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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000470</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004703</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Case Report</ArticleType>
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      <Title language="de">Dienstleistungsangebot f&#252;r EBM &#8211; von der Lehre bis zur klinischen Forschung und Praxis: Erfahrungen an der Universit&#228;t Bern</Title>
      <TitleTranslated language="en">Services for EBM &#8211; from teaching to clinical research and practice: experiences at the University of Bern</TitleTranslated>
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          <Lastname>Schaffer</Lastname>
          <LastnameHeading>Schaffer</LastnameHeading>
          <Firstname>Michelle F.</Firstname>
          <Initials>MF</Initials>
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        <Address>Leitung Teilbereich Medizin, Teamleitung Wissenschaftliche Dienstleistungen, Universit&#228;t Bern, Bibliothek Medizin, Baltzerstrasse 4, 3012 Bern, Schweiz<Affiliation>Medical Library, University Library of Bern, University of Bern, Switzerland</Affiliation></Address>
        <Email>michelle.schaffer&#64;ub.unibe.ch</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">systematic literature search</Keyword>
      <Keyword language="en">evidence based medicine</Keyword>
      <Keyword language="en">study of medicine</Keyword>
      <Keyword language="en">teaching</Keyword>
      <Keyword language="en">scientific writing</Keyword>
      <Keyword language="de">systematische Literatursuche</Keyword>
      <Keyword language="de">evidenzbasierte Medizin</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinstudium</Keyword>
      <Keyword language="de">Unterricht</Keyword>
      <Keyword language="de">wissenschaftliches Schreiben</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Evidenzbasierte Medizin und Systematic Review</SectionHeading>
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    <DatePublished>20200901</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Evidenzbasierte Medizin und Systematic Review</IssueTitle>
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    <ArticleNo>13</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Der Anstieg von Systematic Reviews in den letzten Jahren f&#252;hrte zur Nachfrage nach Unterst&#252;tzung bei der systematischer Literaturrecherche, die nur mit einem professionellen Service durch Informationsspezialist&#42;innen abgedeckt werden kann. In der Bibliothek Medizin an der Universit&#228;t Bern konnten durch den Aufbau eines kleinen Teams in diesem Bereich Dienstleistungen f&#252;r Studium und Forschung entwickelt und st&#228;ndig erweitert werden. Ein schwieriges Unterfangen innerhalb des strikten medizinischen Lehrplans in der Schweiz.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The increase in systematic reviews in recent years has led to a demand for support in systematic literature search, which can only be met by a professional service provided by information specialists. At the University of Bern Medical Library, by building a small team, services for study and research could be developed in this area and are constantly being expanded. A difficult undertaking within the strict medical curriculum of Switzerland.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Aufbau eines wissenschaftlichen Teams">
      <MainHeadline>Aufbau eines wissenschaftlichen Teams</MainHeadline><Pgraph>Seit 2017 konnte mit Anschubfinanzierung einer Mehrjahresplanung, Antr&#228;gen an die medizinische Fakult&#228;t sowie Umwidmung von Stellenpunkten f&#252;r wissenschaftliches Personal ein Team aufgebaut werden, das heute aus zwei permanent angestellten Informationsspezialistinnen und einer &#8222;Scientific Writing&#8220;-Tutorin besteht (total 230 Stellen-&#37;). W&#228;hrend einer 2-j&#228;hrigen Pilotphase wurden Literaturrecherche-Schulungen, Einzelberatungen und Auftragsrecherchen durchgef&#252;hrt. Der Pilotversuch best&#228;tigte, dass Studierende f&#252;r ihre Masterarbeiten von den Schulungen und den Einzelberatungen durch die Informationsspezialistinnen profitierten. Zus&#228;tzlich zeigte sich, dass auch eine grosse Nachfrage an Auftragsrecherchen f&#252;r Forschungsgruppen bestand.</Pgraph><Pgraph>Nach einem weiteren Antrag wird eine dritte Informationsspezialistin (100&#37;) seit 2019 tempor&#228;r f&#252;r 3 Jahre durch die medizinische Fakult&#228;t finanziert. Sie ist vorwiegend zust&#228;ndig f&#252;r die Durchf&#252;hrung und den Aufbau von weiteren Lehrveranstaltungen (Pflicht- und Wahlkurse) innerhalb des Lehrplans der Humanmedizin. Im Berner Lehrplan gab es bis dahin nur eine Pflichtveranstaltung im 3. Studienjahr (Bachelorstufe) die von den Informationsspezialistinnen der Institutsbibliothek Sozial-, Pr&#228;ventiv- und Hausarztmedizin (PHC), zusammen mit dem neu aufgebauten wissenschaftlichen Team der Bibliothek Medizin durchgef&#252;hrt wurde. Diese Veranstaltung findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem nur ein Teil der Studierenden mit ihrer Masterarbeit angefangen hat. Die Mehrheit der Studierenden hat bei Beginn ihrer Masterarbeit nur noch d&#252;rftige Erinnerungen an den Kurs. Es gab weder Auffrischungs- noch Vertiefungskurse. Einzig die Studierenden, deren Betreuer zu den Instituten Sozia<TextGroup><PlainText>l-,</PlainText></TextGroup> Pr&#228;ventiv- und Hausarztmedizin geh&#246;rten, konnten von Beratungen der dort ans&#228;ssigen Institutsbibliothek profitieren. Dieses Ungleichgewicht in der Betreuung sollte durch ein erweitertes Angebot an Lehrveranstaltungen und Einzelberatungen durch die Bibliothek Medizin ausgeglichen werden. Das Programm sollte mit den Angeboten im englischsprachigen Raum und in Skandinavien vergleichbar sein und grundlegende EBM-Methoden f&#252;r die Literaturrecherche vermitteln. Da immer mehr Studierende von ihrer Masterarbeit eine oder sogar mehrere Publikationen ableiten, wurden auch die durch die Bibliothek probeweise angebotenen Kurse in &#8222;Scientific Writing&#8220; stark nachgefragt und sollten weiterhin angeboten werden.</Pgraph><Pgraph>Es war schwierig in der D-A-CH-Region qualifiziertes Personal zu finden, um ein Angebot an Dienstleistungen aufzubauen, welches auf evidenzbasierte Medizin (EBM) ausgerichtet sein w&#252;rde. Nur eine der Informationsspezialistinnen stammt aus der D-A-CH-Region und ist urspr&#252;nglich Biologin mit langj&#228;hriger professioneller Erfahrung in der Durchf&#252;hrung von Literatursuchen f&#252;r Systematic Reviews, HTAs (Health Technology Assessments) und klinische Richtlinien. Sie unterrichtet die deutschsprachigen Kurse in der Humanmedizin (Einf&#252;hrungsvorlesung im 3. Studienjahr) sowie der Zahn- und Veterin&#228;rmedizin (Einf&#252;hrungs- und fortgeschrittene Kurse f&#252;r Bachelor- und Masterstudierende). Zus&#228;tzlich ist sie f&#252;r Dienstleistungen f&#252;r Systematic Reviews zust&#228;ndig. Die zwei anderen medizinischen Informationsspezialistinnen stammen aus der USA und haben beide einen Abschluss in Library and Information Science mit medizinischem Schwerpunkt. Alle weiteren Lehrveranstaltungen und Beratungen sowie der Online LibGuide, Flyer und Serviceformulare sind daher auf Englisch. Vor allem ab Doktoratstufe ist das Unterrichten und die Kommunikation in Englisch Pflicht, auch aufgrund der internationalen Ausrichtung der Universit&#228;t Bern. Die &#8222;Scientific Writing&#8220;-Tutorin hat einen interdisziplin&#228;ren Ph.D.-Abschluss (Anthroplogie, Psychologie, Literatur) von der Yale-Universit&#228;t und war lange als &#8222;Editor&#8220; in unterschiedlichen Disziplinen t&#228;tig. Sie gibt mehrere &#8222;Scientific Writing&#8220;-Kurse innerhalb des medizinischen Lehrplans (6. Studienjahr) sowie ausserhalb des Lehrplans f&#252;r Doktorierende, Post-Docs und Forschende in Medizin und Naturwissenschaften.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Weiterentwicklung oder Aufbau von Kursen f&#252;r die Veterin&#228;r-, Zahn- und Biomedizin">
      <MainHeadline>Weiterentwicklung oder Aufbau von Kursen f&#252;r die Veterin&#228;r-, Zahn- und Biomedizin</MainHeadline><Pgraph>Im Studiengang Veterin&#228;rmedizin bestand bereits eine Lehrveranstaltung im 4. Studienjahr (Master) in systematischer Literaturrecherche, die von der vorg&#228;ngigen Bibliotheksleiterin durchgef&#252;hrt wurde. Nach dem Stellenwechsel der Bibliotheksleiterin wurden die Kurse vom wissenschaftlichen Team der Bibliothek Medizin &#252;bernommen und zus&#228;tzlich ein Einf&#252;hrungskurs im letzten Bachelorstudienjahr in den Lehrplan eingebaut. Es bestehen gute Kollaborationen mit einer Dozentin und der Studiengangsleitung. Ein Ausbau der Kurse w&#228;re w&#252;nschenswert, jedoch hat die Veterin&#228;rmedizinische Fakult&#228;t daf&#252;r keine zus&#228;tzlichen Stellenpunkte zur Verf&#252;gung gestellt. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Zahnmediziner wurden neue Pflichtveranstaltungen im 3. und 4. Studienjahr eingef&#252;hrt. Zus&#228;tzlich konnte mit dem Verantwortlichen f&#252;r die Weiterbildungsstudieng&#228;nge (Master of advanced studies) zwei &#252;bergreifende Pflichtseminare in &#8222;Systematic Literature Searching&#8220; und in &#8222;Scientific Writing&#8220; implementiert werden. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Biomediziner konnte nach vorg&#228;ngiger Umfrage zum Bedarf ein zweiteiliger Wahlkurs in &#8222;Scientific Literature Searching&#8220; f&#252;r Masterstudierende aufgebaut werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Eine organisatorische Herausforderung: Lehrveranstaltungen f&#252;r Humanmediziner">
      <MainHeadline>Eine organisatorische Herausforderung: Lehrveranstaltungen f&#252;r Humanmediziner</MainHeadline><Pgraph>In Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> ist der Aufbau des Studiums der Humanmedizin an der Universit&#228;t Bern dargestellt. Aufgrund des dicht gepackten Stundenplans der Medizinstudierenden war es schwierig neue Kurse einzubinden. Der Stundenplan der Mediziner war in Bl&#246;cke aufgeteilt, die kaum Platz f&#252;r zus&#228;tzliche Kurse zuliessen. Studienjahres&#252;bergreifende Kurse waren nicht vorgesehen. Weiter sind ab Mitte des 4. Studienjahres die Studierenden mehrheitlich in externen Spitalpraktikas eingebunden. Nach Verhandlungen mit der Studiengangsleitung und den Fakult&#228;tsvertretern der Studienkommissionen konnte eine neue verpflichtende Einf&#252;hrungsvorlesung zur bereits bestehenden Pflichtvorlesung in Literaturrecherche im 3. Studienjahr eingebaut werden. Diese wurden mit Wahlkursen im 3. und 6. Studienjahr erg&#228;nzt, um den Anforderungen in Literaturrecherche und Publikation f&#252;r EBM gerecht zu werden. Im letzten, 6. Studienjahr haben diese Kurse den Fokus auf evidenzbasierte Methoden f&#252;r die klinische Forschung und Praxis. Dar&#252;ber hinaus bietet die &#8222;Scientific Writing&#8220;-Tutorin der Bibliothek Medizin diverse Kurse an, um die Studierenden beim erfolgreichen Publizieren zu unterst&#252;tzen.</Pgraph><Pgraph>Die Suche nach dem optimalen Zeitpunkt, um Kurse in Literaturrecherche in den Lehrplan der Medizinstudierenden einzubinden, wird zus&#228;tzlich erschwert, da der Startzeitpunkt f&#252;r eine Masterarbeit nicht genau definiert ist. Er liegt irgendwann zwischen Ende des 3. bis Anfang des 5. Studienjahres. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Masterarbeit sind 8 Wochen vorgesehen. Die Masterarbeit ist ein Bestandteil eines Forschungsprojektes (klinische Studie, experimentelle Forschung oder &#220;bersichtsarbeit) einer Forschungsgruppe der medizinischen Fakult&#228;t. Oft resultiert die Masterarbeit sp&#228;ter in eine umfangreichere Publikation, in die der Masterstudierende einbezogen ist.</Pgraph><Pgraph>Das Team f&#252;r wissenschaftliche Dienstleistungen der Bibliothek Medizin versucht der Flexibilisierung des Startpunktes der Masterarbeit mit monatlichen Wiederholungskursen in Datenbankschulungen und systematischer Literaturrecherche sowie Review-Typen entgegenzukommen. Die Grundlagen aus den Einf&#252;hrungs- und fortgeschrittenen Kursen in systematischer Literatursuche im 3. Studienjahr liegen bei einigen bereits eine Weile zur&#252;ck und konnten seither nicht angewendet werden. Die Studierenden haben somit die M&#246;glichkeit den Stoff noch einmal zu repetieren und ihre Probleme in der Literaturrecherche f&#252;r die Masterarbeit zu kl&#228;ren. In Kleingruppen (max. 5 Teilnehmer) haben die Teilnehmer gen&#252;gend Gelegenheit ihre individuellen Fragen zu stellen und mit der Informationsspezialistin oder innerhalb der Gruppe zu besprechen. Solche Auffrischungskurse erh&#246;hen die Kompetenzen der Studierenden in Literatursuche und damit verbundener Qualit&#228;t der Publikation <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Ausserdem konnte auf weiteres gemeinsames Dr&#228;ngen der Bibliothek Medizin, von Fakult&#228;tsvertreter&#42;innen, die unser Kursangebot unterst&#252;tzen, und der Studiengangsleitung ein studienjahres&#252;bergreifender zweimal j&#228;hrlich stattfindender Kurs &#8222;Wissenschaftliches Arbeiten &#8211; Unterst&#252;tzung bei der Masterarbeit&#8220; &#8211; eingef&#252;hrt werden. Zwei der vier Module, &#8222;Scientific Literature Searching&#8220; und &#8222;Scientific Writing&#8220; werden von der Bibliothek Medizin durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Die gemachten Erfahrungen zeigen, dass Kollaborationen mit der Fakult&#228;t ein wichtiger Faktor beim Aufbau von Lehrplanveranstaltungen sind und widerspiegeln auch die Resultate des Reviews von Maggio et al. <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Eine weitere Herausforderung sind die Finanzierungsan<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>&#228;tze der medizinischen Fakult&#228;t f&#252;r die tempor&#228;re 100&#37;-Stelle. Dies ist nur mit einer hohen Anzahl an Kursen f&#252;r Studierende und Rechercheberatungen f&#252;r Forschende m&#246;glich. Der zeitliche Aufwand zur Durchf&#252;hrung der Kurse und der Rechercheberatungen beansprucht momentan alle personellen Ressourcen des wissenschaftlichen Teams, inklusive der Tutorin f&#252;r &#8222;Scientific Writing&#8220;.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Grundlage f&#252;r einen professionellen Service &#8211; Erstellen einer &#8222;Policy&#8220;">
      <MainHeadline>Grundlage f&#252;r einen professionellen Service &#8211; Erstellen einer &#8222;Policy&#8220;</MainHeadline><Pgraph>Nach der Etablierung eines Teams aus drei Informationsspezialistinnen wurde als erste Grundlage zur Weiterentwicklung der Dienstleistungen Richtlinien f&#252;r die Services in Literaturrecherche erstellt <TextLink reference="4"></TextLink>. Sie legen fest, welche Unterst&#252;tzungsangebote f&#252;r Studierende, Forschende und externe Kunden zu welchen Tarifen angeboten werden. Umfang, Inhalt und Zweck der Angebote werden kurz beschrieben. Zus&#228;tzlich zu den Richtlinien wurden Formulare f&#252;r die Serviceanfragen (Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/>) erstellt. Die gemachten Angaben (z.B. zu Forschungsfrage, Studientyp, Zweck der Studie, &#8230;) helfen der Informationsspezialistin zielgerichtet auf die Kundenbed&#252;rfnisse einzugehen, ohne dass vorg&#228;ngig viel nachgefragt und abgekl&#228;rt werden muss.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Das aktuelle Portfolio in Literaturrecherche des wissenschaftlichen Teams in Medizin an der UB Bern">
      <MainHeadline>Das aktuelle Portfolio in Literaturrecherche des wissenschaftlichen Teams in Medizin an der UB Bern</MainHeadline><Pgraph>Der Erwerb von Informationskompetenz ist ein Lernprozess, der mit der Vermittlung von Grundlagen im Studium beginnt und sich durch die gesamte klinische Praxis zieht <TextLink reference="5"></TextLink>. Die aktuellen Angebote der Bibliothek Medizin begleiten den gesamten Prozess, um die Mediziner auf eine evidenzbasierte klinische Praxis vorzubereiten. </Pgraph><SubHeadline>Kurse </SubHeadline><Pgraph>Eines der Hauptanliegen der Bibliothek Medizin an der Universit&#228;t Bern ist das Unterrichten von Studierenden und Forschenden, um sie im Recherche- und Publikati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsprozess zu unterst&#252;tzen und auf eine Laufbahn in der klinischen Forschung und Praxis vorzubereiten. Neben einer Vielzahl an Kursen in &#8222;Scientific Writing&#8220; werden Kurse in einf&#252;hrender und fortgeschrittener Literaturrecherche angeboten, welche die fundierte Praxis der evidenzbasierten Medizin beinhalten. Das Kursangebot in Literaturrecherche im Lehrplan der medizinischen Fakult&#228;t ist in Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> und Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/> aufgef&#252;hrt.</Pgraph><SubHeadline>Einzelberatungen (Individual research consultation)</SubHeadline><Pgraph>Die Einzelberatungen richten sich vorwiegend an Doktorierende und Forschende, die die Grundlagen der systematischen Literaturrecherche bereits kennen und praktische Erfahrungen mit dem Aufstellen von Suchstrategien gemacht haben. In der Beratung wird die Suchstrategie zusammen besprochen, verfeinert oder erweitert und allenfalls die Umsetzung der Forschungsfrage in ein ad&#228;quates Format (z.B. PICO) verbessert. Der Forschende erh&#228;lt zus&#228;tzliche Anregungen f&#252;r die Erweiterung seiner systematischen Literatursuche (Einbezug der grauen Literatur, Studienregister,&#8230;). Oft bleibt es nicht bei einer Beratung. Der Forschende arbeitet mit den Anregungen aus der Einzelberatung weiter, versucht sie entsprechend umzusetzen und wendet sich meistens bis Projektende an die Informationsspezialistin f&#252;r Besprechungen. Der personelle und zeitliche Aufwand f&#252;r solche Einzelberatungen darf daher nicht untersch&#228;tzt werden. Wenn die Grundlagenkenntnisse &#252;ber Datenbanken und Literaturrecherche nicht oder nur teilweise vorhanden sind, respektive die besuchten Kurse eine Weile zur&#252;ckliegen, werden die Forschenden zuerst auf die zuvor erw&#228;hnten Wiederholungskurse der Bibliothek Medizin verwiesen. Dies verhindert, dass oft bei jeder Einzelberatung die gleichen Grundlagen immer wieder vermittelt werden m&#252;ssen und schont personelle und zeitliche Ressourcen. Ein weiterer zuk&#252;nftiger Ansatz k&#246;nnte die Zusammenstellung von Informationen zu besonders h&#228;ufig gestellten Fragen in den Kursen (FAQ) sein. </Pgraph><SubHeadline>Kurze unterst&#252;tzende Recherchedienste (Librarian assisted search services)</SubHeadline><Pgraph>Diese kurzen Recherchedienstleistungen (max. 2 Stunden) decken keineswegs eine vollst&#228;ndige umfassende Literaturrecherche ab. Sie dienen vorwiegend zur ersten Ann&#228;herung an ein Forschungsthema, zur Themenexploration f&#252;r die Erstellung von Pr&#228;sentationen oder zum Unterrichten etc. Diese Dienstleistung wird nicht spezifisch beworben. Daher ist die Nachfrage auch gering. </Pgraph><SubHeadline>Dienstleistungen f&#252;r Systematic Reviews</SubHeadline><Pgraph>Eine Informationsspezialistin unterst&#252;tzt die Forschung mit einer kostenpflichtigen systematischen Literatursuche f&#252;r Systematic Reviews oder andere Review-Typen. Diese Auftragsrecherchen f&#252;r die evidenzbasierte Medizin (EBM) ist eine Drittmitteleinnahmequelle f&#252;r die Bibliothek Medizin. Die Kosten betragen CHF 88&#47;Stunde f&#252;r interne Nutzer&#42;innen und CHF 114&#47;Stunde f&#252;r externe Nutzer&#42;innen. Die erste Sitzung zur Besprechung des Auftrags in Literatursuche ist kostenlos. </Pgraph><Pgraph>Die Tarife entsprechen den minimalen Stundenans&#228;tzen der Universit&#228;t Bern f&#252;r wissenschaftliche Assistent&#42;innen. </Pgraph><Pgraph>Laut einer Studie von Rethlefsen et al. korrelieren Informationsspezialist&#42;innen als Co-Autor&#42;innen mit einer h&#246;heren Qualit&#228;t der Suchstrategie und Reproduzierbarkeit der systematischen Suchen <TextLink reference="6"></TextLink>. Dies ist zunehmend auch den Forschenden und Klinikern der Universit&#228;t Bern bekannt. Dieses Angebot wurde bis anhin nicht beworben, dennoch gab es bereits mehrere Auftragsrecherchen, die durchgef&#252;hrt wurden. Je nach Serviceumfang, der in einem Erstgespr&#228;ch mit dem Forschenden festgelegt wird, ist die Informationsspezialistin w&#228;hrend des ganzen Forschungsprojektes einbezogen. </Pgraph><SubHeadline>Online LibGuide</SubHeadline><Pgraph>Der online LibGuide <TextLink reference="7"></TextLink> wird fortlaufend weiterentwickelt und stellt n&#252;tzliche Ressourcen und Informationen u.a. zur Durchf&#252;hrung von Suchen, zu hilfreichen Tools, zu den einzelnen Schritten eines Systematic Review Prozesses, f&#252;r die Dokumentation, zu Review-Typen etc. zur Verf&#252;gung.</Pgraph><SubHeadline>Coffee Lectures</SubHeadline><Pgraph>Das bekannte Format der &#8222;Coffee Lectures&#8220; <TextLink reference="8"></TextLink> wurde k&#252;rzlich auch von der Bibliothek Medizin &#252;bernommen, um die Forschenden und Dozierenden zu erreichen. Da die Zeitressourcen bei diesen Zielgruppen knapp sind, wird in Kurzpr&#228;sentation (15 Minuten &#252;ber die Mittagszeit) direkt im Institut u.a. zu aktuellen Themen in der Literaturrecherche f&#252;r die EBM informiert und auf unsere Dienstleistungen aufmerksam gemacht. Zugleich ist die Zielgruppe als Multiplikator f&#252;r Studierende sehr wichtig <TextLink reference="9"></TextLink>, da sie entweder als Betreuer von Masterarbeiten oder Dozierende Studierende auf unsere Services aufmerksam machen k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Evaluation der Kurse mit professioneller Unterst&#252;tzung">
      <MainHeadline>Evaluation der Kurse mit professioneller Unterst&#252;tzung</MainHeadline><Pgraph>Da alle Kurse innerhalb des Lehrplans neu entwickelt wurden, wurde f&#252;r die Evaluierung des Kursangebotes das Institut f&#252;r medizinische Lehre (IML) der Universit&#228;t Bern beigezogen. Mit dieser professionellen externen Unterst&#252;tzung erhofft sich die Bibliothek Medizin den Widerstand von Studienkommissionsmitgliedern zu hemmen, Vertrauen zu schaffen und zusammen mit dem IML die Bedeutung eines solchen Kursangebotes innerhalb der Humanmedizin darzulegen. </Pgraph><Pgraph>Die Informationsspezialistinnen erhielten in einem ersten Workshop einige Tipps zur korrekten Formulierung von Lernzielen sowie zum Aufstellen von Multiple Choice-Fragen. Mit Multiple Choice-Fragen sollen die Kenntnisse vor und nach dem Kurs &#252;berpr&#252;ft werden. Das Testen der vorhandenen Vorkenntnisse zeigt, dass die Studierenden keine Kenntnisse zu den verschiedenen Funktionalit&#228;ten einer Datenbank oder zum korrekten Aufstellen einer Suchanfrage haben. Und dies auch nicht intuitiv erlernen k&#246;nnen, anders als einige Betreuer von Masterar<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>eiten, die kritisch gegen&#252;ber den Kursen sind, betonen. Der Test nach dem Kurs zeigte eine merkliche Verbesserung in der Anwendung von geeigneten Suchstrategien. </Pgraph><Pgraph>Laut den ersten Resultaten der Umfrage beurteilen die Studierenden die Kurse als relevant f&#252;r das Verfassen ihrer Masterarbeit und k&#246;nnen das Gelernte gut in der Forschungspraxis umsetzen. Der Schlussbericht wird in einem Jahr vorliegen. Dennoch helfen die Resultate den Informationsspezialistinnen bereits jetzt, die Kurse zu verbessern, weiter zu entwickeln und zu veranschaulichen, dass das Angebot von Studierenden gesch&#228;tzt wird und Bedarf vorhanden ist.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick und Fazit">
      <MainHeadline>Ausblick und Fazit</MainHeadline><Pgraph>Das bestehende Kursprogramm in Literatursuche wird st&#228;ndig weiterentwickelt und erweitert. In K&#252;rze soll innerhalb des Doktoratprogramms der &#8222;Graduate School for Health Science&#8220; ein weiterer eint&#228;giger Kurs angeboten werden. Doktorierende sind eine wichtige Zielgruppe, da sie in dieser Phase von der Konsumation zur Produktion von evidenzbasiertem Wissen &#252;bergehen. Zus&#228;tzlich sind einige dieser jungen Forscher sp&#228;ter Dozierende der Fakult&#228;t. Daher hilft ein unterst&#252;tzendes Dienstleistungsan<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>ebot auf Doktoratstufe der Bibliothek bei der Etablierung von evidenzbasierten Methoden in der Forschung und Lehre. Wenn Informationsspezialist&#42;innen diesen Prozess unterst&#252;tzen sollen, ist es wichtig, die unterschiedlichen Praktiken dieser Kundengruppe zu verstehen. Eine k&#252;rzlich ver&#246;ffentlichte Publikation zeigt jedoch, dass zur Informationskompetenz von Doktorierenden noch kaum Kenntnisse vorhanden sind <TextLink reference="10"></TextLink>. Deshalb ist dieser Pilotversuch ein erstes &#8222;Herantasten&#8220; um ein zugeschnittenes Programm f&#252;r Doktorierende bieten zu k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich konnte mit der Einf&#252;hrung des Vollstudiums in Pharmazie an der Universit&#228;t Bern (bis anhin nur 1. &#38; 2. Studienjahr) bei der medizinischen Fakult&#228;t eine 60&#37; Fachreferatsstelle in Pharmazie beantragt werden. Dies erm&#246;glicht u.a. die Ausweitung des bestehenden Angebotes auf die Pharmazie.</Pgraph><Pgraph>Weiter wird nach Vorliegen des Berichtes zur Kursevaluation die langfristige Sicherstellung der tempor&#228;r finanzierten Stelle f&#252;r eine Informationsspezialistin durch die medizinische Fakult&#228;t ab 2022 angestrebt.</Pgraph><Pgraph>Ein weiterer Schwerpunkt ist momentan der Aufbau eines professionellen Service &#8222;Systematic Reviews&#8220; mit Erarbeitung einer Informationsbrosch&#252;re f&#252;r Kunden, der Etablierung von Workflows innerhalb des Teams und der aktiven Bewerbung des Service mittels einer &#8222;Promo-Tour&#8220; in verschiedenen Instituten und am Universit&#228;tsspital Bern. Bis anhin wurden die Auftragsrecherchen f&#252;r Systematic Reviews oder f&#252;r andere Review-Typen auf Anfrage und ohne aktive Bewerbung von einer Informationsspezialistin durchgef&#252;hrt. Die Schaffung von definierten Workflows wird es erm&#246;glichen zuk&#252;nftig diesen Service im Team effizienter durchzuf&#252;hren und auch bei Anstieg von Auftr&#228;gen qualitativ hochwertige Unterst&#252;tzung f&#252;r die evidenzbasierte Medizin zu liefern. </Pgraph><Pgraph>Die evidenzbasierte Medizin ist in der Schweiz noch nicht vollumf&#228;nglich etabliert. Dennoch besteht im digitalen Zeitalter die Herausforderung nicht darin, Informationen zu finden, sondern im Auffinden von geeigneten, validierten und vertrauensw&#252;rdigen Informationen. Ausserdem &#228;ndern sich die Erkenntnisse im Gesundheitswesen st&#228;ndig und bed&#252;rfen einer qualit&#228;tsgepr&#252;ften klinischen Praxis. Unterst&#252;tzung in evidenzbasierten Methoden wird daher unumg&#228;nglich sein. Dank des Services des wissenschaftlichen Teams der Bibliothek Medizin sind die Medizinstudierenden und die Forschenden der Universit&#228;t Bern kompetent, informierte klinische Entscheidungen zu treffen und mit dem exponentiellen Wachstum an medizinischen Informationen umzugehen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Abk&#252;rzungen">
      <MainHeadline>Abk&#252;rzungen</MainHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">EBM: Evidenzbasierte Medizin</ListItem><ListItem level="1">PHC: Institutsbibliothek Sozial-, Pr&#228;ventiv- und Hausarztmedizin</ListItem><ListItem level="1">D-A-CH-Region: Deutschland, &#214;sterreich und die Schweiz </ListItem><ListItem level="1">HTA: Health Technology Assessment</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Kursangebot in Literaturrecherche f&#252;r die evidenzbasierte Medizin korrelierend mit den Stufen des wissenschaftlichen Arbeitens und dem Lehrplan der Humanmedizin</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Lehrveranstaltungen in Literaturrecherche f&#252;r Bio-, Veterin&#228;r- und Zahnmedizin</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Aufbau des Studiums der Humanmedizin an der Universit&#228;t Bern</Mark1></Pgraph></Caption>
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