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    <Identifier>mbi000463</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000463</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004633</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">SWOT-Analyse zu den Dienstleistungen f&#252;r Systematische Reviews medizinischer Bibliotheken in D-A-CH-L&#228;ndern</Title>
      <TitleTranslated language="en">SWOT analysis for systematic review services in German, Austrian and Swiss medical libraries</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Cascant Ortolano</LastnameHeading>
          <Firstname>Lorena</Firstname>
          <Initials>L</Initials>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Mainz, Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin, Langenbeckstr. 1, Geb&#228;ude 602, 55131 Mainz, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Mainz, Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin, Mainz, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>l.cascantortolano&#64;ub.uni-mainz.de</Email>
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          <Firstname>Stefanus</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Mainz, Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin, Mainz, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Mainz, Bereichsbibliothek Universit&#228;tsmedizin, Mainz, Deutschland</Affiliation></Address>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">survey</Keyword>
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      <Keyword language="en">SWOT analysis</Keyword>
      <Keyword language="de">Umfrage</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Systematische Reviews</Keyword>
      <Keyword language="de">Dienstleistung</Keyword>
      <Keyword language="de">SWOT-Analyse</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Evidenzbasierte Medizin und Systematic Review</SectionHeading>
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    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20200901</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Evidenzbasierte Medizin und Systematic Review</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>06</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Im Fr&#252;hling 2020 wurde im Auftrag der Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin (AG-EBM) der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen e.V (AGMB) eine Online-Umfrage unter allen Medizinbibliothekar&#42;innen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz durchgef&#252;hrt. Das Ziel dieser Umfrage war es, die gr&#246;&#223;ten Herausforderungen, H&#252;rden und Bed&#252;rfnisse zu charakterisieren, mit denen Medizinbibliothekar&#42;innen konfrontiert sind, um Dienstleistungen zu Systematischen Reviews anzubieten oder zu implementieren. Die 23 Punkte umfassende Umfrage beinhaltete auch eine SWOT-Analyse mit offenen Fragen, die es den Umfrageteilnehmern erm&#246;glichte, ihre Situation besser zu beschreiben. Die Ergebnisse werden es der AG-EBM erm&#246;glichen, einen strategischen Plan aufzustellen, der den medizinischen Bibliothekaren hilft, Unterst&#252;tzungsdienste zu Systematischen Reviews sowie Instrumente zur Risikominimierung anzubieten.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>In Spring 2020, an online survey was realized among all medical librarians in Germany, Austria and Switzerland on behalf of the Evidence Based Medicine Working Group (AG-EBM) of the German Medical Library Association. The main focus of this survey was to characterize the biggest challenges, barriers and needs that medical librarians face in order to provide or implement a systematic review service. The 23-item survey included also SWOT analysis with open-ended questions, which allowed survey participant to better describe their situation. The survey was completed by 60 librarians. The results will allow the AG-EBM to establish a strategic plan that will help medical librarians take advantage of the opportunities of systematic review services and offer tools to minimize risks.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline><Pgraph>Auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekwesen (AGMB) in Oldenburg 2018 wurde eine Debatte &#252;ber die Rolle deutscher, &#246;sterreichischer und schweizerischer (D-A-CH) medizinischer Bibliotheken bei Systematischen Reviews angesto&#223;en. Diese Diskussion zeigte die Notwendigkeit, das Konzept der Evidenzbasierten Medizin (EBM) in Bibliotheken bekannter zu machen und vor allem mehr medizinische Bibliothekar&#42;innen zu ermutigen und zu bef&#228;higen, Unterst&#252;tzung bei systematischen Suchprojekten auf verschiedenen Ebenen anzubieten. Zu diesem Zweck wurde auf der Jahrestagung der AGMB in G&#246;ttingen 2019 der Arbeitskreis &#8222;Evidenzbasierte Medizin&#8220; (AG-EBM) offiziell gegr&#252;ndet. Um einen &#220;berblick &#252;ber die aktuelle Situation medizinischer Bibliotheken in den D-A-CH-L&#228;ndern, die Systematische Reviews anbieten,  zu erhalten und die medizinischen Bibliotheken, die diese Dienstleistung umsetzen m&#246;chten, zu unterst&#252;tzen, wurde beschlossen, eine Umfrage durchzuf&#252;hren. Auf diese Weise w&#252;rde die AG-EBM nicht nur die aktuelle Situation dieser Dienste, sondern auch ihre Bed&#252;rfnisse, Probleme und Chancen kennen und in der Lage sein, sich effizienter und effektiver zu koordinieren, um ihren Mitgliedern zu helfen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Methoden">
      <MainHeadline>Methoden</MainHeadline><SubHeadline>Instrumenten- und Studiendesign</SubHeadline><Pgraph>Um die gr&#246;&#223;ten Herausforderungen zu messen und zu charakterisieren, denen sich medizinische Bibliothekar&#42;innen beim Anbieten oder Entwickeln eines systematischen Review-Dienstes gegen&#252;bersehen, verwendeten wir eine webbasierte Umfrage, die in LimeSurvey (Version 3.21.1&#43;191210) entworfen wurde. Die Umfrage mit <TextGroup><PlainText>23 P</PlainText></TextGroup>unkten bestand aus Fragen zum institutionellen Kontext, zu den angebotenen oder gew&#252;nschten systematischen Review-Diensten, zur SWOT-Analyse (St&#228;rken, Schw&#228;chen, Chancen und Risiken), zu genutzten Datenbanken und Literaturverwaltungsprogrammen sowie zum Fortbildungsbedarf. </Pgraph><Pgraph>Im Rahmen der Umfrage wurden noch interne Themen (Website der AG, Erwartungen an die n&#228;chste Jahresta<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>ung) f&#252;r die AG-EBM abgefragt. Diese Ergebnisse werden intern pr&#228;sentiert und diskutiert.</Pgraph><SubHeadline>Auswahl und Anwerbung der Population</SubHeadline><Pgraph>Die Umfrage wurde vom 2. bis 15 M&#228;rz 2020 durchgef&#252;hrt. Eine E-Mail-Einladung mit einem Link zu der webbasierten Umfrage wurde am 2. M&#228;rz 2020 &#252;ber f&#252;nf professionelle E-Mail-Listen an potenzielle Teilnehmer&#42;innen verschickt: Medbib-l, InetBib, AspB, AGMB-AG Evidenzbasierte Medizin und EbM-Netzwerk. Eine Erinnerungs-E-Mail wurde am 10. M&#228;rz 2020, f&#252;nf Tage vor Abschluss der Umfrage, an dieselben Listen geschickt.</Pgraph><SubHeadline>Analyse</SubHeadline><Pgraph>Insgesamt nahmen 94 Bibliothekar&#42;innen an der Befragung teil; davon beantworteten 60 Teilnehmer&#42;innen den Fragebogen vollst&#228;ndig. Die deskriptiven Statistiken der Antworten wurden mit LimeSurvey (Version 3.21.1&#43;191210) und Excel erstellt. Offene Fragen wurden kategorisiert und analysiert.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnisse der Umfrage">
      <MainHeadline>Ergebnisse der Umfrage</MainHeadline><Pgraph>An der Umfrage haben 60 Bibliothekar&#42;innen teilgenommen. Davon arbeiten 26 Bibliothekar&#42;innen in Einrichtungen, die bereits einen Beratungs- oder Unterst&#252;tzungsdienst f&#252;r Systematische Reviews anbieten. Dabei handelt es sich haupts&#228;chlich um Bibliotheken von Universit&#228;ten (inkl. medizinischer Fakult&#228;ten) bzw. Universit&#228;tskliniken (69&#37;), Forschungseinrichtungen (15&#37;) und Hochschulen&#47;Ausbildungseinrichtungen f&#252;r Gesundheitsfachberufe (8&#37;). </Pgraph><Pgraph>Von den &#252;brigen 34 Bibliothekar&#42;innen planen 6 konkret, Beratungs- oder Unterst&#252;tzungsdienste f&#252;r Systematische Reviews anzubieten, 14 w&#252;rden gerne daran arbeiten und 14 haben keine Kapazit&#228;ten in ihrer Bibliothek. </Pgraph><Pgraph>Das Interesse an diesen Dienstleistungen wird aber nicht nur von Universit&#228;ten oder Universit&#228;tskliniken (59&#37;) ge&#228;u&#223;ert, sondern auch von nicht-universit&#228;ren Krankenh&#228;usern (21&#37;) und Forschungseinrichtungen (12&#37;).</Pgraph><SubHeadline>Dienstleistungen f&#252;r Systematische Reviews</SubHeadline><Pgraph>Ausgangspunkt unserer Umfrage waren die Dienstleistungen, die die <Mark2>National Institutes of Health</Mark2> <TextLink reference="1"></TextLink> f&#252;r Systematische Reviews (SR) anbieten. Die Dienstleistungen wurden in drei Kategorien unterteilt: Beratung, Dienstleistungen zur Literaturrecherche und Unterst&#252;tzung nach dem Rechercheprozess. Die medizinischen Bibliotheken der D-A-CH-L&#228;nder, die SR-Dienstleistungen anbieten oder anbieten wollen, konzentrieren sich auf die Beratung und Literaturrecherche. Unterst&#252;tzung nach dem Rechercheprozess wird nur von der H&#228;lfte der medizinischen Bibliothekar&#42;innen angeboten und weckt auch bei den Bibliothekar&#42;innen, die den Dienst implementieren m&#246;chten, nicht so viel Interesse (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Nachfolgend wird eine detaillierte Analyse jeder Kategorie gezeigt, die das breite Portfolio der verf&#252;gbaren Dienstleistungen belegt, die mit den F&#228;higkeiten&#47;Kenntnissen der Bibliothekar&#42;innen verkn&#252;pft sind.</Pgraph><SubHeadline2>Beratung</SubHeadline2><Pgraph>Bei der Befragung der Bibliothekar&#42;innen nach den spezifischen Bereichen, auf die sie ihre Beratungsdienste ausrichten, konzentrieren sich die meisten auf vier Bereiche: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Beratung zur Verwendung von <Mark1>Literaturverwaltungsprogrammen</Mark1> (87&#37;); </ListItem><ListItem level="1">Entwicklung und Update des <Mark1>Suchprotokolls</Mark1>, Umsetzung des Protokolls in die konkrete Recherche (83&#37;); </ListItem><ListItem level="1">Beratung &#252;ber <Mark1>Standards</Mark1> und verf&#252;gbare Materialien im Prozess, z.B. grundlegende Standards (z.B. Cochrane Handbook, PRISMA), Registrierung (z.B. PROSPERO), Berichterstattung (z.B. PRISMA) (75&#37;) und </ListItem><ListItem level="1">Beratung &#252;ber die <Mark1>Art des Reviews</Mark1> (Systematic Review, Scoping Review, Narrativer Review etc.) (54&#37;). </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Dieses deckt sich mit den Interessengebieten von Bibliothekaren&#42;innen, die einen SR-Dienst implementieren m&#246;chten. </Pgraph><Pgraph>Allerdings bieten nur sehr wenige medizinische Bibliotheken </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Beratung zur Feststellung, ob es <Mark1>relevante ver&#246;ffentlichte Forschungsartikel</Mark1> oder Rezensionen gibt (45&#37;); </ListItem><ListItem level="1">Beratung bei der Auswahl der <Mark1>Ein-&#47;Ausschlusskriterien</Mark1> (33&#37;); </ListItem><ListItem level="1">Unterst&#252;tzung bei der Fertigstellung des <Mark1>Protokolls</Mark1> und <Mark1>Registrierung</Mark1> von Systematischen Reviews bei einer Registrierungsstelle (29&#37;); </ListItem><ListItem level="1">Beratung bei der Auswahl und dem Einsatz von <Mark1>Softwaretools</Mark1> f&#252;r Systematische Reviews (z.B. Covidence, DistillerSR, etc.) (29&#37;); </ListItem><ListItem level="1">Beratung bei der Auswahl und dem Einsatz geeigneter Instrumente zur Bewertung<Mark1> der Evidenz</Mark1> (z.B. CASP, GRADE, etc.) (25&#37;) oder </ListItem><ListItem level="1">Beratung bei der Festlegung des Umfangs und Zeitplans des Reviews (12&#37;) </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>an (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>).</Pgraph><SubHeadline2>Literaturrecherche</SubHeadline2><Pgraph>Die Wichtigkeit von Dienstleistungen zur Literaturrecherche wird von den Bibliothekar&#42;innen, die diesen Dienst anbieten, folgenderma&#223;en eingesch&#228;tzt: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>Konzeptionierung der Suchstrategie</Mark1> in mehreren Schritten: PICO-Schema, Sammeln von Stich- und Schlagw&#246;rtern, &#220;bersetzung der Suchstrategie (92&#37;); </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Testen und verfeinern der Suchstrategie</Mark1> (87&#37;)</ListItem><ListItem level="1">Identifizierung von anderen relevanten <Mark1>Datenbanken</Mark1> (79&#37;) </ListItem><ListItem level="1">Speichern der Suchstrategie und <Mark1>Dokumentation</Mark1> der finalen Suche mit allen erforderlichen Details (71&#37;)</ListItem><ListItem level="1">Suche nach <Mark1>grauer Literatur</Mark1>. Quellen f&#252;r graue Literatur, Register f&#252;r klinische Studien usw. (62&#37;)</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>&#220;bersetzung</Mark1> in eine geeignete Suchsyntax und Durchf&#252;hrung in mindestens drei empfohlenen Datenbanken &#8211; z.B. PubMed&#47;MEDLINE, Embase und Cochrane (62&#37;) </ListItem><ListItem level="1">Exportieren der Suchergebnisse in das ausgew&#228;hlte <Mark1>Literaturverwaltungsprogramm</Mark1> (z.B. EndNote, andere) (62&#37;) oder in Excel.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Auch Bibliothekar&#42;innen, die diesen Dienst w&#252;nschen, sch&#228;tzen das &#228;hnlich ein, allerdings werden die Punkte Identifizierung von relevanten Datenbanken (50&#37; vs. 79&#37;), Speichern und Dokumentieren der Suchstrategie (50&#37; vs. 71&#37;) sowie Suche nach grauer Literatur (32&#37; vs. 71&#37;) als nicht so bedeutsam eingesch&#228;tzt. </Pgraph><Pgraph>Bemerkenswert ist auch, dass nur wenige Bibliotheken einen <Mark1>Full Service</Mark1> (d.h. Durchf&#252;hrung und Dokumentation der Suche, Duplikatecheck und Bereitstellung der kompletten Ergebnisse durch Bibliothekar&#42;innen) nach R&#252;cksprache mit den Wissenschafler&#42;innen anbieten (42&#37;) (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>).</Pgraph><SubHeadline2>Rechercheprozess</SubHeadline2><Pgraph>Zur Unterst&#252;tzung nach dem Rechercheprozess werden insbesondere zwei Dienstleistungen angeboten: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Beratung und Hilfe beim Abruf von <Mark1>Volltextartikeln</Mark1> zur Durchsicht und Datenextraktion (z.B. Herunterladen, Bestellen, Benennen, Hochladen usw.);</ListItem><ListItem level="1">Unterst&#252;tzung zur Vorbereitung der Publikation: Aufbereitung des <Mark1>Methodenteils zur Literaturrecherche</Mark1> (z.B. Suchdesign, durchsuchte Datenbanken und Ressourcen, eventuell angewandte Einschr&#228;nkungen, gesuchte Daten, Suchstrategien f&#252;r eine oder mehrere Datenbanken usw.).</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Andere Dienste, wie die Teilnahme am <Mark1>Screening</Mark1> von Literatur (z.B. Titel und Abstract, Volltext) oder Management des Screening-Prozesses; die Unterst&#252;tzung beim Screeningprozess unter Verwendung von Evidenztabellen, die Unterst&#252;tzung bei der Verwendung von <Mark1>spezifischen Tools</Mark1> f&#252;r den Reviewprozess und das Screening, z.B. Covidence (z.B. Entwicklung von Screening-Formularen, Einrichtung von Konten, Schulungshilfe usw.) oder die Unterst&#252;tzung beim <Mark1>Editieren</Mark1> und bei der<Mark1> Einreichung von Publikationen</Mark1> (Auswahl von Zeitschriften, Editieren des gesamten Manuskripts, Erstellung und &#196;nderung von Bibliographien im entsprechenden Zeitschriftenstil, Erstellung von Evidenztabellen usw.), werden nur von sehr wenigen medizinischen Bibliotheken angeboten. </Pgraph><Pgraph>Interessant ist, dass 32&#37; der Bibliothekar&#42;innen, die noch keine Dienste anbieten, sich nicht vorstellen k&#246;nnen, die Wissenschaftler&#42;innen nach dem Rechercheprozess zu unterst&#252;tzen (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline2>Veranstaltungen und Bereitstellung von Materialien</SubHeadline2><Pgraph>Ungef&#228;hr die H&#228;lfte der medizinischen Bibliothekar&#42;innen in D-A-CH-L&#228;ndern erg&#228;nzt ihr Serviceangebot rund um die SR durch Veranstaltungen und die Bereitstellung von Materialien. Konkret bieten sie Kurse mit festgelegten Inhalten, zum Teil erg&#228;nzt durch &#220;bungen, selbst erstellte Dokumente (z.B. Excel-, Word-Vorlage) sowie Informationsseiten im Web und zum Download an (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Als medizinische Bibliothekar&#42;innen gefragt wurden, ob sie sich vorstellen k&#246;nnen, ihre Schulungsmaterialien, Vorlagen (Excel-, Word- oder Outlook-Vorlagen) usw. gemeinsam zu nutzen bzw. zur Nachnutzung durch andere Bibliotheken freizugeben, sprachen sich 55&#37; daf&#252;r aus. Eine Initiative, die 88&#37; der Bibliothekar&#42;innen, die einen Dienst zur Unterst&#252;tzung von SR einrichten m&#246;chten, begr&#252;&#223;en w&#252;rden.</Pgraph><SubHeadline>SWOT-Analyse</SubHeadline><Pgraph>Die Analyse der St&#228;rken und Schw&#228;chen sowie Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) wurde getrennt nach Personen, die bereits Dienstleistungen (DL) rund um SR anbieten (Angebots-Gruppe, n&#61;26), sowie Personen, die sich Dienstleistungen vorstellen k&#246;nnen (Gew&#252;nscht-Gruppe, n&#61;34), durchgef&#252;hrt, die detaillierte Auswertung ist in Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/> dargestellt. Die Analyse zielt darauf ab, auf Basis der 4 Faktoren &#8211; insbesondere in der AG-EBM &#8211; eine Strategie zu entwickeln, die die St&#228;rken nutzt und die Schw&#228;chen beseitigt bzw. die Chancen realisiert und Risiken minimiert <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline2>St&#228;rken</SubHeadline2><Pgraph>Als herausragende St&#228;rken werden insbesondere von Personen, die bereits Dienstleistungen anbieten, <Mark1>Fachkompetenz</Mark1> und <Mark1>Qualit&#228;t</Mark1> (Suchstrategie, Forschung insgesamt, Methoden, Literaturrecherche, Peer-Review durch verschiedene Berufsgruppen) angesehen. Von Angebots- und DL-Gruppe gleicherma&#223;en beurteilt werden <Mark1>Datenbanken</Mark1> (Kenntnisse, &#220;bersetzung der Suchstrategie, Datenbankauswahl, Nutzung, Anlegen von Suchprofilen) und insbesondere von Personen, die sich DL w&#252;nschen die <Mark1>Suchstrategie</Mark1> (Dokumentation, Entwicklung, Peer-Review der Suchstrategie (PRESS), Verfeinern). </Pgraph><Pgraph>Mit deutlichem Abstand werden von der Angebots-Gruppe die St&#228;rken <Mark1>Zeit schaffen f&#252;r Wissenschaftler&#42;innen, Erfahrung</Mark1> und <Mark1>Flexibilit&#228;t</Mark1> genannt, von der Gew&#252;nscht-Gruppe die <Mark1>Beschaffung von Volltexten</Mark1> und von beiden die <Mark1>wertvolle Bibliothek</Mark1> (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline2>Schw&#228;chen</SubHeadline2><Pgraph>Als Schw&#228;chen benannt werden mit gro&#223;em Abstand der <Mark1>Personalmangel</Mark1>, d.h. die Ausstattung mit Stellen, und der <Mark1>Zeitmangel</Mark1>, d.h. die verf&#252;gbare Zeit f&#252;r diese Aufgabe &#8211; insbesondere von der Angebotsgruppe. Vor allem die Angebotsgruppe nennt in diesem Zusammenhang auch die <Mark1>Aufgabenbalance</Mark1> als Schw&#228;che. Beide Gruppen sehen zudem einen <Mark1>Mangel an Fachkenntnissen</Mark1>. </Pgraph><Pgraph>Mit Abstand folgen f&#252;r beide Gruppen die <Mark1>Zug&#228;nglichkeit von Datenbanken</Mark1> und <Mark1>mangelnde Kooperation mit der Forschung</Mark1> und von Seiten der Bibliothekar&#42;innen, die bereits Dienstleistungen anbieten, Schw&#228;chen in der <Mark1>&#214;ffentlichkeitsarbeit</Mark1> und das Bedauern, <Mark1>keinen</Mark1> <Mark1>Full-Service</Mark1> anbieten zu k&#246;nnen (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline2>Chancen</SubHeadline2><Pgraph>Die mit Abstand gr&#246;&#223;ten Chancen, die &#8211; fast ausschlie&#223;lich &#8211; von der Angebotsgruppe gesehen werden, liegen in der <Mark1>Begleitung von Trends</Mark1> durch Bibliothekar&#42;innen, v.a. im Publikationsprozess, Research Data Management, Open Science und forschungsnahen Dienstleistungen. Gleicherma&#223;en wird die verbesserte <Mark1>Wahrnehmung der eigenen und institutionellen Arbeit</Mark1> &#8211; betont von der Gew&#252;nscht-Gruppe &#8211; gesehen. Beide Gruppen sehen ein hohes Potential im <Mark1>Ausbau ihrer Dienstleistungen</Mark1> und dem <Mark1>Aufbau von Netzwerken</Mark1> mit Forscher&#42;innen und &#196;rzt&#42;innen sowie, mit etwas Abstand, der <Mark1>beruflichen Weiterentwicklung</Mark1>. Unterschiedlich bewertet werden folgende Chancen: <Mark1>Verbesserung der Qualit&#228;t</Mark1> von Methoden, SR und Suchstrategie von der Gew&#252;nscht-Gruppe; ausschlie&#223;lich von der Angebotsgruppe die <Mark1>Weiterbildung des Personals und der Nutzer&#42;innen</Mark1>, die <Mark1>Karrierem&#246;glichkeiten</Mark1> (Embedded Librarians, Methodiker&#42;innen in der Gesundheitsforschung), die Nutzung von <Mark1>Software und Tools</Mark1> sowie <Mark1>Werbema&#223;nahmen</Mark1> f&#252;r die Bibliothek (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline2>Risiken</SubHeadline2><Pgraph>Das Risiko des <Mark1>sinkenden Wertes der Bibliothek</Mark1> bei Nichtaufgreifen des Themas SR wird in beiden Gruppen gleicherma&#223;en gesehen. Insbesondere Bibliotheken, die bereits Dienstleistungen anbieten, sehen vor allem das Risiko, dass die <Mark1>Ressource Personal</Mark1> nicht ausreicht (inkl. dem Problem der befristeten Stellen) und ebenso die <Mark1>finanziellen Ressourcen</Mark1>. F&#252;r die Gew&#252;nscht-Gruppe liegen die Risiken eher bei den mangelnden <Mark1>zeitlichen Ressourcen</Mark1>, den <Mark1>Bedarf nicht erf&#252;llen</Mark1> zu k&#246;nnen, den <Mark1>mangelnden Fachkenntnissen</Mark1> bzw. <Mark1>Erfahrungen</Mark1>. Fast ausschlie&#223;lich von der Angebotsgruppe werden die Risiken <Mark1>Forschungsbias</Mark1>, z.B. bei Datenbanken oder der Suchstrategie bzw. die mangelnde <Mark1>Qualit&#228;t</Mark1>, insbesondere bei den SR, gesehen und mit Abstand die <Mark1>Informationsflut</Mark1> (<TextGroup><PlainText>Abbildung 7 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline2>Verf&#252;gbarkeit von Datenbanken und Literaturverwaltungsprogrammen</SubHeadline2><Pgraph>In der Angebotsgruppe (n&#61;26) stehen f&#252;r die Literaturre<TextGroup><PlainText>ch</PlainText></TextGroup>erche die <Mark1>Cochrane Library</Mark1> (100&#37;), die verschiedenen <Mark1>Oberfl&#228;chen</Mark1> <Mark1>von</Mark1> <Mark1>MEDLINE</Mark1> (Ovid 70&#37;, PubMed 60&#37;, EBSCO 10&#37;), <Mark1>Web of Science</Mark1> (75&#37;) und mit Abstand <Mark1>EMBASE</Mark1> (Ovid 40&#37;, Elsevier 15&#37;) zur Verf&#252;gung. Im Freitext wurden insbesondere <Mark1>Google Scholar</Mark1> (19&#37;), <TextGroup><Mark1>CINAHL</Mark1></TextGroup> und <Mark1>Studienregister</Mark1> (jeweils 15&#37;) sowie <Mark1>PsycInfo</Mark1> und <Mark1>Scopus</Mark1> (jeweils 12&#37;) genannt.</Pgraph><Pgraph>In der Gew&#252;nscht-Gruppe stehen i.d.R. etwas weniger Datenbanken zur Verf&#252;gung: <Mark1>MEDLINE</Mark1> mit einer anderen Gewichtung der Oberfl&#228;chen (PubMed 82&#37;, Ovid und Web of Science jeweils 41&#37;, EBSCO 23&#37;), <Mark1>Cochrane </Mark1><TextGroup><Mark1>Library</Mark1></TextGroup> (82&#37;), und <Mark1>Web of Science</Mark1> (71&#37;). Sonstige Datenbanken wurden nur vereinzelt genannt (CINAHL 12&#37;). </Pgraph><Pgraph>In beiden Gruppen steht <Mark1>EndNote</Mark1> an erster Stelle der Literaturverwaltungsprogramme (75&#37; vs. 59&#37; in der Angebots- bzw. Gew&#252;nscht-Gruppe), gefolgt von <Mark1>Citavi</Mark1> (30&#37; vs. 53&#37;) und <Mark1>Zotero</Mark1> (15&#37; vs. 29&#37;). Andere Programme spielen eine untergeordnete Rolle.</Pgraph><Pgraph>Die detaillierte Auswertung ist in Anhang 2 <AttachmentLink attachmentNo="2"/> dargestellt.</Pgraph><SubHeadline2>Fortbildungsbedarf</SubHeadline2><Pgraph>Was den Fortbildungsbedarf betrifft, so w&#252;rden beide Gruppen gerne mehr &#252;ber <Mark1>Suchstrategien</Mark1> erfahren. Diejenigen, die diesen Service bereits anbieten, interessieren sich f&#252;r komplexere Aspekte, wie z.B. das <Mark1>Peer-Review elektronischer Suchstrategien</Mark1> (PRESS), die <Mark1>Suchtechniken</Mark1> und die Entwicklung von Suchstrategien f&#252;r verschiedene <Mark1>Arten</Mark1> <Mark1>von</Mark1> <Mark1>Reviews</Mark1>. Weitere Bereiche, die gro&#223;es Interesse wecken, sind alle Aspekte, welche mit der <Mark1>Bewertung der Evidenz</Mark1> (z.B. CASP, GRADE, etc.) zusammenh&#228;ngen, der <Mark1>Screening-Prozess</Mark1> und die dabei verwendeten Programme, die <Mark1>Technologien</Mark1> im Zusammenhang mit der Automatisierung des SR-Prozesses (z.B. Machine Learning, Text Analyse) und die <Mark1>Bewertung der Studienqualit&#228;t</Mark1> (Critical Appraisal). </Pgraph><Pgraph>Diejenigen hingegen, die diesen Dienst noch nicht anbie<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>en, m&#246;chten spezifische <Mark1>Suchtechniken</Mark1> f&#252;r SR erlernen, mit Schwerpunkt auf dem Wissen &#252;ber die verschiedenen <Mark1>Arten von Reviews</Mark1> und der <Mark1>&#220;bersetzung der Suchstrategie in verschiedene Datenbanken</Mark1>. Viele sind sich einig, dass es notwendig ist, den gesamten <Mark1>Prozess der Durchf&#252;hrung eines Systematischen Reviews</Mark1> sehr gut zu kennen. Im Gegenzug weisen sie auf die Notwendigkeit hin, aus den <Mark1>Erfahrungen anderer zu lernen</Mark1>. (<TextGroup><PlainText>Abbildung 8 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Die detaillierte Auswertung ist in Anhang 3 <AttachmentLink attachmentNo="3"/> dargestellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diskussion">
      <MainHeadline>Diskussion</MainHeadline><Pgraph>Diese Studie gibt erstmalig einen umfassenden &#220;berblick &#252;ber die aktuelle Situation zum Themenkomplex Evidenzbasierte Medizin und Systematic Reviews in medizinischen Bibliotheken der D-A-CH-L&#228;nder. Die Umfrage, aufgeteilt in Bibliotheken, die bereits einen SR-Dienst anbieten und Bibliotheken, die diese Dienstleistung anbieten m&#246;chten, verbunden mit der Durchf&#252;hrung einer SWOT-Analyse mit offenen Fragen, hat es den Autor&#42;innen erm&#246;glicht, einen Einblick in die tats&#228;chliche Meinung der Befragten zu gewinnen.</Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse best&#228;tigen, dass Beratungs- und Unterst&#252;tzungsdienste f&#252;r SR in den D-A-CH-L&#228;ndern haupts&#228;chlich von Universit&#228;tsbibliotheken (inkl. medizinischer Fakult&#228;ten) bzw. Universit&#228;tskliniken angeboten werden <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Diese Dienste erm&#246;glichen es den medizinischen Bibliotheken, eine wichtige Rolle in der Forschung zu spielen. Diese Zusammenarbeit findet immer h&#228;ufiger statt, und die Beitr&#228;ge der Bibliothekar&#42;innen gehen &#252;ber die F&#228;higkeiten von Suchexpert&#42;innen hinaus <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>. Allerdings konzentrieren sich die DL anbietenden <TextGroup><PlainText>Bibliothekar&#42;innen</PlainText></TextGroup> in den D-A-CH-L&#228;ndern auf ihre <TextGroup><PlainText>Rolle als</PlainText></TextGroup> Suchexperten. Einerseits beraten sie &#252;ber die Arten von Reviews, einzuhaltenden Standards (z.B. PRISMA, <TextGroup><PlainText>PROSPERO</PlainText></TextGroup>), Literaturverwaltungsprogrammen und Suchprotokollen. Andererseits bieten sie die typischen Dienstleistungen der Literaturrecherche an, von der Konzeption, dem Testen, der Verfeinerung und der Dokumentation der Suchstrategie, gefolgt von der &#220;bersetzung in Datenbanken und dem anschlie&#223;enden Export der Ergebnisse in die von ihnen verwendeten Literaturverwaltungsprogramme, n&#228;mlich EndNote, Citavi und Zotero. Nur wenige medizinische Bibliotheken in den D-A-CH-L&#228;ndern bieten nach dem Rechercheprozess hinaus Unterst&#252;tzung oder Beratungsdienste an. Mehrere Studien haben gezeigt, wie medizinische Bibliothekar&#42;innen auch dabei helfen k&#246;nnen, Einschlusskriterien zu definieren, Software f&#252;r die Datenauswahl oder -extraktion auszuw&#228;hlen, ein Manuskript zu verfassen und zu bearbeiten, bei der kritischen Bewertung zu helfen und weitere Aufgaben im Prozess der Entwicklung einer SR <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Bibliothekar&#42;innen, die SR-Dienstleistungen anbieten, dieser Tatsache bewusst sind und die (noch) fehlende Umsetzung als eine ihrer Schw&#228;chen, aber auch als eine ihrer Chancen ansehen und folgern daraus ihre wichtigsten Fortbildungsbed&#252;rfnisse.</Pgraph><Pgraph>SR-Dienste bieten den medizinischen Bibliotheken spannende M&#246;glichkeiten; sie werfen jedoch auch Herausforderungen auf, die wir verstehen und angehen m&#252;ssen <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>. Qualit&#228;t und Fachkompetenz sind zwei der St&#228;rken, welche die medizinische Bibliothekar&#42;innen, die diesen Service bereits anbieten, benennen. Mehrere Autor&#42;innen weisen darauf hin, dass die Zusammenarbeit mit einem Bibliothekar die Qualit&#228;t der Recherche verbessert, speziell die Qualit&#228;t der Suchstrategie <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>, <TextLink reference="14"></TextLink>. Eine weitere St&#228;rke, die sie hervorheben, ist die F&#228;higkeit, Zeit f&#252;r Wissenschaftler&#42;innen zu schaffen, nicht nur durch die &#220;bernahme verschiedener Aufgaben im Prozess der Durchf&#252;hrung einer SR, sondern auch durch deren effizientere und effektivere Bearbeitung <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Hinsichtlich der Schw&#228;chen ist der Personalmangel ein immer wiederkehrendes Problem <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>. Medizinische Bibliotheken in D-A-CH L&#228;ndern versuchen, ein gutes Angebot an Dienstleistungen zu entwickeln, aber die Zahl der Mitarbeitenden scheint f&#252;r diesen Zweck nicht ausreichend zu sein <TextLink reference="4"></TextLink>. Als weitere Schw&#228;che wurde auf den Zeitmangel hingewiesen. Diese Dienste sind oft zeitaufwendig f&#252;r medizinische Bibliothekar&#42;innen, die in der Regel noch andere Aufgaben au&#223;erhalb der SR-Dienste haben <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>. Das Hauptproblem besteht, wie die Ergebnisse von Bullers et al. nahelegen, darin, dass es keine Grundlage f&#252;r die Festlegung eines Standardzeitrahmens f&#252;r Bibliotheksaufgaben zum Thema SR gibt. Der Grad der Erfahrung, die Rolle der Bibliothekar&#42;innen, die Art und Komplexit&#228;t der SR, der Grad des Engagements mit anderen SR-Teammitgliedern und die institutionellen Erwartungen sind die Hauptaspekte, die den ben&#246;tigten Zeitrahmen beeinflussen <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>. Es ist zu beachten, dass Bibliothekar&#42;innen in den D-A-CH-L&#228;ndern einen Mangel an F&#228;higkeiten und&#47;oder Selbstvertrauen zum Ausdruck bringen, der &#228;hnlich wie in anderen Studien zu beobachten ist <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>. Die Beratung und Unterst&#252;tzung f&#252;r SR erfordert Fortbildung und Mentoring f&#252;r Bibliothekar&#42;innen <TextLink reference="19"></TextLink>, <TextLink reference="20"></TextLink>, <TextLink reference="21"></TextLink>. Insbesondere diejenigen, die den Dienst implementieren wollen, haben angemerkt, dass sie sich ein allgemeines Verst&#228;ndnis der SR aneignen und von anderen Erfahrungen lernen m&#246;chten.</Pgraph><Pgraph>Rund um diese Dienste wurden mehrere Chancen identifiziert. Das Aufkommen neuer Trends wie Forschungsda<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>enmanagement <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="22"></TextLink>, <TextLink reference="23"></TextLink> oder Open Science <TextLink reference="24"></TextLink> bietet den medizinischen Bibliotheken neue M&#246;glichkeiten der Zusammenarbeit und des Aufbaus von Netzwerken mit Wissenschaftler&#42;innen und &#196;rzt&#42;innen <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>. Dies w&#252;rde auch eine potenzielle Erweiterung des Dienstleistungsangebots implizieren, was wiederum positiv zu einer besseren Wahrnehmung der eigenen und der institutionellen Arbeit beitragen w&#252;rde <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="25"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Gleichzeitig stehen die medizinischen Bibliotheken unter einem unglaublichen Anpassungsdruck, den aufkommenden und sich intensivierenden Informationsbedarf in der Forschung erfolgreich zu decken. Der Mangel an finanziellen und personellen Ressourcen gef&#228;hrdet die SR-Dienstleistungen. Nach Ansicht der medizinischen Bibliothekar&#42;innen in D-A-CH L&#228;nder kann diese Situation zu einem Kompetenzverlust und zum Sinken des Wertes der medizinischen Bibliothek f&#252;hren. Mehrere Studien haben gezeigt, dass in zahlreichen SR &#252;ber Suchstrategien entweder nicht oder nicht gut genug berichtet wird, um eine Reproduzierbarkeit zu erm&#246;glichen <TextLink reference="26"></TextLink>. Au&#223;erdem enthalten viele von ihnen Fehler, die sich auf die Pr&#228;zision und den Recall auswirken und somit die Gesamtqualit&#228;t von SR beeintr&#228;chtigen und Forschungsbias und <Mark2>Research Waste</Mark2> f&#246;rdern <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="25"></TextLink>, <TextLink reference="27"></TextLink>, <TextLink reference="28"></TextLink>, <TextLink reference="29"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Eine der St&#228;rken, welche die Bibliothekar&#42;innen angeben, ist die Kenntnis der verschiedenen Datenbanken und die F&#228;higkeit, unter anderem bei deren Auswahl zu beraten. Bramer et al. kamen zu dem Schluss, dass eine optimale Suche in SR zumindest Embase, MEDLINE, Web of Science und Google Scholar als Mindestanforderung durchsuchen sollte, um eine angemessene und effiziente Abdeckung zu gew&#228;hrleisten <TextLink reference="30"></TextLink>. F&#252;r die befragten medizinischen Bibliothekar&#42;innen spielt eine zentrale Rolle die Recherche in den verschiedenen Oberfl&#228;chen von MEDLINE, die kostenfrei oder kosteng&#252;nstig zur Verf&#252;gung stehen. Interessant ist, dass die Bibliothekar&#42;innen der Angebots-Gruppe vor allem die Ovid- und PubMed-Oberfl&#228;che nutzen, die der Gew&#252;nscht-Gruppe vor allem PubMed und mit gr&#246;&#223;erem Abstand die Ovid- bzw. Web of Science-Oberfl&#228;che. Zu den Standard-Datenbanken geh&#246;ren auch die Cochrane Library und Web of Science, die von einem &#252;berwiegenden Teil der Bibliotheken genutzt werden. EMBASE steht in vielen Einrichtungen nicht zur Verf&#252;gung, was auch die niedrigeren Zahlen verdeutlichen. &#220;berraschend war, dass nur max. 20&#37; der Kolleg&#42;innen weitere zug&#228;ngliche Datenbanken nennen, v.a. Google Scholar, CINAHL, Studienregister, PsycInfo und Scopus.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Limitation">
      <MainHeadline>Limitation</MainHeadline><Pgraph>Die Durchf&#252;hrung einer SWOT-Analyse mit offenen Fragen hat einige wichtige Nachteile: Sie sind zeitaufwendig, f&#252;hren zu niedrigen R&#252;cklaufquoten (90 Bibliothekar&#42;innen haben mit der Umfrage begonnen, aber nur 60 haben sie abgeschlossen) und sind schwierig zu analysieren und zu interpretieren. Die Umfrage wurde &#252;ber verschiedene E-Mail-Listen verteilt, die gro&#223;e Mehrheit kommt jedoch aus Deutschland, so dass die Schweiz und &#214;sterreich unterrepr&#228;sentiert sind. Au&#223;erdem war der Zeitrahmen mit ca. 2 Wochen knapp bemessen, so dass vielleicht nicht alle Bibliothekar&#42;innen teilnehmen konnten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Auf der Grundlage der in der SWOT-Analyse extrahierten Daten hat die AG-EBM nun die Aufgabe, die Strategien festzulegen, die entwickelt werden m&#252;ssen, um die Schw&#228;chen zu korrigieren, die Risiken anzugehen, die St&#228;rken zu erhalten und die Chancen zu nutzen. Aus der Kombination der St&#228;rken mit den identifizierten Chancen sollten sich die Potenziale ergeben, die f&#252;r die Mitglieder der AG-EBM die vielversprechendsten Aktionslinien markieren werden. Auf der anderen Seite sollte unsere Arbeitsgruppe auf die Grenzen achten, die sich aus einer Kombination von Schw&#228;chen und Risiken ergeben.</Pgraph><Pgraph>Diese Ergebnisse werden auf der n&#228;chsten AGMB-Tagung er&#246;rtert, auf der die Strategien zur Verbesserung dieser Dienstleistungen, zur Entwicklung der Erfahrungen unserer Mitglieder, zur F&#246;rderung einer Kultur des Austauschs und zur Lobbyarbeit f&#252;r den Sektor umrissen werden sollen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Abk&#252;rzungen">
      <MainHeadline>Abk&#252;rzungen</MainHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">AG-EBM: Arbeitskreis Evidenzbasierte Medizin der AGMB</ListItem><ListItem level="1">AGMB: Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen e.V.</ListItem><ListItem level="1">AspB: Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken e.V.</ListItem><ListItem level="1">D-A-CH: Deutschland, &#214;sterreich und die Schweiz</ListItem><ListItem level="1">DL: Dienstleistung</ListItem><ListItem level="1">EBM: Evidenzbasierte Medizin</ListItem><ListItem level="1">EbM-Netzwerk: Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</ListItem><ListItem level="1">InetBib: Mailingliste Internet in Bibliotheken</ListItem><ListItem level="1">Medbib-l: Mailingliste Deutschsprachige Medizinische Bibliotheken</ListItem><ListItem level="1">SR: Systematisches Review</ListItem><ListItem level="1">SWOT-Analyse: Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats &#61; St&#228;rken, Schw&#228;chen, Chancen, Risiken</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Danksagung</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren danken Sabine Buroh f&#252;r ihre Empfehlungen bei der Entwicklung der Umfrage sowie Kerstin Gimpl und Sabine Hoyer f&#252;r die kritische Durchsicht des Manuskripts. </Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph><SubHeadline>Finanzierung</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren wurden als Mitarbeiter ihrer Institution finanziert.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Bereiche der angebotenen oder gew&#252;nschten Beratung</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Angebotene oder gew&#252;nschte Dienstleistungen f&#252;r die Literaturrecherche</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>2</NoOfTables>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Angebotene oder gew&#252;nschte Dienstleistungen f&#252;r SR</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Nach dem Rechercheprozess angebotene oder gew&#252;nschte Unterst&#252;tzung</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Angebotene Veranstaltungen und Bereitstellung von Materialen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>4</MediaNo>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Meistgenannte St&#228;rken</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>5</MediaNo>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Meistgenannte Schw&#228;chen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Meistgenannte Chancen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 7: Meistgenannte Risiken</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 8: Meistgenannte Fortbildungsbed&#252;rfnisse</Mark1></Pgraph></Caption>
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