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    <Identifier>mbi000483</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000483</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004833</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Edukative Interventionen zur Verbesserung systematischer Recherchef&#228;higkeiten &#8211; Diskussion der Ergebnisse eines Scoping Reviews</Title>
      <TitleTranslated language="en">Educational interventions to improve systematic research skills &#8211; discussion of the results of a scoping review</TitleTranslated>
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          <Lastname>Nordhausen</Lastname>
          <LastnameHeading>Nordhausen</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
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        <Address>Institut f&#252;r Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Medizinische Fakult&#228;t, Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Halle (Saale), Deutschland<Affiliation>Institut f&#252;r Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Medizinische Fakult&#228;t, Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>RefHunter&#64;gmx.net</Email>
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          <Lastname>Hirt</Lastname>
          <LastnameHeading>Hirt</LastnameHeading>
          <Firstname>Julian</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
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        <Address>
          <Affiliation>Institut f&#252;r Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Medizinische Fakult&#228;t, Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Institut f&#252;r Angewandte Pflegewissenschaft, Departement Gesundheit, OST (ehemals FHS St.Gallen), St.Gallen, Schweiz</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">education</Keyword>
      <Keyword language="en">literature search</Keyword>
      <Keyword language="en">searching skills</Keyword>
      <Keyword language="en">healthcare</Keyword>
      <Keyword language="en">scoping review</Keyword>
      <Keyword language="de">Edukation</Keyword>
      <Keyword language="de">Literaturrecherche</Keyword>
      <Keyword language="de">Recherchef&#228;higkeiten</Keyword>
      <Keyword language="de">Gesundheitsbereich</Keyword>
      <Keyword language="de">Scoping Review</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Online-Jahrestagung der AGMB 2020</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20201222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2020</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>26</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Als eine Grundlage f&#252;r Systematic Reviews und damit f&#252;r evidenzbasierte klinische Entscheidungsfindung weisen durchgef&#252;hrte Literaturrecherchen h&#228;ufig methodische Schw&#228;chen und Fehler auf. Edukative Interventionen wie Schulungen oder Workshops stellen eine potentielle M&#246;glichkeit dar, die Recherchef&#228;higkeiten zu verbessern und die methodische Qualit&#228;t der Literaturrecherchen im Gesundheitsbereich zu erh&#246;hen. In einem Scoping Review wurde untersucht, welche edukativen Interventionen zur Verbesserung von Recherchef&#228;higkeiten bekannt sind, anhand welcher Zielgr&#246;&#223;en derartige Interventionen evaluiert werden und wie gut die Qualit&#228;t ihrer Berichterstattung ist. In diesem Artikel werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und diskutiert sowie Implikationen f&#252;r die zuk&#252;nftige Forschung und Praxis gegeben.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>As a basis for systematic reviews and thus for evidence-based clinical decision making, conducted literature searches often show methodological weaknesses and errors. Educational interventions such as training or workshops are a potential way to improve searching skills and enhance the methodological quality of literature searches in the health care sector. In a scoping review, we investigated what is known about educational interventions to improve searching skills, what the objectives of such interventions are and how good the quality of their reporting is. This article summarizes and discusses the main findings and provides implications for future research and practice.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Eine Kernkomponente der evidenzbasierten Praxis (EbP) ist die klinische Entscheidungsfindung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Als Entscheidungsgrundlage dienen Systematic Reviews, in denen die zur Beantwortung einer Fragestellung relevanten Studien systematisch recherchiert und evaluiert werden <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Die Grundvoraussetzung f&#252;r aussagekr&#228;ftige Systematic Reviews sind nach methodisch hochwertigen Standards durchgef&#252;hrte Literaturrecherchen mit dem Ziel, m&#246;glichst alle f&#252;r ein Thema relevanten Studien zu identifizieren <TextLink reference="3"></TextLink>. Analysen zeigen jedoch, dass viele Literaturrecherchen diesen Qualit&#228;tsanforderungen nur unzureichend gerecht werden und Fehler enthalten, die sich negativ auf das Gesamtergebnis des Systematic Reviews und damit potenziell auf die klinische Entscheidungsfindung auswirken k&#246;nnen <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Edukative Interventionen wie Trainings oder Workshops stellen eine M&#246;glichkeit dar, Kenntnisse bez&#252;glich systematischer Literaturrecherche zu vermitteln bzw. zu verfestigen und somit die Durchf&#252;hrung qualitativ hochwertiger Systematic Reviews zu f&#246;rdern. H&#228;ufig sind solche Schulungsinterventionen Bestandteil von EbP-Kursen, in denen Literaturrecherche einen inhaltlichen Abschnitt neben anderen Methoden der EbP darstellt <TextLink reference="7"></TextLink>, was eine isolierte Evaluation der einzelnen Komponenten und des Nutzens erschwert. Die Ergebnisse eines 2003 durchge<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>&#252;hrten Reviews deuten zwar darauf hin, dass edukative Interventionen die Recherchef&#228;higkeiten verbessern k&#246;nnen, die Aussagekraft erscheint aufgrund der geringen methodischen Qualit&#228;t der identifizierten Studien sowie des Alters der Arbeit jedoch eingeschr&#228;nkt <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Mit dem Ziel, den Forschungsstand &#252;ber edukative Interventionen zur Verbesserung der Recherchef&#228;higkeiten zu aktualisieren, haben wir einen Scoping Review durchgef&#252;hrt. Im Fokus standen die Fragestellungen, was &#252;ber diese Interventionen bekannt ist, mit welchen Zielgr&#246;&#223;en sie evaluiert werden und wie vollst&#228;ndig ihre Berichter<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>tattung ist. Die Literaturrecherche umfasste eine Datenbankrecherche (CINAHL, Embase, MEDLINE, PsycINFO, Web of Science), Zitationssuche, freie Websuche sowie Kontaktierung von Fachpersonen und konzentrierte sich auf Interventionsstudien aus dem Gesundheitsbereich mit einem ausschlie&#223;lichen Schwerpunkt auf Literaturre<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>herche und objektiven Outcomes zur Evaluation. Zur strukturierten Erfassung der Berichterstattung der Interventionen wurde das Template for Intervention Descrip<TextGroup><PlainText>tio</PlainText></TextGroup>n and Replication (TIDieR) verwendet. Eine ausf&#252;hrlichere Beschreibung der methodischen Vorgehensweise ist der Publikation von Hirt et al. <TextLink reference="9"></TextLink> zu entnehmen. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Ergebnisse diskutiert und Implikationen f&#252;r die Forschung und Praxis abgeleitet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Darstellung und Diskussion der Ergebnisse des Scoping Reviews">
      <MainHeadline>Darstellung und Diskussion der Ergebnisse des Scoping Reviews</MainHeadline><Pgraph>Aus insgesamt 8.484 durchsuchten Treffern konnten <TextGroup><PlainText>14 S</PlainText></TextGroup>tudien eingeschlossen werden, von denen drei ein randomisiert-kontrolliertes, drei ein kontrolliertes und acht ein Vorher-Nachher-Design aufwiesen. Die zwischen 1989 und 2019 publizierten Studien fanden im universit&#228;ren Setting (n&#61;10) oder im Krankenhaussetting (n&#61;4) statt, zeigten mit neun bis 300 gro&#223;e Unterschiede in den Teilnehmerzahlen und hatten entweder fertig ausgebildete&#47;angehende Mediziner(innen) (n&#61;5) oder Studierende&#47;Angeh&#246;rige verschiedener Gesundheitsfachberufe (n&#61;9) teilweise durchmischt als Zielgruppe. In keiner Studie wurden Bibliothekspersonal bzw. Information Specialists als Teilnehmende eingeschlossen. Eine m&#246;gliche Begr&#252;ndung ist der fehlende Einbezug bibliotheksspezifischer Fachdatenbanken in die Recherche, eine andere das Fehlen von systematisch evaluierten edukativen Interventionen f&#252;r diese Zielgruppe. </Pgraph><Pgraph>In elf Studien sind eindeutig Bibliothekspersonal bzw. Information Specialists in die Durchf&#252;hrung der jeweiligen Interventionen involviert. Dies verdeutlicht, welchen bedeutenden Stellenwert diese Gruppe in der Lehre von Recherchef&#228;higkeiten einnimmt. Der professionelle Hintergrund bzw. die Erfahrungen der Durchf&#252;hrenden wurden allerdings nur in drei Studien ausreichend beschrieben. Eine derartige Beschreibung w&#228;re aber notwendig, um zu erfahren, welche Voraussetzungen eine Person mitbringen muss, um die jeweilige Intervention durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Hinsichtlich weiterer Kriterien der Interventionsbeschreibung wurden in der Mehrheit der Studien das (Lehr-)Format (n&#61;14), das Procedere (n&#61;12) und der Umfang (n&#61;11) der jeweiligen Intervention ausreichend beschrieben. Hinsichtlich des Formats wurden sehr inkonsistente Begrifflichkeiten wie Workshop, Training, Kurs oder Instruktion zur Benennung verwendet, ohne dass eine klare Trennsch&#228;rfe dieser Begriffe in der Beschreibung der Interventionen bzw. deren Ablauf ersichtlich war. </Pgraph><Pgraph>Insgesamt sind die Interventionen in Umfang und Procedere zu heterogen, um zusammenfassende Aussagen bez&#252;glich der verwendeten Methoden machen zu k&#246;nnen. Als grundlegende Inhalte lassen sich jedoch die Entwicklung von Suchstrategien, F&#228;higkeiten im Umgang mit Fachdatenbanken oder eine Kombination von Beidem zusammenfassen. Auf diese Schwerpunkte waren auch die Zielgr&#246;&#223;en bzw. die Zielgr&#246;&#223;en-Erfassung ausgerichtet. Bez&#252;glich der Entwicklung von Suchstrategien wurden bspw. die Identifikation&#47;Anwendung von ad&#228;quaten Suchkomponenten, Booleschen Operatoren, Stich- und Schlagw&#246;rtern oder Suchfiltern sowie Recherchequalit&#228;t und -fehler evaluiert. Bei den F&#228;higkeiten im Umgang mit Fachdatenbanken wurden sowohl allgemeine Grundlagen als auch der Umgang mit speziellen Fachdatenbanken oder die Qualit&#228;t der durchgef&#252;hrten Recherche darin evaluiert. Als Evaluationsinstrumente dienten in vielen Studien selbstentwickelte Frageb&#246;gen, Tests oder Checklisten, was auf einen allgemeinen Mangel an standardisierten Evaluationsinstrumenten f&#252;r derartige Interventionen hindeutet. Eine &#220;bersicht &#252;ber die eingeschlossenen Studien bez&#252;glich Interventionen, Zielgruppen, Durchf&#252;hrenden und Outcomes findet sich in <TextGroup><PlainText>Tabelle 1 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>.</Pgraph><Pgraph>Deutliche Defizite zeigen sich in weiteren Bereichen der Interventionsberichterstattung. Bedeutend weniger Studien beschrieben ad&#228;quat die f&#252;r die Durchf&#252;hrung der Interventionen verwendeten Materialien (n&#61;8), ob eine Individualisierung stattgefunden hat (n&#61;3), ob eine Anpassung der Intervention im Studienverlauf n&#246;tig war (n&#61;0) oder wie gut die Intervention im Hinblick auf die geplante (n&#61;0) oder tats&#228;chliche Interventionstreue (n&#61;1) gelaufen ist. Aufgrund dieser Defizite in der Berichterstattung gestaltet sich eine Replikation problematisch. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Studien in diesem Bereich nicht rezent sind. Seit dem Vorhandensein elektronischer Fachdatenbanken in den sp&#228;ten 1970er Jahren gibt es fundamentale Ver&#228;nderungen in den Funktionalit&#228;ten und Oberfl&#228;chen elektronischer Recherchem&#246;glichkeiten und eine permanente Weiterentwicklung dieser, zuletzt bspw. bei der Cochrane Library und PubMed <TextLink reference="10"></TextLink>. Daher erscheint eine &#220;bertragbarkeit vieler Interventionen auf die heutigen Gegebenheiten nur eingeschr&#228;nkt m&#246;glich.</Pgraph><Pgraph>Hinsichtlich der Wirksamkeit deuten sich in allen Studien Verbesserungen der Recherchef&#228;higkeiten durch edukative Interventionen an. In vielen Studien, besonders in den hochwertigeren kontrollierten und randomisiert-kontrollierten Designs, waren die positiven Effekte jedoch nicht statistisch signifikant. In nur f&#252;nf Studien wurde evaluiert, wie sich die Interventionen auf l&#228;ngere Sicht auswirken, wobei die Zeitr&#228;ume bis zum Follow-up sehr deutlich zwischen einem und neun Monaten variierten. Daher lassen sich keine zusammenfassenden Aussagen zur Langzeitwirksamkeit der Interventionen treffen. Allerdings deuten die Ergebnisse eines anderen Reviews mit dem ausschlie&#223;lichen Fokus auf Medizinstudierende und weiter gefassten interventionsbezogenen Einschlusskriterien darauf hin, dass sich Recherchef&#228;higkeiten &#252;ber l&#228;ngere Zeit hinweg wieder verschlechtern <TextLink reference="11"></TextLink>. Obwohl im Scoping Review keine systematische Bewertung der Studienqualit&#228;t vorgenommen wurde, ist diese insgesamt als gering einzusch&#228;tzen, womit die Ergebnisse zur Wirksamkeit nur begrenzt aussagekr&#228;ftig erscheinen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit und Implikationen f&#252;r zuk&#252;nftige Forschung und Praxis">
      <MainHeadline>Fazit und Implikationen f&#252;r zuk&#252;nftige Forschung und Praxis</MainHeadline><Pgraph>Obwohl sich die Entwicklung von Suchstrategien und der Umgang mit Fachdatenbanken als schwerpunktm&#228;&#223;ige Inhalte im Rahmen dieses Scoping Reviews herauskristallisiert haben, machen es die Heterogenit&#228;t der untersuchten edukativen Interventionen in Umfang und Ausf&#252;hrung sowie die niedrige Studienqualit&#228;t schwierig, verallgemeinernde Aussagen zur Wirksamkeit zu treffen. Eine Replikation vieler Interventionen erscheint zudem durch die teilweise unzureichende Berichterstattung und die eingeschr&#228;nkte &#220;bertragbarkeit auf moderne Recherchem&#246;glichkeiten schwierig. Dennoch liefert der Scoping Review einen &#220;berblick &#252;ber potentielle Inhalte sowie Gestaltungs- und Evaluationsm&#246;glichkeiten f&#252;r edukative Interventionen zur Verbesserung von Recherchef&#228;higkeiten und dient somit als Ausgangsbasis f&#252;r weitere wissenschaftliche Evaluationen.</Pgraph><Pgraph>Zuk&#252;nftige Forschungen sollten die Wirksamkeit edukativer Interventionen mit methodisch hochwertigem Studiendesign evaluieren, d.h. in Form von randomisiert-kontrollierten Studien und mit ausreichend gro&#223;en Stichproben. Zur Evaluation sollten m&#246;glichst objektive Outcomes verwendet werden, da Selbsteinsch&#228;tzungen der Recherchef&#228;higkeiten h&#228;ufig nur wenig mit objektiven Einsch&#228;tzungen korrelieren <TextLink reference="12"></TextLink>. In diesem Zusammenhang erscheint es sinnvoll, m&#246;glichst generalisierbare bzw. vielseitig anwendbare Evaluationsinstrumente zu entwickeln, die nicht nur auf eine spezifische Intervention zugeschnitten sind, sondern eine objektive Auswertung verschiedener Interventionen erm&#246;glichen. Da es wichtig ist, dass edukative Interventionen von den Zielgruppen m&#246;glichst gut angenommen werden, ist die erg&#228;nzende Erhebung subjektiver Outcomes empfehlenswert, bspw. Feedback zum eingesch&#228;tzten Nutzen oder zu den p&#228;dagogischen Methoden. Zudem sollte eine Langzeitevaluation der Wirksamkeit erfolgen, um Erkenntnisse dar&#252;ber zu erhalten, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen einmal erworbene F&#228;higkeiten l&#228;ngerfristig erhalten werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Hinsichtlich der inhaltlichen und methodischen Ausrichtung edukativer Interventionen zur Verbesserung von Recherchef&#228;higkeiten erscheint eine st&#228;rkere Zielgruppenorientierung sinnvoll. Bspw. haben Bibliothekspersonal bzw. Information Specialists und in der klinischen Praxis t&#228;tiges Personal unterschiedliche Arbeitsumfelder, Arbeitsschwerpunkte und f&#252;r Literaturrecherche zur Verf&#252;gung stehende Ressourcen. Diese gruppenspezifischen Gegebenheiten m&#252;ssen ber&#252;cksichtigt werden, um die Interventionen bedarfsgerecht und damit nutzenbringend zu gestalten. Zudem sollten &#220;berlegungen und Konzepte entwickelt werden, um einen Erhalt bzw. eine Festigung der erworbenen Recherchef&#228;higkeiten &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum hinweg zu gew&#228;hrleisten. M&#246;glichkeiten diesbez&#252;glich sind Auffrischungskurse bzw. -&#252;bungen, aber auch die Einbeziehung von Materialien, die als Nachschlagewerke f&#252;r gelernte Inhalte oder Recherchem&#246;glichkeiten dienen, bspw. das Cochrane Handbook for Systematic Reviews <TextLink reference="13"></TextLink>, das Manual RefHunter <TextLink reference="14"></TextLink> oder der Praxisleitfaden Systematische Literaturrecherche <TextLink reference="15"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Neben angemessenen und zielgruppenspezifischen edukativen Interventionen und Materialien zur Literaturrecherche sind zudem weitere, davon unabh&#228;ngige Voraussetzungen zu schaffen, um qualitativ hochwertige Literaturrecherchen zu gew&#228;hrleisten. Dazu z&#228;hlt etwa, besonders an der Edukation beteiligte Personengruppen wie Bibliothekspersonal bzw. Information Specialists ausreichend f&#252;r die Vermittlung der entsprechenden Inhalte zu bef&#228;higen. Weitere unterst&#252;tzende Voraussetzungen sind bspw. die Formulierung von aussagekr&#228;ftigen, englischsprachigen Titeln und Abstracts von Publikationen, um deren gute Auffindbarkeit zu gew&#228;hrleisten, die Entwicklung von hochwertigen, wissenschaftlich validierten Suchfiltern oder die Weiterentwicklung bedarfsorientierter, einfach bedienbarer Suchoberfl&#228;chen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Abk&#252;rzungen">
      <MainHeadline>Abk&#252;rzungen</MainHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">CINAHL: Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature</ListItem><ListItem level="1">EbP: Evidenzbasierte Praxis</ListItem><ListItem level="1">MEDLINE: Medical Literature Analysis and Retrieval System Online</ListItem><ListItem level="1">TIDieR: Template for Intervention Description and Replication</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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