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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000484</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004842</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Nationale Forschungsdateninfrastruktur f&#252;r personenbezogene Gesundheitsdaten &#8211; NFDI4Health: Pilotprojekt zu Bibliotheken und Forschungsdatenkompetenzzentren als Multiplikatoren (&#8222;Data Steward&#8221;)</Title>
      <TitleTranslated language="en">National research data infrastructure for personal health data &#8211; NFDI4Health: pilot project on libraries and research competence centers as multipliers (&#8220;data steward&#8221;)</TitleTranslated>
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          <Firstname>Aliaksandra</Firstname>
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        <Address>ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, Gleueler Stra&#223;e 60, 50931 K&#246;ln, Deutschland<Affiliation>ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Shutsko&#64;zbmed.de</Email>
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          <Firstname>Birte</Firstname>
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          <Affiliation>ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">data stewardship</Keyword>
      <Keyword language="en">research data management</Keyword>
      <Keyword language="en">national research data infrastructure</Keyword>
      <Keyword language="de">Data Stewardship</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsdatenmanagement</Keyword>
      <Keyword language="de">Nationale Forschungsdateninfrastruktur</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Online-Jahrestagung der AGMB 2020</SectionHeading>
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    <DatePublished>20201222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2020</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>27</ArticleNo>
    <Fundings>
      <Funding>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)</Funding>
    </Fundings>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Im Rahmen von NFDI4Health wird ein Pilotprojekt durchgef&#252;hrt, um m&#246;gliche Rollen, Aufgaben und Verankerungen eines Data Stewards zu erproben und zu etablieren. Dabei soll ein Konzept erarbeitet werden, das die Kooperation zwischen dem Data Steward, der spezialisierte Trainings- und Beratungsaufgaben an Fakult&#228;ten erf&#252;llen soll, und den f&#252;r st&#228;rker generische Aufgaben zust&#228;ndigen Partnern in Bibliotheken erm&#246;glicht.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>In the context of NFDI4Health, a pilot project will be carried out in order to establish possible roles, tasks and institutional positions of a data steward. In the course of the pilot project, a concept is to be developed to allow for the cooperation between a specialised steward at the faculty and the library staff offering more generic training services.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Enorme Mengen von Daten werden erzeugt. Oft bleiben aber die Daten wegen fehlenden Forschungsdatenma<TextGroup><PlainText>na</PlainText></TextGroup>gements (FDM) unentdeckt, so dass ihr Potenzial, neues Wissen zu schaffen, nicht vollst&#228;ndig ausgenutzt wird. Gutes FDM bedeutet die M&#246;glichkeit, die Daten nachnutzen zu k&#246;nnen, verlangt aber eine Infrastruktur, die unter der Ber&#252;cksichtigung von FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Re-usable) aufgebaut ist <TextLink reference="1"></TextLink>. Das ist besonders f&#252;r die Wissenschaft entscheidend, wo Daten- und Wissensaustausch oft innerhalb von Projekten stattfindet.</Pgraph><Pgraph>Das Problem des nicht FAIRen Umgangs mit Forschungsdaten wurde auch in Deutschland erkannt, weshalb Bund und L&#228;nder die Initiative der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) unterst&#252;tzt haben, eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) aufzubauen <TextLink reference="2"></TextLink>. Da die Anforderungen an die Infrastruktur sehr disziplinspezifisch sind, wurde entschieden, Konsortien zu bilden, die aus Experten thematisch verbundener Dom&#228;nen bestehen. Eines der Konsortien ist die Nationale Forschungsdatenin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>rastruktur f&#252;r personenbezogene Gesundheitsdaten (NFDI4Health), die epidemiologische, Public Health- und klinische Studien vernetzen und die dazu geh&#246;rigen Gesundheitsdaten und andere Studienbestandteile wie Studienprotokolle, Fragebogenmuster usw. auf einem Studienportal zusammenf&#252;hren soll.</Pgraph><Pgraph>Die Gesundheitsstudien bzw. -daten zeichnen sich durch einen hohen Strukturierungsgrad aus. Trotzdem werden die FAIR-Prinzipien auch in diesem Forschungsbereich oft nicht erf&#252;llt. Auf schon existierenden Studienregister-Portalen fehlt es oft an Metadatenbeschreibungen, so dass die Studien und die dazu geh&#246;rigen Daten nicht auffindbar sind. Ein offener Zugang zu den personenbe<TextGroup><PlainText>z</PlainText></TextGroup>ogenen Daten ist wegen der sensiblen Inhalte datenschutzrechtlich nicht gestattet. Die Forschungsinstitutionen wenden dar&#252;ber hinaus eigene Standards an, was die Interoperabilit&#228;t der Daten erschwert. Das f&#252;hrt zus&#228;tzlich dazu, dass die Daten nicht wiederverwendbar und dementsprechend w&#252;nschenswerte Data Mining- und Machine Learning-Ans&#228;tze fast ausgeschlossen sind <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Um die oben genannten Herausforderungen zu bew&#228;ltigen, wird sich das NFDI4Health-Konsortium dem Aufbau einer nachhaltigen Forschungsdateninfrastruktur und damit den strategischen Fragen des digitalen Wandels im Gesundheitswesen widmen. Daf&#252;r wurde ein hoch transdisziplin&#228;res Team aus Pr&#252;f&#228;rzten, Epidemiologen, Ern&#228;hrungswissenschaftlern, Juristen, biomedizinischen Informatikern, Statistikern und Forschungsdatenmanagementexperten gebildet <TextLink reference="3"></TextLink>. Zudem ist die Einbindung verschiedener Nutzer-Communities geplant. Die Br&#252;cke zwischen den Infrastrukturentwicklern und Datenerzeugern bzw. -nutzern kann von Data Stewards geschlagen werden.</Pgraph><Pgraph>Laut einer der Definitionen wird unter Data Stewardship &#8222;die verantwortliche Planung und Durchf&#252;hrung aller Aktionen an digitalen Daten vor, w&#228;hrend und nach einem Forschungsprojekt mit dem Ziel, die Nutzbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Reproduzierbarkeit der resultierenden Daten zu optimieren&#8221; verstanden <TextLink reference="4"></TextLink>. Die konkreten Einsatzgebiete von Data Stewards sind aber h&#228;ufig missverst&#228;ndlich. In diesem Zusammenhang wird im Rahmen von NFDI4Health die M&#246;glichkeit genutzt, die Rolle eines Data Stewards beim Aufbau einer Dateninfrastruktur zu entwickeln. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Nationale Forschungsdateninfrastruktur &#8211; NFDI">
      <MainHeadline>Nationale Forschungsdateninfrastruktur &#8211; NFDI</MainHeadline><Pgraph>NFDI soll eine regional verteilte, vernetzte, dauerhafte und nachhaltige Infrastruktur werden, deren Entwicklung dazu f&#252;hren wird, dass die oft dezentral und projektf&#246;rmig gespeicherten Forschungsdaten f&#252;r die gesamte Fachgemeinschaft und zugleich f&#252;r die Gesellschaft zug&#228;nglich und nachnutzbar gemacht werden. Der Prozess soll wissenschaftsgeleitet verlaufen mit der direkten Beteiligung der Datenerzeuger und -nutzer entlang fachlich-thematischer Dom&#228;nen. Die Vernetzung soll dabei polyzentrisch oder &#8222;horizontal&#8221; zu den existierenden Akteuren (&#8222;S&#228;ulen&#8220;) des Wissenschaftssystems verlaufen, um eine bundesweit gleicherma&#223;en gute Versorgung mit den Infrastrukturen &#252;ber Fach- und Institutionengrenzen hinweg sichern zu k&#246;nnen <TextLink reference="5"></TextLink>. Um die Steuerung und Koordinati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>n der Zusammenarbeit im Rahmen der NFDI zu erm&#246;glichen, wurde das Direktorat gebildet, unter dessen Dach deutschlandweit t&#228;tige Verb&#252;nde in den thematischen NFDI-Konsortien formiert werden. Die NFDI-Konsortien stellen die &#8222;aus fachlicher Sicht geeigneten&#8220; Partnerschaften dar und k&#246;nnen die Bedarfe der Fachcommunity ermitteln und abdecken <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Der Aufbau solcher Infrastrukturen f&#252;r das Wissenschaftssystem in Deutschland wurde vom Wissenschaftsrat bereits 2012 als dringend notwendig erachtet. Als Folge wurde 2014 von der GWK der Rat f&#252;r Informationsin<TextGroup><PlainText>fra</PlainText></TextGroup>strukturen (RfII) eingerichtet, der in seinem ersten Handlungsbereich den Stand von FDM in Deutschland gepr&#252;ft und eine Reihe von Empfehlungen in dem Positi<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nspapier mit dem Titel &#8222;Leistung aus Vielfalt&#8220; 2016 vorgestellt hat. Einer der zentralen Vorschl&#228;ge des RfII war die Gr&#252;ndung einer NFDI, die &#8222;der Wissenschaft eine Grundversorgung an Speicherm&#246;glichkeiten und Dienstleistungen f&#252;r die Nachnutzung der Daten anbieten soll&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink>. Die Wissenschaft hat darauf positiv reagiert und 2018 hat die GWK eine Bund-L&#228;nder-Vereinbarung zum Aufbau der NFDI getroffen. Am 26. Juni 2020 wurden von der GWK anhand der Begutachtungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft die ersten neun Konsortien zur F&#246;rderung ausgew&#228;hlt, die ihre Arbeit am 1. Oktober 2020 beginnen konnten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Nationale Forschungsdateninfrastruktur f&#252;r personenbezogene Gesundheitsdaten &#8211; NFDI4Health">
      <MainHeadline>Nationale Forschungsdateninfrastruktur f&#252;r personenbezogene Gesundheitsdaten &#8211; NFDI4Health</MainHeadline><Pgraph>NFDI4Health ist eines der neun NFDI-Konsortien, die aus der ersten Ausschreibungsrunde in die F&#246;rderung aufgenommen wurden. Ihre Mission sieht die NFDI4Health darin, den Mehrwert der Forschung in Epidemiologie, Public Health und in auf klinische Studien gest&#252;tzter Medizin zu erh&#246;hen, indem qualit&#228;tsgesicherte Daten international gem&#228;&#223; den FAIR-Prinzipien zug&#228;nglich gemacht werden <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Strategie von NFDI4Health besteht in der Erreichung folgender Ziele: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die Auffindbarkeit der Gesundheitsdaten durch Unterst&#252;tzung von (Meta-)Datenpublikationen in einem Studienportal (Central Search Hub) verbessern. Daf&#252;r m&#252;ssen die f&#252;r die Publikation ben&#246;tigten Metadaten standardisiert werden, was gleichzeitig zu einer Verbesserung der Interoperabilit&#228;t f&#252;hren wird.</ListItem><ListItem level="1">Einen &#252;bergeordneten Datenzugangs- und Datennutzungsprozess (Central Access Point) zu den personenbezogenen Gesundheitsdaten implementieren, wobei die Datennutzung ausschlie&#223;lich im Einklang mit Einverst&#228;ndniserkl&#228;rungen und Datenschutzrichtlinien gew&#228;hrleistet werden muss.</ListItem><ListItem level="1">Dienste weiterentwickeln, die kontrollierten Zugriff auf verteilt vorliegende Daten mittels Analysetools erlauben. </ListItem><ListItem level="1">Dienste f&#252;r dynamisches und sicheres Linkage von Prim&#228;r-, Sekund&#228;r- und Registerdaten entwickeln.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Dabei ist geplant, (Meta-)Daten aus</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">epidemiologischen Studien und Studien zur &#246;ffentlichen Gesundheit (26 lokale Studien mit mehr als 400.000 Teilnehmenden, NAKO Gesundheitsstudie), </ListItem><ListItem level="1">klinischen Studien (an den 24 universit&#228;ren Studienzentren der KKSN),</ListItem><ListItem level="1">Registern (das Deutsche Register der klinischen Studien, das Studienregister des Deutschen Zentrums f&#252;r Infektionsforschung u.a.) und</ListItem><ListItem level="1">administrativen Gesundheitsdatenbanken <TextLink reference="3"></TextLink></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>zu sammeln.</Pgraph><Pgraph>Da die Entwicklung jedes NFDI-Konsortiums wissenschaftsgetrieben verlaufen soll, spielt die enge Einbindung der Fachcommunity auch f&#252;r die NFDI4Health eine bedeutsame Rolle. Um den Wandel im Umgang mit Daten nach den FAIR-Prinzipien zu erm&#246;glichen, ist es wichtig, nicht nur die Infrastruktur zur Verf&#252;gung zu stellen, sondern die Forschenden bei der Erlernung und Nutzung dieser zu unterst&#252;tzen und die von Disziplin zu Disziplin variierenden Bed&#252;rfnisse abdecken zu k&#246;nnen. Die Rolle eines Mittlers zwischen den Infrastrukturentwicklern und -nutzern k&#246;nnte von Data Stewards &#252;bernommen werden. Die Aufgabenbereiche von Data Stewards sind noch nicht eindeutig. Auf diese Weise ergibt sich die M&#246;glichkeit, im Rahmen von NFDI4Health die Rolle von Data Stewards als Multiplikatoren zu etablieren, wof&#252;r ein Pilotprojekt von Bibliotheken und Forschungsdatenkompetenzzentren durchgef&#252;hrt wird <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich wird von NFDI4Health beachtet, dass die FAIR-Prinzipien nicht nur den Fachexperten vermittelt werden m&#252;ssen, sondern auch den j&#252;ngeren Nachwuchswissenschaftlern und Studierenden. Demgem&#228;&#223; ist geplant, dass das Konsortium folgende T&#228;tigkeiten aufnimmt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Anpassung und Entwicklung der Trainings- und Weiterbildungsangebote im FDM mit dem Fokus auf Gesundheitsforschungsdaten, einschlie&#223;lich rechtlicher Fragen zur gemeinsamen Nutzung und Ver&#246;ffentlichung von Daten und zur Datenintegration. Das Programm wird sich auf die Fachleute (die klinische Studien initiierenden Pr&#252;f&#228;rzte und Epidemiologen, aber auch Techniker wie Software-Entwickler und Datenmanager) ausrichten.</ListItem><ListItem level="1">Aufbau einer interdisziplin&#228;ren Graduiertenausbildung in FDM und Data Science in Kooperation mit der Universit&#228;t Bremen, der U Bremen Research Alliance und anderen NFDI-Konsortien.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Als Teil der Strategie zur Nutzereinbindung werden die ausgearbeiteten Fortbildungsmaterialien und Curricula st&#228;ndig von den Nutzenden evaluiert und gem&#228;&#223; ihrem Feedback verfeinert. Die finalen Materialien werden als offene Ressourcen (Open Educational Resources) disseminiert <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Data Stewards: M&#246;gliche Rollen, Aufgaben und Verankerungen">
      <MainHeadline>Data Stewards: M&#246;gliche Rollen, Aufgaben und Verankerungen</MainHeadline><Pgraph>Das Wort &#8222;Stewardship&#8220; kann aus dem Englischen als &#8222;Verwaltung&#8220; oder &#8222;Ordnung&#8220; &#252;bersetzt werden. Obwohl der Begriff Stewardship in Bezug auf Daten schon seit 1991 gebraucht wird <TextLink reference="8"></TextLink>, gibt es in der Literatur keine eindeutige Definition sowie keine klare Vorstellung &#252;ber die Rollen und Aufgaben von Data Stewards. Auch die institutionelle Verankerung von Data Stewards variiert. Um ein einheitliches Profil und Berufsbild von einem Data Steward zu formieren und dementsprechend eine einheitliche Ausbildung einf&#252;hren zu k&#246;nnen, wurden mittlerweile Studien durchgef&#252;hrt, um die Klassifikationen m&#246;glicher Rollen und der dazugeh&#246;rigen Aufgaben auf der Grundla<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>e bereits vorhandener Stellenausschreibungen, Umfragen und Interviews mit Fachpersonen zu erstellen.</Pgraph><Pgraph>Eine der Studien wurde von der Nationalen Koordinierungsstelle Forschungsdatenmanagement (LCRDM) in den Niederlanden durchgef&#252;hrt <TextLink reference="9"></TextLink>. In der Studie konnte festgestellt werden, dass die Aufgaben von Data Stewards in drei Bereiche aufgeteilt werden k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Der erste Aufgabenbereich bezeichnet einen eingebetteten und operativen (&#8222;embedded and operational&#8220;) Data Steward, der direkt in die Forschung eingebunden, mit den spezifischen Bed&#252;rfnissen der Forscherkollegen vertraut und f&#252;r die praktische Umsetzung der generischen Datenpo<TextGroup><PlainText>li</PlainText></TextGroup>tik verantwortlich ist. Dabe<TextGroup><PlainText>i u</PlainText></TextGroup>mfassen die Aufgaben die technische Unterst&#252;tzung wie z.B. Datenverarbeitung, <TextGroup><PlainText>-an</PlainText></TextGroup>alyse, -extraktion, <TextGroup><PlainText>-s</PlainText></TextGroup>peicherung, und -visualisierung, aber auch Beratung und L&#246;sungsfindung zur Verbesserung der bestehenden Dateninfrastruktur und ihrer Nutzung. </ListItem><ListItem level="1">Der zweite Bereich bezeichnet einen generischen und beratenden (&#8222;generic and advisory&#8220;) Data Steward, der sich auf die Beratung zu allen mit Forschungsda<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>enmanagement (FDM) verbundenen Fragen, inklusive der Unterst&#252;tzung bei der Erstellung von Datenma<TextGroup><PlainText>na</PlainText></TextGroup>gementpl&#228;nen, sowie auf die Entwicklung und Durchf&#252;hrung von FDM-Ausbildungskursen spezialisiert. </ListItem><ListItem level="1">Der dritte Bereich schlie&#223;t die Aufgaben ein, die mit der Entwicklung von institutionellen Richtlinien und Strategien in Bezug auf FDM und mit allgemeiner <TextGroup><PlainText>Koordinierungst&#228;tigkeit</PlainText></TextGroup> (&#8222;policy, strategy and coordination&#8220;) verbunden sind. </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Dabei wird in der Studie betont, dass es keine klare Abgrenzung zwischen den drei Aufgabenbereichen gibt.</Pgraph><Pgraph>Ein anderer Ansatz <TextLink reference="10"></TextLink> schl&#228;gt vor, die Rollen von Data Stewards abh&#228;ngig davon zu definieren, mit welcher Interessengruppe (Entscheidungstr&#228;ger (&#8222;policy makers&#8220;), Forscher oder Entwickler der IT-Infrastruktur) ein Data Steward interagiert. Ein Data Steward mit dem Fokus auf Entscheidungstr&#228;ger (&#8222;Data steward &#8211; policy&#8220;) konzentriert sich auf die Entwicklung, Implementierung und Ausf&#252;hrungskontrolle der Richtlinien, gest&#252;tzt auf die internen Vorschriften und die internationalen Standards und Gesetze. Ein Data Steward mit dem Fokus auf Forschung (&#8222;Data steward &#8211; research&#8220;) ber&#228;t das akademische Personal, das gleichzeitig als Datenerzeuger und <TextGroup><PlainText>-nu</PlainText></TextGroup>tzer gekennzeichnet wird, und stellt sicher, dass mit den Daten gem&#228;&#223; den eingef&#252;hrten Richtlinien umgegangen wird. Schlie&#223;lich bestimmt ein Data Steward mit dem Fokus auf Infrastruktur (&#8222;Data steward &#8211; infrastructure&#8220;) die Anforderungen an die Infrastruktur und Tools und passt diese Anforderungen an die IT-L&#246;sungen an. Daf&#252;r arbeitet er eng mit IT-Experten zusammen. Auch in dieser Studie wird betont, dass eine Person nicht unbedingt alle drei Rollen erf&#252;llen muss. </Pgraph><Pgraph>&#196;hnliche Aufgaben, wenngleich unter anderen Bezeichnungen, wurden den Data Stewards auch in der Studie des Nationalen Forums f&#252;r Forschungsdatenmanagement (DM-Forum) zugewiesen <TextLink reference="11"></TextLink>, in der zwischen den Rollen &#8222;Administrator&#8220;, &#8222;Analyst&#8220;, &#8222;Developer&#8220; und &#8222;Agent of Change&#8220; unterschieden wird. Der Administrator ist f&#252;r die Etablierung guter Praxis in den Bereichen Compliance und IT-Sicherheit zust&#228;ndig. Der Analyst zeichnet sich &#252;ber die &#8222;Hard Skills&#8220; wie Programmierung, Datenbankenentwicklung, Sicherstellung der Datenqualit&#228;t und Durchf&#252;hrung von Datenanalysen aus und ist eng mit dem Developer verbunden, der aber zus&#228;tzlich als Experte in den Bereichen FAIR-Prinzipien und Datenplanung auftritt und die Zusammenarbeit sowie den Wissensaus<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>ausch im Team f&#246;rdert. Neu in der Klassifikation im Vergleich zu anderen Studien ist die Rolle des Agent of Change, die einen nutzerorientierten Data Steward mit gutem Verst&#228;ndnis der Prozesse und Abl&#228;ufe bezeichnet. Der Agent of Change kommuniziert mit allen Interessengruppen, versteht ihre Bedarfe und ber&#228;t sie zur Einhaltung der Richtlinien. Mit einer solcher Rollenaufteilung betont die Studie u.a., dass ein Data Steward nicht nur &#252;ber Hard Skills wie Programmierung verf&#252;gen soll, sondern auch &#252;ber Soft Skills wie die F&#228;higkeit zu kommunizieren und zu lehren.</Pgraph><Pgraph>Abschlie&#223;end l&#228;sst sich schlussfolgern, dass Data <TextGroup><PlainText>Stewards</PlainText></TextGroup> in der Lage sein sollen, Br&#252;cken zwischen unterschiedlichen Interessengruppen zu schlagen. Die zahlreichen einzelnen Aufgaben, die oft ganz unterschiedliche Kompetenzen fordern, m&#252;ssen aber nicht unbedingt einer Person zugeordnet werden. Vielmehr ist es empfehlenswert, die Aufgaben und Kompetenzen im Team auf mehrere Data Stewards zu verteilen, um qualitative und &#8222;ma&#223;geschneiderte&#8220; Beratung und Unterst&#252;tzung anbieten zu k&#246;nnen <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="M&#246;gliche Rollen, Aufgaben und Verankerungen von Data Stewards in NFDI4Health">
      <MainHeadline>M&#246;gliche Rollen, Aufgaben und Verankerungen von Data Stewards in NFDI4Health</MainHeadline><Pgraph>Im Rahmen von NFDI4Health wird ein Pilotprojekt zur Etablierung der Rolle eines Data Stewards unter der <TextGroup><PlainText>Leitung</PlainText></TextGroup> der Deutschen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin (<TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup>) mit der Universit&#228;ts- und Stadtbibliothek K&#246;ln (<TextGroup><PlainText>USB K&#246;ln</PlainText></TextGroup>) in Kooperation mit dem Cologne Competence Center for Research Data Management (C3RDM) durchgef&#252;hrt.  In jeder der Institutionen wird eine Person mit einem Stellenanteil von 50&#37; f&#252;r die T&#228;tigkeit eines Data Stewards mit direktem Kontakt mit den Forschenden eingesetzt. Andere Aufgaben mit weiteren Stellenanteilen liegen in der Entwicklung von Standards, insbesondere f&#252;r die Publikation von Studien(meta)daten. Die Stellenausschreibungen zur Rekrutierung der Personen hoben insbesondere auf eine Ausbildung im informationswissenschaftlichen oder medizinischen Fachbereich sowie auf Erfahrungen im Datenmanagement ab. Im Projekt soll eine Arbeitsteilung zwischen den sehr spezialisierten Trainings- und Beratungsaufgaben des Data Stewards und den st&#228;rker generischen Aufgaben der Partner in <TextGroup><PlainText>Bibliotheken</PlainText></TextGroup> erarbeitet werden.</Pgraph><Pgraph>Abgeleitet von Scholtens et al. <TextLink reference="10"></TextLink> pr&#228;sentiert Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> die Aufgabenbereiche, aus denen die im Pilotpro<TextGroup><PlainText>j</PlainText></TextGroup>ekt eingesetzten Data Stewards Kompetenzen kombinieren sollen:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1."><Mark2>Leitlinien</Mark2> &#8211; mit dem Schwerpunkt auf die (Meta-)Da<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>enpublikation. Dabei soll sich der Data Steward an der Ausarbeitung entsprechender Publikationsleitlinien und Metadatenstandards beteiligen. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2."><Mark2>Forschung</Mark2> &#8211; mit dem Fokus auf die Unterst&#252;tzung der Forschenden vor Ort in der praktischen Arbeit, also bei der Umsetzung von Leitlinien und bei der Nutzung der Infrastruktur. Auf diese Weise wird der Data Steward die Ergebnisse der NFDI4Health in Studienzentren tragen.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3."><Mark2>Infrastruktur</Mark2> &#8211; mit dem Akzent auf Feedback der Nutzer an Softwareentwickler und Serviceprovider, so dass die Services den Bed&#252;rfnissen der Forschenden angepasst werden k&#246;nnen.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Da die Data Stewards in der Rolle &#8222;Forschung&#8220; die Wissenschaftler vor Ort begleiten sollen, sind Kooperationen mit den Forschungseinrichtungen vorgesehen, wobei die USB K&#246;ln mit dem Klinischen Studienzentrum an der medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t zu K&#246;ln und <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup> mit dem Institut f&#252;r Ern&#228;hrungsepidemiologie an der Universit&#228;t Bonn zusammenarbeiten werden. </Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend wird zu den Aufgaben von Data <TextGroup><PlainText>Stewards</PlainText></TextGroup> im Rahmen von NFDI4Health geh&#246;ren:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Konzepterarbeitung f&#252;r die Rollen Leitlinien, Forschung und Infrastruktur,</ListItem><ListItem level="1">Kontaktaufbau zu Forschenden an den jeweiligen Studienzentren sowie innerhalb von NFDI4Health zu den Arbeitsgruppen in den projektbezogenen Arbeitspaketen,</ListItem><ListItem level="1">Konzepterstellung und Umsetzung f&#252;r Training und Beratung, </ListItem><ListItem level="1">Organisation des Feedbacks zu NFDI4Health.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber hinaus soll der Data Steward zum Ende des Pilotprojekts eine Dokumentation und Berichterstattung zu &#8222;Roll-out&#8220; und Nachnutzung des Konzepts vorlegen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick">
      <MainHeadline>Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Im Rahmen von NFDI4Health soll die Rolle eines Data Stewards durch ein Pilotprojekt erprobt und etabliert werden. Im Laufe des Projektes wird eine Rollenbeschreibung von Data Stewards bzw. ein Konzept zur Verstetigung in den jeweiligen Einrichtungen erstellt und anschlie&#223;end verbreitet, so dass die Ergebnisse von anderen Interessierten wie Fakult&#228;ten oder epidemiologischen bzw. klinischen Studienzentren genutzt werden k&#246;nnen. Au&#223;erdem soll im Pilotprojekt ein Konzept f&#252;r eine sorgf&#228;ltig ausbalancierte Zusammenarbeit zwischen einem spezialisierten Data Steward an der Fakult&#228;t und dem Bibliothekspersonal, das allgemeinere Trainings und Beratung anbietet, entwickelt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph><SubHeadline>Danksagung</SubHeadline><Pgraph>Diese Arbeit ist im Rahmen des NFDI4Health-Konsortiums entstanden (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.nfdi4health.de&#47;">https:&#47;&#47;www.nfdi4health.de&#47;</Hyperlink>). Wir danken der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) f&#252;r die finanzielle Unterst&#252;tzung &#8211; NFDI 13&#47;1.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Aufgabenbereiche eines Data Stewards in NFDI4Health abh&#228;ngig von der interagierenden Interessengruppe</Mark1></Pgraph></Caption>
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