;alg</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;histohal.uni-halle.de&#47;histopatho&#47;index.php&#63;loc&#61;hal&#38;page&#61;ein&#38;system&#61;histo&#38;nav&#61;alg</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>