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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000475</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004752</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2020&#8220;: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger</Title>
      <TitleTranslated language="en">Competition of the German MLA (AGMB) &#8220;Pioneer projects in medical libraries 2020&#8221;: Introduction of the winners</TitleTranslated>
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          <Lastname>Reimann</Lastname>
          <LastnameHeading>Reimann</LastnameHeading>
          <Firstname>Iris</Firstname>
          <Initials>I</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek RWTH Aachen University, Medizinische Bibliothek, Pauwelsstrasse 30, 52074 Aachen, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek RWTH Aachen University, Medizinische Bibliothek, Aachen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>reimann&#64;ub.rwth-aachen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">competition of the German MLA (AGMB) &#8220;Pioneer projects in medical libraries 2020&#8221;</Keyword>
      <Keyword language="en">projects</Keyword>
      <Keyword language="en">medical libraries</Keyword>
      <Keyword language="en">winners</Keyword>
      <Keyword language="en">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2020&#8220;</Keyword>
      <Keyword language="de">Projekte</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinbibliotheken</Keyword>
      <Keyword language="de">Preistr&#228;ger</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Leuchtturmprojekte</SectionHeading>
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    <DatePublished>20201222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2020</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>18</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Projekte der Preistr&#228;ger des Wettbewerbes &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2020&#8220; werden vorgestellt und die Begr&#252;ndung der Jury dargelegt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The projects of the winners of the competition &#8220;Pioneer projects in medical libraries 2020&#8221; are introduced and the statement of the jury explained.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2020: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger">
      <MainHeadline>AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2020: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger</MainHeadline><Pgraph>Ende Dezember 2019 wurde der Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; zum 8. Mal ausgeschrieben. Wieder waren Medizinbibliotheken aller Sparten und aller Gr&#246;&#223;en aufgerufen, sich mit einem eigenen Projekt zu bewerben oder eine andere Medizinbi<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>liothek f&#252;r die Auszeichnung vorzuschlagen. Bei der Preisw&#252;rdigkeit eines Projektes sollte nicht dessen Gr&#246;&#223;e und Umfang oder der geleistete finanzielle oder personelle Aufwand, sondern explizit die innovative Idee und deren Umsetzung unter den lokalen Bedingungen z&#228;hlen <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Bis Fristende zum 31. M&#228;rz 2020 wurde ein Projekt eingereicht; von der angebotenen Fristverl&#228;ngerung um zwei Wochen machten dann noch zwei weitere Bibliotheken Gebrauch. So hatte die Jury insgesamt drei Projekte zu bewerten. Positiv hervorzuheben ist, dass f&#252;r alle drei Einreichungen ausf&#252;hrliche Beschreibungen geliefert wurden, die es erm&#246;glichten, einen guten Einblick in Konzeption und Umsetzung der jeweiligen Projekte zu bekommen. Dies war in der Vergangenheit nicht immer der Fall und machte die Arbeit der Jury diesmal ungleich einfacher. Daf&#252;r ein herzliches Dankesch&#246;n an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer&#33; </Pgraph><Pgraph>Die Jury, bestehend aus den Leitern der drei Arbeitskreise in der AGMB, zwei gew&#228;hlten Mitgliedern sowie zwei Vorstandsmitgliedern der AGMB, besch&#228;ftigte sich ausf&#252;hrlich mit den Beitr&#228;gen und bewertete die Projekte hinsichtlich Neuartigkeit, Kundenorientierung, Nachnutzbarkeit durch andere Bibliotheken sowie Effizienz im Einsatz der zur Verf&#252;gung stehenden Ressourcen. Nach Begutachtung der drei Einreichungen anhand der genannten Kriterien, wobei nat&#252;rlich auch der Gesamteindruck, den man aufgrund der Beschreibung bekam, nicht unerheblich war, kam die Jury zu der &#220;berzeugung, dass alle drei Projekte die genannten Kriterien erf&#252;llten, die darin entwickelten Services wichtig und n&#252;tzlich, kundenorientiert und sichtbar, nachhaltig und interessant sind und damit preisw&#252;rdig im Sinne der Ausschreibung waren. </Pgraph><Pgraph>Bei den drei Bibliotheken handelte es sich um zwei vergleichbare medizinische Zweigbibliotheken je einer Universit&#228;tsbibliothek sowie um ZB MED, die ja inzwischen wesentlich gr&#246;&#223;er aufgestellt ist als noch in den letzten Jahren. Auch wenn in der Ausschreibung des Wettbewerbes die Gr&#246;&#223;e der Bibliothek und die zur Verf&#252;gung stehenden Ressourcen als nicht ausschlaggebend genannt wurden, spielen sie trotzdem in der Bewertung eine nicht ganz zu vernachl&#228;ssigende Gr&#246;&#223;e, da die Synergieeffekte nicht zu untersch&#228;tzen sind und auch die Erwartungshaltung an das, was die Bibliothek leisten kann und sollte, miteinflie&#223;en. Daher entschied sich die Jury, in diesem Jahr einen Sonderweg zu gehen und das Projekt von <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup> &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften mit einem Sonderpreis auszuzeichnen. </Pgraph><Pgraph>Den Projekten wurden je 400 EUR f&#252;r den 1. Preis sowie f&#252;r den Sonderpreis und 200 EUR f&#252;r den 2. Preis zugesprochen. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Online-Jahrestagung der AGMB am 22. September 2020. Auf eine Pr&#228;sentation der pr&#228;mierten Projekte w&#228;hrend der Tagung musste aus Zeitgr&#252;nden diesmal verzichtet werden.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>1. Preis: </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;Praxisleitfaden und Workshop &#8218;Systematic Reviews&#8216;&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Lorena Cascant Ortolano und Dr. Stefanus Schweizer, Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin der Universit&#228;tsbibliothek Mainz</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Dieses Projekt wurde in Kooperation mit Oliver Bayer und Dorle Hoffmann vom Institut f&#252;r Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik der Universit&#228;tsmedizin Mainz durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Das Thema &#8222;Systematic Reviews&#8220; besch&#228;ftigte die Kolleg&#42;innen in Mainz ebenso wie an anderen Bibliotheken schon l&#228;nger, vereinzelte Anfragen scheiterten aber an den fehlenden personellen Ressourcen. Die Mainzer Kolleg&#42;innen haben sich daher nach einer Alternative zu einem &#8222;Full Service&#8220; umgesehen und entschieden sich daf&#252;r, ein Angebot &#8222;Hilfe zur Selbsthilfe&#8220; zu entwickeln. Das Grundwissen sollte in Workshops mit den Wissenschaftler&#42;innen erarbeitet werden, um dann basierend auf diesem Wissen punktuell beraten zu k&#246;nnen. Flankierend wurde mit der Entwicklung eines Praxisleitfadens begonnen, der sowohl in den Workshops eingesetzt wie auch als Grundlage f&#252;r die Beratungen genommen werden kann. Bis M&#228;rz 2020 wurden bereits zwei erfolgreiche Workshops durchgef&#252;hrt, die erste Version des Praxisleitfadens vorgelegt und durchschnittlich drei bis vier Beratungen von je 2 Stunden pro Monat durchgef&#252;hrt <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Viele Bibliotheken haben die Entwicklung forschungsna<TextGroup><PlainText>h</PlainText></TextGroup>er Dienstleistungen als zentrale Aufgabe f&#252;r sich erkannt. Der Wunsch, Services zu systematischen Literaturrecherchen aufzubauen, ist vor allem auch aufgrund der steigenden Nachfrage seitens der eigenen Institutionen vielfach da. Es fehlt aber an Orientierung, ob und wie diese Services in der eigenen Bibliothek zeitlich realisierbar sind. Ebenso fehlen Hilfestellungen und &#252;bergreifende Grundlagen f&#252;r die praktische lokale Umsetzung. Der Praxisleitfaden und die Workshops der Kolleg&#42;innen aus Mainz setzen bei genau dieser L&#252;cke an, sie sind in dieser Form bzw. f&#252;r diesen Zweck neuartig, in der Kombination der beiden Elemente Leitfaden und Workshop innovativ und sie haben als Best-Practice-Beispiel Modellcharakter f&#252;r die Planung &#228;hnlicher Services anderer Bibliotheken. Die Mainzer Bibliothek l&#246;st mit dem Praxisleitfaden das Problem vieler Bibliotheken beim Thema &#8222;Systematische Literaturrecherche&#8220;, indem sie eben kein Angebot f&#252;r Auftragsrecherchen aufbaut, sondern &#252;ber die praxisnahe Aufbereitung von Informationen Hilfe zur Selbsthilfe anbietet. Damit positioniert sich die Bibliothek f&#252;r die Universit&#228;tsmedizin als kompetente Ansprechpartnerin in Sachen &#8222;Systematische Literaturrecherche&#8220;. Die Nachnutzbarkeit f&#252;r andere Medizinbibliotheken ist sehr hoch und die Nachnutzung explizit gew&#252;nscht.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>2. Preis: </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;Einf&#252;hrung und Etablierung von 3D-Technologie und Equipment in einer (Medizin-)Bibliothek&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Dagmar H&#228;rter, Bereichsbibliothek Medizin der SUB G&#246;ttingen</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die Idee dazu entstand nach einer Fortbildungsreise an die SLUB Dresden, bei der Frau H&#228;rter die Gelegenheit bekam, sich den dortigen Makerspace anzusehen und einen &#220;berblick &#252;ber die enorme Angebotsvielfalt zu bekommen. Zur&#252;ck in G&#246;ttingen hat sie dann zuerst die Verantwortlichen &#252;berzeugen m&#252;ssen, um schlie&#223;lich aus Eigenmitteln der Bibliothek einen 3D-Drucker anzuschaffen. Da sie sich bewusst f&#252;r ein niedrigschwelliges Angebot entschied, war die Nachfrage sehr schnell sehr gro&#223; und h&#228;lt seitdem kontinuierlich an. In Rechnung werden den Kund&#42;innen lediglich die Materialkosten f&#252;r die gedruckten 3D-Modelle gestellt. Das Projekt fand auch Aufmerksamkeit in der &#246;rtlichen Presse und aufgrund der guten Resonanz konnten inzwischen weitere Drucker angeschafft und das Angebot ausgebaut werden <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Ein 3D-Drucker geh&#246;rt nicht zum klassischen Angebot einer Bibliothek. Aber in Zeiten des Wandels und dem Anpassen an neue Realit&#228;ten geht die Bereichsbibliothek Medizin der SUB G&#246;ttingen mit ihrem neuen Angebot einen Weg hin zu neuen Dienstleistungen und positioniert sich damit als eine Informationsdienstleisterin, die sich auch als technisches Kompetenzzentrum versteht. Es ist noch nicht vorherzusehen, was an neuen Dienstleistungen und Informationen in naher Zukunft von Forschung und Lehre ben&#246;tigt werden. Aber eines ist sicher, technische Kompetenz, in welcher Form sie sich auch zeigen mag, wird dazugeh&#246;ren. Die gute Annahme des 3D-Druckeran<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>ebotes gibt der Bereichsbibliothek Medizin recht. Im Forschungs- und Klinikumsbereich gibt es viele Anwendungsm&#246;glichkeiten f&#252;r einen 3D-Druck. Es kommt der Bibliothek zu Gute, dass sie sich inmitten des Universit&#228;tsklinikums befindet und der Weg hin zu dem neuen Service f&#252;r die Nutzer&#42;innen kurz ist. Positiv ist ebenso der niedrigschwellig angelegte und kosteng&#252;nstige Zugang zur Nutzung. Die Nachnutzbarkeit des Angebotes f&#252;r andere Bibliotheken ist zwar nicht generell gegeben. Aber der eingereichte Beitrag steht f&#252;r eine innovative Haltung neuen Techniken und Serviceangeboten gegen&#252;ber, die f&#252;r andere ein Beispiel geben k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>Sonderpreis: </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;ZB MED COVID-19 Hub: ZB MED unterst&#252;tzt die Forschung rund um das Corona-Virus SARS-CoV-2&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln und Bonn</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die Kolleg&#42;innen von ZB MED reichten ein Projekt ein, mit dem sie sehr schnell auf die im M&#228;rz 2020 sich auch in Deutschland ausbreitende Corona-Pandemie reagierten. Zuerst wurden valide Quellen zu dieser Problematik zusammengetragen, aufgrund der F&#252;lle war aber schnell erkennbar, dass eine blo&#223;e Listung nicht mehr ausreichen w&#252;rde. Parallel dazu haben sich die Forscher&#42;innen von ZB MED mit ihrem bioinformatischen und medizinischen Hintergrund Gedanken gemacht, wie sie die Forschung rund um COVID-19 unterst&#252;tzen k&#246;nnen. In einer Wochenendaktion Mitte M&#228;rz entstand dann die Rohfassung des sogenannten ZB MED COVID-19 Hub, der sukzessive ausgebaut wurde unter Nutzung typischer Forschungsme<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>hoden wie &#8222;Text and Data Mining&#8220; sowie der Analyse gro&#223;er Datenmengen <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Das Projekt von ZB MED ben&#246;tigte zu seiner Umsetzung nicht so sehr finanzielle Ressourcen, sondern vor allem engagierte Mitarbeiter&#42;innen, wie auch aus der Beschreibung des Projektes sehr deutlich wurde. Besonders beeindruckend war, dass noch im M&#228;rz 2020, als die Pandemie sich in Europa zu manifestieren begann, das Konzept f&#252;r den Hub entwickelt und in sehr kurzer Zeit auf einem sehr hohen Niveau umgesetzt werden konnte. Der ZB MED COVID-19 Hub ist wohl in der Geschichte der Ausschreibung der Leuchtturmprojekte durch die AGMB jenes Projekt, das am raschesten realisiert wurde und in einer besonders schwierigen Phase, in der die meisten Bibliotheken und ihre Services zur&#252;ckgefahren wurden, eine Innovation von sehr gro&#223;er Sichtbarkeit platzieren konnte. Der COVID-19 Hub stellt aktuell eine unerl&#228;ssliche und frei zug&#228;ngliche Informationsressource f&#252;r Virolog&#42;innen, Epidemiolog&#42;innen und andere Forscher&#42;innen dar. Wir Bibliotheken k&#246;nnen diesen Service nachnutzen, davon profitieren wiederum unsere Wissenschaftler&#42;innen und &#196;rzt&#42;innen im eigenen Haus. Die Sichtbarkeit nach au&#223;en ist hoch und die Akzeptanz auch international gegeben. </Pgraph><Pgraph>Die Jury war der Meinung, dass ZB MED hier seinem Auftrag, medizinisch relevante Informationen schnell, effizient und fundiert zur Verf&#252;gung zu stellen, sehr gut nachgekommen ist und damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen eine weltweite Krisensituation, die leider immer noch andauert, leistet. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Reimann I</RefAuthor>
        <RefTitle>&#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2020</RefTitle>
        <RefYear>2019</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
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        <RefTotal>Reimann I. &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2020. GMS Med Bibl Inf. 2019;19(3):Doc22. DOI: 10.3205&#47;mbi000447</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000447</RefLink>
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      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Cascant Ortolano L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schweizer S</RefAuthor>
        <RefTitle>Praxisleitfaden Systematische Literaturrecherche und Workshop &#8222;Systematic Reviews&#8221; der Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin der Universit&#228;tsbibliothek Mainz</RefTitle>
        <RefYear>2020</RefYear>
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        <RefPage>Doc20</RefPage>
        <RefTotal>Cascant Ortolano L, Schweizer S. Praxisleitfaden Systematische Literaturrecherche und Workshop &#8222;Systematic Reviews&#8221; der Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin der Universit&#228;tsbibliothek Mainz. GMS Med Bibl Inf. 2020;20(3):Doc20. DOI: 10.3205&#47;mbi000477</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000477</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>H&#228;rter D</RefAuthor>
        <RefTitle>Einf&#252;hrung und Etablierung von 3D-Technologie und Equipment in einer (Medizin-)Bibliothek. Erfahrungsbericht der Bereichsbibliothek Medizin der SUB G&#246;ttingen</RefTitle>
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        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000476</RefLink>
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        <RefAuthor>Roesner E</RefAuthor>
        <RefTitle>Keine Zeit f&#252;r &#8222;Irrungen und Wirrungen&#8220;: Aufbau des ZB MED COVID-19 Hubs f&#252;r die Forschungsunterst&#252;tzung rund um das Corona-Virus SARS-CoV-2</RefTitle>
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        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
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        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000478</RefLink>
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