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    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
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      <Title language="de">Lisando: Ein Service der Krankenhausbibliotheken im Verbund</Title>
      <TitleTranslated language="en">Lisando: A hospital libraries&#8217; cooperative service</TitleTranslated>
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          <Firstname>Beate</Firstname>
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        <Address>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Patientenbibliothek CCM, Charit&#233;platz 1, 10117 Berlin, Deutschland<Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Patientenbibliothek CCM, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Beate.Detlefs&#64;charite.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <Keyword language="de">Verbund</Keyword>
      <Keyword language="de">Krankenhausbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Auszeichnung</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Leuchtturmprojekte</SectionHeading>
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    <DatePublished>20211220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>21</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2021</IssueTitle>
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    <ArticleNo>16</ArticleNo>
    <Fundings>
      <Funding>Bundesministerium f&#252;r Gesundheit ZMVI1-2517FSB223</Funding>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>E-Medien einfach kostenlos im Krankenhaus nutzen: Das macht der Bibliotheksverbund Lisando m&#246;glich. E-B&#252;cher, E-Audios, E-Zeitschriften und Zeitungen bieten Information, Zeitvertreib, Entspannung und Ablenkung f&#252;r Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende der Kliniken.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>E-Media can be loaned and used in hospitals, free of charge: This is possible due to the Lisando library network. E-books, e-audios. e-magazines and e-papers offer information, relaxation and distraction for patients and employees.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Chronik einer Erfolgsgeschichte">
      <MainHeadline>Chronik einer Erfolgsgeschichte</MainHeadline><Pgraph>Bereits 2015 entsteht die Idee einer E-Medien-Ausleihe im Verbund am Rande der Tagung der Patientenbibliotheken in Hofgeismar. Wie so oft bei guten Projekten entwickelt sich der Gedanke beim Networking in der seminarfreien Zeit. Alle zwei Jahre findet diese Tagung statt, bei der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Patientenbibliotheken deutschlandweit versammeln. 2021 fand das Treffen unter neuem Namen statt: &#8222;Forum f&#252;r soziale Bibliotheksarbeit&#8220;</Pgraph><Pgraph>2017 wird der Verbund mit dem Namen &#8222;Lisando&#8220; gegr&#252;ndet. Gr&#252;ndungsmitglieder sind zwei Patientenbibliotheken aus der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin und die &#8222;Klinikb&#252;cherei im UKM&#8220;, Universit&#228;tsklinikum M&#252;nster. </Pgraph><Pgraph>2017 erfolgt auch die Initiativbewerbung f&#252;r ein F&#246;rderprojekt des Bundesministeriums f&#252;r Gesundheit: &#8222;E-Books im Krankenhaus: Aufbau, Erprobung und Evaluierung der E-Book-Ausleihe in Patientenbibliotheken&#8220;, das bereits auf einer fr&#252;heren Tagung der AGMB vorgestellt wurde. Als Partner f&#252;r die wissenschaftliche Begleitung wurde das Institut f&#252;r Medizinische Soziologie und Rehabilitation, Bereich Rehabilitationsforschung, der Charit&#233; gewonnen.</Pgraph><Pgraph>2018 wird mit der Einrichtung des WLAN f&#252;r Patientinnen und Patienten in den Kliniken eine wichtige Voraussetzung f&#252;r das Lisando-Angebot geschaffen. Das erste E-Medien-Angebot durch Patientenbibliotheken im Krankenhaus wird realisiert.</Pgraph><Pgraph>2020 tritt ein weiteres Krankenhaus, das St. Franziskus-Hospital M&#252;nster, dem Verbund bei (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>2021 bewirbt sich der Verbund beim Wettbewerb: &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen e.V. (AGMB).</Pgraph><Pgraph>2021 wird die Ver&#246;ffentlichung des Projektabschlussberichts durch das Gesundheitsministerium erwartet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Digitale Strategie">
      <MainHeadline>Digitale Strategie</MainHeadline><Pgraph>Eingebettet in die digitale Strategie der Krankenh&#228;user leistet Lisando einen Beitrag zur aktiven Unterst&#252;tzung der Patient&#42;innen in ihrem Genesungsprozess. </Pgraph><Pgraph>Gelesen wird im Krankenhaus immer, das Angebot bietet eine willkommene Ablenkung vom Klinikalltag. Lesen wirkt sich durch die entspannende Wirkung positiv auf die gesundheitsbezogene Lebensqualit&#228;t aus, es ist eine Ressource der individuellen Genesungsf&#246;rderung und Krankheitsbew&#228;ltigung. Die Patientenbibliotheken leisten mit ihrer sozialen Bibliotheksarbeit einen wichtigen Beitrag im Heilungsprozess und sichern das Grundrecht auf Information auch w&#228;hrend des Krankenhausaufenthalts.</Pgraph><Pgraph>Die Versorgung mit Lekt&#252;re, H&#246;rb&#252;chern, Zeitungen und Zeitschriften ist mit Lisando im 21. Jahrhundert angekommen.</Pgraph><Pgraph>50&#37; der Patienten sind &#252;ber 65 Jahre alt und geh&#246;ren noch einer Generation an, die &#252;berwiegend analog liest oder H&#246;rb&#252;cher auf CDs h&#246;rt. F&#252;r diese Zielgruppe arbeiten die Patientenbibliothekar&#42;innen weiterhin mit dem B&#252;cherwagen auf Station und verleihen CD- und Video-Player. Der Wandel Richtung digitalen Medienkonsums ist aber sp&#252;rbar. Schon jetzt findet sich ein Smartphone auf fast allen Nachttischen am Krankenbett, auch Tablets nehmen zu und Patienten&#42;innen haben &#252;ber das Bedside-Terminal Anbindung ans Internet.</Pgraph><Pgraph>Wahrscheinlich wird es immer Menschen geben, die das gedruckte Buch vorziehen. Aber das Medienverhalten der Patienten &#228;ndert sich merklich, und so wie es schon in der nahen Zukunft eine digitale Patientenakte geben wird, auf die auch die Patienten Zugriff haben, wird der digitale Medienkonsum im Krankenhaus zunehmen. Auf diesen Wandel sind die Patientenbibliotheken mit Lisando optimal vorbereitet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Herausforderungen">
      <MainHeadline>Herausforderungen</MainHeadline><Pgraph>Die Digitalisierung bringt in vielen Bereichen des Krankenhauswesens eine gr&#246;&#223;ere Eigenverantwortung und Selbstst&#228;ndigkeit der Patient&#42;innen mit sich &#8211; so auch in Bezug auf das E-Medienangebot. Das ist eine gro&#223;e Herausforderung f&#252;r die soziale Bibliotheksarbeit. Bisher bieten die Patientenbibliothekar&#42;innen individuelle Beratung an und versuchen das Medium und den Inhalt zu finden, der zum gegebenen Zeitpunkt am besten zu den Bed&#252;rfnissen der Patientin oder des Patienten passt. F&#252;r Online-Angebote ist eine andere Art der Vermittlung am Krankenbett notwendig: Bei der Titelauswahl sind die Bibliothekar&#42;innen nicht mehr anwesend und sie liegt &#252;berwiegend bei den Patient&#42;innen. Nat&#252;rlich wird der Bestandsaufbau weiterhin von den Patientenbibliothekar&#42;innen geleistet. Patientenbibliothekar&#42;innen w&#228;hlen auf Grund ihrer langj&#228;hrigen Erfahrungen Lizenzen f&#252;r Medien aus, die sich besonders f&#252;r den Krankenhausaufenthalt eignen und stellen so auch online ein m&#246;glichst breites Angebot bereit. Die technische Begleitung und Bef&#228;higung von Patient&#42;innen, das Angebot zu nutzen, wird wichtiger, auch das leisten die Patientenbibliothekar&#42;innen. Aber der direkte Kontakt, das Gespr&#228;ch &#252;ber ein gedrucktes, sichtbares Buch fehlt bei dem Angebot von E-Medien.</Pgraph><Pgraph>Ger&#228;te wie Tablets und E-Book-Reader k&#246;nnen in den Bibliotheken entliehen werden, aber die Tendenz geht eindeutig zum eigenen Endger&#228;t, das viele Patientinnen und Patienten jetzt schon mit sich f&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r eine inhaltliche Beratung m&#252;ssen noch Verfahrensweisen entwickelt werden, denn die Patient&#42;innen w&#252;nschen sich Gespr&#228;che und Hilfe bei der Auswahl. Hier liegt noch viel Entwicklungspotential und auch technischer Ausstattungsbedarf &#8211; z.B. daf&#252;r, dass Beratende und Beratene sich auf die gleiche Oberfl&#228;che beziehen k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Was ist der Verbund Lisando&#63;">
      <MainHeadline>Was ist der Verbund Lisando&#63;</MainHeadline><Pgraph>Lisando ist ein Verbund von Patientenbibliotheken, der die &#8218;Onleihe&#8216; als Angebot der digitalen virtuellen Bibliotheken (diviBib) nutzt, um E-Medien im Krankenhaus anzubieten. Mittel f&#252;r die j&#228;hrlichen Kosten bei der diviBib und ein Jahresbudget f&#252;r den Ankauf von Lizenzen werden von den Krankenh&#228;usern bereitgestellt. </Pgraph><Pgraph>Der Verbund Lisando versammelt mit einem Kooperationsvertrag Patientenbibliotheken, die ein gemeinsames Angebot an E-Medien bereitstellen. Der Vertrag regelt die Teilnahmebedingungen am Verbund. Die Einstiegsvoraussetzungen sind sehr niedrig angesetzt, damit auch kleine Patientenbibliotheken Lisando beitreten k&#246;nnen. Alle von den teilnehmenden Einrichtungen erworbenen Lizenzen k&#246;nnen verbundweit angeboten werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Der Erfolg in Zahlen:</Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Bestand elektronischer Medien bis 31.12.2020 im Verbund: 1.900 Medieneinheiten (ME)</ListItem><ListItem level="1">Ausleihe 2020 im Verbund: E-B&#252;cher: 2.132 ME; E-Audio: 766 ME; E-Magazine&#47;Zeitschriften: 1.224 ME (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Das inzwischen abgeschlossene Projekt wurde aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium f&#252;r Gesundheit finanziell gef&#246;rdert (F&#246;rderkennzeichen ZMVI1-2517FSB223 ). Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation erfolgte durch Elliot Michel, Anna Schlumbohm, Ann-Julie Binder und Martin B&#252;nger aus dem Bereich Rehabilitationsforschung des Instituts f&#252;r Medizinische Soziologie und Rehabilita<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>ionswissenschaft der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin. Das Projekt wurde als Pilotprojekt f&#252;r drei Jahre mit der Klinikb&#252;cherei des Universit&#228;tsklinikums M&#252;nster unter Leitung von Sigrid Audick und den Patientenbibliotheken der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin unter Leitung von Beate Detlefs und Gundula Wiedemann durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Die Bewilligung des Projekts durch das Gesundheitsmi<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>isterium erfolgte nach einer Initiativbewerbung der Patientenbibliothekar&#42;innen, die sie mit Unterst&#252;tzung der Referentin f&#252;r EU- und Drittmittelberatung beim Deutschen Bibliotheksverband (dbv) Carina B&#246;ttcher erarbeitet hatten.</Pgraph><Pgraph>Da f&#252;r den Projektantrag eine wissenschaftliche Begleitung mit einer h&#246;heren Eingruppierung n&#246;tig war, konnte die Rehabilitationsforschung der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin gewonnen werden. Die Projektphasen wurden dann von verschiedenen wissenschaftlichen Mitarbeiter&#42;innen erfolgreich begleitet, die Ergebnisse evaluiert und ein umfassender Abschlussbericht erstellt <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt werden allen interessierten Kliniken und Krankenhausbi<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>liotheken, die in Zukunft dem Verbund beitreten, zu Gute kommen, denn es wurden ein Manual, ein Corporate Design und Werbematerialien erarbeitet <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Der Leuchtturm-Wettbewerb">
      <MainHeadline>Der Leuchtturm-Wettbewerb</MainHeadline><Pgraph>Im Jahr 2021 bewirbt sich der Verbund beim Wettbewerb: &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen e.V. (AGMB) und gewinnt. Das Preisgeld soll zum Ankauf fremdsprachiger Lizenzen f&#252;r Lisando verwendet werden. </Pgraph><Pgraph>Die Anzahl der fremdsprachigen Titel im bisherigen <TextGroup><PlainText>Online-Angebot</PlainText></TextGroup> ist sehr gering (fremdsprachige Titel: 44 ME). Das liegt u.a. an den sehr hohen Preisen f&#252;r fremdsprachige E-Medien-Lizenzen.</Pgraph><Pgraph>Wir bieten bereits gedruckte B&#252;cher in 20 Sprachen an, nun soll dieses Angebot auch elektronisch erg&#228;nzt werden. Hierzu als Beispiel Zahlen aus der Charit&#233; &#8211; Univer<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>it&#228;tsmedizin Berlin 2019: Von 100 Patientinnen und Patienten haben 25 eine andere Nationalit&#228;t als die deutsche. &#196;hnliche Zahlenverh&#228;ltnisse finden sich auch in anderen Kliniken.</Pgraph><Pgraph>Wir haben eine Sprachen-&#220;bersicht exemplarisch anhand der Herkunftsl&#228;nder der Charit&#233;-Patientinnen und -Patienten errechnet (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). In 20 Herkunftsl&#228;ndern wird arabisch gesprochen &#8211; damit ist Arabisch die meistgesprochene Sprache der fremdsprachigen Patient&#42;innen in der Charit&#233;, gefolgt von T&#252;rkisch, Polnisch und Russisch. Auch hier gibt es &#228;hnliche Zahlen in anderen Kliniken, vielleicht mit einer etwas anderen Gewichtung. </Pgraph><Pgraph>Wir m&#246;chten mit dem Preisgeld eine Grundlage an fremdsprachiger Literatur schaffen, zu der wir im Laufe der Zeit mehr Sprachen erg&#228;nzen k&#246;nnen, wenn die Lizenzen daf&#252;r erh&#228;ltlich sind. Lisando ist ein Angebot f&#252;r alle Patient&#42;innen, das nicht nur auf die deutschsprachigen Nutzer&#42;innen beschr&#228;nkt bleiben darf. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph><SubHeadline>Ansprechpartnerin Verbund</SubHeadline><Pgraph>Sigrid Audick<LineBreak></LineBreak>Klinikb&#252;cherei im UKM, Universit&#228;tsklinikum M&#252;nster, Waldeyerstr. 12&#8211;14, 48149 M&#252;nster<LineBreak></LineBreak>Tel.: 0251&#47;83-52084</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Michel E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Binder AJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schlumbohm A</RefAuthor>
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        <RefYear>2021</RefYear>
        <RefBookTitle>E-Books im Krankenhaus: Aufbau, Erprobung und Evaluierung der E-Book-Ausleihe in Patientenbibliotheken Abschlussbericht</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Michel E, Binder AJ, Schlumbohm A, Br&#252;nger M. E-Books im Krankenhaus: Aufbau, Erprobung und Evaluierung der E-Book-Ausleihe in Patientenbibliotheken. Abschlussbericht. Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin; 2021. DOI: 10.5281&#47;zenodo.4953823</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.5281&#47;zenodo.4953823</RefLink>
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        <RefAuthor>Detlefs B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Michel E</RefAuthor>
        <RefTitle>Lisando: Neuester Meilenstein in der Geschichte der deutschen Patientenbibliotheken</RefTitle>
        <RefYear>2019</RefYear>
        <RefJournal>BuB &#8211; Forum Bibliothek und Information</RefJournal>
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        <RefTotal>Detlefs B, Michel E. Lisando: Neuester Meilenstein in der Geschichte der deutschen Patientenbibliotheken. BuB &#8211; Forum Bibliothek und Information. 2019;(06):325. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;b-u-b.de&#47;fileadmin&#47;archiv&#47;jahrgang&#95;2019&#47;2019-06.pdf</RefTotal>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Lisando-Verbundtreffen 2020 (Foto: M. B&#252;nger)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Lisando-Ausleihe bis Mitte 2020</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Sprachen der Patient&#42;innen der Charit&#233; 2020</Mark1></Pgraph></Caption>
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