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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000464</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004646</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Medizinbibliotheken in Deutschland als Unterst&#252;tzerinnen Evidenzbasierter Medizin: Situation und Entwicklung</Title>
      <TitleTranslated language="en">Health sciences libraries in Germany as supporters of evidence-based medicine: current situation and new directions</TitleTranslated>
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          <Lastname>Kn&#252;ttel</Lastname>
          <LastnameHeading>Kn&#252;ttel</LastnameHeading>
          <Firstname>Helge</Firstname>
          <Initials>H</Initials>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Regensburg, Universit&#228;t Regensburg, 93042 Regensburg, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Regensburg, Universit&#228;t Regensburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>helge.knuettel&#64;ur.de</Email>
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          <LastnameHeading>Semmler-Schmetz</LastnameHeading>
          <Firstname>Martina</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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          <Affiliation>Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, Mannheim, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Metzendorf</Lastname>
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          <Firstname>Maria-Inti</Firstname>
          <Initials>MI</Initials>
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          <Affiliation>Cochrane Metabolic and Endocrine Disorders Group, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Medizinische Fakult&#228;t der Heinrich-Heine-Universit&#228;t D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">access to information</Keyword>
      <Keyword language="en">Germany</Keyword>
      <Keyword language="en">health science</Keyword>
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      <SectionHeading language="de">Evidenzbasierte Medizin und Systematic Review</SectionHeading>
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    <DatePublished>20200901</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Evidenzbasierte Medizin und Systematic Review</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>07</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Dieser Artikel gibt einen &#220;berblick &#252;ber den Stand deutscher Medizinbibliotheken und ausgew&#228;hlte Entwicklungen der Serviceleistungen, mit denen diese die Evidenzbasierte Medizin in Forschung, Ausbildung und klinischer Praxis unterst&#252;tzen. Resultate einer Online-Umfrage und Aspekte des Zugangs zu medizinischer Evidenz werden mit Bezug zum deutschen Gesundheitswesen diskutiert. Ein wesentliches Hindernis f&#252;r Fortschritt ist eine Trennung zwischen den Institutionen der Gesundheitsversorgung und der Wissenschaft. Neue Bibliotheksdienste, insbesondere auch solche im Feld der Evidenzbasierten Medizin, werden zunehmend in Anspruch genommen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>This article gives an overview of the state of medical libraries in Germany and selected developments of their services supporting evidence-based medicine in research, education and clinical practice. Findings from an online survey and issues of access to health information are discussed with reference to the German health care system. A major barrier to progress stems from the separation that exists between institutions of health care practice and research.  New library services provided by many German health sciences libraries, especially those supporting evidence-based medicine, are experiencing increasing take-up.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Ziel dieses Artikels ist es, im Kontext des deutschen Gesundheitswesens einen &#220;berblick &#252;ber die Bibliotheken zu geben, die in Deutschland die Praxis, Forschung und Ausbildung im Gesundheitswesen unterst&#252;tzen. Der Text st&#252;tzt sich auf eine Umfrage unter den deutschen Bibliotheken des Gesundheitswesens und auf die Berufserfahrung der Autor&#42;innen, die alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) sind.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Das Gesundheitssystem in Deutschland">
      <MainHeadline>Das Gesundheitssystem in Deutschland</MainHeadline><Pgraph>Die Bundesrepublik Deutschland ist mit 82 Millionen Einwohnern und als Mitglied der Gruppe der Sieben (G7) sowie der Europ&#228;ischen Union (EU) eine f&#252;hrende Industrienation. Regierung und &#246;ffentliche Verwaltung sind auf vier Ebenen organisiert: Bund, L&#228;nder, Regionen und Kommunen.</Pgraph><Pgraph>Das deutsche Gesundheitssystem ist durch eine Machtverteilung zwischen diesen Ebenen und zahlreichen weiteren Beteiligten sowie durch eine ausgepr&#228;gte Selbstverwaltung bei der Finanzierung und Versorgung gekennzeichnet. Folglich sind die Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteuren komplex <TextLink reference="1"></TextLink>. Gesundheitsversorgung wird in Deutschland nahezu fl&#228;chendeckend gew&#228;hrleistet. Im Jahr 2014 waren rund 87&#37; der Bev&#246;lkerung gesetzlich versichert, weitere 11&#37; privatversichert und ein kleiner Teil &#252;ber spezielle staatliche Systeme krankenversichert <TextLink reference="2"></TextLink>. Bei Gesamtausgaben f&#252;r die Gesundheitsversorgung in H&#246;he von 333,5 Milliarden Euro (11,1&#37; des Bruttoinlandsprodukts) in 2015 waren die Pro-Kopf-Ausgaben die h&#246;chsten innerhalb der EU. Es gibt jedoch Anzeichen f&#252;r eine &#220;berversorgung und Bedenken hinsichtlich der Kosteneffizienz und Angemessenheit der Versorgung <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Gesamtzahl der im Gesundheitsbereich t&#228;tigen Personen betr&#228;gt 5,6 Millionen, darunter 400.000 &#196;rzte (365.000 praktizierende, 150.000 niedergelassene) und 91.000 Zahn&#228;rzte (71.000 praktizierende) <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Die &#228;rztliche Ausbildung wird von 39 medizinischen und <TextGroup><PlainText>30 z</PlainText></TextGroup>ahnmedizinischen Fakult&#228;ten angeboten <TextLink reference="5"></TextLink>. Das Pflegepersonal und verwandte Gesundheitsberufe haben inzwischen vielf&#228;ltige M&#246;glichkeiten akademische Abschl&#252;sse zu erwerben, wobei die Mehrheit derzeit keine akademische Qualifikation besitzt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Befragung deutscher Medizinbibliotheken">
      <MainHeadline>Befragung deutscher Medizinbibliotheken</MainHeadline><Pgraph>In einer webbasierten Umfrage, deren Beantwortung im November und Dezember 2019 drei Wochen lang m&#246;glich war, fragten wir nach den Dienstleistungen deutscher medizinischer Bibliotheken. Einladungen wurden als E-Mails an Mitglieder der AGMB (siehe unten), an Mitglieder der Arbeitsgruppe Informationsmanagement des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin und an die Mailingliste medbib-l f&#252;r medizinische Bibliothekare und Bibliothekarinnen im deutschsprachigen Raum versandt. Die Umfrage basierte auf einer k&#252;rzlich in der Schweiz durchgef&#252;hrten Befragung <TextLink reference="6"></TextLink> und umfasste 25 Fragen zum institutionellen Umfeld der Bibliothek, zu den angebotenen Ressourcen, Dienstleistungen und zur Personalausstattung. Aus den 75 vollst&#228;ndig ausgef&#252;llten Antworten wurden mit Hilfe von LimeSurvey (Version 3.17.17 &#43; 190918) und Excel deskriptive Statistiken erstellt (siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> und Anmerkung zu Forschungsdaten).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zugang zu Gesundheitsinformationen">
      <MainHeadline>Zugang zu Gesundheitsinformationen</MainHeadline><Pgraph>Die Zersplitterung der Zust&#228;ndigkeiten im deutschen Gesundheitssystem beeintr&#228;chtigt die Bereitstellung und effektive Nutzung von Information. Derzeit gibt es trotz des immensen Ressourcenaufwandes keine zentrale Strategie f&#252;r die angemessene Versorgung mit evidenzbasierter Information. Die Bem&#252;hungen, das Wissen in einer Form bereitzustellen, die den Bed&#252;rfnissen der im Gesundheitssektor T&#228;tigen und der allgemeinen &#214;ffentlichkeit entspricht, bleiben in Deutschland deutlich hinter denen anderer L&#228;nder zur&#252;ck <TextLink reference="7"></TextLink>. Dar&#252;ber hinaus wurden in den letzten Jahren die vorhandenen Ressourcen auf nationaler Ebene erheblich reduziert. Eine komplexe Aufteilung der Kompetenzen zwischen Bund (Gesundheitssektor) und L&#228;ndern (Kultursektor einschlie&#223;lich Wissenschaft) f&#252;hrt zu einer Trennung zwischen der Gesundheitsversorgung und der Wissenschaft. Die Aufgabe der Informationsvermittlung liegt derzeit &#252;berwiegend in der Verantwortung des Wissenschaftssektors. Ein allgemeines Verst&#228;ndnis daf&#252;r, dass Evidenz Voraussetzung f&#252;r eine gute Gesundheitsversorgung ist und somit eine essentielle Form der Daseinsf&#252;rsorge darstellt, fehlt. Folglich werden f&#252;r die Bereitstellung von Gesundheitsinformation &#252;berwiegend Institutionen und finanzielle Mittel aus dem Wissenschaftssektor und nicht aus dem deutlich gr&#246;&#223;eren Gesundheitssektor herangezogen. </Pgraph><Pgraph>Ein Beispiel f&#252;r die dadurch verursachten Probleme ist ZB MED, die zweitgr&#246;&#223;te medizinische Bibliothek der Welt. Sie ist eine tragende S&#228;ule des kooperativen Bibliothekswesens in Deutschland, das den Zugang zu Gesundheitsliteratur erm&#246;glicht. Da ZB MED jedoch zum Wissenschaftssektor geh&#246;rt, war ihre Existenz seit 2015 zun&#228;chst bedroht, als sie als Forschungseinrichtung (und nicht als Infrastruktureinrichtung) negativ durch die Leibniz-Gemeinschaft evaluiert wurde. Derzeit befindet sie sich in einer &#220;bergangsphase und konzentriert ihre Aktivit&#228;ten auf die Erschlie&#223;ung neuer Forschungsbereiche wie der Datenwissenschaft. Die Rolle als wichtige Institution der nationalen Informations- und Literaturversorgung tritt in den Hintergrund. </Pgraph><Pgraph>Ein zweites Beispiel ist das DIMDI, das Deutsche Institut f&#252;r Medizinische Dokumentation und Information, ehemals eine Institution im Gesch&#228;ftsbereich des Bundesmi<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>isteriums f&#252;r Gesundheit (BMG). Lange bevor institutionelle Online-Zug&#228;nge verbreitet waren, &#252;bernahm das DIMDI eine f&#252;hrende Rolle bei der Bereitstellung des Zugriffs auf zahlreiche Literaturdatenbanken und stellte leistungsf&#228;hige, datenbank&#252;bergreifende Suchm&#246;glichkeiten sowie eine Volltextlieferung zur Verf&#252;gung. Dieses Angebot bestand &#252;ber Jahrzehnte, w&#228;hrend der sich die Rahmenbedingungen best&#228;ndig und grundlegend ver&#228;nderten. Als Konstante blieb, dass mangels verf&#252;gbarer Alternativen f&#252;r viele das DIMDI der einzige Zugang zu zentralen Quellen medizinischer Literatur blieb. In j&#252;ngeren Jahren waren es vor allem die auch f&#252;r Universit&#228;ten oft unerschwinglich teuren Pauschallizenzen von Datenbanken, die f&#252;r umfangreiche, systematische Recherchen den Pay-per-Use-Zugang via DIMDI wertvoll machten. Dieser Aufgabenbereich wurde vom Wissenschaftsrat als &#8222;solide und notwendig im deutschen Gesundheitswesen&#8220; bezeichnet <TextLink reference="8"></TextLink>, in der Folge jedoch zunehmend reduziert und 2017 mit Zustimmung des BMG trotz Protesten vollst&#228;ndig eingestellt. Es best&#252;nde &#8222;nicht l&#228;nger die Notwendigkeit, durch ein staatliches Angebot die Informationsversorgung zu sichern&#8221;. 2020 wurde das DIMDI schlie&#223;lich aufgel&#246;st, in das Bundesinstitut f&#252;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingegliedert und fokussiert sich nun unter dem Namen BfArM Dienstsitz K&#246;ln vornehmlich auf die Herausgabe amtlicher Klassifikationen und den Betrieb regulatorischer Register.</Pgraph><Pgraph>Im Allgemeinen ist der Zugang zu medizinischer Evidenz an Universit&#228;ten mit medizinischen Fakult&#228;ten am besten gew&#228;hrleistet. Uns sind nur anekdotische Berichte aus anderen Krankenhaustypen bekannt, was darauf hindeutet, dass das Informationsangebot dort variiert; manchmal wird es als praktisch nicht existent beschrieben. In der ambulanten Versorgung wird von &#196;rzt&#42;innen und anderen Mitarbeiter&#42;innen des Gesundheitswesens grunds&#228;tzlich erwartet, dass sie sich eigenst&#228;ndig Zugrifff auf medizinische Evidenz organisieren. Dasselbe gilt im Wesentlichen auch f&#252;r die Bev&#246;lkerung. </Pgraph><Pgraph>Im Jahr 2014 hat die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen die Initiative &#8222;Projekt DEAL&#8220; gestartet, die darauf abzielt, das wissenschaftliche Publikationssystem durch bundesweite &#8222;Publish-and-Read&#8220;-Vereinbarungen mit Verlagen in ein Modell des vollst&#228;ndigen Open Access zu &#252;berf&#252;hren und somit wissenschaftliche Information frei verf&#252;gbar zu machen. Beginnend mit den gr&#246;&#223;ten wissenschaftlichen Verlagen wurden Dreijahresvertr&#228;ge mit Wiley (2019) und Springer Nature (2020) abgeschlossen, w&#228;hrend die Verhandlungen mit Elsevier derzeit zum Stillstand gekommen sind. Die Ziele der Initiative werden in der Wissenschaft &#252;berwiegend bef&#252;rwortet, aber der Prozess birgt bislang viele Unsicherheiten f&#252;r alle Betei<TextGroup><PlainText>lig</PlainText></TextGroup>ten. Bedauernswerterweise sind au&#223;eruniversit&#228;re Krankenh&#228;user, andere Gesundheitseinrichtungen und die Prim&#228;rversorgung von den Publish-and-Read-Vertr&#228;gen ausgeschlossen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Medizinbibliotheken, Bibliothekare und Informationsspezialisten">
      <MainHeadline>Medizinbibliotheken, Bibliothekare und Informationsspezialisten</MainHeadline><Pgraph>Bibliothekar&#42;innen und Informationsspezialist&#42;innen, die in medizinischen und gesundheitswissenschaftlichen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum t&#228;tig sind, k&#246;nnen der 1970 gegr&#252;ndeten Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB e.V.) beitreten. Die AGMB f&#246;rdert das medizinische Bibliotheks- und Informationswesen und unterst&#252;tzt die berufliche Weiterbildung sowie die nationale und internationale Zusammenarbeit der medizinischen Bibliotheken. J&#228;hrliche Konferenzen und Workshops bieten ihren 400 Mitgliedern die M&#246;glichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion aktueller Entwicklungen.</Pgraph><Pgraph>Universit&#228;ts- und Hochschulbibliotheken sind f&#252;r die Versorgung der meisten medizinischen Fakult&#228;ten und Fachhochschulen f&#252;r Gesundheitsfachberufe mit Information und Literatur zust&#228;ndig. Oft verf&#252;gen sie &#252;ber eine medizinische Zweigbibliothek, in einigen F&#228;llen gibt es jedoch nur eine Fachreferentin oder einen Fachreferenten. Dar&#252;ber hinaus stellen die Universit&#228;tskliniken h&#228;ufig kleinere Abteilungsbibliotheken, Ressourcen f&#252;r die Weiterbildung und&#47;oder Patientenbibliotheken zur Verf&#252;gung. In au&#223;eruniversit&#228;ren Krankenh&#228;usern ist die Situation &#228;hnlich heterogen. Vor allem gr&#246;&#223;ere Krankenh&#228;user k&#246;nnen &#252;ber wissenschaftliche Bibliotheken verf&#252;gen; einige Krankenh&#228;user bieten Bibliotheksdienste sowohl f&#252;r &#196;rzt&#42;innen als auch f&#252;r Patient&#42;innen an, w&#228;hrend andere nur &#252;ber Patientenbibliotheken verf&#252;gen. Den etwa 2.000 Krankenh&#228;usern in Deutschland <TextLink reference="1"></TextLink> stehen nur etwa 100 Krankenhausbibliothekar&#42;innen gegen&#252;ber, die Mitglieder der AGMB sind, wobei vermutet wird, dass fast alle existierenden Krankenhausbibliothekar&#42;innen in der AGMB organisiert sind.</Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber hinaus sind medizinische Bibliotheken u.a. in au&#223;eruniversit&#228;ren Forschungseinrichtungen und Gesundheitsbeh&#246;rden zu finden. Direkt vom BMG gef&#246;rderte Einrichtungen (wie das BfArM, die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung (BZgA), das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert-Koch-Institut) sind seit langem Teil des deutschen Gesundheitssystems. Die meisten von ihnen verf&#252;gen &#252;ber kleine Spezialbibliotheken, die sich auf die Bereitstellung traditioneller Bibliotheksdienste konzentrieren. Einige haben z&#246;gernd begonnen, Informationsdienste und Forschungsunterst&#252;tzung anzubieten, ausgewiesene Informationsmanager, die professionelle Informationsdienste anbieten, sind jedoch selten.</Pgraph><Pgraph>Drei Institutionen, die im deutschen Gesundheitssystem eine wichtige Rolle spielen, unterscheiden sich von der oben beschriebenen Situation. Bei diesen Institutionen handelt es sich um das Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das Institut f&#252;r Qualit&#228;tssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) und den Gemeinsamen Bundesausschuss, ein oberstes Entscheidungsgremium f&#252;r die Versorgung durch die gesetzliche Krankenversicherung. </Pgraph><Pgraph>Sie sind vom BMG unabh&#228;ngig und arbeiten auf einem hohen Grad der Selbstverwaltung. Sie verf&#252;gen &#252;ber professionelle Informationsmanagement-Abteilungen, in denen Informationsspezialist&#42;innen Dienstleistungen auf dem neuesten methodischen Stand anbieten, die mit angloamerikanischen Standards vergleichbar sind.</Pgraph><Pgraph>Im Gegensatz zu anderen L&#228;ndern, wie z.B. Gro&#223;britannien, in dem die Leitlinienerstellung Aufgabe des NICE (National Institute for Health and Care Excellence) ist, das eine gro&#223;e Informationsmanagement-Abteilung unterh&#228;lt, ist in Deutschland die Erstellung von klinischen Leitlinien die Aufgabe der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften. Leitlinien werden h&#228;ufig ehrenamtlich von &#196;rzt&#42;innen erstellt, die in diesen Gesellschaften organisiert sind. Auch wenn sie dabei von der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland) unterst&#252;tzt werden, besch&#228;ftigen weder die medizinischen Fachgesellschaften noch die AWMF ausgewiesene Informationsspezialist&#42;innen. Daher werden in den letzten Jahren zunehmend an Universit&#228;tsbliotheken t&#228;tige medizinische Bibliothekar&#42;innen zur Unterst&#252;tzung von Leitlinienteams eingebunden. Im Rahmen der nationalen F&#246;rderung gro&#223;er Leitlinienprojekte sind jedoch mittlerweile explizit Mittel f&#252;r die Informationsbeschaffung vorgesehen.</Pgraph><Pgraph>Die Personalsituation in &#246;ffentlichen Einrichtungen in Deutschland ist durch eine lange Geschichte detaillierter Gesetze und Tarife gepr&#228;gt, die eine strenge hierarchische Struktur vorgeben. Die Mitarbeiter&#42;innen werden aufgrund ihrer formalen Qualifikationen einer bestimmten Laufbahn-&#47;Gehaltsgruppe zugeordnet und haben wenig M&#246;glichkeiten f&#252;r einen Aufstieg in eine h&#246;here Gehaltsgruppe. Die Ausbildung von Bibliothekaren und Bibliothekarinnen erfolgt auf drei Ebenen: eine Lehre mit dualer Ausbildung, ein Bachelor in Bibliotheks- und Informationswissenschaft oder ein fachbezogener, akademischer Abschluss, gefolgt von einem bibliotheks- oder informationswissenschaftlichen Master (oder einem Bibliotheksre<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>erendariat). K&#252;rzlich erkl&#228;rte der Rat f&#252;r wissenschaftliche Informationsinfrastrukturen (RfII), dass die Betonung formaler Abschl&#252;sse im &#246;ffentlichen Tarif- und Entgeltsystem Barrieren f&#252;r den Erwerb forschungsbezogener Kompetenzen durch die Mitarbeiter&#42;innen schafft. Der Rat konstatierte einen Mangel an Forschungsaktivit&#228;ten und  unterst&#252;tzung in den deutschen Forschungsbibliotheken und forderte mehr wissenschaftlich qualifiziertes Personal in zentralen Infrastruktureinrichtungen wie Bibliotheken, um die gew&#252;nschte Einbettung in die Forschung zu erreichen <TextLink reference="9"></TextLink>. Aktuelle Entwicklungen deuten darauf hin, dass die medizinischen Bibliotheken die Bewegung in Richtung Verbesserung anf&#252;hren k&#246;nnten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Neue Serviceangebote in Bibliotheken">
      <MainHeadline>Neue Serviceangebote in Bibliotheken</MainHeadline><Pgraph>In unserer Umfrage erkundigten wir uns nach den Dienstleistungen der medizinischen Bibliotheken in Deutschland. Die Antworten geben ein gemischtes Bild &#252;ber den aktuellen Stand der kooperativen Services zur Unterst&#252;tzung von Lehre, Forschung und klinischer Praxis. In Kombination mit anderen Entwicklungen deuten sie auf ein Berufsfeld hin, das sich in Bewegung befindet (siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>). Neben Vorlesungen, Kursen oder Seminaren im Rahmen des medizinischen Curriculums und optionalen Fortbildungsveranstaltungen bieten Bibliotheken aus akademischen oder Forschungseinrichtungen eine Vielzahl von Beratungs- und Unterst&#252;tzungsleistungen an. W&#228;hrend die meisten Einrichtungen bei der Entwicklung von Suchstrategien beraten, ist die Entwicklung und Durchf&#252;hrung von Recherchen (&#8222;Auftragsrecherchen&#8221;) f&#252;r Forscher&#42;innen, die systematische &#220;bersichtsarbeiten, klinische Leitlinien und &#228;hnliche Evidenzsynthesen erstellen, weniger verbreitet <TextLink reference="10"></TextLink>. Ein Service &#8222;Klinische Bibliothekarin&#47;Klinischer Bibliothekar&#8221; (<Mark2>clinical librarian</Mark2>), der schwerpunktm&#228;&#223;ig eine professionelle Recherche nach Evidenz f&#252;r die Entscheidungsunterst&#252;tzung in der t&#228;glichen Praxis der Krankenversorgung bietet <TextLink reference="11"></TextLink>, sowie die Unterst&#252;tzung bei der kritischen Bewertung klinischer Evidenz (<Mark2>critical appraisal</Mark2>) <TextLink reference="12"></TextLink> sind selten. Auch eigene Forschung im Bereich der Bibliotheks- und Informationswissenschaft spielt in deutschen Medizinbi<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>liotheken eine geringe Rolle.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Forschungsdatenmanagement">
      <MainHeadline>Forschungsdatenmanagement</MainHeadline><Pgraph>Die Universit&#228;tsbibliotheken in Deutschland haben in den letzten Jahren Services f&#252;r das Forschungsdatenmanagement (FDM) aufgebaut, die mit den Entwicklungen an anderen Universit&#228;ten weltweit vergleichbar sind. In der Regel arbeiten die Bibliotheken mit Universit&#228;tsrechenzentren und zentralen Forschungsabteilungen zusammen und bilden auf regionaler Ebene Kooperationsnetzwerke. In unserer Umfrage gaben etwa 60&#37; der Bibliotheken aus Einrichtungen der Medizin- oder Gesundheitsforschung an, dass ihre Organisation FDM-Beratung oder Unterst&#252;tzung f&#252;r FDM anbietet. In der H&#228;lfte dieser F&#228;lle bietet das medizinische Bibliotheksteam Unterst&#252;tzung an. Im Vergleich zu anderen Dienstleistungen ist dieser Anteil niedriger, was sich eventuell darauf zur&#252;ckf&#252;hren l&#228;sst, dass es sich um einen komplexen, technisch aufw&#228;ndigen und schnell entwickelnden Bereich handelt. Es gibt jedoch viele M&#246;glichkeiten f&#252;r medizinische Bibliotheken, sich im FDM zu engagieren. In den n&#228;chsten Jahren wird es im Zuge der Einrichtung der nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) wichtig werden, diese neuen forschungsunterst&#252;tzenden Dienste den Forschenden und Studierenden zu vermitteln.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Neuerungen in der Lehre">
      <MainHeadline>Neuerungen in der Lehre</MainHeadline><Pgraph>Die Gesetze und Regelungen der deutschen medizinischen Curricula werden derzeit &#252;berarbeitet, um Struktur und Inhalte an die aktuellen Anforderungen des &#228;rztlichen Berufs anzupassen <TextLink reference="13"></TextLink>. Die Vermittlung von naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Evidenzbasierten Medizin wird mittlerweile st&#228;rker betont. Eine bundesweite Einf&#252;hrung von strukturierten Promotionsprogrammen zur Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen soll die Qualit&#228;t der Promotion in der Medizin verbessern. Dies stellt sowohl Herausforderungen als auch Chancen f&#252;r wissenschaftliche medizinische Bibliothekare und Bibliothekarinnen in Deutschland dar. Sie lehren seit vielen Jahren sowohl freiwillige als auch verpflichtende Kurse zur Informationskompetenz. Angesichts der neuen Anforderungen an ihre Nutzergruppen sind die akademischen medizinischen Bibliotheken gefordert, &#252;ber ihre traditionellen Fachkenntnisse hinauszugehen und mit Forschenden und Kliniker&#42;innen zusammenzuarbeiten, um neue Kurse zu wissenschaftlichem Schreiben und speziell zu evidenzbasierter Medizin zu implementieren.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>In diesem narrativen &#220;berblick, der auf einer aktuellen Umfrage und unserer beruflichen Erfahrung basiert, beleuchten wir den Stand und ausgew&#228;hlte aktuelle Entwicklungen an medizinischen Bibliotheken in Deutschland. Das deutsche Gesundheitssystem verbraucht enorme finanzielle Ressourcen. Ein wesentliches Hindernis f&#252;r den Fortschritt ist die Trennung zwischen den Akteuren der Gesundheitsversorgung und der Wissenschaft. Die Bereitstellung von Information ist &#252;berwiegend Aufgabe des Wissenschaftssektors, weshalb sich der Zugang zu evidenzbasierter Information f&#252;r die Praxis des Gesundheitswesens in Deutschland derzeit als unzul&#228;nglich darstellt. Gleichzeitig beschr&#228;nken sich die aktuellen, gro&#223; angelegten Bem&#252;hungen zur Verbesserung des Zugangs zu wissenschaftlicher Information (z.B. Projekt DEAL) auf den akademischen&#47;wissenschaftlichen Bereich und kommen dem Gros der Gesundheitsversorgung und der Bev&#246;lkerung kaum zugute.</Pgraph><Pgraph>Neue Bibliotheksdienste werden zunehmend in Anspruch genommen. Hierzu geh&#246;ren, neben der zunehmenden Einbindung medizinischer Bibliotheken in die Lehre, Services zur Forschungsunterst&#252;tzung, wie z.B. Einzelbe<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>atungen f&#252;r Studierende und Wissenschaftler&#42;innen, Auftragsrecherchen f&#252;r systematische &#220;bersichtsarbeiten und Leitlinien sowie die Unterst&#252;tzung von Open Access und das Forschungsdatenmanagement. Einige Aktivit&#228;ten, die in anderen L&#228;ndern lange etabliert sind, wie z.B. Clinical-Librarian-Services, Unterst&#252;tzung bei der kritischen W&#252;rdigung klinischer Evidenz (<Mark2>critical appraisal</Mark2>) und eigenst&#228;ndige Forschung im Bereich der Bibliotheks- und Informationswissenschaft, sind in Deutschland noch selten.</Pgraph><Pgraph>Trotz der aufgezeigten strukturellen Hindernisse deuten die aktuellen Entwicklungen darauf hin, dass die medizinischen Bibliotheken in Deutschland daran arbeiten, ihre Dienstleistungen an die sich entwickelnden Bed&#252;rfnisse ihrer Tr&#228;gerinstitutionen und Nutzer&#42;innen anzupassen. Die Problematik der Unterversorgung mit evidenzbasierter Information in der Gesundheitsversorgung bleibt aktuell.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Abk&#252;rzungen">
      <MainHeadline>Abk&#252;rzungen</MainHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">AGMB: Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen</ListItem><ListItem level="1">AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften</ListItem><ListItem level="1">BfArM: Bundesinstitut f&#252;r Arzneimittel und Medizinprodukte</ListItem><ListItem level="1">BMG: Bundesministerium f&#252;r Gesundheit</ListItem><ListItem level="1">BZgA: Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung</ListItem><ListItem level="1">DIMDI: Deutsches Institut f&#252;r Medizinische Dokumentation und Information</ListItem><ListItem level="1">EU: Europ&#228;ische Union</ListItem><ListItem level="1">FDM: Forschungsdatenmanagement</ListItem><ListItem level="1">IQTIG: Institut f&#252;r Qualit&#228;tssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen</ListItem><ListItem level="1">IQWiG: Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen</ListItem><ListItem level="1">NICE: National Institute for Health and Care Excellence</ListItem><ListItem level="1">NFDI: Nationale Forschungsdateninfrastruktur</ListItem><ListItem level="1">RfII: Rat f&#252;r wissenschaftliche Informationsinfrastrukturen</ListItem><ListItem level="1">ZB MED: Deutsche Zentralbibliothek f&#252;r Medizin &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Hinweis</SubHeadline><Pgraph>Dieser Artikel ist eine leicht modifizierte &#220;bersetzung des im Health Information and Libraries Journal am 25. Februar 2020 auf Englisch erschienenen Originalartikels <TextLink reference="14"></TextLink>. Wir haben insbesondere die Abschnitte &#252;ber die Leitlinienerstellung und das DIMDI den neuen Entwicklungen angepasst. </Pgraph><SubHeadline>Forschungsdaten</SubHeadline><Pgraph>Die Umfrage und die Antworten auf die Umfrage in wiederverwendbaren Formaten sind unter einer Open-Access-Lizenz erh&#228;ltlich <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Danksagung</SubHeadline><Pgraph>Gerhard Bissels, Sabine D. Klein und Isabelle de Kaenel erlaubten uns, unsere Umfrage auf ihre Umfrage f&#252;r die Schweiz zu st&#252;tzen; Gerhard Bissels erm&#246;glichte es, die Umfrage an der Fachhochschule Graub&#252;nden zu hosten. Wir danken Brigitte Do&#223; f&#252;r die kritische Durchsicht der deutschen Fassung des Manuskripts.</Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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