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    <ArticleType>Tagungsbericht</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;AGMB 2020: Innovativ in die n&#228;chsten 50 Jahre&#8220;. Online-Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 21. bis 22. September 2020</Title>
      <TitleTranslated language="en">&#8222;AGMB 2020: Into the next 50 years with innovation&#8220;. Annual meeting of the German Medical Library Association (AGMB), September 21 to 22, 2020</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>H&#228;rter</LastnameHeading>
          <Firstname>Dagmar</Firstname>
          <Initials>D</Initials>
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          <Lastname>M&#252;ller</Lastname>
          <LastnameHeading>M&#252;ller</LastnameHeading>
          <Firstname>Elisabeth</Firstname>
          <Initials>E</Initials>
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          <Affiliation>ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Reimann</Lastname>
          <LastnameHeading>Reimann</LastnameHeading>
          <Firstname>Iris</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek RWTH Aachen University, Medizinische Bibliothek, Pauwelsstr. 30, 52074 Aachen, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek der RWTH Aachen University, Medizinische Bibliothek, Aachen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>reimann&#64;ub.rwth-aachen.de</Email>
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          <LastnameHeading>Semmler-Schmetz</LastnameHeading>
          <Firstname>Martina</Firstname>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, Bibliothek, Mannheim, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>martina.semmler-schmetz&#64;medma.uni-heidelberg.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">German Medical Library Association</Keyword>
      <Keyword language="en">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="en">annual meeting 2020</Keyword>
      <Keyword language="en">virtual conference</Keyword>
      <Keyword language="de">Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB</Keyword>
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      <Keyword language="de">Online-Tagung</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Online-Jahrestagung der AGMB 2020</SectionHeading>
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    <DatePublished>20201222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2020</IssueTitle>
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    <ArticleNo>32</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Vom 21. bis 22. September 2020 fand &#8211; coronabedingt online &#8211; die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e. V. statt. Die Tagung stand unter dem Motto &#8222;AGMB 2020: Innovativ in die n&#228;chsten 50 Jahre&#8220; und umfasste ein im Vergleich zu normalen Jahren etwas gestrafftes, aber sehr kompaktes und abwechslungsreiches Programm. Die Vortr&#228;ge besch&#228;ftigten sich mit Open Science und Open-Access-Transformationsvertr&#228;gen, mit Literaturre<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>herche im Gesundheitsbereich, nationaler Forschungsdateninfrastruktur sowie mit der Entwicklung Kieler medizinischer Publikationen von 2015 bis 2019.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>From September 21 to 22, 2020, the annual conference of the German Medical Library Association (AGMB) took place &#8211; online due to corona. The conference was held under the motto &#8220;AGMB 2020: Into the next 50 years with innovation&#8221; and included a somewhat streamlined but very compact and varied program compared to normal years. The presentations dealt with open science and open access transformation contracts, literature research in the health care sector, national research data infrastructure and the development of Kiel&#8217;s medical publications from 2015 to 2019.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Montag, 21.09.2020">
      <MainHeadline>Montag, 21.09.2020</MainHeadline><SubHeadline>Session 1</SubHeadline><Pgraph>Mit der Online-Tagung betraten alle Teilnehmenden Neuland, da die AGMB-Jahrestagung bisher noch nie im virtuellen Raum stattgefunden hatte. Das Konferenztool Zoom kam zur Anwendung und dankenswerterweise &#252;bernahmen die Kolleginnen und Kollegen von ZB MED die technische Unterst&#252;tzung und die Einrichtung der Konferenzr&#228;ume. In diesem Jahr war auch der zeitliche Ablauf etwas anders, denn die Tagung startete bereits um 9.00 Uhr mit einer kurzen Er&#246;ffnung und einem Gru&#223;wort vom wissenschaftlichen Leiter von ZB MED, Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann. Die Vorsitzende der AGMB, Dr. Iris Reimann, er&#246;ffnete die Tagung und sprach Dankesworte an alle Beteiligten. Da der lokale Bezug fehlte, gab es keinen lokalen Beitrag und keinen Festvortrag, so dass es um 9.15 Uhr gleich mit der Mitgliederversammlung weiterging.</Pgraph><SubHeadline>Mitgliederversammlung der AGMB</SubHeadline><Pgraph>Iris Reimann moderierte als Vorsitzende die Versammlung gewohnt routiniert, alle Punkte wurden z&#252;gig und unspektakul&#228;r abgehandelt.</Pgraph><Pgraph>Sie bedankte sich bei denjenigen namentlich, die sich in besonderem Ma&#223;e f&#252;r die AGMB im letzten Jahr engagiert hatten. Anschlie&#223;end gab der Vorstand Rechenschaft &#252;ber seine T&#228;tigkeiten seit der letzten Tagung und konzentrierte sich dabei auf die Verwaltung der Mitgliederda<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>en und auf die Finanzen.</Pgraph><Pgraph>Die Vereinsrechnung und der T&#228;tigkeitsbericht wurden genehmigt, der Vorstand entlastet.</Pgraph><Pgraph>Dann wurde der wichtigste Punkt, n&#228;mlich einige Vorschl&#228;ge zur zeitgem&#228;&#223;en &#196;nderung der Vereinssatzung, abgehandelt. Diese wurden nacheinander von Iris Reimann verst&#228;ndlich und transparent den Mitgliedern vorgestellt und jeweils einzeln zur Abstimmung gebracht.</Pgraph><Pgraph>Der Punkt &#8222;Verschiedenes&#8220; drehte sich dann vor allem um die n&#228;chsten Tagungsorte. Noch einmal wurde dringend darauf hingewiesen, dass es f&#252;r 2021 noch keinen physischen Ort gibt. Der Verein ist aber dringend auf physische Tagungsorte angewiesen, um die Firmen ad&#228;quat mit einbinden zu k&#246;nnen, die mit den Standgeb&#252;hren und den Geb&#252;hren f&#252;r die Product Reviews nicht nur die Ausgaben f&#252;r die Tagungen decken, sondern auch die sonstige Vereinsarbeit finanziell unterst&#252;tzen. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnte die Firmenausstellung in diesem Jahr nicht mehr in die Online-Tagung integriert werden und musste daher abgesagt werden. Alternativ wurde den Firmen daf&#252;r die M&#246;glichkeit gegeben, Webinare zu organisieren bzw. Produktfilme zu erstellen, auf die w&#228;hrend der Tagung und in den Newslettern explizit hingewiesen wurde. Die dadurch generierten Einnahmen k&#246;nnen dennoch die laufenden Kosten in diesem Jahr nicht ausgleichen, sodass auf die R&#252;cklagen zur&#252;ckgegriffen werden muss. </Pgraph><SubHeadline>Session 2</SubHeadline><Pgraph>Nach einer kurzen Pause begann Session 2, die zwei Vortr&#228;ge umfasste:</Pgraph><Pgraph>Dr. Jasmin Schmitz  gab einen umfassenden und informativen &#220;berblick &#252;ber Open Science und schlug dabei den Bogen zu Open Educational Resources und Elektronischen Laborb&#252;chern. So bekamen die Teilnehmenden einen guten &#220;berblick und lernten, dass Open Science weit mehr als nur Open Access bedeutet.</Pgraph><Pgraph>Auch Dr. Henriette R&#246;sch  erwies sich als Expertin des von ihr vorgestellten Themas und ihr Vortrag &#252;ber Open-Ac<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>ess-Transformationsvortr&#228;ge gab &#252;bersichtlich und gut verst&#228;ndlich eine Darstellung dieser komplizierten Materie, griff dabei vor allem auf ihre eigenen Erfahrungen an der UB Leipzig zur&#252;ck. Sie konnte damit jedoch wertvolle Anregungen f&#252;r andere Einrichtungen vermitteln.</Pgraph><SubHeadline>Session 3 &#8211; Arbeitskreissitzungen</SubHeadline><Pgraph>Nach einer Mittagspause begannen die Sitzungen der Arbeitskreise, f&#252;r die ein gro&#223;z&#252;giger Zeitrahmen von zwei Stunden angesetzt war, der auch fast vollst&#228;ndig genutzt und ausgesch&#246;pft wurde, obwohl es zun&#228;chst f&#252;r viele ungewohnt war, online und teilweise auch ohne Kamera oder gar ohne Mikrofon in einer gr&#246;&#223;eren Runde zu diskutieren. </Pgraph><Pgraph>Der Arbeitskreis Medizinbibliotheken an Hochschulen wurde von Oliver Weiner aus Kiel in souver&#228;ner und unaufgeregter Art und Weise geleitet. Hier tauschten sich die Teilnehmenden zun&#228;chst &#252;ber das alles beherrschende Thema Corona aus, wobei ein wichtiger Punkt die (Wieder)aufnahme von Serviceangeboten f&#252;r die Nutzenden war, die &#214;ffnungszeiten sowie die Zeit im Home <TextGroup><PlainText>Office</PlainText></TextGroup>. Dabei stellte sich heraus, dass es trotz &#228;hnlicher Probleme fast &#252;berall ein wenig anders zugeht und viele Einrichtungen sehr unterschiedliche Wege gehen, was Hygienema&#223;nahmen, Vorschriften und Alltagsbetrieb anbelangt. Dann folgte eine Kurzpr&#228;sentation von <TextGroup><PlainText>Dr. D</PlainText></TextGroup>iana Klein aus W&#252;rzburg zum aktuellen Stand der DEAL-Vertr&#228;ge bzw. des DEAL-Vertrages mit Springer Nature. Auch darauf folgte ein lebhafter Austausch der Teilnehmenden. </Pgraph><Pgraph>Der Arbeitskreis Krankenhausbibliotheken wurde von <TextGroup><PlainText>Dr. C</PlainText></TextGroup>hristian Vogel aus Linz ebenso souver&#228;n und fundiert geleitet. Mit 25 Mitgliedern war auch er sehr gut besucht. Auch hier wurden zu Beginn ausgiebig die durch Corona ver&#228;nderten Arbeitsbedingungen er&#246;rtert. Anschlie&#223;end diskutierte man &#252;ber Produkte, die gerade f&#252;r Kliniker und damit auch Krankenhausbibliotheken interessant sind. So wurden das Preis-Leistungs-Verh&#228;ltnis moniert oder die in AGBs enthaltenen Passus, die den bei der Vorstellung seitens der Firmenvertreter&#42;innen versprochenen Mehrwerten widersprechen. Zum Schluss gab Deborah Danowski von ZB MED &#252;ber aktuelle Lizenzver<TextGroup><PlainText>h</PlainText></TextGroup>andlungen zugunsten von Krankenhausbibliotheken Auskunft. </Pgraph><Pgraph>Direkt im Anschluss an die Arbeitskreissitzungen hatten die Teilnehmenden die M&#246;glichkeit, zwischen drei verschiedenen R&#228;umen f&#252;r das den Montag abschlie&#223;ende virtuelle &#8222;Get Together&#8220; zu w&#228;hlen. Diese R&#228;ume standen unter drei unterschiedlichen Themen und wurden von drei Vertreterinnen des Vorstands moderiert.</Pgraph><Pgraph>Im Raum &#8222;Fortbildungen&#8220; war Dagmar H&#228;rter die Gastgeberin und hier fand sich ein kleiner Kreis zusammen, der sich zu Anfang intensiv &#252;ber m&#246;gliche (vor allem) Online-Fortbildungsm&#246;glichkeiten austauschte, dann aber auch einige andere Themen diskutierte, u.a. die Lizenzierungen von Onlinetools verschiedener Verlage nach den vielen Testzugriffen w&#228;hrend des Lockdowns und nat&#252;rlich auch die Auswirkungen der Schlie&#223;zeit auf den Bibliotheksbetrieb. Dr. Claudia W&#246;ckel lud im zweiten Raum ein, sich &#252;ber die Erwartungen an das Online-Format der Tagung auszutauschen. Da das Interesse an diesem Thema aber gering war, wechselte sie nach einem kurzen Austausch mit den wenigen Teilnehmenden in den dritten Raum, der unter dem Thema &#8222;Quo Vadis AGMB&#8220; die im Vorjahr begonnene Diskussion &#252;ber die Zukunft der AGMB unter Moderation von Iris Reimann fortsetzen sollte. Hier war man sich einig dar&#252;ber, dass ein Online-Format durchaus eine akzeptable Variante f&#252;r eine Tagung w&#228;re, aber der pers&#246;nliche Austausch, der f&#252;r die meisten Teilnehmenden mit das wichtigste an der Tagung ist, viel zu kurz kommt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Dienstag, 22.09.2020">
      <MainHeadline>Dienstag, 22.09.2020</MainHeadline><SubHeadline>Session 4</SubHeadline><Pgraph>P&#252;nktlich um 9.00 Uhr begann der Dienstagmorgen mit zwei Vortr&#228;gen, zu denen sich nahezu &#252;berp&#252;nktlich fast alle angemeldeten Teilnehmenden einfanden.</Pgraph><Pgraph>Thomas Nordhausen  beschrieb die Ergebnisse eines Scoping Reviews, das durchgef&#252;hrt worden war, um einen &#220;berblick &#252;ber das Spektrum edukativer Interventionen zur Verbesserung der Recherchekompetenz und ihre Evaluationsergebnisse zu schaffen. W&#228;hrend fast alle ausgewerteten Studien einen positiven Effekt der Interventionen andeuten, fehlen Aussagen zu ihrer Langzeitwirksamkeit. Auch weisen die meisten Studien qualitative M&#228;ngel auf. Wichtig f&#252;r die zuk&#252;nftige Forschung, so Thomas Nordhausen, seien hochwertige Studiendesigns, genaue Interventionsbeschreibungen und Langzeitev<TextGroup><PlainText>a</PlainText></TextGroup>luationen.</Pgraph><Pgraph>Birte Lindst&#228;dt  erl&#228;uterte in ihrem Vortrag die Ziele des Konsortiums NFDI4Health, das im Rahmen der DFG-Initiative &#8222;Nationale Forschungsdateninfrastruktur&#8220; (NFDI) in der Ausschreibungsrunde 2019 ausgew&#228;hlt wurde. Ein Schwerpunkt des NFDI4Health-Konzeptes im Hinblick auf die Einbettung der Fach-Communities und die Suche nach Multiplikator&#42;innen ist die Idee einer Zusammenar<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>eit zwischen dem Personal der Universit&#228;ts- sowie Medizinbibliotheken und den an Fakult&#228;ten zu etablierenden spezialisierten Data Stewards. W&#228;hrend das Bibliothekspersonal allgemeinere (Ausbildungs-)Dienste zum Forschungsdatenmanagement anbietet, beraten und unterst&#252;tzen die Data Stewards die Forschenden entlang des Forschungsprozesses.</Pgraph><SubHeadline>Postersession</SubHeadline><Pgraph>F&#252;r die Tagung in W&#252;rzburg waren urspr&#252;nglich drei Poster angemeldet worden, von denen im Anschluss an die ersten beiden Vortr&#228;ge am Dienstag zwei tats&#228;chlich pr&#228;sentiert werden konnten. Dazu bekam jede der beiden Autorinnen die Gelegenheit, ihr Poster online vorzustellen und aufgrund der ungewohnten Art der Pr&#228;sentation wurde jeder Bereich des Posters genau beschrieben. Anschlie&#223;end hatten die Mitglieder die Gelegenheit, Fragen &#252;ber den Chat oder auch &#252;ber das Mikrofon zu stellen, wovon auch gut Gebrauch gemacht wurde. Die Mitglieder konnten anschlie&#223;end online dar&#252;ber abstimmen, welches der beiden Poster ihnen besser gefiel und pr&#228;miert werden soll. </Pgraph><Pgraph>ZB MED &#252;bernahm 2020 vom DIMDI die Aufgabe, MeSH bzw. die j&#228;hrlichen Aktualisierungen ins Deutsche zu &#252;bersetzten. Gabriele Wollnik-Korn  stellte mit ihrem Poster anschaulich den &#220;bersetzungsprozess, das hierf&#252;r entwickelte Tool und die entsprechenden Planungen von ZB MED vor.</Pgraph><Pgraph>Dr. Christina Draheim  gab im ersten Teil ihrer Poster-Darstellung einen umfassenden &#220;berblick &#252;ber die Rechercheplattform PubPharm mit Inhalten und besonderen Merkmalen. Im zweiten Teil ging sie auf die Entwicklung neuer, auf k&#252;nstlicher Intelligenz basierender Recherchetools zur Vorhersage neuer Wirkstoff-Erkrankungs-Assoziati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nen und den Stand deren Implementierung ein.</Pgraph><SubHeadline>Session 5</SubHeadline><Pgraph>Gleich nach der Postersession wurde das Vortragsprogramm durch einen Vortrag und 3 Kurzvortr&#228;ge fortgesetzt.</Pgraph><Pgraph>Ausgehend von einem Projekt zur Zweitver&#246;ffentlichung wissenschaftlicher medizinischer Publikationen im Open-Access-Repositorium der Universit&#228;tsbibliothek Kiel setzte sich Oliver Weiner  zusammen mit einem Kollegen mit der aktuellen Frage auseinander, ob und in welcher Weise sich die Ma&#223;nahmen des Projektes DEAL im Hinblick auf Verlagsverteilung und Zitationsh&#228;ufigkeit Kieler medizinischer Open-Access-Publikationen widerspiegeln.</Pgraph><Pgraph>Wie in den Jahren zuvor boten Kurzvortr&#228;ge (diesmal drei) im Anschluss Referent&#42;innen und Publikum die Chance und Herausforderung, in knappster Zeit &#252;ber neue Projekte zu informieren, wobei dies erstaunlich gut gelang. </Pgraph><Pgraph>Nach seinem Vortrag vom Vormittag erl&#228;uterte Thomas Nordhausen  im Kurzformat die Neuerungen des im Januar 2020 erschienenen 3. Updates des RefHunter-Manuals zur Literaturrecherche in Fachdatenbanken aus dem Themenbereich Gesundheit.</Pgraph><Pgraph>Martina Semmler-Schmetz  zog aus der Erfahrung der Mannheimer Fakult&#228;tsbibliothek ein positives Fazit: Die LateNight 2019 hat nicht nur zur Zielgruppenbindung, sondern auch zur positiven Wahrnehmung der Bibliothek durch andere Einrichtungen der Fakult&#228;t beigetragen.</Pgraph><Pgraph>Christian Vogel  schlie&#223;lich brachte den Teilnehmenden augenzwinkernd das Verfahren der Librom&#246;opathie zur numero-bibliothekarischen Heilung beliebiger Erkrankungen nahe und wies damit Medizinbibliotheken &#8211; und nicht zuletzt der Menschheit &#8211; den Weg in eine segensreiche Zukunft.</Pgraph><SubHeadline>Session 6 &#8211; Treffpunkte</SubHeadline><Pgraph>In diesem Jahr gab es nur zwei Treffpunkte, die daf&#252;r aber beide ausgesprochen gut besucht waren. Zum einen traf sich die AG EMB, die selbst auch weitere Teilnehmer&#42;innen eingeladen hatte. Der zweite Treffpunkt thematisierte erneut die Problematik rund um Corona.</Pgraph><Pgraph>Thema des 1. Treffpunktes war die Gestaltung der AG Evidenzbasierte Medizin (EBM). Zu Beginn stellte <TextGroup><PlainText>Dr. S</PlainText></TextGroup>tefanus Schweizer, Mainz die bisherige Arbeit der AG vor. Danach zeigte Lorena Cascant Ortolano, Mainz m&#246;gliche Aufgaben- und T&#228;tigkeitsbereiche der AG EBM auf, wobei jeweils anschlie&#223;end durch kurze Umfragen deren Relevanz f&#252;r die AG-Mitglieder ermittelt und diskutiert wurde.</Pgraph><Pgraph>Der 2. Treffpunkt wurde von Dagmar H&#228;rter zu dem Thema &#8222;Innovativ in der Coronazeit: Erfolge und Herausforderungen f&#252;r Bibliotheken&#8220; moderiert. Hier zeigten sich erste Erm&#252;dungserscheinungen, da sich am Vortag bereits ausgiebig &#252;ber diese Thematik ausgetauscht wurde. Au&#223;erdem konnte die lehrreiche Erfahrung gemacht werden, dass nicht jedes Thema sich gleicherma&#223;en gut online diskutieren l&#228;sst.</Pgraph><SubHeadline>Session 7 &#8211; Schlusssession</SubHeadline><Pgraph>Die letzte Session begann mit einigen Berichten. Den Anfang machten Sabine Buroh, Freiburg und Dr. Helge Kn&#252;ttel, Regensburg, aktive Mitglieder der European Association for Health Information and Libraries (EAHIL). Aktuell verzeichnet die EAHIL 74 Mitglieder aus Deutschland. Es wurde darauf hingewiesen, dass die virtuelle Ersatztagung 2020 Mitte November stattfinde<TextGroup><PlainText>n wird</PlainText></TextGroup> und bis Ende September noch der Fr&#252;hbucherrabatt gilt.</Pgraph><Pgraph>Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann berichtete &#252;ber den aktuellen Stand bei ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften. In diesem Jahr wurde eine aktuelle Strategie erarbeitet, die die Ausrichtung als Infrastruktur- und Forschungszentrum f&#252;r lebenswissenschaftliche Daten und Informationen fokussiert. Er stellte die strategischen Leitlinien vor, die sich am Forschungskreislauf orientieren. Weitere wichtige Aufgaben sind der Ausbau der Fernzugriffs- und Konsortiallizenzen, die durch <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup> verhandelt werden, sowie die Entwicklung und Fortf&#252;hrung des Covid-19 Hubs. Au&#223;erdem beteiligt sich <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup> an drei NFDI-Vorhaben. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die AG EBM berichtete Stefanus Schweizer &#252;ber den Treffpunkt am Dienstag, Oliver Weiner und Christian Vogel &#252;ber die beiden Arbeitskreissitzungen am Montag.</Pgraph><Pgraph>Anschlie&#223;end wurden die drei Preistr&#228;gerinnen des Wettbewerbs &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2020&#8220; pr&#228;miert. Aus Zeitgr&#252;nden musste auf eine Pr&#228;sentation der drei ausgezeichneten Projekte verzichtet werden. <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup> &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften erhielt f&#252;r das Projekt &#8222;ZB MED COVID-19 Hub: <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup> unterst&#252;tzt die Forschung rund um das Corona-Virus SARS-CoV-2&#8220; einen Sonderpreis. Dagmar H&#228;rter von der Bereichsbibliothek Medizin der SUB G&#246;ttingen bekam f&#252;r ihr Projekt &#8222;Einf&#252;hrung und Etablierung von 3D-Technologie und Equipment in einer (Medizin)Bibliothek&#8220; den <TextGroup><PlainText>2. Preis</PlainText></TextGroup>. Der 1. Preis ging an Lorena Cascant Ortolano und Stefanus Schweizer von der Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin der Universit&#228;tsbibliothek Mainz f&#252;r ihr Projekt &#8222;Praxisleitfaden und Workshop &#8218;Systematic Reviews&#8216;&#8220;.</Pgraph><Pgraph>Den Wettbewerb um das beste Poster konnte Christina Draheim mit ihrem Poster &#252;ber die Rechercheplattform PubPharm f&#252;r sich entscheiden. Sie wurde im Anschluss ausgezeichnet.</Pgraph><Pgraph>Die erste virtuelle Tagung der AGMB e. V. wurde schlie&#223;lich mit den zahlreichen Danksagungen an s&#228;mtliche Beteiligte, die zum sehr guten Gelingen beigetragen haben, beendet. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Beitr&#228;ge f&#252;r die AGMB-Tagung 2020">
      <MainHeadline>Beitr&#228;ge f&#252;r die AGMB-Tagung 2020</MainHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Vortrag 1: &#8222;&#220;berblicksvortrag: Was ist Open Science&#63;&#34;, Dr. Jasmin Schmitz, ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln</ListItem><ListItem level="1">Vortrag 2: &#8222;Open Access Transformationsvertr&#228;ge &#8211; neue Anforderungen f&#252;r die Erwerbung&#8220;, Dr. Henriette R&#246;sch, Universit&#228;tsbibliothek Leipzig</ListItem><ListItem level="1">Vortrag 3: &#8222;Edukative Interventionen zur Verbesserung der F&#228;higkeiten zur Durchf&#252;hrung von Literaturrecherchen im Gesundheitsbereich: ein Scoping Review&#8220;, Thomas Nordhausen, Institut f&#252;r Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Medizinischen Fakult&#228;t der Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Halle (Saale)</ListItem><ListItem level="1">Vortrag 4: &#8222;NFDI4Health &#8211; Nationale Forschungsda<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>eninfrastruktur f&#252;r personenbezogene Gesundheitsdaten: Pilotprojekt zu Bibliotheken und Forschungsdatenkompetenzzentren als Multiplikatoren&#8220;, Birte Lindst&#228;dt, ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln</ListItem><ListItem level="1">Poster 1: &#8222;Die Zukunft des Deutschen MeSH: Vom &#220;bersetzungsprozess zum Terminologie-Service&#8220;, Brigitte Fischer-Wagener, Gabriele Wollnik-Korn, Lisa Langnickel, Roman Baum und Prof. Dr. Juliane Fluck, ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln&#47;Bonn</ListItem><ListItem level="1">Poster 2: &#8222;Die Rechercheplattform PubPharm&#8220;, <TextGroup><PlainText>Dr. C</PlainText></TextGroup>hristina Draheim, Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig</ListItem><ListItem level="1">Vortrag 5: &#8222;Geschrieben, publiziert, zitiert: Entwicklung Kieler medizinischer Publikationen von 2015 bis 2019 im Zeichen des Projekts DEAL&#8220;, Oliver Weiner, Universit&#228;tsbibliothek Kiel</ListItem><ListItem level="1">Kurzvortrag 1: &#8222;Manual zur systematischen Literaturrecherche in Fachdatenbanken: drittes Update von RefHunter&#8220;, Julian Hirt und Thomas Nordhausen, St.Gallen (Schweiz) bzw. Halle-Wittenberg, Halle (Saale)</ListItem><ListItem level="1">Kurzvortrag 2: &#8222;LateNight&#64;MedMa-Bib: Eintagsflieg<TextGroup><PlainText>e o</PlainText></TextGroup>der lohnendes Format&#63; &#8220;, Dr. Martina Semmler-Schmetz, Mannheim</ListItem><ListItem level="1">Kurzvortrag 3: &#8222;Corona &#8211; The Real Story. Was wirklic<TextGroup><PlainText>h h</PlainText></TextGroup>inter dem Virus steckt und wie das geheime Wissen der medizinischen Bibliotheken jetzt die <TextGroup><PlainText>Welt r</PlainText></TextGroup>etten kann. Welche Rolle spielen Nixon, Tschernobyl und betriebliche Gesundheitsf&#246;rderprogramme&#63;&#8220;, <TextGroup><PlainText>Dr. C</PlainText></TextGroup>hristian Vogel, Linz, &#214;sterreich</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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